Industriekultur

Reise

Das Industriemuseum Chemnitz – Industrie im Wandel erleben

Schlechtes Wetter in Chemnitz? Ab in’s Industriemuseum! Der imposante und denkmalgeschützte Backsteinbau beherbergt bedeutende Zeugnisse sächsischen Erfindergeistes und technischer Entwicklungen, die unser Leben bis heute beeinflussen. Geschichte zum Anfassen, und das ist bei einigen Ausstellungsstücken durchaus wörtlich zu nehmen, lässt die Herzen von Technikbegeisterten höher schlagen.

Ursprung für Entwicklungen von weltweiter Bedeutung

Reise

Schiffshebewerk in Niederfinow: Wo Schiffe schweben

SHW_Nifi_Luftbild_08_2019_2Schiffshebewerk Niederfinow Luftbild:Wasserstrassen Neubauamt Berlin

Bei Kulturland Brandenburg steht in diesem Jahr (2021) die Industriekultur im Fokus des Themenjahres. Der Begriff Industriekultur stand bisher hauptsächlich für die Auseinandersetzung mit der Kulturgeschichte und der Kulturlandschaft des Industriezeitalters. Das Themenjahr „Zukunft der Vergangenheit – Industriekultur in Bewegung“ wagt den Versuch eines „Updates“, bei dem es nicht nur um einen Rückblick, sondern ebenso um eine industrielle Zukunftsperspektive einzelner Regionen und Anlagen der Industriekultur gehen soll. einfachraus.eu stellt in einer Serie nicht nur Industriedenkmale vor, sondern will auch den Veränderungen im Land Brandenburg, so beispielsweise in der Region in und um Eberswalde nachspüren. Heute:

Schiffshebewerk Niederfinow 

Reise

Industrie-Kultur im Land Brandenburg

Eberswalde.Industriekultur. (2)

Industrie-Kultur. Themenkarte für Brandenburg und Berlin. Herausgegeben zum Themenjahr Kulturland Brandenburg 2021 „Zukunft der Vergangenheit – Industriekultur in Bewegung“. Edition Terra. Berlin 2021. ISBN 978-3-942917-52-0.cover_indsutriekultur

Technik Trumpf aus Uropas Tagen und viel Zukunft

„Die Spurensuche der Industrie-Kultur gehört dazu. Insofern wollen wir uns dem Begriff Industriekultur wortwörtlich nähern. Da steht zunächst die Frage: Passen die beiden Begriffe Industrie und Kultur überhaupt zusammen? Hier die Welt der Produktion, in der Sachzwänge und Gewinn alles regeln. Dort die Welt der Schönheit, in der es um geistige Erbauung geht. Genau in diesem Spannungsfeld will sich der kleine Kulturführer zwischen Elbe und Oder sowie entlang von Havel und Spree bewegen. Rad- und Wandertouren, Stadtspaziergänge und Museumsbesuche bieten ein spannendes und erlebnisreiches Wechselspiel von Industrie und Kultur. Die handliche A/5-Broschüre führt uns zum Ziel, für kleine Pausen unterwegs bietet sie kurzweilige Geschichte um die Industrie-Kultur-Denkmäler drumrum. Diese gute Tradition behält der Edition Terra Verlag auch in diesem Band bei.

Zeitreise, die sich lohnt

Mobilität

Magdeburger Schiffshebewerk Rothensee soll UNESCO-Welterbe werden

MagdeburgSchiffshebewerk Rothensee

Sachsen-Anhalt meldet das Schiffshebewerk Rothensee als Kandidat für die neue deutsche UNESCO-Vorschlagsliste. Ebenfalls auf die sogenannte Tentativliste soll das  vor den Toren Magdeburgs gelegene Pretziener Wehr. Beide technischen Denkmale stehen für ingenieurtechnische Meisterleistungen. Das Schiffshebewerk Rothensee ist das einzige noch in Nutzung befindliche Auftriebs- bzw. Schwimmerhebewerk weltweit mit einer Nutzungskontinuität seit mehr als 80 Jahren. Es wurde 1938 in Dienst gestellt.

Techniktrumpf aus Uropas Tagen

Reise

K)ein Kinderspiel. Kindheit und Industrialisierung

Das Brandenburg Preußen - Museum in Wustrau Foto. WeirauchDas Brandenburg Preußen - Museum in Wustrau

Das Brandenburg-Preußen Museum in Wustrau öffnet am kommenden Sonntag, 21. März 2021, als erster Partner des Kulturland-Themenjahres 2021 seine Türen mit einer neuen Ausstellung. „(K)ein Kinderspiel“ zeigt, welchen Einfluss die Industrialisierung auf die „kleinen Dinge“ hatte. Kaum ein historischer Prozess hat die Lebens- und Arbeitswelt der Menschen in Deutschland so stark beeinflusst wie die Industrialisierung im 19. Jahrhundert. Die tiefgreifenden Veränderungen, die Technisierung und Bevölkerungswachstum mit sich brachten, lassen sich noch heute anschaulich im Spielzeug jener Zeit nachvollziehen. Wie ein Spiegel der Gesellschaft vermittelt dieses Spielzeug ein Bild der veränderten Lebens- und Arbeitswelt.

1 Stunde weg

Conrad Matschoß – Altmeister der Technikgeschichte

Südwestkirchhof StahnsdorfTechnikhistoriker Conrad Matschoss

Am 7. Juni 2021 erinnern nicht nur Freunde der Industriekultur an Conrad Matschoss. Der Altmeister der deutschen Dampfmaschinengeschichtsschreibung wurde vor 150 Jahren geboren. Sein Grab befindet sich auf dem Südwestkirchhof Stahnsdorf am Rand von Berlin. Vor über 110Jahren erschien in Berlin das zweibändige Werk „Die Entwicklung der Dampfmaschine, eine Geschichte der ortsfesten Dampfmaschine der Lokomobile, der Schiffsmaschine und Lokomotive“. Verfasser dieses bis heute zu den technikgeschichtlichen Standardwerken zählenden Buches ist Conrad Matschoß. 1987 erschien im VDI-Verlag ein Nachdruck dieses technikhistorischen Klassikers. Das Grab des 1942 verstorbenen Conrad Matschoß befindet sich auf dem Stahnsdorfer Südwestkirchhof. Biegt man am Eingang des Friedhofs hinter dem Informationshaus des Fördervereins Südwestkirchhof  rechts ab, gelangt man in wenigen Schritten zum Grab. Hinter Rhododrendon-Büschen lugt auf dem moosbewachsenen Gehweg rechts der Grabstein hervor.  Ein Zahnrad mit einer heute kaum mehr sichtbaren Eule ziert den Grabstein. Es ist das Zeichen des Vereins Deutscher Ingenieure. „Sein Leben und Wirken galt dem Verein Deutscher Ingenieure und der Geschichte der Technik“ – So steht es auf dem Grabstein des deutschen Ingenieurs, Hochschullehrers, Technikhistorikers, Publizisten und Direktors des Vereins Deutscher Ingenieure (VDI).

Wer war dieser Conrad Matschoss