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Wo man lieber nicht fotografieren sollte

London: WestminsterAbbey (c) ShutterstockLondon: WestminsterAbbey (c) Shutterstock

Eiffelturm, Taj Mahal oder Rotlicht-Viertel:  An diesen fünf Orten dürfen keine Fotos gemacht werden. zumindest erfahre ich das soeben von der Münchner Agentur Wilde & Partner. Wenn es einen Gegenstand gibt, der in keinem Reisegepäck fehlen darf, dann ist es wohl die Kamera – oder das Smartphone. Schließlich soll jeder Urlaubsmoment festgehalten werden und gerade berühmte Bauten machen sich auf Instagram, im Fotoalbum oder auf der Postkarte ja besonders gut. Und doch lohnt es sich manchmal, die Kamera einfach stecken zu lassen und den Augenblick live zu genießen. Anlässlich dessen hat www.MyPostcard.com, die Postkarten App mit dem weltweit größten Postkartenangebot, fünf Orte zusammengestellt, an denen es sogar verboten ist, Fotos zu machen und die Kamera ohnehin also ein absolutes No-Go ist…  Wie ich es im “Tal der Könige” in Ägypten schon mehrmals erlebt habe. Zumindest in den Gräbern ist Fotografieren streng verboten.

Indien: TajMahal (c) Shutterstock
Indien: TajMahal (c) Shutterstock

Mausoleum des Taj Mahal in Indien:

Es ist das bekannteste Bauwerk Indiens und sicher das berühmteste Mausoleum weltweit. Aufnahmen von Touristen vor dem Taj Mahal gibt es unzählige. Wohl gemerkt – davor. Denn dort und in den umgebenen Gärten darf ohne Einschränkungen geknipst werden. Aber Achtung: Im innersten Mausoleum ist Fotografieren offiziell strengstens verboten. Zur Vorsorge müssen Besucher Kameras und Stative beim Betreten abgeben. Handys müssen lautlos oder ganz ausgeschaltet werden.

London: WestminsterAbbey (c) Shutterstock
London: WestminsterAbbey (c) Shutterstock

In Westminster Abbey in London:

Die gotische Kathedrale in London gilt als die Kirche der Könige. Kein Wunder: Seit Jahrhunderten lassen sich hier zahlreiche Mitglieder der britischen Königsfamilie trauen. Aber Fans von Prinz William und Herzogin Kate müssen jetzt stark sein. Es ist nicht gestattet, innerhalb der Kirche Fotos zu machen. Auf der Webseite heißt es, man wolle, dass Besucher die einmalige Schönheit und Geschichte des Gotteshauses live erleben.

Amsterdam: DeWallen (c) Shutterstock
Amsterdam: DeWallen (c) Shutterstock

 Im Rotlichtbezirk in Amsterdam:

Ein Besuch in den Niederlanden, speziell in Amsterdam, steht auf der Bucket List vieler Reise-Fans. Neben Rijksmuseum und Prinsengracht steht bei vielen Stadtbesuchern auch das Rotlichtviertel auf dem Programm. Zwar ist es dort erlaubt, die Straßen zu fotografieren, laut Amsterdamer Besucherportal nicht aber die Damen in den Fenstern. Zum Schutz, nicht nur vor Fotos, sondern auch vor Taschendieben, wird ein Großteil des Bezirks 24 Stunden mit – ironischerweise – Kameras überwacht.

Sixtinische Kapelle im Vatikan:

Rom: Vatikan (c) Shutterstock
Rom: Vatikan (c) Shutterstock

Rom – kaum ein Ort birgt so viel Geschichte und kulturelle Bauten. Tag für Tag strömen hier unzählige Besucher zum Beispiel durch die heiligen Hallen des Vatikanischen Museums, zu dem die Sixtinische Kapelle mit dem Deckengemälde „Die Erschaffung Adams“ gehört. Aber auch hier gilt laut offizieller Webseite: Bitte im fotografischen Gedächtnis speichern. Wer beim Knipsen in der Kapelle erwischt wird, dem droht der Rausschmiss oder die Wegnahme der Kamera. Auf Instagram tauchen unter dem Hashtag #SixtinischeKapelle bzw. #SistineChapel trotzdem einige Schnappschüsse auf – nicht zuletzt auch von Papst Franziskus selbst – aber er hat dafür bestimmt den Segen Gottes.

Eiffelturm in Paris:

Paris: Eiffelturm (c) Shutterstock
Paris: Eiffelturm (c) Shutterstock

Tatsächlich wahr: Das wohl meistfotografierte Motiv Frankreichs darf nur tagsüber abgelichtet werden. Dieses Verbot bezieht sich allerdings nicht auf das Bauwerk selbst. Es ist nämlich laut Société d’Exploitation de la Tour Eiffel „nur“ verboten, den beleuchteten Eiffelturm zu fotografieren und das Bild anschließend kommerziell zu verbreiten. Der Grund: Die Beleuchtung ist urheberrechtlich geschützt. Möglich ist, auf dem Blog oder Instagram-Kanal das entsprechende Copyright der Beleuchtung anzugeben, den Turm im Dunkeln ohne Anstrahlung zu knipsen oder den Schnappschuss ganz old school ins Fotoalbum zu kleben. Wer allerdings gegen das Verbot verstößt, muss im schlimmsten Fall mit einer Unterlassungsklage rechnen. Oh, mon Dieu.

Über MyPostcard

Die Postkarte von morgen: MyPostcard ist eine App, die es ermöglicht, eigene Fotos als echte gedruckte Postkarte zu versenden. Die App ist aktuell in zehn Sprachen verfügbar und bietet mit über 10.000 Designs das weltweit größte Postkartenangebot. MyPostcard kümmert sich um den Druck, die Frankierung und den weltweiten Versand der personalisierten Postkarten. Gründer und CEO ist Designer und Fassadenkünstler Oliver Kray. Das Unternehmen mit Sitz in Berlin und einem Büro in New York beschäftigt momentan 25 Mitarbeiter.

 

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