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Hotel Walther Pontresina – Wo der Gast im Mittelpunkt steht

Schweiz-Pontresina (55) - KopieDas Hotel Walther in Pontresina hat eine über 111 Jahre währende Geschchte. Foto. Weirauch

­Pontresina – am Fuß des Berninamassivs gelegen, ist das Dorf mit dem grandiosen Blick auf die höchsten Gipfel der Ostalpen ein Paradies für Wanderer und Bergsteiger. Und hier lebt eine der größten Steinbockkolonien der Alpen. Wir besuchten das: Hotel Walther Pontresina – Wo der Gast im Mittelpunkt steht. Zunächst ging es mit der Swiss von Berlin nach Zürich, weiter geht es mit dem Zug der Schweizerischen Bundesbahn bis Chur. Hier stiegen wir um in die Rhätische Bahn und fuhren über Samedan nach Pontresina.

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Die schönsten Luxuszüge weltweit

08_Glacier Express_Rheinschlucht -® Rh+ñtische BahnDer Glacier Express passiert die Rheinschlucht ® Rhätische Bahn

Komfort auf der Schiene: Einer der schönsten Wege, um die Welt zu entdecken, ist die Fahrt mit exklusiven Zügen. Die Fahrten in den luxuriösen Waggons dauern von einigen Stunden bis zu mehreren Tagen. Dabei geht es oft durch sehr abgeschiedene Gebiete wie Bergwelten, Wüstenregionen oder nordische Landschaften. Neben der Landschaft sind dabei auch die Züge selbst unvergesslich. In bequemen Schlafwagen, Aussichtswagen mit riesigen Fenstern oder in nostalgischen Speisewagen, erleben die Fahrgäste das Panorama wie im Film.

Afrika: Rovos Rail – Quer durch Afrika in nostalgischen Zügen

Afrika Rovos Rail
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Neues vom Genferseegebiet

CGNcStephanEngler© StephanEngler

Noch bis in den Herbst hinein lockt das Kanton Waadt in der Schweiz unter anderem auf eine Hängebrücke zwischen zwei Alpengipfeln in 3.000 Meter Höhe und in ein Bergwerk 600 Meter tief unter der Erde. Weiterhin: auf einen Streifzug über das Winzerfest der Superlative in die 200 Jahre alte Weinkultur der Region oder mitten hinein in das Leben der Kinolegende Audrey Hepburn. Eine der abwechslungsreichsten Urlaubsziele der Schweiz ist die beste Adresse für einen außergewöhnlichen Sommer.

12. Winzerfest in Vevey vom 18. Juli bis 11. August 2019

In wenigen Tagen startet das nur einmal pro Generation stattfindende Winzerfest in Vevey. Seit dem 18. Jahrhundert von der Winzerbruderschaft zwischen Genfersee und den Alpen zu Ehren der Arbeit der Weinbauern veranstaltet, zählt es heute zum immateriellen Kulturerbe der UNESCO. Zentraler Festspielort der Fête des Vignerons vom 18. Juli bis 11. August 2019 ist eine gigantische Bühne für 20.000 Zuschauer. Hier führen 5.500 Laienschauspieler die Arbeit der Rebbauern im Weinberg seit dem 18. Jahrhundert auf. Musik- und Theatergruppen sowie DJs spielen auf verschiedenen Bühnen ganzen Tag über.

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Couverture du magazine 3 de la Fte des Vignerons 2019. © Fred Merz
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Des Bikers Liebling: Hotel Cresta Palace in Celerina

CrestaPalace_18_byFilipZuanFür Biker ist das Cresta Paslace ein idealer Start und Zielpunkt, Foto: Cresta Palace

Celerina lebt als Nachbarort von Sankt Moritz vor allem vom Wintersport.  Wir bekamen den Tipp, von Celerina aus das Skigebiet Corviglia-Marguns kennenzulernen. Sowohl der Cresta-Run wie auch der Olympia Bob Rund, die beiden berühmten Eiskanäle von St. Moritz, enden in Celerina.

❏ Ankunft im Cresta Palace

Wir nehmen Quartier im Cresta Palace. Freundlich werden wir an der Rezeption vom Direktor Kai W. Ulrich begrüßt. Sofort fühlen wir uns wohl. Yannick Booshardt, der freundliche Rezeptionist, bringt uns in unsere Suite.

Yannick Booshardt empfängt die Gäste und gibt Tipps für den Aufenthalt, Foto: Weirauch
Yannick Booshardt empfängt die Gäste und gibt Tipps für den Aufenthalt, Foto: Weirauch

Das Cresta Palace empfängt uns mit moderner Behaglichkeit in einem von Jugendstil geprägtem Ambiente. Man fühlt sich sofort umsorgt. Das einstige Grandhotel eine große Trsadition, Berühmtheiten wie Albert Schweitzer, Arthur Schnitzler und viele andeer Promis logierten hier bereits. In jüngster Vergangenheit wußten Schauspieler Hannes Jaenecke und Anthony Joshu, der amtierende Weltmeister im Schwergewicht, die fürsorgliche Atmosphäre zu schätzen.

Wir beziehen eine großzügige Junior Suite mit bgehbaren Kleiderschrank und Balkon. Alles geschmackvoll eingerichtet. Das Bad ist wiederum mit Wanne, extra Dusche, zwei Waschbecken und separater Toilette inkl. Bidet ausgestattet. Wir blicken von unserem Zimmer seitwärts auf den uns schon von einer Wanderung am Vortage bekannten und nun zum Greifen nahen Muottas Muragl. Abends wird das dortige Hotel und die Bergbahn durch eine Lichterkette zum sehenswerten Blickpunkt.

Um 19 Uhr lädt der Hotelchef  Kai W. Ulrich alle Gäste zum get together in der Jugendstilhalle ein. Dabei erfahren wir, dass der Tourismusbereich eine wichtige Rolle für den Ort Celerina spielt. Um immer neue Gäste in den hübschen Cresta Palace zu ziehen, muss das Hotel seinen Gästen neue Offerten machen.

❏  Staziun da basa im Cresta Palace

Mit viel Holz und Bruchsteinmauerwerk: die Staziun da basa im Cresta Palace, Foto: Cresta Palace
Mit viel Holz und Bruchsteinmauerwerk: die Staziun da basa im Cresta Palace, Foto: Cresta Palace

Seit kurzem können seine Gäste von hier aus auf Bike-Touren gehen. Die neue Lounge für Biker, mit allem, was das Bikerherz begehrt, wartet auf Gäste. Wer sein Bike nicht dabei hat, kann sich hier eins ausleihen, selbstverständlich auch mit Zubehör.

Präsentation in der Staziun da Basa im Cresta Palace in Celerina, Foto: Cresta Palace
Präsentation in der Staziun da Basa im Cresta Palace in Celerina, Foto: Cresta Palace
Service wird groß geschrieben im Cresta Palace, auch beim Reinigen der Bikes, Foto: Cresta Palace
Service wird groß geschrieben im Cresta Palace, auch beim Reinigen der Bikes, Foto: Cresta Palace

Und wer für die erste Etappe etwas kürzer treten will, kann sich zum Ausgangspunkt des Bike-Abenteuers bringen lassen. Die Bergbahnen führen direkt in den siebten Biker- und Wandererhimmel. Warum nicht mal ganz hoch hinaus?

Mit der Gondelbahn Celerina-Marguns hinauf auf 2273 Meter Höhe. Als Ausgangspunkt für Wanderungen und Bike-Touren genießt man hier bereits spektakuläre Aussichten auf die umliegenden Bergspitzen. Unmittelbar bei der Bergstation Marguns animiert ein weitläufiges Spielrevier zum Klettern, Schwingen und Spielen. Große Liegen laden zum Sonnenbaden ein. Wer eine rasante Abfahrt nach Celerina erleben will, der kann an der Bergstation Celerina-Maruns ein Trottinett mieten, allerdings nicht für Kinder unter 1,20 Meter Körpergröße geeignet.

Beste Anbindung: auch das Cresta Palce in Celerina liegt in Bahnhofsnähe, Foto: Weirauch
Engagierter Gastgeber im Hotel Cresta Palace: Kai W. Ulrich, Foto: Weirauch
Engagierter Gastgeber im Hotel Cresta Palace: Kai W. Ulrich, Foto: Weirauch

❏ Essen und Trinken im Cresta Palace

Abends genießen wir in Giacomo´s Restaurant Wohlfühlmomente beim Essen a la carte. Gemütliches Holz, Kaminfeuer, Farben und Licht und ein sehr guter Service machen Lust auf ein schönes Abendmenü. Das Bündner Gerstensüppchen (12 CHF) und das Muskatkürbissüppchen mit gebratener Wachtelbrust (14 CHF) schmecken lecker und machen neugierig auf den Hauptgang mit Scheiben vom Hirschentrecote mit Sforzato-Wildjus und Preiselbeer-Sauerrahm mit Spätzli und Rotkraut (45 CHF). Vanilleglacé mit Erdbeeren (5 CHF) rundeten das wirklich schmackhafte Menü im angenehmen Ambiente des Restaurants ab.

❏ Wellness im Cresta Palace

Am nächsten Morgen ging es zunächst in´s Schwimmbad zur Wassergymnastik, der Kreislauf kommt in Schwung und der Alltag kann  mit einem ausgiebigen Frühstück beginnen. Uns fehlt es an nichts, für den Tag sind wir gestärkt.

Blick in den Pool des Spa im Hotel Cresta Palace, Foto: Cresta Palace
Blick in den Pool des Spa im Hotel Cresta Palace, Foto: Cresta Palace

Der aufmerksame Service las uns jeden Wunsch von den Augen ab, so gab es selbstverständlich statt eines Kaffees einen Cappuccino, statt Rührei ein Omelett mit Tomate usw.

Cresta Times gibt Tipps für den Tag

Wer noch nicht weiß, was er mit dem Tag anfangen soll, erhält über die “Cresta Times” Tipps und Informationen. Der eine Gast freut sich über den Hinweis auf die kostenlose dienstägliche Führung durch die Gemeinde Celerina (16-17 Uhr), der andere möchte vielleicht die Heidi-Hütte in Sankt Moritz besuchen. Die Heidi-Geschichten der Schweizer Autorin Johanna Spyri aus den Jahren 1880/81 gehören wohl zu den bekanntesten Kinderbüchern der Welt. Die originale Heidi-Hütte des 1978 im Engadin gedrehten Heidifilms steht in Sankt Moritz, ist frei zugänglich und ein Besuch wert.

Gleich hinter dem Hotel beginnen die Trails für die Biker, Foto. Cresta Palace
Gleich hinter dem Hotel beginnen die Trails für die Biker, Foto. Cresta Palace

Wir “studieren” weiter in der “Cresta Times”und staunen, den Gästen wird täglich ein umfangreiches Sportprogramm geboten, u.a. von Wassergymnastik über Rückenmobilisation & Streching, Morgenlauf/Jogging oder Walking sowie Faszientraining auf der Blackroll. Damit es den Gästen des Cresta-Palace nicht langweilig wird bietet es in seinem Sommerprogramm täglich ein Highlight zum Mitmachen an: zum Beispiel E-Bike-Touren durch das Engadiner Tal, Geissentrekking, Segelplausch für Groß und Klein, Klettern & Abseilen für Groß und Klein, Mountainbike-Fahrtechnik & Trails (easy bis medium) sowie Kids Bike League.

Andreas Solinger betreut die Radfahrer, Foto: Cresta Palace
Andreas Solinger betreut die Radfahrer, Foto: Cresta Palace

Und auch das Kulinarische kommt nicht zu kurz. Nachmittags erwartet die Gäste von 15 bis 17 Uhr in der Jugendstilhalle ein herrliches Kuchenbuffet gratis. Ein Züricher Ehepaar, das wir auf der Alpkäserei Morteratsch kennenlernten, empfahl uns das donnerstags ab 19 Uhr stattfindende Grand Buffet (95 CHF). Die sehr gute Küche locke immer mehr Gäste an, für das Ehepaar hat das Buffet schon Kultcharakter erreicht.

Blick in das Giacomos im Hotel Cresta Palace, Foto. Cresta Palace
Blick in das Giacomos im Hotel Cresta Palace, Foto. Cresta Palace

Auch das tägliche abendliche Schweizer Dinner (Menüpreis 85 CHF) bietet eine Auswahl von mehreren Vorspeisen (“Wilder Bagel”, Blumenwiesen-Heu-Suppe, Gnocchi mit Grottino-Käse), Hauptspeisen (Kalbspiccata mit Merlot-Jus, im Ofen gegarter Saibling in Kartoffelkruste oder Brokolistrudel mit Röstmandeln) und Desserts (Selektion vom Käsebuffet, Schnee-Eier auf Vanillesauce, Fruchtsalat oder Glacé- und Sorbetauswahl). Für jeden Geschmack ist etwas dabei, alles wird mit frischen regionalen Zutaten zubereitet. Extra-Wünschen kommt man gern nach, das Servicepersonal macht es möglich.

Blick in das Grand Restaurant des Cresta Palace in Celerina, Foto: Weirauch
Blick in das Grand Restaurant des Cresta Palace in Celerina, Foto: Cresta Palace

Informationen zum Cresta Palace

Adresse: Via Maistra 75, CH-7505 Celerina
Tel. +41 818365656
mail@crestapalace.ch
www.crestapalace.ch

Giacomo´s Ristorante
geöffnet: 15.06.-13.10.2018; 18.12.-7.04.2019

Kompetente informationen erhält man auch in der Touriinformation von Celerina, foto: Weirauch
Kompetente informationen erhält man auch in der Touriinformation von Celerina, Foto: Weirauch

Auf zum Corvatsch – vielseitig, atemberaubend

Über den kleinen Park vor dem Hoteleingang vom Cresta Palace, bei Sonnenschein konnte man hier schon einen Kaffee mit Blick auf Kunstobjekte genießen, gelangten zu dem in unmittelbarer Nähe gelegenen Bahnhof, um in wenigen Minuten mit der Rhätischen Bahn nach Sankt Moritz zu gelangen, und von dort aus mit dem Bus (Linie 1) nach Corvatsch zu kommen.

Kunstwerke vor dem Cresta Palace, Foto: Weirauch

Gäste, die mehr als eine Nacht in einem der über 100 teilnehmenden Hotels verbringen, erhalten den Skipass für 38 CHF pro Person und Tag. Das Angebot ist gültig für die gesamte Dauer des Aufenthalts und für alle Bergbahnen in Enagdin Sankt Moritz inklusive ÖV. Mit dem Angebot „Hotel und Skipass“ genießen Touristen neben der Hotelübernachtung 350 erstklassig präparierte Pistenkilometer, 4 Snowparks, 57 Bergbahn-Anlagen, 34 Bergrestaurants sowie eine einzigartige und authentische Natur. Gleich hinter dem Hotel geht es zum Berg Marghuns.

Bergbahn zum Marguns: Celerina-Marguns,

Gondelbahn, 23. 06. bis 14. 10. 2018: alle 20 Minuten 8-17 Uhr 10Bergbahn zum Corvatsch: Surlej-Murtèl (1. Sektion) und Murtèl-Corvatsch (2. Sektion), Luftseilbahn, 16.06. bis 19.10.2018: alle 20 Minuten 8.25 bis 16.45 Uhr

Blick aus der Seilbahn hinab auf Celerina, rechts im Bild das Cresta Palace, Foto: Weirauch
Blick aus der Seilbahn hinab auf Celerina, rechts im Bild das Cresta Palace, Foto: Weirauch

Ab zum Corvatsch

Mit dem Bus kann man schnell in das benahcbarte nach St. Moritz gelangen und dort weitere Seilbahnen benützen.  Hier einige Beispiele: Mit der Luftseilbahn Surlej-Murtèl (1. Sektion) und Murtèl-Corvatsch (2. Sektion) gelangt man alle 20 Minuten vom 16.06. bis 19.10.2018 auf den Corvatsch. Der Berg wird auch der Rabe genannt und steht für clever, atemberaubend und frei. Uns ist der Rabe als diebisch und listig bekannt, so wie uns stielt er aber noch vielen anderen begeisterten Touristen an diesem Tag nur eins: unsere Herzen. Wir genießen unbeschwerte Sonnenstunden auf 3303 Metern Höhe, lassen uns von kundigen Gästen die Bergspitzen erklären, bis zum Matterhorn können wir an diesem Tag sehen. Alle sind über die Aussichten begeistert und immer wieder hören wir hier oben, solche weiten Sichten sind ganz selten zu genießen. Wer etwas erleben will, sei hier genau richtig: Die absolute Sommerattraktion sind die 80 Kilometer Wanderwege mit Blick auf ewiges Eis und die Seenlandschaft sowie der Corvatsch Glacier Walk.

Ab der Bergstation Corvatsch 3303 können Touristen in gut 20 Minuten zum Corvatsch Gletscher laufen. Die rund 8.000 Quadratmeter große markierte „Glacier-Zone“ bietet Winterspaß mitten im Sommer. Schneeballschlachten für Jung und Alt sind hier keine Seltenheit. Im Winter lockt das Skigebiet Corvatsch mit 120 Kilometer top präparierten Pisten, einem Snowpark sowie der Snownight und vielen anderen Attraktionen. Und auch kulinarisch kommt man hier nicht zu kurz, im höchstgelegenen Restaurant in Graubünden, im Panoramarestaurant 3303, isst man so nahe am Himmel wie nirgendwo sonst … Wir genießen auf der Außenterrasse bei herrlichem Sonnenschein einen Kräutertee (5 CHF).

Corvatsch AG
Via dal Corvatsch 73, CH-7513 Silvaplana
Tel. +41 818387373
info@corvatsch.ch
www.corvatsch.ch

Auf zur Diavolezza – die Teufelin

In entgegengesetzter Richtung geht es zur Diavolezza, mein Tipp: mit der Rhätischen Bahn Richtung Tirano. Leidenschaftlich, heißkalt und höllisch schön, so beschreiben Einheimische die Diavolezza (2978 Meter Höhe). Der Legende nach lebte sich hoch oben am Berg, die Diavolezza, die schöne Teufelin. Ab und zu wurde sie von Jägern entdeckt, die ihr verliebt folgten und dabei zu Tode stürzten. So auch der junge Aratsch, nach dessen Tod die Diavolezza kläglich rief: “mort ais Aratsch” – “Aratsch ist tot”. Der Ausruf gab dem Morteratsch-Gletscher seinen Namen.

Im Reich der schönen Teufelin bietet die Plattform eine wunderbare Sicht auf den “Festsaal der Alpen” – inklusive der Gletscher, dem Piz Palü und dem Piz Bernina. Vielseitige Wanderrouten mit verschiedenen Schwierigkeitsgraden bieten hier für Jung und Alt einmalige Naturerlebnisse.

Hotel und Skipass

Bergbahn zum Diavolezza: Pontresina-Diavolezza, Luftseilbahn, 7.05. bis 19.10.2018: alle 20 Minuten 8.20 bis 17.00 Uhr

Diavolezza Lagalb AG
Talstation Daivolezza, CH-7504 Pontresina
Tel. +41 818387373
info@diavolezza.ch
www.diavolezza.ch

Ausblick auf den Winter im Cresta Palace

Ein Traum in Weiss: Das Grandhotel Cresta Palace im Winter, Foto: Cresta Palace
Ein Traum in Weiss: Das Grandhotel Cresta Palace im Winter, Foto: Cresta Palace

Die Recherche in Celerina und Umgebung wurde unterstützt vom Hotel Cresta Palace. Dank an Kai W. Ulrich und sein engagiertes Team.

Hier geht es zu meinem Bericht über das liebenswerte Pontresina.

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Pontresina: Schickes Hotel Saratz

saratzsommerInmitten eines Parks in Pontresina liegt das geschichtsträchtige Hotel Saratz, Foto: Hotel Saratz

Bevor wir uns von den Herbstperlen im Hotel Saratz überraschen lassen, zieht es uns noch mit dem Sessellift hinauf zum Languard. Am Piz Albris wohnen mehr als 1800 Steinböcke, die teilweise bis zum Dorfrand herunterkommen sollen, um die frischen Grashalme zu fressen. Um es vorweg zu nehmen: Steinböcke haben wir auf unserer Schweiz-Tour nur in künstlerischer Form genossen. Wir trösten uns damit, dass sie sich vielleicht doch schon in ihre Winterquartiere zurückgezogen haben.

Reise

Liebenswertes Pontresina im Engadin

Hotel Walther in Pontresina, Foto: Hotel WaltherHotel Walther in Pontresina, Foto: Hotel Walther
Hotel Walther in Pontresina, Foto: Hotel Walther
Hotel Walther in Pontresina, Foto: Hotel Walther

Einfach mal raus aus dem Alltag – Flachländer wie wir möchten dennoch auch mal die Alpen erleben. Wo könnte es hingehen? In diVeröffentlichte (689)e Schweiz – Graubünden – Engadin. Vom kleinen  Ort Pontresina hatten uns Freunde erzählt, allerdings liegt nur dreieinhalb Kilometer entfernt Sankt Moritz. Nach „Schickimicki“ war uns eher nicht, deshalb hatten wir Zweifel, nach Pontresina zu fahren. Doch wir wurden eines Besseren belehrt und können uns bei unseren Freunden nur bedanken, dass sie uns so hartnäckig auf Pontresina im Oberengadin verwiesen. Lest hier mehr zum Thema: Liebenswertes Pontresina im Engadin.

Für eine Woche erlebten wir bei grandioser Herbstsonne eine Woche Natur-Wellness pur. Bei klarer, trockener Höhenluft auf unseren Wanderungen, beim Waldbaden konnten wir Sonne pur tanken (das ist im engadin durchschnittlich an 320 Sonnentage im Jahr möglich), beim Bahnfahren mit dem Bernina-Express der Rhätischen Bahn die atemberaubende Kulisse der alpinen Bergwelt zu erleben und last but not least beim Verwöhnenlassen morgens und abends in wunderbaren Hotels: dem Hotel Walther,

Das Hotel Walther in Pontresina hat eine über 111 Jahre währende Geschchte. Foto. Weirauch
Das Hotel Walther in Pontresina hat eine über 111 Jahre währende Geschchte. Foto. Weirauch

 

Immer für die Gäste da: das erfahrene Service-Team im Hotel Walther in Pontresina, Foto: Weirauch
Immer für die Gäste da: das erfahrene Service-Team im Hotel Walther in Pontresina, Foto: Weirauch
Hotel Steinbock gehört zum Hotel Walther in Pontresina, Foto: Weirauch
Hotel Steinbock gehört zum Hotel Walther in Pontresina, Foto: Weirauch
dem Hotel Saratz in Pontresina, darüber später hier mehr.
Das Hotel Saratz in Pontresina, Foto: Weirauch
Das Hotel Saratz in Pontresina, Foto: Weirauch
und dem Cresta Palace in Celerina.  Hier unsere Bericht dazu.
Beste anbindung: auch das Cresta Palce in Celerina liegt in Bahnhofsnähe, Foto: Weirauch
Ansicht des Cresta Palace vom Westen, Foto: Cresta Palace
Ansicht des Cresta Palace vom Westen, Foto: Cresta Palace
Gleich hinter dem Hotel beginnen die Trails für die Biker, Foto. Cresta Palace
Gleich hinter dem Hotel beginnen die Trails für die Biker, Foto. Cresta Palace
Blick in das Grand Restaurant des Cresta Palace in Celerina, Foto: Weirauch
Blick in das Grand Restaurant des Cresta Palace in Celerina, Foto: Cresta Palace

Blick in den Ruheraum des Cresta Palace, Foto: Cresta Palace

Mit der Bergbahn gut zu erreichen und Ausgangspunkt für Wanderungen: Muottas Muragl, Foto; Weirauch
Mit der Bergbahn gut zu erreichen und Ausgangspunkt für Wanderungen: Muottas Muragl, Foto: Weirauch

Im Land des Steinbocks

Eine Überraschung war für uns auch die Jugendherberge von Pontresina, direkt am Bahnhof gelegen, bietet sie nicht nur jungen Leuten mehr als einen Übernachtungsplatz an. Wir kennen Jugendherbergen in vielen Ländern, aber die Herzlichkeit der Herbergseltern Sabine und Martin Künzli hat Eindruck hinterlassen.
Blick auf die Jugendherberge von Pontresina, Foto: JH Pontresina
Blick auf die Jugendherberge von Pontresina, Foto: JH Pontresina

Hier unser Bericht über den Besuch in der gastfreundlichen Jugendherberge.

Mit 3 PS geht es in das Val de Roseg von Pontresina, Foto: Weirauch
Mit 3 PS geht es in das Val de Roseg von Pontresina, Foto: Weirauch
Fazit: Überall waren wir gern gesehene Gäste, deren Wünsche man gern erfüllte, ohne große Worte darüber zu verlieren, sei es bei der kostenlosen Beförderung des Gepäcks, Tipps für Wanderungen bzw. Fahrten mit den Bergbahnen Muottas Muragl (Standseilbahn), dem Sessellift Pontresina-Alp Languard, der Gondelbahn hinauf auf die Diavolezza oder der Luftseilbahn Celerina-Marguns.
Im Ausflugsrestaurant auf der Diavolezza in der Nähe von pontresina, Foto: Weirauch
Im Ausflugsrestaurant auf der Diavolezza in der Nähe von Pontresina, Foto: Weirauch

 

Mit dem Bernina-Bummler bietet die Rhätische Bahn den Gästen des Engadin eine Mitfahrgelegenheit an, die fußmüde Wanderer von Ort zu Ort bringt. Gäste, die mindestens zwei Übernachtungen in den Hotels bzw. der Jugendherberge buchen, erhalten ein Bergbahnticket, das ihnen die Benutzung von 13 Bergbahnen inklusive der öffentlichen Verkehrsmittel (Bahn und Bus) im Oberengadin ermöglicht. Dieses Bergbahnticket ist eine wunderbare Lösung für problemlose Fortbewegung im Oberengadin. Wir mussten uns nicht um den Fahrscheinkauf kümmern, konnten entspannt in die sauberen Busse und Bahnen steigen, immer gab es Sitzplätze mit blitzklaren Fenstern, die die Sicht auf die Berge und Täler ermöglichten, wo sich ein wunderbarer Bergsommer still verabschiedete und ein farbenprächtiger Herbst sich ganz leise ankündigte.

Immer freundliches, kundiges, manchmal zu Scherzen aufgelegtes Begleitpersonal ließ jede Fahrt zu einem Erlebnis werden. Automatische Ansagen und Anzeigen in Bus und Bahn informierten die Fahrgäste über einzelne Stationen, so dass wir entspannt in die Landschaft schauen konnten.

Pontresina im Festsaal der Alpen

Wo befindet sich der Festsaal der Alpen? Als wir aus dem Zug, der uns von Chur nach Pontresina in gut eineinhalb Stunden brachte, ausstiegen, wurden wir begrüßt mit „Willkommen im Festsaal der Alpen“. Wir schauten ungläubig. Der Bahnhof ein Festsaal? In erster Linie bezog sich der Willkommensgruß wohl auf das historische Bergdorf, das bei sommerlichem Herbstwetter vor uns lag. Nette, freundliche Menschen, ob einheimisch oder zu Gast, alle scheinen, sobald sie den Bahnhofsvorplatz verlassen in eine andere Welt einzutauchen. Typische Engadiner Häuser und Hotel-Paläste der Belle Époche vor der atemberaubenden Kulisse des Bernina-Massivs, entrücken uns aus unserem Alltag, die sonnige Lage auf etwa 1800 Metern sowie das trockene und milde Klima sind Balsam für unsere Seelen. Pontresina trägt den Titel Luftkurort zurecht. 350 Kilometer Panoramapisten entführen in drei der legendärsten Schweizer Skigebiete: Diavolezza, Corvatsch und Conviglio.. Wir sind keine Wintersportler, als Flachländer rufen uns aber 580 Kilometer Wanderwege, 400 Kilometer Bike-Trails und die Oberengadiner Seenlandschaft respektvolle Bewunderung ab. Dazu kommen noch viele kulturelle Begegnungen, sei es im Museum-Alpin, bei den täglich kostenlosen einstündigen Konzerten im Thaiswald, bei der Pferdekutschenpartie im Rosegg-Tal, auf dem Gletscherweg Morteratsch oder der Alpkäserei – das sind nur einige der schönen Erlebnisse, die Pontresina zu einem liebenswerten Ort des Sports und der Genüsse werden lassen.

„In Sankt Moritz trägt man den Pelz nach außen, in Pontresina nach innen. In Pontresina macht Urlaub, wer in St. Moritz vom Teller fällt.“ – so scherzt man über den anderen, den bedeutenderen Ort. Für uns ist Pontresina ein Festsaal, ein Ort mit Geschichte und Geschichten, die die dort lebenden Menschen schrieben und heute noch schreiben. Man spürt ihren Stolz auf das Geschaffene, etwa in den geschriebenen Geschichten der Hotels, die wir mit Interesse gelesen haben. Stillstand gab es auch in den schwierigsten Zeiten nicht. Die Grandhotels hatten es nicht immer leicht. Darüber können die Chroniken erzählen.

Bis heute entwickelt die Gemeinde Visionen – etwa über einen neuen „feinen“ Eingangsbereich in den „Festsaal“ der Alpen, dem zweitgrößten Ferienort des Oberengadins. Die Autos auf dem Bahnhofsvorplatz könnten in eine Tiefgarage verschwinden, darauf “setzt” man die Jugendherberge und ein Servicezentrum für Sommer- und Wintergäste. Bike-Trails werden ausgebaut … Ideen rechtzeitig umsetzen, damit der Zug nicht ohne die Pontresiner abfährt, das macht Lust auf einen erneuten Besuch in den nächsten Jahren …

Blick vor beeindruckender Kulisse auf die Jugendherberge Pontresina im Winter, Foto: Jugendherberge Pontresina
Blick vor beeindruckender Kulisse auf die Jugendherberge Pontresina im Winter, Foto: Jugendherberge Pontresina

Alte Handwerkskunst: Sgraffitto

Pontresina ist ein langgestrecktes Straßendorf. Bis heute bestimmen die Hotelpaläste der Belle Époque die Silhouette der Gemeinde. Weht die Schweizer Fahne auf dem Dach, so sind die Hausherren anwesend, das heißt, das Hotel hat geöffnet. Geschichtsträchtig sind die alten Engadinerhäuser. Ein Markenzeichen auf diesen alten Häusern sind die geometrischen Ornamente und Tierfiguren an den Hausfassaden. Die alte Kratztechnik wurde im 15./16. Jahrhundert von Engadiner Auswanderern aus Italien zurück in die Heimat gebracht. Noch heute gibt es Sgraffito-Künstler im Engadin, die das überlieferte Handwerk ausüben. Am liebsten arbeiten die Sgraffito-Künstler bei Regenwetter, damit der Verputz, der auf die Fassade der Häuser aufgetragen werden muss, nicht zu schnell trocknet. Vorher wird auf einem Blatt Papier nach dem Wunsch des Kunden eine Skizze des Sgraffito entworfen, die dann frei ohne Vorzeichnen auf die Fassade gezeichnet wird. Dann erfolgt das Vorkratzen, danach die Feinarbeit, die zur Verschönerung der Zeichnung dient. Für die Feinarbeit benötigt man jahrelange Erfahrung. Die Arbeiten werden nur während drei bis vier Monaten im Frühling bzw. Frühsommer ausgeführt. Sonst wird es zu warm und die Arbeit am Sgraffito muss vor der Sonne geschützt werden, das heißt ein zusätzlicher Arbeiter muss die Fassade ständig feucht halten. Sgraffito-Kurse bietet der Suscher Maler Josin Neuhäusler auch für Feriengäste an. Weitere Informationen www.josin-sgraffito.ch

Bergbahnen in und um Pontresina

Mit dem Berninamassiv, dem Roseg- und dem Morteratschgletscher in seiner Nähe ist das Dorf Pontresina ein Zentrum des hochalpinen Bergsports. Wie in Sankt Moritz geht die Tourismusgeschichte auch in Pontressina bis ins 19. Jahrhundert zurück. Mit der Erstbesteigung des Piz Bernina (4049 Meter) im Jahr 1850 erregte der Oberforstinspektor Johann Wilhelm Fortunat Coaz Aufmerksamkeit für die Region. Bei dieser Gelegenheit betätigte er sich auch gleich als Bernina-Kartograph. Der Viertausender „König der Ostalpen“ lockte von nun an die Bergsteiger nach Pontresina. Gute Unterkünfte, wie z. B. die „Pension Saratz“, die in den 1870er Jahren zum Hotel Saratz aufstieg, lockten die Gäste in die Gemeinde. Um die Jahrhundertwende folgte das Hotel Walther. 1961 wurde in Pontresina eine der ersten Schweizer Bergsteigerschulen ins Leben gerufen: dort werden bis heute Bergführer ausgebildet, die gegen Bezahlung Touristen zu Gipfeln und Gletschern führen.

Service zu Pontresina, Celerina und Umgebung

jegliche Hilfe gewährt für Wandertipps u.a.:

Pontresina Tourismus

Tipp: wer im Sommer mindestens 2 Übernachtungen bucht, der erhält mit der Engadin-Card sämtliche Fahrten mit der Bergbahn gratis: Bergbahnen,  ebenfalls sind einige Strecken der Rhätischen Bahn im Oberengagin kostenlos

Empfehlenswert ist eine Fahrt mit dem Bernina-Express 

Die Recherche in Pontresina und Umgebung wurde unterstützt von Pontresina Tourismus. Herzlichen Dank.

Hier geht es zu weiteren Erlebnissen und Hotels in Pontresina.

+ Hotel Walther

Ein Traum auch im Winter: Hotel Walther in Pontresina, Foto: hotelwalther.ch
Ein Traum auch im Winter: Hotel Walther in Pontresina, Foto: hotelwalther.ch

+ Hotel Saratz

Das Hotel Saratz im Winter, Foto: Hotel Saratz
Das Hotel Saratz im Winter, Foto: Hotel Saratz

+ Jugendherberge Pontresina

Blick vor beeindruckender Kulisse auf die Jugendherberge Pontresina im Winter, Foto: Jugendherberge Pontresina
Blick vor beeindruckender Kulisse auf die Jugendherberge Pontresina im Winter, Foto: Jugendherberge Pontresina

+ Hotel Cresta Palace in Celerina

Das Grandhotel Cresta Palace in Celerina im Engadin, Foto: Weirauch
Das Grandhotel Cresta Palace in Celerina im Engadin, Foto: Weirauch

+ Fahrt mit dem Bernina Express

Volle Konzentration ist gefragt bei der Durchfahrt an Bahnhöfen oder Baustellen, Foto: Weirauch
Volle Konzentration ist gefragt bei der Durchfahrt an Bahnhöfen oder Baustellen, Foto: Weirauch

Buchtipp: ein empfehlenswerter Reiseführer Graubünden von Marcus X. Schmid aus dem Michael Müller Verlag, 288 Seiten, 139 Fotos, ISBN 978-3-95654-022-6, 16,90 EUR, 24,90 CHF

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