Reise

Was man in Sachsen sehen sollte

Dresden Zwinger

Das ist Sachsen ! Immer wieder ein Reiseziel. Kunst und Kultur, zwei UNESCO-Welterbestätten, lebendige Manufakturen, Schlösser, Burgen und Naturschätze: Sachsen ist ein Hotspot für Reisende aus aller Welt. Traditionsreiche Orchester und Chöre pflegen das Erbe berühmter Komponisten wie Wagner, Schumann, Bach und Mendelssohn Bartholdy. Wer die „Sixtinische Madonna“ sehen möchte, muss nach Dresden kommen. Wer über prächtige mittelalterliche Marktplätze bummeln will, reist in die Stadtschönheiten Meißen, Bautzen, Görlitz oder Zittau. Wanderer und Radfahrer zieht es ins Elbsandsteingebirge, Zittauer Gebirge und Erzgebirge, während Elbe, Spree und Neiße sowie spektakuläre Wasserlandschaften wie das Lausitzer Seenland zu Urlaub am, im und auf dem Wasser locken. Die Zisterzienserklöster der Oberlausitz laden zu Urlaub für die Seele ein. Und wer sich auf den Weg nach Bad Muskau in den Fürst-Pückler-Park und in die Montanregion Erzgebirge macht, lernt Sachsens UNESCO-Welterbestätten kennen. Auch einfachraus.eu haben wir einige Sehenswürdigkeiten von Sachsen beschrieben.

Hier geht es zum UNESCO-Welterbepark Bad Muskau

Hier zu den Kunstsammlungen in Dresden

Weitere Informationen gibt es hier:

Tourismus Marketing Gesellschaft Sachsen mbh
Bautzner Straße 45/47, 01099 Dresden
www.sachsen-tourismus.de

Hier noch ein Tipp zu einer charmanten Kleinstadt mit viel (Glas) – Geschichte: Weißwasser.

Wo Sachsen endet und Polen beginnt, dort liegt die Kleinstadt Weißwasser. Von hier aus starten Touren zu alten Handwerksbetrieben bis nach Görlitz.  In der Oberlausitz gelegen, wird das ehemalige Dorf Weißwasser 1593 das erst Mal kartografisch erfasst. Zu einer richtigen Stadt entwickelt sich Weißwasser erst rund 270 Jahre später, als es seinen eigenen Bahnhof erhält. Denn dieser begünstigt schon damals den Transport der in der Umgebung vorkommenden Ton-, Quarzsand-, Holz- und Kohleressourcen, so dass sich Weißwasser im 19. und 20. Jahrhundert als Glasmacherort etabliert.

Blick in das Glasmuseum Weiswasser Sachsen
Blick in das Glasmuseum Weiswasser

Glasklar, dass sich diese Tour dem Handwerk widmet. Erstes Ziel ist das Glasmuseum Weißwasser. Es befindet sich in der Villa der Unternehmerfamilie Gelsdorf und ist vom Bahnhof Weißwasser nur drei Minuten zu Fuß entfernt. Von historischen Werkstätten und Werkzeugen zur Glasherstellung, Glasverarbeitung und Glasveredelung über den Glaseinsatz in Wissenschaft und Technik bis hin zu Spezialsammlungen des bekannten Produktdesigners Wilhelm Wagenfeld und des Gründers der „Werkstatt für Glasgestaltung“, Friedrich Bundtzen. Der Ende der 80er Jahre verstorbene Glasdesigner und Formgestalter hat sich somit bis in alle Ewigkeit in die Köpfe der Museumsbesucher*innen eingraviert.Glasmuseum Weißwasser Sachsen

Hier kann man seinen Wissensdurst rund um die Weißwasseraner Glasproduktion bis ins Detail stillen. Etwas tiefer ins Glas gucken, kann man anschließend beim Glashersteller Stölzle Lausitz. Seit 130 Jahren werden hier im Lausitzer Land edle Wein-, Wasser- und Whiskygläser geformt – bleifrei, energiesparend, besonders klar und sie funkeln im Sonnenlicht. Vielleicht liegt es genau daran, dass Stölzle zu den größten Herstellern von Kelchgläsern deutschlandweit zählt. Achtung: vorher anmelden.

Glasmuseum Weißwasser
Forster Str. 12, 02943 Weißwasser/Oberlausitz
www.glasmuseum-weisswasser.de

Stölzle Lausitz
Stölzle-Werksverkauf
Berliner Str. 22, 02943 Weißwasser
www.stoelzle-lausitz.com

Sachsen ist ein Hotspot für Reisende aus aller Welt

Sachsen stellt Industriekultur aus: 4. Sächsische Landesausstellung