Erzgebirge

Reise

” Elf Punkte- Ein Zauber” entdecken.

Der Grünhainichener Engel® erhält seinen elften Punkt. Bild-Quelle, ruemmlerfotografie

Wendt & Kühn gehört zu den renommiertesten Unternehmen im Kunstgewerbe.  Liebhaber und Sammler schätzen die aufwendig hergestellten Figuren und Spieldosen, gefertigt nach überlieferten Entwürfen der Gründerinnen Grete & Olly Wendt. In der Weihnachtszeit hatte einfachraus.eu das Erlebniszentrum in seiffen besucht. Hier könnt ihr näheres über unseren Besuch dort erfahren. Im Mai 2019 kann man den Mythos und das zeitlos schöne Erbe exklusiv bei der Reise ” Elf Punkte- Ein Zauber” entdecken.

In der Erlebniswelt am Firmenstandort in Grünhainichen erzählen einzigartige Elfpunkte-Engel und Blumenkinder eine faszinierende Geschichte, die 1915 begann. Im bekannten Spielzeugdorf Seiffen, keine Autostunde entfernt, bietet die Wendt & Kühn-Figurenwelt liebevoll inszenierte Figurenarrangements, die zu stilvollen Dekorationen und geschmackvollen Geschenken inspirieren. In der Kreativ Galerie wird man außerdem selbst zum Künstler.

Stammhaus der Manufaktur Wendt & Kühn in Grünhainichen und Sitz der Wendt & Kühn-Welt_Bild-Quelle, Juliane Mostertz(1)
Stammhaus der Manufaktur Wendt & Kühn in Grünhainichen und Sitz der Wendt & Kühn-Welt_Bild-Quelle, Juliane Mostertz(1)

Für jene, die den Mythos von Wendt & Kühn hautnah erleben möchten, empfiehlt sich das exklusive Reiseangebot “Elf Punkte – Ein Zauber” vom 9. bis 12. Mai 2019, wo man außergewöhnliche Einblicke in die Geschichte, die Fertigung und die Heimat der Blumenkinder, Engel und Spieldosen erhält. Zudem gibt es tolle Erkundungen im berühmten Spielzeugdorf Seiffen sowie am Firmenstandort von Wendt & Kühn in Grünhainichen. Auch ein Ausflug auf das naheliegende Schloss Augustusburg, eines der schönsten Renaissanceschlösser Mitteleuropas, ist im Programm enthalten.

Blick in die Wendt & Kühn-Figurenwelt im bekannten Spielzeugdorf Seiffen._Bild-Quelle, Juliane Mostertz
Blick in die Wendt & Kühn-Figurenwelt im bekannten Spielzeugdorf Seiffen._Bild-Quelle, Juliane Mostertz

Informationen zum Programm

  • 3 Übernachtungen (vom 9. bis 12. Mai 2019) mit Halbpension im Hotel Erbgericht „Buntes Haus“ Seiffen
  • 2 x Mittagessen
  • Kurtaxe, Eintrittsgelder gemäß Programm, Erinnerungsgeschenk, Busfahrt zum Stammhaus in Grünhainichen und nach Augustusburg, Reisesicherungsschein
  • während des gesamten Programms Begleitung durch regionale Gästeführer

Der Preis

  • 369 Euro pro Person im Doppelzimmer, 36 Euro Einzelzimmerzuschlag

Donnerstag, 9. Mai 2019

  • Individuelle Anreise nach Seiffen
  • Begrüßung
  • Gemeinsames Abendessen
  • Vorstellung des Programms

Freitag, 10. Mai 2019

  • Empfang in Seiffen in der Wendt & Kühn-Figurenwelt
  • Besuch Spielzeugmuseum Seiffen
  • Gemeinsamer Mittagsimbiss
  • Zeit zur freien Verfügung
  • Möglichkeit zur Nutzung der Angebote in der „Kreativ-Galerie“ oder

geführte Wanderung zum Freilichtmuseum

  • Gemeinsames Abendessen
  • Bergkirche Seiffen mit Führung und kleinem Orgelspiel
  • Bei Interesse anschließend ein kleiner nächtlicher Rundgang durch Seiffen

Samstag, 11. Mai 2019

  • Gemeinsame Busfahrt nach Grünhainichen
  • Exklusive Führung durch die Manufaktur im Rahmen der Schautage
  • Gemeinsames Mittagessen
  • Besuch Schloss Augustusburg mit Zeit zur freien Verfügung oder

Teilnahme an einem geführten Rundgang

  • Erzgebirgsfahrt zurück nach Seiffen
  • Gemeinsames Abendessen
  • Anschließend Impressionen vom Wochenende
  • Tipps für individuell nutzbare Zeit am Sonntag
  • Übergabe Erinnerungsgeschenk
  • Offizieller Abschluss des Wochenendes

Sonntag, 12. Mai 2019

  • Zeit zur freien Verfügung
  • Möglichkeit zur Nutzung der Angebote in der „Kreativ-Galerie“
  • Individuelle Abreise

Weitere Informationen & Kontakt:  Wendt & Kühn KG Telefon (037294) 86 128  www.wendt-kuehn.de/erleben

 

Begeisterte Teilnehmer der Wendt & Kühn-Reise
Begeisterte Teilnehmer der Wendt & Kühn-Reise

 

Reise

Besucherbergwerke im Erzgebirge

Bergwerk (8)

Unzählige Bergwerke, Stollen, Hammerwerke und Schmelzhütten gab es einst im Erzgebirge. Die Zeugen der verschiedenen Bergbauepochen reihen sich, vergleichbar Perlen an einer Schnur, entlang der mehr als 250 Kilometer langen Sächsisch-Böhmischen Silberstrasse. Mit „Glück Auf“ begrüßen die rund  20 Besucherbergwerke im Erzgebirge ihre Besucher und entführen sie auf eine einmalige Abenteuer- und Entdeckungstour durch die mehr als 800-jährige Bergbaugeschichte vom Silber- über den Steinkohle- bis zum Uranbergbau.

einfachraus.eu  stellt Besucherbergwerke im Erzgebirge an der Silberstraße vor, die man unbedingt besuchen sollte.

Reiche Zeche und Alte Elisabeth

Das Besucherbergwerk Freiberg verdankt seine Entstehung dem Silbererzbergbau. Hier findet man heute einmalig auf der Welt eine Stelle, wo der Beginn und das planmäßige Ende eines Bergbaureviers konzentriert dargestellt sind. Bei einer Befahrung des Lehrbergwerkes „Reiche Zeche“ kann der Besucher in eine Welt voller Geheimnisse eintauchen.

Seit knapp 100 Jahren betreibt die Technische Universität Bergakademie das Forschungs- und Lehrbergwerk, zu dem seit Beginn der 90er Jahre ein Besucherbetrieb gehört. Das Besucherbergwerk steht unter dem Label „Silberbergwerk“ den Touristen und Gästen offen. Der „Reiche Zeche“-Schacht mit seinem weiträumigen Grubenfeld bietet den Besuchern die Möglichkeit, auf gesicherten vertikalen und horizontalen Auffahrungen von insgesamt 14 km Länge und bis in eine Tiefe von 150 m den Freiberger Gangerzbergbau bis in das 14. Jahrhundert zu erforschen. Betreiber des „Silberbergwerkes“ ist der Förderverein „Himmelfahrt Fundgrube“ e.V.

Hinein in den Förderkorb und dann ab nach unten
Hinein in den Förderkorb und dann ab nach unten
Die Grubenbahn passt haargenau in den Stollenquerschnitt
Die Grubenbahn passt haargenau in den Stollenquerschnitt
Manja Seifert und Marco Alicete vom Förderverein Himmelfahrt Fundgrube in Freiberg/Sachsen e.V. Foto: Weirauch
Manja Seifert und Marco Alicete vom Förderverein Himmelfahrt Fundgrube in Freiberg/Sachsen e.V. Foto: Weirauch

Mettenschichten

Ein besonderes Erlebnis sind die Mettenschichten untertage. Die Mettenschichten werden von Mitgliedern des Fördervereins des Silberbergwerkes sowie der Historischen Freiberger Berg- und Hüttenknappschaft durchgeführt. Die Mettenschicht war in früheren Zeiten zum Ende des Jahres die letzte Schicht der Bergleute und wurde immer besonders feierlich gestaltet.

Die Historische Freiberger Berg- und Hüttenknappschaft pflegt mit Aufzügen und Paraden in Uniformen und Trachten, aber auch durch Geselligkeit mit Bergbier Jahrhunderte alte Traditionen.

Im Wilhelmstollen findet die Mettenschicht statt
Im Wilhelmstollen findet die Mettenschicht statt

“Alte Elisabeth” mit Dampfmaschine

1856 entstand auf der „Reichen Zeche“ das historische Huthaus, in dem 1864 in der Scheidebank eine Betstube mit Orgelpositiv eingerichtet wurde. Die Betstube, die letzte noch original erhaltene des sächsischen Silberbergbaus, wird heute für bergmännisch-traditionelle Veranstaltungen und Eheschließungen genutzt. Infos: Besucherbergwerk Freiberg, Fuchsmühlenweg 9, 09599 Freiberg, Internet: silberbergwerk-freiberg.de

Die “Alte Elisabeth”, zur “Reichen Zeche” zugehörig, kann nur auf Voranmeldung besichtigt werden. Foto: Weirauch

4. Sächsische Landesausstellung 2020

Im Jahr 2020 können Besucher der 4. Sächsischen Landesausstellung im Forschungs- und Lehrbergwerk Tradition und Erfindergeist 150 Meter unter Tage erleben und sich von der authentischen Atmosphäre eines noch aktiven Bergwerkes beeindrucken lassen. Auf spannende Weise werden große und kleine Gäste erfahren, wie Bergbau gestern und heute funktioniert, und wie Fragen der Rohstoffgewinnung zukunftsträchtig gelöst werden können. Dazu ist geplant, den untertägigen musealen Lehrpfad in einen Wissenserlebnispfad umzugestalten. Interessante Forschungsvorhaben präsentiert eine Forschungstour, die den Besucher entlang ausgewählter Versuchsstände ins offene Grubenfeld führen wird.

Zusatzausstellungen sind an folgenden Standorten geplant:

  • Industriemuseum Chemnitz (Maschinenbau)
  • Eisenbahnmuseum Chemnitz-Hilbersdorf (Eisenbahn und Gütertransport)
  • Tuchfabrik Gebrüder Pfau in Crimmitschau (Textilindustrie)
  • Bergbaumuseum Oelsnitz/Erzgebirge (Steinkohlebergbau)
  • Horch-Museum Zwickau (Automobilindustrie)
  • Himmelfahrt Fundgrube Freiberg (Erzbergbau, Ressourcenmanagement)

Infos zum Besucherbergwerk

  • Um die touristische Nutzung der Anlagen über- und untertage kümmert sich seit 1992 der Freiberger Förderverein Himmelfahrt Fundgrube e.V.
  • Adresse: Fuchsmühlenweg 09, 09599 Freiberg | Tel: 03731 394571
  • Internet: www.besucherbergwerk-freiberg.de

Markus-Röhling-Stollen

Nach 600 Metern Fahrt mit einer kleinen Grubenbahn durch teilweise enge Stollen können die Besucher den im Ortsteil Frohnau der Bergstadt Annaberg-Buchholz gelegenen Markus-Röhling-Stollen besichtigen. Eindrucksvolle Zeugnisse aus der Zeit des Silber- und Kobaltbergbaus von 1733 bis 1857 und des Uranbergbaus aus DDR-Zeiten kann man in dem Besucherbergwerk erleben. Hauptattraktion ist das neun Meter hohe Kunstrad, das von Mitgliedern des Vereins Altbergbau originalgetreu und voll funktionsfähig nachgebaut wurde.

Info: Besucherbergwerk „Markus-Röhling-Stolln“, Sematalstraße 15, 09456 Annaberg-Buchholz, OT Frohnau

 Annaberg-Buchholz: Im Gößner

1995 wurde im Zentrum der Bergstadt Annaberg-Buchholz ein Schaubergwerk eröffnet. „Im Gößner“ befindet sich direkt gegenüber der berühmten St. Annenkirche. Nirgendwo in Deutschland gibt es eine derartige Konstellation, wo auf engstem Raum der Ursprung der Stadt, in diesem Falle die Silberfunde, und die davon ausgehende Wirkung auf Stadtentwicklung, Architektur und Kunst in Augenschein genommen werden können.

Das Erzgebirgsmuseum in Annaberg-Buchholz, Foto: D. Weirauch
Das Erzgebirgsmuseum in Annaberg-Buchholz, Foto: D. Weirauch

Der Eingang befindet sich direkt auf dem Hof des Erzgebirgsmuseum. Die Gäste erhalten im Besucherbergwerk einen Eindruck vom über 500-jährigen Silberabbau in der Erzgebirgsregion. (Info: Erzgebirgsmuseum, Große Kirchgasse 16, 09456 Annaberg-Buchholz, Internet: annaberg-buchholz.de

Zinngrube Ehrenfriedersdorf

Das Besucherbergwerk Zinngrube Ehrenfriedersdorf gehört zum Sächsischen Industriemuseum und repräsentiert den erzgebirgischen Gangerzbergbau auf Zinn- und Silbererz vom Mittelalter bis ins 20. Jahrhundert. Die Einfahrt erfolgt über eine Seilfahrtsanlage bis in 100 Meter Tiefe. Während der Führung werden die Erkundung, Gewinnung und Förderung von Erz vermittelt, funktionsfähige Bergbaugeräte demonstriert und die schweren Arbeitsbedingungen der Bergleute erlebbar gemacht.

Asthma-Heilstollen

Das besondere Klima unter Tage wird im Asthma-Heilstollen zur Behandlung von Patienten mit Erkrankungen der oberen Atemwege genutzt. Selber einmal Bergmann sein und mit Schlägel und Eisen arbeiten ist genauso möglich wie eine ausgedehnte Grubenfahrt. Adresse: Sächsisches Industriemuseum Besucherbergwerk „Zinngrube Ehrenfriedersdorf“, Am Sauberg 1, 09427 Ehrenfriedersdorf, Internet: zinngrube.de

Tiefer Molchner Stolln

Das Besucherbergwerk Tiefer Molchner Stolln Pobershau ist eines der ältesten und schönsten Museumsbergwerke im Erzgebirge. Hier können die Besucher hautnah die schwierige Arbeit der Bergleute erleben. Durch das Mundloch von 1822 wird eingefahren. Man sieht trocken gesetzte Bogen- und Kreuzgewölbe aus alter Zeit, geologische Aufschlüsse, gebrannte Weitungen des Zinnbergbaus, Gangabbau und vieles mehr.

Gezeigt werden ein funktionsfähiges Kunstgezeug, die Arbeit mit Schlegel und Eisen sowie die Froschlampe. Im von der Wismut in den 50er Jahren des vergangenen Jahrhunderts angelegten Teil des Schaubergwerkes können die Besucher in einer Art Zeitreise den Gegensatz zwischen mittelalterlichem und DDR-Bergbau erkunden. Info: Schaubergwerk Molchner Stolln Pobershau, Amtsseite-Dorfstraße 67, 09496 Marienberg OT Pobershau, Internet: molchner-stolln.de

Bergwerk Bernsteinzimmer

Beim Rundgang durch das Besucherbergwerk in Deutschneudorf erfährt man Interessantes zur Geschichte des Fortuna-Stolln und zum Mythos Bernsteinzimmer. Lange wurde das ausgelagerte Bernsteinzimmer hier vermutet. Manch einer glaubt heute noch daran, es dort in der tiefe des Berges zu finden. Zum Besucherbergwerk gehört die Gaststätte Huthaus mit Galerie und Steigerstube. Außerdem haben nicht nur Technikinteressierte die Möglichkeit, eine 220-PS-Einzylinder-Kolbendampfmaschine, eine Schachtkaue und eine Mineralienschleiferei zu besichtigen. (Schaubergwerk Fortuna, Deutschkatharinenberg 14, 09548 Deutschneudorf, Internet: fortuna-bernstein.de)

Zinnkammern Pöhla

Nach einer drei Kilometer langen untertägigen Zugfahrt in kleinen, engen Bergmannswagen im Stollen beginnt in den riesigen Zinnkammern eine Führung durch die Arbeitswelt des Bergmanns. In den größten Zinnkammern Europas kann man viel Interessantes über die Geheimnisse des Wismutbergbaus erfahren. Zudem gibt es Lasershows, Konzerte und verschiedene Veranstaltungen unter Tage. Höhepunkt in diesem Besucherbergwerk sind die Mettenschichten in der Weihnachtszeit, in der Bergmannsorchester in einer der Zinnkammern, etwa der Bergkapelle Thum, aufspielen. Hier lohnt  eine rechtzeitige Reservierung.(Info: Besucherbergwerk Zinnkammern Pöhla e.V, Luchsbachtal 19, 08340 Schwarzenberg / OT Pöhla,, Internet: zinnkammern.de)

Steinkohlenbergwerk Oelsnitz

Eine 1800 PS starke Dampfmaschine in Aktion sehen – das ist im Bergbaumuseum Oelsnitz möglich. Das Industriedenkmal besitzt auch ein eigenes Kinderbergwerk. Am Fuße des markanten, fast 60 Meter hohen Förderturms des Bergbaumuseums Oelsnitz steht auf einem Hügel ein kleiner Bruder. Er beherbergt eine Spielförderanlage, über die Kinder „Bodenschätze“ aus dem Kinderbergwerk fördern. Unter dem Förderturm gibt es verwinkelte Gänge zu entdecken. In der Sandspiellandschaft fesselt die Suche nach fossilen Abdrücken von Karbonpflanzen. Die Pflanzen selbst können dann im einmaligen „Karbonwald“ des Museums bestaunt werden.

Wer nach diesen ersten Entdeckungen Lust auf mehr hat, sollte sich eine Erlebnisführung im Bergbaumuseum nicht entgehen lassen: Ob Grubenlampentour oder eine Schatzsuche im Bergwerk, in dem Ende der 80er Jahre des vergangenen Jahrhunderts eingerichteten Museumsbergwerk ist für jeden etwas dabei. Einst arbeiteten hier bis zu 1000 Bergleute und förderten in mehreren Schichten täglich bis zu 6000 Hunte Steinkohle nach oben. (Info: Bergbaumuseum Oelsnitz, Pflockenstraße 28, 09376 Oelsnitz/Erzgebirge, Internet: bergbaumuseum-oelsnitz.de

Wissenswertes zu Besucherbergwerken

Befahrung

Besuch einer Grube. Der Bergmann geht oder läuft nicht unter Tage, er fährt, auch wenn er z.B. eine Leiter (Fahrt) hinabsteigt. Im 20. Jahrhundert wurden die Bergwerke aber tatsächlich durch kleine Bahnen befahren, die auch das Gestein abtransportierten.

Bergstreittag in Schneeberg

Bergstreittag wird jedes Jahr zum Maria Magdalena-Fest am 22. Juli begangen. Er erinnert an einen der ersten Lohnstreiks überhaupt vor über 500 Jahren. Höhepunkt ist die große Bergparade mit rund 600 Teilnehmern, die immer um 18 Uhr in Schneeberg-Neustädtel beginnt und 19 Uhr zum Berggottesdienst in der prächtigen St. Wolfgangskirche übergeht. Ab 20.30 Uhr werden dann auf dem Marktplatz die erzgebirgischen Bergmärsche musiziert. Schneeberg ist die einzige Stadt im Erzgebirge, in der im Sommer eine Bergparade abgehalten wird. Auch in Schneeberg gibt es ein Besucherbergwerk, das aber nur nach Anmeldung an bestimmten Tagen besichtigt werden kann. (Info: schneeberg.de)

Montanregion

Alljährlich am ersten Wochenende im Juni finden im Erzgebirge die Erlebnistage „Montane Kulturlandschaft Erzgebirge“ statt. In der gesamten Region werden dann Wanderungen durch die Montanlandschaft, bergbauliche Führungen über- und untertage sowie zahlreiche andere Veranstaltungen in Bergstädten, Schlössern und Burgen angeboten. Das böhmisch-sächsische Erzgebirge soll von der Unesco als Weltkulturerbe anerkannt werden. Eine Entscheidung wird 2019 erwartet. Das Welterbegebiet umfasst auf der sächsischen Seite des Erzgebirges zahlreiche Einzelobjekte, darunter auch Besucherbergwerke und andere technische Relikte. Den Welterbestatus sollen unter anderem die historische Altstadt von Schneeberg, Freiberg und die Bergbaulandschaft rund um Oelsnitz/Erzgebirge erhalten.

Weitere Bergwerke gibt es im Erzgebirge, darunter das Schaubergwerk „Herkules-Frisch-Glück, das Besucherbergwerk Waschleithe.  Sehenswert auch das an der Silberstrasse gelegene Kalkwerk Lengefeld. Informationen zu weiteren Schaubergwerken unter: www.silberstrasse.de

Traumwelt bei Wendt & Kühn in Seiffen

Besucher-Bergwerke Erzgebirge

Reise

Weihnachtsland Erzgebirge

weihnachtenweihnachten_nachtwaechter_zwoenitz_wolfgang_thieme - kopie„Nachtwächter in Zwönitz“ (Tourismusverband Erzgebirge e.V./W.Thieme)

Immer wieder fahren wir in das Erzgebirge: Schneeberg, Freiberg, Schwarzenberg, Pobershau oder auch Annaberg-Buchholz. Letztes Jahr stand Chemnitz auf der Tagesordnung. 2018 ging es in die schöne Silberstadt Freiberg. Mit Blick auf den ersten Advent ist die Vorfreude im Erzgebirge überall spürbar. Die Weihnachtsmärkte sind vorbereitet, Plätzchen & Stollenbäcker sind fleißig am Werk und alles wird liebevoll dekoriert. Ab dem 1. Advent drehen sich die Pyramiden wieder,  die Schwibbögen sowie Bergmann- & Engel schmücken die Fenster und lassen das gesamte Erzgebirge in einem warmen Lichterglanz erstrahlen.  Die Bergmannsvereine rüsten sich für die vielen Termine der Bergparaden, die Chöre und Orchester stimmen sich musikalisch auf die schönste Zeit des Jahres ein.

Heimat der Traditionen

Feierliche Klänge begleiten in diesen Tagen die Bergmänner in ihren prächtigen Trachten durch die Städte & Orte. Bei diesen imposanten Bergparaden ahnt der Betrachter, welch wertvolle Arbeit die Bergleute einst verrichteten.

Reise

Bergparaden im Weihnachtsland Sachsen

Bergparade Chemnitz 2017

Getreu der Sehnsucht des Bergmannes nach dem Licht erstrahlen im Weihnachtsland Sachsen weiße Lichterketten auf Marktplätzen, erhellen Lichterengel und Bergmann sowie Schwibbögen die Fenster.

Reise

Tipps für Ferien im Erzgebirge

Museumsbahn unter VolldampfHeizer Mike Förster ist eigendlich Fahrlehrer und kommt aus Magdeburg

Von Wandern bis Entspannung sowie jede Menge Erlebnisangebote – das Erzgebirge empfiehlt sich auch in den Winterferien, ob mit oder ohne Schnee!

Besuch im Schaubergwerk "Tiefer Molchner Stolln" Pobershau Foto TVE-R.Gaens
Besuch im Schaubergwerk “Tiefer Molchner Stolln” Pobershau Foto TVE-R.Gaens

Hier geht rodeln immer: Im Sommer, wie im Winter kann man auf der Allwetter-Bobbahn in Eibenstock den Berg hinab sausen. Auch die Sommerrodelbahn auf Rost`s Wiesen in Augustusburg wird pünktlich zum Beginn der Winterferien in Betrieb genommen und macht dem noch laufendem Skilift Konkurrenz.

Mit bis zu 100 Kilometern pro Stunde

In der Rodelhauptstadt Altenberg ist man noch schneller unterwegs: Wer mutig genug ist, kann mit bis zu 100 Kilometern pro Stunde durch die Steilkurven der Bobbahn rasen. Schutzkleidung, Helm und ein erfahrener Pilot werden natürlich gestellt. Nach der Fahrt hat man nicht nur jede Menge Adrenalin im Blut, sondern auch ein Zielfoto in der Hand, auf dem die gefahrene Geschwindigkeit vermerkt ist. ( Gästebobfahrten ab 16 Jahre). Für den 13. Februar sind noch Plätze Verfügbar. www.dkb-eiskanal.de

Luftreifen & anspruchsvolle Kunsteisbahn- das klingt nach Gaudi! Am Sonntag (07.02.) dürfen sich kleine & große Gäste beim ICE-Tubing auf der Bobbahn in Altenberg austoben. Die Rutschpartie in WOK-Manier ist ein Riesenspaß für die ganze Familie und geeignet für Kinder ab 10 Jahren.

Historisches Alpinskirennen in Holzhau

Im Skigebiet Holzhau findet am 13. Februar ein Nostalschi Cup (Historisches Alpinskirennen) statt. Alle die alte Ski haben, Skifahren können und sich noch alte Skibekleidungen überwerfen, sind willkommen. Aber auch das Zuschauen wird hier zum Erlebnis!

Einmal Bergmann sein

In den vielen Schaubergwerken des Erzgebirges warten mehr als 800 Jahre Bergbaugeschichte darauf, entdeckt zu werden. Im Besucherbergwerk Zinnkammern Pöhla, lädt am 18. Februar „Berggeist Knuffel“ zu einem spannenden Winterferientag unter Tage ein.

Spannende Erlebnisse im Bergbaumuseum Oelsnitz/Erzgeb. (Foto Lorenz)

In der Edelstein- und Mineralienschleiferei der Zinngrube Ehrenfriedersdorf können Interessenten ihre vielleicht selbst gefundenen Schätze “veredeln”, vom 08.- 19. Februar finden hier Aktionstage statt. Auch im Bergbaumuseum Altenberg dreht sich am 09. Februar alles um „den Glanz der Steine“.

Tipps für  weitere Expeditionen und Erlebnisse:

Am 18. Februar geht es zu einer Abenteuerwanderung ab nach Schwarzenberg „in den Bann der Schneehexe“.
Bei Fackelumzug, Schatzsuche, Basteln und Kinderprogramm können Gäste im Altenberger Ortsteil Oberbärenburg zum Schneekönigin-Fest am 13./14. Februar ein abwechslungsreiches Wochenende verbringen.
Am 13. Februar können Kinder den Löffel beim Kinderkochkurs im Wiesenbader Kräuter-Kochstudio schwingen! Für spannende Blicke ins Weltall sorgen die Sternwarten in Drebach und Schneeberg.

Deutschlands erste Kindersauna

Wellness für alle: Nach spannenden Ferienerlebnissen „snoozelt“ es sich in Deutschlands erster Kindersauna im Elldus Resort Oberwiesenthal bei milden 65 Grad. Auf Bänken ohne scharfe Kanten mit blumiger Gestaltung und einem sicher versteckten Saunaofen entdecken die Kleinen schrittweise und spielerisch die Welt der Entspannung während auch die Eltern im restlichen Spa-& Sauna Bereichen tiefenentspannt den Herbsttag ausklingen lassen können.

Wellness &Kindersauna im Elldus Spa (Foto: Fouad Vollmer Werbeagentur)

Ob Carlsfelder Fackelwanderungen, Taschenmesserschnitzkurse, Winterfahrten mit Dampfeisenbahnen, Eislaufen, Theater oder Entspannung in einem der vielen Bäder der Region – in der Erlebnisheimat Erzgebirge hat der Alltag Pause!

Preiswert mit der Erzgebirgscard

Mit der ErzgebirgsCard wird der Winterurlaub noch erholsamer. Denn Sie gilt sowohl als Fahrkarte für alle Bus- und Straßenbahnlinien sowie in den Nahverkehrszügen im Verbundraum des Verkehrsverbundes Mittelsachsen. Darüber hinaus gibt’s in rund 100 verschiedenen Freizeiteinrichtungen freien Eintritt und in etwa 30 attraktive Rabatte.

Heizer Mike Förster ist eigendlich Fahrlehrer und kommt aus Magdeburg

Weitere Infos auf www.erzgebirgscard.de
Weitere Tipps für Ferienkinder gibt es unter www.erzgebirge-tourismus.de