Strasse der Romanik

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Was man in und um Aschersleben sehen sollte

Moritz Götze schuif den Aschersleber Mond auf der HerrenbreiteMoritz Götze schuf den Aschersleber Mond auf der Herrenbreite

Sachsen-Anhalt bezeichnet sich gern als Kernland deutscher Geschichte. Über einzelne Stationen der Straße der Romanik haben wir auf einfachraus.eu schon berichtet. Auch Städte wie Halle oder Magdeburg, Dessau oder Merseburg sind gut bekannt. Aber Aschersleben? Die älteste Stadt Sachsen-Anhalts steht noch in keinem Baedeker oder anderem überregionalen Reiseführer. Auch einige Harz-Reiseführer lassen die Stadt, die sich gern als “Tor zum Harz” bezeichnet, links liegen. Noch. Ist Aschersleben wirklich eine terra incognita? Warum eigentlich?

Kommt also mit auf eine mehrteilige Reise

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Klosterkirche St. Marien auf dem Münzenberg Quedlinburg

Kloster Münzenberg Quedlinburg

Es glich einer Sensation, als um 1995 durch Zufall Kellergewölbe aus romanischer Zeit auf dem Münzenberg Quedlinburg gefunden wurden. Nach und nach schälte sich eine fast komplette kloaterkirche heraus. Doch bis dahin war es ein langer Weg. An den beeindruckenden Resten der Kirche St. Marien auf dem Münzenberg in Quedlinburg lassen sich noch heute alle Elemente einer ottonischen Basilika mit Apsis, Querhaus, dreischiffigem Langhaus und Westbau ablesen. Im Jahre 986 mit Gründung eines Benediktinerinnenklosters errichtet, bestand sie bis 1536 und wurde in den nachfolgenden Jahrhunderten zu profanen Zwecken genutzt und mit zwölf Wohnhäusern über- und umbaut. Die damaligen Hausbewohner, bauten ihre Eigenheime allerdings nicht aus dem Baumaterial des Klosters, sondern über den noch bestehenden Klostermauern. Aus diesem Grund dienten die, unter den Häusern befindlichen, Klosterräume zunächst als Keller.Auf dem Münzenberg in Quedlinburg

Klosterkirche St. Marien auf dem Münzenberg Quedlinburg

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Die Krypta der Stiftskirche von Quedlinburg

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Trotz Bauarbeiten im Kirchenschiff gibt es ein großes Interesse an der Krypta der Stiftskirche in Quedlinburg. Seit über 10 Jahren ist die Krypta in der Stiftskirche von Quedlinburg, auch als Quedlinburger Dom bezeichnet, nach aufwändiger Konservierung wieder geöffnet. Gerade jetzt bei der sommerlichen Hitze (im August 2020) ist das Interesse groß. Obwohl nun das Dach und Gebälk der Stiftskirche sowie das benachbarte Schloss saniert wird, ist das Interesse an dem romanischen Bauwerk sehr groß. Die Krypta ist wie der legendäre Quedlinburger Domschatz ein sehr gefragtes Objekt bei den Besichtigungen der Stiftskirche St. Servatii. einfachraus.eu schaute sich dort um.

Quedlinburg Harz
In der Stiftskirche stehen Gerüste – die historisch wertvolle Krypta und der Domschatz sind ohne Einschränkungen sichtbar. Foto: Weirauch

Führungen durch die Krypta Quedlinburg

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UNESCO-Welterbe – Quedlinburg und Feininger

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Malerische Fachwerkhäuser verschiedenster Epochen, moderne Kunst hinter Jahrhunderte alten Mauern, romantische Gassen mit kleinen Cafés und Restaurants überragt von der weithin sichtbaren romanischen Stiftskirche: Quedlinburg ist die lebendige UNESCO-Weltkulturerbestadt im nördlichen Harzvorland. Mit ihren Ortsteilen Bad Suderode und Gernrode, die sich wie Perlen am Harzrand aneinanderreihen, vereint Quedlinburg Weltkulturerbe, Aktivurlaub und naturnahe Erholung.Quedlinburg Harz