Prignitz

Reise

Zauberhafter Advent in der Prignitz

Neustaedter-Gestuet-Weihnachtsgala-2-©-B.SchroederNeustädter Gestüt-Weihnachtsgala, © B. Schroeder

„Weihnachten ist keine Jahreszeit, es ist ein Gefühl“, formulierte es einst Edna Ferber, amerikanische Schriftstellerin mit ungarischen Wurzeln. Eine passendere Beschreibung für die besinnlichste Zeit des Jahres lässt sich kaum treffen. Auch in der Prignitz, einer der urtümlichsten Regionen der geschichtsträchtigen Mark Brandenburg, werden jetzt wieder Häuser, Wohnungen und ganze Straßenzüge festlich geschmückt. Bei den Nikolausfahrten mit der Schmalspureisenbahn Pollo und urigen Weihnachtsmärkten und Veranstaltungen in einzigartigem Ambiente können Besucher den besonderen Charakter der Region Prignitz nordwestlich von Berlin im zauberhafter Advent in der Prignitz auf ganz besondere Art und Weise erleben.

Zauberhafter Advent in der Prignitz

Tipps

Knieperkohl aus der Prignitz ist lecker

Knieperkohl Prignitz

In der Prignitz wird wieder gekniepert! Am 9. November wird die Knieperzeit mit einem regionalen Erzeugermarkt in Pritzwalk eröffnet. In der Prignitz ist Kohl nicht einfach nur Kohl: Hier kommt ab Mitte November der „Knieperkohl“ auf die Teller. Diese herzhafte, schmackhafte und zugleich gesunde regionale Spezialität hat eine lange Historie und gilt als Prignitzer „Nationalgericht“.

Die Kniepersaisoneröffnung findet am Samstag, dem 9. November, von 10 bis 16 Uhr mit einem regionalen Bauern-und  Handwerkermarkt sowie einem Familienfest mit vielen Aktionen unter dem Motto „Pritzwalk kniepert“ in Pritzwalk statt.

Knieperstadt Pritzwalk, Foto: Tourismusverband Prignitz
Knieperstadt Pritzwalk, Foto: Tourismusverband Prignitz
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Ausflugstipp: Burg Lenzen in der Prignitz

P1160281-KopieZeitschätze-PrignitzDer Burghügel der Burg Lenzen birgt die Geheimnisse slawischer Siedler, die sich in der Prignitz niedergelassen hatten, Foto: Weirauch

Burg Lenzen in der Prignitz lockt jetzt mit AuenReich! Jetzt eröffnet ein einzigartiges Erlebnisgelände im Burgpark Lenzen – sechs Stationen machen eine echte Auenlandschaft zum Abenteuer für Groß und Klein.

Naturnahe Flüsse und Auen sind die artenreichsten und zugleich seltensten Lebensräume Mitteleuropas. Eine der letzten intakten Auenlandschaften liegt in der Prignitz direkt an der Burg Lenzen im UNESCO-Biosphärenreservat Flusslandschaft Elbe-Brandenburg. Der denkmalgeschützte Burgpark selbst ist geprägt von den typischen Lebensräumen einer intakten Aue. Nun machen sechs Erlebnisstationen diese Auenlandschaft auf ganz besondere Weise erlebbar.

Der Burghügel der Burg Lenzen birgt die Geheimnisse slawischer Siedler, die sich in der Prignitz niedergelassen hatten
Der Burghügel der Burg Lenzen birgt die Geheimnisse slawischer Siedler, die sich in der Prignitz niedergelassen hatten, Foto: Weirauch
Tipps

Storchenfest im Storchendorf Rühstädt

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 Wir waren schon oft in Rühstädt in der Prignitz. Es ist immer wieder ein Erlebnis. Besonders im sommer, wenn die Störche dort brüten und die Jungen flügge werden. Rühstädt wird auch Storchendorf genannt. In der größten Storchenkolonie Mitteleuropas in Rühstädt im Landkreis Prignitz ziehen in diesem Sommer 26 Storchenpaare 32 Jungvögel groß. Bis Ende August müssen die süßen Babystörche fit sein für die weite Reise in die Winterquartiere. Seit kurzem können Gäste des Storchendorfes die ersten Flugversuche beobachten. Im Europäischen Storchendorf Rühstädt inmitten des Biosphärenreservates Flusslandschaft Elbe-Brandenburg dreht sich momentan alles um die Rotstrümpfe.

Störche in Rühstädt. Bildquelle: Archiv Tourismusverband Prignitz.
Störche in Rühstädt. Bildquelle: Archiv Tourismusverband Prignitz.
1 Stunde weg

Störche sind da

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Im Havelland sind fast alle Horste von den Störchen wieder belegt. So in Roskow, Päwesin auch in Gortz. In Bagow wartet man auf das Stochenpaar noch, ebenso in Buckow bei Nennhausen.

Stöche auch im Storchendorf Rühstädt

Es klappert auch wieder kräftig in Rühstädt, Deutschlands einzigem Europäischen Storchendorf! Die auf halbem Wege zwischen Hamburg und Berlin gelegene Prignitz beeindruckt nicht nur mit einer der schönsten Naturlandschaften Deutschlands, sondern auch mit der größten Storchenkolonie Mitteleuropas. Darüber habe ich hier schon desöfteren berichtet. Vier Störche sind bereits aus dem Winterquartier in Deutschlands einziges „Europäisches Storchendorf“ heimgekehrt – nun werden es fast täglich mehr. Jedes Jahr nisten im Schnitt 70 Störche in Rühstädt.

Störche in Rühstädt. Bildquelle: Archiv Tourismusverband Prignitz.
Störche in Rühstädt. Bildquelle: Archiv Tourismusverband Prignitz.

Deutschlands storchenreichstes Dorf

Rund 40 Brutstätten stehen den Störchen in Deutschlands storchenreichstem Dorf zur Verfügung. Die Nester wurden jetzt kontrolliert und für die neue Storchensaison fit gemacht. Nun können die langbeinigen Besucher ihr Sommerquartier in Besitz nehmen. „Vier Störche sind bereits pünktlich eingeflogen: ein Paar und zwei Einzelstörche. Es sind die ersten sogenannten Westzieher. Die Ostzieher befinden sich derzeit noch über Ägypten und werden voraussichtlich in der zweiten Aprilwoche in Rühstädt einfliegen“, so Jürgen Herper, Naturwächter im Biosphärenreservat Flusslandschaft Elbe und zugleich Mitglied des Storchenclubs Rühstädt.

Ein ganz besonderes Naturerlebnis ist der spätabendliche Einflug der Störche in ihre Nester. „Das große Begrüßungsgeklapper und die letzten Jungenfütterungen des Tages sind von Mitte Mai bis Mitte August für Gäste und Bewohner des Dorfes ein täglicher Höhepunkt“, so Herper.

Erlebnisführung „Rühstädter Storchenfeierabend“

Für Besucher, die das Storchendorf länger erkunden möchten, bietet das Schlosshotel Rühstädt ein attraktives Verwöhnwochenende mit Wellness-Angebot und Erlebnisführung. Buchbar ist das Angebot unter: https://bit.ly/2jEumpW. Leidenschaftliche Radfahrer können zudem auf der 27 Kilometer langen Tour „Treffpunkt Adebar“ die Nahrungsgebiete der Störche individuell erkunden: Weitere Infos: www.dieprignitz.de

Reise

Prignitzer Spezialität: Knieper

Knieperimg_5441Knieper aus der Prignitz, Foto: D. Weirauch

Der „Knieperkohl“ hat nun nicht nur in der Prignitz Hochsaison, sondern auch auf der kommenden  Internationalen Grünen Woche in Berlin, der weltgrößten Messe für Ernährung, Landwirtschaft und Gartenbau. Die erwarteten rund 400.000 Besucher können das deftige und zugleich gesunde Prignitzer „Nationalgericht“ mit langer Historie in allen denkbaren Variationen am Prignitzstand genießen. Dort werden ausgewählte Gastronomen täglich live kochen. „Das Wichtigste an unserem Stand ist eigentlich der Herd, auf dem die Leckereien direkt vor den Augen des Publikums zubereitet werden. Wir wollen damit zeigen, dass sich ein Urlaub in der Prignitz auch aus kulinarischen Gründen mehr als lohnt“, erläutert Uwe Neumann, Geschäftsführer des Tourismusverbandes Prignitz e.V. Zehn regionale gastronomische Einrichtungen stellen sich in diesem Jahr in der Brandenburghalle (Halle 21a) am Prignitzstand (Nummer 157) sowie im Kochstudio von Pro Agro vor.

Prignitzer Spezialiät: Knieper

Unter der Schirmherrschaft des Tourismusverbandes Prignitz werden die Küchenchefs der teilnehmenden Häuser abwechselnd Kostproben ihrer Speisekarte, bei denen Knieperkohl eine besondere Rolle spielt, an die Messebesucher verteilen. Knieper besteht aus verschiedenen sauer eingelegten Kohlsorten, vor allem dem Markstamm- oder Braunkohl.

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