Museum Barberini

Potsdam

Museum Barberini: Von Hopper bis Rothko Amerikas Weg in die Moderne

Edward Hopper: Sonntag, 1926, The Phillips Collection, Washington D. C.Edward Hopper: Sonntag, 1926, The Phillips Collection, Washington D. C.

Die Erfolgsgeschichte geht weiter. Nach seinen Eröffnungsausstellungen zeigt das Museum Barberini am Alten Markt in Potsdam vom 17. Juni bis 3. Oktober 2017 mit der Ausstellung „Von Hopper bis Rothko. Amerikas Weg in die Moderne“ sein erstes internationales Kooperationsprojekt. Die Phillips Collection in Washington, D. C., schickt dafür erstmals 68 Werke der frühen amerikanischen Moderne nach Deutschland.

Marsden Hartley: Bergsee, Herbst Mountain Lake—Autumn, um 1910, Öl auf Malkarton
Oil on academy board, 30,48 x 30,48 cm
The Phillips Collection, Washington, D. C.

Amerikanische Moderne in Deutschland  zu sehen

Die amerikanische Kunst der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts ist in Europa bis heute wenig bekannt. Die Ausstellung präsentiert einen Querschnitt der nordamerikanischen Malerei anhand der drei zentralen Themen Landschaft, Portrait und Stadt ebenso wie die sich parallel entwickelnde abstrakte Malerei. Diese kulminierte nach 1945 im Abstrakten Expressionismus, und New York wurde zum neuen Kunstzentrum. Die Entwicklung lässt sich anhand der Sammlung der Phillips Collection nachvollziehen.

Besucher mit Barberini Guide vor: Rockwell Kent: Die Straßenwalze, 1909, The Phillips Collection, Washington, D. C., Courtesy Plattsburgh State Art Museum, Plattsburgh, NY
Besucher mit Barberini Guide vor: Rockwell Kent: Die Straßenwalze, 1909, The Phillips Collection, Washington, D. C., Courtesy Plattsburgh State Art Museum, Plattsburgh, NY

Die Ausstellung „Von Hopper bis Rothko. Amerikas Weg in die Moderne“ bietet damit ein Panorama der Themen und Stile vom Impressionismus bis zum Abstrakten Expressionismus. Sie führt mit Werken von George Inness (1825–1894), Marsden Hartley (1877–1943), Georgia O’Keeffe (1887–1986), Richard Diebenkorn (1922–1993) und anderen durch Landschaftskunst, Portraitmalerei und Stadtlandschaft in die Farbfeldmalerei.

Ausstellungsansicht "Von Hopper bis Rothko. Amerikas Weg in die Moderne", Museum Barberini, Photo: Helge Mundt, © Museum Barberini
Ausstellungsansicht “Von Hopper bis Rothko. Amerikas Weg in die Moderne”, Museum Barberini, Photo: Helge Mundt, © Museum Barberini

Dr. Ortrud Westheider, Direktorin des Museums Barberini, setzt mit diesem Kooperationsprojekt den programmatischen Ansatz des Museums Barberini fort, internationale Kunst von Weltrang in thematisch fokussierten Präsentationen zu zeigen. Nach ihrer Ausstellung in Hamburg zu Edward Hopper und seine Zeit im Jahr 2009 stellt sie nun die facettenreiche amerikanische Moderne in acht Themenräumen vor: „Amerikas Weg in die Moderne lässt sich anhand der Werke der Phillips Collection, Washington, D. C., beispielhaft aufzeigen. Diese Kooperation ist eine große Ehre für das Museum Barberini.“

Edward Hopper: Anfahrt in eine Stadt, 1946, The Phillips Collection, Washington, D. C.
Edward Hopper: Anfahrt in eine Stadt, 1946, The Phillips Collection, Washington, D. C.

Dr. Dorothy M. Kosinski, Direktorin der Phillips Collection, Washington, D. C.: „Wir freuen uns, zentrale Werke unser Sammlung nach Potsdam zu senden und damit die amerikanische Moderne in Europa zu präsentieren. Das jüngst eröffnete Museum Barberini bietet dafür einen hervorragenden Rahmen.“

Ausstellungsansicht "Von Hopper bis Rothko. Amerikas Weg in die Moderne", Museum Barberini, Photo: Helge Mundt, © Museum Barberini
Ausstellungsansicht “Von Hopper bis Rothko. Amerikas Weg in die Moderne”, Museum Barberini, Photo: Helge Mundt, © Museum Barberini

Zur Ausstellung erscheint ein Katalog im Prestel Verlag, der 248 Seiten mit 200 Abbildungen umfasst und für 29,90 Euro im Museumsshop sowie für 39,95 Euro im Buchhandel erhältlich sein wird.

Ausstellungsansicht "Von Hopper bis Rothko. Amerikas Weg in die Moderne", Museum Barberini, Photo: Helge Mundt, © Museum Barberini
Ausstellungsansicht “Von Hopper bis Rothko. Amerikas Weg in die Moderne”, Museum Barberini, Photo: Helge Mundt, © Museum Barberini
Museum Barberini Frontansicht vom Alten Markt, Photo: Helge Mundt
Museum Barberini Frontansicht vom Alten Markt, Photo: Helge Mundt

Informationen zu „Von Hopper bis Rothko. Amerikas Weg in die Moderne“

  1. Juni bis 3. Oktober 2017

Adresse: Museum Barberini, Alter Markt, Humboldtstraße 5–6, 14467 Potsdam

geöffnet: Mo & Mi – So 10–19 Uhr, jeder erste Do. im Monat 10 – 21 Uhr, Dienstag ist  geschlossen,

Mo–Fr (außer Di) für Kindergärten und Schulen nach Anmeldung 9–11 Uhr

Eintritt: 14 / ermäßigt 10 Euro ( Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren frei)

Jahreskarte Einzelperson 30 / Jahreskarte Paare  50 Euro

Young Friend (unter 35 Jahre) 20 Euro

Internet: www.museum-barberini.com

Treppenhaus im Palast Barberini, Foto: Helge Mundt
Potsdam

Besuch im Museum Barberini in Potsdam

P1290810_ShiftNClaude Monet, Getreideschober, 1891, Foto: D.Weirauch

Am 23. Januar 2017 eröffnet Potsdams neues Kunstmuseum, das Museum Barberini am Alten Markt, dem historischen Zentrum der Stadt. Das Museum Barberini wurde vom Verein Stadtbild Deutschland im Januar 2017 zum “Gebäude des Jahres” gekürt und gehört zu den wichtigsten aktuellen Museumseröffnungen in Europa.

❏ Was gibt es alles zu sehen ?

Das Haus zeigt unter der Leitung der Direktorin Dr. Ortrud Westheider Ausstellungen in internationalen Kooperationen, die einzelne Themen, Künstler oder Epochen vorstellen.

Vor den berühmten Seerosen von Monet, Foto: D.Weirauch
Vor den berühmten Seerosen von Monet, Foto: D.Weirauch

Ausgangspunkt für die Präsentationen von den Alten Meistern bis ins 21. Jahrhundert ist die Sammlung Hasso Plattners. Sammlungsbereiche sind der Impressionismus, die Amerikanische Moderne, Kunst der DDR-Zeit und Malerei nach 1989.

Die Sammlung von Hasso Plattner

Die Gründung des Museums Barberini ist eine Initiative des SAP-Mitbegründers Prof. Dr. h.c. mult. Hasso Plattner. In den vergangenen 20 Jahren baute er eine Sammlung aus DDR-Kunst und Malerei nach 1989 sowie Meisterwerken der Kunstgeschichte auf. Impressionistische Werke von Claude Monet und Pierre-Auguste Renoir sind darin ebenso vertreten wie Klassiker der Moderne und amerikanische Abstrakte, u. a. Gemälde von Max Liebermann, Edward Munch, Joan Mitchel und Gerhard Richter.

❏  Warum gerade in Potsdam ?

Hier die Antwort von Hasso Plattner am 19. Januar 2017.

Die Sammlung spiegelt Hasso Plattners Interesse an Landschaft und Abstraktion und die Fähigkeit eines Kunstwerks, den Betrachter mit all seinen Sinnen anzusprechen.

Dr. Ortrud Westheider und Mäzen Hasso Plattner vor Monets Seerosen, Foto: D.Weirauch
Dr. Ortrud Westheider und Mäzen Hasso Plattner vor Monets Seerosen, Foto: D.Weirauch

Drei Ausstellungen im Jahr

Dr. Ortrud Westheider plant jährlich drei wechselnde Schauen mit Werken der Sammlung ergänzt um Leihgaben aus Privatsammlungen und nationalen wie internationalen Museen. Die Sammlung der Hasso Plattner Stiftung, mit Kunst aus der DDR-Zeit und Malerei nach 1989, wird als dynamisch wechselnde Sammlungspräsentationen jeweils neu gezeigt.

Claude Monet, Ortseingang von Giverny im Winter, 1885, Foto: D.Weirauch
Claude Monet, Ortseingang von Giverny im Winter, 1885, Foto: D.Weirauch

Die Arbeit des Museums Barberini zeichnet sich darüber hinaus durch den wissenschaftlichen Austausch, Diskussionen, Veranstaltungen und digitale Kunstvermittlung aus. Ortrud Westheider zur Eröffnung des Museums Barberini: „Ich freue mich darauf, diesen neuen Ort mit Leben zu füllen. Wir möchten dem Besucher eine intensive Begegnung mit dem Original ermöglichen und in Potsdam langfristig ein neues Zentrum der Kunstgeschichte etablieren.“

Claude Monets, Getreideschober, Schnee, Sonnenlicht, gemalt 1891, Foto: D.Weirauch
Claude Monets, Getreideschober, Schnee, Sonnenlicht, gemalt 1891, Foto: D.Weirauch

Eröffnungsausstellungen (bis 28.5.2017)

Das Museum Barberini eröffnet mit zwei Ausstellungen, die sich durch Querverbindungen zueinander auszeichnen. Sie stellen die Sammlung Hasso Plattners in den Kontext von Werken aus internationalen Museums- und Privatsammlungen. Die insgesamt 170 Werke umfassen auch internationale Leihgaben, darunter aus dem Denver Art Museum, dem Städel Museums in Frankfurt, der Eremitage in Sankt Petersburg, dem Israel Museum in Jerusalem und der National Gallery in Washington sowie von internationalen Privatleihgebern, u. a. aus den USA, Frankreich, der Schweiz, Großbritannien und den Niederlanden.

 ❏ Impressionismus. Die Kunst der Landschaft

Die Maler des Impressionismus entwickelten im 19. Jahrhundert ein Bewusstsein für die Gegenwart, welches die Kunst revolutionierte und das Bildgeschehen bis in unsere Zeit hinein durchdringt. Obgleich sie ihr Publikum in Paris fanden und ihnen die Großstadt zahlreiche Motive bot, war die Landschaft für Claude Monet, Alfred Sisley, Camille Pissarro und Gustave Caillebotte das wichtigste Thema. Hier konnten sie neue künstlerische Verfahren ausprobieren.

92 Gemälde aus 32 Sammlungen

Die Ausstellung Impressionismus. Die Kunst der Landschaft widmet sich erstmals den Experimentierfeldern impressionis­tischer Landschaft. Die Künstler zeigen das Meer, Waldwege, Wiesen, Gärten, Schnee­landschaften und Spiegelungen auf Wasserflächen und sprechen die Betrachter mit allen Sinnen an. Die Ausstellung präsentiert Meisterwerke im Kontext von 92 Gemälden, die aus 32 internationalen Museums- und Privatsammlungen stammen. Sie werden in Themenräumen gezeigt, die Bildreihen der wichtigsten Motive vorführen. Die Ausstellung wirft einen neuen Blick auf die impressionistischen Künstler und ihre obsessive Beschäftigung mit der individuellen Wahrnehmung von Licht und Natur.

Von der US-Amerikanerin Joan Mitchell stammt "Verblasste Luft", 1985 gemalt, Foto:D.Weirauch
Von der US-Amerikanerin Joan Mitchell stammt “Verblasste Luft”, 1985 gemalt, Foto:D.Weirauch

❏ Klassiker der Moderne. Liebermann, Munch, Nolde, Kandinsky

Die malerischen Umbrüche der Moderne bis in die Gegenwart stehen im Zentrum der Ausstellung Klassiker der Moderne. Liebermann, Munch, Nolde, Kandinsky. Mit 60 Gemälden und Skulpturen aus mehr als 100 Jahren geht die Schau in sechs Kapiteln Fragen der künstlerischen und gesellschaftlichen Emanzipation nach. Die Werke gelten heute als Klassiker.

Plastiken von Rodin im Museum Barberini, Foto: D.Weirauch
Plastiken von Rodin im Museum Barberini, Foto: D.Weirauch

Die Aus­stellung beginnt in den 1890er Jahren und schlägt den Bogen vom deutschen Impressionismus über den Fauvismus zur ungegenständlichen Malerei nach 1945 und stellt ausgehend von der Sammlung Hasso Plattners die Entwicklungslinien der Malerei des 20. Jahrhunderts heraus.

Das Museum Barberini in Potsdam, Foto: D.Weirauch
Das Museum Barberini in Potsdam, Foto: D.Weirauch

 Künstler in der DDR. Aus der Sammlung des Museums Barberini”

Zwei Galerieräume stellen zur Eröffnung das Spektrum von Bernhard Heisig bis Stefan Plenkers vor: Ein Schwerpunkt ist das Werk von Wolfgang Mattheuer, dessen Bronzefigur Jahrhundertschritt seine dauerhafte Aufstellung im Garten des Museums Barberini gefunden hat.

Blick in die Ausstellung "Künstler in der DDR", Foto: D.Weirauch
Blick in die Ausstellung “Künstler in der DDR”, Foto: D.Weirauch
Wolfgang Mattheuer, Abendnebellandschaft, 1992, Foto: D. Weirauch
Wolfgang Mattheuer, Abendnebellandschaft, 1992, Foto: D. Weirauch

P1290898

Barberini-nachtrag (3)

Barberini-nachtrag (1)

Ein reichhaltiges Angebot hält der Museumsshop bereit, Foto: D.Weirauch

❏ Was noch kommt ?

17. Juni bis 3. Oktober

“Von Hopper bis Rothko. Amerikas Weg in die Moderne” widmet sich der Entwicklung der amerikanischen Kunst vom Impressionismus bis zum Abstrakten Expressionismus. Mit Meisterwerken aus der Phillips Collection, Washington, D.C., zeigt das Museum Barberini eine der wichtigsten Privatsammlungen der USA, die bisher in Europa selten zu sehen waren.

28. Oktober 2017 bis 11. Februar 2018

“Hinter der Maske. Künstler in der DDR”
Die Ausstellung stellt die Spielarten der künstlerischen Selbstinszenierung in der DDR zwischen Rollenbild und Rückzug, verordnetem Kollektivismus und schöpferischer Individualität in den Mittelpunkt.

Bis zum 11. Februar 2018 außerdem zu sehen:

Palais Barberini. Geschichten eines Hauses
In zwölf Kapiteln werden die bewegte Geschichte des Hauses erzählt sowie die baugeschichtlichen Entwicklungen und unterschiedlichen Nutzungen des Palais erläutert.

Blick von der Nikolaikirche hinüber zum Museum Barberini, Photo Helge Mundt
Blick von der Nikolaikirche hinüber zum Museum Barberini, Photo Helge Mundt
  • Informationen

  • Wo: Museum Barberini, Alter Markt, Humboldtstr. 5–6, 14467 Potsdam
  • Wann geöffnet: Mo & Mi–So 11–19 Uhr, jeder erste Do im Monat 11–21 Uhr, Di geschlossen, Mo–Fr (außer Di) für Kindergärten und Schulen nach Anmeldung 9–11 Uhr
  • Eintritt: 14, erm. 10 Euro, Kinder und Jugendliche unter 18 Jahre frei, Jahreskarte Einzelperson: 30 Euro, Jahreskarte Paare: 50 Euro, Young Friend (unter 35 Jahre) 20 Euro
  • Führungen: Täglich (außer dienstags) um 11 Uhr und jeden Donnerstag zusätzlich um 18 Uhr bietet das Museum Barberini eine öffentliche Führung durch die aktuellen Ausstellungen an.
  • Katalog: Impressionismus. Die Kunst der Landschaft (Prestel Verlag, München). 252 Seiten, 29,90 (im Museum), 39,90 Euro im Buchhandel.
  • Online-Tickets auch unter www.museum-barberini.com, 1-97992185,info‎@‎museum-barberini.com
  • Museum Barberini, Rückansicht, Photo: Helge Mundt
    Museum Barberini, Rückansicht, Photo: Helge Mundt
Potsdam

Museum Barberini in Potsdam öffnet

ortrud_westheider-_direktorin_des_museums_barberini-_mit_blick_auf_das_museum_von_der_freundschaftsinsel_aus_pressebarberini_mundDr. Ortrud Westheider, Direktorin des Museums Barberini, mit Blick auf das Museum von der Freundschaftsinsel aus, Photo: HelgeMmundt

Das Kunstjahr beginnt mit einem Paukenschlag. Am 23. Januar 2017 eröffnet Potsdams neues Kunstmuseum, das Museum Barberini am Alten Markt, dem historischen Zentrum der Stadt.

Museum Barberini in Potsdam öffnet

In den vergangenen drei Jahren wurde im Herzen Potsdams ein Stück Kulturgeschichte wiedererrichtet. Damit gehört das Ensemble um den Alten Markt zu den schönsten Plätzen Europas.

Blick von der Nikolaikirche hinüber zum Museum Barberini, Photo Helge Mundt
Blick von der Nikolaikirche hinüber zum Museum Barberini, Photo Helge Mundt

Das Museum Barberini eröffnet mit den Ausstellungen Impressionismus. Die Kunst der Landschaft sowie Klassiker der Moderne. Liebermann, Munch, Nolde, Kandinsky und gibt Einblicke in seine Sammlung. Insgesamt werden über 170 Werke gezeigt (23.1.–28.5.17).

Museum Barberini Veranstaltungsraum mit Medienwand
Museum Barberini Veranstaltungsraum mit Medienwand

Das Haus zeigt unter der Leitung der Direktorin Dr. Ortrud Westheider Ausstellungen in internationalen Kooperationen, die einzelne Themen, Künstler oder Epochen vorstellen. Grundlage für die Präsentationen von den Alten Meistern bis ins 21. Jahrhundert ist die Sammlung von Mäzen Hasso Plattner.

Museum Barberini in Potsdam öffnet

Sammlungsbereiche sind der Impressionismus, die Amerikanische Moderne, Kunst der DDR-Zeit und Malerei nach 1989.

Museum Barberini, Rückansicht, Photo: Helge Mundt
Museum Barberini, Rückansicht, Photo: Helge Mundt

Informationen

Wo: Museum Barberini, Alter Markt, Humboldtstr. 5–6, 14467 Potsdam

Wann geöffnet: Mo & Mi–So 11–19 Uhr, jeder erste Do im Monat 11–21 Uhr, Di geschlossen (Sonderöffnungszeit am Di 24.1.2017, 11–19 Uhr,  Mo–Fr (außer Di) für Kindergärten und Schulen nach Anmeldung 9–11 Uhr

Eintritt: 14, erm. 10 Euro, Kinder und Jugendliche unter 18 Jahre frei, Jahreskarte Einzelperson: 30 Euro, Jahreskarte Paare: 50 Euro, Young Friend (unter 35 Jahre) 20 Euro

Online-Tickets auch unter www.museum-barberini.com

Palais Barberini im Abendlich, Foto: D.Weirauch
Palais Barberini im Abendlich, Foto: D.Weirauch
Potsdam

Museum Barberini öffnet seine Türen bereits jetzt

museum_barberini_frontansicht_vom_alten_markt-_foto_helge_mundt_pressebarberini_mundMuseum Barberini Frontansicht vom Alten Markt, Photo: Helge Mundt

Potsdam erhält mit dem Museum Barberini ab Januar 2017 ein neues Kunstmuseum. Das Museum wird überregional ausstrahlen. Soviel ist jetzt schon sicher.

#EmptyMuseum

Das Gebäude selbst ist ein Unikat und kann, bevor die Räume am Alten Markt mit Kunst befüllt werden, ab 28. November für eine Woche in Ruhe bestaunt werden.

Museum Barberini Veranstaltungsraum mit Medienwand
Museum Barberini Veranstaltungsraum mit Medienwand, Foto: Helge Mundt

Ab sofort können Online-Tickets für die Besuchertage im Museum und für die Eröffnungsausstellungen gebucht werden

Vom 28. November bis 4. Dezember öffnet das Museum Barberini

Rund acht Wochen vor der Eröffnung lädt das Museum vom 28. November bis 4. Dezember 2016 dazu ein, die Ausstellungsräume zu erkunden noch bevor die Kunst in das Haus einzieht.

Über die Website des Museums Barberini können ab sofort kostenfrei Zeitfenster-Tickets gebucht werden, um an den vielfältigen Veranstaltungen der Besuchertage teilzunehmen, aber auch um sich Eintrittskarten für die Eröffnungsausstellungen ab 23. Januar 2017 zu sichern.

Hier geht es zum Programm und zum Karten bestellen.

Was gibt es an den Besuchertagen zu sehen ?

Bei den Besuchertagen wird mit Führungen und mit der Barberini App die bewegte Nutzungsgeschichte des wiederaufgebauten Palais gezeigt und wie traditionelles Handwerk auf innovative Technologien trifft.

Blick in das Foyer des Museum Barberini, Photo Helge Mundt
Blick in das Foyer des Museum Barberini, Photo Helge Mundt

Das Museum Barberini erinnert an frühere Nutzungen des Ortes, an seine Zeiten der Konzerte, des Tanzes, der Bücher, des Theaters und auch des Standesamtes. Die Hybrid Letter Box veranschaulicht Erinnerungen an das Palais Barberini, indem handschriftliche Aufzeichnungen direkt in digitale Gästebucheinträge umgewandelt werden. Die Ausstellung Palais Barberini. Geschichte eines Hauses  illustriert die Geschichte des barocken Palais von 1771/72 bis zur Zerstörung im Jahr 1945 und den Wiederaufbau 2013 bis 2016. Die Besuchertage bieten Führungen, Lesungen, Filme, Tanz, Musik und viele neue Räume und Aussichten.

Blick von der Nikolaikirche hinüber zum Museum Barberini, Photo Helge Mundt
Blick von der Nikolaikirche hinüber zum Museum Barberini, Photo Helge Mundt

Besuchertage vom 28.11. bis 4. Dezember

Vom 28. November bis 4. Dezember kann jeweils von 12 bis 21 Uhr ein abwechslungsreiches Programm erlebt werden.

Der Montag widmet sich der Architektur des Hauses mit Kurzführungen durch das Museum und einem abendlichen Vortrag des Architekten.

Der Dienstag steht ganz im Zeichen junger Kunst, es finden Schüler-Workshops und Rundgänge für Jugendliche und Kinder statt.

Am Mittwoch erinnert Bernd Geiling, Schauspieler des Hans Otto Theaters, an die Nutzung des Palais als Theaterspielstätte.

Am Donnerstag liest André Kubiczek aus seinem Roman „Skizze eines Sommers“.

Am Freitag verwandelt sich das Museum zum Lichtspielhaus mit von einem DJ vertonten Stummfilmen von Hans Richter, Man Ray und Fernand Léger.

Außerdem können sich heiratswillige Paare melden, um die Museumsräume kostenfrei für ihre Trauung zu bespielen.

Das abschließende Wochenende startet am Samstag mit Tangokursen und Argentinischer Milonga mit tanguito Potsdam und DJ Ultimo Guapo und endet am Sonntag mit einem Abschluss-Wandelkonzert in Kooperation mit der Kammerakademie Potsdam.

Was kostet der Besuch ? Der Eintritt ist frei.

Wo gibt es die Karten ? Online-Tickets und das vollständige Programm sind unter www.museum-barberini.com/ihr-besuch oder während der Besuchertage an der Museumskasse erhältlich.

Adresse: Museum Barberini, Alter Markt, Humboldtstr. 5–6, 14467 Potsdam

Museum Barberini, Rückansicht, Photo: Helge Mundt
Museum Barberini, Rückansicht, Photo: Helge Mundt

Wie geht es dann weiter ?

Eröffnungsausstellungen: Impressionismus. Die Kunst der Landschaft sowie

Klassiker der Moderne. Liebermann, Munch, Nolde, Kandinsky

Vom 23. Januar bis 28. Mai 2017 zeigt das Museum Barberini zwei Eröffnungsausstellungen und gibt Einblicke in seine Sammlung. Insgesamt werden über 170 Werke gezeigt.

Impressionismus. Die Kunst der Landschaft sowie

Impressionistische Landschaften sind keine spontane Stimmungsmalerei, sondern Experimentierfelder der Künstler. Sie befreiten die Landschaft von allen historischen oder symbolischen Zuschreibungen. Die Ausstellung Impressionismus. Die Kunst der Landschaft präsentiert acht Themenräume mit 92 Gemälden und zeigt Landschaft als Leitgattung des Impressionismus – darauf angelegt, die Betrachter mit allen Sinnen anzusprechen. Mit Werken von Künstlern wie Claude Monet, Pierre-Auguste Renoir und Gustave Caillebotte holt die Ausstellung die großen Vertreter des Impressionismus nach Potsdam.

Klassiker der Moderne. Liebermann, Munch, Nolde, Kandinsky

Der Begriff Moderne bezeichnet Umbrüche, klassisch steht für eine zeitlose Bedeutung. Die Ausstellung Klassiker der Moderne. Liebermann, Munch, Nolde, Kandinsky schlägt den Bogen vom deutschen Impressionismus über den Fauvismus zur Abstraktion nach 1945 und thematisiert dieses Spannungsfeld. Mit über 60 Werken erzählt sie Kunstgeschichten, die deutlich machen, dass es mehr als eine Geschichte der modernen Kunst gibt.

Dr. Ortrud Westheider, Direktorin des Museums Barberini, mit Blick auf das Museum von der Freundschaftsinsel aus
Dr. Ortrud Westheider, Direktorin des Museums Barberini, mit Blick auf das Museum von der Freundschaftsinsel aus, Photo: Helge Mundt

Sammlungspräsentation: Künstler in der DDR. Einblicke in die Arbeit mit der Sammlung

Zur Sammlung des Museums Barberini gehört ein großer Bestand von Gemälden aus der Zeit der DDR. Zwei Galerieräume stellen zur Eröffnung des Museums 20 Werke vor und zeigen das Spektrum der Malerei von Bernhard Heisig bis Stefan Plenkers. Ein Raum ist der Bildwelt von Wolfgang Mattheuers gewidmet, dessen Bronzefigur Jahrhundertschritt seine dauerhafte Aufstellung im Garten des Museums Barberini gefunden hat.

Was gibt es auf der Webseite zu sehen ?

Die Website www.museum-barberini.com bietet den Besuchern schon jetzt die Möglichkeit, einzelne Werke zu erkunden und spielerisch informative Einblicke in die Ausstellungen zu erhalten. Überraschende und amüsante Ansichten zeigen auch die Überblendungen von impressionistischen Gemälden und photographischen Aufnahmen an gleichem Standpunkt aus heutiger Sicht. Die Website präsentiert darüber hinaus Filme und Hintergrundinformationen zur Geschichte des Gebäudes und zu Künstlern der Sammlung sowie über Prof. Dr. h.c.mult. Hasso Plattner, den Stifter und Mäzen des Museum Barberini.

  • Besuchertage

  1. November – 4. Dezember 2016, jeweils 12–21 Uhr
  • Eintritt frei, Zeitfenster-Ticket erforderlich
  • Online-Tickets unter www.museum-barberini.com
  • Eröffnungsausstellungen Museum Barberini
  • Impressionismus. Die Kunst der Landschaft
  • Klassiker der Moderne. Liebermann, Munch, Nolde, Kandinsky
  1. Januar – 28. Mai 2017
  • Mo & Mi–So 11–19 Uhr, jeder erste Do 11–21 Uhr, Di geschlossen
  • Mo–Fr (außer Di) für Kindergärten und Schulen nach Anmeldung 9–11 Uhr
  • Eintritt € 14 / erm. € 10 / Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre frei
  • Online-Tickets unter www.museum-barberini.com
  • Adresse Museum Barberini ?
  • Museum Barberini
    Alter Markt
    Humboldtstraße 5–6
    14467 Potsdam
  • T +49 331 97992-185
    info@museum-barberini.com

 

error: Content is protected !!