Franken

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Unterwegs im Frankenwald und Geopark Schieferland

Frankenwald Schiefergebirge (335)

Herbst ist Wanderzeit. Wo zieht es uns in diesem Jahr hin? Nach Bad Steben, in den Naturpark Frankenwald, im Norden Bayerns gelegen. Seit Jahren kennen wir die selbige Abfahrt Bad Steben an der A9. Selbst waren wir noch nie in dem Ort. Der traditionsreiche Kurort kann nicht nur mit einer über 180-jährigen Geschichte als Mineral- und Moorheilbad punkten. Natürliche Heilmittel wie Radon, Kohlensäure und Naturmoor sind gefragt. Bad Steben verfügt über eine moderne Therme und ist das am höchsten gelegene Bayerische Staatsbad (600 Meter hoch). Romantisch. Natürlich. Gesund. – Mit diesen Attributen wirbt der kleine Kurort Bad Steben für sich. Ob Jean Paul (1763-1824), Alexander von Humboldt (1769-1859) oder Bertolt Brecht (1898-1956) – sie alle fanden ihre Glücksmomente in dem Kurort, wo die Natur heilt. Schließlich taucht der Ort auch zu Beginn eines neuen Jahres auf, wenn die CSU dort ihr traditionelles Drei-Königs-Treffen abhält.

Kurpark in Bad Steben

Und wer wie wir im relexa hotel Bad Steben direkt am Kurpark gebucht hat, der kann von früh morgens bis spät abends den wunderschönen Kurpark für sich entdecken und genießen. Seit 1832 darf sich Bad Steben „Königlich Bayerisches Staatsbad“ nennen.

Frankenwald Bad Steben

Reise

Deutschlandweite “Wege zu Cranach”

Kronach (5)

Während nach 30 Jahren des Falls der deutsch-deutschen Grenze die Kluft zwischen Ost und West noch nicht ganz überwunden scheint, gibt es im kulturellen Bereich immer mehr Brücken. Ein Beispiel sind die “Wege zu Cranach”. In einer wohl einmaligen bundesländerübergreifenden Initiative schlossen sich dreizehn Städte aus Bayern, Thüringen, Sachsen und Sachsen-Anhalt zusammen, um den großen Renaissancemaler Lucas Cranach wieder erlebbar zu machen. 

Reise

Besuch in der heimlichen Hauptstadt des Bieres: Kulmbach

Kulmbach (14)Das Bräuhaus in Kulmbach Foto: Weirauch

Wer nach Kulmbach kommt, der kommt auch wegen des Bieres.”Die heimliche Hauptstadt des Bieres” nennt sich Kulmbach selbstbewusst – und verweist darauf, dass so altehrwürdige und weltweit begehrte Biere wie Mönchhof, EKU oder eben das Kulmbacher von dort stammen. Seit 1996 sind diese Marken sowie etliche weitere aus ganz Ober- und Unterfranken unter dem Dach der Kulmbacher Brauerei AG vereint. Dieser Zusammenschluss kam nicht bei allen Bewohnern der Stadt gut an.

69. Kulmbacher Bierwoche, Foto: TI Kulmbach
69. Kulmbacher Bierwoche, Foto: TI Kulmbach
Reise

Im Herzen von Churfranken

Bürgstadt_Churfranken

Ihr wollt kuren in Franken? – Nein, wir wollen ein paar Tage nach Churfranken reisen. Unsere Freunde missverstanden uns. Franken war bekannt, Churfranken ist in Berlin-Brandenburg eher weniger bekannt. Churfranken ist in der westlich ausgerichteten Region im schönen Maintal zwischen Odenwald und Spessart im Land Bayern gelegen.

Auf dem Fränkischen Rotwein-Wanderweg in Churfranken
Auf dem Fränkischen Rotwein-Wanderweg in Churfranken

Wo liegt denn dieses Churfranken ?

Reise

Franken: Ausgezeichnete Braukultur und regionale Küche

Bamberg (13)Hier geht es zum Biergarten von Schlenkerla in Bamberg Ffoto: Weirauch

Über 50 ausgezeichnete Genussorte in Franken / Bierrekordgemeinde Aufseß / Kellerkultur in Forchheim / „BierWochen“ in der Fränkischen Schweiz / Bierstadt Bamberg / Spalter Aromahopfen / Klosterbiere und Kulmbacher Bierwoche / Bratwurst-Vielfalt

Es gibt viele Wege, um eine Landschaft kennenzulernen. Einer der schönsten führt sicherlich über ihre kulinarischen Schätze. In Franken geht das besonders gut, und dieser köstliche Umstand ist seit vergangenem Jahr quasi „amtlich“: Gemeinsam haben sich das Bayerische Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten und die Bayerische Landesanstalt für Weinbau und Gartenbau auf die Suche nach den „100 Genussorten Bayern“ gemacht. Ziel ihres Wettbewerbs war es, Orte zu finden, die sich durch ihre kulinarischen Traditionen auszeichnen (www.100genussorte.bayern).  

Bio-Winzerin Anja Stritzinger aus Klingenberg i. Churfranken
Bio-Winzerin Anja Stritzinger aus Klingenberg i. Churfranken
Reise

Nürnberg: Wo Albrecht Dürer seine letzte Ruhe fand

Nürnberg (20)

In wenigen Tagen ist Totensonntag (Ewigkeitssonntag). Da denke ich an meinen letzten Besuch in Nürnberg zurück. Es war im Spätsommer, als ich den Johannisfriedhof  besuchte. Als an der Sepulkralkultur Interessierter besuche ich regelmäßig Friedhöfe. Egal, wo wir gerade sind. Friedhöfe geben immer einen Einblick in die Geschichte und die Lebensgewohnheiten der Bevölkerung eines Ortes. Aber der Johannisfriedhof von Nürnberg ist ein besonderer Friedhof. Nicht nur weil dort viele Prominente ihre letzte Ruhe gefunden haben. Nein, auch weil es einer der ältesten mir bekannten Friedhöfe überhaupt ist.