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Chemnitz: „Best Christmas City“

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Das Erzgebirge ist Weihnachtsland. Seiffen, Annaberg-Buchholz, Schwarzenberg, Schneeberg und Freiberg sowie viele kleine Orte dort kenne ich – auch zur Weihnachtszeit. Aber ein Weihnachtsmarkt im Chemnitz ? Chemnitz: Adventszeit in der „Best Christmas City“

Nun, ich war da und bin erstaunt. Deshalb hier mein Tipp. Der Chemnitzer Weihnachtsmarkt bezaubert seine Besucher noch bis zum 23. Dezember mit weihnachtlicher Tradition und zeitgenössischem Kunsthandwerk.

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Jena – Sehenswürdigkeiten in der Stadt von Zeiss und Schiller

Blick auf Jena, Foto: WeirauchBlick auf Jena, Foto: Weirauch

„In Jene lebt sich’s bene,  und in Jena lebt sich’s gut.“ So lautet ein Studentenlied aus dem Jahr 1850. Der Text trifft heute wieder zu. Doch wer von ferne Jenas aus DDR-Zeiten stammenden Plattenbaugebiete an der Autobahn A4 erblickt, kann das nicht so recht glauben. einfachraus.eu war doert und hat sich in die statd verliebt. Lest selbst…  Jena – Sehenswürdigkeiten in der Stadt von Zeiss und Schiller

Sehenswürdigkeiten in Jena

Trotz des Versuchs, optimale Umgebung für Studenten zu sein, trotz Hightechstandort und Kulturhochburg hat es die Stadt an der Saale immer noch schwer, aus dem Schatten von Erfurt, Weimar oder Eisenach herauszutreten. Wir stellen die wichtigsten Sehenswürdigkeiten von Jena vor.

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JenTower – Keksrolle mit Aussicht

Weithin sichtbar ist der zu DDR-Zeiten erbaute rund 160 Meter hohe JenTower. Auf 128 Meter Höhe laden Restaurant „Scala“, ein kleines Hotel sowie eine Aussichtsplattform ein, den Blick über die Dächer der eng gedrängten Innenstadt schweifen zu lassen.

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Dem Turm gegenüber liegen die ehemaligen Fabrikgebäude der Zeiss-Werke, elegant eingebunden in das moderne Einkaufszentrum der „Goethe-Galerie“. Auch ein Steigenberger-Hotel befindet sich in den einstigen Zeiss-Werkstätten.

Vom JenTower aus, die Einwohner nennen das Bauwerk scherzhaft auch „Keksrolle“, schaut man auf die teilweise nach 1990 neu erichteten Produktionsstätten von Carl Zeiss, Jenoptik und Schott.

Marktplatz und „Hanfried-Denkmal“

Den Marktplatz, dessen Ensemble die Zerstörungen des 2. Weltkrieges nur teilweise überstand, dominiert das spätgotische Rathaus. Auf dem Platz steht weithin sichtbar das Denkmal für den Kurfürsten Johann Friedrich der Großmütige (1503 – 1553), den die Jenenser liebevoll „Hanfried“ nennen. Dieser gilt als Begründer der Jenaer Universität.

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Am Marktplatz lohnt auch ein Besuch der „Alten Göhre“, ein Gebäude mit auffälliger Giebelstellung an der Nordseite. Heute befindet sich darin das Stadtmuseum.

St. Michael mit Luther-Grabplatte

Zu den Sehenswürdigkeiten von Jena gehört die Stadtkirche. Im Zweiten Weltkrieg wurde sie wie fast der gesamte Stadtkern von Jena stark zerstört und in den 50er Jahren des vorigen Jahrhunderts wieder aufgebaut.

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Eine weitere Sehenswürdigkeit ist die bronzene Grabplatte Martin Luthers im Kirchenschiff. Sie wurde 1549 vom Erfurter Glockengießer Heinrich Ziegler nach einer Bildvorlage von Lucas Cranach d. Ä. angefertigt. Man findet sie schräg gegenüber vom Altar. Die Platte war ursprünglich zur Aufstellung in Wittenberg bestimmt. Im Ergebnis des Schmalkaldischen Krieges verblieb sie aber in Jena, während in der Schlosskirche von Wittenberg eine Kopie aufgestellt wurde.

Ernst Abbe und Carl Zeiss

Überregionale Bedeutung hat Jena vor allem durch die Optische Industrie und das Jenaer Glas. Der Physiker Ernst Abbe und der Unternehmer Carl Zeiss entwickelten in Jena bahnbrechende Produkte der Optik. Auch an Otto Schott, den Erfinder des Jenaer Glases, erinnern in der Stadt Straßen, Plätze und Denkmäler.

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Das Optische Museum am Carl-Zeiss-Platz zeigt die Entwicklung optischer Geräte im Laufe der Jahrhunderte. Es gibt Abteilungen für Brillen, Geräte der Augendiagnostik und Augenheilkunde, Mikroskope, Fernrohre und Kameras.

Theaterhaus:; Kulturarena

Eine Besonderheit von Jena ist das Theaterhaus. Vom nach 1920 von Bauhausgründer Walter Gropius umgestalteten Zuschauerraum blieben nach Abriss  zu Ende der DDR nur die Grundmauern.  Im Sommer sitzt man heute im Halbrund auf dem Grundriss des einstigen Zuschauerraums und erlebt Aufführungen oder Konzerte im Rahmen des Festivals „Kulturarena“.

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Schillerhaus

Direkt neben dem Theaterhaus befindet sich im Schillergäßchen 2 das Museum  Schillerhaus. In keiner Stadt verweilte Friedrich Schiller länger als in Jena – von 1789 bis 1799. Neben Wohnhaus kann auch die Gartenzinne und das Küchenhäuschen betrachtet werden. Im Garten steht der alte ovale Steintisch, an dem Schiller oft mit Goethe gesessen hat und Gedanken austauschte. Auch als Schiller längst in Weimar ansässig wurde, behielt er das Gartenhaus in Jena noch einige Zeit.

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Jenaer Frühromantik

In Marktnähe befindet sich im ehemaligen Wohnhaus des Philosophen Johann Gottlieb Fichte die Literaturgedenkstätte zur Jenaer Frühromantik. Auf zwei Etagen wird im Romantikerhaus die Entwicklung Jena zwischen 1785 und 1803 zum fortschrittlichsten geistigen Zentrum Deutschlands dargestellt.

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Zeiss-Planetarium Jena

Das 1926 am Rande der Stadt eröffnete Zeiss – Planetarium gilt als das dienstälteste Planetarium der Welt und ist die wohl berühmteste Sehenswürdigkeit von Jena. Mit einer Laser-Ganzkuppelprojektion werden Unterhaltung und Wissensvermittlung rund um das Jahr in Form von Live-Vorträgen, Kinderprogrammen, Hörabenden, Musik-Lasershows und exklusive-Events geboten. Sowohl die revolutionäre Projektionstechnologie als auch die damit zusammenhängende Stahlbeton-Schalenbauweise „System ZEISS-DYWIDAG“ sind mit dem Namen des Ingenieurs Walther Bauersfeld (1879-1959) verbunden. Die Herausforderung bei der Planung des Planetariums bestand darin, Projektionsapparat und Kuppel ideal aufeinander abzustimmen.

Blick auf das Zeiss-Planetarium JenaBauersfeld hatte daher im Auftrag des Deutschen Museums nicht nur eine neuartige Maschine zur Projektion des Sternenhimmels entwickelt, sondern auch ein räumliches Stabnetzwerk als Projektionsfläche. In Zusammenarbeit mit dem Dywidag-Oberingenieur August Mergler entstand schließlich eine Kuppel mit einem Durchmesser von 25 m und einer Oberfläche von 981 m2. Das Eisenfachwerk wurde mit einer 6 cm starken Betonschicht ausgefüllt und umkleidet. Der moderne Schalenbau war damit erfunden und stellte eine bahnbrechende Entwicklung in der Geschichte des Stahlbetonbaus im 20. Jahrhundert dar.

Der Publikumserfolg des ZEISS-PLANETARIUMS war groß. Innerhalb von zehn Jahren wurden weltweit zahlreiche ähnliche Bauten errichtet, beispielsweise die Planetarien in Berlin (1926), Mailand (1930) oder New York (1934).

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Schlacht von Jena und Auerstedt

Im Ortsteil Cospeda, vier Kilometer nordwestlich von Jena, erinnert eine Gedenkstätte an die Schlacht von Jena und Auerstedt im Jahr 1806 zwischen den Truppen Napoleons und der preußischen Armee.  Empfehlenswert ist eine interaktive Wanderung auf dem einstigen Schlachtfeld zu unternehmen. Gegen einen Pfand erhält man im Museum einen Audioguide und kann, geleitet von der Stimme der Berliner Schauspielerin Sophie Rois, etwa eine Stunde lang das Schlachtfeld auch akustisch erwandern.

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Jena – Infos zur Stadt

Jena mit seinen rund 100.000 Einwohnern ist eingebettet in eine malerische, thüringer Landschaft mit südländisch anmutendem Flair und einer reizvollen Umgebung aus Muschelkalkhängen. Bis Weimar sind es 22 und bis Eisenach 110 Kilometer. Wegen der steigenden Immobilienpreise wird Jena auch „München des Ostens“ bezeichnet. Jena, mit dem ICE von Berlin in rund zwei Stunden zu erreichen, ist eine Stadt der kurzen Wege. Vom Bahnhof „Jena Paradies“ gelangt man fußläufig zu den meisten Sehenswürdigkeiten.

 Sehenswürdigkeiten in Jena – Kurzinfos

  • Jena Tourist-Information: Markt 16, 07743 Jena, Tel.: 03641/ 49-8050, Mail.: tourist-info@jena.de, www.jena.de
  • JenTower: Scala-Restaurant, Leutragraben 1, Tel: 03641/35 66 66, Internet: www.scala-jena.de/de/restaurant-bar/
  • Schillerhaus Jena: Schillergässchen 2, geöffnet: April – Oktober, Die. – So.: 11 – 17 Uhr, Nov.-März: Di. – Sa.: 11 bis 17 Uhr, Eintritt: 2,50 Euro
  • Literaturmuseum Romantikerhaus: Unterm Markt 12a, Geöffnet: Die.- So.: 10 – 17 Uhr,  Tel.: 03641/49 82 43, 
  • Museum Schlacht von Jena und Auerstedt 1806: 07751 Cospoda, Jenaer Str. 12, geöffnet: April – Nov.: : Mi.-So.: 10 – 13 Uhr, 14-17 Uhr,, Mitte Jan.-März: bis 16 Uhr, 
  • Optisches Museum: Carl-Zeiss-Platz 12,  Tel.: 0 3641/ 44 31 65, geöffnet: Di. – Fr.: 10 bis 16.30 Uhr, Sa.: 11 – 17 Uhr, Eintritt: 6, ermäßigt 4 Euro, Internet: www.optisches Museum
  • Zeiss-Planetarium Jena: Am Planetarium 5,  Tel.: 0 3641/ 88 54 88, Internet: www.planetarium-jena.de
  • Übernachten: Steigenberger Esplanade Jena, Goethe Galerie, Carl-Zeiss-Platz 1, 07745 Jena, Tel: 93641/8000, Internet: www.steigenberger.com/Jena/steigenberger-Esplanade

Hier weitere Reisetipps zu Thüringen.

Für Viele ist Thüringen eine klassische Wanderregion mit einer stark kulturell geprägten Vergangenheit und einer gutbürgerlichen Küche. Tatsächlich hat es aber mehr zu bieten, denn es ist die einmalige Landschaft, die dem „grünen Herzen Deutschlands“ seine markante, fjordähnliche Landschaft verleiht: zahlreiche Flüsse und die teils felsigen Ufer sowie Berg- und Stauseen machen das Bundesland für Urlauber zu einem echten Insidertipp.

Das „Thüringer Meer“ ist mit einer Fläche von 16,5 km² (ca. 2.000 Fußballfelder) Europas größte zusammenhängende Stauseeregion und lockt mit einer großen Auswahl an Trendsportarten wie Wasserwandern, Kanufahren oder Stand-Up-Paddling in den Freistaat, in erster Linie Camper, denn unabhängiges Unterwegs-Sein mit dem Zelt oder Wohnwagen wird immer beliebter.

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800 Jahre Dresdner Kreuzchor

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In diesem Jahr wird der Dresdner Kreuzchor 800 Jahre alt. Vor einigen Wochen besuchte ich den Chor in Dresden und war begeistert.

Dresdner Kreuzchor: In der Welt zu Gast

Unter dem Motto „In der Welt zu Gast. In Dresden zu Hause“ wird dieser denkwürdige Geburtstag über das ganze Jahr 2016 gefeiert. Auftakt der Feiern war am 21. Dezember 2015 das Adventskonzert, das erstmals unter freiem Himmel im Dresdner Fußballstadion gestaltet wird. Rund 15.000 Besucher erlebten diesen eindrucksvollen auftritt. Das Konzert wollten die Kruzianer als Dank an die Dresdner verstanden wissen, die den Chor seit 800 Jahren in ihren Herzen tragen. An diesem Abend erklangen Weihnachtslieder zum Mitsingen für die ganze Familie.

Wichtigster Auftrittsort ist die Kreuzkirche

Der Dresdner Kreuzchor und Dresden gehören zusammen. Denn der Chor ist städtisch und hat seinen Hauptauftrittsort in der evangelischen Kreuzkirche am Altmarkt von Dresden. Während einer Vielzahl verschiedener Konzerte und Festgottesdienste erleben die Besucher die Klarheit und Einzigartigkeit der Stimmen der Kruzianer. Der weltberühmte Chor gibt Dresden Gesicht, Stimme und Seele.

Älteste städtische Kulturinstitution

Die Kreuzkirche dient als eindrucksvoller Bau für die Chorkonzerte, die von bis zu 3000 Zuhörern besucht werden. Der Dresdner Kreuzchor prägt damit als älteste städtische Kulturinstitution das musikalische Leben Dresdens in besonderer Weise, zählt er doch zu den künstlerisch höchst anerkannten Ensembles seiner Art. Den  Ruf der Kulturmetropole verbreitet der Chor als Botschafter in alle Welt.

Auch die Kreuzschule feiert Jubiläum

Derzeit singen 128 Jungen im Alter zwischen neun und 19 Jahren in dem Ensemble, das als Lateinschule an der „capella sanctae crucis“, der heutigen Kreuzkirche, gegründet wurde. Da das Gebäude der einstigen Kreuzschule während der Bombardierung Dresdens im Februar 1945 zerstört wurde, bezog der Chor nach verschiedenen Provisorien ein neues Domizil in der Dornblüthstraße im Dresdner Stadtteil Striesen. Die Kreuzschule ist ein evangelisches Gymnasium.

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Gemeinsame Konzerte mit Staatskapelle Dresden

Neben den von den Eltern der Kruzianer aufgebrachten Gebühren und einem großen Zuschuss der Stadt Dresden werden Chor und Schule durch Partner unterstützt. Dazu gehören unter anderem die Uhrenmanufaktur A. Lange & Söhne, die Porzellanmanufaktur Meissen sowie die gläserne Manufaktur Dresden. Oft gibt es gemeinsame Konzerte mit der Staatskapelle Dresden.

Wie man Kruzianer wird

Der Weg zum gefeierten Kruzianer ist lang. Manche Hürden gilt es zu überwinden. Eine Musiklehrerin der Kreuzschule schaut sich im Musikunterricht der Schulen in Dresden und der Umgebung nach musischen Talenten um.

So kam auch Mauro Leon Mitzscherling an die Kreuzschule. Der 11-jährige besucht im Jahr 2015 die 6. Klasse und ist einer von 128 Kruzianern. Aufgewachsen im kleinen Ort Dohna bei Pirna wurde er von der Talentefinderin „entdeckt“ und bestand in der 3. Klasse die erste Aufnahmeprüfung. Die 4. Klasse absolvierte er an der Kreuzschule als Probejahr.

„Als ich in die 5. Klasse übernommen wurde, wusste ich: Ich habe es geschafft.“ erzählt der Cellist, der aus einer Musikerfamilie stammt. Auch sein Bruder lernt und singt an Kreuzschule und Kreuzchor.

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100 Auftritte im Jahr

Bei 100 Auftritten im Jahr gibt es extra Lehrpläne, damit die Knaben auch schulisch mithalten können. Um das zu bewältigen, ist eiserne Disziplin notwendig. Selbst im Speisesaal an der Kreuzschule herrschen strenge Sitten, wie Mauro Leon berichtet. Dort gibt es einen „Tischobersten“, und wer sich schlecht benimmt, der wird mit Sonderaufgaben „belohnt“.

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Kreuzchor weltweit gefeiert

Aber, wer sich einmal für das Leben als Kruzianer entschieden habe, dem bringen die Anstrengungen Vorteile. So entstehen Freundschaften, die meist ein Leben lang halten. Und viele Reisen führen den Kreuzchor in die Konzertsäle und Kirchen auf der Welt. Und es nicht so, dass Kino gehen oder Fußball spielen verpönt sind. „Nein, das zählt auch zu meinen Hobbies“, bekennt Mauro Leon freimütig.

Dresdner Kreuzchor und Kreuzschule – Infos

  • Konzerte in der Kreuzkirche, Tickets unter: kreuzchor.com/termine-tickets/
  • Besichtigungen der Kreuzschule jeweils zum Tag der offenen Tür (Infos unter kreuzgymnasium.evangelische-schulen-sachsen.de)
  • Adresse: Evangelisches Kreuzgymnasium, Dornblüthstraße 4, 01277 Dresden, Tel:0351/315 35 20
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Beelitzer Bockwindmühle

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Am 4. Advent hinaus zur Beelitzer Bockwindmühle. Der Mühlenverein rief und viele kamen. Das Motto lautete “Mama packt die Geschenke ein, Papa und Kind geh’n zum Mühlenverein” war dies für die Beelitzer und ihre Gäste eine der letzten Möglichkeit vor Weihnachten, sich draußen zu einem Plausch bei Glühwein und selbstgebackenen Kuchen  zu treffen.

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Davon wurde reichlich Gebrauch gemacht. Natürlich waren auch viele Mamas und Omas da.

Oben auf dem Mühlenboden ratterte die Modelleisenbahn und der  auskunftsfreudige Müller und sein Geselle lasen Märchen vor. Der gestiefelte Kater auf dem Arm von Müller Ulrich Hyna begeisterte ebenso wie der Weihnachtsmann, der von hübschen Jungfrauen begleitet wurde und den Kindern Geschenke brachte. Doch zuvor führten sie ein lebendiges Weihnachtsprogramm auf. Bei den Liedern des Beelitzer Karnevalschores sangen viele mit. Glühwein, Mandeln, Nüsse sowie Weihnachtsgebäck boten die Müllersfrauen feil.

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Begehrt: Mühlenkalender von Felix Körner

Wer Glück hatte, erwischte ein letztes Exemplar des stets begehrten, im Buchhandel und beim Verlag längst ausverkauften Mühlenkalenders des Mannheimer Mühlenfotografen Felix Körner. Zu jedem der stimmungsvollen Aufnahmen gibt Körner Infos zur Mühle. Das Kalenderbild für Juli 2016 ziert die Bockwindmühle Beelitz. U.a. lobt er den rührigen von Wolfgang Trebuth geleiteten Mühlenverein der Beelitzer Bockwindmühle, dem es 2006 gelang, den einst baufälligen Mühlentorso wieder aufzubauen und mit funktionstüchtiger Mühlentechnik zu versehen.

Ostern 2016 an der Bockwindmühle Beelitz

Eins ist sicher. Die Mühlenfans, und nicht nur diese, freuen sich schon auf ein Wiedersehen zu Ostern 2016 an der Bockwindmühle Beelitz an der Trebbiner Straße 72.
Übrigens drehen sich auch in den nächsten Wochen die Flügel der Mühle, denn der Müller und seine Geselle stellen die Jalousienflügel fast täglich nach dem Wind. „Eine Mühle muß arbeiten, sonst ist sie keine richtige Mühle,“ meint Ulrich Hyna. Der Nebeneffekt: das Mehl wird in der Beelitzer Bäckerei Exner zum begehrten Mühlenbrot verbacken.

Hier nun ein kurzes Video:

Gesammelt wird vom Mühlenverein, dem 40 Mitglieder angehören, für ein Mehrzweckgebäude, in dem es dann auch Toiletten geben wird. Die Baugenehmigung dafür wurde jüngst erteilt.  Auf Anfrage führt der Müller auch durch die Bockwindmühle Beelitz. Alle Infos auf der Homepage der  Bockwindmühle Beelitz und hier Infos zu Mühlen im Land Brandenburg.

Schlösser und Burgen

Burg Altena – eine der schönsten Burgen Europas

Handwerkburg altena aussenansicht oberer burghof foto klaus sauerlandBurg Altena- Oberer Burghof © Märkischer Kreis 2014 – Fotograf Klaus Sauerland

Kaum eine andere Region in Deutschland spiegelt den Wandel in der Zeit- und Kulturgeschichte so facettenreich wieder, wie die Region der Burg Altena im Märkischen Kreis. Die majestätische Residenzburg, die malerisch auf einem Felssporn über der Stadt Altena liegt, kann auf eine mehr als 1000 jährige Geschichte zurückblicken und ist durch ein hochmodernes Aufzugssystem in wenigen Minuten von der Stadt aus erreichbar. Sagenhaft sind ihre Anfänge in ottonischen Zeiten, wechselhaft die Geschichte zwischen Aufstieg und Verfall.

Auch die Reformation prägte Westfalen und das Sauerland in besonderer Art und Weise. Martin Luther und seine Mitstreiter waren zwar nie in Westfalen, aber ihre Lehre und ihre Thesen beeinflussten das kirchliche Leben der Region maßgeblich. Um 1600 war die Reformation im Märkischen Kreis und dem südlichen Westfalen abgeschlossen. Einige Herrschaftsgebiete waren lutherisch, andere reformatorisch geprägt, etliche blieben katholisch oder wurden wieder re-katholisiert.

Die Preußen im Sauerland!

Nicht einmal 400 Jahre ist es her, dass die Region der Grafschaft Mark preußisch wurde.

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Auf den Spuren der Brüder Grimm

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Märchen lieben wir ja alle. Oder ? Es war einmal…. Wer sich für solche Anfänge begeistert, der sollte unbedingt nach Nordhessen fahren, das sich mittlerweile als GrimmHeimat bezeichnet. Jacob und Wilhelm Grimm, die mit ihrer Märchensammlung weltberühmt wurden, verbindet viel mit der Stadt Kassel, aber auch mit der Umgebung. Eine Spurensuche lohnt sich.

Auf den Spuren der Brüder Grimm

Neues Museum in der GrimmHeimat

In Kassel haben die Brüder 30 Jahre gelebt und ihren Ruhm begründet. Die Grimmwelt, ein modernes Ausstellungshaus auf dem Weinberg von Kassel, präsentiert ab September  2015 die Brüder Grimm am Ort ihres Lebens und produktivsten Schaffens. Die im bisherigen Grimm-Museums im historischen Palais Bellevue an der Schönen Aussicht gezeigten bibliophilen Kostbarkeiten, darunter das im Jahr 2005 von der Unesco zum Weltdokumentenerbe erklärte Kinder- und Hausmärchenbuch der Brüder Grimm aus dem Jahr 1812, werden dann ansprechend in der Grimmwelt inszeniert.

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Ausstellung informiert über Grimmwelt

Das Themenspektrum wird von den Märchen über das Deutsche Wörterbuch und die Grammatik bis hin zum politischen Engagement der Brüder Grimm reichen. Die Inhalte werden auf vielfältige Weise mit steter Rückbindung an Gegenwartsfragen vermittelt – informativ, ästhetisch und spielerisch. Dazu dienen wertvolle Originale ebenso wie künstlerische Installationen und Mitmachangebote.

Susanne Völker ist die Chefin der Grimmwelt
Susanne Völker ist die Chefin der Grimmwelt

Sie richten sich an Kinder und Senioren, Familien und Schulklassen, Touristen und Einheimische.

Das Palais Bellevue wird ab 2016 von der Universität und der Grimmgesellschaft genutzt.

 Führungen auf den Spuren der Brüder

Die Brüder Grimm-Gesellschaft e.V. bietet Führungen „Auf den Spuren der Brüder Grimm“ in Kassel und „Auf den Spuren der Märchenfrau Dorothea Viehmann“ an. Dorothea Viehmann gilt als eine der bekanntesten sogenannten Beiträgerinnen für die von Jacob und Wilhelm Grimm herausgegebene Märchensammlung.

Blick in die Ausstellung in der Grimmwelt
Blick in die Ausstellung in der Grimmwelt

Die rund zweistündige Spurensuche zu den Brüdern Grimm in Kassel  führt zu Sehenswürdigkeiten, beispielsweise  dem Museum Fridericianum und dem Ottoneum. Auch werden der Standort des einstigen Wohnhauses der Familie Grimm und Wohnhäuser ihrer Freunde gezeigt. Nicht immer aber kann man Originalhäuser sehen, denn Kassel wurde am Ende des  Zweiten Weltkrieges zerstört.

 600 Kilometer Märchenstraße

Eingebunden ist Kassel in die Deutsche Märchenstraße. Seit 1975 führt diese Straße von der Brüder-Grimm-Stadt Hanau im Kinzigtal über 600 Kilometer bis nach Norddeutschland zu den Bremer Stadtmusikanten beziehungsweise zum Klabautermann in Bremerhaven. Sie reiht die Lebensstationen der Brüder Grimm sowie Orte und Landschaften, in denen ihre Märchen beheimatet sind, zu einem interessanten Reiseweg aneinander.

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GrimmHeimat Nordhessen

GrimmHeimat nennt sich Nordhessen heute. Die einst als „Hessisch Sibiren“ bespöttelte Region nahe der früheren innerdeutschen Grenze ist vor etwa zehn Jahren aus dem Dornröschenschlaf erwacht. Es wurden Millionen in den Ausbau von zahlreichen qualitativ hochwertigen Wander- und Radwegen investiert. Damit entwickelt sich die Stadt zu einem echten Geheimtipp für Wanderer und Radler.

Dazu gehören gut vernetzte Stationen auf den Spuren der Brüder Grimm. Beispielsweise die Märchenwache Schauenburg in der Nähe von Kassel und die Kurstadt Bad Wildungen. In dem dortigen kleinen Ortsteil Bergfreiheit dreht sich alles um Schneewittchen.

 

Märchenhafte Naturerlebnisse

Ebenso gehören der Nationalpark Kellerwald-Edersee, der Naturpark Meißner-Kaufunger Wald oder der Naturpark Habichtswald zu den märchenhaften Erlebnissen in der GrimmHeimat Nordhessen. Eine Vereinigung von elf Hotels in und um Kassel hat sich in der Vereinigung „Elf Perlen“ zusammengeschlossen und  machen das Thema Grimm auf ihre Art und Weise erlebbar, so künstlerisch, literarisch oder auch kulinarisch. Einige Häuser, wie das Parkhotel Emstaler Höhe, bieten „märchenhafte“ Gerichte an.

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Märchenkoch Dieter Amelung im Parkhotel Emstaler Höhe, Foto: D. Weirauch
Parkhotel Emstaler Höhe, Foto: D.Weirauch
Parkhotel Emstaler Höhe, Foto: D.Weirauch

In jedem Restaurant oder Hotel gibt es einen von einer Jury zertifizierten Märchenkoch. Einige der Märchenmenüs können unter Anleitung der Köche selbst zubereitet werden.

Rotkäppchen und Frau Holle

Auch von Bedeutung sind Alsfeld mit dem Rotkäppchenhaus, der Hohe Meißner als Hausberg der Frau Holle, der Reinhardswald mit dem Dornröschenschloss Sababurg, Hameln als Rattenfängerstadt oder Bad Oeynhausen mit dem Deutschen Märchen- und Wesersagenmuseum. Sehenswert ist außerdem das mittelalterliche Fritzlar als fast 1300-jährige Dom- und Kaiserstadt. Weitere Stationen der Märchenstraße in der GrimmHeimat sind die Malerkolonie Willingshausen und Schwalmstadt.

Kostenloses Freizeitvergnügen

Mit der MeineCardPlus haben Besucher freien Eintritt in über 90 Freizeitattraktionen und kostenlose Fahrten mit den regionalen Bussen und Bahnen in der GrimmHeimat. Einzige Voraussetzung: Der Gast bucht seine Übernachtungen bei einem der über 100 teilnehmenden Hotels oder Pensionen. Dann erhält er MeineCardPlus vom Gastgeber geschenkt. Sie ist gültig für die gesamte Aufenthaltsdauer sowie am An- und Abreisetag.
Kostenlos genutzt werden können damit neben den Museen der Museumslandschaft Hessen Kassel auch beispielsweise der Baumkronenweg am Edersee, ein Wildtierpark, verschiedene Thermen, Spaßbäder und Eislaufhallen.

 GrimmHeimat – Informationen

  • Anreise zur Grimmwelt: mit dem Auto über A7, A5 oder  A4 oder dem ICE bis Bhf. Kassel-Wilhelmshöhe
  • Grimmwelt im Internet:  Grimmwelt.de
  • Deutsche Märchenstraße: Deutsche Märchenstraße e.V., Kurfürstenstraße 9, 34117 Kassel, Tel.: 0561/ 920 47 910
  • Internet: www.deutsche-maerchenstrasse.de
  • Infos zur MeineCardPlus: www.meinecardplus.de
  • Hier geht es zu den Buchenwäldern und den Kellerwald.
  • Was ist die GrimmHeimat NordHessen ?

    Die GrimmHeimat NordHessen ist eine Urlaubsregion mit jährlich rund 7,4 Millionen Übernachtungs- und 40 Millionen Tagesgästen. Von Bad Karlshafen im Norden bis Bad Hersfeld im Süden, von Eschwege im Osten bis Willingen im Westen reicht das Gebiet, das fünf nordhessische Landkreise und die kreisfreie Stadt Kassel einschließt. Die Region versteht sich als Heimat der Brüder Grimm, denn die beiden Sprachgelehrten haben hier den größten Teil ihres Lebens verbracht und ihre weltberühmten Märchen gesammelt. Die sanfte, waldreiche Mittelgebirgsregion mit ihren zahlreichen Flüssen und Seen, den romantischen Schlössern und Burgen und den zauberhaften Fachwerkstätten ist mit über 1.200 Kilometern an zertifizierten Wanderwegen und vielen erstklassigen Bahn- und Flussradwegen ein Paradies für Aktivurlauber und Naturliebhaber. Mit ihrer Lage im Herzen Deutschlands ist die GrimmHeimat NordHessen ein ideales Reiseziel für Kurzurlauber.

    GrimmHeimat Nordhessen: Ständeplatz 13, 34117 Kassel, Tel: 0561/97062 248, www.grimmheimat.de

  • Hier gibt es Ahle Wurscht: in der Jausenstation Weißenbach in der Grimmheimat, Foto: D.Weirauch
    Hier gibt es Ahle Wurscht: in der Jausenstation Weißenbach in der Grimmheimat, Foto: D.Weirauch

 

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