Reise

Traditionell bayerisch,

Ein Abend mit bayerischer Bier- und EsskulturEin Abend mit bayerischer Bier- und Esskultur

Eine Blaskapelle, die ein ganzes Festival rockt, ein Wirtshaus, das auch Feinschmecker anzieht, eine Brauerei auf dem Berggipfel. Bayerische Traditionen, neu interpretiert und mit Begeisterung gelebt, stehen im Mittelpunkt der heute auf der ITB vorgestellten neuen Kampagne der BAYERN TOURISMUS Marketing GmbH.

Unter dem Motto „Bayern – traditionell anders“ sind sechs Themenfelder zusammengefasst, die den Freistaat in einem bekannten aber doch modernen Licht zeigen. In Bayern wird Brauchtum gelebt und werden Traditionen gepflegt, die Menschen sind stolz auf ihre über Jahrhunderte gewachsene Lebensart. Sie gehen eigene Wege, schlagen dabei aber auf authentische Weise die Brücke zwischen früher und heute, zwischen alt und neu. Und genau das ist vermutlich das Geheimnis des bayerischen Brauchtums: Jede Generation interpretiert sie unterschiedlich, ohne dass der Ursprung verloren geht.

„Der Freistaat ist weltweit bekannt für seine unverfälschten regionalen Eigenheiten, die die Einheimischen lieben und mit Hingabe bewahren. Das unterscheidet das Reiseland Bayern von anderen Destinationen. Diese Einzigartigkeit der bayerischen Kultur möchten wir herausstellen und stärker in der Wahrnehmung der Zielgruppen verankern“, betont Jens Huwald, Geschäftsführer der by.TM. Eingeteilt in Themenfelder wie „Das Neue Blech“, „Heimatgestalter“ oder „Traditionsverfeinerer“, erzählt die Kampagne Geschichten, die Bayern so besonders machen. Alle Stories sind auf der zentralen Kampagnen-Webseite www.bayern.by/traditionell-anders im Stil eines Reisemagazins zu finden. Fans sowie Follower können sie auch auf den Social-Media-Kanälen der by.TM verfolgen. Einen kleinen, ersten Eindruck in die neue Kampagne vermitteln die nachfolgenden Beispiele:

Mit Pauken und Trompeten – „Das Neue Blech“

Blasmusik und Dorfkapellen gehören zu Bayern wie Weißwürste und Lederhosen. Junge Brass Bands hauchen diesem Stück bayerischer Tradition neues Leben ein, denn Gemeinschaftsgefühl und krachlederne Gemütlichkeit lassen sich auch beim Klang schmetternder Trompeten oder dumpfen Tubas erleben. Im Freistaat sprießen nicht nur viele neue Combos der jungen Musik-Bewegung hervor, in diesem Jahr finden hier auch Blasmusik-Workshops, unter anderem mit LaBrassBanda, und ein ganz besonderes Musikevent statt. Beim Brass Wiesn Festival in Eching bei München vom 5. bis zum 7. August 2016 wird die Neuentdeckung der Blasmusik gebührend gefeiert. Die Beats der performenden Bands wie „die Kapelle Josef Menzl“ oder „Die Fexer“ klingen nach Heimat und gleichzeitig nach weiter Welt. Und auch wenn die Tracht hier lässig mit Sneaker kombiniert wird, fühlen sich Traditionalisten genauso wohl wie Avantgardisten.

Neue Perspektiven mit den „Heimatgestaltern“

Mit frischen Ideen sorgen viele Dorfbewohner Bayerns dafür, dass ihre Heimatverbundenheit auch für Besucher und Urlauber erlebbar wird. Ein innovatives Konzept haben beispielsweise die Junior-Chefs des Wirtshaus Osl in Bad Kötzting auf die Beine gestellt. 2012 übernahmen sie das Restaurant von ihren Eltern. Stück für Stück und mit viel Liebe zur eigenen, 150 Jahre alten Geschichte, haben sie es in einen Design-Gasthof verwandelt, der weit über die Ortsgrenzen für seine typisch bayerischen Gerichte und regionalen Menüs bekannt ist. Ein Ort mit ähnlich langer Tradition ist das Weinreich Sommerach. Heute sind Vinothek und Weinschule in einem architektonisch beeindruckenden Gebäude untergebracht. Das Projekt wird betrieben von der ersten Winzer-Genossenschaft Frankens, die bis heute ihren Pioniergeist erfolgreich zu Felde trägt und wie die Schule, Kirche und das Rathaus den Gemeinschaftssinn des Dorfes mitprägt. Eine neue Heimat auf Zeit finden Urlauber hingegen im familienbetriebenen Baumhaushotel Allgäu, das nicht nur Ruhe-suchende Städter als Rückzugsort von der Alltagshektik schätzen, sondern auch die umliegenden Gemeinden. Das Hotel ist schnell bei Einheimischen und Gästen zum Mittelpunkt des modernen Dorflebens geworden.

„Traditionsverfeinerer“ mit Fingerspitzengefühl

Die unter dem Motto „Traditionsverfeinerer“ vorgestellten Charaktere verkörpern die bayerische Spezialität des Generationswechsels. Jungunternehmer toben sich aus und verwirklichen ihre Ideen, bewahren dabei aber auch die Philosophie ihrer Vorgänger. So entstehen moderne Traditionsbetriebe und ein einzigartiges Angebot für Gäste. Ein ebenso außergewöhnliches wie erfolgreiches Beispiel dafür ist die höchst gelegene Braustätte Deutschlands. Für die beiden Gründer von „Almsbeer“ gab es keine bessere Braustätte als die Station der stillgelegten Grünten Seilbahn, die einst die Eltern von Braumeister Berni betrieben haben. Wer heute den Gipfel erklimmt, der wandert an kleinen Bächen sowie grasenden Kühen vorbei und kann auf 1.000 Metern Höhe den Ausblick über die sanften Wiesen des Allgäus nun auch bei einem frisch gezapften Craft Beer genießen.

Weitere Informationen auf www.bayern.by/traditionell-anders.

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