Flugzeug

Mobilität

Tschüss Tegel – Wolfgang Wills Gedanken zur Schließung

FlughafenBER (2)

Berlin ist Flughafenschließungen schon in der Vergangenheit gewöhnt,  schließlich gab es deren einige. Eine besondere aber steht bevor. Dabei geht es um Tegel, den vielleicht einzigen Airport der Welt, von dem man weiß, dass da Liebe mit im Spiel ist. Und zwar die wirklich große Liebe. Das werden auch jene bestätigen, die dieses Ende herbei sehnen, weil sie der Lärm nervt. Tegel letztlich ist nicht nur Millionen Berlinern ans Herz gewachsen, das gilt auch für weitere Millionen in aller Welt. Da kommen Liebe, Verehrung und Bewunderung zusammen, denn dieser Flugplatz, der am  8. November vom Netz geht, ist ein wahres Juwel. In vieler, vieler Hinsicht . . .Tegel-Panorama

Warum bei Tegel Liebe im Spiel ist ?

Potsdam

Durch Corona mit Karacho in die Krise: Internationale Luftfahrt im Sturzflug

Fliegen Flugzeug Himmel Sonne

Die weltweiten ökonomischen und gesellschaftlichen Krisen, die der Virus Corona/Covis19 ausgelöst hat, treffen die internationale Luftfahrt besonders schwer. Das sagen Zahlen aus, die geradezu erschreckend klingen. So beförderten sämtliche Fluggesellschaften der Welt 2019  – also vor Corona – etwa 4,5 Milliarden Passagiere. Dafür waren mehr als 100.000 Flugzeuge in der Luft. Das wiederum schafften etwa 10 Millionen Menschen, die in der entsprechenden Industrie fest angestellt waren. 6 Millionen dieser Personen verdienten ihr Einkommen an Flugplätzen, u.a. in den Restaurants und Geschäften der Airports oder auch als Abfertigungspersonal einschließlich Gepäck“trägern“. Zwei Millionen Menschen waren 2019 mit der Produktion von Flugzeugen befasst. Das alles resultierte in Umsätzen von 170 Milliarden Dollar an den Flugplätzen und von 838 Milliarden Dollar bei den Airlines. Die Industrie ging 2019 davon aus, dass sich die Anzahl der Passagiere – wie stets seit 1988 – alle 15 Jahre verdoppeln würde.

Covid 19 macht alles zunichte

Mobilität

Boeing am Boden

Vueling-Barcelonavueling-barcelonap1080407Boeing A 320 Foto: Weirauch

Noch mehr Pfuscharbeit kann man sich bei einem namhaften Weltunternehmen kaum vorstellen – bei Boeing aber, dem einen von nur zwei Riesen dieser Branche, ist die erschreckende Realität. Deshalb auch geht der amerikanische Flugzeughersteller regelrecht am Stock – wenn er mal nicht schon am Boden liegt. Die Milliardenverschuldung wächst von Tag zu Tag . . . Am verheerendsten für das Ansehen und die Bilanzen des US-Flugzeugbauers waren die Abstürze der beiden 737MAX mit insgesamt 346 Todesopfern. Dieses Modell war mit unglaublich vielem Vorschusslorbeer bedacht worden, so dass es für den Hersteller nur „Pilotenfehler“ als Ursache gab. Dieses Ablenkungsmanöver von der Eigenverantwortung erwies sich aber als verlogen: Schnell sickerte durch, dass in  die  737MAX ohne Wissen der Pilotenvereinigung eine Software der Bezeichnung MCAS eingebaut worden war.