Norwegen

Reise

Auf den Spuren der Hanse in Bergen

Bergen (10)

Wie im Märchen fühlt man sich als Besucher im norwegischen Bergen, verzaubert und in einer anderen Welt. Und es macht doppelt Spaß, bei strahlendem Sonnenschein die liebenswerte Stadt zu erkunden. Ihre handelsgünstige Lage, eingebettet zwischen sieben Bergen am inneren Byfjord, zog im 14. Jahrhundert die deutsche Hanseflotte an. Mehr als 200 Jahre bestimmten die Hansekaufleute das Geschick Bergens. Eine Großhandelsfirma nahm direkt am Kai, unweit des Liegeplatzes der AIDAluna, ihre Tätigkeit auf. Der Stadtteil Bryggen mit seinen historischen Kaufmannshäusern und kleinen Höfen erinnert heute noch an das rege Treiben dieser Zeit. Das “Tyske Bryggen” (Deutsche Brücke) steht seit 1979 auf der “Liste des Kultur- und Naturerbes der Welt” der UNESCO. Auf den Spuren der Hanse in Bergen

Einem Besuch des Hanseviertels Bryggen sollte unbedingt ein Gang durch das Hanseatische Museum vorausgehen. Hier bekommt man ein authentisches Bild von der harten Arbeit und Lebensweise der Handelsleute. Die Hanse-Häuser wurden damals zum Be- und Entladen der Schiffe direkt am Hafenbecken gebaut, bilden so einen Kai, die Brygge.

Heute ist das Hanseviertel mit seinen bunten, schmalen und hohen Holzhäusern eine der wohl bekanntesten Sehenswürdigkeiten Bergens. Hier schlängeln sich Touristen durch schmalen Gassen zwischen den spitzgiebeligen bunten Holzhäusern, um in die lang gestreckten Höfe zu gelangen. Boutiquen, Antiquitäten- und Souveniergeschäfte sowie Restaurants laden zum Verweilen ein. Die Schøtstuene (Gildenhalle) ist im Hanseviertel ein weiterer authentischer Ort, der für die Handelsleute zugleich als Gastraum, Küche und Versammlungsraum diente. Dieses Hansehaus war der einzig beheizbare Raum in Bryggen.

Mit dem Wegzug der letzten hanseatischen Händler in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts aus Bergen, verlor die Stadt ihren Ruf als blühende Hanse-Stadt. Im 18. und 19. Jahrhundert trugen norwegische Händler zur Wiederbelebung der Stadt und des Hafens bei. Bergen entwickelte sich allmählich zum führenden Zentrum der skandinavischen Kultur. Bergen ist heute als Geburtsort von Musikern, Dichter und Malern bekannt. Das Philharmonische Orchester Bergen existiert seit 1765, in seinem Spielplan stehen Werke des weltbekannten und in Bergen gebürtigen Komponisten Edvard Grieg auf. Auch Norwegens erstes Nationaltheater wurde hier 1850 gegründet. Eine Konzerthalle mit hervorragender Akustik, Kunstgalerien, Museen und eine der besten Universitäten Norwegens unterstreichen Bergens Rolle als Kultur- und Bildungsstadt.

Nach unserem Spaziergang durch das Hanseviertel geht es zum Fischmarkt, direkt gegenüber von Bryggen gelegen. Auch hier laden Verkaufstische zum Verweilen ein. Neben Fisch, frisch, geräuchert, getrocknet, Blumen, Obst, Gemüse werden hier auch Handarbeiten und traditionelle Souvenirs (Strickwaren) verkauft.

Hat man den Fischmarkt überquert, steht man für der Touristeninformation, die im Juni, Juli und August von 8.30 bis 22 Uhr geöffnet hat. Unser Weg führt uns geradeaus weiter zur Marienkirche. Die im 12. Jahrhundert im romanisch-gotischen Stil errichtete Kirche ist das älteste Gotteshaus Bergens, das seit dem frühen Mittelalter ununterbrochen genutzt wird. Zwei mächtige Türme umrahmen das Westportal.

Auf dem Weg zurück zum Kreuzfahrtschiff legen wir noch einen Stopp an der Festung Bergenhus & Håkonshalle ein. Aus Bergens Zeit als Norwegens Hauptstadt stammt der noch aus Holz gebaute Königshof Bergenhus. Im 13. Jahrhundert wurde er duch König Håkon Håkonsson zu einer steinernen Festung ausgebaut und mit einer Ringmauer umgeben. Der älteste Teil der noch heute erhaltenen Anlage ist die Håkonshalle, dem größten mittelaltern Profanbau Norwegens. 1944 wurde sie bei der Expolion eines deutschen Munitionsschiffes im Hafen völlig zerstört, jedoch originalgetreu wieder aufgebaut. Heute finden in diesem Festsaal mit seinem schönen Holzgewölbe Konzerte, Staatsempfänge und offizielle Festveranstaltungen statt.

Auf dem Fischmarkt von Bergen scheinen die Preise extra hoch zu sein Foto: Weirauch
Auf dem Fischmarkt von Bergen scheinen die Preise extra hoch zu sein Foto: Weirauch

Extra Zeit sollte man sich beim Besuch des größten Aquariums Nordeuropas nehmen. Es liegt im Nordnespark im Nordwesten der Stadt. Im riesigen Wasserbecken im Hof des Museums tummeln sich Robben und Pinguine, deren Fütterung eine besondere Attraktion ist.

Weitere tipps für Bergen

  • TouristInformation in Bergen
    in der Torghallen auf dem Fischmarkt, in der zweiten Etage hat man einen schöne Panoramasicht auf den Hafen und das Hanseviertel Bryggen.
    Adresse: Strandkaien 3, NO-5012 Bergen, Norwegen
    Tel. (+47) 55 55 20 00
    E-Mail: info@visitBergen.com
    Öffnungszeiten:
    Juni-August: täglich 8.30-22 h
    Mai-September: täglich 9-20 h
    Sonst: Mo.-Sa. 9-16 h
    Internet: www.visitBergen.com
  • Hanseatisches Museum und Schötstuben
    Finnegåden 1 A, 5003 Bergen
    Tel. (+47) 53 00 61 10
    Erwachsene NOK 160
    Studenten NOK 140
    Kind NOK 0
    Gruppe ab 10 Personen NOK 85
    E-Mail: hanseatisk@museumvest.no
    Öffnungszeiten:
  • 1. Mai – 30. September
    Mai: 9 – 17 h
    Juni-August: 9-18 h
    September: 9-17 h
    Schøtstube
    Mai: 10-17 h
    Juni-August: 10-18 h
    September: 10-17 h
  • Internet: www.museumvest.no
  • Festung Bergenhus
    Vågen, 5003 Bergen
    täglich geöffnet von 6.30 – 23 h
  • www.forsvarsbygg.no
  • Im Hafen von Bergen Foto: K.Weirauch
    Im Hafen von Bergen Foto: K.Weirauch
Reise

Stippvisite in Hammerfest

Hammerfest (2)

Nachdem uns die Sonne um Mitternacht am Nordkap begrüßte und die Nacht zum Tag werden ließ, freuten wir uns auf Hammerfest. Wie begegnet man einer norwegischen Stadt, in der unsere Vorfahren beim Rückzug der deutschen Wehrmacht 1944 in der Aktion „Verbrannte Erde“ nur die lutherische Friedhofskapelle von 1937 stehen ließen, die somit heute das älteste Gebäude von Hammerfest ist? Wie begegnen uns die Hammerfester Einwohner? Mit Argwohn, Zurückweisung, ja gar totaler Ablehnung? Wir laden ein zu: Stippvisite in Hammerfest

Nördlichste katholische Kirche der Welt

In der Touristeninformation diekt am Hafen wurden wir von einem jungen Mann in deutscher Sprache begrüßt, der uns mit einer Offenheit begegnete, die unsere Neugier auf die kleine  Stadt verstärkte. Er empfahl uns in die Sankt Michaelskirche zu gehen, die in allen Prospekten als nördlichste katholische Kirche der Welt beschrieben wird, aber für uns auch ein kostbarer Ort wurde, der uns Antworten auf unsere Fragen gab.

Blikc in die katholische Kapelle von Hammerfest Foto: Weirauch
Blikc in die katholische Kapelle von Hammerfest Foto: Weirauch

So kehrten die allermeisten der evakuierten Einwohner Hammerfests in den Nachkriegsjahren zurück und bauten ihre Stadt zu einem einem Juwel wieder auf. Auch der katholische Priester Engelbert  Görres und die St. Elisabethschwestern kehrten 1947 wieder „heim“. Sie sorgten in den schweren Aufbaujahren für eine lebendige Pfarrei mit einer festen sozialen Gemeinschaft. Seit 1952 setzte sich der Pfarrer Johannes Spitz unter dem Motto „Aktion Sühnezeichen“ für den Bau einer neuen Kirche ein, sammelte jahrelang finanzielle Mittel, gewann auch freiwillige Arbeitskräfte aus Deutschland – als Zeichen der Wiedergutmachung. Der Schweizer Architekt L. F. Lothenbach fertigte unentgeltlich Pläne an, die der dänische Architekt Bent Packness umgesetzt wurden.

Und was für eine Kirche das ist ? Die Außenfassade der Kirche schmückt ein 8 Meter hohes Mosaik aus fast 10.000 bunten Glassteinen, das den Erzengel Michael darstellt und Karl Manniger aus München angefertigt wurde. Buntes Glas zerstört den Hass – ein Zeichen der Versöhnung weithin sichtbar …

Im Inneren der Kirche zieht ein Holzkreuz die Blicke auf sich. Der Kriegsgefangene Georg Wimmer aus Bad Kohlgrub in Oberbayern hat es 1945 für die Lagerkapelle des Internierungslagers in Tromsø geschnitzt, ehe es als „Zeichen des guten Willens und der Wiedergutmachung“ nach Hammerfest kam. Am 3. August 1958 wurde die Kirche eingeweiht. Seit 1995 wird die Kirche durch beindruckende bunte Glasfenster des polnischen Künstlers F.M. Powalisz aus Poznan dekoriert.

Im Inneren der Kirche zieht ein Holzkreuz die Blicke auf sich. Foto: Weirauch
Im Inneren der Kirche zieht ein Holzkreuz die Blicke auf sich. Foto: Weirauch

Vor der Kirche bringen Blumen – bei unserem Spaziergang Ende Mai 2018 waren es Krokusse, Schneeglöckchen, Schlüsselblumen – mit ihren Farben im „Marienpark“ Freude ins Herz. Dank an dieser Stelle an die Pfarrei Sankt Michael, die uns in der schnell lebigen Zeit an das dunkelste Kapitel deutscher Geschichte erinnerte und zugleich Hoffnung gibt für friedvolle Zeiten.

Auch die Lutherische Kirche von Hammerfest und die gegenüber liegende Kapelle sind sehenswert.

Struves Meridianbogen

Eigentlich hätten es auch die Hammerfester Einwohner verdient, für den epochalen Wiederaufbau ihrer Stadt in die Liste des Kultur- und Naturerbes der Welt, die von der UNESCO, Organisation der UN für Erziehung, Wissenschaft und Kultur, aufgestellt wurde, aufgenommen zu werden. Dem ist zwar nicht so, in der Liste steht die Stadt seit 2005 dennoch. 10 Staaten, durch die der Struve Meridianbogen verläuft, gelang es, 34 erhaltene Messpunkte in die Weltkulturerbeliste aufzunehmen. Das Norwegische Vermessungsamt war für den Messpunkt in Hammerfest zuständig.

Der russische Astronom und Geodät Friedrich Georg Wilhelm Struve (1793-1864) war im 19. Jahrhundert zuständig für ein internationales Projekt zur Vermessung der Erde. Durch astronomische Breitenbeobachtungen an 13 Punkten des Meridianbogens konnten der Radius der Erde und ihre Abflachung präziser bestimmt werden, was auch zu einer exakteren Kartographie führte. Der Meridianbogen erstreckt sich von Hammerfest im Norden bis nach Ismail am Schwarzen Meer im Süden. Die Entfernung zwischen dem nörd- und südlichsten Punkt der Dreiecksvermessungskette beträgt 2.821.853 Kilometer. Die Strecke verläuft durch die heutigen Staatsgebiete von Norwegen, Schweden, Finnland, Russland, Estland, Lettland, Litauen, Weißrussland, Moldawien und der Ukraine. Unvorstellbar für uns heute, wie der Datenaustausch zwischen den Messstationen und ihre Verarbeitung ohne das world wite web erfolgen konnte. Struve und allen Beteiligten ist es im 19. Jahrhundert gelungen, ein erfolgreiches internationales Projekt auf den Weg zu bringen, das für die damalige Zeit noch Seltenheitscharakter besaß, aber zukunftsweisend war.

Vor eisiger Kulisse: Der Struve - Gedenkstein in Hammerfest Foto: Weirauch
Vor eisiger Kulisse: Der Struve – Gedenkstein in Hammerfest Foto: Weirauch

Mit der Aufnahme in die Liste des Weltkulturerbes war die Erhaltung der 34 noch existierenden festen Messpunkte verbunden. Alle Punkte haben eine ähnliche Form des Aufbaus: ein Loch im Fels, ein Eisenbolzen, ein Steinmonument oder ein Obelisk. Und wo steht die Meridiansäule in Hammerfest? Unweit des Hafens, nur ein paar Gehminuten entfernt in der Meridianstraße, nahe der Schule – Ob die Schüler die Geschichte um das Weltkulturerbe-Denkmal kennen, das vor ihrer Tür viele Besucher anzieht?

Die Schule von Hammerfest Foto: Weirauch
Die Schule von Hammerfest Foto: Weirauch

Die Zeit ist zu kurz, um nachzufragen, eine Schulpause auch nicht in Sicht … Übrigens wirbt Hammerfest mit dem Slogan die „nördlichste Stadt Europas“ zu sein. Auch Orte, so Longyearbyen auf Spitzbergen und Honningsvåg am a,Nordkap buhlen um den Titel der nördlichsten Stadt.

Eisbärenklub

Wir wollen weiter zu einer nächsten Attraktion, auf die uns der eingangs erwähnte junge Touristiker verwies. „Ihr müsst euch unbedingt den Eisbärenklub ansehen.“ Dort gibt es eine sehenswerte Ausstellung über die arktische Geschichte von Hammerfest.

Aufgemalte Bärentatzen führen zum Eisbärenklub in Hammerfest Foto: Weirauch
Aufgemalte Bärentatzen führen zum Eisbärenklub in Hammerfest Foto: Weirauch

Und auch das ist ein Alleinstellungsmerkmal der nördlichsten Stadt der Welt: Jeder Gast der Stadt kann Mitglied des Klubs werden. Der Eisbär ist das Wappentier der Stadt und zugleich das Logo des Eisbärenklubs.

Eisbärenklub und Tourinformation in Hammerfest Foto: Weirauch
Eisbärenklub und Tourinformation in Hammerfest Foto: Weirauch

Er symbolisiert Kraft und Ausdauer, die zum Überleben auf 70 Grad Nord notwendig waren. Die Klubmitgliedschaft gilt lebenslang. ür eine einmalige Spende wird man Mitglied auf Lebenszeit und erhält – neben einem Zertifikat, einem Aufkleber, einem Ansteckpin, der Vereinssatzung in mehreren Sprachen und einem Mitgliedsausweis – ebenfalls auf Lebenszeit freien Eintritt in das Museum.

.Jedes Jahr am dritten Sonntag im Januar findet die Jahreshauptversammlung des „Eisbärenklubs“ statt, zu der die fast 250.000 Mitglieder automatisch geladen sind, von denen aber nicht nur auf Grund der Jahreszeit verständlicherweise nur die wenigsten den Weg nach Hammerfest finden. Eine wesentliche Voraussetzung für die Aufnahme im Klub ist die persönliche Anwesenheit in den Klubräumen, eine Bedingung, an der Elvis Presley gescheitert ist, da ihm die Mitgliedschaft doch nicht wichtig genug war, hier zu erscheinen.  So erfuhren wir auf Wikipedia im Nachhinein.

Für uns kann es für diesen Tag mit den vielen guten Begegnungen keinen besseren Abschluss geben. Als wir dann auch noch in deutscher Sprache freundlich in den Eisbärenklub aufgenommen werden, ist der Tag für uns bei gutem Wetter perfekt.

Café Cozy

Für den gut halbstündigen Weg zurück zum Hafen stärkten wir uns zuvor im Café Cozy mit bestem isländischen Café (Cappucino für 42 Kronen) und leckerer Fischsuppe (99 Kronen). WLAN-Zugang war kein Problem, Name und Passwort waren schon auf kleinen Zettelchen vorbereitet, das sich jeder Gast bei Bedarf aus einem Glas neben der Kasse nehmen konnte. Da fühlt man sich als Gast doch sehr willkommen und alles mit einem herzlichen Lächeln … Über diese charmante  kleine norwegische Stadt könnte ich noch mehr erzählen. Am Besten ihr fahrt selbst einmal hin.

Hammerfest widmet seinen Müttern und Kindern einen springbrunnen im Zentrum der Stadt Foto: Weirauch
Hammerfest widmet seinen Müttern und Kindern einen springbrunnen im Zentrum der Stadt Foto: Weirauch
Blick auf die Lutherische Kirche von Hammerfest Foto: K-.Weirauch
Blick auf die Lutherische Kirche von Hammerfest Foto: K-.Weirauch

Hilfreiche Tipps für Hammerfest

  • Touristeninformation (im Eisbärenklub)
  • Internetseite: www.visithammerfest.no
  • Sankt Michaelskirche Hammerfest
  • E-mail: p.antonius@t-online.de
  • Eisbärenklub
  • Adresse: Hamnegata 3, Stadtzentrum
  • geöffnet: Mo-Fr:  8-19 h, Sa-So. 9-16h,  kostenloser Eintritt zur Ausstellung
  • Klubmitgliedschaft kostet einmalig 220 NOK
  • Tel. +47(0)78402930
  • www.isbjornklubben.no
  • Café Cozy
  • Strandgata 22, Hammerfest; Mo-Sa 10-17h, So 11-16h
  • Währung für Norwegen: derzeitiger Umrechnungskurs 100 NOK etwa 10 Euro
  • Im Hafen von Hammerfest legen neben den Hurtigruten - Schiffen auch Kreuzfahrer, wie AIDA, an Foto: K.Weirauch
    Im Hafen von Hammerfest legen neben den Hurtigruten – Schiffen auch Kreuzfahrer, wie AIDA, an Foto: K.Weirauch
    AIDA luna im norwegischen Hafen Hammerfest Foto: K.Weirauch
    AIDA luna im norwegischen Hafen Hammerfest Foto: K.Weirauch

     

  • Hier geht es zu weiteren Sehenswürdigkeiten in Norwegen.