Fläming

1 Stunde weg

Fläming auf der ITB

Die Reisekarte_Daniel_Sebastian_Menzel (C) Tourismusverband FlämingDie Reisekarte präsentiert Daniel SebastianMenzel (C) Tourismusverband Fläming
Die Reisekarte präsentiert Daniel SebastianMenzel (C) Tourismusverband Fläming
Die Reisekarte präsentiert Daniel SebastianMenzel (C) Tourismusverband Fläming

Heute abend wird die ITB eröffnet. Natürlich schaue ich in der Brandenburg – Halle vorbei. Neben Kulturland Brandenburg, fontane.200 (diesmal in der Culturlounge zu finden) sowie der Prignitz und der Stadt Potsdam, werde ich auch am Stand des Fläming vorbeigehen. Der Tourismusverband Fläming e.V. präsentiert auf der ITB seine neue Reisegebietskarte und lädt #flämingbotschafter aus der gleichnamigen Onlinekampagne an den Messestand ein.

Der Tourismusverband Fläming e.V. hat ein neues Produkt für die Reiseregion herausgebracht. „Die Reisekarte“ heißt es, passt zusammengefaltet in jeden Ausflugsrucksack und zeigt an, wo die touristischen Attraktionen der Reiseregion zu finden sind. Seit über zehn Jahren gab es keine kostenlos verfügbare Karte für die Besucher der gesamten Reiseregion in diesem Format.

Daniel Sebastian Menzel, der Geschäftsführer des Tourismusverbandes Fläming e.V., hebt besonders hervor: „Wir wollten den Gästen etwas an die Hand geben, das auf einen Blick zeigt, wo es im Fläming Attraktionen gibt und womit man sich beispielsweise auf einer Wanderung oder einer Radtour durch die Region leiten lassen kann.“ Besonders auffällig ist das farbenfroh illustrierte Titelblatt der Faltkarte, auf dem viele der Attraktionen wie zum Beispiel die Jüterboger Nikolaikirche, der Wasserturm in Treuenbrietzen und das Kuheuterkunstwerk des Kunstwanderweges im Hohen Flämings auf einer Collage zusammengebracht wurden. Gestaltet hat das die Treuenbrietzener Illustratorin Stefanie Jeschke.

Eine Besonderheit am Stand wird der Besuch der #flämingbotschafter Laura Schneider (Bloggerin, www.herzanhirn.de, Instagram: @herzanhirn), Frank Burchert (www.franksfotografieblog.de, Instagram: @franksfotografie) sowie Ivonne Mikowski (Instagram: @ghismo_123) sein. Im Zuge der gleichnamigen Online-Kampagne #flämingbotschafter berichten die drei (und noch weitere Mitglieder der Sozialen Netzwerke Instagram und facebook) auf ihren Kanälen aus dem Fläming und versehen ihre Bilder aus den Lieblingsecken der Region mit dem Hashtag #flämingbotschafter. Ein Hashtag ist ein Doppelkreuz, das mit einem Schlagwort kombiniert wird und in sozialen Netzwerken dazu dient, Beiträge und Bilder zu kategorisieren und sichtbar zu machen. Den Hashtag #flämingbotschafter hat sich der Tourismusverband Fläming e.V. ausgedacht, um die Beiträge von Bloggern und Instagramern aus der Region und über ihre Heimat online zu bündeln. Während der ITB werden die drei Flämingbotschafter ein paar ihrer Instagram-Bilder in Form von Postkarten sowie ihre Tipps und Lieblingsplätze an Besucher weitergeben.

Bloggerin Laura Schneider wird am Freitag, 09.03.2018 von 15 bis 17 Uhr am Stand des Tourismusverbandes Fläming e.V. sein (Halle 12, Stand 101), Hobbyfotografin Ivonne Mikowski und Architekturfan Frank Burchert werden am Samstag zwischen 10 und 15 Uhr anzutreffen sein.

Hier einige Beiträge zu vergangenen Fläming-Erlebnissen.

1 Stunde weg

Spaziergang hoch über Beelitz Heilstätten

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p1930749Bisher war Beelitz vor allem durch Spargel, das Spargelfest, die Heidelbeeren und den Erlebnishof von  Buschmann und Winkelmann in Klaistow bekannt.

Baumkronenpfad Beelitz (45)

Auch Beelitz-Heilstätten ist so ein Alleinstellungsmerkmal. Schon  kurz nach dem Abzug der Russen haben wir mit einigen Freunden dort desöfteren den Verein von Elke Seidel im einstigen Heizkraftwerk unterstützt.

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Vorerst 300 Meter langer Baumkronenpfad

Nun wieder eine Attraktion: Ein 300 Meter langer Baumkronenpfad hoch über den Gebäuden der einstigen Lungenheilanstalt Beelitz Heilstätten.  Der PBaumkronnepfad ist eine Touristenattraktion in der Reiseregion Fläming südlich von Berlin.p1930793

Von einem 40 Meter hohen Turm zweigt in 25 Meter Höhe dieser Spazierweg über den Ruinen der vor über 100 Jahren erbauten Heilstätten ab. Er erlaubt einen weiten Blick über das parkähnliche Gelände und den Wald, der auf der Ruine eines 1944 ausgebrannten und seitdem nicht mehr genutzten Sanatoriums gewachsen ist. Die Beelitzer Heilstätten dienten nach dem Krieg bis 1994 der sowjetischen  Armee  als Militärhospital, das größte außerhalb der Sowjetunion. Seit über 20 Jahren sind das Gelände und die meisten Gebäude sich selbst überlassen.

Baumkronenpfad Beelitz (29)

Infos zum Baumkronen- und Zeitreisepfad “Baum & Zeit”

Wo ? Baumkronenpfad Beelitz-Heilstätten,  Straße nach Fichtenwalde 13, 14547 Beelitz-Heilstätten

Email: info‎@‎baumundzeit.de

Homepage: www.baumundzeit.de

Wichtig zu wissen:   Kinder unter 12 Jahren dürfen den Pfad nur in Begleitung einer erwachsenen Begleitperson besuchen. Bei schlechter Witterung (Gewitter, Sturm, Hagel, Eis usw.) wird der Pfad geschlossen.  Hunde sind auf dem Baumkronenpfad nicht erlaubt.

 Öffnungszeiten und Eintritt: 

bis einschließlich Oktober täglich von 10 bis 19 Uhr, November und Dezember an den Wochenenden von 10 bis 16 Uhr.

  • Was kostet es ? Eintrittspreise Baumkronenpfad mit Erlebnisareal rund um die Weltkriegsruine “Alpenhaus”
  • Geburtstagskinder: frei
  • Kinder bis 6 Jahre in Begleitung eines Erwachsenen frei
  • Erwachsene ab 18 Jahre:              9,50 €
  • Kinder und Jugendliche 7-17 Jahre:           7,50 €
  • Rentner, Studenten, Menschen mit Behinderung, Schüler, gegen Vorlage eines Ausweises: 8,50 €
  • Familienkarte, 2 Erwachsene und eigene Kinder/Enkel unter 18:    25,00 €
  • Familienkarte, 1 Erwachsener und eigene Kinder/Enkel unter 18:  16,00 €
  • Jahreskarte:       50,00 €
  • Kinderjahreskarte:           30,00 €

Direkt neben dem Baumkronenpfad gibt es den Barfußpark; an den Tageskassen werden auch Kombi-Tickets angeboten!

Baumkronenpfad Beelitz (1)

1 Stunde weg

Flaeming-Skate mit „Mundraub-Route“

Mühle im FlämingMühle im Fläming

Diesen Freitag hat die Flaeming-Skate gute Chancen, erneut mit dem „Tourismuspreis des Landes Brandenburg“ ausgezeichnet zu werden. Der Preis, der jährlich anlässlich der Internationalen Tourismus Börse (ITB) verliehen wird, wird in diesem Jahr unter den Preisträgern der vergangenen 15 Jahre ausgelobt. Bereits 2005 hatte die Experten-Jury Europas Skate-Region im Süden von Berlin auf den ersten Platz gewählt.

Kooperation mit mundraub.org – Rundkurs

„Sollten wir erneut Tourismuspreisträger des Landes Brandenburg werden, freuen wir uns sehr“, so Erik Scheidler, Sachgebietsleiter Tourismus beim Landkreis Teltow-Fläming. „Wir ruhen uns aber auch dann nicht auf unseren Lorbeeren aus, sondern wollen die beliebte Touristenattraktion in Zusammenarbeit mit dem Tourismusverband Fläming stetig weiterentwickeln.“ So ist das nächste Projekt bereits in Planung: Der Rundkurs 5 wird zur „Mundraub-Route“ – und damit verstärkt zum idealen Ausflugsziel für alle, die das Skaten oder Radeln mit dem Pflücken von frischem Obst direkt vom Baum verbinden wollen.

Voraussichtlich im April wird der Landkreis Teltow-Fläming gemeinsam mit dem Tourismusverband Fläming e.V. dazu einen Kooperationsvertrag mit den Initiatoren des Projekts Mundraub unterzeichnen. Ziel ist, die bestehenden Obstbaumpflanzungen entlang des Rundkurses 5 weiter zu pflegen sowie neue Bäume zu pflanzen und die Standorte der Obstbäume im öffentlichen Raum bekannt zu machen.

Obstbestände touristisch nutzen und dabei pflegen

Dazu Daniel Sebastian Menzel, Geschäftsführer des Tourismusverband Fläming e. V.: „Das Projekt der Mundraub-Route ist ein Beispiel dafür, wie Vernetzung einen deutlichen Mehrwert für alle Beteiligten bringt. Die Flaeming-Skate erfährt eine Aufwertung, indem die Obstbestände gepflegt und touristisch nutzbar werden – das bedeutet für die Akteure und Anwohner in der Region mehr touristische Wertschöpfung sowie ein Stück mehr Lebensqualität. Und natürlich freuen wir uns, die Mundraub-Community bei uns begrüßen zu dürfen.“

Ziel ist die Bepflanzung von Alleen entlang von Radwegen

Mundraub-Gründer Kai Gildhorn ergänzt: „Mundraub verfolgt das langfristige Ziel, Alleen – zum Beispiel entlang von Radwegen – wieder mit Obstbäumen bepflanzen. Der Rundkurs 5 wird ein wichtiger Schritt für diese Mission der Nachhaltigkeit sein.“ So können Skater und Radler je nach Saison entlang von blühenden Obstbäumen fahren oder frei verfügbare Früchte wie Äpfel, Pflaumen und Kirschen für den Eigenbedarf ernten und genießen. Am 19. März wird Mundraub in Werder (Ortsteil von Jüterbog) den Kurs „Baumschnitt auf der Streuobstwiese“ anbieten. Weitere folgen. Wer teilnehmen möchte, findet alle Informationen zur kostenfreien Anmeldung auf mundraub.org.

Apropos Nachhaltigkeit: Berliner reisen zum Rundkurs 5 umweltfreundlich zum Beispiel per Rad auf dem Radweg Berlin-Leipzig oder mit der Bahn bis Luckenwalde an.

Wer verbirgt sich hinter Mundraub ?

Mundraub ist eine Plattform für alle, die heimisches Obst im öffentlichen Raum entdecken und die ess-bare Landschaft gemeinsam gestalten wollen. Über 30.000 Menschen engagieren sich sowohl online als auch im realen Leben für vergessene Obstgewächse. Mundraub will auf ungenutzte Obstallmenden aufmerksam machen, diese gemeinsam mit Kommunen und Unternehmen fördern und erhalten.
Auf mundraub.org sind Stellen verzeichnet, an denen frei nutzbares Obst und Gemüse wächst. 2014 erhielt die Mundraub-Region Hasetal den Deutschen Tourismuspreis.

Während des Baus der einzelnen Streckenabschnitte der Flaeming-Skate wurden in den letzten Jahren als Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen für die Versiegelung der Strecken mit Asphalt Bäume und Sträucher gepflanzt. Der Rundkurs RK5 eignet sich besonders als „Mundraub-Route“, da hier zum einen Altbestände vorhanden sind und zum anderen Neupflanzungen wie die Streuobstwiese in Werder (Jüterbog) oder zwischen Schlenzer und Wahlsdorf erfolgten. Viele Bäume tragen bereits jährlich Früchte, die für den Eigenbedarf geerntet werden dürfen. Der RK5 ist 50,55 Kilometer lang und führt über Luckenwalde, Kolzenburg, Neuhof, Werder, Markendorf, Fröhden, Wahlsdorf, Petkus, Ließen, Holbeck und Jänickendorf.

Die Reiseregion Fläming ist weit über ihre Grenzen als Wandergebiet und durch die Flaeming-Skate bekannt. Sie ist eine länder- und kreisübergreifende Reiseregion südlich von Berlin im Städtedreieck Berlin/Potsdam, Magdeburg und Leipzig. Die Reiseregion Fläming schließt die Brandenburger Landkreise Potsdam-Mittelmark und Teltow-Fläming und in Sachsen Anhalt die Landkreise Jerichower Land, Anhalt-Bitterfeld und Wittenberg ein. Mit 1,2 Millionen Übernachtungen und knapp 500.000 Gästen im Jahr 2014 zählt der Fläming zu den stärksten Reiseregionen in Brandenburg. Der Tourismusverband Fläming e.V. hat seinen Sitz in der Spargelstadt Beelitz. Er ist die touristische Marketingorganisation der Reiseregion Fläming.