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Kaum was los am BER

FlughafenBER

Passagierzahlen verharren im Dezember auf niedrigem Niveau.  Weltweite Kontaktbeschränkungen begrenzen den Flugverkehr auf zehn Prozent des Vorjahresmonats. Im Dezember wurden am Flughafen Berlin Brandenburg Willy Brandt 264.987 Fluggäste gezählt. Damit ist das Passagieraufkommen zwar um rund ein Viertel höher als im Vormonat November, es erreicht aber lediglich etwa zehn Prozent des Niveaus vom Dezember 2019. Das teilte die Flughafengesellschaft heute in einer Pressemitteilung mit. Die Zahl der Flugbewegungen betrug im vergangenen Monat rund 4.600 Starts und Landungen. Im Dezember 2019 konnten, damals noch an den beiden Flughafenstandorten Tegel und Schönefeld, mehr als 2,6 Millionen Passagiere abgefertigt werden, die Zahl der Flugbewegungen lag bei knapp 21.200.

Zehn Prozent des Niveaus vom Dezember 2019

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BER endlich in Betrieb

BER-LandseiteBER-Landseite © Flughafen Berlin Brandenburg GmbH / Günter Wicker

Was bei der Grundsteinlegung im September 2006 für das Jahr 2011 vorgesehen war, ist nun endlich im Oktober 2020 vollbracht worden – der BER wurde in Betrieb genommen. Um ein Urteil gleich zu Beginn zu fällen – Berlins neuer Flughafen kann sich nicht nur sehen lassen, er ist sogar eine Attraktion auch für Nichtflieger.

Blick von der Besucherterrasse
Blick auf die Besucherterrasse

Diesen Eindruck vermittelt bereits der große Bahnhof unter dem Terminal. Auf seinen sechs Bahnsteigen stehen  grau-mosaikartige Säulen, die das Gebäude darüber tragen. Sie sind jeweils als Zwillinge angeordnet und wirken allein deshalb schon als Blickfang. Eine architektonische Meisterleistung, so meinen Architekturkritiker. Von diesem Bahnhof geht es mittels Rolltreppen oder Fahrstühlen direkt in die Haupthalle des Flughafens. Hier begegnen einem die ersten Geschäfte.

BER – Attraktion auch für Nichtflieger

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Tegel war praktisch und klein, der BER ist eine wahre Schönheit

BER-LandseiteBER-Landseite © Flughafen Berlin Brandenburg GmbH / Günter Wicker

Der deutschen Hauptstadt steht die große Wende bevor. Es gibt eine Schließung, es gibt eine Eröffnung, wobei die verdienten und geplanten größeren Festlichkeiten Corona-bedingt ausfallen oder viel bescheidener ausfallen müssen. Tegel geht, BER kommt. Wehmut also mischt sich mit Freude und Hoffnung. Tegel war praktisch und klein und platzte letztlich aus allen Nähten, der BER dagegen präsentiert sich als eine wahre Schönheit – weniger an der eher eintönigen Außenarchitektur zu erkennen als im Innenbereich.

Was am neuen Berliner Airport gefällt