Harz

Schlösser und Burgen

Verwunschene Roseburg im Harz

Roseburg, Foto: GartenträumeRoseburg, Foto: Gartenträume

Der Harz ist reich an Burgen, Schlössern, Stiftskirchen, Klöstern sowie Kaiserpfalzen. Meist sind die Bauten viele hundert Jahre alt. Einige Parks gehören zu den Gartenträumen. Der Verein begeht im Jahr 2020 seinen 20. Geburtstag. einfachraus.eu stellt in loser Folge verschiedene Anlagen, die zum Netzwerk der Gartenträume gehören, vor.

Roseburg, Foto Verein Gartenträume Sachsen-anhalt
Roseburg, Foto Verein Gartenträume Sachsen-Anhalt
Reise

Ein Schwimmbad unter dem Kirchsaal

Blick in das Schwimmbad im Mutterhaus in Elbingerode Foto: WeirauchBlick in das Schwimmbad im Mutterhaus in Elbingerode Foto: Weirauch

Wie oft waren wir in den letzten Jahren schon im Harz. Auch durch Elbingerode sind wir dabei gefahren. Aber von diesem Kleinod der Moderne in Elbingerode haben wir nichts mitbekommen beim Durchfahren mit dem Auto. Die Schmalspurbahn (HSB) und das nahe Besucherbergwerk hatten uns interessiert. Aber die Moderne? Auch die gibt es im Harz und zwar im kleinen Ort Elbingerode am Übergang der Hochebene des Unterharzes zum bergigen Oberharz: das Hauptgebäude des Diakonissen-Mutterhauses. einfachraus.eu war jetzt dort auf einer Tour zu meist unbekannten Orten der Moderne in Sachsen-Anhalt.

Reise

Quedlinburg – Sehenswerte Schau zu Lyonel Feininger

Quedlinburg

Eine sehenswerte Ausstellung ist derzeit in der Feiniger Galerie in Quedlinburg zu sehen. Die Ausstellung unternimmt erstmals den Versuch, den künstlerischen Aufbruch der Moderne am Beispiel eineQuedlinburg – Sehenswerte Schau zu Lyonel Feiningerr Künstlerfamilie sichtbar zu machen. Erinnern wir uns: s der Maler und Bauhaus-Meister Lyonel Feininger in die USA zurückkehrte, weil seine Werke von den Nationalsozialisten als „entartet“ diffamiert worden waren, übergab er einige seiner Arbeiten an den Quedlinburger Kunstsammler Dr. Hermann Klumpp, der sie in seiner Heimatstadt Quedlinburg verborgen hielt. Etwa 40 Exponaten sind heute in der Lyonel-Feininger-Galerie zu sehen.

Die Schau in der Feininger-Galerie in Quedlinburg nimmt die musisch-künstlerisch hoch begabte Familie in den Blick. So wird beispielsweise gezeigt, welchen Anteil Gattin Julia am Erfolg des späteren Bauhaus-Meisters hatte. Galerie-Direktor Michael Freitag recherchierte, bei eBay ersteigerte er Fotos von Feiningers Tochter Lore aus erster Ehe. Arbeiten von ihr sind erstmals zu sehen, im großen “Familienbild”.

Michael Freitag ist der Chef der Feininger-Galerie in Quedlinburg , Foto: Weirauch
Reise

UNESCO-Welterbe – Quedlinburg und Feininger

Malerische Fachwerkhäuser verschiedenster Epochen, moderne Kunst hinter Jahrhunderte alten Mauern, romantische Gassen mit kleinen Cafés und Restaurants überragt von der weithin sichtbaren romanischen Stiftskirche: Quedlinburg ist die lebendige UNESCO-Weltkulturerbestadt im nördlichen Harzvorland. Mit ihren Ortsteilen Bad Suderode und Gernrode, die sich wie Perlen am Harzrand aneinanderreihen, vereint Quedlinburg Weltkulturerbe, Aktivurlaub und naturnahe Erholung.

Vor über 1000 Jahren wurde in Quedlinburg deutsche Geschichte geschrieben. 919 soll am Finkenherd unterhalb des Burgberges der Sachsenherzog Heinrich seine Königskrone empfangen haben. Der Glanz und der Reichtum des ottonischen Königshauses sind heute dank der Kostbarkeiten des Domschatzes in der Stiftskirche sichtbar. Das Schlossmuseum im ehemaligen Stift präsentiert in den stilvollen Audienzsälen und im romanischen Kellergewölbe die Stadt- und Stiftsgeschichte sowie eine Ausstellung zu der deutschen Herrscherdynastie der Ottonen.

Heute gehört die mittelalterliche Stadt mit ihren 2069 Fachwerkhäusern aus acht Jahrhunderten zum UNESCO-Weltkulturerbe. Die verwinkelten Gassen, die malerischen Plätze und der imposante Sandsteinfelsen des Burgberges inmitten der Stadt geben Quedlinburg einen einzigartigen Charakter. Wo einst Könige Hof hielten und starke Frauen Geschichte schrieben, treffen Besucher heute auf eine lebendige Stadt mit abwechslungsreichen Facetten. Künstler öffnen ihre Ateliers den Besuchern, Konzerte und Ausstellungen beleben die historischen Gemäuer. Zudem sorgt das ansässige Drei-Sparten-Theater für ein abwechslungsreiches Bühnenprogramm mit Musik, Schauspiel und Tanz. Bei einer der täglichen Stadtführungen oder einem abendlichen Rundgang mit dem Nachtwächter lassen sich Quedlinburgs schönste Plätze am besten entdecken. In der Adventszeit erstrahlt die Stadt in einem besonderen Glanz und lädt mit zahlreichen Veranstaltungen ein, sich stimmungsvoll auf die Weihnachtszeit vorzubereiten.

Das Rathaus von Quedlinburg, Foto: Weirauch
Bücher

SkiGuide mit den besten Empfehlungen

skiguide

Der im ADAC Verlag erschienene Ski – Guide ist das ultimative Handwerkszeug für jeden Wintersportler. Der Klassiker erschien jetzt in der 31. Auflage.

Alles was Skifahrer für den perfekten Winterurlaub brauchen:  die besten und spannendsten Skigebiete in Deutschland, Österreich, Schweiz, Italien und Frankreich über 300 Skigebiete mit mehr als 20.000 Pistenkilometer auf 672 Seiten. NEU: Die attraktivsten Skigebiete im restlichen Europa mit Finnland, Norwegen, Polen, Schweden, Slowenien, Spanien und Tschechische Republik. nun gibt es auch ein übersichtliches Bewertungssystem in den Kategorien Ski und Snowboard alpin, Langlauf und Nordic, Winterwandern, Snowparks, Familienfreundlichkeit und Après-Ski. NEU: Jetzt mit Ranking aller Top-Skigebiete in den wichtigsten Kategorien – und somit schnelle Orientierung bei der Wahl des idealen Ziels für den Winterurlaub  alle Lifte, Seilbahnen und topaktuelle Skipass-Preise für die Saison Tipp: Informationen für Familien auf einen Blick: Kinderübungsgelände, Teppichlifte, Kinderrestaurants, Skischulen für Kinder sowie Gäste- und Skikindergarten. SkiGuide mit den besten Empfehlungen

NEU: über 200, jetzt noch größere und häufig doppelseitige XL-Panoramakarten

Hier die Empfehlungen für den Harz:

Skifahren im höchsten Gebirge Norddeutschlands ist sowohl bei Anfängern und Familien mit kleinen Kindern als auch bei fortgeschrittenen Wintersportlern beliebt. Das nördlichste Mittelgebirge in Deutschland fällt nach Westen und Norden besonders steil ab und verflacht allmählich Richtung Süden. Die verschiedenen Wintersportorte in der Region beeindrucken durch ihre vielfältigen Angebote. Egal ob Ski alpin, Schneeschuhwandern, Rodeln oder Ski nordisch: der Harz lässt keine Wünsche offen. Das Skigebiet Braunlage befindet sich am Wurmberg, Niedersachsens höchstem Berg, und bietet modernste Beschneiungstechnik und viele leichte Pisten mit schönem Ausblick auf den Brocken. Der Matthias-Schmidt-Berg bei St. Andreasberg kann auch anspruchsvolle schwarze Abfahrten aufweisen. Der Bocksberg in Hahnenklee sorgt mit einer beleuchteten Rodelstrecke und einer kurvenreichen Sommerrodelbahn für viel Spaß auf zwei Kufen.

Braunlage (Wurmberg)

Vielen ist der Brocken als höchster Berg Norddeutschlands ein Begriff. Doch auch die nahe gelegene Stadt Braumlage hat sich bereits über die Landesgrenzen hinweg einen Namen gemacht. Das liegt nicht zuletzt am sogenannten Wurmberg, einem der größten Harzer Sikberge. Er bietet optimale Voraussetzungen für ein Sikierlebnis der besonderen Art.

Braunlage ist ein idyllischer Luftkurort und kann auf eine lange Wintersport-Tradition zurückblicken. Die niedersächsische Stadt mitten im Naturpark Harz gilt als eines der ältesten Wintersportgebiete in ganz Deutschland. Der knapp 1000 m hohe Wurmberg ist ein besonders attraktives Ziel für Wintersportler, denn dieses Skigebiet hat es in sich: Es vereint eine prächtige Schneelandschaft mit modernen Wintersportanlagen. Hier können sich Ski- und Wanderfreunde gleichermaßen vergnügen.

Ski/Snowboard

Das Skigebiet Wurmberg ist das größte alpine Skizentrum im Harz und bietet sechs Lieftanlagen mit insgesamt 15 Abfahrten. Die meisten Pisten sind als leicht bis mittelschwer eingestuft. Nur die steile Piste “Hexenritt” mit einem Gefälle von 60 Prozent sollte nur von Fortgeschrittenen befahren werden. Mit einer stolzen Länge von 4,3 Kilometern und 405 Höhenmetern ist sie die längste Skipiste Deutschlands außerhalb der Alpen. Da ist Fahrspaß garantiert. Doch all diejenigen, die ihre ersten Versuche auf Skiern wagen, werden hier fündig: In den Braunlagern Skischulen erhalten sie Einzel- oder Kleingruppenunterricht mit individueller Betreuung. Auch Snowboarder können sich hier nach Herzenslust austoben: Neben zwei langen Hauptabfahrten gibt es einen speziell auf die Bedürfnisse der Snowboarder ausgerichteten Hang und noch weitere sanfte Pisten. Gerade der “Sonnenhang” ist bestens zum Carven geeignet. Nahezu alle Abfahrten bieten eine spektakulären Ausblidk, der die Herzen der Wintersportler höher schlagen lässt. Zusätzlich versuchen – eine wahrhaftige Bereicherung für jeden Skifahrer. Wem das nicht genügt, der kann die imposanten Skisprungschanzen des Wurmbergs genauer unter die Lupe nehmen. Die Möglichkeiten sind nahezu grenzenlos.

Nordic/Winterwandern

Neben dem breiten Angebot für Skifahrer und Snowboarder häte der Wurmberg noch so manche Überraschung bereit. An der Mittelstation auf dem Wurmberg beginnt eine rund 1,5 Kilometer lange rasante Rodelbahn. Hier wurden bereits deutsche Rodelmeisterschaften ausgetragen. Das ist kein Zufall, schließlich gilt sie als eine der am längsten beschneiten Rodelbahnen Deutschlands. Zusätzlich haben Rodler die Möglichkeit, beim sogenannten Snowtubing die Poste auf einem Reifenrodel hinabzujagen. Auch für Winterwanderungen ist der Wurmberg bestens geeignet. Idyllische Winterwanderwege führen durch die verschneite Landschaft. Insbesondere der Steinbruch und die Große und Kleine Wurmbergklippe sind einen Besuch wert. Langläufern steht ein großes Loipennetz mit verschiedenen Strecken zur Verfügung. Darüber hinaus bietet das Eisstadion in Braunlage die Möglichkeit, verschiedenen Sportarten wie Eislaufen, Eisstockschießen oder Eishockey nachzugehen. Hier kann man zu später Stunde auch auf zahlreichen Eisdisco-Events das Nachtleben der Stadt erkunden.

Informationen

  • Wurmbergseilbahn GmbH & Co. KG
    Am Amtsweg 5, 38700 Braunlage
  • Tel. +49552099930
    Homepage: www.wurmberg-seilbahn.de
    E-Mail: info@wurmberg-seilbahn.de

St. Andreasberg

Der Luftkurort St. Andreasberg verfügt über zwei attraktive Skigebiete: eines am Matthias-Schmidt-Berg und eines am Sonnenberg. Ersteres zählt zu den beleibtesten Witersportregionen Norddeutschlands.

Aufgrund der Höhenlage bis auf 663 Meter und der modernen Beschneiungsanlagen gelten die Skipisten als relativ schneesicher. Neben sanften Familienabfahrten gibt es auch steilere und ansporcuhsvollere Pisten. Anfänger kännen besonders gut auf den breiten und sanften Abfahrten üben. Wer die Herausforderung sucht, probiert die buckellige Strecke unterhalb der Sesselfifte aus oder kann sich im “MSB Snowpark” an verschiedenen Kickern und Rails austoben. Rund 2 Kilometer des beschneiten Geländes werden regelmäßig für Nachtskifahrten mit einer Flutlichtanlage beleuchtet.

Langläufern stehen rund um St. Andreasberg etwa 40 gespurte Loipenkilometer mit Anschluss nach Altenau und Torfhaus zur Verfügung. Zwei Loipen sind für Skater präpariert. In beiden Skigebieten gibt es Rodelbahnen für kleine wie große Schlitten-Fans, im Teichtal können gerade die jüngeren und jung gebliebenen Wintersportler in den Genuss einer aufregenden Snowtubing-Anlage kommen.

Informationen

  • St. Andreasberg
  • Matthias-Schmidt-Berg 4, 37444 Sankt Andreasberg
    Tel.: +495582265
    Homepage: www.alberti-lifte.de
    E-Mai: info@alberti-lift.de
  • SkiGuide mit den besten Empfehlungen

Oberntauern

Obertauern, das wohl höchstgelegene Skigebiet des Salzburger Landes, ist eines der schneesichersten Skigebiete der Alpen. Das heißt für alle ambitionierten Wintersportler: beste Bedingungen von Ende November bis Anfang Mai – und das auf vielseitigen, anfängerfreundlichen Pisten.

Inmitten der Salzburger Bergwelt, zwischen 1630 und 2313 Metern Höhe, warten 100 Kilometer traumhafte, überwiegend leichte bis mittelschwere Pisten, zwei Kabinenbahnen, 18 Sessellifte und sechs Schlepplifte auf Skifahrer und Snowboarder. Zuden freuen sich Liebhaber des nordischen Skisportes über zahlreiche Langlauf-Loipen. Ein Familienskipark, ein geeigneter Kinderbereich, ein Snowpark für die Freestyle-Szene und zahlreiche Après-Ski-Möglichkeiten runden das Angebot in Obertauern ab. Dank seiner Höhenlage und umfassender Beschneiungsanlagen verspricht Obertauern im Pongau Schneesicherheit von November bis Mai.

Obertauern – Skitour mit Patrik und Sunny Foto: Anika Giese Obertauern – Gamsleiten Foto: Anika Giese

Kurort Oberwiesenthal – Fichtelberg

Mitten im Erzgebirge liegt Oberwiesenthal, die höchste Stadt Deutschlands, am Fuß des Fichtelbergs. An seinen Hängen erstreckt sich das größte Skigebiet Sachsens. Den dritten Rekord knackt die Destination aufgrund ihrer Seilbahn, die seit 1924 steht und somit die älteste des Landes ist. Oberwiesenthal ist durch seine Lage direkt am Skigebiet sehr beliebt bei einheimischen Wintersportlern. Der Fichtelberg ist mit seinen 1215 Metern der höchste Berg Ostdeutschlands und bietet im Sommer wie auch im Winter ideale Bedingungen für Erholungssuchende und Sportler. Der tschechische Keilberg (Klínovec) ist die höchste Erhebung im Erzgebierge und ein weiterer bedeutender Berg für das Wander- und Skigebiet der Region. Die Kammlagen des Erzgebirges gehören zu den schneesichersten Gebieten der deutschen Mittelgebirge, wobei der Kurort Oberwiesenthal, Bozí Dar, Jáchymov und Loucná pod Klínovcem die Zentren des alponen Wintersports sind. Daher beitet die Stadt am Fichtelberg optimal Winterbedingungen für Wintersportler und Schneeliebhaber.

Das größte Skigebiet Sachsens verfügt über zehn klassifizierte Pisten und ein insgesamt 75 Kilometer großes Loipen- und Sikwandernetz, das vor allem für Langläufer interessant ist. Aber auch Winterwanderer können sich auf einige landschaftlich reizvolle Wanderwege (ca. 26 Kilometer) freuen. Ein großes, sehr empfehlenswertes Vergnügen für die ganze Familie ist auch die Rodelabfahrt am Fichtelberg.

Informationen

  • Fichtelberg Schwebebahn Kurort Oberwiesenthal – FSB GmbH
    Vierenstraße 10, 09484 Kurort Oberwiesenthal
  • Tel.: +493734812761
    Homepage: www.fichtelberg-ski.de
    E-Mail: info@fichtelberg-ski.de

Karwendel-Bergbahn
Pertisau – Achensee

Die Region rund um den Achensee, der sich wie ein Fjord zwischen Rofan- und Karwendelgebirge erstreckt, zählt zu den bekannten österreichischen Wintersportzielen, die leicht und schnell zu erreichen sind und eine Vielzahl an sportlichen Aktivitäten ermöglichen. Karwendel-Bergbahn Pertisau-Achensee ist ein familienfreundliches und überschaubares Skigebiet mit vielen leichten und mittelschweren Pisten, die sich bestens für Alpinsport-Einsteiger eignen.

Kutschfahrt rund um das Posthotel Achenkirch © Maxum/ Wiesenhofer Reiter’s Posthotel
Kutschfahrt rund um das Posthotel Achenkirch
© Maxum/ Wiesenhofer
Reiter’s Posthotel

Am Ortsrand von Pertisau, einem Ortsteil von Eben, liegt die Talstation der Karwendel-Bergbahn, die die Wintersportler auf den 1480 Meter hohen Zwölferkopf bringt. Vor allem Familien schätzen das beschaliche Skigebiet über dem größten See Tirols und dessen Vielfalt an leichten Pisten.

Informationen

  • Karwendel-Bergbahn, Achensee Berglift GmbH
    Pertisau 11, 6213 Pertisau am Achensee
  • Tel.: +4352435326
    Homepage: www.karwendel-bergbahn.at
    E-Mail: info@karwendel-bergbahn.at

 

ADAC SkiGuide; Die besten Skigebiete in Europa. Mit QR-Codes; Gräfe und Unzer Verlag GmbH. München 2017. 29,99 Euro

Buch plus App: aktuelle Infos zu Wetter, Schneehöhen, geöffneten Pisten und Liften sowie Skipass-Preisen via QR-Codes,  31. Auflage mit aktualisiertem Layout – jetzt noch attraktiver und übersichtlicher

 

HotelsReise

Plumbohm – das andere Hotel im Harz

Blick auf Plumbohms Bio-Suiten-Hotel, Foto: PlumbohmsBlick auf Plumbohms Bio-Suiten-Hotel, Foto: Plumbohms

(Werbung) Der Harz präsentierte sich uns beim Besuch 2017 zweigeteilt. Auf der einen Seite laden in Wernigerode, Quedlinburg, Ilsenburg und Thale (im Ostharz gelegen) viele neue Hotels und Pensionen ein. Im Westharz, dem Sonder-Fördermittel nach 1990 nicht zur Verfügung standen, trauern viele Quartiere noch alten Zeiten hinterher. Doch es tut sich etwas, so konnten wir beispielsweise in Bad Harzburg erleben: Plumbohms Bad Harzburg.

Eine erste Adresse: Plumbohms in Bad Harzburg, Foto: Plumbohms
Eine erste Adresse: Plumbohms in Bad Harzburg, Foto: Plumbohms

Dort sorgt das eigenwillige „Plumbohms“ an der Brunnenallee mit seinen Bio-Suiten für überraschende Erfahrungen. Schon beim Anblick des „Plumbohm“ kommen wir ins Grübeln. Was da nicht alles für Worte aus vergangenen Zeiten an die Wand geschrieben wurden.

Blümmerant, Döneken, Katzentisch, Schlawiner oder Kinkerlitzchen. Alles vergessene Wort. In Bad Harzburgs Brunnenallee stehen diese mitsamt Redewendungen aus Uromas Zeiten an der Fassade des Hotels “Plumbohms Bio-Suiten”. So kommen Jung und Alt vor dem Haus ins Gespräch. Wir haben den Dialog zwischen Großeltern und Enkeln köstlich empfunden. Geschichtsunterricht auf heitere Art, und anschaulich.

Cafe, Bar, Frühstücksrestaurant im Plumbohm – liebevolle Atmosphäre, super Service Foto: Weirauch

Die Initiatoren des eigenwilligen Hotelprojektes, Kerstin und Dirk Junicke, wollen mit ihrem „Wortmuseum der vergessenen Wörter“ auf ihr „Plumbohms“ aufmerksam machen. Das ist tätige Kulturpflege. Mal etwas anderes als immer die auf dem Besen reitenden Brockenhexen. Wobei es die natürlich auch in einem der individuell eingerichteten Zimmer im „Plumbohm“ mit Sicherheit gibt. Mit Überraschungen muß der Gast im „Plumbohms“ auf den drei Etagen rechnen. Die Eindrücke sprechen für sich und machen Lust auf weitere Entdeckungen in dem ehrwürdigen Haus.

Gelobt wird der freundliche Service bei Plumbohms, Foto Plumbohms

Werke von Künstler aus der Harzregion hängen an den Wände. Übrigens die  Suiten können sowohl als auch mit Hotelservice oder als Ferienwohnung gebucht werden. Edel die Ausstattung, wahlweise mit Eichenparkett, Ledersofas, Ohrensessel, Kamin, Möbeln aus Massivholz. Originelle Details verraten die Liebe des Hausherrn.

Originell die Details. einmal zieht ein aufgemalter Zweg an der Kette zur Klingel, ein andermal geistert er durch Zimmer.

lingel, ein andermal dient ein Hirschgeweih als Garderobenhalter im Schrank. Es sind diese kleinen Dinge, die uns im “Plumbohms” so gefallen haben. Man fühlt sich hier gut aufgehoben. Man lernt den Harz mit anderen Augen zu sehen. Es ist bei uns gelungen während unseres Besuches. Danke an Kerstin und  Dirk Junicke.

Leider hat ein Großteil von Bad Harzburg noch so einen altbackenen Charme. Da fällt das “Plumbohm“ auf. Es gibt aber noch andere positive Überraschungen in der Stadt. Dazu gehört der Baumkronenpfad (nicht weit vom „Plumbohm“ und das auch der Familie Junicke gehörende Hotel auf dem Burgberg.

 

Wie kam es überhaupt zu dem Engagement der Unternehmerfamilie. Kerstin Junicke klärt auf. Sie stammt aus Bad Harzburg, er aus dem nahen Braunschweig. Die Baufirma der Jungnickes läuft gut, die Söhne machen in Immobilien. Und die Eltern fühlten sich jung genug, etwas Neues anzufangen. So entstand das „Plumbohms“ an der  Brunnenallee von Bad Harzburg. Und sie lüftet den Rätsel des Namens  Plumbohm. Es ist nicht nur der Mädchenname von Junickes Großmutter Minna, sondern auch die plattdeutsche Bezeichnung für Pflaumenbaum.

Kerstin Junicke ist die engagierte Hausherrin im “Plumbohms” von Bad Harzburg, Foto: D.Weirauch

Blick aus dem Ruheraum der Sauna im "Plumbohms" über Bad Harzburg, Foto: Weirauch
Blick aus dem Ruheraum der Sauna im “Plumbohms” über Bad Harzburg, Foto: Weirauch

Einen Tipp will ich dem neugierigen Besucher von Bad Harzburg noch unbedingt empfehlen. Dirk Jungnicke gilt in Bad Harzburg als Motor vieler Veränderungen. Er initiierte auch den Bau des „Harzer Jungbrunnen“ am Marktplatz. Der Quedlinburger Künstler Jochen Müller, der auch das “Plumbohms” mit seinen Werken individuell ausgestattet hat, schuf lustig anzuschauende knubbelige Figuren aus Bronze.

Der Brunnen ist mittlerweile zum Treffpunkt von Jung und Alt in Bad Harzburg geworden.

Das „Plumbohm“ überrascht

Und wenn das Wetter mal schlecht ist? Dann empfiehlt sich die Sauna, die im “Plumbohms” nicht irgendwo im Keller versteckt ist, sondern durch ihre Lage auf dem Dach einen zauberhaften Blick auf die dicht bewaldeten Berge rund um Bad Harzburg erlaubt.

Oder man macht es sich mit einem Buch aus der kleinen Zimmerbibliothek vor dem Kamin gemütlich. Die Bücher kann man übrigens mitnehmen: man schickt das ausgelesene Buch zurück oder packt ein anderes dazu.

Vor dem „Plumbohms“ steht seit kurzem ein Bücherbord. Es macht Spaß zu sehen, wie die Kurgäste und Bad Harzburger sich daraus „bedienen“ und ins Gespräch zu kommen. Lesen scheint wieder in, trotz aller Unkenrufe.

Das Cafe & Restaurant im Plumbohms hat geöffnet: täglich von 8 – 11 Uhr und 15 – 22 Uhr, Freitags und Samstags bis 22 Uhr, Dienstag nur am Vormittag von 8 – 11 Uhr

Mit der Seilbahn auf den Großen Burgberg

Vom „Plumbohm“ aus ist es nicht weit, entlang am dahinplätschernden Flüsschen Radau am Haus der Natur vorbei ist es nicht weit, zur Seilbahn auf den 483 Meter hohen Großen Burgberg zu gelangen.

Nicht nur des Ausblicks wegen. Hier oben steht die Ruine einer alten Kaiserburg. Und seit zwei Jahren nun  lädt das „Aussichtsreich” Gäste nach oben ein.

Aussichtsreich amAbend, Foto: Plumbohms
Aussichtsreich amAbend, Foto: Plumbohms

Von manchem der Zimmer von Bad Harzburgs wohl ungewöhnlichsten Hotel hat man einen tollen Blick hinüber zum Brocken. Übrigens: wer Nachts auf dem Burgberg im Hotel wohnt, der hat das Plateau fast allein für sich. Die Seilbahn fährt erst wieder am morgen hinab.

Blick vom Aussichtsreich auf den Brocken, Foto: Plumbohms
Blick vom Aussichtsreich auf den Brocken, Foto: Plumbohms
Das "Aussichtsreich" auf dem Burgberg von Bad Harzburg, Foto: Weirauch
Das “Aussichtsreich” auf dem Burgberg von Bad Harzburg, Foto: Weirauch
Ist das nicht eine traumhafte Aussicht ? Vom "Aussichtsreich" ins Harzvorland. Foto: Weirauch
Ist das nicht eine traumhafte Aussicht ? Vom “Aussichtsreich” ins Harzvorland. Foto: Weirauch

Und auch hier trifft man wieder auf die tatkräftigen Spuren der Unternehmerfamilie Junicke.

Rustikal und anheimelnd: Zimmer im Aussichtsreich auf dem Burgberg, Foto: Plumbohms
Rustikal und anheimelnd: Zimmer im Aussichtsreich auf dem Burgberg, Foto: Plumbohms

Das Haus, Hotel und Gaststätte, orientiert sich architektonisch an dem Vorgängerbau von 1840. Es verschwand in den 60er-Jahren, als ein Selbstbedienungsrestaurant die Urlauber versorgte. Und die Junickes wären nicht die Junickes, wenn nicht auch das „Aussichtsreich“ eine besondere Geschichte hätte. „Wir haben die Gäste, die uns besuchten, gebeten immer einen Ziegelstein mit der Seilbahn nach oben zu transportieren.“ Es müssen viele Besucher gewesen sein, das Haus macht einen stattlichen Eindruck.

 

Gastraum im Aussichtsreich auf dem Burgberg, Foto: Plumbohms
Gastraum im Aussichtsreich auf dem Burgberg, Foto: Plumbohms
Blick vom Aussichtsreich auf Bad Harzburg, Foto: Plumbohms
Blick vom Aussichtsreich auf Bad Harzburg, Foto: Plumbohms

Wir danken dem Tourismus-Marketing Niedersachsen für die Unterstützung bei der Recherche und Familie Plumbohm für die Einladung in ihrem „Plumbohn“ nächtigen zu dürfen.

Blick vom "Aussichtsreich" auf Bad Harzburg, Foto: Weirauch
Blick vom “Aussichtsreich” auf Bad Harzburg, Foto: Weirauch

Informationen zum Plumbohms in Bad Harzburg

  • PLUMBOHMS  Bio Suiten Hotel
  • Herzog-Wilhelm-Straße 97
  • 38667 Bad Harzburg
  • Telefon: 0 53 22 / 32 77
  • Telefax: 0 53 22 / 23 41
  • E-Mail: info@plumbohms.de
  • PLUMBOHMS Aussichtsreich
  • Burgberg
  • 38667 Bad Harzburg
  • Restaurant-Tel.: 0 53 22 / 2706
  • Logierhaus-Tel.: 0 53 22 / 3277
  • Telefax: 0 53 22 / 23 41
  • E-Mail: info@plumbohms.de
  • Anfahrt: zu Fuß oder mit der Burgberg – Seilbahn
  • Fahrtzeiten: mit Beginn der Sommerzeit 09.30–18.00 Uhr
    mit Beginn der Winterzeit: 10.00–17.00 Uhr (ab 31.10.)
  • Weitere Infos und Zimmerpreise unter: www.plumbohms.de
  • Anreise: Nach Norden ist Bad Harzburg durch die A 395 mit der Stadt Braunschweig verbunden und somit zur A 2. In Ost-Westrichtung verbindet die Straße Wernigerode und Quedlinburg über die Bundesstraßen 6 und 82 mit der A 7.

Bad Harzburg ist, wie der Namenszusatz Bad schon beschreibt, ein altes Kurbad. Die Stadt hat mehrere Parkanlagen, Badepark, Kurpark,  Schlosspark sowie den heutigen Stadtpark.

Der Baumwipfelpfad Bad Harzburg ist mit rund 1000 Metern Länge in über 20 Meter Höhe dank einer 300 Meter langen, spiralförmigen Rampe im Einstiegsturm auch für Rollstuhlfahrer und Kinderwagen geeignet. Die Anlage liegt im Kurpark von Bad Harzburg und führt über das sogenannte Kalte Tal und einen Teich hinweg. Von oben kann man auch Kletterer in einem 2017 angelegten Kletterwald beobachten.

Für sportliche Aktivitäten stehen ein 18-Loch-Golfplatz und die Swingolfanlage, als Bademöglichkeiten die Bad Harzburger Sole-Therme (32 °C warme Sole) und das Hallenbad Silberbornbad zur Verfügung. Auch der 13 Kilometer lange Teufelsstieg führt als Wanderweg zum Brocken.

Der Nationalpark Harz ist erreichbar mit den Angeboten von Fahrziel Natur.

Demnächst folgen hier weitere Sehenswürdigkeiten im Harz, so der Baumkronenpfad in Bad Harzburg und das Cafe Winiwuk, lassen Sie sich überraschen. Die seite von harzinfo gibt weitere Tipps.

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