Hotel saratz

Reise

Liebenswertes Pontresina im Engadin

Schweiz (9)
Einfach mal raus aus dem Alltag – Flachländer wie wir möchten dennoch auch mal die Alpen erleben. Wo könnte es hingehen? In die Schweiz – Graubünden – Engadin. Vom kleinen  Ort Pontresina hatten uns Freunde erzählt, allerdings liegt nur dreieinhalb Kilometer entfernt Sankt Moritz. Nach „Schickimicki“ war uns eher nicht, deshalb hatten wir Zweifel, nach Pontresina zu fahren. Doch wir wurden eines Besseren belehrt und können uns bei unseren Freunden nur bedanken, dass sie uns so hartnäckig auf Pontresina im Oberengadin verwiesen. Lest hier mehr zum Thema: Liebenswertes Pontresina im Engadin.

Für eine Woche erlebten wir bei grandioser Herbstsonne eine Woche Natur-Wellness pur. Bei klarer, trockener Höhenluft auf unseren Wanderungen, beim Waldbaden konnten wir Sonne pur tanken (das ist im engadin durchschnittlich an 320 Sonnentage im Jahr möglich), beim Bahnfahren mit dem Bernina-Express der Rhätischen Bahn die atemberaubende Kulisse der alpinen Bergwelt zu erleben und last but not least beim Verwöhnenlassen morgens und abends in wunderbaren Hotels: dem Hotel Walther,

Das Hotel Walther in Pontresina hat eine über 111 Jahre währende Geschchte. Foto. Weirauch
Das Hotel Walther in Pontresina hat eine über 111 Jahre währende Geschchte. Foto. Weirauch

 

Immer für die Gäste da: das erfahrene Service-Team im Hotel Walther in Pontresina, Foto: Weirauch
Immer für die Gäste da: das erfahrene Service-Team im Hotel Walther in Pontresina, Foto: Weirauch
Hotel Steinbock gehört zum Hotel Walther in Pontresina, Foto: Weirauch
Hotel Steinbock gehört zum Hotel Walther in Pontresina, Foto: Weirauch
dem Hotel Saratz in Pontresina, darüber später hier mehr.
Das Hotel Saratz in Pontresina, Foto: Weirauch
Das Hotel Saratz in Pontresina, Foto: Weirauch
und dem Cresta Palace in Celerina.  Hier unsere Bericht dazu.
Beste anbindung: auch das Cresta Palce in Celerina liegt in Bahnhofsnähe, Foto: Weirauch
Ansicht des Cresta Palace vom Westen, Foto: Cresta Palace
Ansicht des Cresta Palace vom Westen, Foto: Cresta Palace
Gleich hinter dem Hotel beginnen die Trails für die Biker, Foto. Cresta Palace
Gleich hinter dem Hotel beginnen die Trails für die Biker, Foto. Cresta Palace
Blick in das Grand Restaurant des Cresta Palace in Celerina, Foto: Weirauch
Blick in das Grand Restaurant des Cresta Palace in Celerina, Foto: Cresta Palace

Blick in den Ruheraum des Cresta Palace, Foto: Cresta Palace

Mit der Bergbahn gut zu erreichen und Ausgangspunkt für Wanderungen: Muottas Muragl, Foto; Weirauch
Mit der Bergbahn gut zu erreichen und Ausgangspunkt für Wanderungen: Muottas Muragl, Foto: Weirauch

Im Land des Steinbocks

Eine Überraschung war für uns auch die Jugendherberge von Pontresina, direkt am Bahnhof gelegen, bietet sie nicht nur jungen Leuten mehr als einen Übernachtungsplatz an. Wir kennen Jugendherbergen in vielen Ländern, aber die Herzlichkeit der Herbergseltern Sabine und Martin Künzli hat Eindruck hinterlassen.
Blick auf die Jugendherberge von Pontresina, Foto: JH Pontresina
Blick auf die Jugendherberge von Pontresina, Foto: JH Pontresina

Hier unser Bericht über den Besuch in der gastfreundlichen Jugendherberge.

Mit 3 PS geht es in das Val de Roseg von Pontresina, Foto: Weirauch
Mit 3 PS geht es in das Val de Roseg von Pontresina, Foto: Weirauch
Fazit: Überall waren wir gern gesehene Gäste, deren Wünsche man gern erfüllte, ohne große Worte darüber zu verlieren, sei es bei der kostenlosen Beförderung des Gepäcks, Tipps für Wanderungen bzw. Fahrten mit den Bergbahnen Muottas Muragl (Standseilbahn), dem Sessellift Pontresina-Alp Languard, der Gondelbahn hinauf auf die Diavolezza oder der Luftseilbahn Celerina-Marguns.
Im Ausflugsrestaurant auf der Diavolezza in der Nähe von pontresina, Foto: Weirauch
Im Ausflugsrestaurant auf der Diavolezza in der Nähe von Pontresina, Foto: Weirauch

 

Mit dem Bernina-Bummler bietet die Rhätische Bahn den Gästen des Engadin eine Mitfahrgelegenheit an, die fußmüde Wanderer von Ort zu Ort bringt. Gäste, die mindestens zwei Übernachtungen in den Hotels bzw. der Jugendherberge buchen, erhalten ein Bergbahnticket, das ihnen die Benutzung von 13 Bergbahnen inklusive der öffentlichen Verkehrsmittel (Bahn und Bus) im Oberengadin ermöglicht. Dieses Bergbahnticket ist eine wunderbare Lösung für problemlose Fortbewegung im Oberengadin. Wir mussten uns nicht um den Fahrscheinkauf kümmern, konnten entspannt in die sauberen Busse und Bahnen steigen, immer gab es Sitzplätze mit blitzklaren Fenstern, die die Sicht auf die Berge und Täler ermöglichten, wo sich ein wunderbarer Bergsommer still verabschiedete und ein farbenprächtiger Herbst sich ganz leise ankündigte.

Immer freundliches, kundiges, manchmal zu Scherzen aufgelegtes Begleitpersonal ließ jede Fahrt zu einem Erlebnis werden. Automatische Ansagen und Anzeigen in Bus und Bahn informierten die Fahrgäste über einzelne Stationen, so dass wir entspannt in die Landschaft schauen konnten.

Pontresina im Festsaal der Alpen

Wo befindet sich der Festsaal der Alpen? Als wir aus dem Zug, der uns von Chur nach Pontresina in gut eineinhalb Stunden brachte, ausstiegen, wurden wir begrüßt mit „Willkommen im Festsaal der Alpen“. Wir schauten ungläubig. Der Bahnhof ein Festsaal? In erster Linie bezog sich der Willkommensgruß wohl auf das historische Bergdorf, das bei sommerlichem Herbstwetter vor uns lag. Nette, freundliche Menschen, ob einheimisch oder zu Gast, alle scheinen, sobald sie den Bahnhofsvorplatz verlassen in eine andere Welt einzutauchen. Typische Engadiner Häuser und Hotel-Paläste der Belle Époche vor der atemberaubenden Kulisse des Bernina-Massivs, entrücken uns aus unserem Alltag, die sonnige Lage auf etwa 1800 Metern sowie das trockene und milde Klima sind Balsam für unsere Seelen. Pontresina trägt den Titel Luftkurort zurecht. 350 Kilometer Panoramapisten entführen in drei der legendärsten Schweizer Skigebiete: Diavolezza, Corvatsch und Conviglio.. Wir sind keine Wintersportler, als Flachländer rufen uns aber 580 Kilometer Wanderwege, 400 Kilometer Bike-Trails und die Oberengadiner Seenlandschaft respektvolle Bewunderung ab. Dazu kommen noch viele kulturelle Begegnungen, sei es im Museum-Alpin, bei den täglich kostenlosen einstündigen Konzerten im Thaiswald, bei der Pferdekutschenpartie im Rosegg-Tal, auf dem Gletscherweg Morteratsch oder der Alpkäserei – das sind nur einige der schönen Erlebnisse, die Pontresina zu einem liebenswerten Ort des Sports und der Genüsse werden lassen.

„In Sankt Moritz trägt man den Pelz nach außen, in Pontresina nach innen. In Pontresina macht Urlaub, wer in St. Moritz vom Teller fällt.“ – so scherzt man über den anderen, den bedeutenderen Ort. Für uns ist Pontresina ein Festsaal, ein Ort mit Geschichte und Geschichten, die die dort lebenden Menschen schrieben und heute noch schreiben. Man spürt ihren Stolz auf das Geschaffene, etwa in den geschriebenen Geschichten der Hotels, die wir mit Interesse gelesen haben. Stillstand gab es auch in den schwierigsten Zeiten nicht. Die Grandhotels hatten es nicht immer leicht. Darüber können die Chroniken erzählen.

Bis heute entwickelt die Gemeinde Visionen – etwa über einen neuen „feinen“ Eingangsbereich in den „Festsaal“ der Alpen, dem zweitgrößten Ferienort des Oberengadins. Die Autos auf dem Bahnhofsvorplatz könnten in eine Tiefgarage verschwinden, darauf “setzt” man die Jugendherberge und ein Servicezentrum für Sommer- und Wintergäste. Bike-Trails werden ausgebaut … Ideen rechtzeitig umsetzen, damit der Zug nicht ohne die Pontresiner abfährt, das macht Lust auf einen erneuten Besuch in den nächsten Jahren …

Blick vor beeindruckender Kulisse auf die Jugendherberge Pontresina im Winter, Foto: Jugendherberge Pontresina
Blick vor beeindruckender Kulisse auf die Jugendherberge Pontresina im Winter, Foto: Jugendherberge Pontresina

Alte Handwerkskunst: Sgraffitto

Pontresina ist ein langgestrecktes Straßendorf. Bis heute bestimmen die Hotelpaläste der Belle Époque die Silhouette der Gemeinde. Weht die Schweizer Fahne auf dem Dach, so sind die Hausherren anwesend, das heißt, das Hotel hat geöffnet. Geschichtsträchtig sind die alten Engadinerhäuser. Ein Markenzeichen auf diesen alten Häusern sind die geometrischen Ornamente und Tierfiguren an den Hausfassaden. Die alte Kratztechnik wurde im 15./16. Jahrhundert von Engadiner Auswanderern aus Italien zurück in die Heimat gebracht. Noch heute gibt es Sgraffito-Künstler im Engadin, die das überlieferte Handwerk ausüben. Am liebsten arbeiten die Sgraffito-Künstler bei Regenwetter, damit der Verputz, der auf die Fassade der Häuser aufgetragen werden muss, nicht zu schnell trocknet. Vorher wird auf einem Blatt Papier nach dem Wunsch des Kunden eine Skizze des Sgraffito entworfen, die dann frei ohne Vorzeichnen auf die Fassade gezeichnet wird. Dann erfolgt das Vorkratzen, danach die Feinarbeit, die zur Verschönerung der Zeichnung dient. Für die Feinarbeit benötigt man jahrelange Erfahrung. Die Arbeiten werden nur während drei bis vier Monaten im Frühling bzw. Frühsommer ausgeführt. Sonst wird es zu warm und die Arbeit am Sgraffito muss vor der Sonne geschützt werden, das heißt ein zusätzlicher Arbeiter muss die Fassade ständig feucht halten. Sgraffito-Kurse bietet der Suscher Maler Josin Neuhäusler auch für Feriengäste an. Weitere Informationen www.josin-sgraffito.ch

Bergbahnen in und um Pontresina

Mit dem Berninamassiv, dem Roseg- und dem Morteratschgletscher in seiner Nähe ist das Dorf Pontresina ein Zentrum des hochalpinen Bergsports. Wie in Sankt Moritz geht die Tourismusgeschichte auch in Pontressina bis ins 19. Jahrhundert zurück. Mit der Erstbesteigung des Piz Bernina (4049 Meter) im Jahr 1850 erregte der Oberforstinspektor Johann Wilhelm Fortunat Coaz Aufmerksamkeit für die Region. Bei dieser Gelegenheit betätigte er sich auch gleich als Bernina-Kartograph. Der Viertausender „König der Ostalpen“ lockte von nun an die Bergsteiger nach Pontresina. Gute Unterkünfte, wie z. B. die „Pension Saratz“, die in den 1870er Jahren zum Hotel Saratz aufstieg, lockten die Gäste in die Gemeinde. Um die Jahrhundertwende folgte das Hotel Walther. 1961 wurde in Pontresina eine der ersten Schweizer Bergsteigerschulen ins Leben gerufen: dort werden bis heute Bergführer ausgebildet, die gegen Bezahlung Touristen zu Gipfeln und Gletschern führen.

Service zu Pontresina, Celerina und Umgebung

jegliche Hilfe gewährt für Wandertipps u.a.:

Pontresina Tourismus

Tipp: wer im Sommer mindestens 2 Übernachtungen bucht, der erhält mit der Engadin-Card sämtliche Fahrten mit der Bergbahn gratis: Bergbahnen,  ebenfalls sind einige Strecken der Rhätischen Bahn im Oberengagin kostenlos

Empfehlenswert ist eine Fahrt mit dem Bernina-Express 

Die Recherche in Pontresina und Umgebung wurde unterstützt von Pontresina Tourismus. Herzlichen Dank.

Hier geht es zu weiteren Erlebnissen und Hotels in Pontresina.

+ Hotel Walther

Ein Traum auch im Winter: Hotel Walther in Pontresina, Foto: hotelwalther.ch
Ein Traum auch im Winter: Hotel Walther in Pontresina, Foto: hotelwalther.ch

+ Hotel Saratz

Das Hotel Saratz im Winter, Foto: Hotel Saratz
Das Hotel Saratz im Winter, Foto: Hotel Saratz

+ Jugendherberge Pontresina

Blick vor beeindruckender Kulisse auf die Jugendherberge Pontresina im Winter, Foto: Jugendherberge Pontresina
Blick vor beeindruckender Kulisse auf die Jugendherberge Pontresina im Winter, Foto: Jugendherberge Pontresina

+ Hotel Cresta Palace in Celerina

Das Grandhotel Cresta Palace in Celerina im Engadin, Foto: Weirauch
Das Grandhotel Cresta Palace in Celerina im Engadin, Foto: Weirauch

+ Fahrt mit dem Bernina Express

Volle Konzentration ist gefragt bei der Durchfahrt an Bahnhöfen oder Baustellen, Foto: Weirauch
Volle Konzentration ist gefragt bei der Durchfahrt an Bahnhöfen oder Baustellen, Foto: Weirauch

Buchtipp: ein empfehlenswerter Reiseführer Graubünden von Marcus X. Schmid aus dem Michael Müller Verlag, 288 Seiten, 139 Fotos, ISBN 978-3-95654-022-6, 16,90 EUR, 24,90 CHF

Hotels

Pontresina: Schickes Hotel Saratz

saratzsommerInmitten eines Parks in Pontresina liegt das geschichtsträchtige Hotel Saratz, Foto: Hotel Saratz
Das Hotel Saratz im Winter, Foto: Hotel Saratz
Das Hotel Saratz im Winter, Foto: Hotel Saratz

Bevor wir uns von den Herbstperlen im Hotel Saratz überraschen lassen, zieht es uns noch mit dem Sessellift hinauf zum Languard. Am Piz Albris wohnen mehr als 1800 Steinböcke, die teilweise bis zum Dorfrand herunterkommen sollen, um die frischen Grashalme zu fressen. Um es vorweg zu nehmen: Steinböcke haben wir auf unserer Schweiz-Tour nur in künstlerischer Form genossen. Wir trösten uns damit, dass sie sich vielleicht doch schon in ihre Winterquartiere zurückgezogen haben.

Bei Sonnenschein und Glockenklang kommen wir mit dem Sessellift am oberen Dorfrand von Pontresina an. Man sollte auch durchaus mal hinunter schauen, denn kleine holzgeschnitzte Kunstwerke lassen die Tour zu einem besonderen Erlebnis werden. Oben in der Bergstation angekommen, lässt sich die Faszination der Steinbock-Galerie am besten erleben.

Panoramaweg zu Muottas Muragl

Vom Steinbock-Spielplatz aus blicken wir wieder in eine atemberaubende Landschaft, genießen das „Nichtstun“ und schauen auf den Panoramweg, der zum Muragel führt. In gut zwei bis drei Stunden, wir schlendern mehr, als dass wir flott wandern, erreicht man auf manchmal recht schmalem Pfad Muottas Muragl. Bevor wir dort ankommen, stärken wir uns in der Alp Muottos noch mit einem Kaffee (4 CHF) und Wasser (4,50 CHF). Ein sonnenbrillentragender Steinbock an der Hüttenwand begrüßt die Gäste und auf kleiner Tafel ist auch gleich das Motto der Almhüttenbetreiber zu lesen: „Der schönste Ort ist nichts Wert, es sei denn man teilt ihn mit anderen Menschen.“

Es ist 16.30 Uhr, wir sind die einzigen Gäste und freuen uns, dass wir diesen Ort nicht mit anderen Menschen teilen müssen. Denn es bleibt Zeit für ein kleines Gespräch, so erfahren wir, dass die Hütte von einem menschlichen „Steinbock“ geführt wird, die Angus-Rinder bereits schon auf der Rücktour ins Tal zu ihren Besitzern sind und der große Gäste-Run für heute schon vorbei ist.

Wir laufen das letzte Stück Weg zur Luftseilbahn Muragli weiter, kommen an einigen Kunstwerken vorbei, z. B. an einem weißen Wassertropfen, der scheinbar auf dem Boden steht. Neben einem aus Holz geschnitzten  Steinbock liegen auf einer Sitzbank ein Paar Wanderstöcke – sieht aus, als seien sie vergessen worden, ein Kunstwerk?  Nein, sie sind tatsächlich von einem Wanderer vergessen worden. Das erfahren wir, als wir an der Luftseilbahn ankommen. József Péter, der Zahnradbahnfahrer, erhält gerade einen Anruf aus der Talstation. Ein Wanderer vermisst seine Wanderstöcke und vermutet sie an der Bank neben dem hölzernen Steinbock. Wir können dem József das bestätigen, und so macht er sich auf den Weg, um sie zu holen und mit der nächsten Fahrt ins Tal zu bringen. Das ist Service pur …

Mit der Bahn auf den Muottas Muragl in der Nähe von Pontresina, Foto: Weirauch
Mit der Bahn auf den Muottas Muragl in der Nähe von Pontresina, Foto: Weirauch

 

Jo`zsef Pèter`steuert die Bahn auf den Muottas Muragl, Foto: Weirauch
Jòszef Pèter`steuert die Bahn auf den Muottas Muragl, Foto: Weirauch

Auf der Fahrt ins Tal erfahren wir noch, dass er diesen Job seit drei Monaten ausübt, täglich mehrmals hoch und runter fährt. Außerdem freut er sich schon auf die Wintersaison, zwei bis drei Mal muss dann die Bahn mit einer Schneefräse frei gehalten werden. Schließlich wollen die Gäste, die im Hotel Muragel ihren Urlaub verbringen, auch im Winter die Vorteile der Luftseilbahn genießen.

Ankommen im Hotel Saratz

Übernachten werden wir im legendären Hotel Saratz. Das Familienhotel lockt seine Gäste im Sommer mit tollen Angeboten: Mountainbikes, kostenlose Bergbahntickets im Sommer und Herbst bis 31. Oktober (ab 2 Übernachtungen), inkl. Mountainbike-Transport, kostenlose Benutzung der öffentlichen Verkehrsmittel im Oberengadin (Bus und Bahn) im Sommer und Herbst bis 31. Oktober, Tennis im Park inkl. Schläger und Bälle, Tischtennis im Park, Pitching und Putting Green im Park, 20 % Greenfee-Rabatt auf den Oberengadiner Golfplätzen, Schach & Boccia im Park.

Das Hotel Saratz in Pontresina, Foto: Weirauch
Das Hotel Saratz in Pontresina, Foto: Weirauch
Blick vom Bahnhof Pontresina auf das geschichtsträchtige Hotel Saratz, Foto. Weirauch
Blick vom Bahnhof Pontresina auf das geschichtsträchtige Hotel Saratz, Foto. Weirauch
Blick in das Foyer des Hotel Saratz, Foto: Hotel Saratz
Blick auf den Verbinder zwischen dem alten und dem neuen Hotel, Foto: Weirauch
Blick auf den Verbinder zwischen dem alten und dem neuen Hotelteil, Foto: Weirauch

Wer zeitgenössische Schweizer Kunst kennenlernen möchte, sollte im Hotel Saratz einchecken, noch bis Ende Oktober wird der Park des Hotels zum begehbaren Bilderbuch. Auch in den Räumen des Hotels sind Malereien, Tuschearbeiten, Zeichnungen und Fotografien von vier Schweizer Künstlern zu sehen. Große und kleine Formate wechseln sich, laden zum Innehalten ein. So erhält jeder Raum sein eigenes Images.

Für Kunstfreunde ein besonderes Erlebnis, zu erfahren und erspüren, wie die verschiedensten Materialien wie Holz, Stein, Bronze, Eisen, Glas, Kunststoff und Keramik im Park die eh schon schöne Umgebung bereichern und teilweise neue Ein- und Ausblicke in die Natur bieten.

Ein Kinderfreundliches Hotel

Kinder werden im Saratz gern gesehen. Das Hotel hat einen Kinderklub und hat verschiedene Angebote für die Kleinen.

Originell: für Kinder gibt es eine eigene Anrichte im Saratz, Foto: Weirauch
Originell: für Kinder gibt es ein eigenes Buffet im  Saratz, Foto: Weirauch
Blickl in das Jugendstilrestaurant im Hotel Saratz,Foto: Hotel Saratz
Blick in eine Suite des Hotel Saratz, Foto: Hotel Saratz
Blick in eine Suite des Hotel Saratz, Foto: Hotel Saratz

Wellness und Spa im Saratz

Der Wellness-Bereich im Hotel Saratz ist einzigartig. 500 Quadratmeter Wellness- und Spa-Welt laden zur Entspannung und Erholung ein. Dazu kommt der 35000 Quadratmeter große Hotelpark mit beheiztem Außenpool. Ob drinnen oder draußen: eintauchen, entspannen, sich einfach treiben lassen – immer mit Blick auf das herrliche Alpenpanorama – es bringt Spaß und Freude, lässt den Alltag vergessen.

Blick in die Bar des Hotel Saratz, Foto: Weirauch
Blick in die Bar des Hotel Saratz, Foto: Weirauch
Der Leseraum im Hotel Saratz bietet eine reiche Auswahl an Zeitungen und Zeitschriften, Foto: Hotel Saratz
Der Leseraum im Hotel Saratz bietet eine reiche Auswahl an Zeitungen und Zeitschriften, Foto: Hotel Saratz

Das Hotel Saratz gibt sich elegant aber auch familiär, modern und ebenso charmant. Es lohnt hier einzukehren und Hotel wie auch die wunderbare Umgebung zu genießen.

Informationen zum Hotel Saratz

  • Adresse: Hotel Saratz
  • Via da la Staziun 2
  • CH – 7504 Pontresina / St.Moritz
  • Tel. +41 81 839 40 00
  • Fax +41 81 839 40 40
  • info@saratz.ch
  • Im Winter werden diese Bügel sicher alle "belegt" sein, Foto: . Weirauch
    Im Winter werden diese Bügel sicher alle “belegt” sein, Foto:
    . Weirauch

Alp-Schaukäserei Morteratsch

Das Rezeptions-Team des Hotel Saratz gibt gern Wander- und Ausflugstipps. Wir wollen eine Alp-Käserei kennenlernen. In der Alpschaukäserei (zu erreichen an der Bahnstation Morteratsch) kann man von Juli bis Anfang Oktober die trationelle Art des Käsens hautnah miterleben. Hier lässt sich der Alpmeister gern über die Schulter schauen. Auf offenem Feuer wird der Heutaler Alpkäse, der Gletscher-Mutschli oder auch der Alpziger hergestellt. Kraftvoll geht es zu, wenn der Käse z. B. in den Tüchern ausgedrückt wird. Vor der Alphütte kann der Gast bei einem gemütlichen Käsebrunch (35 CHF) alle Kostbarkeiten der Käserei genießen, inklusive der Getränke Kaffee, Tee, Obstsäfte, Milch, Ovomaltine usw. Wer will, kann sich auch selbst sein Rührei zubereiten. Gemütlich geht es zu, die Kinder können sich derweil zum Hasengehege bewegen und Streicheleinheiten verteilen.

Verführerisch ist die Auswahl an Käse in dr Schaukäserei, Foto: Weirauch
Verführerisch ist die Auswahl an Käse in dr Schaukäserei, Foto: Weirauch
Blick in die Alp-Schaukäserei am Fusse des Morteratsch-Gletschers Foto: Weirauch
Blick in die Alp-Schaukäserei am Fusse des Morteratsch-Gletschers Foto: Weirauch

Ebenso lädt der kleine Kinderspielplatz zum Verweilen ein. Alles verläuft ruhig und mit Blick auf die Berge – das ist Entspannung pur. Mit dem Fahrrad ist die Alp-Schaukäserei in 20 Minuten, zu Fuß ab Pontresina in rund 70 Minuten erreichbar. Am bequemsten ist die Fahrt von Pontresina mit der Rhätischen Bahn bis Haltestelle Morteratsch, zu Fuß geht es in weniger als fünf Minuten zur Schaukäserei. Wer meint, hier kämen nur Touristen her, der irrt. Wir hatten das Glück, mit einem Züricher Ehepaar an unserem Tisch ins Gespräch zu kommen. Sie nutzten das Wochenendticket für einen Besuch in Pontresina, natürlich mit dem Besuch der Alp-Käserei. Was kann man besseres tun an so einem schönen Herbsttag?

Später sind wir dann zum Morteratsch-Gletscher gewandert, eine Stunde dauert es und man erfährt viel über das Zurückweichen des Gletschers in den letzten 100 Jahren.

Der erlebnisreiche Wanderweg am Morteratschgletscher, Foto: Weirauch
Der erlebnisreiche Wanderweg am Morteratschgletscher, Foto: Weirauch

 

Hier geht es zu unserem Besuch im liebenswerten Pontresina.