Kreuzfahrt

Reise

Wohin die Deutschen 2019 verreisen

Apulien (26)

Der Reisetrend für 2019 ist klar: die Mittelmeerländer. Im Vorfeld der vom 12. bis 20. Januar in stuttgart veranstalteten die CMT, der ersten großen Reisemesse des Jahres, hat der DRV Prognosen zum Reiseverhalten veröffentlicht. In der Zeit zwischen den Jahren haben die Deutschen fleißig Urlaubspläne für den Sommer geschmiedet.

Hauptbuchungsphase sind die ersten Monate eines neuen Jahres – meist bis Ende März gelten die Frühbucherangebote der Reiseveranstalter. Daher ist es für zuverlässige Trendaussagen für den Reisesommer 2019 derzeit noch zu früh, aber erste Tendenzen für die beliebtesten Sommer-Reiseziele sind bereits aus den Buchungsdaten des Marktforschungsunternehmens GfK erkennbar.

Türkei mit Aufschwung

Die Türkei hat die Besucherflaute der Jahre 2016 und 2017 definitiv überwunden und knüpft an den Aufschwung des vergangenen Jahres weiter an. Insbesondere Familien überzeugen das gute Preis-Leistungsverhältnis und die vielen Flugverbindungen. Die nordafrikanischen Länder Ägypten, Tunesien und Marokko sind ebenfalls gut gebucht – ein Indikator dafür, dass sich die Menschen auf Reisen zunehmend wieder sicher fühlen.

Die wiederaufgebaute Celsus-Bibliothek aus dem frühen 2. Jahrhundert n. Chr. .
Die wiederaufgebaute Celsus-Bibliothek aus dem frühen 2. Jahrhundert n. Chr. .

Die meisten deutschen Urlauber verbringen ihre Sommerferien in den klassischen Zielen rund um das Mittelmeer. Diese Reiseländer vereinen rund 70 Prozent der bislang gebuchten Sommerumsätze auf sich, so die Daten von GfK Travel Insights. Dieses Vertriebspanel basiert auf Reisebuchungen am Point-of-Sale. Spanien, Griechenland und die Türkei sind bislang die im stationären Reisebüro und online am nachgefragtesten Ziele für den Sommer. Hier gehts nach Apulien in den Absatz des Stiefel von Italien.

Die Bucht von Torre del Orso im Salento ist beliebtes Badeziel Foto: Weirauch
Die Bucht von Torre del Orso im Salento ist beliebtes Badeziel Foto: Weirauch

USA beliebtestes Fernziel

Nach zwei Jahren mit Besucherrückgängen legen die USA in der Gunst der deutschen Urlauber wieder zu und werden wieder stärker gebucht. Sie bleiben mit Abstand der Deutschen liebstes Fernreiseziel.

Kreuzfahrten – Kurve nach oben

Urlaub auf dem Wasser ist auch 2019 sehr angesagt: Kreuzfahrten – ob auf hoher See oder auf Flüssen – weisen ein überdurchschnittliches Wachstum auf. Hier ein Bericht mit der AIDA nach Norwegen.

AIDA Mar im Hafen von Talllin
AIDA Mare im Hafen von Talllin, Foto: Weirauch
Die MS Seine Somtesse an der Seine, Foto: nicko
Die MS Seine Comtesse an der Seine, Foto: nicko

Hier geht es zu unseren Reisen mit Nicko-tours

und A-Rosa.

Ein schmuckes Schiff ist die A-Rosa Bella.
Ein schmuckes Schiff ist die A-Rosa Bella, Foto: Weirauch

 

Reiselust ist ungebrochen

Der Verband der Reisewirtschaft geht daher von einer weiter anhaltend guten Urlaubsnachfrage für das Gesamtjahr 2019 aus: „Die Reiselust der Deutschen ist ungebrochen – und der Wunsch, dem Wintergrau zu entfliehen, ist verständlicherweise gerade jetzt besonders ausgeprägt“, so Norbert Fiebig, Präsident des Deutschen Reiseverbands. „Die Frühbuchersaison ist jetzt in vollem Gange. Pünktlich zur weltweit größten Reisemesse ITB Berlin im März werden wir verlässliche Zahlen vorlegen können“, kündigt Fiebig an.

Der Strand der Insel Wangerooge, Foto: Wangerooge Tourismus

Zwei Drittel aller Reisen der Deutschen gehen ins Ausland. Ein Drittel der Reisen verbringen sie hingegen im eigenen Land. Dabei haben in den Sommermonaten die Bundesländer mit Küsten an der Nord- und Ostsee traditionell die Nase vorn – also Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen und Schleswig-Holstein. Hier gibt es Tipps zur Nordseeinsel Wangerooge.  

Städtereisen im Trend

Aber auch Städtereisen, insbesondere nach Berlin, Hamburg, Köln und München sind gefragt – egal, ob zum Shopping, für eine Ausstellung oder einen Konzert- oder Musicalbesuch. Diese Trends bleiben im Jahr 2019 voraussichtlich stabil.

Die Kellner haben zu schleppen zum Oktoberfest in München (c) pixabay
Die Kellner haben zu schleppen zum Oktoberfest in München (c) pixabay
Weihnachtsmarkt München, Foto: Günter Knackfuß
Weihnachtsmarkt München, Foto: Günter Knackfuß

 

Reise

AID Aaura im Hafen von Kapstadt.

Am Morgen des 11. Januar 2019 erreichte AIDAaura den Hafen von Kapstadt. Als erstes Schiff der AIDA Flotte besuchte AIDAaura die südafrikanische Stadt am Fuße des Tafelbergs. Der Erstanlauf erfolgte im Rahmen ihrer 117-tägigen Weltreise, die am 2. Februar 2019 in Hamburg endet. Seit dem Start im Oktober 2018 besuchte AIDAaura atemberaubende Destinationen in Südamerika, in der Südsee und Australien und nun an der afrikanischen Küste.

Mit AIDA mira nach Afrika

Ab Dezember 2019 haben die AIDA Gäste regelmäßig die Möglichkeit, mit AIDAmira, dem Neuzugang der AIDA Flotte, die Naturwunder im südlichen Afrika zu erleben. Start- und Zielhafen der 14-tägigen Route “Südafrika & Namibia” ist Kapstadt.

AIDAmira, Foto: AIDA
AIDAmira, Foto: AIDA

Weitere Häfen sind Durban, East London und Lüderitz am Rande der Namib-Wüste. Absolutes Highlight der Reisen sind die mehrtägigen Stopps in Kapstadt, so dass die Gäste viel Zeit zum Erkunden von Attraktionen wie dem Tafelberg und dem Lion’s Head haben. Auch in der Walfischbucht in Namibia bleibt AIDAmira über Nacht. In der großen Lagune zwischen Wüste und Meer können die Gäste exotische Tiere beobachten.

Entdeckerprogramm

AIDAmira wird künftig für das Selection Programm von AIDA eingesetzt. AIDAmira passt aufgrund ihrer Größe und Bauart hervorragend in die Reihe der bisherigen drei Selection Schiffe. AIDAaura, AIDAcara und AIDAvita reisen bereits seit 2017 auf außergewöhnlichen Routen und haben bereits mehr als 157.000 Gäste begeistert. Das Entdeckerprogramm AIDA Selection ist ideal für weltoffene Entdecker, die Land und Leute auf besonders intensive und einzigartige Weise erleben möchten.

Nächste Weltreise beginnt am 28.Oktober

Vom 28. Oktober 2019 bis zum 22. Februar 2020 geht AIDAaura erneut ab Hamburg auf große Fahrt rund um den Globus. Die Weltreise führt in 117 Tagen zu 41 Häfen in 17 Ländern auf vier Kontinenten. Highlights des Abenteuers sind neben Afrika unter anderem Australien, Neuseeland, Rio de Janeiro, Feuerland, Tahiti, Bora Bora, Mauritius und viele weitere Fernwehziele. Einige Destinationen werden dabei zum ersten Mal in der AIDA Geschichte angelaufen, wie zum Beispiel die Cook-Inseln mitten im Pazifik, Tauranga, Wellington und Picton in Neuseeland, Kangaroo Island und Esperance in Australien und Maputo in Mosambik.

Alle AIDA Selection Angebote sind im Reisebüro, auf www.aida.de oder im AIDA Kundencenter unter +49 (0) 381 / 20 27 07 07 buchbar.

AIDAmira, Foto: AIDA
AIDAmira, Foto: AIDA
Reise

Sternstunden für die Kreuzfahrtindustrie

AIDABlick auf die Rhapsody of Sea, Foto: Weirauch

So modern das Thema Kreuzfahrten auch erscheinen mages hat einen gewissen antiken Kern. Was Odysseus entsprechend der griechischen Sage während des trojanischen Krieges im 12. Jahrhundert v. Chr. erlebte – und vielfach genoss!, – kann durchaus als „Ur“-Kreuzfahrt betrachtet werden. Die Moderne dieser Art Tourismus geht auf das Jahr 1844 zurück, als die britische Peninsular & Oriental Steam Navigation Company Luxusschiffsreisen nach Gibraltar, Malta und Athen anbot.

Albert Ballin erfand die Kreuzfahrt

Das deutsche Kapitel begann mit einem wirtschaftlichen Zwang, den der Hamburger Reeder Albert Ballin spürte: Die Frachter seiner Flotte waren in den Wintermonaten wegen schlechten Wetters und oft gefährlicher hoher See auf der Gewinn abwerfenden Transatlantikroute weniger gefragt. Statt sie weiter in den sicheren Häfen liegen zu lassen, stattete er eines seiner Schiffe – die „Auguste Victoria“ – für Passagiere aus und schickte sie 1891 testweise auf eine „Bildungs- und Erholungsfahrt“ ins Mittelmeer. Diese Reise war binnen kürzester Zeit ausgebucht – das Zeitalter der Kreuzfahrten hatte begonnen.

Urlauben auf See mit vielversprechenden Zwischenstopps sind inzwischen das erfolgreichste Feriensegment überhaupt. Das belegt auch eine Statistik, die jetzt von der Messe Berlin – Ausrichter der Internationalen Tourismus Börse (ITB) – vorgestellt wurde. Danach stieg der internationale Kreuzfahrtmarkt in den letzten Jahren zweistellig und ist damit doppelt so schnell gewachsen wie der übrige internationale Reisemarkt insgesamt. Allein 2017 wurden weltweit 27 Millionen Kreuzfahrten unternommen.

Populäre Ziele

Die Liste der populärsten Zielländer  führt Mexiko an, gefolgt von Kanada, Spanien, USA und Italien. Mehr als die Hälfte aller Kreuzfahrten führen in diese Staaten. Schiffsreisen nach Nordamerika – inklusive Mexiko – haben sich seit 2007 verdreifacht. Europa als Kreuzfahrtziel nimmt den zweiten Platz ein, gefolgt von Südamerika und dem Raum Asien/Pazifik. Mit großem Abstand folgt auf dem letzten Platz Afrika.

Die außergewöhnliche Attraktion dieser Art zu Reisen fasst die Messe Berlin in ihrem Bericht so zusammen: „Kreuzfahrten bieten eine ideale Kombination aus Entspannung und neuen Erfahrungen, sei es an Bord oder im Rahmen von Landgängen. Neben genussvollem Entspannen, gutem Essen und vielfältigen Unterhaltungsmöglichkeiten an Bord steht das Erkunden fremder Länder und Kulturen im Vordergrund. Auch das Erlebnis von Meer und Natur sowie die Atmosphäre internationalen Häfen spielen eine Rolle“.

230 Euro pro Nacht

Ursprünglich galten Kreuzfahrten als außergewöhnlich teuer – wenn nicht generell als überteuert. Das hat sich in den letzten Jahren gründlich geändert, wobei das immer größer gewordene Angebot die entscheidende Rolle gespielt haben dürfte. Teurer als andere Urlaubsarten bleibt die Kreuzfahrt trotzdem – im Durchschnitt sind es 230 Euro, die pro Nacht ausgegeben werden müssen.

Überraschend mag die Tatsache sein, dass Kreuzfahrten nicht mehr vorwiegend von „den Älteren“ gebucht werden. Den Veranstaltern ist es vielmehr gelungen, durch neue Programme und Angebote auch junge und mittlere Altersgruppen zu erreichen. Sie machen inzwischen 50 Prozent der „Kreuzfahrer“ aus. Mit 37 Prozent ist der Anteil der Touristen ungewöhnlich hoch, die als Buchungsstelle für Kreuzfahrten ein Reisebüro  nutzen.

Wachsender Kreuzfahrtmarkt

Es gibt, so eine fachmännische Schätzung, weltweit 7 000 Passagierschiffe. Davon sind etwa 350 Hochsee- und rund 800 Flusskreuzfahrtschiffe. Erstere Kategorie erlebt seit einigen Jahren einen wahren Neubauboom. Die neuen Schiffe werden immer größer. Zwei Drittel von ihnen gelten als „Mega“schiffe, weil sie jeweils für mehr als 2 000 Passagiere Platz bieten. Größtes Kreuzfahrtschiff ist die erst im März 2018 in Dienst gestellte „Symphonie of the Seas“, auf der 6 870 Passagiere Platz finden. Dieser Riese war für 1,3 Milliarden Dollar auf der Werft SFX France in Saint-Nazaire gebaut worden. Er fährt unter der Flagge der Bahamas, Heimathafen ist Nassau. Diese „Mega“schiffe machen Landausflüge vielfach überflüssig, weil sie auch parkähnliche Grünflächen, hypermoderne und luxuriöse Einkaufszentren, Dutzende Restaurants und Bars sowie Sportstätten bis hin zu Rodelbahnen und Eislaufflächen anbieten. Das wiederum hat zur Folge, dass nicht wenige Hafenstädte – vor allem in Südamerika – über den Ausfall von Liegegebühren, mehr noch über den Verlust von Touristeneinnahmen klagen.

Für und Wider der Kreuzfahrt

Im Gegensatz zu der Hysterie, die einige deutsche Gerichte mit Fahrverboten für Dieselautos in bestimmten Straßen ausgesprochen haben – dies alles von sehr wenig Sachverstand getragen, – gibt es gegen die mit Schweröl betriebenen Dieselmotoren der Kreuzfahrtriesen kaum nennenswerte Proteste oder Einwände. Dabei liegen die Konzentrationen von Kohlenstaub, Stickoxiden und Feinstaub an Bord von Kreuzfahrtschiffen und in den von ihnen regelmäßig besuchten Häfen „weit über den Grenzwerten, die für den Straßenverkehr gelten“ – so eine in Wikipedia wiedergegebene Darstellung.

Demzufolge ergaben Messungen auf dem Luxusliner „Aida Sol“ in der Spitze 475 000 ultrafeine Partikel je Kubikmeter Umgebungsluft und damit eine Konzentration, welche die Spitzenwerte von etwa 30 000 Partikeln im deutschen Straßenverkehr um ein vielfaches übersteigen. AIDA Cruises wies diese Messungen zurück – sie entbehrten jeglicher wissenschaftlicher Grundlage. Der britische TV-Kanal 4 berichtete, dass es an Deck der Schiffe zu Schadstoffkonzentrationen „wie in asiatischen Großstädten“ kommt. Und das dürfte bei innerstädtischen Häfen wie etwa Hamburg und Bremen nicht anders sein.

Trotzdem: Der weltweiten Kreuzschifffahrt stehen weiterhin wahre Sternstunden bevor.

Auch dieser Kreuzfahrtriese entstand in Papenburg, Foto: Weirauch
Auch dieser Kreuzfahrtriese entstand in Papenburg, Foto: Weirauch

Auch Flusskreuzfahrten liegen im Trend.

Hier einige Berichte dazu:

Seine Comtesse – Kreuzfahrtleitung Sabine Hinz

Mit nicko cruises hinauf zum Montmartre

Die MS Seine Somtesse an der Seine, Foto: nicko
Die MS Seine Somtesse an der Seine, Foto: nicko

Mit “Seine Comtesse” in Paris

Hier geht es mit der AROSA bella von Bratislava nach Esztergom.

Die AROSA bella in Bratislava, Foto: Weirauch
Die AROSA bella in Bratislava, Foto: Weirauch

Und hier fährt die “Katharina von Bora” von Stralsund nach Potsdam.

Beliebtes Selfiemotiv auf einer AIDA
Beliebtes Selfiemotiv auf einer AIDA

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Reise

Ab Frühjahr 2019 Südamerika mit dem WORLD EXPLORER entdecken

WOX_Infinity_Kabine_02-a24b4e362eMuster einer Infinity-Kabine auf dem künftigen World Explorer, Foto: Nicko

nicko cruises nimmt zusätzliche Reise in das Hochsee-Portfolio auf

Ab Frühjahr 2019 Südamerika mit dem WORLD EXPLORER entdecken

 Nach dem erfolgreichen Buchungsstart des ersten Expeditionsschiffs WORLD EXPLORER ergänzt nicko cruises sein Hochsee-Portfolio um eine weitere Reise: Bereits ab März 2019 geht es mit dem Stuttgarter Kreuzfahrt-Spezialisten auf der Kreuzfahrt Faszination Südamerika zu den Destinations-Highlights in Brasilien, Argentinien und Uruguay. Bis zum 15. November gilt der doppelte Frühbucher-Rabatt von 600 Euro pro Person. Buchbar ist die Rundreise ab sofort in jedem guten Reisebüro oder direkt bei nicko cruises.

Südamerika steht für Naturwunder und Lebensfreude. Die 18-tägige Rundreise führt zunächst in die brasilianische Metropole Rio de Janeiro mit der berühmten Copacabana und dem Zuckerhut. Nach einem Inlandsflug stehen die beeindruckenden Iguaçu-Wasserfälle im argentinisch-brasilianischen Grenzgebiet auf dem Programm. Rund um die Wasserfälle erstreckt sich ein großer Nationalpark, den die UNESCO 1984 zum Weltnaturerbe erklärte. Die Gäste erleben die Wasserfälle, die zu den größten der Welt zählen, sowohl von der argentinischen als auch von der brasilianischen Seite. Mit einem weiteren Inlandsflug geht es nach Ushuaia, der südlichsten Stadt Argentiniens und Hauptstadt der Region Tierra del Fuego (Feuerland), wo die Einschiffung auf WORLD EXPLORER erfolgt.

Entlang der Küste Südamerikas

Der Expeditionsneubau nimmt zuerst Kurs auf die Falklandinseln, auf der es Magellan-, Esels- und Königspinguine zu bestaunen gibt. Nach der Erholung auf See erwartet die Gäste die pulsierende Weltstadt Buenos Aires – die Stadt des Tangos, des Fußballs und der Vielfalt. Der nächste Stopp ist Montevideo in Uruguay mit seiner eindrucksvollen Architektur und einem typischen Asado, bei dem südamerikanische Grillspezialitäten verkostet werden. Naturliebhaber kommen in Punta del Este bei einem Bootsausflug zu den Seelöweninseln auf ihre Kosten. Den Abschluss der Reise bilden das pittoreske Städtchen Florianopolis und die Strände der Costa Verde, die zum erholsamen Baden einladen.

Ein Schiff, das alles kann

Die Besonderheit von WORLD EXPLORER liegt in der geringen Schiffsgröße. Modernste Technik stellt sicher, dass der Kreuzer sprichwörtlich „mit allen Wassern gewaschen ist”. Er verfügt über Eisklasse 1B sowie Polarklasse C und kann damit sämtliche Weltmeere befahren. Mit einer Länge von nur 126 Metern kann das Schiff Häfen ansteuern, die für die großen Hochseeschiffe unzugänglich sind. An Bord entfaltet sich das Raumwunder: WORLD EXPLORER bietet neben bequemen Kabinen und Suiten zwischen 17 und 44 Quadratmetern zwei Lounges mit bester Aussicht, einen Wellness- und Fitnessbereich mit Sauna und vieles mehr. 105 Crewmitglieder verwöhnen die maximal 200 Gäste. Die persönliche Atmosphäre sorgt für ein entspanntes und familiäres Gefühl an Bord.

 Weitere Informationen zum Angebot von nicko cruises erhalten Sie in jedem guten Reisebüro oder unter Tel.: +49 (0) 711 / 24 89 80 44 oder auf der Webseite unter www.nicko-cruises.de.

 

 

Reise

Mit nicko cruises hinauf zum Montmartre

Paris (16)

Paris war die letzte Station unserer achttägigen Reise mit der MS Seine Comtesse. In loser Folge stellen wir einige Stationen der Tour mit nicko cruises vor. Heute: Paris und Mit Nicko Cruises  hinauf zum Montmartre.

Das quirlige Montmartre-Viertel gehört einfach dazu, wenn man nach Paris reist. Allerdings hat es nicht mehr viel zu tun mit dem malerisch gewachsenen Quartier aus der Zeit um die Jahrhundertwende. Rund um die “höchste” Erhebung der Metropole warten “Touristenfänger” auf ihre Kundschaft. Auch unsere Stadtführerin warnt vor Taschendieben und Hütchenspielern.

Am späten Nachmittag zeigt sich uns das Viertel rund um die Kreuzung der Boulevards Barbès und Rochechouart von seiner malerischsten Seite. Gegenüber dem bekanntesten und wohl auch teuersten Revuelokal “Moulin Rouge” – die rote Mühle über dem Eingangsbereich ist weithin sichtbar – starten wir mit einer kleinen Bimmelbahn hinauf zum Montmartre.

Mit der Bimmelbahn gelangt man bequem auf den Hügel. Foto: K.Weirauch
Mit der Bimmelbahn gelangt man bequem auf den Hügel. Foto: K.Weirauch

 

Das Moulin Rouge gehört mit seinen Tanzaufführungen zu den beliebtesten Hotspots in Paris. Foto: K. Weirauch

Wo Berühmtheiten lebten

Wir streifen den drittgrößten städtischen Pariser Friedhof “Cimetrière  de Montmartre”, auf dem Heinrich-Heine, Jacques Offenbach oder Emilè Zola und andere Prominente ruhen. zu gern wären wir hier auf dem Friedhof durch die Grabreihen gestreift. So ziehen wir langsam ruckelnd und zuckelnd mit einstimmender Musik aus dem Lautsprecher “Pigalle, Pigalle …” durch orientalisch anmutende Straßen, bis wir nach rund 15 Minuten unser Ziel auf dem Berg erreicht haben.

Gleichsam wie an einer Perlenkette aufgereiht empfangen uns malende Straßenkünstler auf dem Place du Tertre, die versunken in ihre Malarbeiten ihre Motive bearbeiten, die sie umgebende quirlige Außenwelt scheinbar völlig außen vor lassen können.

Auf den Spuren der Künstler

Um ihnen länger über die Schulter zu schauen oder ein Porträt von uns anfertigen zu lassen (wenn es der Touristenstrom denn zulässt), bleibt uns heute keine Zeit. Etwas ruhiger geht es zu, als wir auf unserem Rundgang in eine Nebengasse abzweigen.

Dali – Museum

Am kleinen Dali-Museum (“Espace Dali”, in der Rue Poulbot) weist uns die Stadtführerin auf eine ganzjährliche Ausstellung mit über 300 Werken von Salvador Dali hin. Es ist damit das größte Dali Museum in Frankreich. Weiter geht es im Vorübergehen zum ersten Atelier von Picasso, das völlig unspektakulär und ohne große touristische Aufmerksamkeit zu erregen, wie “eingeklemmt” zwischen zwei Wohnhäusern “ruht”.

Die Stadtführerin zeigte uns auch das Atelier von Picasso während seiner Pariser Zeit. Foto K.Weirauch
Die Stadtführerin zeigte uns auch das Atelier von Picasso während seiner Pariser Zeit. Foto K.Weirauch

Hier arbeitete Pablo Picasso von 1904 bis 1909.

Zwei von einst 12 Mühlen

Unser kleiner Spaziergang führt weiter eine malerische Gasse hinunter, direkt auf eine der letzten zwei Mühlen (12 waren es noch um 1786) des im 18. Jahrhunderts bescheidenen Dörfchens und heutigen berühmten Künstlerviertels zu. Die Mühlen dienten einst zum Mahlen von Weizen und Pressen von Trauben. Die aus den Anfängen des 17. und 18. Jahrhunderts stammenden Mühlen gehören zur “Le Moulin de la Galette” und laden in der Rue Lepic zum Verweilen ein.

Das Le Moulin de la Galette Foto: Kärstin Weirauch
Das Le Moulin de la Galette Foto: Kärstin Weirauch

“Der Mann, der durch die Wand gehen konnte”

Wir lassen “Moulin de la Galette” auf unserem ca. einstündigen Rundgang linkerhand liegen und gelangen zum Place Marcel Aymé. Hier erregt eine Figur, die in einer aus Felssteinen gemauerten Wand gefangen ist, unsere Aufmerksamkeit. Wir erfahren von der Stadtführerin, dass dieses Kunstwerk dem Roman “Der Mann, der durch die Wand gehen konnte” (1941 erstveröffentlicht) des bekannten französischen Autors Marcel Aymé (1967 in Paris gestorben) “entstiegen” ist. Sie diente u.a. auch als Inspiration für die Filmkomödie von Ladislao Vajda “Ein Mann ging durch die Wand” aus dem Jahr 1959 mit Heinz Rühmann in der Hauptrolle.

Die Figur diente u.a. auch als Inspiration für die Filmkomödie von Ladislao Vajda "Ein Mann ging durch die Wand" aus dem Jahr 1959 mit Heinz Rühmann in der Hauptrolle. Foto: K. Weirauch
Die Figur diente u.a. auch als Inspiration für die Filmkomödie von Ladislao Vajda “Ein Mann ging durch die Wand” aus dem Jahr 1959 mit Heinz Rühmann in der Hauptrolle. Foto: K. Weirauch

Wo Dalida lebte

Ganz in der Nähe erinnert ein Kunstwerk an die französische Sängerin und Schauspielerin Dalida (Iolanda Cristina Gigliotti), die am 3. Mai 1987 in Paris verstarb. Dalida bekam 1957 als erste franzöische Künstlerin in Frankreich die erste Goldene Schallplatte für mehr als 300.000 verkaufter Exemplare von ihrem wohl größten Hit Bambino. Eine weitere Goldene Schallplatte erhielt die “Königin der Jukebox” 1959 für den Titel “Am Tag, als der Regen kam”. 1961 bezog sie eine Villa auf dem Montmatre. Am 3. Mai 1987 starb sie in ihrem Haus an einer Überdosis von Schlafmitteln. “Das Leben ist mir unerträglich geworden – vergebt mir.” – einziger Satz in ihrem Abschiedsbrief. Beigesetzt wurde sie auf dem benachbarten Friedhof Montmartre. Am 24. April 1997 wurde der Dalida Platz zu ihrem Gedenken unweit ihrer Wohnung und ihres Grabes eingeweiht.

Auf dem Place Dalida erinnert eine Statue an die ägyptisch - italienische Sängerin Dalida. Foto: K. Weirauch
Auf dem Place Dalida erinnert eine Statue an die ägyptisch – italienische Sängerin Dalida. Foto: K. Weirauch

Unser Weg führt uns weiter  über kleine romantische Gassen mit Kopfsteinpflaster vorbei am kleinen Lokal “La Maison Rose” und dem einzigen heutigen kleinen Weinberg sowie dem “La Pruinquette de Montmartre” zurück zum Place du Tertre. Wir legen an diesem heißen Sommertag, an dem Frankreich das Fußballspiel gegen Russland in der Weltmeisterschaft gewinnen wird und somit im Halbfinale steht, in der Kirche Saint Pierre de Montmartre eine kleine Pause ein.

Im Zuckerbäckerstil erbaut wurde die Basilika Sacre-Coeur Foto: K. Weirauch
Im Zuckerbäckerstil erbaut wurde die Basilika Sacre-Coeur Foto: K. Weirauch

Sie steht im Schatten der weiß strahlenden Basilika Sacré Coeur und zählt zu den ältesten Kirchen von Paris, 1147 geweiht und ursprünglich zum früheren Kloster gehörend.

Weiß thront Sacrè Coeur

Ein Blick in dieses schöne Kleinod lohnt sich, bevor es um die Ecke in die von Touristen volle Kirche Sacrè Coeur geht. Wir reihen uns am Spätnachmittag in eine kleine Besucherschlange ein, nach einer kurzen Rucksackkontrolle durch Securitymitarbeiter betreten wir fast ehrfürchtig die Basilika Sacré Coeur, die zwischen 1870 und 1914 erbaut wurde. Trotz der vielen Touristen hier ist es still – Guides dürfen hier nicht führen – denn andächtig sitzen die Menschen in den Bänken, viele von ihnen beten, fast jeder Platz ist belegt. Fotografieren ist nicht erlaubt. Uns wird schnell klar, diese Kirche zählt zu den begehrtesten Sehenswürdigkeiten in Paris.

Von Sacre Coeur aus hat man einen tollen Blick über Paris Foto: Weirauch
Von Sacre Coeur aus hat man einen tollen Blick über Paris Foto: Weirauch

Beim Hinausgehen aus der Kirche beeindrucken nicht nur uns von den Treppenstufen aus die Blicke über Paris. Es scheint so, als ob ganz Paris zu unseren Füßen liegt. Ein wunderbarer Abschluss unserer Stipvisite auf dem Montmartre.

Mit der Zahnradbahn, die direkt gegenüber von Sacré Coeur liegt, geht es hinab zum Marché Saint Pierrre, der am Fuße der Sacé Coeur liegt, von hier aus kann man noch einmal wunderbare Postkartenmotive der Basilika als Erinnerung mit der Kamera einfangen.

Der Platz, so erfahren wir von unserer Stadtführerin, ist ein wahres Eldorado für Stoffe und Textilien, die Preise seien unschlagbar in diesem Stofftempel, der zu den größten der Welt zählt.

Weitere informationen zu Reiseangeboten auf der Seine gibt es hier auf der Seite von Nicko Cruises.

Wir wurden von der nicko cruises Flussreisen GmbH zu der Fahrt mit der MS Seine Comtesse auf der Seine eingeladen. Unsere Meinung bleibt die eigene.

Hier einige Erlebnisse während unserer Fahrt mit der Seine Comtesse: Besuch in Paris.

Besuch in Giverny mit dem Garten von Claude Monet.

Über nicko cruises:

Die nicko cruises Flussreisen GmbH ist ein führender Flusskreuzfahrt-Anbieter in Europa. Mit seiner gleichermaßen modernen wie komfortablen Flotte ist das Unternehmen in mehr als zwanzig Ländern und auf 23 Gewässern aktiv. Es bereist weltweit alle touristisch nachgefragten Wasserstraßen sowie einige Küstenabschnitte. Ab der Saison 2019 bietet nicko cruises zudem 16 Hochsee-Routen an und baut damit sein Portfolio weiter aus.

 

 

Reise

Die Seerosen von Claude Monet

Giverny (28)

Nächste Station unserer Seine-Fluss-Reise von Paris in die Normandie ist Giverny.

Mit einem ausgiebigen Frühstück an Bord der “Seine Comtess'” starten wir an einem wunderschönen Sommertag zu einem malerischen Ort, der weitestgehend von Claude Monet, dem gebürtigen Pariser Maler, geprägt wurde. Er lebte von 1883 bis zu seinem Tod 1926 im idyllischen Giverny. Sie sind berühmt, Die Seerosen von Claude Monet. Nicht erst seit der vielbeachteten Schau der Impressionisten im neuen Museum Barberini am Alten Markt in Potsdam. Dort begeisterten nicht nur mich die von Claude Monet gemalten Motive aus Giverny.

Nun also besuchen wir Giverny auf unserer Fahrt mit der “Seine Comtesse” des Flussreiseanbieters nicko cruises. Obwohl wir schon früh starteten, sind wir nicht die ersten Touristen, die das Dorf Giverny an den Ufern des Flusses Epte besuchen. Monet kaufte hier eine Scheune, in der er eine Künstlerwerkstatt einrichtete, in der er zwischen 1890 und 1926 arbeitete. Schnell entwickelte sich der Ort zu einem Zentrum des Impressionismus. Unweit seines Ateliers ist sein Wohnhaus zu besichtigen.

Dass Giverny zu den beliebtesten Orten der Normandie zählt, merkten wir schnell. Durch den Garten von Monet und seinem Wohnhaus strömen die Besucher, Stillstand gab es nicht. Der Monetsche Kräutergarten vor seinem Haus, den er selbst anlegte, bestach durch den Lavendel, der uns lange durch seinen betörenden Duft und das satte Blau in Erinnerung bleiben wird.

 

Seine-Giverny-Monethaus
Der Besuch des Wohnhauses von Monet ist lohnenswert. Foto: nicko – cruises

Sein Wohnhaus mit der rosa getünchten Fassade, den grünen Fensterläden, dem gelben Esszimmer sowie der blauen Küche wirkte auf uns eher kleinteilig und bedrückend, vollgestopft mit Kopien seiner Gemälde, für deren nähere Betrachtung aber keine Zeit blieb, da wir im Besucherstrom “mitschwimmen” mussten.

Ausgesprochen sehenswert ist der im Sinne von Monet rekonstruierte Garten, der ihm Inspirationen für seine beliebtesten Motive lieferte. Zu beiden Seiten zweier “japanischer” grüner Brücken sind immer noch herrliche Seerosen zu sehen. Auch kleine Holzboote finden sich in den Teichen, die sich ebenfalls auf vielen seiner Bilder als Motiv wiederfinden.

Claude Monet, Seerosen, im Museum Barberini Potsdam Foto: D.Weirauch

 

Der berühmte Seerosenteich in Monets Garten Foto: Kärstin Weirauch
Der berühmte Seerosenteich in Monets Garten. Foto: Kärstin Weirauch

Beim unserem Spaziergang durch das Dorf hin zum Friedhof, auf dem wir die Grabstätte von Monet besuchen wollen, kommen wir am Hotels Baudy vorbei. Um 1900 stiegen hier amerikanische Maler ab, später folgten viele junge Künstler.

Das Museum des Impressionismus widmet sich in Wechselausstellungen den Ursprüngen dieser Kunstrichtungen, ihren Entwicklungen und Einflüssen auf das Kunstschaffen der Maler in den verschiedensten Epochen bis in das 20./21. Jahrhundert.

Das von einem schönen Garten umgebene Museum mit seinen einfachen, klaren Linien sowie seine herrlich bepflanzte Dachterrassen passt perfekt in die Landschaft. Und während unseres Besuchs fanden wir hier für ein paar Minuten eine stille Oase, in der wir unsere Seelen ein wenig baumeln lassen konnten.

Wo Monet die letzte Ruhe fand

Weiter ging es zum Friedhof. An diesem Tag war er für uns ebenfalls ein Ruhepol für eine kleine Pause, bevor wir zum Grab von Monet gingen. Etwas oberhalb am Eingang zum Friedhof, rechterhand von der Kirche, fanden wir es.

Wir hatten Glück und konnten für ein paar Momente allein mit Monet sein. Blumen schmückten sein Grab und dürsteten nach Wasser an diesem heißen, über 30 Grad warmen Sommertag. Ein schöner Tag endete mit einem besinnlichen Moment.

Blick in die Dorfkirche von Giverny Foto: K.Weirauch
Blick in die Dorfkirche von Giverny. Foto: Kärstin Weirauch

Honfleur überraschte uns

Honfleur im Department Calvados ist zu jeder Jahreszeit schön. Boutiquen und Restaurants scharen sich um das alte Hafenbecken, in dem sich viele Segelboote im leichten Wellengang wiegen. Romantik pur an einem heißen Sommertag während unserer Stipvisite in dem malerischen Ort. Kleine romantische Gassen des größten unter Denkmalschutz stehenden Altstadtbereichs Frankreichs laden in den Stadtvierteln Saint-Léonard und Enclos zum Verweilen ein. Der Grund: Honfleur wurde nicht vom Krieg zerstört.

Rund um das Hafenbecken scheint die Zeit stehengeblieben. Foto: K.Weirauch
Rund um das Hafenbecken scheint die Zeit stehengeblieben. Foto: Kärstin Weirauch

Schmale, hochaufragende, teils mit Schiefer verkleidete Fassaden bieten dem Betrachter immer neue Blickpunkte. Zur Seeseite schirmt die von Ecktürmen flankierte Lieutenance die Zufahrt ab. In dem Gebäude aus dem 16. Jahrhundert wohnte der königliche Statthalter. In Honfleur trug lange Zeit der Werftbau zum Wohlstand der Bürger bei. In der befestigten Altstadt entstanden massive Salzspeicher zur Konservierung des Kabeljaus.

Frankreichs größte Holzkirche

Seemännische Einflüsse sind auch an der größten Holzkirche Frankreichs, Sainte Catherine, zu finden. Ihre Fassaden und Dächer sind mit Holzziegeln verkleidet. Zimmerleute der Werft waren am Bau beteiligt, die den zwei Kirchenschiffen die Form eines umgekehrten Schiffsrumpfs gaben. Die Kirche mit ihrem zwei kielförmigen Gewölben ist aus dem 15./16. Jahrhundert und besitzt einen frei stehenden Glockenturm. Am Tag unseres Besuchs lud ein urbaner Wochenmarkt zwischen Kirchenschiff und Glockenturm zum Einkauf ein.

Glockenturm der Kirche Sainte Catherine in Honfleur. Foto: Kärstin Weirauch

Wer wollte, konnte u.a. Salz mit Calvados, Kräutercremes, Öle, frisches Obst und Gemüse, Keramiksachen und vieles mehr kaufen. Eine angenehme Verkaufsatmosphäre im mittelalterlichen Ambiente mit freundlichen Verkäufern lud zum Schauen und Einkaufen ein.

Honfleur zählt um die 80 Kunstgalerien. Viele von ihnen hatten bei unserem Besuch ihre Türen weit geöffnet. Der aus Honfleur stammende Maler Eugene Boudin freundete sich hier u. a. mit Courbet und Monet an. Wir könnten noch viel erzählen über diese so malerische Stadt …

Auf der Rückfahrt zur “Seine Comtesse” ging es mit dem Bus über die gigantische Normandie-Brücke oder “Brücke von Honfleur”. Die 2141,25 Meter lange Brücke ruht in 60 Meter Höhe auf zwei 215 Meter hohen Pfeilern und ist an 184 Stahlträgern befestigt. Sie ist in unseren Augen eine technische Meisterleistung und mutet wie ein Kunstwerk an. Wieder ein schöner Stadtbesichtigungsabschluss auf unserer Reise durch die Normandie.

Brücke von Honfleur. Foto: Kärstin Weirauch

Steilküste von Étretat

An diesem Ort an der Alabasterküste (Côte d’ Albâtre) haben Wind und Wetter die weißen Steilklippen dramatisch gestaltet. La Falaise d’ Aval, die mit 85 Meter Höhe berühmteste Kalkklippe, spannt westlich von Étretat einen eleganten Bogen ins Meer. Etwas weiter folgen die Aiguille, eine 70 Meter hohe Felsnadel, dann Le Trou de l’ Homme, eine Grotte, und La Manneporte, ebenfalls ein Naturbogen. Im Osten lockt die Klippe Falaise d’ Amont mit einem Blick auf die genannten Felsformationen. An allen entlang führt ein Küstenwanderweg.

Die Küste von Etretat zieht jeden in ihren Bann. Foto: Christian Baumann
Die Küste von Etretat zieht jeden in ihren Bann. Foto: Christian Baumann

Angelo und Christian machten Fotos für uns, die wir hier gern zeigen wollen. Nicht ungefährlich, da die Klippkante recht brüchig ist. Gefahrloser kommt man in Étretat selbst ans Wasser. Die von prachtvollen Fachwerkbauten gesäumte Hauptgasse endet am Kieselstrand.

Les Andelys mit der Burg Château-Gaillard

Weitere Stationen unserer Reise waren u.a. Les Andelys . Das Städtchen beitzt mit den Ruinen der Burg Château-Gaillard eines der bekanntesten Bauwerke der Normandie. Die Burg thront auf einem hohen Kalksteinfelsen und baut auf einer Burg von Richard Löwenherz aus dem Jahr 1196 auf. Dessen Herz liegt ja in der Kathedrale von Rouen. Darüber hier später mehr. Von den Ringmauern der Burg hat man einen herrlichen Ausblick auf das Seine-Tal und die Stadt. Und auf die Seine Comtess.

Wo wir noch unbedingt hin wollen:

Le Mont-St-Michel:
Ob nun bretonisch oder normannisch – den Touristen ist’s egal. Genial ist das Gesamtkunstwerk aus meerumspültem Felskegel und Benediktinerabtei allemal: eine Popattraktion mit 1000-jährigem Zauber.

Granville:
Elegantester Badeort der Westnormandie mit Kurhaus, Thalasso-Zentrum, Spielcasino und der rosafarbenen Villa des Modeschöpfers Christian Dior (heute Museum).

Halbinsel Cotentin:
Das “kleine Irland” der Normandie mit Muschelbänken, Klippen, Felskaps, Stränden, Fischerdörfern und einer Heckenlandschaft.

Hier weitere Beiträge über unseren Besuch mit “Seine Comtesse” von nicko cruises  in Paris und in der Normandie im juli 2018: Besuch auf dem Montmartre.

Wir wurden von der nicko cruises Flussreisen GmbH zu der Fahrt mit der MS Seine Comtesse auf der Seine eingeladen.  Die Kosten für An-/Abreise trugen wir selbst, ebenso das Getränkepaket an Bord. Unsere Meinung bleibt die eigene.

 

Die MS SEINE COMTESSE Foto: Nicko cruises
Die MS SEINE COMTESSE Foto: Nicko cruises