Havelland

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Wieder mehr Großtrappen seit 40 Jahren

Grosstrappen

Die Bestände der Großtrappen nehmen zu. Im zehnten Jahr in Folge. Das geht aus einer Information des Fördervereins Großtrappenschutz hervor. Es ist in der Tat eine großartige Nachricht. Panorama Grosstrappen HavellandInsgesamt 347 Großtrappen leben wieder in Deutschland. So viele Großtrappen gab es laut Vereinsvorsitzenden Marcus Borchert zuletzt vor 40 Jahren. Die Zählung der Großtrappen erfolgte zeitgleich in den Einstandsgebieten der Großtrappen in den Ländern Brandenburg und Sachsen-Anhalt

347 Großtrappen wurden gezählt

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Erdbeeren und Spargel kündigen den Sommer an – Was die Geschichte dazu so alles weiß . . .

Spargel Havelland

Erdbeeren sind steinalt. Erheblich jünger, aber auch Jahrtausende alt, ist der Spargel. Dank der Globalisierung gibt es beides das ganze Jahr über, aber wirklich schmackhaft ist beides erst so recht, wenn es aus heimischen Gefilden kommt – wie jetzt, als Frühlingsboten, die auch schon den Sommer verkünden.

Und welche Geschichte verbindet sich damit – „Geschichte“ im Sinne von „Historie“? 

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Osterspaziergang im Havelland

Lünow_Baum

Unser Osterspaziergang führt uns in diesem Jahr in das Havelland. Anders als Goethes Faust, der sich in seinem Osterspaziergang mit Wagner 1806 unter das promenierende Volk mischt, suchen wir die Natur pur mit ihrer Einsamkeit, ihrer Weite, ihrer überraschenden Flora und Fauna. Wir machen uns in den Naturpark Westhavelland um den Beetzsee auf. Und wie Goethe seinen Faust im Osterspaziergang sagen lässt: „Vom Eise befreyt sind Strom und Bäche, Durch des Frühlings holden, belebenden Blick, …“ kommen wir an kleinen Bächen und großen Pfützen vorbei, in denen sich die Sonnenstrahlen spiegeln und prickelnde Glitzer auf der Wasseroberfläche hervorzaubern. Diesem Schauspiel schauen  wir gern einige Minuten zu.  Der Beetzsee gab der Gemeinde Beetzseeheide ihren Namen. Nach Ketzür, einem ihrer Ortsteile, zieht es uns. Ketzür ist Ausgangspunkt unseres Spaziergangs nach Lünow. 

Karte von Ketzür nach Lünow
Von Ketzür nach Lünow

Von Ketzür nach Lünow

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Winter-Impressionen im Havelland

„Schneemann bauen und Schneeballschlacht, Winter ist so schön, hat geschneit die ganze Nacht, wir wollen rodeln gehn …“ Als Kinder haben wir das Lied begeistert gesungen, bevor es zum Rodeln ging. Heute wandeln wir es um, wir wollen nicht „rodeln gehen“, sondern „Tiere sehen“. Der Schneemann ist gebaut, die Sonne strahlt, dazu der weiße Schnee im Park, auf den Wiesen und Feldern, da kommt trotz Coronafrust gute Laune auf. 

Los geht es im Park von Marquardt. Vorbei am Schloss, Bootshafen, dem Denkmal von Schott Denkmal geht es zu den drei Teichen. Die Trauerweide strahlt in ihrem hellen Gelb als Solitär, die Teiche sind zugefroren, die Spuren im Schnee teilen uns mit, dass Mensch und Tier sich hier im Park wohlfühlen. Und wir haben so ein schönes Erlebnis, denn am Wegesrand raschelt es im Gebüsch. Zuerst dachten wir an eine Katze, aber beim genauen Hinschauen, glaubten wir unseren Augen nicht zu trauen – es war ein Biber. Und unsere Kamera war tatsächlich bereit, so dass wir ein paar Aufnahmen machen konnten. Biber, Winter, Park Marquardt

Traumland Havelland – im Winter

1 Stunde weg

Klinker-Klänge im Havelland – eine Straße aus Ziegel

Havelland Klinkerstraße Päwesin Bagow Havelland

Aus roten oder gelben Ziegeln gebaute Häuser begegnen uns nicht nur in großen Städten wie Berlin oder Hamburg. Auch auf dem platten Land erinnern große, teilweise prächtig verzierte Gutshöfe und Bauerngehöfte mit ihren Scheunen, und viele Bürgerhäuser aus dem 19. Jahrhundert an ein Baumaterial, das über eine reiche Bautradition verfügt: Ziegelsteine, auch Backsteine gtenant. Die besten, besonders hart Gebrannten,  werden auch Klinker genannt. Und da Kulturland Brandenburg 2021 sich dem Thema Industriekultur widmet, wollen wir hierüber  mehr erfahren, Industriekultur ist ja auch Baukultur.

“Zweihüftige” Ziegelsteinstraße