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Hotel Walther Pontresina – Wo der Gast im Mittelpunkt steht

Schweiz-Pontresina (55) - KopieDas Hotel Walther in Pontresina hat eine über 111 Jahre währende Geschchte. Foto. Weirauch

­Pontresina – am Fuß des Berninamassivs gelegen, ist das Dorf mit dem grandiosen Blick auf die höchsten Gipfel der Ostalpen ein Paradies für Wanderer und Bergsteiger. Und hier lebt eine der größten Steinbockkolonien der Alpen. Wir besuchten das: Hotel Walther Pontresina – Wo der Gast im Mittelpunkt steht. Zunächst ging es mit der Swiss von Berlin nach Zürich, weiter geht es mit dem Zug der Schweizerischen Bundesbahn bis Chur. Hier stiegen wir um in die Rhätische Bahn und fuhren über Samedan nach Pontresina.

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Des Bikers Liebling: Hotel Cresta Palace in Celerina

CrestaPalace_18_byFilipZuanFür Biker ist das Cresta Paslace ein idealer Start und Zielpunkt, Foto: Cresta Palace

Celerina lebt als Nachbarort von Sankt Moritz vor allem vom Wintersport.  Wir bekamen den Tipp, von Celerina aus das Skigebiet Corviglia-Marguns kennenzulernen. Sowohl der Cresta-Run wie auch der Olympia Bob Rund, die beiden berühmten Eiskanäle von St. Moritz, enden in Celerina.

❏ Ankunft im Cresta Palace

Wir nehmen Quartier im Cresta Palace. Freundlich werden wir an der Rezeption vom Direktor Kai W. Ulrich begrüßt. Sofort fühlen wir uns wohl. Yannick Booshardt, der freundliche Rezeptionist, bringt uns in unsere Suite.

Yannick Booshardt empfängt die Gäste und gibt Tipps für den Aufenthalt, Foto: Weirauch
Yannick Booshardt empfängt die Gäste und gibt Tipps für den Aufenthalt, Foto: Weirauch

Das Cresta Palace empfängt uns mit moderner Behaglichkeit in einem von Jugendstil geprägtem Ambiente. Man fühlt sich sofort umsorgt. Das einstige Grandhotel eine große Trsadition, Berühmtheiten wie Albert Schweitzer, Arthur Schnitzler und viele andeer Promis logierten hier bereits. In jüngster Vergangenheit wußten Schauspieler Hannes Jaenecke und Anthony Joshu, der amtierende Weltmeister im Schwergewicht, die fürsorgliche Atmosphäre zu schätzen.

Wir beziehen eine großzügige Junior Suite mit bgehbaren Kleiderschrank und Balkon. Alles geschmackvoll eingerichtet. Das Bad ist wiederum mit Wanne, extra Dusche, zwei Waschbecken und separater Toilette inkl. Bidet ausgestattet. Wir blicken von unserem Zimmer seitwärts auf den uns schon von einer Wanderung am Vortage bekannten und nun zum Greifen nahen Muottas Muragl. Abends wird das dortige Hotel und die Bergbahn durch eine Lichterkette zum sehenswerten Blickpunkt.

Um 19 Uhr lädt der Hotelchef  Kai W. Ulrich alle Gäste zum get together in der Jugendstilhalle ein. Dabei erfahren wir, dass der Tourismusbereich eine wichtige Rolle für den Ort Celerina spielt. Um immer neue Gäste in den hübschen Cresta Palace zu ziehen, muss das Hotel seinen Gästen neue Offerten machen.

❏  Staziun da basa im Cresta Palace

Mit viel Holz und Bruchsteinmauerwerk: die Staziun da basa im Cresta Palace, Foto: Cresta Palace
Mit viel Holz und Bruchsteinmauerwerk: die Staziun da basa im Cresta Palace, Foto: Cresta Palace

Seit kurzem können seine Gäste von hier aus auf Bike-Touren gehen. Die neue Lounge für Biker, mit allem, was das Bikerherz begehrt, wartet auf Gäste. Wer sein Bike nicht dabei hat, kann sich hier eins ausleihen, selbstverständlich auch mit Zubehör.

Präsentation in der Staziun da Basa im Cresta Palace in Celerina, Foto: Cresta Palace
Präsentation in der Staziun da Basa im Cresta Palace in Celerina, Foto: Cresta Palace
Service wird groß geschrieben im Cresta Palace, auch beim Reinigen der Bikes, Foto: Cresta Palace
Service wird groß geschrieben im Cresta Palace, auch beim Reinigen der Bikes, Foto: Cresta Palace

Und wer für die erste Etappe etwas kürzer treten will, kann sich zum Ausgangspunkt des Bike-Abenteuers bringen lassen. Die Bergbahnen führen direkt in den siebten Biker- und Wandererhimmel. Warum nicht mal ganz hoch hinaus?

Mit der Gondelbahn Celerina-Marguns hinauf auf 2273 Meter Höhe. Als Ausgangspunkt für Wanderungen und Bike-Touren genießt man hier bereits spektakuläre Aussichten auf die umliegenden Bergspitzen. Unmittelbar bei der Bergstation Marguns animiert ein weitläufiges Spielrevier zum Klettern, Schwingen und Spielen. Große Liegen laden zum Sonnenbaden ein. Wer eine rasante Abfahrt nach Celerina erleben will, der kann an der Bergstation Celerina-Maruns ein Trottinett mieten, allerdings nicht für Kinder unter 1,20 Meter Körpergröße geeignet.

Beste Anbindung: auch das Cresta Palce in Celerina liegt in Bahnhofsnähe, Foto: Weirauch
Engagierter Gastgeber im Hotel Cresta Palace: Kai W. Ulrich, Foto: Weirauch
Engagierter Gastgeber im Hotel Cresta Palace: Kai W. Ulrich, Foto: Weirauch

❏ Essen und Trinken im Cresta Palace

Abends genießen wir in Giacomo´s Restaurant Wohlfühlmomente beim Essen a la carte. Gemütliches Holz, Kaminfeuer, Farben und Licht und ein sehr guter Service machen Lust auf ein schönes Abendmenü. Das Bündner Gerstensüppchen (12 CHF) und das Muskatkürbissüppchen mit gebratener Wachtelbrust (14 CHF) schmecken lecker und machen neugierig auf den Hauptgang mit Scheiben vom Hirschentrecote mit Sforzato-Wildjus und Preiselbeer-Sauerrahm mit Spätzli und Rotkraut (45 CHF). Vanilleglacé mit Erdbeeren (5 CHF) rundeten das wirklich schmackhafte Menü im angenehmen Ambiente des Restaurants ab.

❏ Wellness im Cresta Palace

Am nächsten Morgen ging es zunächst in´s Schwimmbad zur Wassergymnastik, der Kreislauf kommt in Schwung und der Alltag kann  mit einem ausgiebigen Frühstück beginnen. Uns fehlt es an nichts, für den Tag sind wir gestärkt.

Blick in den Pool des Spa im Hotel Cresta Palace, Foto: Cresta Palace
Blick in den Pool des Spa im Hotel Cresta Palace, Foto: Cresta Palace

Der aufmerksame Service las uns jeden Wunsch von den Augen ab, so gab es selbstverständlich statt eines Kaffees einen Cappuccino, statt Rührei ein Omelett mit Tomate usw.

Cresta Times gibt Tipps für den Tag

Wer noch nicht weiß, was er mit dem Tag anfangen soll, erhält über die “Cresta Times” Tipps und Informationen. Der eine Gast freut sich über den Hinweis auf die kostenlose dienstägliche Führung durch die Gemeinde Celerina (16-17 Uhr), der andere möchte vielleicht die Heidi-Hütte in Sankt Moritz besuchen. Die Heidi-Geschichten der Schweizer Autorin Johanna Spyri aus den Jahren 1880/81 gehören wohl zu den bekanntesten Kinderbüchern der Welt. Die originale Heidi-Hütte des 1978 im Engadin gedrehten Heidifilms steht in Sankt Moritz, ist frei zugänglich und ein Besuch wert.

Gleich hinter dem Hotel beginnen die Trails für die Biker, Foto. Cresta Palace
Gleich hinter dem Hotel beginnen die Trails für die Biker, Foto. Cresta Palace

Wir “studieren” weiter in der “Cresta Times”und staunen, den Gästen wird täglich ein umfangreiches Sportprogramm geboten, u.a. von Wassergymnastik über Rückenmobilisation & Streching, Morgenlauf/Jogging oder Walking sowie Faszientraining auf der Blackroll. Damit es den Gästen des Cresta-Palace nicht langweilig wird bietet es in seinem Sommerprogramm täglich ein Highlight zum Mitmachen an: zum Beispiel E-Bike-Touren durch das Engadiner Tal, Geissentrekking, Segelplausch für Groß und Klein, Klettern & Abseilen für Groß und Klein, Mountainbike-Fahrtechnik & Trails (easy bis medium) sowie Kids Bike League.

Andreas Solinger betreut die Radfahrer, Foto: Cresta Palace
Andreas Solinger betreut die Radfahrer, Foto: Cresta Palace

Und auch das Kulinarische kommt nicht zu kurz. Nachmittags erwartet die Gäste von 15 bis 17 Uhr in der Jugendstilhalle ein herrliches Kuchenbuffet gratis. Ein Züricher Ehepaar, das wir auf der Alpkäserei Morteratsch kennenlernten, empfahl uns das donnerstags ab 19 Uhr stattfindende Grand Buffet (95 CHF). Die sehr gute Küche locke immer mehr Gäste an, für das Ehepaar hat das Buffet schon Kultcharakter erreicht.

Blick in das Giacomos im Hotel Cresta Palace, Foto. Cresta Palace
Blick in das Giacomos im Hotel Cresta Palace, Foto. Cresta Palace

Auch das tägliche abendliche Schweizer Dinner (Menüpreis 85 CHF) bietet eine Auswahl von mehreren Vorspeisen (“Wilder Bagel”, Blumenwiesen-Heu-Suppe, Gnocchi mit Grottino-Käse), Hauptspeisen (Kalbspiccata mit Merlot-Jus, im Ofen gegarter Saibling in Kartoffelkruste oder Brokolistrudel mit Röstmandeln) und Desserts (Selektion vom Käsebuffet, Schnee-Eier auf Vanillesauce, Fruchtsalat oder Glacé- und Sorbetauswahl). Für jeden Geschmack ist etwas dabei, alles wird mit frischen regionalen Zutaten zubereitet. Extra-Wünschen kommt man gern nach, das Servicepersonal macht es möglich.

Blick in das Grand Restaurant des Cresta Palace in Celerina, Foto: Weirauch
Blick in das Grand Restaurant des Cresta Palace in Celerina, Foto: Cresta Palace

Informationen zum Cresta Palace

Adresse: Via Maistra 75, CH-7505 Celerina
Tel. +41 818365656
mail@crestapalace.ch
www.crestapalace.ch

Giacomo´s Ristorante
geöffnet: 15.06.-13.10.2018; 18.12.-7.04.2019

Kompetente informationen erhält man auch in der Touriinformation von Celerina, foto: Weirauch
Kompetente informationen erhält man auch in der Touriinformation von Celerina, Foto: Weirauch

Auf zum Corvatsch – vielseitig, atemberaubend

Über den kleinen Park vor dem Hoteleingang vom Cresta Palace, bei Sonnenschein konnte man hier schon einen Kaffee mit Blick auf Kunstobjekte genießen, gelangten zu dem in unmittelbarer Nähe gelegenen Bahnhof, um in wenigen Minuten mit der Rhätischen Bahn nach Sankt Moritz zu gelangen, und von dort aus mit dem Bus (Linie 1) nach Corvatsch zu kommen.

Kunstwerke vor dem Cresta Palace, Foto: Weirauch

Gäste, die mehr als eine Nacht in einem der über 100 teilnehmenden Hotels verbringen, erhalten den Skipass für 38 CHF pro Person und Tag. Das Angebot ist gültig für die gesamte Dauer des Aufenthalts und für alle Bergbahnen in Enagdin Sankt Moritz inklusive ÖV. Mit dem Angebot „Hotel und Skipass“ genießen Touristen neben der Hotelübernachtung 350 erstklassig präparierte Pistenkilometer, 4 Snowparks, 57 Bergbahn-Anlagen, 34 Bergrestaurants sowie eine einzigartige und authentische Natur. Gleich hinter dem Hotel geht es zum Berg Marghuns.

Bergbahn zum Marguns: Celerina-Marguns,

Gondelbahn, 23. 06. bis 14. 10. 2018: alle 20 Minuten 8-17 Uhr 10Bergbahn zum Corvatsch: Surlej-Murtèl (1. Sektion) und Murtèl-Corvatsch (2. Sektion), Luftseilbahn, 16.06. bis 19.10.2018: alle 20 Minuten 8.25 bis 16.45 Uhr

Blick aus der Seilbahn hinab auf Celerina, rechts im Bild das Cresta Palace, Foto: Weirauch
Blick aus der Seilbahn hinab auf Celerina, rechts im Bild das Cresta Palace, Foto: Weirauch

Ab zum Corvatsch

Mit dem Bus kann man schnell in das benahcbarte nach St. Moritz gelangen und dort weitere Seilbahnen benützen.  Hier einige Beispiele: Mit der Luftseilbahn Surlej-Murtèl (1. Sektion) und Murtèl-Corvatsch (2. Sektion) gelangt man alle 20 Minuten vom 16.06. bis 19.10.2018 auf den Corvatsch. Der Berg wird auch der Rabe genannt und steht für clever, atemberaubend und frei. Uns ist der Rabe als diebisch und listig bekannt, so wie uns stielt er aber noch vielen anderen begeisterten Touristen an diesem Tag nur eins: unsere Herzen. Wir genießen unbeschwerte Sonnenstunden auf 3303 Metern Höhe, lassen uns von kundigen Gästen die Bergspitzen erklären, bis zum Matterhorn können wir an diesem Tag sehen. Alle sind über die Aussichten begeistert und immer wieder hören wir hier oben, solche weiten Sichten sind ganz selten zu genießen. Wer etwas erleben will, sei hier genau richtig: Die absolute Sommerattraktion sind die 80 Kilometer Wanderwege mit Blick auf ewiges Eis und die Seenlandschaft sowie der Corvatsch Glacier Walk.

Ab der Bergstation Corvatsch 3303 können Touristen in gut 20 Minuten zum Corvatsch Gletscher laufen. Die rund 8.000 Quadratmeter große markierte „Glacier-Zone“ bietet Winterspaß mitten im Sommer. Schneeballschlachten für Jung und Alt sind hier keine Seltenheit. Im Winter lockt das Skigebiet Corvatsch mit 120 Kilometer top präparierten Pisten, einem Snowpark sowie der Snownight und vielen anderen Attraktionen. Und auch kulinarisch kommt man hier nicht zu kurz, im höchstgelegenen Restaurant in Graubünden, im Panoramarestaurant 3303, isst man so nahe am Himmel wie nirgendwo sonst … Wir genießen auf der Außenterrasse bei herrlichem Sonnenschein einen Kräutertee (5 CHF).

Corvatsch AG
Via dal Corvatsch 73, CH-7513 Silvaplana
Tel. +41 818387373
info@corvatsch.ch
www.corvatsch.ch

Auf zur Diavolezza – die Teufelin

In entgegengesetzter Richtung geht es zur Diavolezza, mein Tipp: mit der Rhätischen Bahn Richtung Tirano. Leidenschaftlich, heißkalt und höllisch schön, so beschreiben Einheimische die Diavolezza (2978 Meter Höhe). Der Legende nach lebte sich hoch oben am Berg, die Diavolezza, die schöne Teufelin. Ab und zu wurde sie von Jägern entdeckt, die ihr verliebt folgten und dabei zu Tode stürzten. So auch der junge Aratsch, nach dessen Tod die Diavolezza kläglich rief: “mort ais Aratsch” – “Aratsch ist tot”. Der Ausruf gab dem Morteratsch-Gletscher seinen Namen.

Im Reich der schönen Teufelin bietet die Plattform eine wunderbare Sicht auf den “Festsaal der Alpen” – inklusive der Gletscher, dem Piz Palü und dem Piz Bernina. Vielseitige Wanderrouten mit verschiedenen Schwierigkeitsgraden bieten hier für Jung und Alt einmalige Naturerlebnisse.

Hotel und Skipass

Bergbahn zum Diavolezza: Pontresina-Diavolezza, Luftseilbahn, 7.05. bis 19.10.2018: alle 20 Minuten 8.20 bis 17.00 Uhr

Diavolezza Lagalb AG
Talstation Daivolezza, CH-7504 Pontresina
Tel. +41 818387373
info@diavolezza.ch
www.diavolezza.ch

Ausblick auf den Winter im Cresta Palace

Ein Traum in Weiss: Das Grandhotel Cresta Palace im Winter, Foto: Cresta Palace
Ein Traum in Weiss: Das Grandhotel Cresta Palace im Winter, Foto: Cresta Palace

Die Recherche in Celerina und Umgebung wurde unterstützt vom Hotel Cresta Palace. Dank an Kai W. Ulrich und sein engagiertes Team.

Hier geht es zu meinem Bericht über das liebenswerte Pontresina.

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Pontresina: Schickes Hotel Saratz

Hotel SaratzHotel Saratz im Winter, Foto: Hotel Saratz

Bevor wir uns von den Herbstperlen im Hotel Saratz überraschen lassen, zieht es uns noch mit dem Sessellift hinauf zum Languard. Am Piz Albris wohnen mehr als 1800 Steinböcke, die teilweise bis zum Dorfrand herunterkommen sollen, um die frischen Grashalme zu fressen. Um es vorweg zu nehmen: Steinböcke haben wir auf unserer Schweiz-Tour nur in künstlerischer Form genossen. Wir trösten uns damit, dass sie sich vielleicht doch schon in ihre Winterquartiere zurückgezogen haben.

Bei Sonnenschein und Glockenklang kommen wir mit dem Sessellift am oberen Dorfrand von Pontresina an. Man sollte auch durchaus mal hinunter schauen, denn kleine holzgeschnitzte Kunstwerke lassen die Tour zu einem besonderen Erlebnis werden. Oben in der Bergstation angekommen, lässt sich die Faszination der Steinbock-Galerie am besten erleben.

Panoramaweg zu Muottas Muragl

Vom Steinbock-Spielplatz aus blicken wir wieder in eine atemberaubende Landschaft, genießen das „Nichtstun“ und schauen auf den Panoramweg, der zum Muragel führt. In gut zwei bis drei Stunden, wir schlendern mehr, als dass wir flott wandern, erreicht man auf manchmal recht schmalem Pfad Muottas Muragl. Bevor wir dort ankommen, stärken wir uns in der Alp Muottos noch mit einem Kaffee (4 CHF) und Wasser (4,50 CHF). Ein sonnenbrillentragender Steinbock an der Hüttenwand begrüßt die Gäste und auf kleiner Tafel ist auch gleich das Motto der Almhüttenbetreiber zu lesen: „Der schönste Ort ist nichts Wert, es sei denn man teilt ihn mit anderen Menschen.“

Es ist 16.30 Uhr, wir sind die einzigen Gäste und freuen uns, dass wir diesen Ort nicht mit anderen Menschen teilen müssen. Denn es bleibt Zeit für ein kleines Gespräch, so erfahren wir, dass die Hütte von einem menschlichen „Steinbock“ geführt wird, die Angus-Rinder bereits schon auf der Rücktour ins Tal zu ihren Besitzern sind und der große Gäste-Run für heute schon vorbei ist.

Wir laufen das letzte Stück Weg zur Luftseilbahn Muragli weiter, kommen an einigen Kunstwerken vorbei, z. B. an einem weißen Wassertropfen, der scheinbar auf dem Boden steht. Neben einem aus Holz geschnitzten  Steinbock liegen auf einer Sitzbank ein Paar Wanderstöcke – sieht aus, als seien sie vergessen worden, ein Kunstwerk?  Nein, sie sind tatsächlich von einem Wanderer vergessen worden. Das erfahren wir, als wir an der Luftseilbahn ankommen. József Péter, der Zahnradbahnfahrer, erhält gerade einen Anruf aus der Talstation. Ein Wanderer vermisst seine Wanderstöcke und vermutet sie an der Bank neben dem hölzernen Steinbock. Wir können dem József das bestätigen, und so macht er sich auf den Weg, um sie zu holen und mit der nächsten Fahrt ins Tal zu bringen. Das ist Service pur …

Mit der Bahn auf den Muottas Muragl in der Nähe von Pontresina, Foto: Weirauch
Mit der Bahn auf den Muottas Muragl in der Nähe von Pontresina, Foto: Weirauch

 

Jo`zsef Pèter`steuert die Bahn auf den Muottas Muragl, Foto: Weirauch
Jòszef Pèter`steuert die Bahn auf den Muottas Muragl, Foto: Weirauch

Auf der Fahrt ins Tal erfahren wir noch, dass er diesen Job seit drei Monaten ausübt, täglich mehrmals hoch und runter fährt. Außerdem freut er sich schon auf die Wintersaison, zwei bis drei Mal muss dann die Bahn mit einer Schneefräse frei gehalten werden. Schließlich wollen die Gäste, die im Hotel Muragel ihren Urlaub verbringen, auch im Winter die Vorteile der Luftseilbahn genießen.

Ankommen im Hotel Saratz

Übernachten werden wir im legendären Hotel Saratz. Das Familienhotel lockt seine Gäste im Sommer mit tollen Angeboten: Mountainbikes, kostenlose Bergbahntickets im Sommer und Herbst bis 31. Oktober (ab 2 Übernachtungen), inkl. Mountainbike-Transport, kostenlose Benutzung der öffentlichen Verkehrsmittel im Oberengadin (Bus und Bahn) im Sommer und Herbst bis 31. Oktober, Tennis im Park inkl. Schläger und Bälle, Tischtennis im Park, Pitching und Putting Green im Park, 20 % Greenfee-Rabatt auf den Oberengadiner Golfplätzen, Schach & Boccia im Park.

Das Hotel Saratz in Pontresina, Foto: Weirauch
Das Hotel Saratz in Pontresina, Foto: Weirauch
Blick vom Bahnhof Pontresina auf das geschichtsträchtige Hotel Saratz, Foto. Weirauch
Blick vom Bahnhof Pontresina auf das geschichtsträchtige Hotel Saratz, Foto. Weirauch
Blick in das Foyer des Hotel Saratz, Foto: Hotel Saratz
Blick auf den Verbinder zwischen dem alten und dem neuen Hotel, Foto: Weirauch
Blick auf den Verbinder zwischen dem alten und dem neuen Hotelteil, Foto: Weirauch

Wer zeitgenössische Schweizer Kunst kennenlernen möchte, sollte im Hotel Saratz einchecken, noch bis Ende Oktober wird der Park des Hotels zum begehbaren Bilderbuch. Auch in den Räumen des Hotels sind Malereien, Tuschearbeiten, Zeichnungen und Fotografien von vier Schweizer Künstlern zu sehen. Große und kleine Formate wechseln sich, laden zum Innehalten ein. So erhält jeder Raum sein eigenes Images.

Für Kunstfreunde ein besonderes Erlebnis, zu erfahren und erspüren, wie die verschiedensten Materialien wie Holz, Stein, Bronze, Eisen, Glas, Kunststoff und Keramik im Park die eh schon schöne Umgebung bereichern und teilweise neue Ein- und Ausblicke in die Natur bieten.

Ein Kinderfreundliches Hotel

Kinder werden im Saratz gern gesehen. Das Hotel hat einen Kinderklub und hat verschiedene Angebote für die Kleinen.

Originell: für Kinder gibt es eine eigene Anrichte im Saratz, Foto: Weirauch
Originell: für Kinder gibt es ein eigenes Buffet im  Saratz, Foto: Weirauch
Blickl in das Jugendstilrestaurant im Hotel Saratz,Foto: Hotel Saratz
Blick in eine Suite des Hotel Saratz, Foto: Hotel Saratz
Blick in eine Suite des Hotel Saratz, Foto: Hotel Saratz

Wellness und Spa im Saratz

Der Wellness-Bereich im Hotel Saratz ist einzigartig. 500 Quadratmeter Wellness- und Spa-Welt laden zur Entspannung und Erholung ein. Dazu kommt der 35000 Quadratmeter große Hotelpark mit beheiztem Außenpool. Ob drinnen oder draußen: eintauchen, entspannen, sich einfach treiben lassen – immer mit Blick auf das herrliche Alpenpanorama – es bringt Spaß und Freude, lässt den Alltag vergessen.

Blick in die Bar des Hotel Saratz, Foto: Weirauch
Blick in die Bar des Hotel Saratz, Foto: Weirauch
Der Leseraum im Hotel Saratz bietet eine reiche Auswahl an Zeitungen und Zeitschriften, Foto: Hotel Saratz
Der Leseraum im Hotel Saratz bietet eine reiche Auswahl an Zeitungen und Zeitschriften, Foto: Hotel Saratz

Das Hotel Saratz gibt sich elegant aber auch familiär, modern und ebenso charmant. Es lohnt hier einzukehren und Hotel wie auch die wunderbare Umgebung zu genießen.

Informationen zum Hotel Saratz

  • Adresse: Hotel Saratz
  • Via da la Staziun 2
  • CH – 7504 Pontresina / St.Moritz
  • Tel. +41 81 839 40 00
  • Fax +41 81 839 40 40
  • info@saratz.ch
  • Im Winter werden diese Bügel sicher alle "belegt" sein, Foto: . Weirauch
    Im Winter werden diese Bügel sicher alle “belegt” sein, Foto:
    . Weirauch

Alp-Schaukäserei Morteratsch

Das Rezeptions-Team des Hotel Saratz gibt gern Wander- und Ausflugstipps. Wir wollen eine Alp-Käserei kennenlernen. In der Alpschaukäserei (zu erreichen an der Bahnstation Morteratsch) kann man von Juli bis Anfang Oktober die trationelle Art des Käsens hautnah miterleben. Hier lässt sich der Alpmeister gern über die Schulter schauen. Auf offenem Feuer wird der Heutaler Alpkäse, der Gletscher-Mutschli oder auch der Alpziger hergestellt. Kraftvoll geht es zu, wenn der Käse z. B. in den Tüchern ausgedrückt wird. Vor der Alphütte kann der Gast bei einem gemütlichen Käsebrunch (35 CHF) alle Kostbarkeiten der Käserei genießen, inklusive der Getränke Kaffee, Tee, Obstsäfte, Milch, Ovomaltine usw. Wer will, kann sich auch selbst sein Rührei zubereiten. Gemütlich geht es zu, die Kinder können sich derweil zum Hasengehege bewegen und Streicheleinheiten verteilen.

Verführerisch ist die Auswahl an Käse in dr Schaukäserei, Foto: Weirauch
Verführerisch ist die Auswahl an Käse in dr Schaukäserei, Foto: Weirauch
Blick in die Alp-Schaukäserei am Fusse des Morteratsch-Gletschers Foto: Weirauch
Blick in die Alp-Schaukäserei am Fusse des Morteratsch-Gletschers Foto: Weirauch

Ebenso lädt der kleine Kinderspielplatz zum Verweilen ein. Alles verläuft ruhig und mit Blick auf die Berge – das ist Entspannung pur. Mit dem Fahrrad ist die Alp-Schaukäserei in 20 Minuten, zu Fuß ab Pontresina in rund 70 Minuten erreichbar. Am bequemsten ist die Fahrt von Pontresina mit der Rhätischen Bahn bis Haltestelle Morteratsch, zu Fuß geht es in weniger als fünf Minuten zur Schaukäserei. Wer meint, hier kämen nur Touristen her, der irrt. Wir hatten das Glück, mit einem Züricher Ehepaar an unserem Tisch ins Gespräch zu kommen. Sie nutzten das Wochenendticket für einen Besuch in Pontresina, natürlich mit dem Besuch der Alp-Käserei. Was kann man besseres tun an so einem schönen Herbsttag?

Später sind wir dann zum Morteratsch-Gletscher gewandert, eine Stunde dauert es und man erfährt viel über das Zurückweichen des Gletschers in den letzten 100 Jahren.

Der erlebnisreiche Wanderweg am Morteratschgletscher, Foto: Weirauch
Der erlebnisreiche Wanderweg am Morteratschgletscher, Foto: Weirauch

 

Hier geht es zu unserem Besuch im liebenswerten Pontresina.

Reise

Liebenswertes Pontresina im Engadin

Hotel Walther in Pontresina, Foto: Hotel WaltherHotel Walther in Pontresina, Foto: Hotel Walther
Hotel Walther in Pontresina, Foto: Hotel Walther
Hotel Walther in Pontresina, Foto: Hotel Walther

Einfach mal raus aus dem Alltag – Flachländer wie wir möchten dennoch auch mal die Alpen erleben. Wo könnte es hingehen? In diVeröffentlichte (689)e Schweiz – Graubünden – Engadin. Vom kleinen  Ort Pontresina hatten uns Freunde erzählt, allerdings liegt nur dreieinhalb Kilometer entfernt Sankt Moritz. Nach „Schickimicki“ war uns eher nicht, deshalb hatten wir Zweifel, nach Pontresina zu fahren. Doch wir wurden eines Besseren belehrt und können uns bei unseren Freunden nur bedanken, dass sie uns so hartnäckig auf Pontresina im Oberengadin verwiesen. Lest hier mehr zum Thema: Liebenswertes Pontresina im Engadin.

Für eine Woche erlebten wir bei grandioser Herbstsonne eine Woche Natur-Wellness pur. Bei klarer, trockener Höhenluft auf unseren Wanderungen, beim Waldbaden konnten wir Sonne pur tanken (das ist im engadin durchschnittlich an 320 Sonnentage im Jahr möglich), beim Bahnfahren mit dem Bernina-Express der Rhätischen Bahn die atemberaubende Kulisse der alpinen Bergwelt zu erleben und last but not least beim Verwöhnenlassen morgens und abends in wunderbaren Hotels: dem Hotel Walther,

Das Hotel Walther in Pontresina hat eine über 111 Jahre währende Geschchte. Foto. Weirauch
Das Hotel Walther in Pontresina hat eine über 111 Jahre währende Geschchte. Foto. Weirauch

 

Immer für die Gäste da: das erfahrene Service-Team im Hotel Walther in Pontresina, Foto: Weirauch
Immer für die Gäste da: das erfahrene Service-Team im Hotel Walther in Pontresina, Foto: Weirauch
Hotel Steinbock gehört zum Hotel Walther in Pontresina, Foto: Weirauch
Hotel Steinbock gehört zum Hotel Walther in Pontresina, Foto: Weirauch
dem Hotel Saratz in Pontresina, darüber später hier mehr.
Das Hotel Saratz in Pontresina, Foto: Weirauch
Das Hotel Saratz in Pontresina, Foto: Weirauch
und dem Cresta Palace in Celerina.  Hier unsere Bericht dazu.
Beste anbindung: auch das Cresta Palce in Celerina liegt in Bahnhofsnähe, Foto: Weirauch
Ansicht des Cresta Palace vom Westen, Foto: Cresta Palace
Ansicht des Cresta Palace vom Westen, Foto: Cresta Palace
Gleich hinter dem Hotel beginnen die Trails für die Biker, Foto. Cresta Palace
Gleich hinter dem Hotel beginnen die Trails für die Biker, Foto. Cresta Palace
Blick in das Grand Restaurant des Cresta Palace in Celerina, Foto: Weirauch
Blick in das Grand Restaurant des Cresta Palace in Celerina, Foto: Cresta Palace

Blick in den Ruheraum des Cresta Palace, Foto: Cresta Palace

Mit der Bergbahn gut zu erreichen und Ausgangspunkt für Wanderungen: Muottas Muragl, Foto; Weirauch
Mit der Bergbahn gut zu erreichen und Ausgangspunkt für Wanderungen: Muottas Muragl, Foto: Weirauch

Im Land des Steinbocks

Eine Überraschung war für uns auch die Jugendherberge von Pontresina, direkt am Bahnhof gelegen, bietet sie nicht nur jungen Leuten mehr als einen Übernachtungsplatz an. Wir kennen Jugendherbergen in vielen Ländern, aber die Herzlichkeit der Herbergseltern Sabine und Martin Künzli hat Eindruck hinterlassen.
Blick auf die Jugendherberge von Pontresina, Foto: JH Pontresina
Blick auf die Jugendherberge von Pontresina, Foto: JH Pontresina

Hier unser Bericht über den Besuch in der gastfreundlichen Jugendherberge.

Mit 3 PS geht es in das Val de Roseg von Pontresina, Foto: Weirauch
Mit 3 PS geht es in das Val de Roseg von Pontresina, Foto: Weirauch
Fazit: Überall waren wir gern gesehene Gäste, deren Wünsche man gern erfüllte, ohne große Worte darüber zu verlieren, sei es bei der kostenlosen Beförderung des Gepäcks, Tipps für Wanderungen bzw. Fahrten mit den Bergbahnen Muottas Muragl (Standseilbahn), dem Sessellift Pontresina-Alp Languard, der Gondelbahn hinauf auf die Diavolezza oder der Luftseilbahn Celerina-Marguns.
Im Ausflugsrestaurant auf der Diavolezza in der Nähe von pontresina, Foto: Weirauch
Im Ausflugsrestaurant auf der Diavolezza in der Nähe von Pontresina, Foto: Weirauch

 

Mit dem Bernina-Bummler bietet die Rhätische Bahn den Gästen des Engadin eine Mitfahrgelegenheit an, die fußmüde Wanderer von Ort zu Ort bringt. Gäste, die mindestens zwei Übernachtungen in den Hotels bzw. der Jugendherberge buchen, erhalten ein Bergbahnticket, das ihnen die Benutzung von 13 Bergbahnen inklusive der öffentlichen Verkehrsmittel (Bahn und Bus) im Oberengadin ermöglicht. Dieses Bergbahnticket ist eine wunderbare Lösung für problemlose Fortbewegung im Oberengadin. Wir mussten uns nicht um den Fahrscheinkauf kümmern, konnten entspannt in die sauberen Busse und Bahnen steigen, immer gab es Sitzplätze mit blitzklaren Fenstern, die die Sicht auf die Berge und Täler ermöglichten, wo sich ein wunderbarer Bergsommer still verabschiedete und ein farbenprächtiger Herbst sich ganz leise ankündigte.

Immer freundliches, kundiges, manchmal zu Scherzen aufgelegtes Begleitpersonal ließ jede Fahrt zu einem Erlebnis werden. Automatische Ansagen und Anzeigen in Bus und Bahn informierten die Fahrgäste über einzelne Stationen, so dass wir entspannt in die Landschaft schauen konnten.

Pontresina im Festsaal der Alpen

Wo befindet sich der Festsaal der Alpen? Als wir aus dem Zug, der uns von Chur nach Pontresina in gut eineinhalb Stunden brachte, ausstiegen, wurden wir begrüßt mit „Willkommen im Festsaal der Alpen“. Wir schauten ungläubig. Der Bahnhof ein Festsaal? In erster Linie bezog sich der Willkommensgruß wohl auf das historische Bergdorf, das bei sommerlichem Herbstwetter vor uns lag. Nette, freundliche Menschen, ob einheimisch oder zu Gast, alle scheinen, sobald sie den Bahnhofsvorplatz verlassen in eine andere Welt einzutauchen. Typische Engadiner Häuser und Hotel-Paläste der Belle Époche vor der atemberaubenden Kulisse des Bernina-Massivs, entrücken uns aus unserem Alltag, die sonnige Lage auf etwa 1800 Metern sowie das trockene und milde Klima sind Balsam für unsere Seelen. Pontresina trägt den Titel Luftkurort zurecht. 350 Kilometer Panoramapisten entführen in drei der legendärsten Schweizer Skigebiete: Diavolezza, Corvatsch und Conviglio.. Wir sind keine Wintersportler, als Flachländer rufen uns aber 580 Kilometer Wanderwege, 400 Kilometer Bike-Trails und die Oberengadiner Seenlandschaft respektvolle Bewunderung ab. Dazu kommen noch viele kulturelle Begegnungen, sei es im Museum-Alpin, bei den täglich kostenlosen einstündigen Konzerten im Thaiswald, bei der Pferdekutschenpartie im Rosegg-Tal, auf dem Gletscherweg Morteratsch oder der Alpkäserei – das sind nur einige der schönen Erlebnisse, die Pontresina zu einem liebenswerten Ort des Sports und der Genüsse werden lassen.

„In Sankt Moritz trägt man den Pelz nach außen, in Pontresina nach innen. In Pontresina macht Urlaub, wer in St. Moritz vom Teller fällt.“ – so scherzt man über den anderen, den bedeutenderen Ort. Für uns ist Pontresina ein Festsaal, ein Ort mit Geschichte und Geschichten, die die dort lebenden Menschen schrieben und heute noch schreiben. Man spürt ihren Stolz auf das Geschaffene, etwa in den geschriebenen Geschichten der Hotels, die wir mit Interesse gelesen haben. Stillstand gab es auch in den schwierigsten Zeiten nicht. Die Grandhotels hatten es nicht immer leicht. Darüber können die Chroniken erzählen.

Bis heute entwickelt die Gemeinde Visionen – etwa über einen neuen „feinen“ Eingangsbereich in den „Festsaal“ der Alpen, dem zweitgrößten Ferienort des Oberengadins. Die Autos auf dem Bahnhofsvorplatz könnten in eine Tiefgarage verschwinden, darauf “setzt” man die Jugendherberge und ein Servicezentrum für Sommer- und Wintergäste. Bike-Trails werden ausgebaut … Ideen rechtzeitig umsetzen, damit der Zug nicht ohne die Pontresiner abfährt, das macht Lust auf einen erneuten Besuch in den nächsten Jahren …

Blick vor beeindruckender Kulisse auf die Jugendherberge Pontresina im Winter, Foto: Jugendherberge Pontresina
Blick vor beeindruckender Kulisse auf die Jugendherberge Pontresina im Winter, Foto: Jugendherberge Pontresina

Alte Handwerkskunst: Sgraffitto

Pontresina ist ein langgestrecktes Straßendorf. Bis heute bestimmen die Hotelpaläste der Belle Époque die Silhouette der Gemeinde. Weht die Schweizer Fahne auf dem Dach, so sind die Hausherren anwesend, das heißt, das Hotel hat geöffnet. Geschichtsträchtig sind die alten Engadinerhäuser. Ein Markenzeichen auf diesen alten Häusern sind die geometrischen Ornamente und Tierfiguren an den Hausfassaden. Die alte Kratztechnik wurde im 15./16. Jahrhundert von Engadiner Auswanderern aus Italien zurück in die Heimat gebracht. Noch heute gibt es Sgraffito-Künstler im Engadin, die das überlieferte Handwerk ausüben. Am liebsten arbeiten die Sgraffito-Künstler bei Regenwetter, damit der Verputz, der auf die Fassade der Häuser aufgetragen werden muss, nicht zu schnell trocknet. Vorher wird auf einem Blatt Papier nach dem Wunsch des Kunden eine Skizze des Sgraffito entworfen, die dann frei ohne Vorzeichnen auf die Fassade gezeichnet wird. Dann erfolgt das Vorkratzen, danach die Feinarbeit, die zur Verschönerung der Zeichnung dient. Für die Feinarbeit benötigt man jahrelange Erfahrung. Die Arbeiten werden nur während drei bis vier Monaten im Frühling bzw. Frühsommer ausgeführt. Sonst wird es zu warm und die Arbeit am Sgraffito muss vor der Sonne geschützt werden, das heißt ein zusätzlicher Arbeiter muss die Fassade ständig feucht halten. Sgraffito-Kurse bietet der Suscher Maler Josin Neuhäusler auch für Feriengäste an. Weitere Informationen www.josin-sgraffito.ch

Bergbahnen in und um Pontresina

Mit dem Berninamassiv, dem Roseg- und dem Morteratschgletscher in seiner Nähe ist das Dorf Pontresina ein Zentrum des hochalpinen Bergsports. Wie in Sankt Moritz geht die Tourismusgeschichte auch in Pontressina bis ins 19. Jahrhundert zurück. Mit der Erstbesteigung des Piz Bernina (4049 Meter) im Jahr 1850 erregte der Oberforstinspektor Johann Wilhelm Fortunat Coaz Aufmerksamkeit für die Region. Bei dieser Gelegenheit betätigte er sich auch gleich als Bernina-Kartograph. Der Viertausender „König der Ostalpen“ lockte von nun an die Bergsteiger nach Pontresina. Gute Unterkünfte, wie z. B. die „Pension Saratz“, die in den 1870er Jahren zum Hotel Saratz aufstieg, lockten die Gäste in die Gemeinde. Um die Jahrhundertwende folgte das Hotel Walther. 1961 wurde in Pontresina eine der ersten Schweizer Bergsteigerschulen ins Leben gerufen: dort werden bis heute Bergführer ausgebildet, die gegen Bezahlung Touristen zu Gipfeln und Gletschern führen.

Service zu Pontresina, Celerina und Umgebung

jegliche Hilfe gewährt für Wandertipps u.a.:

Pontresina Tourismus

Tipp: wer im Sommer mindestens 2 Übernachtungen bucht, der erhält mit der Engadin-Card sämtliche Fahrten mit der Bergbahn gratis: Bergbahnen,  ebenfalls sind einige Strecken der Rhätischen Bahn im Oberengagin kostenlos

Empfehlenswert ist eine Fahrt mit dem Bernina-Express 

Die Recherche in Pontresina und Umgebung wurde unterstützt von Pontresina Tourismus. Herzlichen Dank.

Hier geht es zu weiteren Erlebnissen und Hotels in Pontresina.

+ Hotel Walther

Ein Traum auch im Winter: Hotel Walther in Pontresina, Foto: hotelwalther.ch
Ein Traum auch im Winter: Hotel Walther in Pontresina, Foto: hotelwalther.ch

+ Hotel Saratz

Das Hotel Saratz im Winter, Foto: Hotel Saratz
Das Hotel Saratz im Winter, Foto: Hotel Saratz

+ Jugendherberge Pontresina

Blick vor beeindruckender Kulisse auf die Jugendherberge Pontresina im Winter, Foto: Jugendherberge Pontresina
Blick vor beeindruckender Kulisse auf die Jugendherberge Pontresina im Winter, Foto: Jugendherberge Pontresina

+ Hotel Cresta Palace in Celerina

Das Grandhotel Cresta Palace in Celerina im Engadin, Foto: Weirauch
Das Grandhotel Cresta Palace in Celerina im Engadin, Foto: Weirauch

+ Fahrt mit dem Bernina Express

Volle Konzentration ist gefragt bei der Durchfahrt an Bahnhöfen oder Baustellen, Foto: Weirauch
Volle Konzentration ist gefragt bei der Durchfahrt an Bahnhöfen oder Baustellen, Foto: Weirauch

Buchtipp: ein empfehlenswerter Reiseführer Graubünden von Marcus X. Schmid aus dem Michael Müller Verlag, 288 Seiten, 139 Fotos, ISBN 978-3-95654-022-6, 16,90 EUR, 24,90 CHF

Best AgerReise

UNESCO-Welterbe: Im Führerstand des Bernina Express

Bernina (7)Der Blick auf das Armaturenbrett mit den vielen Knöpfen, Instrumenten und Anzeigetafel hat nun gar nichts mit dem einer Dampflok gemein, Foto: Weirauch

Wie wohl jeder Junge träumte ich als Kind davon, einmal Lokführer zu werden. Staunend sah ich den schnaufenden Dampflokomotiven zu, die durch meinen kleinen Heimatort fuhren. Auch nach dem Zeitalter der Dampfloks blieb die Faszination für die Eisenbahn. Als Pendler, der ich täglich mit Zügen unterwegs bin, weiß ich auch um die Mühen der Lokführer. Nun also erlebte ich im September 2018 während einer Fahrt mit dem  Bernina-Express der Rhätischen Bahn so ziemlich das Größte, was ein Hobbyeisenbahnerherz erfahren kann. Die vom Bernina Express befahrenen Strecken Albulabahn und Berninabahn wurden im Sommer 2008 in die Liste des UNESCO Welterbes aufgenommen. Gleichbedeutend mit dem Kölner Dom, dem Tempel Abu Simbel in Ägypten, Schloss Sanssouci in Potsdam oder der Völklinger Hütte im Saarland. Weltweit stehen nur drei Bahnen auf der UNESCO Welterbeliste: Die Semmering Bahn in Österreich, die Gebirgsbahnen Darjeeling Himalayan Railways in Indien sowie die „Rhätische Bahn in der Landschaft Albula/Bernina“.

Der Bernina Express ist stets ein begehrtes Fotomotiv. Foto: Weirauch

Bahnhofsvorplatz in in Tirano: hier trifft die Berninabahn auf die Normalspurstrecke der staatlichen italienischen Ferrovia Alta Valtellina. Foto: Weirauch

Eis und Pizza in Tirano

Bevor ich also die Position vom Fahrgast 2. Klasse in Mitfahrer im Cockpit wechsle, ist noch Zeit, um das italienische Grenzstädtchen Tirano kennenzulernen. Eine nette Begegnung hatten wir im Eisladen „Lollipopp“ direkt am Bahnhof , wo wir von zwei sehr freundlichen Verkäuferinnen bedient wurden.

Mit Bernhard Willen im Cockpit

Nun also bestieg ich den Führerstand des modernen Triebwagens und wurde von Lokführer Bernhard Willen herzlich begrüßt. Der 49-Jährige ist seit 19 Jahren bei der Rhätischen Bahn und nimmt mich mit auf die Reise von den italienischen Palmen bis hinauf nach Pontresina.Viele Zeit zum Kennelernen haben wir nicht, denn es geht gleich los und der Lokführer muss aufmerksam sein, es gilt Signale zu beachten und die Strecke im Blick zu behalten. Das eine oder andere mal fährt der Zug wie eine Straßenbahn durch die Orte.

Ich erfahre während der eineinhalb Stunden eine Menge und bin beeindruckt. Die Tour in Zahlen:  55 Tunnel, 196 Brücken und Steigungen von bis zu 70 Promille meistert der Triebwagen mit den angehängten zehn Wagen mit Leichtigkeit. Auf 2.253 Meter über Null thront Ospicio Bernina. Die Strecke von Tirano über Valposchiavo nach Thusis gehört zum UNESCO Welterbe. Die Bernina-Bahn gilt als eine der steilsten Adhäsionsbahnen der Welt. Sie kommt ohne Zahnrad den Berg hinauf. Mit Blick auf das mächtige Bernina-Massiv kurvt der Zug von 2253 Meter Höhe wieder hinab ins Puschlav und über den berühmten Kreisviadukt geht es von Brusio bis nach Tirano.

Ein stets freundlicher Zugführer, der sein Wissen gern an die Gäste weitergibt, ist auch Martin, Foto: Weirauch
Martin ist ein stets freundlicher Zugführer, der sein Wissen gern an die Gäste weitergibt. Foto: Weirauch

Von Tirano zur Alp Grüm

Erster Höhepunkt der Fahrt ist die Ausfahrt vom Doppelbahnhof  Tirano mit geschätzten 15 Stundenkilometern. Wie eine Straßenbahn  fahren wir durch die Stadt über den Platz vor der Wallfahrtskirche Madonna di Tirano. Nachdem wir Tirano verlassen haben, beginnt unsere Reise durch eine beeindruckende Landschaft.

Hinaus aus Tirano gen Alpen nach Pontresina ... Foto: Weirauch
Hinaus aus Tirano gen Alpen nach Pontresina … Foto: Weirauch

Hier vorne im Führerstand hat man einen guten Blick nach links und rechts und kommt aus dem Staunen nicht heraus, wenn sich immer wieder neue Blicke auf Berge oder  Schluchten auftun. Spektakuläre Viadukte und Kehrtunnel wechseln sich ab mit den wunderschön glitzernden Gletschern.

In den kurzen Pausen, wo wir auf einen Gegenzug der Rhätischen Bahn warten, erzählt Lokführer Bernhard, den ich Berni nennen darf, über die Besonderheiten am Rande der Strecke. Etwa, dass bis vor einigen Jahren kurz hinter Tirano noch ein Grenztor die schweizerische und italienische Grenze markierte. Und das dieses Tor nach dem Durchfahren des letzten Zuges geschlossen wurde. Die Schweiz gehört bekanntlich nicht zur EU.

Der Blick auf das Armaturenbrett mit den vielen Knöpfen, Instrumenten und Anzeigetafel hat nun gar nichts mit dem einer Dampflok gemein, Foto: Weirauch
Der Blick auf das Armaturenbrett mit den vielen Knöpfen, Instrumenten und Anzeigetafeln hat nun gar nichts mit dem einer Dampflok gemein. Foto: Weirauch

Natürlich frage ich, ob es auch einen sogenannten Totmannknopf gibt. In der Tat: wenn der Treibfahrzeugführer nichts bewegt, dann ertönt alle  800 Meter ein Signal und der Lokführer muss den Kopf betätigen. Sonst stoppt der Zug. Bestätigt werden muss auch das doppelte gelbe Licht bei der Einfahrt in einen Bahnhof. Es signalisiert, dass hier ein Gegenzug abzuwarten ist. Das kommt häufiger vor, schließlich ist die Strecke eingleisig.

Volle Konzentration ist gefragt bei der Durchfahrt an Bahnhöfen oder Baustellen, Foto: Weirauch
Volle Konzentration ist gefragt bei der Durchfahrt an Bahnhöfen oder Baustellen, Foto: Weirauch

Zu den normalen Personenzügen, die das Engadin mit Poschiavo und dem italienischen Tirano im Stundentakt verbinden, kommen noch der Bernina-Express und verschiedene Regio Züge der Rhätischen Bahn.

Ich fühle mich im siebten Himmel. Während die hinter mir in den Waggons sitzenden Gäste die vorbeiziehende Landschaft durch die sauberen Panoramascheiben bestaunen und den fachkundigen und originellen Erläuterungen von Zugführer Martin lauschen, erfahre ich hier vorn aus 1. Hand Infos zu den Besonderheiten der Strecke. Etwa, warum diese oder jene Brücke gerade dort gebaut wurde oder was es mit der legendären Dampfschneeschleuder auf sich hat.

Bernhard Willen, der selbst ein passionierter Eisenbahnfan ist (es gibt kaum eine Eisenbahn in Europa, die er nicht kennt) gibt immer wieder Tipps, damit ich im rechten Augenblick auf den Auslöser meiner Kamera drücke. Etwa, wenn Marke von 2.253 Meter Höhe über dem Meer erreicht wird. Ich komme aus dem Staunen nicht heraus. Dabei sehe ich auch die Bauarbeiten an den Tunneln und Brücken, die notwendig sind, um die Schmalspurbahn intakt zu halten. Da der Abschnitt bis ins Puschlav besonders stark von Schneeverwehungen betroffen ist, wurden ab der südlichen Staumauer des Lago Bianco zahlreiche Kunstbauten eingerichtet. Bernhard Willen weist auf die 140 Meter lange Scala-Galerie hin, ebenso auf den fast 200 Meter langen Scala-Tunnel. Weitere Bauwerke,  die vor Lawinen schützen sollen, sind die sogenannte Sassal Mason-Galerie und der 54 Meter lange Drago-Tunnel.

UNESCO-Botschafter

Berni, wie ihn seine Freunde auch nennen, ist stolz, dass die Bernina und Albula Linie der Rhätischen Bahn seit 10 Jahren auf der Liste des UNESCO-Welterbes stehen. Für mich ist der Lokführer, dessen Vater ein bekannter Schweizer Eisenbahnfotograf war, in diesen Stunden wie ein UNESCO-Botschafter. Denn diese technischen Höchstleistungen, die einst von Menschen erschaffen wurden, leben auch heute nur vom Engagement begeisterter Menschen. Weiteres Highlight unserer Fahrt ist das berühmteste Bauwerk der Bahn, das Kreisviadukt von Brusio. Das gerade Gleisstück davor wurde im Winter 2008/2009 in 120 Tagen um 15 Meter verschoben, weil der Hang daneben ins Rutschen geraten war. Nach dem Neubaustück kommt die offene 360-Grad-Kehre, die meist von Fotografen umlagert ist.

Rhaetische BahnBerninaExpressFoto: Rhaetische Bahn
Das Kreisviadukt von Brusio, Höhepunkt einer jeden Reise. Foto: Rhaetische Bahn

Die Strecke über Albula und Bernina gilt wegen der Bautechnik und Linienführung bis heute als eine der spektakulärsten Pionierleistungen der Welt. Ein Grund: Die Züge kriechen über dem türkisschillernden Lago Bianco so hoch wie nirgendwo sonst in Europa.

Links weist Bernhard Willen auf ein Schild hin: die Europäische Wasserscheide. Der südliche Abfluss geht bei Tirano in die Adda, die bei Cremona in den Po mündet und dieser in die Adria. Der nördliche Abfluss fließt bei Samedan in den Inn und von dort über die Donau ins Schwarze Meer, also ebenfalls nach Süden.

Lokführer Bernhard Willen während einer kurzen Pause in Ospicio Bernina, Foto: Weirauch
Lokführer Bernhard Willen während einer kurzen Pause in Ospicio Bernina. Foto: Weirauch

Es sind diese atemberaubenden  Bilder und kundigen Erklärungen, die eine Reise mit dem Bernina Express unvergesslich machen. Viel zu schnell vergeht die Zeit. Links folgt der Gletschergarten, dann der Morteratsch-Gletscher und schon kommt die Diavolezza in den Blick.

Ein Gletscherlehrpfad erklärt an 20 Stationen Wissenwertes zum Gletscherrückgang des Morteratsch, Foto: Weirauch
Ein Gletscherlehrpfad erklärt an 20 Stationen Wissenwertes zum Gletscherrückgang des Morteratsch. Foto: Weirauch

Die Stationen Bernina Diavolezza und Bernina Lagalb sind Ausgangspunkte von Berg- beziehungsweise Seilbahnen.

Ankunft in Pontresina

Bald ist Pontresina ist erreicht.

Bernhard Willen erklärt hier die Besonderheit des Bahnhofs von Pontresina. Hier treffen die beiden unterschiedlichen Stromsysteme der Rhätischen Bahn zusammen. Die Züge, die von Samedan, also aus dem Unterengadin oder über den Albula-Pass kommen, fahren mit 11.000 Volt Wechselstrom und enden auf Gleis 1 bis 3. Der Bernina-Bahn stehen die übrigen Gleise zur Verfügung.  Das war vor Jahren noch wichtig, die heutigen für den Bernina Express zum einsatzkommenden dreiteiligen Gelenktriebwagen der Firma Stadler können in beiden Stromsystemen der Rhätischen Bahn fahren und machen den sonst notwendigen Lokwechsel für den Bernina-Express von Chur oder Davos nach Tirano überflüssig.

Ich verabschiede mich von einem erfahrenen und begeisterten Lokführer. Bevor ich es vergesse. Bernd Willen geht auch gern während seines kurzen Aufenthaltes in Tirano in das am Bahnhofsvorplatz befindliche Eiscafe „Lollipopp“. Welch ein Zufall, drei Stunden zuvor hätten wir uns dort auf ein Eis treffen können.

Hier ein Gespräch mit Lokführer Bernhard Willen von der Rhätischen Bahn.

Die Reise wurde unterstützt von der Rhätischen Bahn. Vielen Dank!

Weitere Informationen und Buchung: www.rhb.ch/de/erlebniswelt-bahn/fuehrerstandsfahrt

Hotels

Preiswert: Schweizer Jugendherbergen

Schweiz (92)

die Schweiz ist im Winter zu teuer? Schon einmal über stylische und günstige Übernachtungsalternativen nachgedacht?

Denn genau das bieten die Schweizer Jugendherbergen in vielen Ski-Regionen. Die Alpen bescheren perfekte Bedinungen für rasante Abfahrten und aktiven Wintersport. Skifahren mit Globi, Abtauchen im Erlebnisbad, Action auf der Schlittelpiste oder Freeride-Abenteuer: die Schweiz ermöglicht auch im Winter eine fast unbegrenzte Erlebnisvielfalt und zahlreiche Varianten den Winter in vollen Zügen zu genießen.

Blick in die Berge ist garantiert im wellnessHostel4000 , Foto: primcom
Blick in die Berge ist garantiert im wellnessHostel4000 , Foto: Schweizer Jugendherbergen
Außenansicht des wellnessHostel4000 , Foto: primcom
Außenansicht des wellnessHostel4000, Schweizer Jugendherbergen, Foto: primcom

Egal ob auf den Skiern oder auf dem Snowboard – hier sieht man auf einen Blick, welche Skigebiete von den Schweizer Jugendherbergen aus gut erreichbar sind.

Und die Schweizer Jugendherbergen bieten neben einem gemütlichen Bett in Pistennähe noch viel mehr: Ideale Angebote mit regionalen Partnern für mehr Abenteuer, ein reichhaltiges Frühstücksbuffet sowie preiswerte Abendmenüs für mehr Geld in der Reisekasse und einladende Gemeinschaftsbereiche für mehr Quality Time mit Familie, Freunden oder Gleichgesinnten. Wer zum Beispiel vor Weihnachten in der Jugendherberge Davos übernachtet, profitiert von einer Gratis-Hin- und Rückreise mit den öffentlichen Verkehrsmitteln aus der ganzen Schweiz nach Davos in der 2. Klasse. Hier finden Sie alle weiteren Angebote und Jugendherbergen auf einen Blick.https://www.youthhostel.ch/de/landingpages/more-winter/

Erlebnisduschen im WellnessHostel ©SJH
Erlebnisduschen im WellnessHostel4000 ©SJH

Hier unsere Erfahrungen beim Besuch der Jugendherberge in Pontresina im Engadin.

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