Polen

Reise

Die älteste Schmalspurbahn der Welt fährt bei Katowice

Eisenbahn - Katowice (8)

Eine Attraktion für Eisenbahnfans in der Nähe von Katowice ist die Museumsbahn Bytom. Betreiber ist der Förderverein der Oberschlesischen Schmalspurbahnen (SGKW).

Reise

Auf den Spuren des Bauhauses in Wrocław

Das Scharoun LedigenheimEhemaliges Ledigenhaus von Hans Scharoun in Wrocław. Foto: Thomas Arns

Während man in Deutschland den 100. Geburtstag des Bauhauses feiert, lohnt sich auch der Blick ins Nachbarland Polen. Denn dort sind bis zur Zeit des Zweiten Weltkrieges zahlreiche Bauwerke entstanden, die den Geist des Bauhauses verströmen. Als Mekka der klassischen Moderne gilt die niederschlesische Metropole Wrocław (Breslau). Auch dort begeht man dieses Jahr einen runden Geburtstag. Vor 90 Jahren, am 15. Juni 1929, wurde die Ausstellung „Wohnung und Werkraum“ eröffnet. Das damals unweit der weltberühmten Jahrhunderthalle entstandene Ensemble zieht bis heute Architekturinteressierte an.

Fontane

Auf Fontanes Spuren in Polen unterwegs

Das Fontane - Denkmal in Neuruppin wurde 1907 enthüllt. Foto: WeirauchDas Fontane - Denkmal in Neuruppin wurde 1907 enthüllt. Foto: Weirauch

Erinnerungen an den Literaten zwischen Ostsee und Riesengebirge

Theodor Fontane ist vor allem mit seiner Heimat Brandenburg verbunden, der er in seinen Wanderungen und zahlreichen Romanen ein literarisches Denkmal setzte. So feiert man dort in diesem Jahr seinen 200. Geburtstag mit vielen Veranstaltungen. Doch den Spuren des Schriftstellers und Journalisten kann man auch in Polen folgen.

Reise

Polen auf ITB Berlin mit Kulinarik und Sport

Katowice (4)

Angebote zum Testen, Mitmachen und Gewinnen in Halle 15.1

Mit dem besten Ergebnis in seiner Geschichte präsentiert sich Polen auf der diesjährigen ITB Berlin. Rund 19 Millionen ausländische Touristen bedeuten einen neuen Besucherrekord. Deutschland ist mit Abstand der wichtigste Markt für Polens Touristiker, deshalb hat für sie die Teilnahme an der ITB Berlin einen hohen Stellenwert. In Halle 15.1 präsentieren sich zahlreiche Regionen, Städte, Hotels und Veranstalter aus Polen vom 6. bis 10. März 2019 den Fachbesuchern und dem breiten Publikum.

Auch der Stand des Polnischen Tourismusbüros ist gut besucht in Leipzig
Stand des Polnischen Fremdenverkehrsamtes

Rund 75 Aussteller werben unter dem Dach der Polnischen Tourismusorganisation für ihre Angebote. Zu ihnen gehören wichtige Ferienregionen wie Zachodniopomorskie (Westpommern) oder Warmia-Mazury (Ermland-Masuren), bedeutende Städte wie Warszawa (Warschau) oder Kraków (Krakau),

Marktplatz von Krakau, Foto: Poln. Fremdenverkehrsamt
Marktplatz von Krakau, Foto: Poln. Fremdenverkehrsamt

aber auch Kurorte, Hotels, Reiseveranstalter, die Fluglinie LOT sowie Anbieter von medizintouristischen Leistungen. Das polnische Landwirtschaftsministerium will für Ferien auf dem Bauernhof werben.

Dr. Robert Kempa und Uwe Döcke präsentieren Radwandern, Hausboote und das Hotel Karnity in Gizyckoi (Lötzen)
Dr. Robert Kempa und Uwe Döcke präsentieren Masuren auf der ITB.

Optisch präsentiert sich die polnische Halle in einem neuen, frischen Design. Die Wände zieren Aquarelle des jungen polnischen Malers und Architekten Tytus Brzozowski. Er vermischt in seinen farbenfrohen Stadtansichten moderne Gebäude und Objekte aus der Vorkriegszeit mit surrealistischen Elementen. Ein Volleyball-Feld empfängt die Gäste am Eingang zur Halle 15.1. Der Volleyball-Verband des Landes will in Berlin auf die diesjährige Europameisterschaft der Frauen EuroVolley 2019 hinweisen. Polen ist einer der vier Gastgeber des Turniers. Besucher können Tickets für die Spiele gewinnen, die in Polens drittgrößter Stadt Łódź (Lodsch) ausgetragen werden.

Mit dem Hausboot auf den Masurischen Seen, Foto: Weirauch

Gäste der Messe können Polen in Halle 15.1 nicht nur optisch und akustisch erleben, sondern auch schmecken. Denn viele Aussteller kommen mit Produkten und Gerichten aus ihrer Heimat nach Berlin. So will die Region Dolnośląskie (Niederschlesien) für ihre kulinarischen Routen werben. Krakau präsentiert sich als „Europäische Hauptstadt der gastronomischen Kultur“ des Jahres 2019. Besucher können unter anderem bei Workshops der Königlichen Schokoladenmanufaktur „Wierzynek“ aus Krakau Trüffelfüllungen selbst herstellen und Schokolade dekorieren oder altpolnische Spezialitäten vom Team des bekannten Restaurants Pod Aniołami probieren. Die Region Lubuskie (Lebuser Land) stellt ihre Wein- und Honigroute vor und aus der Hauptstadt Warszawa (Warschau) präsentiert sich das neue Wodka-Museum.

Gesundheits- und Medizintourismus

Gesundheits- und Medizintourismus ist seit Jahren ein Wachstumsmarkt für Polen. Viele ausländische Gäste schätzen die gute Qualität der Behandlungen zu vergleichsweise günstigen Preisen. Auf einer Gesundheitsinsel in Halle 15.1 können sich Besucher über die Angebote von polnischen Kurorten sowie von Fachkliniken informieren. Neben Gewinnspielen und einem Workshop zur Herstellung von Naturkosmetik gibt es auch Angebote zur Nutzung von Sauerstoff-Therapien. Am Stand von Bydgoszcz (Bromberg) bietet das dortige Museum für Seifen und die Geschichte des Schmutzes Workshops zur Seifenherstellung an. Präsentieren werden sich auch die polnischen Gewinner des EDEN-Wettbewerbs, mit denen die Europäische Kommission noch unentdeckte Orte mit einer besonderen Atmosphäre oder in einer einzigartigen Landschaft fördert.

Schloss Fuerstenstein Foto: KlausKloeppel
Schloss Fuerstenstein Foto: KlausKloeppel

Freunde von Miniatureisenbahnen werden am Stand von Niederschlesien auf ihre Kosten kommen, wo ein Modell der Landschaft rund um die legendäre Burgruine Chojnik (Kynast) aufgebaut wird. Spannende Experimente für Groß und Klein rund um das Thema Wasser verspricht das Wissenschaftsmuseum Hydropolis aus Breslau.

Rathaus in Breslau
Rathaus in Breslau Foto: Weirauch

Vor der Kulisse des Schlosses von Niemodlin (Falkenberg) im Oppelner Land können sich Besucher in höfischen Tänzen, Kaligrafie oder der Dekoration von Lebkuchen üben. Am Stand von Poznań (Posen) gibt es während der Publikumstage unter anderem ein Schnupper-Wochenende zu gewinnen. Am Sonnabend lädt die Filmstadt Łódź zu einem Klavierkonzert ein, bei dem Stücke aus dem Soundtrack des Oskar-prämierten Films „Cold War“ erklingt. Besucher können am Stand von Lodsch auch Selfies mit historischen Filmkostümen machen.

Die ITB Berlin ist vom 6. bis 8. März nur für Fachbesucher geöffnet, am 9. und 10. März auch für das breite Publikum. Mehr Informationen zum Reiseland Polen unter www.polen.travel

Hier einige Empfehlungen auf einfachraus.eu zu touristischen Zielen im Reiseland Polen.

Die Stadt der Verliebten Chelmno

Stettinbummel mit vielen Überraschungen

Besuch im modernen Katowice vor der Weltklimakonferenz

Das UNESCO-Welterbe-Silberbergwerk Tarnowitz

Altar für St. Barbara im Bergwerksmuseum von Tarnowitz in Schlesien, Foto. Weirauch
Altar für St. Barbara im Bergwerksmuseum von Tarnowitz in Schlesien, Foto. Weirauch
Hotels

Hotel Monopol Katowice – top Hotel in Polen

Katowice (3)Monika Leraczyk, die strahlende Direktorin des Hotels Monopol in Katowice, mit einigen Mitarbeitern, Foto: Weirauch

Paris Hilton und Andrej Wajda, der berühmte Filmemacher, wohnten schon im 5-Sterne Hotel Monopol in Katowice. Nun also habe ich auch ein Zimmer im diesem edlen Hotel bezogen. Monika Leraczyk, die Hoteldirektorin, ist stolz auf ihr Haus. Man spürt es überall. Die Mitarbeiter sind sehr freundlich, lesen den Gästen regelrecht die Wünsche von den Lippen ab. Nicht ohne Grund: Das Hotel Monopol gehört zu den bekanntesten Hotels in Polen, in Katowice (deutsch Kattowitz) sowieso.

Es reiht sich eines in die Reihe berühmten Bahnhofs Hotels, denn der alte Bahnhof vonKattowitz liegt dem Hotel Monopol direkt gegenüber. Eröffnet im Jahr 1903 erlebte das im Jugendstil errichtete Luxushotel vor allem um die Jahrhundertwende und danach rauschende Feste. Damals schon gingen die Größen der Zeit hier ein und aus.

Reise

Katowice: Kultur und Klima statt Kohle

Katowice (1)

Wenn am 3.Dezember die UN-Weltklimakonferenz in Katowice (auf deutsch Kattowitz) beginnt, dann werden die Teilnehmer neben dem Tagungszentrum auch eine Vielzahl von Museen, Sportzentren, Kinos, Theater und weiteren Attraktionen kennnelernen. Vor allem wird sie die lebensfrohe Stadt überraschen. Die Stadt ist für mich ein Geheimtipp. Vor Jahren noch der polnische Ruhrpott genannt, hat Katowice  mittlerweile eine erstaunliche Wandlung vollzogen. Wir waren da, um uns unter anderem das jüngste polnische UNESO-Weltkulturerbe, das Silberbergwerk Tarnowitz anzuschauen. Es befindet sich etwa eine Autostunde von Kattowitz entfernt. Hier der Bericht dazu.

Katowice liegt rund 300 Kilometer südwestlich von Warschau im Oberschlesischen Industrierevier. die Großstadt ist das  Zentrum der Metropolregion Silesia, zu der je nach Definition zwischen 2,5 und 5 Mio. Einwohner gezählt werden. Das Stadtgebiet von Katowice hat eine Fläche von mehr als 150 Quadratkilometern. Rund 40 Prozent davon sind Wälder einnehmen, weitere 20 Propzent sind Grünflächen. Damit zählt die Stadt zu den grünsten Städten Polens. Kaum zu glauben, dass vor 30 Jahren unzählige Schlote ihren Dreck in die Luft geblasen haben. Insofern tagt die Weltklimakonferenz an einem spannenden Ort.

Wechselvolle Geschichte

Oberschlesien hat eine wechselvolle Geschichte: Am östlichen Rand des deutschen Kaiserreiches gelegen, war die Region spätestens seit dem 19. Jahrhundert geprägt von deutschem und polnischem Nationalismus, der von außen in die Region getragen und von aktiven Minderheiten der Bevölkerung zunehmend aufgegriffen wurde. Der nach dem Ersten Weltkrieg geschlossene Vertrag von Versailles rückte das Industriegebiet um Kattowitz, Gleiwitz, Hindenburg/O.S. und Beuthen/O.S. ins Licht der Weltöffentlichkeit, denn den Streit um dessen nationale Zugehörigkeit führten beide Seiten mit aller Härte. Die bürgerkriegsartigen Zustände in der Region dauerten bis 1921 an. Der Völkerbund entschied nach einem Plebiszit, Oberschlesien zwischen Deutschland und Polen aufzuteilen. Mitten durch eine eng verflochtene Industrieregion verlief ab 1922 die neue deutsch-polnische Staatsgrenze.

Sowohl in der preußischen Provinz Oberschlesien auf deutscher als auch in der Woiwodschaft Schlesien auf polnischer Seite entfaltete sich in den zwanziger und dreißiger Jahren eine gesteigerte Bautätigkeit: Administrations- und Wohngebäude entstanden, die nicht allein den alltäglichen Bedürfnissen einer Region entsprachen, die sich nach ihrer Teilung neu organisieren musste. Der Bauboom sollte auch politische Signale aussenden. Das polnische Katowice und die deutsche Dreistadt Gleiwitz-Hindenburg-Beuthen/O.S. verwandelten sich unter den Vorzeichen nationaler Reorganisationswünsche in der Zeit nach dem Ersten Weltkrieg in ein Experimentierfeld der Architekturmoderne. Die Ergebnisse dieses Experimentes prägen die Stadtbilder bis heute. Wenn man von Katowice spricht, dann muß man wissen, dass rings um die Stadt mehr als 50 Steinkohlenbergwerke und Großkokereien existierten. Und die Menschen lebten in der Nähe ihrer Arbeitsstätten. Deshalb besuchten wir auch zwei typische Arbeitersiedlungen.

Siedlungen der Moderne

In der Vorstadt von Katowice liegen zwei Arbeitersiedlungen: Giszowiec (dt. Gieschewald) und Nikiszowiec (dt. Nikischschacht).
Die Kolonie Giszowiec wurde 1906 bis 1910 für die Arbeiter der Grube Giesche gebaut, deren neue Schächte 1903 bis 1910 entstanden. Errichtet wurden Ein- und Zweifamilienhäuser mit Gärten, Schindeldächern und Schotterstraßen. Die Zahl der Wohnungen war jedoch nicht ausreichend. Der Unternehmensname bezog sich auf den Industriellen Georg von Giesche, der sich bereits im 18. Jahrhundert in Oberschlesien verschiedene Abbaurechte gesichert und damit den

Die Arbeitersiedlung Gieschewald mit den roten Fenstereinrahmungen
Die Arbeitersiedlung Gieschewald mit den roten Fenstereinrahmungen
Kirche im Stadtteil Gieschewald
Kirche im Stadtteil Gieschewald

Giesche-Konzern gegründet hatte. Die „Colonie Gieschewald“ wurde 1907, im Jahr des 200-jährigen Unternehmensjubiläums, gegründet.

Auf freiem Feld wurde mit dem Bau, der auf dem Reißbrett geplanten, neuen Siedlung begonnen. Das Berliner Architekturbüro Georg und Emil Zillmann lieferten den Siedlungsentwurf, der sich an örtliche Dörfer und englische Gartenstädte anlehnte (Die Bergmannssiedlung in Nickischschacht/Nikiszowiec wurde ebenfalls von ihnen entworfen).

Das Kulturhaus und Restaurant im Stadtteil Niekischacht
Das Kulturhaus und Restaurant im Stadtteil Niekischacht

Damit Gieschewald selbständig bestehen konnte, musste Gieschewald über eigene Institutionen verfügen und die Versorgung der Bevölkerung sichergestellt werden. So bildete der Marktplatz (heute: Plac pod Lipami) das Zentrum der Gemeinde und wurde mit Linden bepflanzt, die bis heute erhalten sind.

Erinnerungswand für im Bergbau und in der Kokerei verunglückte Bergleute
Erinnerungswand für im Bergbau und in der Kokerei verunglückte Bergleute

In Giszowiec wurden die Aufnahmen für den Film von Kazimierz Kutz “Perlen eines Rosenkranzes” gedreht und die Geschichte der zum Abriss bestimmten Häuser stimmte damit überein, was in den 70er Jahren des 20. Jahrhunderts in Giszowiec passierte. Es wurde versucht, die Siedlung abzutragen und moderne Wolkenkratzer zu bauen. Zum Glück existiert ein Teil der ehemaligen Kolonie Giszowiec immer noch und das, was übrig ist, ist wirklich sehenswert. Beachtenswert sind u.a. Šlaska (Schlesischer Gasthof), Izba Slaska (Schlesische Stube), die ehemalige Bierstube “Gwarek” (heute Restaurant Pod Kasztanami), die Direktorenvilla, der Wasserturm und die Försterei.

Route der Moderne

Sehenswert die aus dreistöckigen Blockhäusern bestehende Siedlung. An der Ecke der Straßen Sklodowskiej-Curie und Kopernika befindet sich die 1931 gebaute Garnisonkirche des Heiligen Kasimirs von Litauen – das erste funktionalistische Bauwerk, das von der katholischen Kirche in Polen errichtet wurde. Übrigens: den Bauwerken im Stil der Moderne verdankt die Stadt Katowice die Bezeichnung “polnisches Chicago”.

Vom begehbaren Förderturm aus hat man einen tollen Blick über Katowice und das einem zu Füßen liegende Schlesische Museum
Vom begehbaren Förderturm aus hat man einen tollen Blick über Katowice und das einem zu Füßen liegende Schlesische Museum

Aufstrebendes Katowice

Mittlerweile zieht Katowice, aber auch der gesamte Ballungsraum, das Investmentkapital vieler ausländischer Firmen so stark wie kaum eine andere Region in Polen an. Durch neue Büro- und Geschäftsbauten, aber auch durch die fortschreitende  soegannte Tertiärisierung (laut Wikipedia) wandelt sich das Antlitz der Stadt von einer von Schwerindustrie und Bergwerken bestimmten zu einer modernen, von Informationstechnik, Wissenschaft und Forschung geprägten Kulturstadt. Insofern hat die Weltklimakonferenz den richtigen Austragungsort gewählt.

Spektakulär: Schlesisches Museum

Ein unbedingtes Muss während eines Besuches in Katowice ist das Schlesische Museum. Es befindet sich auf dem Gelände der stillgelegten Zeche Ferdinandgrube/KWK Katowice, teilweise in einem spektakulären unterirdischen Gebäudekomplex. Vom einstigen Förderturm hat man den besten Ausblick über die Stadt und die grüne Umgebung von Katowice.

Zu den Sammlungen gehören vor allem ethnologische und archäologische Exponate, die mit der Stadt und der Region Oberschlesien zusammenhängen. Außerdem befindet sich im Museum eine Gemäldegalerie der polnischen Malerei des 19. und 20. Jahrhunderts. Darüber hinaus ist das Museum Ort verschiedener Wanderausstellungen, die thematisch auch andere Regionen betreffen. Derzeit bereitet das Museum verschiedene Projekte zum Thema oral History vor, bei dem Einwohner zu Wort kommen und wo die Wandlung der Stadt in den zurückliegenden 50 Jahren im Mittelpunkt stehen werden.

Gastfreundlich ist das Restaurant Moodro direkt im Alten Maschinenhaus am Schlesischen Museum

Zentrum neuer Musik

Die Schlesische Philharmonie (Filharmonia Śląska) gilt als eine der wichtigsten Musikinstitutionen in Polen und ist heute die einzige Philharmonie in Polen, die mit dem Kammerorchester, dem Symphonieorchester und dem Chor drei Musikensembles besitzt. Dem wohl bekanntesten polnischen Dirigenten Grzegorz Fitelberg ist der seit 1979 alle vier Jahre stattfindende Internationale Dirigentenwettbewerb (Międzynarodowy Konkurs Dyrygentów) gewidmet.

Auch das Nationale Symphonieorchester des polnischen Rundfunks (Narodowa Orkiestra Symfoniczna Polskiego Radia) hat seinen Sitz in Katowice. Die NOSPR Konzerthalle hat 1800 Plätze und gehört zu den besten Konzertsälen Europas.

Der Spodek ist eine riesige Sport- und Veranstaltungshalle
Der Spodek ist eine riesige Sport- und Veranstaltungshalle

Stadt der Festivals

In Katowice werden jährlich viele verschiedene Festivals und andere Kulturereignisse veranstaltet. Eine der wichtigsten Veranstaltungen der Stadt und der Region ist das Rawa-Blues-Festival. Es zieht jedes Jahr viele internationale Gäste an. Ebenfalls im Kulturzentrum Spodek wird das jährliche Metalmania-Festival veranstaltet.

Stadt der Bildung und der Wissenschaft

Katowice ist nicht nur das wirtschaftliche und politische, sondern auch das kulturelle Zentrum des Oberschlesischen Industriereviers. In der Stadt gibt 20 Universitäten und hochshculen. Alle Katowicer Hochschulen zusammen bieten etwa 100.000 Studierenden einen Studienplatz an. In den letzten 15 Jahren hat sich diese Zahl mehr als vervierfacht.

Informationen zu Katowice

  • Touristen-Informationsstelle
    Katowice u. Rynek 13
    Tel. +48 32 2593808
    katowice@silesia.travel
  • Nikischacht
  • ul. Rymarska 4
    Tel. +48 32 2551
    nikiszowiec@silesia.travel
  • Hinkommen30 km vom Stadtzentrum entfernt befindet sich der Flughafen Katowice mit internationalen Linienflügen.

Weiterführende Literatur
Anna Miszta, Reiseführer Woiwodschaft Schlesien, Schlesischer Touristikverein. Katowice 2013.

Nützliche Internetlinks:

Übernachten und gut Essen im Hotel Metropol

  • Adresse: Hotel Monopol
  • 40-012 Katowice, Dworcowa 5
  • Mail: monopol@hotel.com.pl
  • Tel.: + 48 32 782 82 82

Bericht über das einzigartige Hotel hier.

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Rustikal gut Essen in der Gasthausbrauerei, benachbart dem Hotel Monopol

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