Thüringen

Reise

Thüringer Weihnachtsmärkte

Lauscha-Weihnachtsgurke-Foto-Dominik-Saure-Bildrechte-Thueringer-Tourismus-GmbHDominik Saure, Bildrechte Thueringer-Tourismus-GmbH

Die Redakteure von einfachraus.eu, Kärstin und Dieter, sind oft in Thüringen unterwegs. Heute nun geben wir eine Vorschau auf die schönste Zeit des Jahres und danken Mandy Neumann von Thüringen Tourismus für viele Infos. Ob Dampflokfahrten durch den verschneiten Thüringer Wald, ein mittelalterliches Treiben auf der Wartburg, atemberaubende Aussichten vom Steg der Wünsche auf der Leuchtenburg oder Eislaufen im Hof des Residenzschlosses Gotha: Im schönen Thüringen ist es in der Weihnachtszeit wunderbar romantisch. Weihnachtsmärkte an ganz besonderen Thüringer Orten laden die Besucher ein, in zauberhafte Märchenwelten einzutauchen und lassen Wünsche wahr werden. Hier eine Auswahl:

Historischer Weihnachtsmarkt auf der Wartburg

Weihnachtsmarkt auf der Wartburg, Foto: André Nestler, Bildrechte: Wartburg-Stiftung
Foto: Weirauch
Bücher

Überbleibsel der Roten Armee in Deutschland

Cover Geisterstätten der Sowjets, Foto: Jaron VerlagCover Geisterstätten der Sowjets, Foto: Jaron Verlag

In der DDR waren einst 350 000 Sowjetsoldaten stationiert, um 1959 sogar über eine halbe Million, in insgesamt etwa 1 500 Liegenschaften an mehr als 600 Orten. Hinzu zu zählen sind die Angehörigen dieser Truppe. Anzahl unbekannt. Diese Truppe hatte sich so etabliert, als könne sie ewig bleiben – ihr plötzliches „Aus“ jedoch kam nach der Wiedervereinigung Deutschlands. Nicht gerade über Nacht, aber doch um  1993/94 waren sie, wie international vereinbart, abgezogen. Das war zweifelsohne eine gigantische logistische Meisterleistung. Sie nahmen mit, was nicht niet- und nagelfest war. Was jedoch sind heutzutage, rund 25 Jahre nach ihrem Abzug, ihre Überbleibsel?

Geisterstätten S.10f Wünsdorf (c) Jaron Verlag GmbH _ Martin Kaule
Wünsdorf (c) Jaron Verlag GmbH   Martin Kaule
Hotels

Wanderhotels: Alle Wege führen in den Wald

Wandern_am_Schlern_©_Michael_Trocker

Waldbaden ist groß in Mode. Jeder hat so seine eigenen Vorstellungen vom Waldbaden. Die einen gehen nur so, wie immer, in den Wald. Andere zelebrieren den Besuch des Waldes und lernen dabei viel Neues über Fauna und Flora. Heute schon einen Baum umarmt?

Nein? Dann wird es aber höchste Zeit! Denn das Waldbaden tut Körper, Geist und Seele so richtig gut und kann perfekt mit einer leichten Wanderung kombiniert werden. Die Gastgeber der Wanderhotels kennen sich nicht nur in der Bergwelt aus, sondern auch in den umliegenden Wäldern. Gemeinsam mit ihren Gästen gehen sie auf Entdeckungen in das Gehölz und entschleunigen im Forst. Die einen lassen sich dabei auf Kraftplätzen nieder und werden selbst beim Yoga für ein paar Minuten zum Baum, die anderen sammeln Köstliches am Wegesrand und bringen so den Wald in den Kochtopf. Es gibt unterschiedliche Ansätze, um im Wald zu baden und zu wandern. Hier ein paar Tipps:

Alle Wege führen in den Wald

Waldwellnessweg Saalbach
Reise

Gropius konnte nicht einmal zeichnen – von der Uni geflogen

Bauhausgebäude in DessauBauhausgebäude in Dessau

2019: Hundert Jahre Bauhaus

Sie glaubten, in Weimar – dieser Stadt aufgeschlossener Klassik – endlich in künstlerischer wie auch gesellschaftlicher Weise so leben und arbeiten zu können, wie sie es sich wünschten – nicht gegängelt, vielleicht auch ein wenig zügellos. Außerdem hatte einer von ihnen, Walter Gropius, sehr private Bindungen an die Stadt Goethes, Schillers, Bachs und Händels, denn hier wirkte sein Freund Henry van de Velde als Direktor der Staatlichen Kunstgewerbeschule. Über ihn auch hatte Gropius einflussreiche großherzogliche Beamte kennen gelernt. Verlockend war auch das Wort „staatlich“ im Namen der Hochschule, denn damit war sie finanziell gesichert – der Staat zahlte ja.

Gropius konnte nicht einmal zeichnen – von der Uni geflogen

Weimar aber war auch anderweitig noch verheißungsvoll für die Künstler einer Moderne, wie sie das 1918 zusammengebrochene Kaiserreich nicht erlaubt hätte. Mit Weimar wurde auch deshalb absolute künstlerische Freiheit verbunden, weil hier Deutschlands erste wahrhaft demokratische Verfassung beschlossen und verkündet wurde und weil Weimar zeitweise – für einige Monate – Sitz der Nationalversammlung und Regierung war, die dem revolutionären und vom Bürgerkrieg bedrohten Berlin den Rücken gekehrt hatten.

Reise

Thüringen: Sehnsuchtsort Rennsteig

Rennsteig-Wanderweg-Foto-Guido-Werner-Bildrechte-TTG-2

Wer kennt sie nicht, Thüringens heimliche Nationalhymne: Herbert Roths Rennsteiglied „Ich wand‘re ja so gerne am Rennsteig durch das Land…“ und das auf 169,3 Kilometern. Der wohl bekannteste Höhenwanderweg Deutschlands lockt jährlich Hunderttausende Gäste in den Thüringer Wald, den Frankenwald und das Thüringer Schiefergebirge. Und obwohl mit 700 Jahren schon sehr betagt, hat er an Reiz, Attraktivität und Anziehungskraft nichts verloren. Er ist Kult und Mythos zugleich. Die Mischung aus Nadel- und Mischwäldern, blühenden Bergwiesen und unverwechselbaren Aussichten machen diesen Weg zu einem einzigartigen Erlebnis. Von der Sehnsucht nach unberührter Natur getrieben gibt es hier viel zu entdecken – beim Wandern, Radfahren, Wintersport und mehr.