Mobilität

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Autonomes fahren – aber Menschen zum Mars…

Wer will, kann mit dem Tesla eine Spritztour durch die Bergwelt Tirols unternehmen. Foto: D.WeirauchWer will, kann mit dem Tesla eine Spritztour durch die Bergwelt Tirols unternehmen. Foto: D.Weirauch

Wahrer Wahnwitz:  Autonomes Auto – aber Menschen zum Mars und Mond

Ein wahrer Irrsinn greift selbst in Kreisen der Wissenschaft und Technologie um sich, und man fragt sich schon: Warum wird diesem Wahnwitz so gehuldigt, warum finden sich keine Stimmen, die diesen Widersinn anprangern? Es geht schlicht um diese Frage: Das Auto soll künftig autonom fahren, der Mensch wird nur noch Beifahrer sein – aber anstatt genau solche autonomen Ideen mit Vehemenz auch in der Raumfahrt zu verfolgen, wird dort an der Entsendung von Menschen zum Mond und sogar zum Mars gearbeitet.

Welch ein Widerspruch!

Den Mond mag man ja als Ziel noch akzeptieren, denn hier spielen – wie seinerzeit zwischen den Amerikanern und Sowjets – Prestigegründe eine entscheidende Rolle, auch unter sogenannten Drittstaaten. Außerdem geht es hier um bekanntes, bereits „beschrittenes“, beinahe ungefährliches Terrain. Das ist beim Mars anders. Ganz anders! Wer das in Frage stellt und weiterhin von Mars-Expeditionen oder gar Siedlungen auf dem Mars spricht, muss sich als Träumer, Phantast, ja Spinner apostrophieren lassen.Als solcher etwa erweist sich der amerikanische Geschäftsmann Elon Musk, der es trotz vieler waghalsiger Unternehmungen und trotz eines aufsehenerregenden Privatlebens zum Milliardär gebracht hat. Seine super teuren elektrischen Automodelle der Reihe Tesla haben wohl noch keinen einzigen Dollar verdient, aber sein Raumfahrtprogramm SpaceX brilliert – nicht nur dank der Satellitenstarts, sondern auch wegen dieser Sensation: Musk hat es als Privatmann gegen jegliche staatliche Konkurrenz weltweit als erster geschafft, wiederverwendbare Raketen zu bauen und erfolgreich zu nutzen.

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Berlin-Region erforscht das leisere und saubere Fliegen

Flugzeug (5)

Dass ausgerechnet ein ostdeutscher SPD-Ministerpräsident indirekt den CDU-Bundeskanzler Helmu10 Kohl mit dessen Worten von den „blühenden Landschaften“ vom 1. Juli 1990 indirekt zitieren würde, hätte man im brandenburgischen Wildau wohl kaum erwarten dürfen. Und doch ist es so! „Anfang der Neunziger Jahre“, so der Landeschef von Brandenburg, hätte er die entsprechende „Erfolgsgeschichte“ seines Landes nicht zu hoffen gewagt.

Rolls-Royce_power-to-X_Initiative_in_Brandenburg
Rolls-Royce_power-to-X_Initiative_in_Brandenburg

So jedenfalls äußerte sich Dr. Dietmar Woidke auf einer Tagung, zu der der Bundesverband der Deutschen Luft- und Raumfahrt-Industrie (BDLI) unter dem Motto „Auf dem Weg in die Zukunft des klimaneutralen Fliegens“ eingeladen hatte. Es ging dabei vor allem um das sauberere und leisere Fliegen in der Zukunft – also um umweltverträgliche Flugzeug-Antriebssysteme.

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Germania-Pleite: Fliegen 2019 wird sehr chaotisch

Flugzeug (5)

Germania-Pleite: Fliegen 2019 wird sehr chaotisch.  Oftmals ist die Bahn billiger und nicht langsamer. Dies mag unglaublich klingen, ist aber wahr – absolut wahr: Für Flugreisende wird das Jahr 2019 kein Vergnügen, denn Fliegen wird generell noch chaotischer, als der Fluggast das schon 2018 erlebte – vor allem aber: Eine innerdeutsche Bahnfahrt dauert in der Regel nicht länger als ein Flug und ist zudem meistens super-preiswert zu haben. Wenn man rechtezeitig bucht.Die Pleite der deutschen Airline Germania spielt beim Chaos 2019  auch eine Rolle – eine untergeordnete allerdings.

Dass die 30 Germania-Flugzeuge erst einmal am Boden bleiben und einige Zehntausend Fluggäste nicht wie gebucht nach Irgendwo kommen, ist nur das kleinere Übel des bevorstehenden Chaos. Viel bedeutender dagegen ist eine Tatsache, die vorwiegend von der Politik zu verantworten ist – das Unvermögen, den Belangen der überwiegenden Bevölkerungsmehrheit  und den gesamtwirtschaftlichen Bedürfnissen nach zu kommen.

Tipps

Urlaubsfrust: Das Gepäck ist weg

Gepäck

Urlaubsfrust: Das Gepäck ist weg

Verbraucherzentrale gibt Tipps für Betroffene

Wenn das Gepäck auf einem Flug gänzlich verloren geht, beschädigt wird oder erst Tage später ankommt, ist Urlaubsfrust vorprogrammiert. Welche Ansprüche Betroffene dann gegenüber dem Reiseveranstalter oder der Fluggesellschaft haben und wie sie vorbeugen können, erklärt Reiserechtsexpertin Sabine Fischer-Volk von der Verbraucherzentrale Brandenburg.

Was müssen Urlauber tun, wenn sie ihr Gepäck nach der Landung gar nicht, beschädigt oder erst Tage später erhalten?

Sabine Fischer-Volk: „Eine Beschädigung oder das Fehlen von aufgegebenem Reisegepäck sollten Verbraucher am besten schriftlich anzeigen, sobald sie es bemerken. Dazu können sie sich direkt im Flughafen an den Lost-and-Found-Schalter wenden. Fotos von Schäden erleichtern spätere Ersatzansprüche. Bei einer Flugpauschalreise müssen Verbraucher auch die Reiseleitung vor Ort bzw. den Reiseveranstalter verständigen. Um Ansprüche geltend zu machen, müssen Betroffene Beschädigungen am Gepäck innerhalb von sieben Tagen nach Erhalt anzeigen, Verspätungen des Gepäcks innerhalb von 21 Tagen ab Erhalt.

Wer bezahlt den Kauf von Ersatzkleidung und Kosmetika, wenn das Gepäck nicht rechtzeitig ankommt?

Fischer-Volk: „Wer am Urlaubsort ohne Gepäck dasteht, erhält von der Fluggesellschaft ein Notfall-Set mit den wichtigsten Hygieneartikeln. Kosten für weitere notwendige Käufe wie eine Grundausstattung der dringendsten Kleidungsstücke kann er ebenfalls geltend machen. Pauschal-Reisende können dafür vom Reiseveranstalter sogar einen Kostenvorschuss verlangen.

Die zu erstattende Summe muss sowohl dem Charakter der gebuchten Reise als auch den Möglichkeiten vor Ort angemessen sein. So dürfen Kreuzfahrt-Urlauber unter Umständen mehr Geld ausgeben als Städte-Reisende mit vielfältigeren Shoppingangeboten. Zu den notwendigen Käufen können bei der gebuchten Trekkingreise aber auch hochwertige Wanderschuhe gehören oder ein schicker Anzug für die Strandhochzeit, wenn das eigentliche Ensemble für seinen Einsatz nicht zur Verfügung steht. Für eine Erstattung der angefallenen Kosten sind Kaufbelege unerlässlich.

Da der Urlauber dann über neue Sachen verfügt, wird der Reiseveranstalter beziehungsweise die Fluggesellschaft nicht den vollen Kaufpreis erstatten, sondern eine Verrechnung zwischen Neu und Gebraucht vornehmen (u. a. AG Köln, Urteil vom 11.01.2016, 142 C 392/14).“

Welche weiteren Ansprüche haben Urlauber gegenüber Fluggesellschaft und Reiseveranstalter?

Fischer-Volk: „Die Fluggesellschaft haftet bei Verschulden für das bei ihr aufgegebene Reisegepäck, das sich an Bord oder sonst in ihrer Obhut befindet. Der Zeitraum beginnt, wenn das Gepäck am Abfertigungsschalter auf die Waage gestellt wird, und endet mit der Wegnahme der Gepäckstücke vom Transportband. Die Haftung ist jedoch begrenzt auf derzeit 1.386 Euro je Reisenden, gegebenenfalls mit Abweichungen durch Umrechnungskurse. Wer wertvollere Gegenstände aufgeben will wie ein Surfbrett oder eine Golfausrüstung, sollte vor der Flugreise gegen Zahlung eines Zuschlages eine Wertdeklaration bei der Fluglinie vornehmen. Dann muss die Fluggesellschaft bei Verlust des Gepäckes Schadenersatz bis zum deklarierten Wert erstatten, die genannte Haftungsgrenze gilt nicht.

Außerdem kann der Pauschalurlauber für jeden Reisetag, an dem das Gepäck nicht oder nicht vollständig zur Verfügung steht, den Tagesreisepreis um etwa 20 bis 50 Prozent mindern. Auch eine Entschädigung für nutzlos aufgewendete Urlaubszeit muss der Veranstalter zahlen, wenn der Urlauber statt sich zu erholen nach dem Verbleib seines Gepäcks recherchieren muss.“

Wann können Fluggesellschaft oder Reiseveranstalter Ansprüche der Urlauber ablehnen?

Fischer-Volk: „Haben Urlauber zum Beispiel im aufgegebenen Gepäck empfindliche Sachen wie etwa eine Videokamera oder ein Laptop verstaut, dann bestehen keine Ansprüche auf Entschädigung, wenn diese nicht bruchsicher verpackt worden sind und daher den Transport nicht schadlos überstanden haben. Solche Gegenstände sollten Reisende besser im Handgepäck mit an Bord nehmen.“

Bei Fragen hilft die Verbraucherzentrale individuell:

–      persönliche Verbraucherberatung, Terminvereinbarung unter 0331 / 98 22 999 5 (Mo bis Fr, 9 bis 18 Uhr) oder online unter www.verbraucherzentrale-brandenburg.de/termine,

–      telefonische Beratung unter 09001 / 775 770 (Mo bis Fr, 9 bis 18 Uhr,

1 €/min a. d. dt. Festnetz, Mobilfunk abweichend) sowie

–      E-Mailberatung auf www.verbraucherzentrale-brandenburg.de/emailberatung

 

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Moderner denn je: Jeep Grand Cherokee SRT

IMG_4660Zu den äußeren Erkennungszeichen zählen die muskulöse und athletische Karosserie. Foto: D. Weirauch

Seit nunmehr 25 Jahren steht der Jeep Grand Cherokee für die legendären Markenwerte Freiheit, Authentizität, Abenteuer und Begeisterung. 1992 begründete der Jeep Grand Cherokee mit seiner Weltpremiere  das Premiumsegment innerhalb der Kategorie der Sport Utility Vehicle (SUV) mit einem neuen Niveau bei Leistung, Komfort, Innovation und Verarbeitungsqualität.

❏ Fünf Millionen verkaufte Exemplare

Nach fünf Millionen weltweit verkaufter Exemplare setzt das meistverkaufte Jeep-Modell in Deutschland seinen Erfolgsweg fort. Neben dem von den Kunden besonders geschätzten einzigartigen und unverwechselbaren Karosseriedesign, dem hochwertigen Innenraum und dem stets serienmäßigen Achtstufen-Automatikgetriebe überzeugen auch das relativ niedrige Verbrauchsniveau sowie der hohe Fahrkomfort und die Fahrleistungen.

Blick unter die Haube des Grand Cherokee- SRT®, Foto: D.Weirauch
Blick unter die Haube des Grand Cherokee- SRT®: 468 PS, Foto: D.WeirauchCharakteristische Designmerkmale machen den Grand Cherokee zu einer echten Persönlichkeit im SUV-Segment. Zu den äußeren Erkennungszeichen zählen die Hauptscheinwerfer in Bi-Xenon-Technologie mit markanten LED-Tagfahrleuchten sowie die muskulöse und athletische Karosserie.

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