Reise

Warum ein Besuch auf Wangerooge auch im Herbst und Winter lohnt

Wangerooge (32)

10 gute Gründe für einen Inselurlaub im Herbst und Winter. Warum ein Besuch auf Wangerooge auch im Herbst und Winter lohnt. Die Kurverwaltung Wangerooge und einfachraus.eu geben Tipps dazu.

Gelassenheit, Glühwein, Miesmuscheln und Strandsport – es gibt viele Gründe sich für eine Inselauszeit im Herbst und Winter auf der Nordseeinsel Wangerooge zu entscheiden . „Gott schuf die Zeit, von Eile hat er hat nichts gesagt“ lautet das Wangerooger Wahlmotto, und dass die Uhren hier im Winter ganz besonders ticken, kann man bereits bei der Anreise spüren.

Die 10 schönsten Dinge, die man bei einem Winterwochenende auf Wangerooge erleben kann:

Insulare Gelassenheit: „Kommt die Zeitung heute nicht, dann kommt sie morgen“. Unter insularer Gelassenheit verstehen die Wangerooger sich auch einfach mal zu bescheiden, denn wenn es nebelig ist, kommt die Zeitung nicht. Wenn der Ostwind zu stark weht, fährt das Schiff ein wenig später oder die Fracht kommt eben erst am Abend. Die Wangerooger haben gelernt mit Wind, Wetter und den Gezeiten zu leben und sind entsprechend entspannt, wenn etwas mal wieder nicht so läuft wie gedacht.

Eva und Carola kennen sich aus auf der Insel Foto: Weirauch
Eva und Carola kennen sich aus auf der Insel Foto: Weirauch

Wer es wagt sich auf diesen „Insel-Rhythmus“ einzulassen, wird belohnt mit jeder Menge Gelassenheit, Entschleunigung und vor allem Zufriedenheit und wird auch zuhause im Alltag gerne daran zurück denken, wie gelassen Insulaner mit Planänderungen umgehen.

Glühweinzeit: Im Winter gibt es auf Wangerooge Glühweinbuden. Von Donnerstag bis Sonntag laden in der Zedeliusstraße Glühwein, Bratwurst und Grog dazu ein den Feierabend ausklingen zu lassen und einen kleinen Klön-Schnack zu halten. Nirgendwo kommt man leichter ins Gespräch, lernt interessante Menschen kennen und knüpft die eine oder andere Freundschaft als auf einem Heuballen bei einem Heißgetränk. Ganz klarer Vorteil: Auf der autofreien Insel braucht niemand mehr fahren, sodass die Glühweinbude für Insulaner und Gäste eine wahre Institution geworden sind.

Sandsturm auf Wangerooge, Foto: Kurverwaltung Wangerooge
Sandsturm auf Wangerooge, Foto: Kurverwaltung Wangerooge

Einsamkeit am Oststrand: Wenn man wirklich mal keine Menschenseele treffen möchte, einfach nur für sich sein und seinen Gedanken im kalten Wind hinterher hängen will –dann ist eine Runde um die Ostspitze der Insel perfekt. Wo selbst im Sommer Ruhe und Weite den Trubel am Badestrand entgegenstehen, kann man im Inselwinter fast ganz sicher sein, niemanden zu begegnen. Und wenn es doch zu still wird, ist der Weg bis zur Glühweinbude zum Glück nicht sonderlich weit.

❏  Miesmuscheln, Grünkohl, Labskaus und Co.: Nordsee- und Ostfriesenkulinarik kann man auf der Naturinsel auch im Winter genießen, dafür halten zahlreiche Restaurants ein ganzjähriges Angebot vor und im Winter haben die Köche und Köchinnen besonders viel Zeit sich den Spezialitäten der Nordsee zu widmen. Miesmuschelgerichte, Grünkohl und Co. sind auf den Tageskarten zu finden und nach einem langen, ausgiebigen Strandspaziergang kann man eine typisch ostfriesische Stärkung immer gut gebrauchen.

❏  Sonntag ist Sonntag: Ja wo gibt es das noch, einen wirklichen Sonntag? Genau auf Wangerooge im Winter. Hier bleiben die Geschäfte am Sonntag geschlossen, keine 24 Stunden-Tankstelle und kein Drive-In. Die alltäglichen Dinge muss man am Samstagbesorgen, bei einem gemütlichen Dorfbummel oder am Sonntag mal den Kühlschrank vom Nachbarn plündern. Für Gäste die am Samstag erst anreisen, bieten die Lebensmittelmärkte übrigens einen Lieferservice, damit in der Ferienwohnung alles bei der Ankunft vorhanden ist. Dafür gibt es die aktiven Insel-Kirchengemeinden, sowohl die katholische als auch die evangelische Kirche laden die recht kleine Wintergemeinde sonntags zu anregenden Gottesdiensten ein. Auch unter der Woche gibt es selbst in der ruhigen Zeit Angebote wie Abendgottesdienste oder Meditationen. Wangerooge bietet im Winter viel Raum für innere Einkehr und auch die Möglichkeit, sich darüber austauschen.

Sonnenuntergang am Strand von Wangeroog, Foto: Kurverwaltung Wangerooge ( Keesvan Surksum)

❏  Schlendern statt Stressen: Besonders in der Vorweihnachtszeit sind die Menschen mit Einkaufen, Besorgen und Erledigen beschäftigt. In den bunten Geschäften auf Wangerooge gibt es auch viele Geschenkartikel, Schönheiten und Schätze zu finden – aber alles eben wesentlich stressfreier. Keine Parkplatzsuche, kein Schlange stehen und jederzeit eine freundliche Beratung, das macht den Weihnachtsbummel auf der Insel so besonders. Gelassen Schlendern und Gucken anstatt Hetzen, Hecheln und Rennen.

❏  Tief durchatmen: Die Luft auf Wangerooge ist weitgehend frei von Allergenen und Schadstoffen. Hier finden Allergiker und Asthmatiker das ganze Jahr einen Platz zum Durchatmen, besonders hilfreich bei Atemwegserkrankungen ist der hohe Salzgehalt in der Nordseeluft. Die maritimen Aerosole wirken sich beim Strandspaziergang beruhigend auf Lunge und Bronchien aus. Und desto windiger und stürmischer es ist, desto mehr Aerosole wirbeln durch die Luft und tun beim Strandspaziergang in der Brandungszone ihr nötiges für die Atemwege.

thalasso-Therapeut Armin Kubiak animiert seine Gäste. Foto: Weirauch
Thalasso-Therapeut Armin Kubiak animiert seine Gäste. Foto: Weirauch

Dick eingepackt ist so eine Strandrunde Gesundheit pur.

❏ Wohlfühlen und Thalasso genießen: Wer es lieber mollig mag und sich im Warmen etwas Gutes tun will, ist in der Thalasso-Oase genau richtig. Im Winter stehen die qualifizierten Thalasso-Therapeuten auch am Wochenende zur Verfügung und bieten Schlickpackungen, Wohlfühlmassagen und Meerwasserbäder nach einem Besuch in der Sauna an. Ein Termin ist leicht gemacht und im Winter ist geht auf Wangerooge alles ruhiger und gemächlicher zu.

Die unendliche Weite fasziniert viele Herbst- und Wintergäste auf Wangerooge, Foto: Kurverwaltung Wangerooge
Die unendliche Weite fasziniert viele Herbst- und Wintergäste auf Wangerooge, Foto: Kurverwaltung Wangerooge

Wattwanderung exklusiv und winterlich: Mitten im UNESCO-Weltnaturerbe Wattenmeer sind Wattwanderungen auch im Winter ein absolutes Muss. Dick anziehen und die Gummistiefel nicht vergessen, empfehlen die Nationalpark-Wattführer, denn mit etwas Glück kann die Wattwanderung bei starkem Ostwind bis zur Muschelbank verlängert werden. Und bei weniger Personen bleibt noch viel mehr Zeit für spannende Infos rund um die Bewohner dieses einzigartigen Lebensraums.

Immer in Aktion: Inga Blanke gräbt im Schlick. Foto: Weirauch
Immer in Aktion: Inga Blanke gräbt im Schlick, Foto: Weirauch

❏  Sich selbst finden: Wer noch nicht genau weiß, warum er seinen Akku aufladen muss, was im Alltag die Störfaktoren sind oder sich einfach mal wieder auf das Wesentliche oder seine innere Mitte konzentrieren möchte, findet in den Herbst und Wintermonaten auf der Erholungsinsel ein breit gefächertes Kurs- und Seminarangebot: Von 1-Tages-Kursen, Entspannungs-Wochenenden, Fastenwandern und mehrtägigen Seelen- Seminaren ist alles im Inselprogramm „Nah bei mir“ enthalten.

Informationen zu Wangerooge:

Kurverwaltung
Nordseeheilbad Wangerooge
Gästeservice
Obere Strandpromenade 3
26486 Wangerooge
Tel. 04469 990
Kurverwaltung@wangerooge.de
Internet: www.wangerooge.de

Tipps zum Wetter auf Wangerooge

Hier einen Bericht über unseren letzten Besuch im Juli 2018 auf der schönen Insel Wangerooge.

Die Wangerooger Inselbahn ist die einzige von der Deutschen Bahn betriebene Schmalspurbahn. Foto: Weirauc
Die Wangerooger Inselbahn ist die einzige von der Deutschen Bahn betriebene Schmalspurbahn, Foto: Weirauch

 

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