Österreich

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Mit nickoVision zu Weihnachtsmarkt und Stephansdom in Wien

Donau-Wien-Linz (107)

Wien mit dem Schiff zu besuchen – eigentlich ein Klassiker. Und solch eine Reise zur Vorweihnachtszeit oder gar zu Weihnachten ? Ja, Wien lohnt zu jeder Jahreszeit eine Schiffsreise über die Donau. Aber zur Weihnachtszeit ist es dort besonders schön. Die entschleunigende Anreise mit der neuen nicko.VISION (von Passau aus gelangten wir in nächtlicher Fahrt mittels Passage von mehreren Schleusen bis Wien. Über Schiff und Technik dann später hier mehr.

Reise

Besuch in Steyr und in Christkindl

steyr

Auf geht es zum nächsten Ausflug auf unserer Weihnachts-Nicko-Flussschiffahrt auf der Donau. Von Linz führt uns eine knapp einstündige Busfahrt zunächst zur Wallfahrtskirche Christkindl Steyr. Seit 1695 pilgern Menschen zum „gnadenreichen Christkindl unterm Himmel“, wie der kleine Ort ursprünglich einmal hieß. Zuerst war es allerding nur einer, Ferdinand Sertl, von Beruf Türmer zu Steyr, der aus der Stadt hierher kam. Der an einer Krankheit Leidende hatte eine kleine Wachsfigur des Christkindes in die Höhlung eines Baumes gestellt und betete hier. Oh Wunder, er wurde von seiner Krankheit geheilt und fortan zogen viele Wallfahrer zu diesem Ort. Die Wallfahrtskirche Christkindl Steyr ist seit Anfang des 18. Jahrhunderts das weithin Wahrzeichen des Wallfahrtsortes.

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Posthotel Achenkirch – Kraftplatz inmitten der Alpen

Posthotel Achenkirch (7)Blick von einem "Karwendelzimmer" über das Landhotel auf das Karwendelgebirge, Foto: D.Weirauch

Umgeben von der prachtvollen Kulisse aus Karwendel, Rofan und Achensee ist das Posthotel Achenkirch ein wahrer Kraftort, der zum Innehalten einlädt und Energie schenkt. Die 7.000 Quadratmeter große Wasser- und Saunawelt des 5-Sterne Wohlfühlhotels ist mit ihren zahlreichen Wasser-, Wärme- und Ruhezonen sowie dem mystisch anmutenden „Versunkenen Tempels“, eine der vielfältigsten und exklusivsten in Österreich.

Umgeben von der prachtvollen Kulisse aus Karwendel, Rofan und Achensee ist das Posthotel Achenkirch ein wahrer Kraftort, der zum Innehalten einlädt und Energie schenkt. Foto: PR/Posthotel
Umgeben von der prachtvollen Kulisse aus Karwendel, Rofan und Achensee ist das Posthotel Achenkirch ein wahrer Kraftort, der zum Innehalten einlädt und Energie schenkt. Foto: PR/Posthotel

Posthotel Achenkirch – Kraftplatz inmitten der Alpen

Das Ankommen und Innehalten fällt nicht schwer im Posthotel Achenkirch in Tirol. Von der ersten Minute an fühlten wir uns gut aufgehoben und umsorgt. Um ehrlich zu sein, wir hatten kaum etwas anderes erwartet, gilt das Posthotel Achenkirch doch seit Jahren als eines der besten Wellnesshotels in Österreich. Der renommierte Relax guide benotet das Fünf-Sternehaus stets mit vier Lilien. Viel wurde und wird getan, um den umkämpften Platz in der Spitzengruppe zu behalten. Doch wir erlebten noch eine Steigerung.

Am Rande von Achenkirch in Tirol, Foto: D.Weirauch
Am Rande von Achenkirch in Tirol, Foto: D.Weirauch

Karl Reiter Junior, der in vierter Generation das Hotel inmitten des kleinen Ferienortes Achenkirch seit 2014 leitet, hat die großen Schuhe seines Vaters angezogen und  eine Reihe von Neuerungen umgesetzt. Dazu zählen neben dem Bau des spektakulären unterirdischen versunkenen Tempel (acht Meter unter der  Erdoberfläche)  vor allem wohlüberlegte Programme, die nur dem einen Ziel dienen: Entspannung und Achtsamkeit der Besucher zu erreichen.  Dafür braucht es vor allem ein engagiertes Team.  Mehr als 180 Mitarbeiter sorgen sich um das Wohl der Gäste. Titel, wie „Hotelier des Jahres“ und „Arbeitgeber des Jahres“ bezeugen, dass dort weiter gedacht wird. Bevor ich es vergesse: Das Haus ist erst Gästen ab 14 Jahren vorbehalten. Eltern sollen sich auch einmal ohne den Nachwuchs entspannen können, so Reiters Credo.. Die anfängliche Kritik daran ist längst abgeflaut. Betreibt doch Seniorchef Karl Reiter im Burgenland mit dem  Finest Family für Kinder & Familien eines der besten Familienhotels Österreichs.

Der Reihe nach.

❏ Historie des Posthotels Achenkirch

1918 nimmt Familie Reiter die Geschicke der Posthalterei mit Gaststube in ihre Hände. Drei Generationen später wird 1975 aus dem „Gasthof zur Post“ das „Hotel Post“. 1982 firmiert das Haus als „Posthotel Achenkirch“. Karl und Karin Reiter setzen mit der  Bäder- und Thermenlandschaft, Kurabteilung und Schönheitsfarm Maßstäbe im beginnenden Wellnesstrend. Seit 1984 gibt es zudem eine eigene Landwirtschaft, die die Küche beliefert. Bis heute einzigartig ist auch die Lipizzaner-Zucht, eine der größten in Westeuropa. Gäste können selbst reiten oder sich in Kutschen setzen, die von den edlen Pferden gezogen werden. Ständig wird an Neuerungen gearbeitet: Bis zum 100. Geburtstag im kommenden Jahr wird das alte Stammhaus komplett runderneuert und weitere Bereiche saniert.

❏ Die Begrüßung im Posthotel Achenkirch

So wie es sich der Gast wünscht: sehr persönlich ist die Begrüßung. Mit einem Glas Sekt oder Saft. Sodann gibt es ausführliche  Tipps für den Aufenthalt. Die sind auch wichtig, denn das Haus is, bedingt durch oftmalige Erweiterungen, recht verwinkelt. Von außen ist die riesige Dimension nicht erkennbar. Allein der SPA-Bereich hat 7000 Quadratmeter. Es gibt eine Ladengalerie mit mehreren Shops und weiteren Räumlichkeiten, die Ski- und Fahrradkeller. Wer will, kann sich gleich zu Beginn für  die Teilnahme an einem der Angebote im Aktiv- und Entspannungsprogramm entscheiden. Dazu zählen unter anderem  Aquafitness, Wirbelsäulengymnastik, Wanderungen oder Radtouren (auch mit Mountainbike).

Sowie die Gäste stets mit ihren Namen angesprochen werden, so lernt man auch die Mitarbeiter kennen. Gregor heißt beispielsweise der Personaltrainer, Dominik der engagierte junge Kellner und Christoph der bergsteigende Wanderleiter. Übrigens wohnen zahlreiche Mitarbeiter im gegenüberliegenden „Refugium“, eine Art Wohnheim. So schafft man es, dass die Kellnern und Köche oder Zimmerdamen nicht jedes Jahr wechseln.

Blick von einem “Karwendelzimmer” auf das Karwendelgebirge, Foto: D.Weirauch

Die täglich morgens auf dem Frühstückstisch liegende Hotelpostille „Aufbruch“  vermittelt zudem neben Tagesprogramm auch die Abendmenüs sowie die Wetteraussichten. Nachdenkenswertes aus der Feder von Karl Christian Reiter gibt es ebenso. Mein Fazit nach drei Tagen: Umgeben von der beeindruckenden Kulisse aus Karwendel, Rofan und Achensee ist das Posthotel Achenkirch ein wahrer Kraftort, der zum Innehalten einlädt und Energie schenkt.

❏ Die Zimmer im Posthotel Achenkirch

Gediegen wohnen lautet die Devise in den 144 Zimmern. Es gibt neben 50 Landhauszimmer, verschiedene Suiten (u.a. Schlößl und Junior) auch Zimmer mit Blick auf das Karwendelgebirge rund 50 Landhauszimmer. Die Gäste erwartet in den Zimmern ein gemütlicher „Natural Look“, Halle und Lobby präsentieren sich in frischem Look & Feel mit den neuen Posthotelfarben und weichen Stoffen.

Blick in die Juniorsuite. Foto: PR/Posthotel
Blick in das Karwendelzimmer/Juniorsuite. Foto: PR/Posthotel

❏ Essen und Trinken

Ein genauso wichtiger Wohlfühlfaktor ist die ausgezeichnete Haubenküche, in der viele Produkte aus der eigenen Landwirtschaft kreativ veredelt werden.

Ausgesprochen freundliche und zuvorkommende Mitarbeiter, grandioses Frühstücksbuffet, sehr gute bis ausgezeichnete Küche mit biologischer Ausrichtung, vieles kommt aus der eigenen Landwirtschaft, Light Lunch und Nachmittagsjause sind im Preis inkludiert.

Posthotel
Foto: Posthotel/ MAXUM

Der Posthotel Küchenchef Fabian Leinich schätzt die einzigartigen Aromen der frischen Kräuter, die er  im Kräutergarten des Hotels erntet. 82 verschiedene Kräuter und Gewürze wachsen dort nach streng ökologischen Maßstäben.

So manches wilde Gewächs findet ebenfalls den Weg in die Küche: Holunderblüten für ein köstliches Dessert, Gänseblümchen und Löwenzahn für den Salat oder die jungen hellen Frühlingstriebe der Fichten für einen aromatischen Sirup. Was vor einem Jahrzehnt noch als „Unkraut“ galt, wird immer mehr geschätzt, denn gerade in den kräftigen Aroma- und Bitterstoffen liegt der gesundheitliche Wert der wilden Kräuter.

Das Posthotel bezieht seine Lebensmittel vorrangig aus der eigenen Landwirtschaft oder von regionalen Lieferanten. Es macht dem Küchenteam einfach mehr Spaß, mit Zutaten zu kochen, deren Weg vom Acker bis zum Teller man kennt. Kurze Transportwege garantieren Frische. Morgens gemolken, wird die Milch vom eigenen Hof nachmittags schon verwendet. Nachhaltigkeit, Regionalität und Saisonalität sind in der Küche keine Schlagworte sondern gelebte Werte. Sogar das Wasser stammt aus einer eigenen Quelle.Kühe

Rind-, Kitz- und Lammfleisch, die Frühstückseier, Käse aus silofreier Heumilch und Speck stammen von den eigenen Höfen. Naturjoghurt, Brot und Gebäck liefern Betriebe aus Achenkirch, Obst, Gemüse und Kartoffeln ein Bauer aus dem Inntal. Wildbret aus heimischen Wäldern und fangfrische Fische aus dem Achensee bereichern die Tafel. Tiroler Sennereien steuern Käsesorten aus Kuh-, Schaf- und Ziegenmilch bei. Den Honig am überaus reichhaltigen Frühstücksbuffet haben Bienen im benachbarten Zillertal gesammelt.

Brot und Gebäck kommen vom benachbarten Bäcker Alexander Adler. Foto: D.Weirauch

❏ Wellness im Posthotel Achenkirch

Die rieisge Wasser- und Saunawelt gehört zu den exklusivsten in Österreich. Im ATRIUM SPA werden die Gäste mit außergewöhnlichen Beauty-Anwendungen verwöhnt. Das SPA-Angebot ist konkurrenzlos in Tirol. Das Posthotel gilt  in Sachen Wellness in Österreich als unumstrittener Vorreiter, so schreibt Christian Werner, Herausgeber des Relax guide im jüngsten Jahresmagazin für Körper und Geist.

Die 7.000 qm große Wasser- und Saunawelt des 5-Sterne Wohlfühlhotels ist mit ihren fantasievollen Wasser-, Wärme- und Ruhezonen eine der vielfältigsten und exklusivsten in Österreich. Foto: PR/Posthotel
Die 7.000 qm große Wasser- und Saunawelt des 5-Sterne Wohlfühlhotels ist mit ihren fantasievollen Wasser-, Wärme- und Ruhezonen eine der vielfältigsten und exklusivsten in Österreich. Foto: PR/Posthotel

„1982, als andere Hoteliers hinter dem Wort Wellness noch ein schottisches Wassermonster vermuteten, setzte man hier auf wohltuende Wasser-und Wärmewelten.“ Der Wellnessbereich beherbergt heute unter anderem ein Zentrum für traditionelle chinesische Medizin, sechs Schwimmbecken, mehrere Saunen und ein Ladys Spa. Christian Werner schwärmt: “Vor mehr als drei Jahrzehnten hat hier der virtuose Gastgeber Karl Reiter mit seinen beherbergungsmäßigen Spitzenklöppelkünsten das Eichmaß des Wohlfühlens geschaffen, heute wird die oftmals erweiterte Anlage von seinem Sohn geführt. Sie liegt ruhig mitten im Ort und besteht mittlerweile aus acht miteinander verbundenen Logiergebäuden, was zu verwinkelten Grundrissen führt. Das Ambiente der öffentlichen Räume zeigt sich atmosphärisch und stilvoll gestaltet, die Zimmer im gehobenen Landhausstil sind sehr gut ausgestattet und ausnahmslos großzügig geschnitten. Sie stehen in sechs verschiedenen Hauptvarianten (mit zahlreichen Abweichungen) zur Auswahl, einige fühlen sich allerdings nicht mehr ganz taufrisch an.” Ab Mitte Juni 2017 wird wieder kräftig saniert im Posthotel.

Der Wellnessbereich ist außerordentlich weitläufig, unter anderem bietet er sechs richtige Schwimmbecken, zwei Whirlpools und zahlreiche Saunen, weitere zwei fabelhafte Fitnesszonen, Liegewiese, ein Ladys-Spa, ein Zentrum für Traditionelle Chinesische Medizin sowie ein konkurrenzlos breites Angebot an täglichen Entspannungs- und Aktivprogrammen, darunter Meditation, Qi Gong, Tai Chi, Pilates und Yoga. Kurz gesagt: Mehr Spa – und mehr Sportmöglichkeiten – gibt es nirgendwo in Westösterreich.

Eine von Wasser umringte Feuerstelle, eine Brücke zwischen Soledom, Drachensauna, Tempelsauna und Eisbrunnen - ein asiatisch inspirierter Ort der Stille für Reinigung und Erneuerung. Foto: PR/Posthotel
Ein asiatisch inspirierter Ort der Stille für Reinigung und Erneuerung. Foto: PR/Posthotel
Umgeben von der prachtvollen Kulisse aus Karwendel, Rofan und Achensee ist das Posthotel Achenkirch ein wahrer Kraftort, der zum Innehalten einlädt und Energie schenkt. Foto: PR/Posthotel
Umgeben von der prachtvollen Kulisse aus Karwendel, Rofan und Achensee ist das Posthotel Achenkirch ein wahrer Kraftort, der zum Innehalten einlädt und Energie schenkt. Foto: PR/Posthotel

❏ Spielraum für Erwachsene

Das neue Konzept des Posthotels eröffnet den Gästen „Spielräume für Erwachsene“. Sie sollen sich ausprobieren können, für ein paar Tage die Verantwortung loslassen, das Kind in sich wieder entdecken dürfen. „Und wenn es dazu gehört, ausgelassen miteinander zu schaukeln, dann soll die Erfüllung auch dieses Wunsches möglich sein“, erklärt Gastgeber Karl C. Reiter das Konzept. „Unser Motto lautet ‚Wo die Reise beginnt‘, und im Idealfall ist es eine Reise zu sich selbst“, führt der junge Hotelier weiter aus. Damit sich die Hotelgäste fühlen „wie im Paradies“ helfen Experten und Expertinnen verschiedener Fachrichtungen, von der Yogameisterin bis zum persönlichen Urlaubsassistenten, beim Auffinden der eigenen Sehnsüchte und beim Verwirklichen der Urlaubsträume.

Berge vor der Tür, Blick aus dem Fenster des Posthotels Achenkirch
Berge vor der Tür, Blick aus dem Fenster des Posthotels Achenkirch

Und wen es in die Berge zieht, der wandert einfach. Wir sind mit Christoph, einem jungen Wanderleiter und Sportcoach des Posthotels, auf die Bründlalm gewandert. Dabei gab er viele Geschichten rund um Achenkirch und Karwendel zum Besten. Solche engagierten Kenner ihrer Heimat wünscht man sich öfter.

❏ Golfen auf eigenem Platz

Einen Rundumblick auf den Karwendel und das Rofangebirge sowie erstklassige Abschlagmöglichkeiten erwarten die golfenden Gäste des Posthotels auf dem hoteleigenen Alpengolf-Platz in direkter Nähe. Leiter der Golfschule ist der mehrfach ausgezeichnete Golflehrer Rudi Knapp. Das Programm Schnuppergolfen, Einsteigerkurse, Platzreifekurse und Turnierreifekurse. Zum „Abschlagen und Abspannen“ bietet das Posthotel Achenkirch diverse Golf-Pauschalen an. Das Arrangement „Go for Golf“ beinhaltet vier Übernachtungen mit Wohlfühlpension sowie einen Platzreifekurs mit Pro Rudi Knapp, die Mitgliedschaft für 2017 im Posthotel Alpengolf und die ÖGV-Mitgliedschaft mit Clubkarte. Die Pauschale ist während der gesamten Golfsaison buchbar.

❏ Specials im Posthotel Achenkirch

Mittlerweile großer Beliebtheit genießen die Retreats zu Themen wie Achtsamkeit, innere Kraft und Neuorientierung. Experten bezeichnen diese Ruhepausen als „Detox für den Geist“. Resilenz kann man trainieren. Das hat das Posthotel erkannt und spezielle Programme zu  einem seiner Schwerpunkte gemacht. Erfahrene Trainer, wie Stefan Spiecker, helfen bei der Neuorientierung und Standortbestimmung. Gefragt sind auch die Kurse von Naturfotograf Günther Zöhrer. Er, der den Gästen im übertragenen Sinne eine „Neues Sehen“ beibringen will, nutzt einzigartige Einblicke und Ausblicke in die Natur, um das Nachdenken über eine neue Lebenshaltung zu erreichen. Dorothee, mit der ich eine Wanderung zur Bründlalm, absolvierte, schwärmte übrigens von den unkonventionellen Möglichkeiten, die das Posthotel ihr während eines einwöchigen ‚Aufenthaltes bringt. „Wenn ich ausgebrannt bin, dann komme ich immer wieder hier her, um Kraft zu tanken.“ Sie genießt die zahlreichen Anwendungen im SPA-Bereich ebenso wie  das stundenlange Verweilen im „Versunkenen Tempel“.

❏ Pferdeglück im Reiterhimmel

Das ist europaweit einmalig. Eine ganz spezielle Beziehung zu Pferden hatte man im Posthotel Achenkirch immer schon. Hervorgegangen ist das Haus ja aus einer  Posthalterei. Heute stehen Lipizzaner in der lichten Gestütsanlage, verbunden durch einen unterirdischen Gang mit dem Haupthaus.

Die Lipizzaner im Posthotel sind keine Showpferde, Geländeritte führen in die Tiroler Bergwelt, Kutschfahrten durchs Achental. Foto: PR/Posthotel
Die Lipizzaner im Posthotel sind keine Showpferde, Geländeritte führen in die Tiroler Bergwelt, Kutschfahrten durchs Achental. Foto: PR/Posthotel

Obwohl ich kein Reiter bin, die Pferde habe ich mir von dem freundlichen Gestütsleiter zeigen lassen. Eine Augenweide. Es gibt  derzeit zwölf Lipizzaner, ein Haflinger und ein Kladruber. Sie genießen die Weiden und saftigen Almwiesen. Die Lipizzaner im Posthotel sind keine Showpferde, sondern Reittiere, auf denen sich Pferdfreunde einen Lebenstraum erfüllen können. Reit-Kurse finden in der hoteleigenen Reithalle und auf dem benachbarten Reitplatz statt, Geländeritte führen in die Tiroler Bergwelt, Kutschfahrten durchs Achental.

Basecamp für Outdooraction

Mollig warm und wohltuend sind die Pools der Bäderlandschaft des Posthotels Achenkirch. Für weitergehende wassersportliche Ambitionen sind der Achensee sowie die Bäche und Flüsse der Region ein ideales Revier mit einer eindrucksvollen Bergkulisse obendrein. Wer Segeln, Kitesurfen, Stand-up-Paddeln oder Tauchen möchte, findet vor Ort viele Anbieter, die Kurse und Equipment bereitstellen. Wasserreiche Flüsse und Bäche werden beim Canyoning, Raften und Wildwasserschwimmen erkundet. Erfahrene Guides des Posthotels bieten zum Beispiel Einführungen ins SUP und Tubing am Achensee und organisieren Ausflüge zum Canyoning oder Klettern. Wöchentlich finden auch Ausflüge in den Hochseilgarten statt.

Informationen zum Posthotel Achenkirch

  • Adresse: 6215 Achenkirch Nr. 382, 6215 Achenkirch am Achensee · Tirol, Austria
  • Fon: +43 5246-6522, E-Mail: posthotel@posthotel.at
  • Internet: www.posthotel.at
  • Wie kommt man hin?
  • Mit Zug oder Flugzeug
  • Der nächstgelegene Bahnhof ist im 20 Minuten entfernten Jenbach. Von dort werden die gästeabgeholt. Auch von den Flughäfen Innsbruck (50 km) und München (120 km) ist Abholservice möglich.
  • Mit dem Auto
  • München liegt. 1,5 Stunden Fahrtzeit mit dem Auto entfernt, rund zwei Stunden braucht die direkte Verbindung mit dem Zug.
  • Es gibt eine Tiefgarage mit Autowaschanlage
  • München – Achenkirch:
  • Von München kommend über die A8 und anschließend die B318 und B307 bis Achenkirch.
  • Salzburg – Achenkirch:
  • Von Salzburg kommend über die A8, A93 und A12, Abfahrt 39 Wiesing und über die B181 weiter bis Achenkirch.
  • Innsbruck – Achenkirch:
  • Von Innsbruck kommend ber die A12 bis zur Ausfahrt 43 Jenbach. Von dort via B181 bis Achenkirch.
  • Reiseführer:  MARCO POLO Reiseführer Tirol, von Andreas Lexer  (Autor), Uwe Schwinghammer (Bearbeitung) inklusive kostenloser Touren-App & Update-Service Taschenbuch, 12,9 Euro

Ausflugsziele: u.a. zum Achensee mit Schifffahrt und historischer Dampfeisenbahn.

Die "Innsbruck" auf dem Achensee in Tirol. Foto: D.Weirauch
Die “Innsbruck” auf dem Achensee in Tirol. Foto: D.Weirauch

Die örtliche Blaskapelle spielt vor dem Posthotel. Foto: D.Weirauch

Die Recherche wurde unterstützt vom Posthotel Achenkirch. Danke für die Einladung.

 

 

 

Reise

Winter-Romantik in Kitzbühel

Kitzbühel (31)

Jenseits der Pisten zeigt sich die legendärste Sportstadt der Alpen von ihrer beschaulichen Seite. Tipps für unvergessliche Urlaubstage abseits des Hahnenkammrennen. Der Winter hat viele Gesichter. Besonders in Kitzbühel. Zwar kennt jeder die legendärste Sportstadt der Alpen, weil hier seit mehr als 125 Jahren Skigeschichte geschrieben wird und die weltbesten Abfahrtsläufer alljährlich beim Hahnenkammrennen um hundertstel Sekunden kämpfen (in dieser Saison am 26. Januar). Das ist die prominente Seite. Wer weiter liest, entdeckt jenseits des Pistenzaubers ein wahres Wintermärchen mit beschaulichen, romantischen, teilweise überraschenden und durchweg faszinierenden Kapiteln.Blick vom Fenster des Hotel Schweizerhof auf Kitzbühel

Blick vom Fenster des Hotel Schweizerhof auf Kitzbühel

Denn Kitzbühel ist eine traditionsreiche Alpenstadt mit einzigartigem Flair und vorbildlicher Infrastruktur. Das historische Zentrum mit seiner charmanten Bummelmeile, die hochwertige Hotellerie und Gastronomie und natürlich die vielfältigen Freizeitangebote im Angesicht von Kitzbüheler Horn und Hahnenkamm bescheren unvergessliche Urlaube.

Links der Turm der Liebfrauenkirche (14. Jhdt.), rechts die Pfarrkirche „Zum Heiligen Andreas“
Links der Turm der Liebfrauenkirche (14. Jhdt.), rechts die Pfarrkirche „Zum Heiligen Andreas“

 Während Skifahrer den Pistenspaß in vollen Schwüngen genießen, entdecken Winterwanderer in der tief verschneiten Landschaft der Kitzbüheler Grasberge ihre eigene Bilderbuchidylle. Das Tourenportal unter maps.kitzbuehel.com liefert zahlreiche Routenvorschläge verschiedener Schwierigkeitsgrade. Wer lieber in Gesellschaft unterwegs ist, kann sich geführten (Schneeschuh-)Wanderungen anschließen, die für Gäste gratis angeboten werden und zu den schönsten Plätzen rund um die Gamsstadt führen. Oder wie wäre es mal mit einer Fackel- oder Vollmondwanderung?

Wandern zum, Schwarzsee
Wandern zum, Schwarzsee

Freunde des nordischen Sports freuen sich über 62 Loipenkilometer, die Skatern ebenso wie klassischen Langläufern kostenlos zur Verfügung stehen. Die Spuren im Angesicht des Wilden Kaisers, hinüber ins Brixental und bis zum Pass Thurn weisen wenig Höhenunterschiede aus und sind daher genau das Richtige für Genießer. Highlights: Die (bei Bedarf beschneite) Loipe rund um den Schwarzsee, die in den Abendstunden beleuchtet wird und die schneesichere Höhenloipe auf 1200 Metern am Pass Thurn, die grandiose Ausblicke auf die Hohen Tauern bietet.

Zu den Kitzbüheler „WinterClassics“ gehören selbstverständlich auch zünftige Rodelabenteuer. Besondere Empfehlung: Gemütlich hinauf zur Kelchalm (3,5 km) oder zur Trattenbachalm (5 km) wandern, oben einkehren und rasant auf dem Schlitten wieder hinunter ins Tal sausen. Romantiker treffen sich am Gaisberg zum Nachtrodeln unterm Sternenhimmel.

Noch mehr Winter auf die sanfte Tour gefällig? Besonders gesellig geht es beim Traditionssport Eisstockschießen auf den vier Kunst- und zwei Natureisbahnen in den Feriendörfern zu, während sich Gäste in Kitzbühel selbst in Österreichs einziger Curling-Halle im „Schach am Eis“ messen können. Und wer mag, verabredet sich zum Eislaufen im Sportpark Kitzbühel.

Ein Gaudi ist das Eisstockschießen am Rasmushof
Ein Gaudi ist das Eisstockschießen am Rasmushof

Auf den Ausfahrten durch die tief verschneite Winterlandschaft hinüber zum idyllischen Schwarzsee können Urlauber die Natur genießen und nebenbei jede Menge über die Gamsstadt erfahren.

Alexandra ist die jüngste Pferdefachwirtin in Kitzbühel
Alexandra ist die jüngste Pferdefachwirtin in Kitzbühel

Wer tiefer in die Materie eindringen möchte, plant einen Besuch im Kitzbühel Museum. Hier lernen Gäste das mittelalterliche und barocke Kitzbühel kennen, tauchen darüber hinaus in die Wintersportgeschichte ein und begegnen Alfons Walde (1891-1958). Er hat wie kein anderer das Bild Tirols als verschneites Bergland und Skidestination geprägt – vor allem mit seinen Werken, die in den 1920er und 1930er Jahren entstanden, als Plakate um die Welt gingen und noch immer (oder gerade wieder) zahlreiche Hotels schmücken. Übrigens soll es Alfons Walde gewesen sein, der Kitzbühel zu den farbigen Fassaden riet, für die es heute bekannt ist.

Stadtführer Peppi Treichel kennt viele Geschichten
Stadtführer Peppi Treichel kennt viele Geschichten

Advent in Kitzbühel:

Besonders romantisch wird’s in der Adventszeit. Von 28. November bis 26. Dezember erstrahlt das historische Stadtzentrum von Kitzbühel wieder in weihnachtlichem Glanz. Auf dem Adventsmarkt mit Tiroler Köstlichkeiten und traditioneller Handwerkskunst sorgen heimische Chöre und Musikgruppen für den stimmungsvollen Rahmen. Auf die kleinen Besucher wartet ein großes Kinderprogramm. Immer freitags ab 17.30 Uhr nimmt ein Bergwanderführer Gäste mit zur Fackelwanderung. advent.kitzbuehel.com

 

 

 

 

 

 

Über Kitzbühel: Kitzbühel und seine Feriendörfer Reith, Aurach und Jochberg bieten winters wie sommers ein breites Angebot an Sport- und Erholungsmöglichkeiten: Skifahren, Langlaufen, Wandern, Biken, Golfen und vieles mehr. Kulinarik und Genuss werden in der geschichtsträchtigen Region seit jeher großgeschrieben und können vom traditionellen Wirtshaus über die urigen Hütten am Berg bis zur Haubenküche erlebt werden. Insgesamt sind aktuell 16 Hauben an die Gastronomie der Region vergeben. Dazu kommen zahlreiche Veranstaltungen von internationaler Bedeutung, die der Gamsstadt im Herz der Alpen ihr besonderes Flair verleihen. Alle Informationen zum Veranstaltungskalender stehen unter events.kitzbuehel.com.

Weitere Infos:

Kitzbühel Tourismus, Hinterstadt 18, A-6370 Kitzbühel, Tel.: +43 5356 66660,

Fax: +43 5356 66660-77, servus@kitzbuehel.com, wandern.kitzbuehel.com

Reise

Kitzbühel – beliebter denn je

Kitzbühel) (1)

Das berühmte Hahnenkamm-Rennen mit der Streif-Abfahrt stellt jährlich im Januar wie eh und je den sportlich-gesellschaftlichen Höhepunkt im internationalen Ski-Weltcap-Kalender dar. Die Streif ist legendär und gilt als schwerste Abfahrtsstrecke der Welt. Seit 1937 wird hier talwärts gebrettert. KitzSki erstreckt sich mit modernsten Seilbahnen vom Hahnenkamm Richtung Kirchberg im Norden und bis zu Pass Thurn sowie Hollersbach im Süden. Und das Kitzbüheler Horn auf der gegenüberliegenden Talseite wurde zum modernen Familienskigebiet weiterentwickelt.  Während unseres Besuches im November wurde der neue Sessellift eingeweiht.

Hotels

20 Jahre 50plus Hotels

Stätte gediegener Gastlichkeit: Hotel Bergland Obsteig. Foto: D.WeirauchStätte gediegener Gastlichkeit: Hotel Bergland Obsteig. Foto: D.Weirauch

20 Jahre 50plus Hotels: Gesund genießen!

Die 50plus Hotels, die seit 20 Jahren von Österreich ausgehend die Ansprüche erfahrener Reisender in den Mittelpunkt ihrer Qualitätsbemühungen gestellt haben, feiern am 1. Oktober den Internationalen Tag der älteren Menschen. Bereits 1990 von der UNO als „Internationaler Tag der älteren Generationen“ ausgerufen, stellt er die älteren Menschen ins Zentrum der Aufmerksamkeit. Der 50plus Hotels-Plattform gehören Hotels der 3- bis 5-Sterne-Kategorie in 6 europäischen Ländern an, die unter dem Motto „20 Jahre gesund genießen“ inspirierende Natur-, Kultur- und Gesundheitsangebote präsentieren.