Thüringen

Hotels

Gastfreundliches Best Western Hotel in Erfurt-Apfelstädt

Apfelstädt (15)

(Werbung) Wir sind unterwegs nach Thüringen, kurzentschlossen haben wir für die Domfestspiele 2018 noch zwei Karten im Internet erhalten. Doch wo können wir übernachten? Die Innenstadthotels sind belegt und uns auch zu teuer. Bei unserer Recherche stoßen wir auf das Best Western Apfelstädt mit direkter Anbindung A4 oder A71 (rund 3 Kilometer entfernt). Erfurt ist in 20 Minuten zu erreichen. Da wir in den letzten Jahren mit verschiedenen Best Western Hotels gute Erfahrungen gemacht haben, dann probieren wir es auch in diesem Jahr.

Das Best Western Hotel in Apfelstädt bietet sich als ein zentraler Punkt für Erholung und ausgedehnte Touren durch das gesamte Thüringer Land an. So lesen wir es auf der Homepage.  Erfurt, Eisenach, Gotha, Weimar und Arnstadt sind von Apfelstädt aus gut erreichbar. Uns lockt auch der Hinweis auf die herrliche Burgenlandschaft der „Drei Gleichen“. Die kannten wir bisher nur von der autobahn aus. Ein Zimmer für 90 Euro ist noch frei, wir buchen und los geht’s noch am späten Abend. Wie immer gibt es aufgrund der vielen Baustellen auf der A9 vonBerlin aus keinen zügigen Lauf, Staus und Unfälle lassen uns erst kurz vor Mitternacht im Hotel ankommen.

 ❏Ankommen im Best Western Hotel Erfurt-Apfelstädt

Begrüßt werden wir in der Anmeldung von einem freundlichen Portier mit einem erfrischenden Tee mit Zitrone und Pfefferminzblättern. Helene Fischers „Atemlos“ klingt aus dem anliegenden Restaurant herüber, freundliche, fröhliche Gäste verraten uns, dass „Goldene Hochzeit“ gefeiert wird, alles sehr zur Zufriedenheit des Hochzeitspaares verläuft.

Wir beziehen unser Zimmer, leider verfügt es über keine Klimaanlage, das geöffnete Fenster bringt keine Frischluft hinein, dafür aber die Geräusche der Kühlanlage für die unter unserem Zimmer liegende Küche.

❏ Frühstück

Irgendwann sind wir eingeschlafen, nach einer kurzen Nacht freuen wir uns auf das Frühstück, das mit frischem Obst, Wurstspezialitäten aus der Region, verschiedenen Käsesorten und Eierspeisen alles bereit hält für einen sehr guten Tagesstart.

Und nun endlich können wir auf der Terrasse auch den bezaubernden Blick auf die Burgenlandschaft „Drei Gleichen“ genießen. Noch steht die Hitze nicht in der Landschaft, so dass das Frühstück auf der Terrasse rundum angenehme Momente bietet. Dazu die Tageszeitung – wir sind zufrieden.

Bezaubernder Blick vom Hoteltzimmer auf die Mühlburg,Foto: Weirauch

Rund um die “Drei Gleichen”

Es ist eine besonders schöne Landschaft dort rund um Apfelstädt. Einerseits vor den Toren der Landeshauptstadt Erfurt, andererseits nah an der Autobahn und trotzdem mitten in einer reichen Kulturlandschaft. Wir fragen uns, warum heißt die Burgenlandschaft „Drei Gleichen“? Die Drei Gleichen liegen im Mündungsdreieck des kleinen Flusses  Apfelstädt (im Norden) in die Gera (im Osten). Links des die Bergregion zweiteilenden Weidbachs liegt die Burg Gleichen im Landkreis Gotha, rechts des teilenden Baches liegen im gleichen Landkreis die Mühlburg und im nahen Ilm-Kreis die Wachsenburg (heute ein Hotel).

Die drei Burgen wurden zwischen dem 8. und 11. Jahrhundert erbaut. Laut Wikipedia hatten sie nie denselben Besitzer und auch äußerlich ungleich. Der Sage nach entstand der Begriff “Drei Gleichen” nach dem Einschlag eines Kugelblitzes am 31. Mai 1231, nach dem die Burgen wie drei gleiche Fackeln gebrannt haben sollen. Das Feuerwerksspektakel „Dreinschlag“ erinnert an den Blitzschlag, es findet unregelmäßig statt. Im vergangenen Jahr war es eine Attraktion. Die Mühlburg und die Burg Gleichen sind gut erhaltene Burg Ruinen, die Wachsenburg wird heute als Hotel und Restaurant genutzt.

Mitten im Herzen Thüringens, in der herrlichen Burgenlandschaft der “Drei Gleichen“, befindet sich das Hotel mit direkter Anbindung zur A4 und A71 (ca. 3 km Entfernung). Die Thüringer Landeshaupstadt Erfurt erreichen wir in 20 Minuten. Durch die günstige Lage zu den Städten Erfurt, Eisenach, Gotha, Weimar und Arnstadt bietet sich mit demBest Western Hotel Apfelstädt  ein landschaftlich eindrucksvolles Bild und ein zentraler Punkt für Erholung und ausgedehnte Touren durch das gesamte Thüringer Land.

Freundlich und kompetent berät Daniela Rathmann im Best Western hotel Apfelstädt die Gäste, Foto: Weirauch
Freundlich und kompetent berät Daniela Rathmann im Best Western Hotel Erfurt-Apfelstädt die Gäste, Foto: Weirauch

❏ Die Zimmer im Best Western Hotel Erfurt-Apfelstädt

Zu den Zimmern: Typischer amerkanischer Landhausstil – Das wohnliche Ambiente zu dem ausdrucksvolle Stoffmuster, warme Farben, große Ohrensessel auf den Zimmern, Parkettfußböden sowie ein Kamin in der Halle gehören, sorgen für eine behagliche Stimmung. Durch diese wohnliche Atmosphäre unterscheidet sich das Best Western von üblichen Geschäftshotels.

Fotos: Best Western Hotel Erfurt-Apfelstädt

Kleiner Tipp: Auf unserem Zimmer fanden wir leider keinen Hinweis auf die “Drei Gleichen”, die der Landschaft ihren Namen gaben. Eine Fototapete mit dem Blick auf die “Drei Gleichen” – wie man ihn von der Terrasse aus genießen kann – wäre bestimmt auch ein schönen Blickfang im Hotelzimmer. Sie könnte auch gleichzeitig ein Ausflughinweis für die Gäste sein. Aber eine freundliche Mitarbeiterin an der Rezeption erklärte uns alle wichtigen Sehenswürdigkeiten in der Umgebung. Es ist immer von Vorteil, wenn man die freundlichen Damen oder Herren an der Rezeption fragt. Wir wurden nicht enttäuscht und erhielten auch ausreichend Infomaterial für unsere Ausflüge in die Umgebung.

Das Hotel verfügt über 98 Gästezimmer, mehrere Tagungsräume, einen Freizeitbereich mit Sauna, Fitnessraum. Lobenswert ist der große Parkplatz direkt am Hotel. Und, was noch nicht überall Standard ist, es gibt Ladeplätze für Elektroautos.

Da wir nur eine Nacht im Best Western Hotel Erfurt-Apfelstädt waren, können wir nichts über das Abendessen sagen. Gäste, die wir am Morgen fragten, waren des Lobes voll über die regionale Thüringer Küche.  Eines aber ist klar: sowohl Lage als auch der freeundliche Service und das gut ausgestattete Zimmer, führen uns bestimmt wieder einmal in das gastfreundliche Thüringen. Nur sollte man vorab klären, dass man nicht direkt über der Lüftungsanlage hinaus schaut.

Fotos: Best Western Hotel Erfurt-Apfelstädt

❏ Ausflugstipps

Wem beim Wandern oder Radfahren der Magen knurrt, der macht im benachbarten Holzhausen  einen Abstecher ins Deutsche Bratwurstmuseum. Hier kann man die Thüringer Kultspeise nicht nur in all ihren historischen Facetten und Unterscheidungsmerkmalen erleben, sondern auch verkosten. Das originelle Museum lohnt, wie auch die benachbarten Städte Arnstadt und Gotha.

Nicht weit vom hotel: Das 1. Deutsche Bratwurstmuseum, Foto: Weirauch
Blick auf die Krämerbrücke in Erfurt, Foto: Weirauch
Blick auf die Krämerbrücke in Erfurt, Foto: Weirauch
Schloss Gotha/Thüringen
Das Herzogliche Schloss in Gotha sollte man unbedingt besuchen, Foto: Weirauch

❏ Informationen zum Best Western Hotel Erfurt-Apfelstädt

  • Adresse: Riedweg 1
    99192 Apfelstädt (Erfurt)
  • e-Mail: info@erfurt-apfelstaedt.bestwestern.de
  • Tel: +49 (0)36202-850
    Fax: +49 (0)36202-85410

Hier geht es zur Best Western Webseite.

Hier gehtes zu weiteren Best Western Hotels, die wir besucht haben.

sowie in Schwerin Frankenhorst.

Die Recherche wurde unterstützt vom Best Western Hotel Erfurt-Apfelstädt. Vielen Dank !

Reise

Beliebte Thüringer Städte

Kennt jemand von Euch Arnstadt in Thüringen ? Ich war unlängst dort und begeistert. Es ist eine schmuck restaurierte Kleinstadt mit viel Geschichte. Von über 1300 Jahren Geschichte, zahlreichen Sagen und Legenden erzählen die Mauern des ältesten Ortes Thüringens. Im Alter von 18 Jahren trat Johann Sebastian Bach in der Residenzstadt seine erste Stelle als Organist an. Er komponierte in Arnstadt seine ersten Werke und verliebte sich in seine erste Frau Maria Barbara. Die romantische Wasserschlossruine Neideck lädt zum Verweilen ein und die barocke Puppenstadt “Mon plaisir” im Schlossmuseum schickt ihre Besucher auf eine Zeitreise ins 18. Jahrhundert. Arnstadt ist auch als Tor zum Thüringer Wald bekannt und bietet zahlreiche Rad- und Wanderwege.

Tourist-Information Arnstadt
Markt 1, 99310 Arnstadt
Tel. +49 3628 602049
information@arnstadt.de
www.arnstadt.de

aber es gibt weitzere sehenswerte Städte in Thüringen, hier eine Auswahl von Städten in Thüringen, die man sehen sollte

Eisenach

“Die Gegend ist überherrlich” – so beschrieb Johann Wolfgang von Goethe die Landschaft um Eisenach. Die Stadt und die Wartburg sind durch weltberühmte Persönlichkeiten bekannt. Auf der Wartburg, seit 1999 UNESCO Welterbe – lebte die Heilige Elisabeth, Martin Luther übersetzte das neue Testament und Richard Wagner wurde zu seiner Oper “Tannhäuser” inspiriert.

Begrüßung auf dem Bahnhof in Eisenach, Foto: D.Weirauch
Begrüßung auf dem Bahnhof in Eisenach, Foto: D.Weirauch
Der Markt in Eisenach, Foto: D.Weirauch
Der Markt in Eisenach, Foto: D.Weirauch

Eisenach ist die Geburtsstadt von Johann Sebastian Bach, Martin Luther ging hier drei Jahre zur Schule und Fritz Reuter verbrachte in Eisenach seinen Lebensabend. Seit über 100 Jahren werden in Eisenach Autos gebaut.

Tourist-Information Eisenach-Warburgregion Tourist GmbH
Markt 24, 99817 Eisenach
Tel. +49 3691 79230
info@eisenach.info
www.eisenach.info

Erfurt

Die über 1265-jährige Landeshauptstadt mit ihren 200000 Einwohnern ist das wirtschaftliche, geistige, kulturelle und politische Zentrum Thüringens. Sie ist eine beeindruckende historische und moderne Metropole. Viele Kirchen, Renaissance- und Fachwerkhäuser, der prächtige Dom Sankt Marien,  die in Europa einmalige Krämerbrücke und Häuser im Bauhausstil bilden einen der am besten erhaltenen denkmalgeschützen Stadtkerne Deutschlands.

Die berühmte Krämerbrücke in Erfurt, Foto: Weirauch

Große Persönlichkeiten wie Luther, Goethe, Bach und Napoleon zog es einst nach Erfurt.

Erfurt Tourismus & Marketing GmbH
Benediktstraße 1, 99084 Erfurt
Tel. +49 361 66400
service@erfurt-tourismus.de
www.erfurt-tourismus.de

Gotha

Im grünen Herzen Deutschlands, in Thüringen, liegt die Residenzstadt Gotha, eine Stadt mit besonderem Flair von Historie und Zukunft, ist sie doch die ehemalige Haupt- und Residenzstadt des Herzogtums Sachsen-Coburg und Gotha.

Schloss Gotha/Thüringen
Schloss Gotha/Thüringen Foto: Weirauch

Geprägt von einer glanzvollen Geschichte besitzt die Stadt eine ganz eigene Ausstrahlung. Ausgedehnte Parkanlagen im englischen Stil, die, das Schloss Friedenstein mit einzigartigen Kunstsammlungen und Kunstkammer, der herzogliche Museumsbau mit dem zukünftigen Herzoglichen Museum, das Museum der Natur sowie stattliche Bürgerhäuser in der historischen Altstadt begeistern die Besucher.

Tourist-Information Gotha/Gothaer Land
Hauptmarkstraße 33, 99867 Gotha
Tel. +49 3621 5078570
tourist-info@gotha.de
www.gotha.de

Jena

Erkunden Sie Jena mit den Augen von Friedrich Schiller und Johann Wolfgang von Goethe, folgen Sie den Spuren von Zeiss, Abbe und Schott. Die Sehenswürdigkeiten liegen nahe beieinander. Liebevoll erhaltene Stadtviertel, Feinschmeckeradressen und urige Kneipen, echte Bauhausvillen, starke Kunstausstellungen und Events zu jeder Jahreszeit machen den Charme der Saalestadt aus.

Blick auf Jena, Foto: Weirauch
Blick auf Jena, Foto: Weirauch

Eingebettet in die malerische Landschaft des Saaletals bietet Jena faszinierende Erlebnisse für Neugierige und Naturbegeisterte mit dem Rad, per Pedes oder Kanu.

Jena Tourist-Information
Markt 16, 07743 Jena
Tel. +49 3641 498050
www.jena.de

Hier geht es zu einem Besuchstipp von Jena.

Meiningen

Zwischen Thüringer Wald und Rhön liegt die Theaterstadt Meiningen mit ihrem südlichen Flair und dem harmonischen Stadtbild. Zauberhafte Bühnendekorationen künden von der Theaterkunst der “Meininger” im 19. Jahrhundert.

Meiningen in Thüringen
Meiningen in Thüringen, eine Perle, Foto: Weirauch

Die Vorstellungen am berühmten Meiniger Theater und insgesamt 1000 Veranstaltungen pro Jahr von Konzert bis Kabarett machen die Stadt ebenso zum Erlebnis wie die historischen Parks, Museen, die außergewöhnlichen Cafés und die Szenekneipen in der Altstadt. Der Schillerwanderweg fürht von Schloss Elisabethenburg zum Schillerort Bauerbach.

Tourist-Information
Markt 14, 98617 Meiningen
Tel. +49 3693 44650
www.meiningen.de

Mühlhausen

Das Stadtbild der historischen Reichs- und Hansestadt Mühlhausen wird geprägt durch die fast vollständig erhaltene Stadtmauer, das Rathaus, elf gotische Kirchen und die Bürgerhäuser aus Stein und Fachwerk.

Die Predigten des radikalen Reformers Thomas Müntzer ließen 1524/25 Mühlhausen zu einem Zentrum von Reformation und Bauernkrieg werden. Dichter und Komponisten machten die Stadt seit dem 16. Jahrhundert zu einer Pilgerstätte der protestantischen Kirchenmusik, deren Glanzpunkt das Wirken Johann Sebastian Bachs wurde.

Tourist Information Mühlhausen
Ratstraße 20, 9974 Mühlhausen
Tel. +49 3601 404770
service@touristinfo-muehlhausen.de
www.muehlhausen.de

Weimar

Weimar ist Anziehungspunkt in der Mitte Deutschlands. Besucher aus aller Welt kommen in die 64000-Einwohner-Stadt und lassen sich verzaubern von einer sympathischen, weltoffenen Atmosphäre, schlendern durch die Gassen einer liebevoll sanierten Altstadt, flanieren in den Parks mit ihren prächtigen Schlössern, entdecken die Dichterhäuser von Goehte und Schiller sowie die Moderne mit den Bauhaus-Stätten.

Goethehaus Weimar am Frauenplan, Foto: Weirauch

Die Vielfalt des Sehenswerten und des Kulturnagebotes in Weimar kommt der einer Metropole gleich.

weimar GmbH
Tourist-Information Weimar
Markt 10, Filiale im Welcome-Center, Friedensstraße 1, 99423 Weimar
Tel. +49 3543 7450
tourist-info@weimar.de
www.weimar.de

Kennt ihr schon das Thüringer Meer ?

Für Viele ist Thüringen eine klassische Wanderregion mit einer stark kulturell geprägten Vergangenheit und einer gutbürgerlichen Küche. Tatsächlich hat es aber mehr zu bieten, denn es ist die einmalige Landschaft, die dem „grünen Herzen Deutschlands“ seine markante, fjordähnliche Landschaft verleiht: zahlreiche Flüsse und die teils felsigen Ufer sowie Berg- und Stauseen machen das Bundesland für Urlauber zu einem echten Insidertipp.

Das „Thüringer Meer“ ist mit einer Fläche von 16,5 km² (ca. 2.000 Fußballfelder) Europas größte zusammenhängende Stauseeregion und lockt mit einer großen Auswahl an Trendsportarten wie Wasserwandern, Kanufahren oder Stand-Up-Paddling in den Freistaat, in erster Linie Camper, denn unabhängiges Unterwegs-Sein mit dem Zelt oder Wohnwagen wird immer beliebter.

 

Reise

Weimars Buchtempel: Anna-Amalia-Bibliothek

Der Besuch in der berühmten Herzogin Anna Amalia Bibliothek in Weimar hat etwas Erhabenes. Neben der Klosterbibliothek des Benediktinerstiftes Admont sowie der Klosterbibliothek von St. Gallen gehört sie zu den berühmtesten Büchertempeln. Weimars Buchtempel: Anna-Amalia-Bibliothek

Pantheon deutscher Klassik in Weimar

Bereits seit dem 18. Jahrhundert hatte die Bibliothek einen einzigartigen Ruf in Europa. Den Ruhm verdankt sie ihren fürstlichen Förderern Wilhelm Ernst, Anna Amalia und Carl August ebenso wie ihren Bibliothekaren. Der bedeutendste war wohl Johann Wolfgang von Goethe. Er stand von 1797 bis 1832 der Bibliothek vor. Goethe gab der Bibliothek einem moderne Ordnung, sorgte für den systematischen Ausbau der Bestände und schuf damit Grundlagen für den Aufschwung der Herzogin Anna Amalia Bibliothek. An den Wänden hängen bekannte Gemälde, auf Konsolen stehen die Büsten derjenigen, die das klassische Weimar prägten. 2004 zerstörte ein Feuer große Teile des Gebäudes

Weimars Buchtempel: Anna-Amalia-Bibliothek

Durch den verheerenden Brand vom 2. September 2004 ist die Herzogin Anna Amalia Bibliothek Bibliothek ins allgemeine Bewusstsein gerückt. Ursache für den furchtbaren Brand war eine defekte Elektrokabelverbindung. Der Brand hat das Bibliotheksgebäude, das Grüne Schloss mit dem Rokokosaal stark in Mitleidenschaft gezogen und zur Vernichtung von 35 Kunstwerken und 50.000 Büchern einschließlich vieler Musikalien geführt sowie weitere 62.000 Bände zum Teil schwer beschädigt. Ganz Deutschland spendete für die Restaurierung. Die zahlreichen Spenden flossen vor allem in den Wiederaufbau des Buchbestandes.

Bereits Wiedereröffnung nach drei Jahren

Am 24. Oktober 2007, dem Geburtstag ihrer Namenspatronin, wurde das Historische Gebäude der Herzogin Anna Amalia Bibliothek wieder eröffnet. Die völlig verbrannte 2. Galerie des Rokokosaals wurde nicht in der alten Form rekonstruiert, sondern als Sonderlesesaal umgebaut. An diesem Ort können Handschriften, Inkunabeln, Musikalien, Landkarten, Globen sowie Teile der Sondersammlungen, die besondere Benutzungsbedingungen verlangen, studiert werden.

Herzstück der Bibliothek in Weimar

Der berühmte Rokokosaal kann jeden Tag von maximal 290 Personen besucht werden. Deshalb ist eine Anmeldung erforderlich. Um möglichst vielen Gästen einen individuellen Besuch zu ermöglichen, steht der größte Teil der Besichtigungszeit Einzelbesuchern zur Verfügung. Diese erhalten mit ihrer Eintrittskarte einen Audioguide. Bevor man in den Rokokosaal gelangt, werden in einigen Räumen umfangreiche Informationen zur Geschichte der Bibliothek, ihrer Förderer und zum Brand sowie Wiederaufbau vermittelt.

Die Herzogin Anna Amalia Bibliothek ist eine öffentlich zugängliche Forschungsbibliothek für Literatur- und Kulturgeschichte mit Schwerpunkt auf der deutschen Literatur der Zeit um 1800. Sie bewahrt literarische Zeugnisse vom 9. bis zum 21. Jahrhundert als Quellen der Kulturgeschichte und der Forschung auf. Das historische Bibliotheksgebäude gehört seit 1998 zusammen mit anderen Weimarer Stätten der deutschen Klassik, wie Goethes Wohnhaus zum Weltkulturerbe der Unesco. Zum Welterbe gehören neben demWohnhaus von Goethe am Frauenplan außerdem Schillers Wohnhaus, die Herderstätten (Stadtkirche, Herderhaus und Altes Gymnasium), das Stadtschloss, das Wittumspalais, der Park an der Ilm (mit Römischem Haus, Goethes Garten und Gartenhaus), der Schlosspark Belvedere mit Schloss und Orangerie, Schloss und Schlosspark Ettersburg, Schloss und Schlosspark Tiefurt sowie die Fürstengruft mit dem Historischen Friedhof.

Die Recherche in Weimar wurde unterstützt von der Thüringer Tourismus GmbH und Weimar Tourismus.

Hier finden Sie weitere Tipps zu Reisen in Thüringen.

  • Kartenbestellung: | Tel: 03643-5454-01 oder -02
  • E-Mail: | tourist-info@weimar.de oder info@klassik-stiftung.de
  • Info:| www.klassik-stiftung.de
  • geöffnet: | tgl., ausser Montag, von 9.30 – 14.30 Uhr
  • Weimarinfo: | https://www.weimar.de/tourismus/sehenswuerdigkeiten/
  • Buchtipp: | Die Herzogin Anna Amalia Bibliothek nach dem Brand in neuem Glanz, Otto Meissners Verlag

 

Reise

Besuch bei Bach in Eisenach

Das Bachhaus in EisenachDas Bachhaus in Eisenach

Wer sich auf die Spurensuche nach dem Leben und Wirken Johann Sebastian Bachs begibt, der sollte als erste Station einer „Bachreise“ das Bachhaus in Eisenach besuchen.

Das Denkmal gegenüber dem Bachhaus von Eisenach
Das Denkmal gegenüber dem Bachhaus von Eisenach

Es ist  das weltweit erste Museum, welches Johann Sebastian Bach gewidmet wurde. Im Jahr 1906 erwarb die Neue Bachgesellschaft das Gebäude als damals mutmaßliches Geburtshaus Johann Sebastian Bachs am Fuße der Wartburg. In welchem Haus der später berühmte Musiker wirklich geboren wurde, ist unbekannt.

Wohnräume der Familie Bach

Im Bachhaus am Eisenacher Frauenplan 21 können Ausstellungsräume zu Leben und Werk Bachs besichtigt werden. Das Bachhaus gil als eines der größten Musikermuseen in Deutschland.

Johann Sebastian Bach verbrachte seine ersten zehn Lebensjahre in Eisenach. Durch die musikalische Tradition der damals shcon weitverzweigten Familie Bach wurde er früh an die Musik herangeführt. Sein Vater soll den jungen Sebastian Bach im Spiel von Streich- und Blasinstrumenten unterrichtet haben. Mehrere seiner Onkel wirkten als Kantoren an Kirchen, darunter auch an der Georgenkirche Eisenach. In dieser Kirche wurde Bach getauft.

Dauerausstellung im Bachhaus Eisenach
Dauerausstellung im Bachhaus Eisenach

Für einen Rundgang durch das 2007 mit einem Neubau ergänzten Bachhaus sollte man zwei bis drei Stunden einplanen. Nach der Erläuterung der Wohn- und Lebensumwelt erleben die Besucher im Instrumentensaal des Hauses einen Musikvortrag. Das Besondere daran: es wird live auf typischen Original-Tasteninstrumenten  aus der Zeit Johann Sebastian Bachs musiziert.

Musikproben auf alten Instrumenten

Dazu gehören Cembalo, Hausorgel, Spinett und Klavicord. Am Ende einer solchen Aufführung kann ein Besucher einmal den Blasebalg für eine aus der Bachzeit stammende kleine Orgel treten.

Cembalo aus der Bachzeit im Bachhaus Eisenach
Cembalo aus der Bachzeit im Bachhaus Eisenach

Der Instrumentensaal zeigt mit 28 weitgehend originalen barocken Instrumenten einen Ausschnitt aus der rund 400 Musikinstrumente umfassenden Sammlung des Museums. Die meisten Instrumente erhielt das Bach-Museum als Schenkung.

Mußestunde mit Bachs Kostproben

Im Erweiterungsbau verbinden sich erlebnisreich Exponate, Multimedia-Kunst und individuelles Hören: In schwebenden gläsernen „Bubble- Chairs“ kann man sich ganz in Bachs Musik versenken, an einem „Mischpult“ berühmte Aufnahmen derselben Kantate vergleichen.

Der Bereich „Bach-Ikonografie“ folgt der Entwicklung des Bachbildes von Originalgemälden über Kupferstiche bis hin zu Künstlern wie Emil Orlik und Johannes Heisig. Spektakulär die  gerichtsmedizinische Rekonstruktion des Schädels von 2008.

Bach als begehbares Musikstück

Ein „Begehbares Musikstück“ entführt über eine 180-Grad- Projektion in vier Bachaufführungen: ein Ballett zur „Kunst der Fuge“, eine Probe der Thomaner, ein Orgelkonzert und die Matthäuspassion. Nirgendwo gibt’s so viel Bach. Im  „Café Kantate“ klingt der Museumsbesuch gemütlich aus.

Blick in die Ausstellung im Bachhaus Eisenach
Blick in die Ausstellung im Bachhaus Eisenach

Mit den Sonderausstellungen im 2007 eingeweihten spektakulären Neubau des Bachhauses werden regelmäßig spezielle Themen zu Johann Sebastian Bach und seine Zeit behandelt.

Das Bachhaus verfügt neben Archivalien, Hausrat und bibliophilen Kostbarkeiten aus der Bach-Zeit über eine wertvolle Sammlung von Musikinstrumenten sowie über eine Fachbibliothek, die nach Anmeldung zugänglich ist.

Oase der Ruhe: der Garten des Bachhauses

Sehenswert ist der aus der Zeit von 1907 stammende Bachhaus-Garten, der als Barockgarten angelegt wurde. Der Brunnen stammt noch aus dem 16. Jahrhundert. Vom Garten führt ein Eingang in die Sonderausstellungsräume sowie weiter in die ständige Ausstellung im Obergeschoss.

Im Garten des Bachhauses in Eisenach
Im Garten des Bachhauses in Eisenach

 

Sonderausstellung Luther, Bach – und die Juden“

Die Ausstellung im Bachhaus Eisenach ist noch bis zum 6.11.2016 zu sehen. Von Luthers berüchtigten antijüdi schen Schriften über die Frage des Antijudaismus in Bachs Passionen bis hin zu der Wiederentdeckung von Bachs Musik in Kreisen des jüdischen Bürgertums in der Aufklärung und Romantik führt diese kleine Schau.

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In einem ersten Teil der Ausstellung geht es um Luthers Judenfeindlichkeit und dessen Nachwirken im Bach-zeitlichen Luthertum. Thematisiert wird Bachs Interesse an jüdischer Geschichte und dem (Anti-)Judaismus – belegt durch die Bücher in seiner „Theologischen Bibliothek“ – und die immer wiederkehrende Frage, ob Bachs Passionen judenfeindlich seien. Ein zweiter Teil widmet sich am Beispiel der Itzig- und der Mendelssohn-Familie sowie von Persönlichkeiten wie Joseph Joachim der Bach-Pflege im jüdischen Bürgertum des 19. Jahrhunderts und ihrer Bedeutung für die Bach-Renaissance. Die Ausstellung liefert zugleich einen Nachtrag zum Themenjahr 2013, der Reformations-Dekade „Reformation und Toleranz“.

Von Eisenach hinaus in die Bachwelt: Ohdruf, Mühlhausen, Wechmar, Weimar, Erfurt

Weitere Museen erinnern in Mitteldeutschland an Johann Sebastian Bach. Johann Sebastian Bach zählt zu den kreativsten Komponisten der letzten Jahrhunderte – die familiären und musikalischen Wurzeln zu diesem Erfolg liegen in seinem Geburtsland, in Thüringen. Hier sind die meisten Gedenkorte Bachs zu finden und hier können Musikliebhaber die bedeutendsten Wirkungsstätten des Klavier- und Orgelvirtuosen erleben – liebevoll restauriert und authentisch erhalten.

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Nirgendswo besser, als in Bachs Geburtsstadt Eisenach, kann man den Spuren des „musikhungrigen Kindes“ begegnen. Weitere Stationen sind Ohrdruf, wo Johann Sebastian zur Schule ging und wo Bachchronist Hartmut Ellrich gern aus dem Nähkästchen des Weltmusikers plaudert. Auf einer Tour durch das „Bachland Thüringen“ darf auch die Traukirche in Dornheim und der Fmiliensitz der weitverzweigten Bachfamilie Arnstadt nicht fehlen. Dort kann man über die Arnstadtinformation an einer von Stefan Buchtzik im Kostüm als junger Bach durchgeführten Stadtführung einzelne Stationen erleben und einem Bach-Konzert an der Orgel der Bachkirche seinen Kantaten lauschen. Weitere Station, neben Mühlhausen, ist auch  Weimar, wo J. S. Bach als Hoforganist arbeitete und seine Familie gründete.

Thüringer Bachwochen im Jahr 2017

Und ein Tipp bereits für 2017 ist der Besuch eines der Konzerte der Thüringer Bachwochen im April und Mai 2017.

Die vom Erfurter Domorganisten Silvio von Kessel geleiteten Thüringer Bachwochen gelten als das größte Festival klassischer Musik in Thüringen. Traditionell beginnt das Festival am Vorabend der offiziellen Eröffnung mit einer Langen Nacht der Hausmusik. Dabei laden über 60 Teilnehmer in 27 Thüringer Städten und Gemeinden zu 90 privaten Hauskonzerten ein.

Veranstaltungsorte der Thüringer Bachwochen sind sowohl moderne Konzertsäle als auch authentische Bachstätten. Dazu gehören unter anderem die Johann-Sebastian-Bach-Kirche in Arnstadt, in Dornheim die Kirche St. Bartholomäus (Traukirche), die Georgenkirche, das Bachhaus sowie die Wartburg in Eisenach. In Erfurt: Augustinerkloster, Dom St. Marien, Predigerkloster, Rathaus, Theater, Thomaskirche, Thüringer Staatskanzlei, die Margarethenkirche in Gotha, in Jena: Stadtkirche St. Michael und das Volksbad, in  Molsdorf: Schlosskirche St. Trinitatis, in     Mühlhausen: Kirche St. Marien, in  Ohrdruf die Trinitatiskirche, in    Schmalkalden: Rathaus, Stadtkirche St. Georg sowie in Waltershausen die Stadtkirche „Zur Gotteshilfe“, im Bach-Stammort das Bach-Stammhaus sowie unter anderem in Weimar das Deutsche Nationaltheater, die Jakobskirche, das Musikgymnasium im Schloss Belvedere, die Stadtkirche St. Peter und Paul (Herderkirche) und das Stadtschloss.

Bach-Erlebnisroute: bike by Bach

Der 70 Kilometer langer Rundwanderweg führt durch Orte und Landschaften, die Kindheit und Jugend eines der größten Musiker aller Zeiten geprägt haben. Die Wurzeln der Thüringer Bachfamilie liegen in Wechmar, wo sich Ende des 16. Jahrhunderts der Ururgroßvater von Johann Sebastian Bach – Veit Bach – angesiedelt hatte. Als Zehnjähriger zog der Knabe Bach 1695 zu seinem großen Bruder nach Ohrdruf und besuchte hier in den folgenden fünf Jahren das Lyzeum. In Arnstadt erhielt Bach 1703 seine erste Anstellung als Organist der Neuen Kirche und im nahe gelegenen Dornheim heiratete er vier Jahre später seine Cousine Maria Barbara. Es sind aber nicht nur die Bachorte, die das Besondere und Reizvolle dieses Radweges ausmachen. Es sind auch die Landschaften, die er verbindet: die sanften Hügel des Thüringer Burgenlandes Drei Gleichen im Norden, das Tal der Gera im Osten und der Nordhang des Thüringer Waldes samt Rennsteig im Süden. Der Radweg umrundet weiträumig den Truppenübungsplatz (als Sperrgebiet ausgewiesen).

Hier geht es zu einem Beitrag von mir zur Wartburg.

  • Infos zu Bach in Thüringen
  • Internet: bachhaus.de
  • geöffnet: tgl. 10 bis 18 Uhr
  • Eintritt:  8, ermäßigt zwei Euro
  • Tel:  03691 / 7934-0

Interessante Links zu Bach:

Stadtinformation Eisenach: eisenach.de,

Thüringen Tourismus und Bach,

Bach in Thüringen,

Thüringer Bachwochen

Wartburg (10)

Schlösser und Burgen

Deutsches Burgenmuseum in Thüringen

Deutsches BurgenmuseumBurg Heldburg in Thüringen, Foto: Nürnberger Versicherung

Burgen strahlen eine unglaubliche Faszination aus. Ob Ruine oder bewohnte Anlage: Mehr als 25.000 Burgen existieren noch heute in den deutschsprachigen Ländern Mitteleuropas. Doch kaum jemand weiß, was eine Burg tatsächlich ausmacht. Deutsches Burgenmuseum in Thüringen

In dne vergangenen Monaten habe ich hier immer wieder mal eine meiner Lieblingsburgen, wie die Burg Falkenstein im Harz, auf dem Portal einfachraus.eu  vorgestellt.

Auch entlang der Burgenstraße habe ich zahlreiche sehenswerte Burgen entdeckt. Vorgestellt habe ich die Burg Altena im Sauerland.

Aber wo kann man mehr über Burgen in ihrer Gedamtheit erfahren, lautete meist die Frage.

Das ist ab 8. September auf der Burg Heldburg in Thüringen

Veste Heldburg aus der Luft, Foto: Nürnberger Versicherung
Veste Heldburg aus der Luft, Foto: Nürnberger Versicherung

möglich. Dort im südlichsten Zipfel von Thüringen eröffnet Deutsche Burgemuseum.

 

Weltweit erste Einrichtung zur Burgenforschung

Das Deutsche Burgenmuseum ist die weltweit erste Einrichtung, die sich der grundsätzlichen Bedeutung und Funktion von Burgen, ihrer baulichen Entwicklung und dem Leben auf Burgen sowohl in Friedens- als auch in Kriegszeiten widmet. Auf Grundlage neuester wissenschaftlicher Erkenntnisse klärt das Deutsche Burgenmuseum über Mythen und Legenden auf und zeichnet das wahre Bild von der Geschichte der Burgen Europas. Rund 400 Exponate auf 1700 Quadratmetern, von modellhaften Burganlagen über Rüstungen und Waffen bis zu historischen Möbeln, erzählen vom wehrhaften und zugleich Sagen umwobenen Leben innerhalb der Mauern dieser imposanten Bauwerke.

Blick auf das Museumsgebäude, Heidenbau links und Französischer Bau, rechts, Foto: Nürnberger Versicherung
Blick auf das Museumsgebäude, Heidenbau links und Französischer Bau, rechts, Foto: Nürnberger Versicherung
Backstein mit Pfotenabdruck, Foto: Hans Riedel, Germanisches Natiomnalmuseum
Backstein mit Pfotenabdruck, Foto: Hans Riedel, Germanisches Natiomnalmuseum

Die Burgenstraße, eine der bekanntesten Tourismus-Straßen in Deutschland, führte zunächst von Mannheim über Schwetzingen, Heidelberg, Bad Wimpfen, Heilbronn, Schwäbisch Hall, Rothenburg ob der Tauber und Ansbach bis nach Nürnberg. Seit 1994 wurde diese verlängert und verläuft nun durch die fränkische Schweiz nach Bamberg, über das deutsche Burgenmuseum Feste Heldburg weiter nach Coburg, Kronach, Kulmbach, Bayreuth und weiter nach Tschechien, Eger (Cheb), Karlstein bis nach Prag zum Hradschin. In 60 Orten können rund 70 Burgen, Schlösser und Herrenhäuser besichtigt werden. Sie vermitteln ein Bild der Burgen vom hohen Mittelalter bis zum Ende des Burgenbaus im 16. Jahrhundert und ihrem „Nachleben“ als barocke Residenzen. Der Führer zur Burgenstraße behandelt alle an der Burgenstraße liegenden Bauten, vermittelt die jeweiligen historischen Hintergründe und empfiehlt einen Rundgang mit den wichtigsten Hinweisen zur Baugeschichte. Vom Bergfried über die Ringmauer bis zum Saal und zur Küche werden alle für eine Burg wichtigen Räume vorgestellt.

  • Infos zum Deutschen Burgenmuseum

Anfahrt  Die Veste Heldburg ist mit dem Pkw sowohl von Bayern als auch von Thüringen aus leicht zu erreichen.

Von der A 71 (Schweinfurt – Erfurt) über Königshofen und Westhausen

Von der A 73 (Erfurt – Coburg – Bamberg) über Rodach oder ab Coburg über Ummerstadt

Von Bamberg aus über die B 4 bis Itzgrund, dann über Seßlach oder über die B 279 (Ebern) bis Maroldsweisach

 Öffnungszeiten: November bis März:

  • Di – So 10:00 – 16:00 Uhr
    Mo Ruhetag (außer Feiertage)
  • April bis Oktober:
    Di – So 10:00 – 17:00 Uhr
    Mo Ruhetag (außer Feiertage)
    Eintritt:  Erwachsene 7,50, ermäßigt 3,50 Euro

Hier geht es zu der wohl bedeutendsten Burg Thüringens: die Wartburg.

Reise

Theaterstadt Meiningen

Meiningen in ThüringenMeiningen in Thüringen, eine Perle, Foto: Weirauch

„Es gibt viele Meinungen – aber nur ein Meiningen.“

so soll  Richard Wagner von der thüringischen Stadt geschwärmt haben.

Was für ein Theater es dort gibt, haben wir erlebt. Nicht nur der Bau in der „Theaterstadt Meiningen“ macht von sich Reden. Auch der „Inhalt“. Grandios.

Hier einige Fotos. Die Reise ins Thüringische lohnt. Eine tolle Stadt zudem.

Mein Tipp:  Nicht nur zur Wartburg und nach Eisenach pilgern, wenige Kilometer weiter: die Überraschung. Und wie immer, wenn wir in thüringischen Landen unterwegs sind: freundliche Gastgeber, eine grundsolide Küche und mit der Bratwurstapp immer den leckeren Thüringer Bratwurststand in der nähe.

Wir haben gesehen: „Abai“. Eine Oper , die eigentlich auch in Berlin gezeigt werden müsste.

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Die Oper „Abai“ erzählt die Geschichte des jungen kasachischen Liebespaars Ajdar und Azar, das unter den rigiden muslimischen Moralvorstellungen seiner Heimat zu leiden hat – und die Geschichte des berühmten Dichters Abai, der die beiden zu schützen versucht. Ajdar und Azar werden wegen ihrer verbotenen Liebe an den Pranger gestellt. Abai kann in letzter Sekunde eine Lynchjustiz verhindern und fordert einen fairen Prozess für das Paar, das schließlich freigesprochen wird und heiraten darf. Abai hat sich mit seinen Bemühungen um eine moderne und aufgeklärte Weltsicht allerdings viele Feinde gemacht – und bei der Hochzeitsfeier verüben Verschwörer auf ihn einen Anschlag, der ein Menschleben fordert.

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Der Name Abai hat für die Kasachen  eine ähnliche Bedeutung wie Johann Wolfgang von Goethe für die Deutschen. Er war Dichter, Philosoph, Komponist, Aufklärer und eine bedeutende Persönlichkeit des öffentlichen Lebens.