Prignitz

Tipps

Knieperkohl aus der Prignitz ist lecker

Knieper

In der Prignitz wird wieder gekniepert! Am 9. November wird die Knieperzeit mit einem regionalen Erzeugermarkt in Pritzwalk eröffnet. In der Prignitz ist Kohl nicht einfach nur Kohl: Hier kommt ab Mitte November der „Knieperkohl“ auf die Teller. Diese herzhafte, schmackhafte und zugleich gesunde regionale Spezialität hat eine lange Historie und gilt als Prignitzer „Nationalgericht“.

Die Kniepersaisoneröffnung findet am Samstag, dem 9. November, von 10 bis 16 Uhr mit einem regionalen Bauern-und  Handwerkermarkt sowie einem Familienfest mit vielen Aktionen unter dem Motto „Pritzwalk kniepert“ in Pritzwalk statt.

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Ausflugstipp: Burg Lenzen in der Prignitz

P1160281-KopieZeitschätze-PrignitzDer Burghügel der Burg Lenzen birgt die Geheimnisse slawischer Siedler, die sich in der Prignitz niedergelassen hatten, Foto: Weirauch

Burg Lenzen in der Prignitz lockt jetzt mit AuenReich! Jetzt eröffnet ein einzigartiges Erlebnisgelände im Burgpark Lenzen – sechs Stationen machen eine echte Auenlandschaft zum Abenteuer für Groß und Klein. Naturnahe Flüsse und Auen sind die artenreichsten und zugleich seltensten Lebensräume Mitteleuropas. Eine der letzten intakten Auenlandschaften liegt in der Prignitz direkt an der Burg Lenzen im UNESCO-Biosphärenreservat Flusslandschaft Elbe-Brandenburg. Der denkmalgeschützte Burgpark selbst ist geprägt von den typischen Lebensräumen einer intakten Aue. Nun machen sechs Erlebnisstationen diese Auenlandschaft auf ganz besondere Weise erlebbar.

Der Burghügel der Burg Lenzen birgt die Geheimnisse slawischer Siedler, die sich in der Prignitz niedergelassen hatten
Der Burghügel der Burg Lenzen birgt die Geheimnisse slawischer Siedler, die sich in der Prignitz niedergelassen hatten, Foto: Weirauch
1 Stunde weg

Störche sind da

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Im Havelland sind fast alle Horste von den Störchen wieder belegt. So in Roskow, Päwesin auch in Gortz. In Bagow wartet man auf das Stochenpaar noch, ebenso in Buckow bei Nennhausen.

Stöche auch im Storchendorf Rühstädt

Es klappert auch wieder kräftig in Rühstädt, Deutschlands einzigem Europäischen Storchendorf! Die auf halbem Wege zwischen Hamburg und Berlin gelegene Prignitz beeindruckt nicht nur mit einer der schönsten Naturlandschaften Deutschlands, sondern auch mit der größten Storchenkolonie Mitteleuropas. Darüber habe ich hier schon desöfteren berichtet. Vier Störche sind bereits aus dem Winterquartier in Deutschlands einziges „Europäisches Storchendorf“ heimgekehrt – nun werden es fast täglich mehr. Jedes Jahr nisten im Schnitt 70 Störche in Rühstädt.

Störche in Rühstädt. Bildquelle: Archiv Tourismusverband Prignitz.
Störche in Rühstädt. Bildquelle: Archiv Tourismusverband Prignitz.

Deutschlands storchenreichstes Dorf

Rund 40 Brutstätten stehen den Störchen in Deutschlands storchenreichstem Dorf zur Verfügung. Die Nester wurden jetzt kontrolliert und für die neue Storchensaison fit gemacht. Nun können die langbeinigen Besucher ihr Sommerquartier in Besitz nehmen. „Vier Störche sind bereits pünktlich eingeflogen: ein Paar und zwei Einzelstörche. Es sind die ersten sogenannten Westzieher. Die Ostzieher befinden sich derzeit noch über Ägypten und werden voraussichtlich in der zweiten Aprilwoche in Rühstädt einfliegen“, so Jürgen Herper, Naturwächter im Biosphärenreservat Flusslandschaft Elbe und zugleich Mitglied des Storchenclubs Rühstädt.

Ein ganz besonderes Naturerlebnis ist der spätabendliche Einflug der Störche in ihre Nester. „Das große Begrüßungsgeklapper und die letzten Jungenfütterungen des Tages sind von Mitte Mai bis Mitte August für Gäste und Bewohner des Dorfes ein täglicher Höhepunkt“, so Herper.

Erlebnisführung „Rühstädter Storchenfeierabend“

Für Besucher, die das Storchendorf länger erkunden möchten, bietet das Schlosshotel Rühstädt ein attraktives Verwöhnwochenende mit Wellness-Angebot und Erlebnisführung. Buchbar ist das Angebot unter: https://bit.ly/2jEumpW. Leidenschaftliche Radfahrer können zudem auf der 27 Kilometer langen Tour „Treffpunkt Adebar“ die Nahrungsgebiete der Störche individuell erkunden: Weitere Infos: www.dieprignitz.de

Reise

Fünf Gründe, warum nicht nur Hobbyarchäologen in die Prignitz fahren sollten

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Auf dem Schlachtfeld von Freyenstein: D.Weirauch

Irgendwo da oben im Nordwesten des Landes Brandenburg liege die Prignitz, höre ich beim Nachfragen. Und dass die Elbe ihre eine Flanke begrenzt. Auch soll es dort in der Prignitz mehrere Städte wie Wittenberge, Perleberg, Pritzwalk, Wittstock und Kyritz geben. Aus dem  Landstrich, wo in einigen Dörfern noch gelegentlich Plattdeutsch gesprochen wird, sind nach 1990 sehr viele Menschen weggezogen. Wie die benachbarte Uckermark zählt die Prignitz zu den am dünnsten besiedelten Teilen Deutschlands. Archäologische Orte in der Prignitz. Auf der Grünen Woche ist jedes Jahr der Stand mit Knieperkohl immer dicht umlagert. Denn diese kulinarische Spezialität gibt es nur in der Prignitz. Soweit so gut… Fünf Gründe, warum nicht nur Hobbyarchäologen in die Prignitz fahren sollten

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Einstieg in die Grabkammer des Königsgrabes von Seddin. (C): D.Weirauch

Bücher

Buchtipp: Reiseführer für die Prignitz

Schloss Wolfshagen in der PrignitzSchloss Wolfshagen in der Prignitz

Eigentlich ist der soeben erschienene Reiseführer „Prignitz. Ein Wegbegleiter“ auch ein kurzweiliges Geschichtsbuch. So viele Episoden, Erklärungen, Rätselauflösungen und Reisetipps habe ich selten kompakt gefunden.

Buchtipp: Reiseführer für die Prignitz

Das vom Brandenburgkenner Joachim Nölte verfasste und reich illustrierte Buch stellt die Region im Nordwesten Brandenburgs in ihrer gesamten historischen Ausdehnung entlang Elbe, Stepenitz und Dosse dar.

Gut erläutert: Das Königsgrab von Seddin
Gut erläutert: Das Königsgrab von Seddin (C): D.Weirauch 
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