Spreewald

Hotels

Spreewald Thermenhotel Burg

Nancy Schulze begrüßt an der Rezeption des Spreewald Thermenhotels die Gäste Foto: WeirauchNancy Schulze begrüßt an der Rezeption des Spreewald Thermenhotels die Gäste Foto: Weirauch

Der Spreewald hat uns schon häufig zu einem Kurzbesuch angezogen, nur nicht in dieser Jahreszeit. Besuch im Spreewald Thermenhotel Burg

  • entspannen. regenerieren. auftanken.
  • schweben. ins Leben.
Blick auf das Thermenhotel Foto: Spreewald Therme GmbH
Blick auf das Thermenhotel Foto: Spreewald Therme GmbH

Die Frage war: Wo kann man dort entspannen, regenerieren, auftanken? Bei der Suche nach einem Hotel fällt das Spreewald Thermenhotel in Burg ob seiner sehr guten Bewertungen bei den verschiedenen Portalen auf. Also nehmen wir uns eine Auszeit in Burg.

Hotels

Brandenburger Küchenchef Alexander Müller vom GaultMillau als “Junges Talent” ausgezeichnet

Alexander Müller, Küchenchef im 17fuffzig, Fotocopyright: © Tino SchulzAlexander Müller, Küchenchef im 17fuffzig, Fotocopyright: © Tino Schulz

Alexander Müller, Küchenchef im Gourmetrestaurant 17fuffzig des Bleiche Resort & Spa in Burg (Spreewald), ist im aktuell veröffentlichten Restaurantführer Gault&Millau Deutschland 2019 als “Junges Talent” ausgezeichnet worden. Seit April 2018 hat der gebürtige Brandenburger die Verantwortung für die Küche des 17fuffzig und erreichte auf Anhieb 16 von insgesamt 20 möglichen Punkten. Mit dieser besonderen Ehrung gehört der 33-Jährige zu den besten Köchen in Deutschland sowie zur kulinarischen Spitze des Landes Brandenburg. Jedes Jahr werden die Bewertungen und Auszeichnungen des internationalen Restaurantführers mit großer Spannung erwartet.

Sein professionelles Rüstzeug holte sich der gebürtige Brandenburger in erstklassigen Häusern im In- und Ausland, darunter in zahlreichen Sternerestaurants. Er begann seine Laufbahn im Restaurant Joël Robuchon in Monaco, anschließend ging er nach Frankreich in das Restaurant Paul Bocuse in Collonges-au-Mont-d’Or. Es folgten weitere Stationen, wie das Restaurant Schwarzwaldstube im Hotel Traube Tonbach in Baiersbronn, das Romantik Hotel Residenz am See in Meersburg und zuletzt das Boutique Hotel Vila Joya im portugiesischen Albufeira. Die Entscheidung für das Gourmetrestaurant 17fuffzig betrachtet er als einen konsequenten Karriereschritt und ist damit zugleich in seiner Heimatregion wieder angekommen.

Kurzinterview,  Stand: Oktober 2018

Wer oder was hat Ihre Art zu Kochen besonders geprägt?

“Ich habe bei Meistern gelernt, bei Köchen, die ihr Handwerk lieben, daraus kann ich jetzt schöpfen. Deff Haupt hat mich damals in Berlin beispielsweise für die höhere Kochkunst und den Beruf während meiner Ausbildung erst richtig begeistert, mein ’Feuer’ für diesen Beruf entfacht. Bei Paul Bocuse in Frankreich arbeiten zu dürfen war eine große Ehre, dort wurde mir viel mit auf den Weg gegeben. Die Jahre bei Harald Wohlfahrt in Baiersbronn verbinde ich neben professionellen Erfahrungen mit einem kompetenten, respektvollen Führungsstil.

Auch die Arbeit bei Chef Dieter Koschina in der Vila Joya in Portugal war eine prägende Zeit. Hier lernte ich in besonderer Weise, dass es Mut, Zeit und Leidenschaft braucht um Neues zu wagen und einen eigenen Kochstil zu entwickeln.”

Erstmals stand im September Widder auf der Karte, das gab es hier noch nie. Wie kam es dazu?

“Es war eigentlich Zufall. Ich habe aktuell zwei Jäger in der Region gefunden, die mich beliefern und einer fragte, ob ich auch einmal Interesse an Widder haben würde. Das war reizvoll. Die Resonanz bei den Gästen war toll, viele Gespräche sind entstanden, auch über fast vergessene Lebensmittel und Gerichte, einiges davon könnte, neu interpretiert, durchaus auch Teil einer Nouvelle Cuisine 2.0 sein.”

Was ist Ihnen wichtig?

“Ich komme aus Brandenburg, einem Land, das von zahlreichen kulturellen Einflüssen geprägt wurde, der Spreewald zählt zu den Wiegen Europas. Das Land Brandenburg ist zudem landwirtschaftlich geprägt, es gibt fast alles – daraus möchte ich schöpfen und in Kombination mit internationalen Qualitätsprodukten eine abwechslungsreiche moderne, leichte Marktküche auf höchstem Niveau anbieten. Dafür ändert sich auch schon bis zu drei Mal pro Woche die Karte, wobei wir die Dramaturgie eines ganzen Menüs im Auge behalten. Wir verzichten vollständig auf künstliche Geschmacksverstärker und ich investiere viel Zeit in die Suche nach ursprünglichen regionalen Lebensmitteln, die wir möglichst unverfälscht und in bester Frische-Qualität direkt in der Umgebung erhalten können. Das Beste ist gerade gut genug. Ich stehe im direkten Kontakt mit regionalen Erzeugern und kann meine Vorstellungen einbringen – Geben und Nehmen auf Augenhöhe, das ist mir wichtig und dabei entsteht Neues. Und unsere Umgebung hat alles, was wir brauchen, in unserer Küche können wir selbst am offenen Feuer arbeiten.”

Wie beeinflusst Sie Ihr Arbeitsumfeld?

“Alles beeinflusst einen – mal mehr, mal weniger. Im Restaurant und in der Blauen Küche hängen zum Beispiel diese kraftvollen expressionistischen Bilder, und man spürt die Energie sowie den Mut, den diese Künstler in ihrer Zeit aufbrachten. Das ist ansteckend.”

Alexander Müller (33) – Küchenchef im Gourmetrestaurant 17fuffzig des Bleiche Resort & Spa, Bleichestraße 16, 03096 Burg (Spreewald), www.bleiche.de

 

Potsdam

Stadtkerne aus der Sicht Fontanes sehen

Fontane-18-44_ShiftN

Im 200. Geburtsjahr Theodor Fontanes widmet sich die Arbeitsgemeinschaft Städte mit historischen Stadtkernen einer Spurensuche im Sinne Theodor Fontanes. Dabei geht es darum, wie sich Fremdenverkehr und Reisen zur Zeit Theodor Fontanes  in seiner Zeit darstellten und sich seitdem entwickelt haben. Themen sind u.a.: Welche Sehenswürdigkeiten bleiben interessant, welche Gasthäuser stehen in langen Traditionslinien, wie haben sich Verkehrswege entwickelt und was ist vielleicht noch wie in alter Zeit geblieben? Welche Personen und Vereinigungen haben die touristische Entwicklung vor Ort mit vorangebracht? In Ausstellungen und Hörführungen werden Orte der Gastfreundschaft, Orte der Mobilität und Orte der Kommunikation vorgestellt. Damit gehen wieder einmal Kulturland Brandenburg mit der AG Historische Stadtkerne eine fruchtbringende Zusammenarbeit ein.

Am Perleberger Markt, Foto: D.Weirauch
Am Perleberger Markt, Foto: D.Weirauch

Die 31 Städte der Arbeitsgemeinschaft Städte mit historischen Stadtkernen haben sich in den letzten Jahren zu einer besonderen Qualitätsmarke im Land Brandenburg entwickelt. 

Der Roland von Perleberg, Foto: D.Weirauch
Der Roland von Perleberg, Foto: D.Weirauch

Gemeinsam mit „Kulturland Brandenburg“ heißt es 2019 „Stadtwärts! Zu Gast in der Mark“. An dem Fontane-Programm der AG beteiligen sich elf der 31 Mitgliedsstädte. Schwerpunkt wird natürlich Neuruppin sein, wo die meisten Veranstaltungen stattfinden. Neuruppins bürgermeister Jens-Peter Golde benannte auf dem Jahrespressefrühstück der AG rund 60 Veranstaltungen zum Fontanejubiläum allein in der “Fontanestadt Neuruppin”. Am 30. März wird das Fontanejahr in Neuruppin vom Bundespräsidenten eröffnet.  

In der heutigen Karl-Marx-Straße 84 wurde Fontane geboren Foto: Weirauch
In der heutigen Karl-Marx-Straße 84 wurde Fontane geboren Foto: Weirauch

Es lohnt also wieder ins Land auszuschwärmen. Erst im Dezember 2018 wurde am Neuruppiner Fontanedenkmal die Plakette als Denkmal des Monats von der AG angebracht. Freuen wir uns also auf ein erlebnisreiches Fontanejahr mit den verschiedenen akteuren. So sehr die „Wanderungen“ auch zu Streifzügen zu Fuß oder mit dem Rad einladen: Fontane recherchierte das Material für seine Berichte kaum tatsächlich „wandernd“, sondern griff wo es ging auf die Eisenbahn, die Schifffahrt und Kutschen zurück. Besonders bei längeren Aufenthalten nutzte er – wenn er nicht beispielsweise bei Dorflehrern oder in Gutshäusern oder Schlössern untergebracht war – die damals schon bestehenden Einrichtungen des Fremdenverkehrs wie Gasthäuser und Fremdenzimmer. Es verspricht ein spannendes Jahr der Entdeckungen und Erlebnisse zu werden.

Gewinnspiel der AG

Es ist für jeden etwas dabei, verspricht Frank Steffen, Bürgermeister der Stadt Beeskow und Vorsitzender der AG Städte mit historischen Stadtkernen. In Anlehnung an Fontanes Reisen und Wanderungen durch die Mark Brandenburg lädt die AG ein, die historischen Stadtkerne aus dem Blickwinkel Theodor Fontanes wiederzuentdecken. Als Belohnung gibt es eine  Wochenendreise sowie Kulturerlebnisse mitten in den historischen Stadtkernen verlost.

Hier geht es zur Homepage. Heute hat die Arbeitsgemeinschaft 31 Mitgliedsstädte, die ihre historischen Stadtkerne bewahren, pflegen und behutsam erneuern. In der Arbeitsgemeinschaft steht der Erfahrungsaustausch, die Vermittlung des bedeutenden kulturellen Erbes an die Öffentlichkeit sowie eine gemeinsame touristische Vermarktung im Vordergrund. Die Arbeitsgemeinschaft wurde mit dem Ziel gegründet, die historischen Stadtkerne mit ihrer Bausubstanz vor dem Verfall zu bewahren und mit neuem Leben zu füllen. Mitglied können Städte werden, deren historischer Stadtgrundriss noch deutlich erkennbar und deren Bebauung überwiegend historisch ist. Eines der gelungenen Beispiele der  Arbeit der AG können wir auf der Insel in Werder/Havel erleben. hier einige Impressionen.

Wie geht es weiter ?

In rund 18 Jahren Sanierung und Stadterneuerung konnten gute Erfolge erzielt werden. Der überwiegende Teil der Bausubstanz konnte erneuert und die Städte als Lebensmittelpunkte für ihre Bewohner gestärkt werden. Auch zukünftig warten umfassende Herausforderungen auf die Städte. Es gibt noch viel zu tun. Nun müssen die Denkmale angepackt werden, die besonders schwierig sind, weil z.B. die Bausubstanz einen außerordentlichen Erneuerungsbedarf hat oder ein neuer Eigentümer gefunden werden muss. Dazu gehört beispielsweise das Lindowsche Haus in Werder am dortigen Plantagenplatz. Darin soll nach Sanierung die Touristeninformation sowie ein regionaler Laden einziehen.  

Profitiert von der Arbeit der AG hat auch die Stadt Brandenburg, hier zwei Beispiele:

vorher: barockes Altstadthauses Mühlentorstraße 9 in Brandenburg/Havel, Foto: Städte mit historischen Stadtkernen
nachher: barockes Altstadthauses Mühlentorstraße 9 in Brandenburg/Havel, Foto: Städte mit historischen Stadtkernen
nachher: barockes Altstadthauses Mühlentorstraße 9 in Brandenburg/Havel, Foto: Städte mit historischen Stadtkernen
Blumenhaus Petzoldt in Hertzberg, Foto: Arbeitsgemeinschaft “Städte mit historischen Stadtkernen” des Landes Brandenburg

 

 

Denkmale des Monats

Januar: Kyritz, Haus in der Maxim-Gorki-straße 26, 16866 Kyritz

Februar: Werder, Plantagenplatz 9,

Mehr Informationen sind erhältlich bei

  • Städte mit historischen Stadtkernen
  • Geschäftsstelle c/o complan Kommunalberatung, Voltaireweg 4
  • 14469 Potsdam
  • Deutschland
  • Tel.: 0331-2015120
  • Im Internet
  • www.ag-historische-stadtkerne.de
  • Informationen zum Kulturlandjahr

www.fontane-200.de

und

www.kulturland-brandenburg.de

Hotels

Sieger: Green Spa Award für Bleiche Resort & Spa im Spreewald

Zur Bleiche Burg Foto: PRZur Bleiche Burg Foto: PR

Der Spa Life International Congress, der vom 14. bis 16. Mai in Freiburg/Breisgau stattfindet, ist ein wichtiges Treffen der Spitzenbetriebe der Branche. Höhepunkt war am gestrigen Dienstagabend, 15. Mai, die Übergabe der »SPA Star Awards 2018«. Das Bleiche Resort & Spa in Burg (Spreewald) gewinnt in der Kategorie »Green SPA«. Die begehrten Auszeichnungen werden von dem renommierten Wellness-Reise-Magazin »SPA inside« verliehen und im Vorfeld in Zusammenarbeit mit einer ausgewählten Expertenjury ermittelt.

Damit wird das Bleiche Resort & Spa für sein Konzept und langjähriges Engagement geehrt, wie es in der von der UNESCO geschützten Naturregion »Biosphärenreservat Spreewald« auf vielfältige Weise die Umgebung ins Haus holt und auf grüne Standards in allen Bereichen setzt.

Der sensible Umgang mit Ressourcen ist im Hotel ein umfassendes Thema: In der Ausstattung wird Wert gelegt auf natürliche Materialien, wie Leinen, Holz, Binsenmatten, Lehm und Naturstein, im Spa wie auch in der Küche kommen vielseitig frische Produkte aus der Region, wie Honig, Leinöl und Quark zum Einsatz. Gäste, die mit dem Zug bis Vetschau anreisen, werden kostenfrei geshuttelt und es gibt direkt am Hotel sechs Ladestation für E-Autos. Geheizt wird mit einer modernen Holzhackschnitzel-Heizanlage. Das Haus ist Viabono zertifiziert und Slow Food Mitglied.

Die Naturregion Spreewald fasziniert seit Jahrhunderten den Menschen: mittendrin das elf Hektar umfassende Resort, idyllisch an einem der Flußarme der Spree gelegen, die hier Fließe heißen. Eine beliebte Adresse für Menschen, die für ihre Entspannung eine besondere Atmosphäre und Verabredung wählen. Wunderbar unaufgeregt, ohne strengste Etikette sind die bestimmenden Parameter Natürlichkeit, Echtheit, Feuer, Wasser, Weite und Licht, die selbst am Kamin im Schwimmbad mit Ausblick nach draußen ganz dicht beieinander sind. Großzügigkeit, Wärme und Ruhe sowie eine kulturvolle Umgebung, die zum Wohlfühlen einlädt, sind Ausdruck eines besonderen Luxus-Verständnisses.

90 Zimmer können die Gäste des Hauses bewohnen, davon 25 Suiten – jede individuell gestaltet und mit Liebhaberstücken ausgestattet. Ein unverwechselbares Einzelstück ist auch der raumbestimmende und plätschernde Hirschbrunnen aus dem 16. Jahrhundert in der Hotelhalle des Hauses. Fließend gestaltet sich der Übergang zur Bibliothek und Buchhandlung, den Restaurants und zur Landtherme: dem Badehaus im original Spreewälder Stil & Spa. Kunst und Gegenstände sowie Einflüsse aus aller Welt sind vielfach zu entdecken und wurden spielerisch verwoben.

Auch in der Küche ist der Bezug zur Region mit ihren frischen saisonalen Produkten unverkennbar. Das schmeckt man nicht nur in den acht Hotelrestaurants, sondern auch dort, wo Tagesgäste gerne vorbei schauen.

Das 5.000 Quadratmeter große Wellnessareal verbindet harmonisch drei Pools, die Saunen, das Hamam, die Banja, das Spa-Kino »Landtherme Lichtspiele«, zahlreiche Ruhe- und Anwendungsbereiche sowie Liegeplätze für alle Gäste im Innen- wie grünen Außenbereich. Spezielle Bademenüs wurden erfunden, Honig und Leinöl kommen ebenso zur Anwendung wie hochwertige Naturkosmetik.

Das Gelände ist umgeben von Gärten, Wiesen und Wasser – die Natürlichkeit des Spreewaldes ist bestimmend. Wer die Natur als maßgeblichen Gestalter erkennt und schätzt, versteht schnell die Einmaligkeit des Hauses. Unvergesslich ist immer wieder die Bewegung auf dem Wasser – eine Fahrt auf dem Spreewald-Kahn oder eine Tour mit dem Paddelboot vom hoteleigenen Kahnhafen aus.

Der Spreewald liegt nur etwa eine Autostunde südlich von Berlin und ist so für internationale Gäste wie Hauptstädter eine wichtige Naherholungsregion.

SPA Star Awards 2018: Das sind die Gewinner

 

Adresse: Hotel Bleiche Resort & Spa, Bleichestr. 16, 03096 Burg (Spreewald), www.bleiche.de

Reise

Technikgeschichte: Einzigartige Holländermühle in Straupitz

Mühle in StraupitzMühle in Straupitz, Foto: D.Weirauch

Europas letzte und einzige produzierende “Dreifach-Windmühle” steht in Straupitz im Spreewald, nahe Burg. Die voll funktionsfähige Mühle kann täglich besichtigt werden. Technikgeschichte: Einzigartige Holländermühle in Straupitz

Leinöl aus der Mühle

Sie ist eine Rarität, da sie drei historische Mühlen unter einem Dach vereinigt:  Mahl-, Öl- und Sägemühle. Bis 1964 war die verstaatlichte Mühle in Betrieb, danach verfiel sie. Nach der Wende bemühte sich ein Verein um Klaus Rudolph um die Wiederherstellung und schaffte mit Unterstützung von Förderern wie der Deutschen Stiftung Denkmalschutz,  was zuvor keiner geglaubt hat: 2002 war die Mühle komplett saniert.

Straupitz

 

Bis zu 30.000 Besucher kommen pro Jahr in das produzierende technische Denkmal.  Derzeit ist Gerd Nowak, ein Nachfahre der einstigen Müllerfamilie, der Chef der Mühle. Die Mühle in dieser backsteinernen Form gibt es seit 1810.  Vorher befand sich dort eine hölzerne Bockwindmühle. Die Kornmühle hat eine Mahlleistung von rund einer Tonne täglich. In der Ölmühle wird auch heute noch Leinöl gepresst. Viele Besucher kommen mehrmals im Jahr, um das frisch gepresste Straupitzer Leinöl in der Mühle zu erwerben. Dem Öl wird eine gesundheitsfördernde Wirkung zugeschrieben. Was macht den Lausitzer stark? “Leinöl und Quark” ist ein Lieblingssatz in der Region.

Mühle in Straupitz

Die Technik der Sägemühle stammt aus dem Jahre 1885. Sie wird nur noch zu Vorführungszwecken angetrieben.  Die als Holländermühle errichtete Mühle ist rund 15 Meter hoch und hat eine Flügelspannweite von 22 Meter. Insgesamt erstreckt sich die Mühle von Straupitz über fünf Etagen.

Schinkels Kirche

Eine weitere Sehenswürdigkeit in Straupitz ist die von Preußens Stararchitekten Karl Friedrich Schinkel, von dem auch in Berlin viele Bauten stammen, im Stil einer altrömischen Basilika errichtete Kirche.  Die in den Jahren 1827-1832 erbaute Kirche ist mit den 40 Meter hohen Doppeltürmen schon von weitem zu sehen.

Straupitz ist zudem ein reizvoller Ausgangspunkt für Wanderungen in die nahegelegene Spreewaldniederung oder für Bootsfahrten Richtung Burg.

  • Infos
  • Adresse: |Mühlenverein Holländermühle e.V. Straupitz, Laasower Str. 11 a, Tel. 035475
  • Info:| https://www.windmuehle-straupitz.de/
  • geöffnet:| Montag 10 – 18 Uhr, Dienstag bis Freitag 9 – 18 Uhr, Samstag u. Sonntag 10 – 18 Uhr
  • TMB: | www.reiseland-brandenburg.de
  • Schinkelkirche in Straupitz, Foto: D.Weirauch
    Schinkelkirche in Straupitz, Foto: D.Weirauch

Hier geht es zum Hotel Seinerzeit in Schlepzig.

error: Content is protected !!