Fliegen

Mobilität

Wolfgang Will zur Boeing 737 MAX Katastrophe

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Die Boeing 737 MAX war für die Triebwerke, mit denen sie bestückt war, weder entworfen noch entwickelt oder gebaut worden. Diese Feststellung impliziert nicht, dass dies die Ursache ist für die jüngsten Katastrophen – zwei sturzflugartige Abstürze binnen weniger Monate, die zu einem weltweiten Flugverbot dieser Maschine führte. Aber es muss doch näher erläutert werden, was vom Hersteller Boeing und den Fluggesellschaft sowie den Zulassungsbehörden nicht genügend erläutert wird:

Mobilität

Germania-Pleite: Fliegen 2019 wird sehr chaotisch

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Germania-Pleite: Fliegen 2019 wird sehr chaotisch.  Oftmals ist die Bahn billiger und nicht langsamer. Dies mag unglaublich klingen, ist aber wahr – absolut wahr: Für Flugreisende wird das Jahr 2019 kein Vergnügen, denn Fliegen wird generell noch chaotischer, als der Fluggast das schon 2018 erlebte – vor allem aber: Eine innerdeutsche Bahnfahrt dauert in der Regel nicht länger als ein Flug und ist zudem meistens super-preiswert zu haben. Wenn man rechtezeitig bucht.Die Pleite der deutschen Airline Germania spielt beim Chaos 2019  auch eine Rolle – eine untergeordnete allerdings.

Dass die 30 Germania-Flugzeuge erst einmal am Boden bleiben und einige Zehntausend Fluggäste nicht wie gebucht nach Irgendwo kommen, ist nur das kleinere Übel des bevorstehenden Chaos. Viel bedeutender dagegen ist eine Tatsache, die vorwiegend von der Politik zu verantworten ist – das Unvermögen, den Belangen der überwiegenden Bevölkerungsmehrheit  und den gesamtwirtschaftlichen Bedürfnissen nach zu kommen.

Dabei geht es um Tatsachen, die nur ungern beim Namen genannt und diskutiert werden: Warum wird immer wieder dem Unmut von Minderheiten nachgegeben, obwohl dadurch die Mehrheiten zu Dauer-Leidtragenden werden? Das ist etwa beim Ausbau der Fluginfrastruktur der Fall.  In München wird der Bau einer dringend erforderlichen zusätzlichen Startbahn abgelehnt.  Allenthalben – wie jetzt auch wieder am Pleite-Objekt BER diskutiert wird – sollen Nachtflugverbote ausgeweitet werden. Erweiterungen von Terminals – geschweige denn von Ergänzungsbauten –  stoßen auf Ablehnung der Flugplatznachbarschaften. Ebenso verbesserte Zufahrtsmöglichkeiten.  Und in Berlin verweigert eine generell verkehrsfeindliche Regierung den Wunsch einer Bevölkerungsmehrmehrheit nach Betrieb von zwei Flugplätzen, also der Offenhaltung von Tegel nach BER-Eröffnung.

Die Folgen: Chaos, steigendes, am Boden und in der Luft. Und Wirtschaftseinbußen. Die betreffen beispielsweise auch den BER. Aus polnischen Regierungskreisen verlautet dazu – inoffiziell natürlich -, dass man sich für einen neuen Warschauer Großflughafen ausgesprochen hat, weil auf den BER kein Verlass ist. BER sollte, so die Ursprungsplanung, auch einem Teil der polnischen Bevölkerung zum Absprung für Fernreisen dienen. Die mehrfache  Verschiebung der BER-Eröffnung und zudem die Tatsache, dass BER von Anfang an als viel zu klein ausgelegt wurde, hat zu einer Änderung der polnischen Absichten geführt – und damit auch zum Bau eines Warschauer Großflugplatzes.

Diese absolut irrsinnigen Verweigerungen einer Modernisierung der deutschen Flug-Infrastruktur bringen volkswirtschaftliche Nachteile mit sich, deren Ausmaß letztlich katastrophal sein muss. Diese wahrhaftig „deutsche Misere“ wird in Zukunft noch dramatischer, weil der Luftfahrt unerwartet hohe Zuwachsvolumina vorhergesagt werden.

Konkurrenzkampf der Airlines

Sie dürften bei jährlich vier bis fünf Prozent liegen. Das ist mit den heutigen Infrastrukturen kaum zu schaffen – deshalb wieder Chaos. 2019 werden mehr Flüge ausfallen und es wird zu weitaus mehr Verspätungen kommen als im Vorjahr. „Geradezu mörderisch“, so ein Experte,   dürfte zudem der Konkurrenzkampf der Airlines untereinander werden, um Passagiere wie auch die Slots, also die Landerechte. Das wiederum hat zur Folge, dass die Flugpreise weiter fallen. Wahrscheinlich um durchschnittlich sieben Prozent im Jahr 2019 – Fachleute schließen sogar zehn Prozent nicht aus.

Vor allem die sogenannten Billigflieger werden dabei tonangebend sein – und sich damit Germania-ähnlichen Gefahren aussetzen, also „Miese“ erwirtschaften und der Pleite näher kommen. Heutzutage bereits kann man über gewisse Ticketpreise nur den Kopf schütteln: Da kann man Köln – London für 27 Euro, Berlin-Schönefeld – Mallorca für 25 und Köln –  Teneriffa für unter 100 Euro fliegen. In diesem Zusammenhang gibt der irische Billigflieger Ryanair Rätsel auf.- Er will, so Fluglinienchef O`Leary, seine  Gesellschaft in vier Airlines aufteilen und damit ab 2024 jährlich 200 Millionen Passagiere befördern, 70 Millionen mehr als derzeit. Die vier geplanten „Töchter“: Ryanair mit Sitz in Irland, Ryanair Sun als reiner Ferienfliegen mit Sitz in Polen, Ryanair UK mit Blick auf den Brexit in London und Ryanair Lauda Motion in Österreich. Die Fachwelt rätselt, was dahinter stecken könnte – noch heftigerer Preiskampf?

Noch einmal Infrastruktur – da hinkt Deutschland nicht nur flugtechnisch generell hinterher.

Seine Schulen sind genau so marode wie seine Brücken und Straßen. Bedenklicher jedoch ist dies: Eine Minderheit der Bevölkerung verhindert auch immer wieder den Bau neuer Wohnungen („Nicht vor meiner Haustür“) , die Ansiedelung neuer Firmen wie  ein Google-Büro in Berlin-Kreuzberg, den Ausbau von innerstädtischen Verkehrswegen (außer Radspuren)  – und so fort. Deutschland, so scheint es, igelt sich ein, beharrt auf dem Jetzt, scheut die Zukunft, gibt sich lieber lethargisch. Wohin soll das führen – zu Lande und in der Luft?

 

 

 

 

 

 

Reise

Adieu Atlanta: Istanbul wird größter Flugplatz der Welt

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Nein – das, was der türkische Staatspräsident Erdogan da ankündigte, ist weder überheblich noch großmannssüchtig – es ist vielmehr Realität: Istanbul wird bald schon dem amerikanischen Atlanta den Titel „Größter Flugplatz der Welt“ streitig machen. Der neue Istanbul Airport – IATA-Code ISL – wurde erst am 29. Oktober 2018 teil-eröffnet, während Atlanta – IATA-Code ATL – auf das Jahr 1925 zurück geht.

Atlanta hat inzwischen sechs Start- und Landebahnen, während Istanbul derzeit über vier  verfügt – aber sechs sind geplant. Die beiden neuen sollen binnen eines Jahres fertiggestellt sein. Entscheidender jedoch wird das Fluggastaufkommen sein. Atlanta zählte 2017 knapp 104 Millionen Passagiere, während Istanbul auf 95 Millionen kam. Die Zuwachsraten in Istanbul aber zeigen höhere Werte an als in Atlanta, was auch damit zusammenhängt, dass Istanbul-Neu aus den ursprünglich drei Airports der Stadt „geformt“ wird. Einer dieser Plätze wird für den neuen mit Sicherheit geschlossen. Er liegt im  europäischen  Teil der Millionenstadt – Einwohnerzahl: 15 Millionen.

Die Liste der größten Verkehrsflughäfen wird von der „Airports Council International“ (ACI) geführt und betreut. Das ist eine Organisation – oder: Dachverband -, der weltweit etwa 1 700 Flugplätze in 177 Ländern angehören. Maßstab ist die Passagierzahl der Flughäfen. Sie wird jährlich neu ermittelt. Erfasst werden in der Gruppe 1 lediglich Plätze mit mindestens 25 Millionen Passagieren jährlich. In der aktuellsten Liste werden 61 solcher Plätze aufgeführt, davon liegen 22 in Nordamerika,  22 in Asien, 14 in Europa, zwei in Australien und einer in Südamerika. In dieser Liste werden nicht nur die Flugplätze mit ihren Passagierzahlen genannt, sondern auch deren IATA-Codes, ihre Lage über dem Meeresspiegel, die Anzahl der Start- und Landebahnen sowie die Grundfläche.

Atlanta, n o c h die Nummer 1, heißt offiziell Hartsfield-Jackson-Airport, und die große Mehrheit der hier abgefertigten Fluggäste sind US-Bürger. Atlanta mit seinen etwa 104 Millionen „Kunden“ gilt als größter Umsteige-Flugplatz der Welt. Von hier aus gibt es, abgesehen von den internationalen, Verbindungen in mehr als 150 US-Städte. Es mag überraschen, ist aber Tatsache: Nummer 2 ist Peking mit rund 94,5 Millionen Fluggästen. Chinas Hauptstadt übrigens verfolgt das gleiche Ziel wie Istanbul – an die Spitze zu kommen und die Liste anzuführen. Den dritten Platz nimmt das Emirat Dubai ein, mit knapp 84 Millionen Passagieren – und erst 1969 eröffnet.

Es sei noch einmal unterstrichen und hervorgehoben, dass nicht die genannten Städte in der Statistik die entscheidende Rolle spielen, sondern jeweils der entsprechende Flugplatz. So muss beispielsweise New York dreifach und London London zweifach genannt werden: Die New Yorker Airports Kennedy, LaGuardia und Newark bewältigen zusammen 129 Millionen Passagiere, in Heathrow nennt die Liste 75,7 Millionen Passagiere, in Gatwick 43 Millionen. Damit werden in der britischen Hauptstadt jährlich knapp 119 Millionen Passagiere abgefertigt. Gemessen daran spielen Atlanta, Peking und mehr noch Istanbul eher in einer zweiten Liga. Deshalb seien hier auch noch Los Angeles und Miami mit jeweils etwa 22,2 Millionen erwähnt. Geht es nach der „Städte-Liga“, muss Tokio mit 118 Millionen Passagieren – zwei Airports – genannt werden. Wobei die japanische Hauptstadt noch ein besonderes Merkmal hat – sie gilt als die pünktlichste der Welt, hat die US-Firma FlightStats ermittelt: Rund 94 Prozent der Flüge am Hameda Airport- dem größeren der beiden – heben zur geplanten Zeit ab, bei den Ankünften trifft das auf 89 Prozent zu.

Deutschlands Flughäfen sind eher klein

Deutschland spielt in diesen Ligen nur eine bescheidene Rolle. Frankfurt am Main, Deutschlands größter Airport, kommt auf rund 61 Millionen Passagiere pro Jahr, München – immerhin erst seit 1992 erwähnenswert – meldet 42 Millionen. Die beiden Berliner Flughäfen Tegel und Schönefeld zählen 33,4 Millionen, Düsseldorf hat 24,6 Millionen Fluggäste.

Berlin ist vielfach benachteiligt. Das hängt auch noch mit der Teilung der Stadt in Ost und West zusammen, auch wenn dieser Umstand viele Jahrzehnte zurück liegt. West-Berlin hatte ursprünglich drei Airports – den „Klassiker“ Tempelhof, das militärische Gatow sowie Tegel, auf Grund der Blockade der Stadt durch die Sowjetunion binnen kürzester Frist förmlich aus dem Boden gestampft.

Ost-Berlin hatte in Schönefeld seine internationale Fluganbindung. Den Rahmen der Wiedervereinigung überdauerten Tegel und Schönefeld, sie sollen durch den noch immer im Bau befindlichen Großflugplatz BER ersetzt werden.

BER von Anfang an zu klein

Eine abenteuerliche, geradezu lähmende Politik seitens Brandenburger und Berliner Laien, nämlich Politikern, sowie des Bundes hat zur Folge, dass der BER-Eröffnungstermin von 2011 auf (derzeit!) 2020 verschoben werden musste – eine Vielzahl ausgesprochen dummer, wenn nicht verbrecherischer Eingriffe der Politik in die Architektonik und das Bauwesen sind dafür verantwortlich. Der BER ist zudem deshalb eine Fehlplanung, weil er für Berlin viel zu klein ausgelegt ist und eine katastrophale Straßenanbindung hat. Absolut unverständlich und töricht ist auch der Plan der Politik – übrigens gegen den erklärten Wunsch der Bevölkerung, – Tegel nach Beginn des BER zu schließen. Berlin schließlich dürfte um 2035 rund 58 Millionen Passagiere zählen – so eine Wachstumsprognose.

Fachleute zweifeln nicht daran, dass Berlin normalerweise – ohne die jahrzehntelange Teilung der Stadt – nach Frankfurt die Nummer zwei in Deutschland geworden wäre, vor München. Möglicherweise sogar die Nummer 1 – vor Frankfurt. Aber das sind Sandkastenspiele.

Absolut realistisch dagegen darf die Zukunft von Istanbul eingeschätzt werden.

 

 

 

 

 

ReiseTipps

Flugangst: Die Angst fliegt mit

SunExpress (2)Neues Flugzeug vom Typ Boeing 737-800 NG von SunExpress mit der Kennung TC-SOH im Minion-Looki, Foto: Sun-Express

Die Angst fliegt mit.  Die Urlaubspiraten-Umfrage zum sichersten Verkehrsmittel der Welt

Kein Grund zur Sorge: Das Jahr 2017 war in der Geschichte der zivilen Luftfahrt das sicherste aller Zeiten.* Trotzdem haben viele Reisende einen ständigen Begleiter: 40 Prozent der Deutschen leiden – mehr oder weniger intensiv – unter Flugangst. Das ist das Ergebnis einer www.Urlaubspiraten.de -Studie mit über 5.600 Teilnehmern in Deutschland.

Wann die Angst am größten ist

Für fast zwölf Prozent der Deutschen gehört die Angst zu jedem Flug dazu. Von ihnen findet über die Hälfte ihre Angst selbst übertrieben oder sogar unnötig und jeder Zweite versucht sie vor anderen zu verheimlichen. Knapp 30 Prozent der Befragten leiden hingegen nur unter bestimmten Umständen an Aviophobie. Für die meisten sind die Gründe dafür die fehlende Kontrolle über die Situation (65 Prozent), die Angst vor einem Flugzeugunglück (57 Prozent) oder Geräusche, die als seltsam und verdächtig wahrgenommen werden (44 Prozent). Situationen wie Turbulenzen, schlechte Wetterbedingungen oder allgemein fehlendes Vertrauen in die Technik lösen diese Angst dann ganz konkret aus. Auch die Sicherheitskontrolle am Flughafen beruhigt viele Reisende nicht: 46 Prozent der Befragten fühlen sich im Anschluss der Kontrollen nicht sicherer.

Beruhigungsmittel und Ablenkungsmanöver

Um während der Reise die Symptome der Angst zu mindern, versuchen die meisten Befragten sich auf etwas anderes zu konzentrieren und beobachten beispielsweise das Flugpersonal. Etwa jeder Sechste greift zu beruhigenden Medikamenten. Meditation oder Alkohol sind für jeweils zehn Prozent wirksame Methoden gegen die Angst.

Erfolgreiche Angstbewältigung

Zehn Prozent der Befragten gaben an, dass sie ihre Flugangst bereits erfolgreich bekämpft haben. Für die meisten war häufiges Fliegen mit Abstand die wirksamste Methode (68 Prozent). Außerdem war eine intensive Auseinandersetzung mit der Angst und dem Luftfahrtumfeld für fast 20 Prozent hilfreich. Nur wenige greifen zu Medikamenten, wenden Techniken wie Hypnose an oder machen eine Therapie, um die Flugangst dauerhaft zu bekämpfen.

Top 3 Tipps gegen Flugangst

  1. Häufiges Fliegen – das führt dazu, dass das Fliegen zur Normalität wird und immer wieder erfahren werden kann, dass es harmlos ist.
  2. Auseinandersetzung mit der Thematik – gründliche Recherche nimmt die Angst vor dem Fliegen, da Prozesse, Geräusche und sogar Turbulenzen besser verstanden werden.
  3. Das Fliegen zu einem positiven Erlebnis machen – ein gutes Buch, die Lieblingsmusik oder ein beruhigendes Glas Wein entspannen und bringen positive Stimmung.

Über die HolidayPirates Group

Die HolidayPirates Group ist eines der am schnellsten wachsenden Reiseunternehmen in Europa. Das Unternehmen unterhält Webseiten in Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Italien, Niederlande, Österreich, Polen, Spanien, Schweiz und den USA. Hier finden Interessenten die besten Reise-Angebote, tagesaktuell von einer Vielzahl an Veranstalterseiten aus den Bereichen Flüge, Pauschalreisen und Hotels zusammengestellt. Außerdem gibt es Informationen zu Gutscheinaktionen sowie Bahn- und Busreisen. Jedes der zur HolidayPirates Group gehörenden Reiseportale arbeitet dabei vollkommen unabhängig von den jeweiligen Veranstaltern und Partnern. Die HolidayPirates Group wird betrieben in Partnerschaft mit der 6Minutes Media, zu der unter anderem auch die Shopping-Community mydealz.de gehört und beschäftigt derzeit 220 Mitarbeiter. Das Reiseschnäppchen-Portal wurde bereits mehrfach ausgezeichnet, etwa als Webseite des Jahres 2013 und 2014 sowie für die Best Travel Industry App 2015 + 2016 und als Testsieger 2015 und 2017 von Vergleich.org.

Reise

Service: Flughafen Athen

Nicht nur die Athener lieben den Blick auf die Akropolis. Foto: D.WeirauchNicht nur die Athener lieben den Blick auf die Akropolis. Foto: D.Weirauch

Der Flughafen Athen liegt rund 30 Kilometer vom Stadtzentrum entfernt in der Gemeinde Spate. Sein offizieller Name lautet Athen-Eleftherios Venizelos (ATH). Benannt ist er nach dem einstigen griechischen Ministerpräsidenten Eleftherios Venizelo (1864-1936). Einfach raus stellt den Airport vor:

Flughafen Athen: Verbindungen nach Deutschland

Das moderne, 2001 eröffnete Flug-Drehkreuz ist Heimatflughafen für die beiden griechischen Fluggesellschaften Oympic Air und Aegean Airlines. Mit Deutschland ist der Flughafen Athen unter anderem durch regelmäßige Verbindungen von easyJet aus Berlin-Schönefeld und Hamburg, germanwings aus Köln/Bonn und Stuttgart, Lufthansa aus Frankfurt am Main, München und Düsseldorf verbunden.

Übrigens sind nicht alle griechischen Inseln direkt mit dem Flugzeug erreichbar. Die vom Flughafen Athen zu einigen Inseln angebotenen Flugverbindungen sind meist teuer und erfolgen mit kleinen Propellermaschinen. Zu den innergriechischen Verbindungen gehören unter anderem Thessaloniki, Alexandroupolis, Chios, Ikaria, Kalymnos, Korfu, Kos, Leros, Mykonos, Naxos, Paros, Rhodos und Santorin. Die Kapazität des Athener Flughafens mit mehreren Terminals beträgt 16 Millionen Passagiere.

So kommt man ins Stadtzentrum

Wer vom Flughafen Athen ins Zentrum der Merhmillionenstadt Athen will, hat mehrere Möglichkeiten: Mit der Metro (Linie 3, die blaue Linie), mit dem Taxi (kostet etwa 35 bis 40 Euro) oder mit dem Bus (Linie X95). Die etwa einstündige Busfahrt zum Syntagma-Platz kostet fünf bis sechs Euro. Etwas schneller ist die U-Bahn: eine dreiviertel Stunde für sechs Euro. Wichtig: Die Bustickets gelten nur für die Fahrt ins Stadtzentrum von Athen mit seinen Sehenswürdigkeiten. Für die Weiterfahrt muss man ein neues Ticket kaufen. Metro-Fahrkarten gelten dagegen für eine Weiterreise bis zu einem beliebigen U-Bahnhof.

Tipps für’s Parken

Es gibt 1360 Kurzzeit-Parkplätze (P1 und P2) im Ankunftslevel-Bereich. Auf diesen Plätzen darf man maximal 20 Minuten kostenfrei parken, bis zum Terminal sind es nur zwei Minuten Fußweg. Wer einen Stellplatz für mehrere Tage benötigt, nimmt einen der 5800 Langzeitparkplätze (P3) am Attiki Odos Motorway. Von den Langzeitparkpätzen gibt es einen kostenfreien Shuttle-Bus (P3 Parking Express, Dauer: fünf bis sechs Minuten). Man kann aber auch die Strecke in ca. fünf Minuten zu Fuß laufen. Rückweg: Der Shuttle-Bus fährt vom Ausgang 3 (Ankunftslevel) ab.

Shoppen im Flughafen Athen

Zwei Milliarden Euro verschlang der Bau des Flughafens Athen, an dem die deutsche Firma Hochtief AG beteiligt war. Er gilt asl größtes Infrastruktur-Projekt in der modernen Geschichte Griechenlands. Der Flughafen Athen verfügt über ein Haupt- und Satellitenterminal sowie über zwei Start- und Landebahnen mit 3.800 und 4.000 Metern Länge. Der Airbus A380 kann dort landen.

Auch ein Shoppingcenter gehört zum Flughafen Athen. Es gibt Restaurants und 25 Geschäfte, darunter Armani Jeans, Bulgari, Burberry, Desigual, Ermengildo Zegna und Victoria’s Secret. Der Flughafen Athen ist auch als Kulturzentrum bekannt, Ausstellungen, Musikshows und andere Events im Abflugbereich des Hautpterminals sind keine Seltenheit.

Informationen

www.aia.gr/traveler

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