Salento

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Apulien für Insider: Ostuni und Polignano a Mare

Ostuni (65)

Wie ein Traum aus Tausend-und-einer-Nacht wirkt die von grünen Olivenhainen umgebene Stadt Ostuni, die sich auf drei Hügeln aus der Ebene erhebt. Weiße Terrassenhäuser mit Innenhöfen steile Treppen und enge Gassen, die sich den Berg hinauf winden, prägen die Altstadt. Mittendrin begeistert die spätgotische Kathedrale (15. Jahrhundert) Santa Maria Assunta mit ihrer geschwungenen Fassade, die eine 24-strahlige Fensterrose ziert. Exquisite Eleganz zeichnet auch die Loggia des nahen Bischofspalastes Palazzo Vescoville (18. Jahrhundert) aus.

Hier unsere Eindrücke  

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Zauberhaftes Apulien

Apulien - 18 (76)Stefano und Mabel Rosetta sind Bio-Bäcker aus Leidenschaft

(Werbung) Apulien ist für uns mittlerweile so etwas wie ein Sehnsuchtziel geworden. Wenn wir an diesen Landstrich im Haken vom Absatz des Stiefels von Italien denken, sind herrliche Sonnentage (auch im November), fröhliche, freundliche Menschen, farbenfrohe Natur, Kunst und Geschichte und nicht zuletzt, gutes Essen, Wein, Öl und Eis sowie schicke Kleidung inbegriffen. Für ganz Wagemutige kann auch ein Bad im Ionischen Meer zu einem einzigartigen Erlebnis im November werden, wie wir vor ein paar Tagen erleben konnten.

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Besuch im Salento in Apulien: rund um Melendugno

Apulien Melendugno

Der Tag des Heiligen Josef wird einmal im Jahr in Giurdignano bei Otranto gefeiert. Darüber habe ich hier berichtet. Aber es gibt so viele andere Sehenswürdigkeiten in seiner Umgebung zu sehen, dass es lohnt, von hier aus auf Entdeckungsreise zu gehen. Ich liebe das Meer. Sylt zum Fasten, Rügen zum Kreidefelsen anschauen, Wangerooge, um mit Inga dem Wattwurm auf die Spur zu kommen, Heiligendamm, um mit dem Rad nach Kühlungsborn zu fahren und eine Tour mit der Dampflock zu unternehmen. Und nun Melendugno – nur wenige Kilometer von Giurdignano entfernt und schon ist man wohl an den schönsten Orten der Adria.

Hier das blaue Meer mit dem kristallklaren Wasser, Sonne, Segelschiffe, deren Segel der Wind fast auf die Wasseroberfläche drückt. Auch hier verschmilzt das Meer mit dem Horizont. Ich spüre die Unendlichkeit, von der ich nicht genug bekommen kann. Wieder Orte im Salento, die mich nicht loslassen werden.

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Die Top Five in Apulien

Apulien - Melendugno (158)

Ganz unten im Absatz des Stiefel von Italien liegt Apulien, auch Salento genannt. Dort führte uns die Reise im April 2019 hin. Überall gibt es heute viel authentisches Italien-Flair.  Apulien ist uraltes Kulturland. Es hat eine reiche Geschichte: Von Illyrern und Griechen besiedelt, von den Römern, Byzantinern und Normannen erobert, wurde der Salento im Mittelalter unter den Staufern zur Kulturbrücke zwischen Abend- und Morgenland. Die originellen Trulli, die normannischen Dome und die Kastelle der Staufer sind dafür beeindruckende Zeugnisse. Und man kann in kurzer Zeit zwischen den traumhaften Küsten des Adriatischen und den Ionischen Meeres hin- und herreisen.

Hier nun unsere top Five für Apulien:

Historiker und Stadtführer Francesco erläutert die Sehenswürdigkeiten von Melendungo Foto: Weirauch
Historiker und Stadtführer Francesco erläutert die Sehenswürdigkeiten von Melendungo Foto: Weirauch

Es gibt eine Menge zu sehen. Aber womit anfangen ?

Melendugno, Caprarica de Lecce, Ceglie Messapi, die bezaubernde Stadt Castro oder auch der Freizeitpark Kalos und das Archeodrome des Salento. Der Absatz des italienischen Stiefels entpuppt sich als aufregende und aufstrebende Region rund um die mondäne Barockmetropole Lecce. Natur- wie Kulturliebhaber kommen im Salento, der Heimat der Tarantella-Musik, zu jeder Jahreszeit auf ihre Kosten. In Apulien heißt der Tanz übrigens Pizzica. Der Name stammt vom italienischen Wort „pizzicare“ ab, das „stechen“ oder „beißen“ bedeutet. Von den fünf kleinen Orten der Gemeine Melendugno liegt die Küste stets in bequemer Reichweite. Besuchen sollte man auch die Provinzhauptstadt Lecce sowie Otranto, Ostuni und Gallipoli. Dafür reichen vier Tage dann nicht. Wir fahren wieder einmal dorthin.

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Highlights für Apulien

Apulien April 18 (52)

Ausgangspunkt unserer Reise ist Bari

Die Metropole Apuliens, wo die meisten Flieger landen (im Sommer auch in Brindisi) ist die modernste und wohlhabendste Stadt Süditaliens. Der breite Corso Vittorio Emanuele durchschneidet die Stadt wie eine Grenze, jenseits derer zwei Epochen zu liegen scheinen. Auf der Meerseite die weiße, arabisch anmutende Altstadt mit engen Gässchen, schmalen Häusern und Torbögen, auf der anderen Seite das neue Bari mit neoklassizistischen Häuserfassaden, Banken, Luxushotels und Nobelgeschäften. Zentrales Bauwerk ist die ab 1089 errichtete Wallfahrtskirche San Nicola, die Grabstätte des Heiligen Nikolaus.

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Sehenswürdigkeiten in Süditalien

Alberobello (3)Augenweide: Trulli über Trulli

Was man in Süditalien gesehen haben muss. Hier einige Vorschläge:

Zona die Trulli mit Alberobello

Zwischen Fasano, Ostuni, Martina Franca und Alberobello erstreckt sich die „Zona die Trulli“. Trulli heißen die runden, weißen Steinhäuser, die ohne Mörtel zusammengefügt und mit kegelförmigen Dächern aus Kalksteinschindeln gedeckt sind. Am eindrucksvollsten begegnet man dieser originellen, typisch apulischen Bauweise in Alberobello. Der kleine Ort besteht fast nur aus Trulli, vom einfachen Haus bis zur Kirche, insgesamt fast 2000 Bauten. Der Touristenstrom, der sich durch die engen Häuserreihen schiebt, und die vielen Souvenirläden nehmen ihm allerdings viel von seiner idyllischen Atmosphäre. Ursprünglicher ist es auf dem Land, wo man ganze Trulli-Gehöfte sehen kann.

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