Türkei

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UNESCO-Welterbe: Ephesus

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In Ephesus an der türkischen Ägäis kann man durch vergangene Jahrtausende wandern. Die Stadt war schon eine Weltstadt, als das griechische Athen noch tiefste Provinz war. Und Rom gab es noch nicht. So weiß es der kundige Reiseführer. Als reichste Stadt Asiens galt  Ephesus einst, die antike Großstadt war Tor zu den Schätzen Anatoliens und Persiens.

Der heute nicht mehr vorhandene Artemistempel zählte gar zu den sieben Weltwundern. Ephesus war Wallfahrtsort und beherbergte eine Viertelmillion Einwohner in ihren Mauern. Apostel Paulus hielt sich in der stadt auf und predigte . “Groß ist die Diana von Ephesos” heißt es unter anderem. Wie es oft mit berühmten Städten ist: der Hafen versandete und die Stadt verschwand. Heute ist das Meer kilometerweit entfernt.  Archäologen gruben das antike Ephesus zwischen 1866 und 1922 aus. Noch hätten die Forscher viel zu tun. Überall verweist unserReiseführer, werden noch Bauten vermutet.

Der türkische Name des heutigen Ausgrabungsortes ist Efes. Man kann auch Ephesos schreiben. Mich hat der Besuch dort beeindruckt, dass ich hier einen ersten Überblick geben will. Weitere Eindrücke folgen.

Ein Rundgang durch Ephesus

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Olivenverarbeitung im Oleatrium

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Viele Technikmuseen habe ich in den letzten Jahrzehnten bereits gesehen. Aber das Oleatrium im Değirmen Park an der Südägäis in der Türkei, gehört zu den für mich interessantesten Museen. Es befindet sich rund 15 Kilometer südlich von Kuşadası an der Straße nach Davutlar.

Es besticht nicht etwa wegen seiner Größe. Nein, das Oleatrium ist ein kleines, feines Museum, das mehr ist als ein profanes Olivenölmuseum. Alles über die Olivenverarbeitung im Oleatrium

Ein Besuch lohnt unbedingt. Zum einen ist da die historische Abfolge verschiedener Techniken der Olivenverarbeitung zu erleben. Zum anderen  faszinierten mich dort die gezeigten vielen originalen Maschinen. Dabei gibt es nicht nur mehrere Dampfmaschinen, sondern auch einzigartiges Zubehör.

Eines der beliebtesten und berühmtesten Produkte des Mittelmeerraums ist das Olivenöl. Vor allem an der Westküste der Türkei, die auch als Olivenküste bekannt ist, wird das Öl seit einigen hundert Jahren hergestellt. Das Museum „Oleatrium“ nimmt seine Gäste mit in die Geschichte und zeigt wie früher aus den Früchten des Olivenbaums das wertvolle Öl gewonnen wurde.

Ja, auch alte historische Trecker, wie Lanz Bulldog oder andere Techniktrümpfe aus Uropas Tagen haben die Betreiber des Oleatrium auf den 3000 Quadratmetern Ausstellungsfläche zusammengetragen.

2011 wurde das Oleatrium eröffnet und erfreut sich seitdem wachsender Beliebtheit. Fragen werden methodisch gut beantwortet. Etwa die, welchen Weg die Oliven im Mittelmeerraum von Syrien über die Türkei bis ins heutig Europa zurückgelegt haben.

Beginnend mit der Zeit 6000  v.Chr., der römischen, byzantinischen Zeit bis zu Maschinen der 80/90 er Jahre des letzten Jahrhunderts. Ich wollte ja schon immer mal wissen, wie Olivenöl gewonnen wird. In der Ölmühle werden die Oliven gewaschen, mitsamt dem Kern zerkleinert und schließlich durch Pressung oder Zentrifugation der Saft aus den Früchten gewonnen. Die Gewinnung von Olivenöl kann im Chargenbetrieb (traditionelles Verfahren) oder im kontinuierlichen Betrieb (modernes Verfahren) erfolgen.

Schon die Präsentation des Außengeländes ist ansprechend. Links und rechts des Hauptgebäudes sind unter einem Schleppdach verschiedene Arten des Transportes von Oliven aufgestellt. Nicht nur der bereits erwähnte Lanz Bulldog, auch der lange Zeit gebräuchliche Eselkarren ist zu sehen. Auf Nachfrage erfuhr ich, dass das Oleatrium vom Besitzer der Değirmen-Farm eingerichtet wurde.

Alles über die Olivenverarbeitung im Oleatrium

Zum Unternehmen der Familie Tonbul gehören auch die beliebten Paloma-Hotels. Über die Değirmen-Farm lest ihr hier noch auf meiner Seite.

Im Innern des Oleatrium wird es dann lebendig. Videovorführungen werden ergänzt durch plastische Modelle mit lebensgroßen Figuren. So wusste ich bislang nicht, dass es eine Vielzahl von Olivenpressen geübt, darunter Einfach- und Doppelpressen. Empfehlenswert ist sich einer Führung durch das recht große Areal anzuschließen. Die Beschilderung der Produktionsszenen und des Maschinenparkes ist in Türkisch und englisch.

Aber nicht nur die Technik der Olivenölherstellung wird gezeigt. Ausführlich werden die gesundheitlichen Aspekte dargestellt. So wird auch ein klassischer Haman vorgestellt.

Ob als Leuchtmittel, Brennstoff, in der Küche oder als Pflegeprodukt die Verwendung von Oliven ist vielseitig. Am Ausgang des Oleatrium kann man dann nicht nur Olivenöl in allen Varianten und zu verschiedenen Preisen, sondern auch die Yerlim-Pflegeserie erwerben.

  • Informationen zum Oleatrium
  • Adresse: Caferli Mahallesi, Atatürk Cad. Nein: 128 Kuşadası / Aydın – Türkei Postleitzahl: 09430
  • Internet: https://www.oleatrium.com/
  • Mail: info@oleatrium.co
  • Telefon: 00 90 256 681 21 48 , Ext.: 233
  • Anfahrt: von Kuşadası Richtung Söke halten, nach rund 7 Kilometern rechts Richtung Davutlar. Nach der Abzweigung noch einmal rund fünf Kilometer linksseitig. Parkplätze vorhanden.
  • Eintritt: 15 TL

Sehenswert sind die Hanghäuser von Ephesus ebensowie die antike Stätte Ephesus selbst.

hier der Bericht über meinen letzten Besuch in Ephesus.

Die Recherche nach Ephesus wurde von Öger Tours unterstützt. Hier geht es zur Seite des spezialisierteTürkei-Reiseveranstalters.

Ob man in die Türkei in diesen bewegten Zeiten reisen soll ? Mit derBeantwortung dieser Frage setzt sich ein Blogbeitrag auf reisezeilen.de auseinander. Der Meinung der Verfasserin stimme ich zu.

Empfehlenswert: der derzeit beste Reiseführer zur türkischen Mittelmeerküste kommt aus dem Michael Müller Verlag und kann hier bestellt werden.

Reiseführer
Türkei Mittelmeerküste

Michael Bussmann, Gabriele Tröger

Michael Müller Verlag, 504 Seiten, farbig, 162 Fotos
ISBN 978-3-89953-975-2
22,90 EUR (D)
Buch: 10. Auflage 2015

 

Reise

Gewinner des Reisejahres 2017: Ägypten und Griechenland

Panorama-Ägypten (5)

„Ägypten und Griechenland sind die eindeutigen Gewinner des Reisejahres 2017.“ Dieses Fazit zog Norbert Fiebig, Präsident des Deutschen Reiseverbandes (DRV) anlässlich der DRV-Jahrestagung im Emirat Ras Al Khaimah.

Nicht nur die Athener lieben den Blick auf die Akropolis. Foto: D.Weirauch

Ägypten und Griechenland legten laut einer Auswertung des Marktforschungsunternehmens GfK zum Stichtag 31. Oktober 2017 beim Umsatz deutlich zu.

Griechenland nach Balearen

Nachdem Griechenland bereits im vergangenen Jahr ein zweistelliges Umsatzwachstum im Reisebüro verzeichnen konnte, hat sich dieser Trend im Touristikjahr 2016/17 mit einem weiteren Umsatzplus von 30 Prozent fortgesetzt.

Damit ist Griechenland nach den Balearen im Sommer 2017 zweitstärkste Urlaubsregion geworden.

Ägypten ist Umsatzchampion

Einen noch größeren prozentualen Umsatzsprung machte Ägypten: Das Land am Nil ist zwar vom gesamten Gästeaufkommen kleiner als Griechenland, konnte aber nach sinkenden Buchungszahlen im vergangenen Jahr jetzt einen deutlichen Umsatzzuwachs von 55 Prozent verbuchen – und dieser Aufwärtstrend schreibt sich für den Winter weiter fort.

Ein sehr gutes Wachstum weisen nach Auswertungen der GfK neben diesen Umsatzchampions auch Marokko und Tunesien auf. Die nordafrikanischen Urlaubsländer sind sichtlich auf dem Weg der Erholung nach den Einbrüchen in den Vorjahren.

Im Trend: Bulgarien, Kroatien und Zypern

Zudem haben sich Bulgarien, Kroatien und Zypern wachstumsstark entwickelt.

Blick auf die Küste von Dalmatien Foto: D.Weirauch
Blick auf die Küste von Dalmatien Foto: D.Weirauch

 Beliebtestes ausländisches Urlaubsziel der Deutschen ist Spanien

Im gesamten Touristikjahr 2016/17 bleibt Spanien vom Gesamtumsatz- und Gästevolumen her das beliebteste ausländische Urlaubsziel der Deutschen bei den Veranstalterreisen. Mehr als jeder vierte Umsatzeuro, den Deutsche in ihre Urlaubsreisen investieren, geht nach Auswertungen der GfK in spanische Zielgebiete. Im Jahr 2016 war Spanien besonders wachstumsstark.

Anflug mit Vueling auf Barcelona
Anflug mit Vueling auf Barcelona, Foto: D.Weirauch

Dieses hohe Niveau kann die Destination 2017 annähernd halten – allerdings entwickeln sich die touristischen Regionen unterschiedlich: Zuwächse im niedrigen einstelligen Bereich erzielen die Kanaren und das spanische Festland, die Balearen verlieren demgegenüber an Umsatz.

Mallorca zu teuer

Obwohl gerade Mallorca in diesem Jahr mit Touristen mehr als gut gefüllt war, zeigen die GfK-Zahlen einen merklichen Umsatzrückgang. Offensichtlich haben sich die Kunden aufgrund gestiegener Hotelpreise und der extremen Überfüllung zumindest teilweise für andere Zielgebiete entschieden und vor allem weniger im Reisebüro gebucht.

USA beliebt trotz Rückgang

Auf der Fernstrecke haben die USA in der Gunst deutscher Urlauber sichtlich verloren – mit Umsatzrückgängen im zweistelligen Bereich (minus 17 Prozent) bezogen sowohl auf die Sommersaison 2017 als auch das Touristikjahr.Trotz des nach 2016 erneuten Umsatzrückgangs bleiben die USA vom Umsatz- und Gästevolumen her das beliebteste Land auf der Fernstrecke.

Türkei nach wie vor beliebt

Die stärksten Rückgänge verzeichnete im abgelaufenen Jahr allerdings kein Fernreiseziel, sondern erneut die Türkei. Trotz des starken Last-Minute-Effekts im Sommer und Herbst, der die Türkei aufgrund guter Verfügbarkeiten und des sehr guten Preis-Leistungsverhältnisses zeitweise zum meistgebuchten Ziel im Kurzfrist-Bereich machte (Quelle Trevotrend), hat sich die Anzahl der Gäste laut Einreisezahlen des Landes im Vergleich zu vor zwei Jahren fast halbiert. Obwohl 2017 die Buchungsumsätze erneut rückläufig waren (im zweistelligen Bereich), liegt die Türkei in der Gunst der deutschen Urlauber aber weiterhin auf einem der vordersten Ränge – nach Kanaren, Balearen und Griechenland.

 

Trends für die Wintersaison 2017/18

Für den gerade begonnenen Winter zeigen sich erste Trends: Traditionell sind die Kanaren die wichtigste Winterdestination. Gut jeder fünfte Umsatzeuro fliegt im Winter auf die Kanaren. Die spanischen Inseln im Atlantik können auf sehr hohem Umsatzniveau im Vergleich zum Vorjahr nochmal zulegen (einstelliges Wachstum). Ein weiterhin sehr gutes Wachstum im zweistelligen Bereich weist Ägypten auf, zweitwichtigstes Winterziel zum aktuellen Buchungsstand. Auf den Rängen drei und vier folgen Thailand und die Malediven, beide ebenfalls mit zweistelligen Zuwächsen. Zu den wachstumsstärksten Reisezielen im Winter gehören mit einem Umsatzplus von 23 Prozent auch die Vereinigten Arabischen Emirate. Diese hatten bereits im Sommer 2017 im einstelligen Prozent-Bereich zugelegt.

(Quelle: PI des DRV)

Lest auch folgende Beiträge auf einfachraus.eu

+ Hier ein Bericht über die Türkei.

+ hier geht es zu einem Besuch in Athen

+ hier mein Besuch im Tal der Könige und Tempel der Hatschepsut

Schöner kann der Weg vom Hotel zum Strand nicht sein
Schöner kann der Weg vom Hotel zum Strand nicht sein, hier: Club Marvy in der Türkei Foto: Weirauch

 

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Wohn- und Sterbehaus der Mutter Maria

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Wenige Kilometer südlich der berühmten antiken Stadt Ephesus befindet sich das sogenannte Marienhaus.  Das Marienhaus ist  ein als Wohnung der Gottesmutter seit 1892 päpstlich anerkanntes Wallfahrtsziel.

Einer außerbiblischen Legende nach soll sich Maria nach der Himmelfahrt Jesu mit dem Kreis der Frauen um Jesus und mit dem Apostel Johannes in einem Haus in der Nähe von Ephesos (dem Haus der Mutter Maria) niedergelassen haben und bis zu ihrer eigenen Himmelfahrt viele Menschen in Heilkunde und der Lehre des Christentums unterrichtet haben.

Ich habe mir das auf einem Berg gelegene Marienhaus mitten im Wald  angesehen. Leider waren im Innern des von einer Kuppel bedeckten Steinbaus keine Fotos erlaubt. Es ist ein  byzantinisches Kirchengebäude, recht klein. Man kann den Besuch zusammen mit dem sieben Kilometer entfernten Ort Selczuk verbinden.

Wir mussten nicht lange warten. Durch ein Vestibül gelangt man in einen Hauptraum, in dessen Apsis ein Altar mit einem recht dunklen Marienbild steht der rechts davon abgehende Raum wird als Schlafzimmer der Maria bezeichnet. Ob es stimmt? Zumindest ist stets reger Betrieb an dieser weihevollen Stätte. Zu Maria Himmelfahrt soll man stunden warten, bis man das Haus besuchen kann, erzählt der kundige Führer.

An der Mauer der Brunneneinfassung befestigen Pilger tausende von Zetteln mit ihren Gebetswünschen.
An der Mauer der Brunneneinfassung befestigen Pilger tausende von Zetteln mit ihren Gebetswünschen.

Unterhalb des Hauses entspringt eine Quelle. Dem Wasser wird zumindest eine Heilwirkung nachgesagt. Pilger füllen es gern in Flaschen ab.

Wie alles in der Umgebung von antiken Stätten, so vermuten Archäologen auch im Umfeld des Marienhauses weitere Funde. Entdeckt wurden bei früheren Ausgrabungen mehrere Grablegen aus byzantinischer Zeit.   Im Hain weiter unterhalb der Anlage befindet sich außerdem ein rechteckiger, von Säulenarkaden begrenzter Platz mit einem mittelalterlichen Wasserreservoir, das von seiner Form her an ein übergroßes Ganzkörpertaufbecken erinnert. Vielleicht war es ja in früheren Zeiten ein Taufplatz.

Laut Wikipedia gehört das Heiligtum seit über 60 Jahren einer „privaten Vereinigung aus den USA (The American Society of Ephesus), die der amerikanische Telekommunikationsunternehmer George B. Quatman (1890–1964) aus Cincinnati, Ohio, kurz zuvor als Stiftung zum Zweck der Unterhaltung des Marienhauses und anderer ephesinischer Gedenkstätten errichtet hatte.“

Wer einmal in der Gegend ist, der sollte sich auch unbedingt Ephesus anschauen, hier mein Bericht. Ebenfalls empfehlenswert ist das Oleatrium im Demirgen-Park.

Praktische Informationen

  • Anfahrt: vom Ortszentrum Selczuk über die Straße nach Aysin, dann über eine Panoramastraße hinauf ,
  • geöffnet: täglich von 8 bis 18 Uhr, winters bis 16.30 Uhr,
  • Eintritt: 6 Euro

Empfehlenswert: ein Besuch in Şirince

Nahe der Stadt Selçuk liegt das kleine Örtchen Şirince. Einst ein griechisches Dorf erinnern heutzutage enge Gassen, Kirchen und kleine Häuser an die typisch griechische Kultur. Heute wie damals ist es bekannt für seinen Weinanbau. Mein Bericht folgt hier später.

Übernachten: im zu den Paloma Hotels gehörenden Club Marvy in Özdere

Die Recherche nach Ephesus wurde von Öger Tours unterstützt. Hier geht es zur Seite des spezialisierteTürkei-Reiseveranstalters.

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Die Hanghäuser in Ephesus

Ephesus- Hanghaus

Über meinen Besuch von Ephesus habe ich hier bereits geschrieben. die meisten Touristen machen den obligatorischen Rundgang und gehen leider an den eingehausten (ja so einen Ausdruck gibt es) Hanghäusern, die etwa in der Mitte von Ephesus zu sehen sind , vorbei.

Die Hanghäuser in Ephesus

Vom Nebeneingang kommend befinden sich links an den Berg geschmiegt die Hanghäuser, ein Komplex von Stadtvillen, die von wohlhabenden Bürgern bewohnt wurden. Geschützt ist das ganze Areal von einer riesigen Überdachung. Für die Besichtigung muss man zusätzlichen Eintritt bezahlen, der sich jedoch unbedingt lohnt.

Die Hanghäuser in Ephesus erlauben einen authentischen Blick in die Welt vor zweitausend Jahren

Gleich beim Betreten ist zu sehen, dass die Ausgrabung und Aufarbeitung der Fundstücke längst nicht abgeschlossen ist. Überall sieht man Kisten mit Fragmenten und große Arbeitstische mit Mosaikteilen und Scherben. Die österreichischen Archäologen, die das Projekt zusammen mit türkischen Spezialisten betreuen, sind derzeit aber nicht zu sehen.

Über Treppen und Stege kann man das Gelände von oben besichtigen und hat durch die Glasböden einen sehr guten Überblick. Von dort kann man die ehemaligen Wohnräume, Bäder und Festsäle bewundern, überall sind Fresken, Wandmalereien und Bodenmosaike zu sehen. Reste von Wasserleitungen, Fußbodenheizung und thermalbädern kann man sehen. Nach dem Besuch der Hanghäuser kann ich mir nun einigermaßen vorstellen, wie sichj in der Antike die oberen zehntausend ihre Wohnvillen einrichteten.

Informationen zu Ephesus

Das Grabungsgelände besitzt zwei Eingänge: einen von Selcuk aus und einen von der Straße nach Meryemana.

  • Der Preis für den Eintritt liegt bei rund 10 Euro (40 TL). Die Hanghäuser kosten extra Eintritt (15 TL).
  • Im Sommer (April – Oktober) können von 8 – 18.30 Uhr Tickets gekauft werden, die Anlage ist von 8 – 19 Uhr geöffnet. Im Winter (November – März) werden Tickets von 8 – 16.30 Uhr verkauft und die Anlage ist von 8 – 17 Uhr geöffnet
  • hier mein Beitrag zu Ephesus
  • Übernachten: im zu den Paloma Hotels gehörenden Club Marvy in Özdere
  • Die Recherche nach Ephesus wurde von Öger Tours unterstützt. Hier geht es zur Seite des spezialisierten Türkei-Reiseveranstalters.
  • Tipp für einen außergewöhnlichen Besuch: das einzigartige Oleatrium im Demirgen Park bei Kusadasi an der Ägäis.

Empfehlenswert: der derzeit beste Reiseführer zur Mittelmeerküste der Türkei kommt aus dem Michael Müller-Verlag.

Reiseführer
Türkei Mittelmeerküste

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Nachhaltig und biologisch: Club Marvy by Paloma

Club Marvy (6)

Wer Ephesus und die anderen antiken Städte besuchen will, dem sei das Hotel Club Marvy by Paloma, ehemals Paloma Club Sultan, in Özdere an der türkischen Mittelmeerküste empfohlen. Ich habe mir das Lifestyle-Hotel nach sienem umbau angeschaut und bin begeistert. Nachhaltig und biologisch: Club Marvy by Paloma an der türkischen Ägäis

Fast alle Zimmer im Hotel Club Marvy haben so einen tollen Balkon
Fast alle Zimmer im Hotel Club Marvy haben so einen tollen Balkon

Beeinflusst vom Bohème-Stil und mediterranen Elementen, bietet das Hotel seinen Gästen ein modernes, aber gleichzeitig auch sehr wohnliches Ambiente. Bei der Umgestaltung wurde Wert auf das Bewahren und Schützen der Umgebungsvegetation gelegt. Durch den Erhalt des Bestandes an prächtigen Palmen, Olivenbäumen und Pinien auf dem üppig grünen Areal entstand eine natürlich eingewachsene Atmosphäre.

Schöner kann der Weg vom Hotel zum Strand nicht sein
Schöner kann der Weg vom Hotel zum Strand nicht sein

Die Anlage bietet viele Rückzugsmöglichkeiten für Ruhesuchende, doch auch das aktive Freizeitvergnügen kommt nicht zu kurz. Ein Aquapark mit einer Vielzahl von Rutschen verspricht Badespaß für große und kleine Gäste. Hinzu kommen mehrere Pools sowie verschiedene Sport- und Aktivangebote. Am Abend gibt es ein umfangreiches Unterhaltungsprogramm sowie Shows. Das Areal ist 52 Hektar groß und es gibt Zimmer, in denen man glückselig schläft, während andere Gäste am anderen Ende des Clubs bis in die frühen Morgenstunden tanzen.

Life-Cooking-Stationen und À-la-carte-Restaurants

Mit einem Novum sticht der Club Marvy unter den meist eintönigen Hotelanlagen an der türkischen Mittelmeerküste hervor.  Mit sieben Life-Cooking-Stationen und À-la-carte-Restaurants werden neue Standards in der All Inclusive-Gastronomie gesetzt. Das „Yerlim“ lädt mit Workshops zur regionalen Spezialitätenküche aus biologisch angebauten Zutaten ein.

Der Club Marvy ist eines der Hotels, in dem das von Öger Tours praktizierte Futouris- Nachhaltigkeitsprojekt „Taste the Culture“ für nachhaltiges, regional-typisches Essen aus der Region eingeführt wird.

Die Köche im Club Marvy sind Meister ihres Faches
Die Köche im Club Marvy sind Meister ihres Faches

Nachhaltig und biologisch: Club Marvy by Paloma an der türkischen Ägäis

“Taste the culture” umfasst zwei Projektphasen: In der ersten Phase werden die Hotelmitarbeiter auf der Grundlage des “Sustainable Food Manuals” geschult hinsichtlich Einkauf, Lagerung und Verarbeitung von ökologisch und nachhaltig produzierten Lebensmitteln. Die zweite Phase beschäftigt sich mit der Präsentation und Kommunikation der nachhaltigen Angebote. Wie ich erleben konnte funktioniert das nach wenigen Monaten der Einarbeitung bereits ganz gut. Was ich in anderen hotels oft vermisste, hier wir mit speziellen Informationen aufmerksam gemacht, welches Essen präsentiert wird. Kriterien sind: regional, bio oder vegetarisch. Außerdem soll die Aufmerksamkeit darauf gelenkt werden, wie die Gäste selbst dazu beitragen können, dass weniger Lebensmittel weggeworfen werden. Das kann ganz einfach dadurch passieren, dass man lieber öfter zum Buffet geht und sich die Teller nicht zu voll macht

Lecker eingedeckt: im Club Marvy an der Ägäis
Lecker eingedeckt: im Club Marvy an der Ägäis

Die meisten Produkte, die im Club Marvy von der Küchencrew verarbeitet werden, kommen von der Degirmen-Farm. Dort ist die Unternehmerin Gürsel Tonbul, die dort seit mehr als 20 Jahren Obst und Gemüse nach den Prinzipien der biologischen Landwirtschaft anbaut, Partner indes Projektes.

Mehr zum Projekt gibt es im Internet auf folgender Seite:

Projekt „Taste the Culture”

Lichtdurchflutet präsentiert sich der Club Marvy nach dem Umbau
Lichtdurchflutet präsentiert sich der Club Marvy nach dem Umbau

Was kostet der Aufenthalt im Club Marvy by Paloma in Özdere?

Die Preise für die von Öger Tours angebotenen  Reisen verstehen sich jeweils inkl. Flug, AI-Verpflegung, Transfers, Reiseleitung, Rail & Fly (Zug zum Flug in Deutschland) und WLAN im Hotel. Für einen Aufpreis gibt es verschiedene Exkursionen, so nach Ephesus oder in das Oliatrium.

  • Preise & Abflüge für eine Person im Doppelzimmer
  • Club Marvy by Paloma, Kusadasi/ Özdere, Türkische Ägäis
  • Eine Woche mit All-Inclusive-Verpflegung im Doppelzimmer
  • Ab 665 Euro pro Person
  • z.B. am 05.10.17 ab Düsseldorf
Als ob die Palmen aus dem Dach über dem Restaurant wachsen
Als ob die Palmen aus dem Dach über dem Restaurant wachsen

Hier geht es zur Seite des Hotels Club Marvy by Paloma

Die Recherche nach Ephesus wurde von Öger Tours unterstützt. Hier geht es zur Seite des spezialisierten Türkei-Reiseveranstalters.

Weitere nützliche Reiseinformationen zum Besuch in der Türkei

Temperaturen vor Ort: Im Juni klettert das Thermometer tagsüber in Izmir bis auf 32-34°C, nachts können die Temperaturen auf bis zu 20°C abkühlen.

Einreise in die Türkei: Für die Einreise benötigen deutsche Staatsangehörige einen gültigen Reisepass oder einen Personalausweis.

Währung und Bargeld vor Ort: Türkische Lira (TRY). Ein Türkischer Lira sind 100 Kuruş. Ein Türkischer Lira entspricht etwa 0,25 Euro, Stand Juni 2017 – je nach Tageskurs auch differierend. Wechseln kann man zum Tageskurs in Banken oder Wechselstuben. Geldwechsel bereits in Deutschland lohnt sich nicht. Kreditkarten werden in Hotels, bei Autovermietungen und in manchen Geschäften akzeptiert, kleine Aufschläge sind möglich. Es empfiehlt sich jedoch bei Einkäufen Barzahlung, vor allem dann, wenn man handeln kann. An den Geldautomaten kann mit einer EC- oder Kreditkarte Geld abgehoben werden, natürlich nur in Türkischen Lira. Hier fallen wie üblich besondere Gebühren an. Zeitverschiebung: Die Zeitverschiebung vor Ort beträgt plus eine Stunde.

Mehr Informationen gibt es hier: https://www.oeger.de/reiseziele/tuerkei.html

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