Fläming

1 Stunde weg

Fläming auf der ITB

Die Reisekarte_Daniel_Sebastian_Menzel (C) Tourismusverband FlämingDie Reisekarte präsentiert Daniel SebastianMenzel (C) Tourismusverband Fläming
Die Reisekarte präsentiert Daniel SebastianMenzel (C) Tourismusverband Fläming
Die Reisekarte präsentiert Daniel SebastianMenzel (C) Tourismusverband Fläming

Heute abend wird die ITB eröffnet. Natürlich schaue ich in der Brandenburg – Halle vorbei. Neben Kulturland Brandenburg, fontane.200 (diesmal in der Culturlounge zu finden) sowie der Prignitz und der Stadt Potsdam, werde ich auch am Stand des Fläming vorbeigehen. Der Tourismusverband Fläming e.V. präsentiert auf der ITB seine neue Reisegebietskarte und lädt #flämingbotschafter aus der gleichnamigen Onlinekampagne an den Messestand ein.

Der Tourismusverband Fläming e.V. hat ein neues Produkt für die Reiseregion herausgebracht. „Die Reisekarte“ heißt es, passt zusammengefaltet in jeden Ausflugsrucksack und zeigt an, wo die touristischen Attraktionen der Reiseregion zu finden sind. Seit über zehn Jahren gab es keine kostenlos verfügbare Karte für die Besucher der gesamten Reiseregion in diesem Format.

Daniel Sebastian Menzel, der Geschäftsführer des Tourismusverbandes Fläming e.V., hebt besonders hervor: „Wir wollten den Gästen etwas an die Hand geben, das auf einen Blick zeigt, wo es im Fläming Attraktionen gibt und womit man sich beispielsweise auf einer Wanderung oder einer Radtour durch die Region leiten lassen kann.“ Besonders auffällig ist das farbenfroh illustrierte Titelblatt der Faltkarte, auf dem viele der Attraktionen wie zum Beispiel die Jüterboger Nikolaikirche, der Wasserturm in Treuenbrietzen und das Kuheuterkunstwerk des Kunstwanderweges im Hohen Flämings auf einer Collage zusammengebracht wurden. Gestaltet hat das die Treuenbrietzener Illustratorin Stefanie Jeschke.

Eine Besonderheit am Stand wird der Besuch der #flämingbotschafter Laura Schneider (Bloggerin, www.herzanhirn.de, Instagram: @herzanhirn), Frank Burchert (www.franksfotografieblog.de, Instagram: @franksfotografie) sowie Ivonne Mikowski (Instagram: @ghismo_123) sein. Im Zuge der gleichnamigen Online-Kampagne #flämingbotschafter berichten die drei (und noch weitere Mitglieder der Sozialen Netzwerke Instagram und facebook) auf ihren Kanälen aus dem Fläming und versehen ihre Bilder aus den Lieblingsecken der Region mit dem Hashtag #flämingbotschafter. Ein Hashtag ist ein Doppelkreuz, das mit einem Schlagwort kombiniert wird und in sozialen Netzwerken dazu dient, Beiträge und Bilder zu kategorisieren und sichtbar zu machen. Den Hashtag #flämingbotschafter hat sich der Tourismusverband Fläming e.V. ausgedacht, um die Beiträge von Bloggern und Instagramern aus der Region und über ihre Heimat online zu bündeln. Während der ITB werden die drei Flämingbotschafter ein paar ihrer Instagram-Bilder in Form von Postkarten sowie ihre Tipps und Lieblingsplätze an Besucher weitergeben.

Bloggerin Laura Schneider wird am Freitag, 09.03.2018 von 15 bis 17 Uhr am Stand des Tourismusverbandes Fläming e.V. sein (Halle 12, Stand 101), Hobbyfotografin Ivonne Mikowski und Architekturfan Frank Burchert werden am Samstag zwischen 10 und 15 Uhr anzutreffen sein.

Hier einige Beiträge zu vergangenen Fläming-Erlebnissen.

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Alte Försterei Kloster Zinna

12 Alte Försterei EingangFoto: Alte Försterei Kloster Zinna

„Wir treffen uns freitags im ‘Zwölf’ in Kloster Zinna!“ Wenn Sie jetzt denken „Zwölf? Nie gehört.“ ist das auch nicht verwunderlich, denn das ‘Zwölf’ öffnet zum erstem Mal am 12.01.2018 mit Eingang in der Mittelstraße (am König-Friedrich-Platz) in Kloster Zinna, einem Ortsteil der Stadt Jüterbog im Fläming..

Auch an Friedrich d. Großen wird in der Alten Försterei erinnert Foto: Alte Försterei Kloster Zinna
Auch an Friedrich d. Großen wird in der Alten Försterei erinnert Foto: Alte Försterei Kloster Zinna

„Wir möchten mit diesem neuen Treffpunkt am Freitag ein lokales Publikum ansprechen, welches zuvor das Hotel Alte Försterei vielleicht nur als touristischen Standort wahrgenommen hat.“, erzählt die Geschäftsführerin des Hotels Alte Försterei Kloster Zinna, Gabriele Ewald.

Jeden Freitag ab 18 Uhr verwandelt sich der ehemalige Pferdestall in einen Treffpunkt mit uriger Pub-Atmosphäre, wo Jung und Alt in entspannter Atmosphäre zum Ende der Woche zusammenkommen. Jeder Freitag steht unter einem anderen erfrischendem Motto. Beim Konjunkturprogramm (19.01.18) werden regionale Produkte, namentlich das Fläminger Fassbier und der Zinnaer Klosterbruder, zum Aktionspreis serviert.

Am XL Tag (26.01.18) ist das Schnitzel eine ganze Nummer größer und für das große Bier zahlen Gäste nur den kleinen Preis.

Am 02.02.18 inspirierte das Datum zum Motto Schnapszahl. Wer die Faschingszeit nicht ganz an sich vorüberziehen lassen will, kommt am 09.02.18 im Kostüm und genießt das zweite gleiche Getränk kostenfrei. Zum Abdrehen wird’s dann, wenn leckere hausgemachte Bouletten am 16.02.18 serviert werden. „Für den Freitagabend im ‘Zwölf’ haben wir eine extra Pub-Karte entwickelt mit Tapas, Snacks und Deftigem meist unter 10 Euro.“, so Gabriele Ewald. 40 Sitzplätze und einen Bartresen bietet die Location, die einige Gäste vielleicht doch schon von einem Besuch in der ‘Schankstube 12 Mönche’ kennen.

Foto: Alte Försterei Kloster Zinna
Foto: Alte Försterei Kloster Zinna

Gäste, die wie gewohnt schmackhafte bürgerliche Küche im Hotel Alte Försterei genießen möchten, nehmen dagegen freitags in den Friedrichsstuben Platz, denn der Restaurantbetrieb geht auch an diesem Tag wie gewohnt weiter.

Am kommenden Freitag, 12.01.2018, lädt das ‘Zwölf’ zum ersten Mal Gäste ein vorbeizukommen. Mit dem Angebot eines Prosecco 0,1l zu einen Euro heißt das Motto Happy New Year! Wer also nicht allein ins neue Jahr und vor allem nicht allein ins Wochenende starten will, kommt einfach vorbei.

Informationen zur Alten Försterei in Kloster Zinna

  • Alte Försterei Kloster Zinna Gast und Gastro GmbH,
  • König-Friedrich-Platz 7, 14913 Jüterbog, OT Kloster Zinna,
  • Email: info@alte-foersterei-kloster-zinna.de Telefon: 03372 4436 0228
  • Internet: www.alte-foersterei-kloster-zinna.de,
Die Alte Försterei in Kloster Zinna Foto: Alte Försterei Kloster Zinna
Die Alte Försterei in Kloster Zinna Foto: Alte Försterei Kloster Zinna

Kloster Zinna liegt am Luther-Tetzel Radweg.

Bis in die Lutherstadt Wittenberg sind es rund 50 Kilometer.

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Spaziergang hoch über Beelitz Heilstätten

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p1930749Bisher war Beelitz vor allem durch Spargel, das Spargelfest, die Heidelbeeren und den Erlebnishof von  Buschmann und Winkelmann in Klaistow bekannt.

Baumkronenpfad Beelitz (45)

Auch Beelitz-Heilstätten ist so ein Alleinstellungsmerkmal. Schon  kurz nach dem Abzug der Russen haben wir mit einigen Freunden dort desöfteren den Verein von Elke Seidel im einstigen Heizkraftwerk unterstützt.

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Vorerst 300 Meter langer Baumkronenpfad

Nun wieder eine Attraktion: Ein 300 Meter langer Baumkronenpfad hoch über den Gebäuden der einstigen Lungenheilanstalt Beelitz Heilstätten.  Der PBaumkronnepfad ist eine Touristenattraktion in der Reiseregion Fläming südlich von Berlin.p1930793

Von einem 40 Meter hohen Turm zweigt in 25 Meter Höhe dieser Spazierweg über den Ruinen der vor über 100 Jahren erbauten Heilstätten ab. Er erlaubt einen weiten Blick über das parkähnliche Gelände und den Wald, der auf der Ruine eines 1944 ausgebrannten und seitdem nicht mehr genutzten Sanatoriums gewachsen ist. Die Beelitzer Heilstätten dienten nach dem Krieg bis 1994 der sowjetischen  Armee  als Militärhospital, das größte außerhalb der Sowjetunion. Seit über 20 Jahren sind das Gelände und die meisten Gebäude sich selbst überlassen.

Baumkronenpfad Beelitz (29)

Infos zum Baumkronen- und Zeitreisepfad “Baum & Zeit”

Wo ? Baumkronenpfad Beelitz-Heilstätten,  Straße nach Fichtenwalde 13, 14547 Beelitz-Heilstätten

Email: info‎@‎baumundzeit.de

Homepage: www.baumundzeit.de

Wichtig zu wissen:   Kinder unter 12 Jahren dürfen den Pfad nur in Begleitung einer erwachsenen Begleitperson besuchen. Bei schlechter Witterung (Gewitter, Sturm, Hagel, Eis usw.) wird der Pfad geschlossen.  Hunde sind auf dem Baumkronenpfad nicht erlaubt.

 Öffnungszeiten und Eintritt: 

bis einschließlich Oktober täglich von 10 bis 19 Uhr, November und Dezember an den Wochenenden von 10 bis 16 Uhr.

  • Was kostet es ? Eintrittspreise Baumkronenpfad mit Erlebnisareal rund um die Weltkriegsruine “Alpenhaus”
  • Geburtstagskinder: frei
  • Kinder bis 6 Jahre in Begleitung eines Erwachsenen frei
  • Erwachsene ab 18 Jahre:              9,50 €
  • Kinder und Jugendliche 7-17 Jahre:           7,50 €
  • Rentner, Studenten, Menschen mit Behinderung, Schüler, gegen Vorlage eines Ausweises: 8,50 €
  • Familienkarte, 2 Erwachsene und eigene Kinder/Enkel unter 18:    25,00 €
  • Familienkarte, 1 Erwachsener und eigene Kinder/Enkel unter 18:  16,00 €
  • Jahreskarte:       50,00 €
  • Kinderjahreskarte:           30,00 €

Direkt neben dem Baumkronenpfad gibt es den Barfußpark; an den Tageskassen werden auch Kombi-Tickets angeboten!

Baumkronenpfad Beelitz (1)

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Luther – Tetzel – Radweg: Kloster Zinna

Freigelegte Freskenmalerei im Kloster Zinna, Foto: WeirauchFreigelegte Freskenmalerei im Kloster Zinna, Foto: Weirauch

Nur eine gute Autostunde südlich von Berlin, direkt an der B 101 Richtung Jüterbog, liegt Kloster Zinna. Namensgeber des Ortes ist das vom Magdeburger Erzbischof im Jahr 1170 gegründete Zisterziensterkloster. In der Landschaft des Niederen Fläming  legen Klosterkirche und Klostergebäude Zeugnis vom Wirken der Zisterzienser. Auf dem Luther – Tetzel – Radweg: Kloster Zinna

Kloster Zinna gehörte auch Rüdersdorf

Im Museum des Klosters im Abtshaus erfährt der Besucher, wie weit der Grundbesitz des Klosters einst reichte: bis nach Rüdersdorf östlich von Berlin. Der Rüdersdorfer Kalkstein begründete jenen Reichtum, der sich noch immer in den prachtvollen Abteigebäuden von Kloster Zinna zeigt. 1285 kaufte das Kloster sogar die Stadt Luckenwalde nebst den umliegenden Dörfern. Ein Modell des Klosters lässt die Dimension der einst viel größeren  Anlage erahnen. Sehenswert sind die bei Restaurierungsarbeiten in den 80er Jahren des vergangenen Jahrhunderts gefundenen hochgotischen Heiligenfiguren in der Abtskapelle. Sie gestatten Einblicke in das Weltbild der Mitglieder eines mittelalterlichen Mönchsordens.

Wohl bekommts: Zinnaer Klosterbruder

Im einstigen Siechenhaus von Kloster Zinna befindet sich die Schaumanufaktur für den  „Zinnaer Klosterbruder“, ein legendärer Kräuterlikör, der mit dem Erwerb einer Eintrittskarte für das Museum verkostet werden darf. Man kann förmlich die Kräuteressenzen riechen, während man die kupferne Brennblase bei ihrer Arbeit betrachtet.

Hier wird der Zinnaer Klosterbruder angemischt, Foto: D.Weirauch
Hier wird der Zinnaer Klosterbruder angemischt, Foto: D.Weirauch

Nach der Reformation kam das Aus

Durch die unmittelbare Nähe zu Jüterbog und Wittenberg breiteten sich die Lehren Martin Luthers auch in Kloster Zinna aus. 1553 verließen die letzten Mönche das Kloster. Das Kloster wurde säkularisiert und es folgten Jahre der Stagnation.

 Friedrich der Große gründete Webersiedlung

Erst Friedrich der Große belebte die Gegend. 1764 gründete er in Kloster Zinna eine Webersiedlung. Damit belebte er den direkt an der Grenze zu Sachsen liegenden Ort. Spinner und Weber sollten angeworben und zu guten Konditionen angesiedelt werden. An den Preußenkönig erinnert ein Denkmal auf dem Marktplatz, dem heutigen König-Friedrich-Platz.

 

In einem alten Manufakturgebäude von 1776,  wenige Schritte weiter, wurde eine Handweberei als Museum eingerichtet. Es zeigt alte Handwebstühle aus dem 19. Jahrhundert und Textilkunst mit praktischen Vorführungen. Die Ausstellung wurde 2014 komplett neu erarbeitet.  Einbezogen ist auch die Entwicklung des kleinen Ortes, der mit der preußischen Manufaktur-Stadt Luckenwalde und der einst sächsischen Tuchmacherstadt Jüterbog gleich von zwei Konkurrenten bedrängt war. Nach 1815, als Jüterbog auch preußisch wurde und die Zollgrenze an der Nuthe-Brücke fiel, kamen zu den rund 120 Zinnaer Webern noch  150 Jüterboger dazu, für deren Ware keine Nachfrage mehr bestand. Trotzdem gab es bis 1934 eine Weber-Innung und bis 1991 die Weberei als Lebenserwerb im kleinen Ort Kloster Zinna.

Fläming-Skate hinter Kloster Zinna

Direkt an Kloster Zinna führt der Fläming-Skate vorbei.  Ohne Unterbrechung führen rund 190 Kilometer Inline-Wege mit feinem und speziell für das Skaten ausgelegtem Asphalt durch traditionsreiche und geschichtsträchtige Landschaften.

Einkehr im Alten Forsthaus

Gut speisen kann man im historischen Ambiente der ehemaligen Oberförsterei im Hotel und Restaurant “Alte Försterei“ am König-Friedrich-Platz 7.

Alte Försterei Kloster Zinna, Foto: Weirauch
Alte Försterei Kloster Zinna, Foto: Weirauch

 

Empfehlenswert ist auch die „Grafschaft Kloster Zinna“, die sich einem im  Jahr 1764 als Etablissement des Grafen von Heinze erbauten Rokokohaus befindet. Heute ist es eine Skaterpension sowie Seminarhaus.

Kloster-Zinna – Infos

  • Klostermuseum
  • Am Kloster 6
  • 14913 Kloster Zinna
  • Telefon 03372 439505
  • www: https://www.museum-kloster-zinna.de
  • Webhaus Kloster Zinna (Webermuseum)
  • Berliner Straße 72
  • 14913 Jüterbog OT Kloster Zinna
  • Tel.:  03372 – 439505
  • Geöffnet: Die. bis So: 10 bis 17 Uhr
  • Eintritt für beide Museen: 4, ermäßigt 2,50 Euro,
  • Tourismusverband Fläming e.V.
  • 14547 Beelitz
  • Tel.: 033204-62870
  • www: https://www.reiseregion-flaeming.de,
  • www: https://www.flaeming-tourismus.de

Im Zeichen von 500 Jahre Reformation 2017 steht das Radreiseprogramm des Oldenburger Radreiseveranstalters “ Die Landpartie Radeln und Reisen.“ Anlässlich des Reformationsjubiläums hat der Aktivreiseveranstalter zwei neue Touren für seine kulturinteressierten Reisenden aufgelegt: Die einwöchige individuelle Reise „Auf Luthers Spuren – 500 Jahre Reformation zwischen Berlin und Leipzig“ und die einwöchige geführte Radreise „Sächsische Flussfahrt – Auf Luthers Spuren“ mit Start am 11. Juni 2017.

fahrrad

Das Reiseangebot zum Thema Luther bei der Landpartie Radeln und Reisen ist ab sofort buchbar unter
https://www.dielandpartie.de/radreise-deutschland-elbe-luth… (geführte Luther-Radreise) und https://www.dielandpartie.de/radreise-luther-berlin-leipzig… (individuelle Luther-Radreise)

Nächste Station ist Lutherstadt Wittenberg.

Individuelle Anfahrt:

Kloster Zinna liegt 60 km südlich von Berlin an der B101; 4 km vor Jüterbog; das Romantik Hotel Alte Försterei liegt in der Ortsmitte am achteckigen Markt.

Anfahrt aus Berlin:

B101 aus Berlin Marienfelde –Richtung Luckenwalde / Jüterbog – Kloster Zinna

Anfahrt aus Hamburg/Hannover:

Am Dreieck Havelland auf den Berliner Ring (A10) Richtung Potsdam/Leipzig/Nürnberg. Am Dreieck Potsdam auf der A10 bleiben Richtung Frankfurt/Oder. Abfahrt (14) Ludwigsfelde Ost – B101 Richtung Luckenwalde / Jüterbog – Kloster Zinna

Anfahrt aus Süddeutschland/Leipzig:

A9 Richtung Berlin – Ausfahrt (5) Niemegk – B102 nach Treuenbrietzen – Jüterbog – B101 Richtung Luckenwalde – Kloster Zinna

Anfahrt aus Dresden:

A13 Abfahrt (9) Lübbnau/Luckau; Landstraße nach Luckau – B102 Dahme – Jüterbog – B101 Richtung Luckenwalde – Kloster Zinna

Anreise per Bahn:

Bahnhof Jüterbog (4,5 km entfernt); Regionalexpress 4; stündliche Verbindung Jüterbog – Flughafen Schönefeld – Berlin. Interregio-Haltepunkt zu diversen Städten Deutschlands.

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Flaeming-Skate mit „Mundraub-Route“

Mühle im FlämingMühle im Fläming

Diesen Freitag hat die Flaeming-Skate gute Chancen, erneut mit dem „Tourismuspreis des Landes Brandenburg“ ausgezeichnet zu werden. Der Preis, der jährlich anlässlich der Internationalen Tourismus Börse (ITB) verliehen wird, wird in diesem Jahr unter den Preisträgern der vergangenen 15 Jahre ausgelobt. Bereits 2005 hatte die Experten-Jury Europas Skate-Region im Süden von Berlin auf den ersten Platz gewählt.

Kooperation mit mundraub.org – Rundkurs

„Sollten wir erneut Tourismuspreisträger des Landes Brandenburg werden, freuen wir uns sehr“, so Erik Scheidler, Sachgebietsleiter Tourismus beim Landkreis Teltow-Fläming. „Wir ruhen uns aber auch dann nicht auf unseren Lorbeeren aus, sondern wollen die beliebte Touristenattraktion in Zusammenarbeit mit dem Tourismusverband Fläming stetig weiterentwickeln.“ So ist das nächste Projekt bereits in Planung: Der Rundkurs 5 wird zur „Mundraub-Route“ – und damit verstärkt zum idealen Ausflugsziel für alle, die das Skaten oder Radeln mit dem Pflücken von frischem Obst direkt vom Baum verbinden wollen.

Voraussichtlich im April wird der Landkreis Teltow-Fläming gemeinsam mit dem Tourismusverband Fläming e.V. dazu einen Kooperationsvertrag mit den Initiatoren des Projekts Mundraub unterzeichnen. Ziel ist, die bestehenden Obstbaumpflanzungen entlang des Rundkurses 5 weiter zu pflegen sowie neue Bäume zu pflanzen und die Standorte der Obstbäume im öffentlichen Raum bekannt zu machen.

Obstbestände touristisch nutzen und dabei pflegen

Dazu Daniel Sebastian Menzel, Geschäftsführer des Tourismusverband Fläming e. V.: „Das Projekt der Mundraub-Route ist ein Beispiel dafür, wie Vernetzung einen deutlichen Mehrwert für alle Beteiligten bringt. Die Flaeming-Skate erfährt eine Aufwertung, indem die Obstbestände gepflegt und touristisch nutzbar werden – das bedeutet für die Akteure und Anwohner in der Region mehr touristische Wertschöpfung sowie ein Stück mehr Lebensqualität. Und natürlich freuen wir uns, die Mundraub-Community bei uns begrüßen zu dürfen.“

Ziel ist die Bepflanzung von Alleen entlang von Radwegen

Mundraub-Gründer Kai Gildhorn ergänzt: „Mundraub verfolgt das langfristige Ziel, Alleen – zum Beispiel entlang von Radwegen – wieder mit Obstbäumen bepflanzen. Der Rundkurs 5 wird ein wichtiger Schritt für diese Mission der Nachhaltigkeit sein.“ So können Skater und Radler je nach Saison entlang von blühenden Obstbäumen fahren oder frei verfügbare Früchte wie Äpfel, Pflaumen und Kirschen für den Eigenbedarf ernten und genießen. Am 19. März wird Mundraub in Werder (Ortsteil von Jüterbog) den Kurs „Baumschnitt auf der Streuobstwiese“ anbieten. Weitere folgen. Wer teilnehmen möchte, findet alle Informationen zur kostenfreien Anmeldung auf mundraub.org.

Apropos Nachhaltigkeit: Berliner reisen zum Rundkurs 5 umweltfreundlich zum Beispiel per Rad auf dem Radweg Berlin-Leipzig oder mit der Bahn bis Luckenwalde an.

Wer verbirgt sich hinter Mundraub ?

Mundraub ist eine Plattform für alle, die heimisches Obst im öffentlichen Raum entdecken und die ess-bare Landschaft gemeinsam gestalten wollen. Über 30.000 Menschen engagieren sich sowohl online als auch im realen Leben für vergessene Obstgewächse. Mundraub will auf ungenutzte Obstallmenden aufmerksam machen, diese gemeinsam mit Kommunen und Unternehmen fördern und erhalten.
Auf mundraub.org sind Stellen verzeichnet, an denen frei nutzbares Obst und Gemüse wächst. 2014 erhielt die Mundraub-Region Hasetal den Deutschen Tourismuspreis.

Während des Baus der einzelnen Streckenabschnitte der Flaeming-Skate wurden in den letzten Jahren als Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen für die Versiegelung der Strecken mit Asphalt Bäume und Sträucher gepflanzt. Der Rundkurs RK5 eignet sich besonders als „Mundraub-Route“, da hier zum einen Altbestände vorhanden sind und zum anderen Neupflanzungen wie die Streuobstwiese in Werder (Jüterbog) oder zwischen Schlenzer und Wahlsdorf erfolgten. Viele Bäume tragen bereits jährlich Früchte, die für den Eigenbedarf geerntet werden dürfen. Der RK5 ist 50,55 Kilometer lang und führt über Luckenwalde, Kolzenburg, Neuhof, Werder, Markendorf, Fröhden, Wahlsdorf, Petkus, Ließen, Holbeck und Jänickendorf.

Die Reiseregion Fläming ist weit über ihre Grenzen als Wandergebiet und durch die Flaeming-Skate bekannt. Sie ist eine länder- und kreisübergreifende Reiseregion südlich von Berlin im Städtedreieck Berlin/Potsdam, Magdeburg und Leipzig. Die Reiseregion Fläming schließt die Brandenburger Landkreise Potsdam-Mittelmark und Teltow-Fläming und in Sachsen Anhalt die Landkreise Jerichower Land, Anhalt-Bitterfeld und Wittenberg ein. Mit 1,2 Millionen Übernachtungen und knapp 500.000 Gästen im Jahr 2014 zählt der Fläming zu den stärksten Reiseregionen in Brandenburg. Der Tourismusverband Fläming e.V. hat seinen Sitz in der Spargelstadt Beelitz. Er ist die touristische Marketingorganisation der Reiseregion Fläming.