UNESCO Weltkulturerbe

ReiseSchlösser und Burgen

Jubiläum des Königsschlosses in Warschau

Warszawa, Mazowieckie

Kein anderes Gebäude steht so für den Wiederaufbau Polens nach dem Zweiten Weltkrieg wie das Königsschloss in der polnischen Hauptstadt Warszawa (Warschau). Während des Warschauer Aufstandes machten deutsche Truppen von SS und Wehrmacht den frühbarocken Bau dem Erdboden gleich. Vor 50 Jahren, im Januar 1971, begannen die Rekonstruktionsarbeiten an dem Prachtbau. Das Jubiläum ist für die Weichselmetropole ein Anlass, um ihr historisches Juwel zu feiern. Bis zum 40. Jahrestag der Wiedereröffnung im Jahr 2024 sind zahlreiche Veranstaltungen geplant.

Reise

Schokland – UNESCO Weltkulturerbe der Niederlande

Schokland_Tafel

Heute zieht es uns nach Schokland, dem ersten Kulturdenkmal der Niederlande, das 1995 Eingang in die Liste der UNESCO-Weltkulturerbestätten fand. Wer den Beziehungen der Niederländer zum Wasser und vor allem ihrem Kampf gegen das Wasser näher kennenlernen will, für den ist ein Besuch des UNESCO Weltkulturerbes Schokland mit seiner einzigartigen Natur- und Kulturgeschichte ein Muss. Dieser Ort zwischen Land und Wasser mitten im Nordostpolder birgt Spuren menschlicher Siedlungen, die bis zu 10 000 Jahre zurückliegen.

Reise

UNESCO – Welterbe: Alberobello

“Sagt mal, wo kommt Ihr denn her? Aus Schlumpfhausen bitte sehr.” – Vater Abrahams Lied über die Schlümpfe kommt mir in den Sinn, als wir auf dem Marktplatz von Alberobello, der Hauptstadt der Trulli in der Basilikata. Die auf der UNESCO-WElterbeliste stehende „Zipfelmützenstadt“ befindet sich eine Autostunde südöstlich von Bari entfernt. Alberobello gehört zu den Sehenswürdigkeiten, die ein Besucher von Apulien besucht haben sollte.  Trulli, das sind diese Gebäude mit dicken Wänden aus Kalkstein und charakteristischen Kegeldächern. Wegen ihrer geringen Abmessungen und ungewöhnlichen Form erscheinen sie uns heute wie die Behausungen von Hobbits oder Zwergen. Zwar gibt es noch zahlreiche dieser Trullis inmitten der ausgedehnten Olivenhaine Apuliens. Doch nirgendwo anders stehen so viele dieser malerischen, kleinen Hütten wie in Alberobello. Also sind wir hingefahren und haben uns dort umgesehen. Alberobello Apulien

Reise

UNESCO-Weltkulturerbe: Catania – die schwarze Perle am Vulkan

Sizilien (307)

Auf unserer Rundreise über die schöne Insel Sizilien besuchten wir auch Catania. Es ist eine Stadt für den 2. Blick. Darüber erfahrt ihr hier mehr.  Doch zuerst einmal etwas zur Geschichte.Seit der Gründung im 8. Jahrhundert vor Christus wurde Catania, die „Tochter des Ätna“, mehrmals durch Erdbeben und Vulkanausbrüche zerstört und wieder aufgebaut, zuletzt im 18. Jahrhundert als barocke Planstadt mit großzügig angelegten Straßen und eleganten Plätzen. Nicht umsonst gilt die zweitgrößte Stadt Siziliens als „Schwarze Perle des Ätna“. Unlängst waren wir wieder einmal dort und haben Erstaunliches erlebt. Seit unserem letzten Besuch ist viel passiert. Einiges im Stadtbild liegt noch im Argen, aber wir hatten bei der Abreise ein gutes Gefühl.  Enzo Bianco, der Bürgermeister mehrerer Legislaturen, hatte viel versprochen, nicht alles gehalten (die nach wie vor desolate Müllentsorgung im Stadtbild gehört dazu), aber er hat Pflöcke eingeschlagen, um die unterschätzte Kultur- und Universitätsstadt lebenswerter zu machen.

Ätna Sizilien

Piazza del Duomo

Ein beliebter Treffpunkt im Herzen der Altstadt Catanias ist der Domplatz (Piazza del Duomo). Um ihn gruppieren sich der Duomo (Cattedrale di Sant’Agata), das wegen seiner Fassadendekoration „Palazzo degli Elefanti“ genannte Rathaus (Palazzo Municipio, 1693-1731); der Erzbischofspalast und das ehemalige Priesterseminar. Blickpunkt und begehrtes Fotomotiv ist der das Zentrum des Platzes dominierende obelisktragende Elefant (Fontana dell’Elefante (1735). Er ist das Wahrzeichen der Stadt.

Reise

Quedlinburg – Sehenswerte Schau zu Lyonel Feininger

Quedlinburg

Die Ausstellung wurde bereits beendet. 

Eine sehenswerte Ausstellung ist derzeit in der Feiniger Galerie in Quedlinburg zu sehen. Die Ausstellung unternimmt erstmals den Versuch, den künstlerischen Aufbruch der Moderne am Beispiel einer Künstlerfamilie sichtbar zu machen. Erinnern wir uns: s der Maler und Bauhaus-Meister Lyonel Feininger in die USA zurückkehrte, weil seine Werke von den Nationalsozialisten als „entartet“ diffamiert worden waren, übergab er einige seiner Arbeiten an den Quedlinburger Kunstsammler Dr. Hermann Klumpp, der sie in seiner Heimatstadt Quedlinburg verborgen hielt. Etwa 40 Exponaten sind heute in der Lyonel-Feininger-Galerie zu sehen.

Die Schau in der Feininger-Galerie in Quedlinburg nimmt die musisch-künstlerisch hoch begabte Familie in den Blick. So wird beispielsweise gezeigt, welchen Anteil Gattin Julia am Erfolg des späteren Bauhaus-Meisters hatte. Galerie-Direktor Michael Freitag recherchierte, bei eBay ersteigerte er Fotos von Feiningers Tochter Lore aus erster Ehe. Arbeiten von ihr sind erstmals zu sehen, im großen “Familienbild”.

Reise

Mit A-Rosa Luna in die Camargue

Camargue (5)

Die berühmten Camargue-Stiere.
Die berühmten Camargue-Stiere.

Nicht ganz. Aber fast kamen wir auf unserer Flusskreuzfahrt mit der A-Rosa Luna bis in die Camargue. Vom beschaulichen Arles aus in Südfrankreich fuhren wir mit einem Jeep durch die nahezu unberührte Landschaft der Camargue.