Erzgebirge

Reise

” Elf Punkte- Ein Zauber” entdecken.

Der Grünhainichener Engel® erhält seinen elften Punkt. Bild-Quelle, ruemmlerfotografie

Wendt & Kühn gehört zu den renommiertesten Unternehmen im Kunstgewerbe.  Liebhaber und Sammler schätzen die aufwendig hergestellten Figuren und Spieldosen, gefertigt nach überlieferten Entwürfen der Gründerinnen Grete & Olly Wendt. In der Weihnachtszeit hatte einfachraus.eu das Erlebniszentrum in seiffen besucht. Hier könnt ihr näheres über unseren Besuch dort erfahren. Im Mai 2019 kann man den Mythos und das zeitlos schöne Erbe exklusiv bei der Reise ” Elf Punkte- Ein Zauber” entdecken.

In der Erlebniswelt am Firmenstandort in Grünhainichen erzählen einzigartige Elfpunkte-Engel und Blumenkinder eine faszinierende Geschichte, die 1915 begann. Im bekannten Spielzeugdorf Seiffen, keine Autostunde entfernt, bietet die Wendt & Kühn-Figurenwelt liebevoll inszenierte Figurenarrangements, die zu stilvollen Dekorationen und geschmackvollen Geschenken inspirieren. In der Kreativ Galerie wird man außerdem selbst zum Künstler.

Stammhaus der Manufaktur Wendt & Kühn in Grünhainichen und Sitz der Wendt & Kühn-Welt_Bild-Quelle, Juliane Mostertz(1)
Stammhaus der Manufaktur Wendt & Kühn in Grünhainichen und Sitz der Wendt & Kühn-Welt_Bild-Quelle, Juliane Mostertz(1)

Für jene, die den Mythos von Wendt & Kühn hautnah erleben möchten, empfiehlt sich das exklusive Reiseangebot “Elf Punkte – Ein Zauber” vom 9. bis 12. Mai 2019, wo man außergewöhnliche Einblicke in die Geschichte, die Fertigung und die Heimat der Blumenkinder, Engel und Spieldosen erhält. Zudem gibt es tolle Erkundungen im berühmten Spielzeugdorf Seiffen sowie am Firmenstandort von Wendt & Kühn in Grünhainichen. Auch ein Ausflug auf das naheliegende Schloss Augustusburg, eines der schönsten Renaissanceschlösser Mitteleuropas, ist im Programm enthalten.

Blick in die Wendt & Kühn-Figurenwelt im bekannten Spielzeugdorf Seiffen._Bild-Quelle, Juliane Mostertz
Blick in die Wendt & Kühn-Figurenwelt im bekannten Spielzeugdorf Seiffen._Bild-Quelle, Juliane Mostertz

Informationen zum Programm

  • 3 Übernachtungen (vom 9. bis 12. Mai 2019) mit Halbpension im Hotel Erbgericht „Buntes Haus“ Seiffen
  • 2 x Mittagessen
  • Kurtaxe, Eintrittsgelder gemäß Programm, Erinnerungsgeschenk, Busfahrt zum Stammhaus in Grünhainichen und nach Augustusburg, Reisesicherungsschein
  • während des gesamten Programms Begleitung durch regionale Gästeführer

Der Preis

  • 369 Euro pro Person im Doppelzimmer, 36 Euro Einzelzimmerzuschlag

Donnerstag, 9. Mai 2019

  • Individuelle Anreise nach Seiffen
  • Begrüßung
  • Gemeinsames Abendessen
  • Vorstellung des Programms

Freitag, 10. Mai 2019

  • Empfang in Seiffen in der Wendt & Kühn-Figurenwelt
  • Besuch Spielzeugmuseum Seiffen
  • Gemeinsamer Mittagsimbiss
  • Zeit zur freien Verfügung
  • Möglichkeit zur Nutzung der Angebote in der „Kreativ-Galerie“ oder

geführte Wanderung zum Freilichtmuseum

  • Gemeinsames Abendessen
  • Bergkirche Seiffen mit Führung und kleinem Orgelspiel
  • Bei Interesse anschließend ein kleiner nächtlicher Rundgang durch Seiffen

Samstag, 11. Mai 2019

  • Gemeinsame Busfahrt nach Grünhainichen
  • Exklusive Führung durch die Manufaktur im Rahmen der Schautage
  • Gemeinsames Mittagessen
  • Besuch Schloss Augustusburg mit Zeit zur freien Verfügung oder

Teilnahme an einem geführten Rundgang

  • Erzgebirgsfahrt zurück nach Seiffen
  • Gemeinsames Abendessen
  • Anschließend Impressionen vom Wochenende
  • Tipps für individuell nutzbare Zeit am Sonntag
  • Übergabe Erinnerungsgeschenk
  • Offizieller Abschluss des Wochenendes

Sonntag, 12. Mai 2019

  • Zeit zur freien Verfügung
  • Möglichkeit zur Nutzung der Angebote in der „Kreativ-Galerie“
  • Individuelle Abreise

Weitere Informationen & Kontakt:  Wendt & Kühn KG Telefon (037294) 86 128  www.wendt-kuehn.de/erleben

 

Begeisterte Teilnehmer der Wendt & Kühn-Reise
Begeisterte Teilnehmer der Wendt & Kühn-Reise

 

Reise

7 Tops im Erzgebirge

Aussichtsbahn Viadukt Markersbach2_TVE_Uwe_Meinhold. - Kopie (1)Fotograf / Quelle Tourismusverband Aussichtsbahn Viadukt e.V./Uwe Meinhold

Derzeit liegt viel Schnee im Erzgebirge. Doch der Frühling kommt gewiss. Dann heißt es wieder die Wanderschuhe zu schnüren. Das Erzgebirge ist eine beliebte Wanderregion. Aber auch das ganze Jahr über lohnt ein Besuch im Erzgebirge. Wir geben einige Tipps.

 ❏ Kammweg Erzgebirge-Vogtland

Hoch hinaus- Gipfeltreffen im Erzgebirge: Das Erzgebirge ist eine der vielfältigsten Freiluftsportstätten Deutschlands. Egal ob allein oder in Gesellschaft, hier geht`s sportlich zu. Anspruchsvolles Wanderglück über die höchsten Gipfel des Erzgebirges ist auf einem der schönsten Weitwanderwege, dem Kammweg Erzgebirge-Vogtland garantiert. Erlebnis Tierwelt, unberührte Natur, spannende Ausblicke in eine überraschend schöne Landschaft machen den Reiz des 285 Kilometer langen Qualitätsweges aus, der von Altenberg /Geising bis nach Blankenstein in Thüringen führt. Dabei gibt es unterwegs viel zu entdecken, so zum Beispiel die „echt erzgebirgische Holzkunst“ rund um Olbernhau & Seiffen oder dampfende Rösser der Preßnitztal- und Fichtelbergbahn!

Fotograf / Quelle Tourismusverband Erzgebirge e.V./René Gaens
Kammweg_Oberwiesenthal Fichtelberg, Fotograf / Quelle Tourismusverband Erzgebirge e.V./René Gaens

Auch Oberwiesenthal, höchstgelegene Stadt Deutschlands, ist Etappenziel oder Startpunkt entlang des Kammwegs. Hier erleben Gäste Freizeitspaß pur auf der längsten Fly-Line Europas, mit der man vom Fichtelberg hinab ins Tal schwebt. Saison hierfür ist ebenso wie für    den  Kammweg Mai bis Oktober.  Passende Wanderangebote gibt`s unter www.kammweg.de

Wanderwochen

Jene, die gern in Gesellschaft unterwegs sind und Lieblingsplätze der Erzgebirger kennenlernen möchten, dürfen sich auch 2019 auf die Wanderwochen freuen! Schon vom 12. – 20. Januar 2019 startet die Winter-Wanderwoche. Zu Fuß oder mit Schneeschuhen geht es durch den erzgebirgischen Winter.
Vom 18. bis 26. Mai 2019 heißt es zur Frühjahrs- Wanderwoche wieder „unterwegs mit Freunden!“ Zur Auswahl stehen 58 Touren mit Streckenlängen zwischen 2 bis 20 km durch verschiedene Regionen sowie Städte des Erzgebirges. Sogar die „14 Achttausender“ sind als Tour „Himalaya im Erzgebirge“ mit von der Partie, dies zwar in Dezimetern gemessen – jedoch durchaus anspruchsvoll.
Die Herbstausgabe der Wanderwoche folgt dann vom 21.- 29. September 2019.

❏ „Stoneman Miriquidi”

Mit dem Rad auf aussichtsreichen Höhen entlang des Kamms oder durch romantische Täler, das ist pure Zweiradliebe im Erzgebirge! Pedalritter sind hier auf Trekkingrad, Rennrad E-Bikes oder dem Mountainbike gut unterwegs und können jede Menge Natur & Landschaft entdecken.

Fotograf / Quelle Tourismusverband Erzgebirge e.V./ ©Tobias Ritz
Tourismusverband Erzgebirge e.V./ ©Tobias Ritz

Für jeden Anspruch und jede Kondition ist etwas dabei. Jede Menge Höhenmeter & Adrenalin sammeln Mountainbiker auf der deutschlandweit einmaligen Strecke „Stoneman Miriquidi“- 2 Länder, 9 Gipfel, 4.400 Höhenmeter und 162 km pure Mountainbike emotion! Unterwegs streift man das Trailcenter Rabenberg, Deutschlands ersten Mountainbike Singletrailpark, hier ist Technik angesagt!
Ein einzigartiger Ritt auf der erzgebirgischen Pultscholle erwartet Rennradfans auf dem „Stoneman Miriquidi Road“. 290 Kilometer & 4.900 Höhenmeter führt diese Strecke über den deutschen Erzgebirgskamm und entlang des tschechischen Egergrabens. Informationen und Tipps zu weiteren Radtouren in der Region gibt es in der Broschüre “Zweiradliebe im Erzgebirge” oder in der ERZApp-Aktiv, diese ist als Premiumversion für iOS und Android kostenfrei verfügbar.

Märchenfilm- Festival „fabulix“

Erzgebirge märchenhaft: Das Erzgebirge ist eine märchenhafte Region! Es gibt geheimnisvolle Bergwerke, zahlreiche historische Bauten, Schlösser & Burgen, eine malerische Landschaft und fantastische Erlebnisangebote, die Familienherzen höherschlagen lassen! Unter dem Motto “Märchenfilme von Silber und Gold” findet vom 28. August – 01. September 2019 in der Altstadt von Annaberg -Buchholz das Internationale Märchenfilm- Festival „fabulix“ statt. Im Mittelpunkt stehen nationale und internationale Produktionen sowie Neuverfilmungen. Ein umfangreiches Programm, Lesungen und Workshops, ein Fachsymposium, mehrere Veranstaltungshöhepunkte und ein märchenhaft gestaltetes Umfeld werden für den passenden Rahmen sorgen. Zahlreiche Prominente, Schauspieler, Filmschaffende und Regisseure werden in der Bergstadt erwartet.

❏ Erzgebirgische Aussichtsbahn

Eine echte Kreuzfahrt für Landratten ist im Erzgebirge angesagt, denn mit Benzin, Diesel & Dampf darf die Erlebnisheimat in vielfältiger Weise zu Land erkundet werden. Los geht`s mit der Erzgebirgischen Aussichtsbahn, die im Mai in die Fahrsaison startet. Weitere Fahrtermine folgen dann im Jahresverlauf auf einer der eindrucksvollsten & aussichtsreichsten Bahnstrecken des Erzgebirges!

Fotograf / Quelle Tourismusverband Aussichtsbahn Viadukt e.V./Uwe Meinhold
Aussichtsbahn Viadukt e.V./ Foto: TVE, Uwe Meinhold

❏ Bergbau- Erlebnistage im Juni

Die Zeugen der verschiedenen Bergbauepochen reihen sich – wie Perlen an einer Schnur – entlang der Sächsisch-Böhmischen SILBERSTRASSE, sie gilt als längste Ferienstraße Sachsens. “Glück Auf” im Erzgebirge: Nirgendwo in Deutschland gibt es so viele Sachzeugen des Bergbaus, faszinierende Bergstädte, imposante Sakralbauten, Besucherbergwerke und Kunstwerke mit bergmännischem Bezug wie im Erzgebirge. Sie bilden eine europaweit einzigartige Kulturlandschaft voller Traditionen und Vielfalt, derentwegen die Region den UNESCO-Welterbe-Titel anstrebt.

Blick auf das Hauptgebäude des Bergwerkes "Alte Elisabeth"
Blick auf das Hauptgebäude des Bergwerkes “Alte Elisabeth”

Eine Entscheidung zur Aufnahme in die UNESCO-Welterbeliste wird im Sommer 2019 erwartet.
Mit Sondervorführungen in Museen & Bergwerken, geführten Wanderungen sowie zahlreichen Mitmachmöglichkeiten laden die Bergbau Erlebnistage am 01. und 02. Juni 2019 ein, die 800-jährige Bergbaugeschichte des Erzgebirges zu entdecken!

Vor dem Stadt- und Bergbaumuseum Freiberg erinnert ein Hunt an die Zeit des Bergbaus
Vor dem Stadt- und Bergbaumuseum Freiberg erinnert ein Hunt an die Zeit des Bergbaus
Aussengelände des Besucherbergerkes Markus-Röhling-Stolln, Foto: Weirauch
Aussengelände des Besucherbergerkes Markus-Röhling-Stolln, Foto: Weirauch

  Pobershauer Bergfest im September

Lebendige Bergbautraditionen erleben Gäste außerdem zum Pobershauer Bergfest vom 13. – 22. September 2019. Aller 5 Jahre erstrahlt der Marienberger Ortsteil Pobershau zum Bergfest außerhalb der Weihnachtszeit im Lichterglanz.

❏ Silbermann-Tage 2019

Ihr Erbauer ist weltberühmt, ihr silberner Klang unerreicht. Vor 300 Jahren schuf Gottfried Silbermann in der Region rund um die Bergstadt Freiberg eine einzigartige Orgellandschaft, die bis heute Musikliebhaber und Orgelfreunde aus aller Welt in ihren Bann zieht. Silbermanns wichtigstes Werk, die große Freiberger Domorgel, ist zugleich sein am besten erhaltenes. Als unangefochtene Königin steht sie auch im Mittelpunkt der Silbermann-Tage.

Der Dom St. Marien ist eines der bekanntesten Baudenkmale Freibergs
Der Dom St. Marien ist eines der bekanntesten Baudenkmale Freibergs

Seit 1978 prägt das Festival die Region zwischen Freiberg, Dresden und dem Erzgebirge in einmaliger Weise. Im Jahr 2019 finden die Silbermann-Tage vom 04. – 15.September statt. Wer sich auf die Spuren des berühmten Orgelbauers begeben möchte, sollte sich einen Besuch im Silbermann Museum des Schlosses Frauenstein nicht entgehen lassen. Seit mehr als 170 Jahren steht die Kleinstadt im Müglitztal bei Dresden weltweit als Synonym höchster Qualität, Präzision und für Luxus „Made in Germany”.

Unweit von Schloss Weesenstein gelegen, präsentiert sich Glashütte als lebendige Uhrmacherstadt mit zahlreichen namhaften Herstellern sowie einem modernen Uhrenmuseum, das in Europa seinesgleichen sucht. Unter dem Motto „Faszination Zeit – Zeit erleben“ zeigt das Deutsche Uhrenmuseum Glashütte nicht nur die Tradition der Uhrmacherkunst in Sachsen, sondern verschafft auch einen emotionalen Zugang zum Phänomen Zeit. Tipp: Glashütter ErlebnisZEIT am 18. & 19. Mai 2019

❏ Traditionelles Handwerk im Erzgebirge

Handwerk wird im Erzgebirge großgeschrieben. Traditionelle Fertigkeiten werden in der Region meisterhaft gepflegt und können bewundert werden! Das Traditionsunternehmen Wendt & Kühn gehört zu den renommiertesten Unternehmen im Kunstgewerbe.

Fotograf / Quelle Tourismusverband Erzgebirge e.V.
Fotograf / Quelle Tourismusverband Erzgebirge e.V.

In der Erlebniswelt am Firmenstandort in Grünhainichen sowie in der Figurenwelt Seiffen erzählen einzigartige Elfpunkte-Engel und Blumenkinder eine faszinierende Geschichte, die 1915 begann. Tolle Erlebnis-& Kreativangebote, wie zum Beispiel die „Ferien – Entdeckerführung“ nehmen Gäste mit auf eine wundervolle Reise.

In der Seiffener Wendt & Kühn Figurenwelt werden die Kunden kompetent beraten, Foto: Weirauch
In der Seiffener Wendt & Kühn Figurenwelt werden die Kunden kompetent beraten, Foto: Weirauch

❏ Walderlebnisdorf Blockhausen

Riesige Handwerkskunst erlebt man im Walderlebnisdorf Blockhausen. Die Naturidylle mit imposanten Hütten und dem längsten Tisch der Welt genießt weltweiten Ruf – auch wegen der Kettensägen- Schnitzereien auf international höchstem Niveau. Jedes Jahr zu Pfingsten holt der Sauensäger (Andreas Martin) die besten Kettensägen-Schnitzer nach Blockhausen, das Austragungsort der Weltmeisterschaft ist. Besonderheit: Das Hauptstück jedes Künstlers, das während der WM entsteht, bleibt vor Ort und macht selbigen zur Attraktion. Inzwischen ziehen mehr als 120 Groß-Skulpturen die Blicke auf sich. Der Huskycup (WM im Kettensägenschnitzen) findet vom 08.-10. Juni 2019 statt.

Weitere Information zur Reiseregion Erzgebirge

Tourismusverband Erzgebirge e.V.
Tel. +49 (0)3733/188 00 88
Internet: www.erzgebirge-tourismus.de

Hier geht es zu unserem Weihnachtsbesuch nach Freiberg und hier findet ihr Infos zu einigen Besucherbergwerken im Erzgebirge.

Reise

Weihnachtsland Erzgebirge

weihnachtenweihnachten_nachtwaechter_zwoenitz_wolfgang_thieme - kopie„Nachtwächter in Zwönitz“ (Tourismusverband Erzgebirge e.V./W.Thieme)

Immer wieder fahren wir in das Erzgebirge: Schneeberg, Freiberg, Schwarzenberg, Pobershau oder auch Annaberg-Buchholz. Letztes Jahr stand Chemnitz auf der Tagesordnung. 2018 geht es in die Silberstadt Freiberg. Wir sind gespannt.

Mit Blick auf den ersten Advent ist die Vorfreude im Erzgebirge überall spürbar. Die Weihnachtsmärkte sind vorbereitet, Plätzchen & Stollenbäcker sind fleißig am Werk und alles wird liebevoll dekoriert. Ab dem 1. Advent drehen sich die Pyramiden wieder,  die Schwibbögen sowie Bergmann- & Engel schmücken die Fenster und lassen das gesamte Erzgebirge in einem warmen Lichterglanz erstrahlen.  Die Bergmannsvereine rüsten sich für die vielen Termine der Bergparaden, die Chöre und Orchester stimmen sich musikalisch auf die schönste Zeit des Jahres ein.

Heimat der Traditionen

Feierliche Klänge begleiten in diesen Tagen die Bergmänner in ihren prächtigen Trachten durch die Städte & Orte. Bei diesen imposanten Bergparaden ahnt der Betrachter, welch wertvolle Arbeit die Bergleute einst verrichteten.

Auch die Historische Mettenschicht, die letzte unter Tage gefahrene Schicht vor Weihnachten zum Beispiel im den Zinnkammern Pöhla, ist ein festliches und ergreifendes Erlebnis. Gefeiert wird mit zünftiger Bergmannsmusik, Speckfettbroten und Glühwein. Mit der Schmalspurbahn zur Mettenschicht anreisen, das gibt es nur im Preßnitztal.

Eine vorweihnachtliche Tradition im Erzgebirge sind auch die Hutzen-Nachmittage und Hutzen-Abende. Früher kamen die Menschen der Region zur Dämmerung in der kleinen Stube beim Nachbarn zusammen. Es wurde geschnitzt, geklöppelt, geplaudert, gegessen und getrunken. Noch heute wird in vielen kulturellen Einrichtungen und Gaststuben die Hutzen-Tradition mit geselligem Beisammensein gepflegt. Tipp: Traditioneller „Hutznohmd“ im Bergbaumuseum Oelsnitz/Erzgeb.

Weihnachtsmarkt in Annaberg-Buchholz, Foto: Tourismusverband (Dirk Rueckschloss)
Weihnachtsmarkt in Annaberg-Buchholz, Foto: Tourismusverband (Dirk Rueckschloss)

Heimat der Engel

Bergmann und Engel zählen zu den bekanntesten Symbolfiguren des Erzgebirges, die seither unter den geschickten Händen der Spielzeugmacher und Kunsthandwerker in phantasievollen Varianten entstanden sind.  Am ersten Adventswochenende öffnet das traditionsreiche Familienunternehmen Wendt & Kühn in Grünhainichen seine Werkstatt-Türen. Bei den vorweihnachtlichen Schautagen kann man einen Blick hinter die Kulissen der handwerklichen Fertigung von klangvollen Spieldosen, Margeriten-Engeln und den berühmten Elf-Punkte-Engeln werfen und den Malerinnen über die Schultern schauen. www.wendt-kuehn.de

 

Schätze mit Geschichte zeigt das „Depot Pohl-Ströher“ in Gelenau in seiner Weihnachtsschau. Vom 25. November 2016 –  29. Januar 2017 tummeln sich erzgebirgische Volkskunst, darunter eine einmalige Sammlung an Pyramiden und Deckenleuchtern, sowie große mechanische Heimat- und Weihnachtsberge.

Heimat der Lichter

Warmes, weißes Leuchten verwandelt das Erzgebirge mit Beginn der Adventszeit in eine traumhafte Kulisse. Der Ursprung dieses heute sehenswerten erzgebirgischen Lichtermeeres liegt in der Tradition des Bergbaus, im Glauben an Gott und in der Sehnsucht des Menschen nach dem Licht. Der Schwibbogen, ist ein typisches Symbol dieser verwurzelten Sehnsucht.

Gäste erleben das festlich geschmückte Erzgebirge zum Beispiel bei der Lichterfahrt zum Jahresausklang mit der Erzgebirgischen Aussichtsbahn.  Wenn die Bahn zwischen Schwarzenberg und Annaberg-Buchholz die winterliche Kammregion des Erzgebirges erreicht, erleben Passagiere eine außergewöhnliche Aussicht. Städte und Dörfer erstrahlen im weihnachtlichen Glanz. Der kurze Halt auf dem Markersbacher Eisenbahnviadukt bietet eine einmalige Atmosphäre, der Zwischenstopp am Bahnhof Schlettau wärmenden Glühwein.

Heimat der Düfte

Geheimnisvoller Weihnachtsduft – die exakte Zusammensetzung der erzgebirgischen Räucherkerzen ist bis heute ein Geheimnis. Ob Weihrauch, Tanne, Orange oder Sandel – jeder Räucherkerzen-Hersteller hütet seine Rezeptur. Gleichwohl sind die Zutaten der Duftkegel bekannt: hochwertiger Holzkohlestaub, Sandelholz- und Rotbuchenmehl, Bindemittel und Duftstoffe aus Kräutern, Harzen, Blüten, Wurzeln oder ätherischen Ölen. Tipp: Räucherkerzenherstellung in Crottendorf sowie Schauwerkstatt “Zum Weihrichkarzl” in Neudorf. www.weihrichkarzl.de ; www.crottendorfer-raeucherkerzen.de

Schaut man zu Heiligabend auf die Tische der Erzgebirger, findet man verschiedene traditionelle Gerichte, so zum Beispiel das „Neunerlei.“ Seine neun Bestandteile, die je nach Ort stark variieren können, sind mit Wünschen für das neue Jahr verbunden.  Viele Gaststätten laden zu Neunerlei – Essen im gemütlichen Ambiente ein!

Weihnachtswunderland

Weihnachten im Erzgebirge, das ist eine ganz besonders stimmungsvolle Zeit. Hektik und Alltag kann man für Momente vergessen, so zum Beispiel bei einem besinnlichen Adventskonzert.  Auf den Weihnachtsmärkten entdeckt man einige Raffinessen. So zum Beispiel den liebevoll gestalteten  Wichtelkalender auf dem Annaberger Weihnachtsmarkt. In 24 mechanisierten Kalenderfenstern wird in “Werkstätten en miniature” erzgebirgisches Handwerk auf eindrucksvolle Weise lebendig.

Die große Bergparade Ende Dezember in Annaberg Buchholz ist mit über 1000 Trachtenträgern der krönende Abschluss.  Den Glanzpunkt bildet das gewaltige Bergkonzert an der St. Annen- Kirche.

Dieser ist erhältlich beim Tourismusverband Erzgebirge e.V. /Tel. 03733 188 0088  oder unter www.erzgebirge-tourismus.de  abrufbar.

Hier geht es zu den Besucherbergwerken in Sachsen.

Hier geht es zu den Bergparaden 2018.

Hier findet ihr die Termine der Weihnachtsmärkte in Sachsen.

 

Reise

Was ist ein Bauerhase ?

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Wer kennt den „Bauerhasen“?

Falscher Hase, Wiegebraten, faschierter Braten oder auch Heuchelhase ist als Synonym für einen Braten aus Hackfleisch in den verschiedenen Varianten in vielen Ländern bekannt.

Doch was ist ein „Bauerhase“? Unser Stadtführer im sächsischen Freiberg gab den Tipp, in der Freiberger Konditorei & Café Hartmann nach der süßen Gebäck-Spezialität zu fragen. Die Konditorei befindet sich in einem wunderschönen Jugendstilhaus, seit einigen Jahren von Mutter, Sohn und Schwiegertochter geführt. Der Besuch des alte

Der legendäre Bauerhase von Freiberg, ein beliebtes Souvenir
Der legendäre Bauerhase von Freiberg, ein beliebtes Souvenir

hrwürdigen Hauses mit Originaleinrichtugn lohnt. Ein Jugendstilcafé lädt zu einem Kaffee ein, dazu wird uns der Bauerhase empfohlen.

Aber was ist ein Bauerhase denn nun ?Die Geschichte um den Bauerhasen gibt es auf einem gedruckten Flyer gleich dazu, so dass unsere kleine Kaffeepause zugleich eine Lesepause wird – ganz so wie es früher in Lesecafés üblich war: in gemütlicher, stilvoller Atmosphäre Kulinarisches wie Geistiges zu genießen. Wir erfahren durch das Gedruckte ein Stück Stadtgeschichte: “Dass Markgraf Friedrich mit der gebissenen Wange (1257-1324) liebte das blühende Freiberg mehr als alle anderen Städte seiner Markgrafschaft Meißen. Denn es ließ sich in der reichen Silberstadt prächtiger Hof halten als anderswo. Zur Tafelrunde des Markgrafen zählte auch der damalige Kaplan von Sankt Marien, ein Feinschmecker, der auch gern dem Alkohol zusprach. An einem Fastnachtsdienstag hatte gab es wieder ein großes Gelage, kurz vor Mitternacht forderte der Markgraf, nunmehr als nächsten Gang, einen Hasen auf den Tisch zu bringen. Doch nach Mitternacht begann die Osterfastenzeit. Nach 12 Uhr einen Hasenbraten auf den Tisch zu bringen, warnte der Kaplan. Es folgte ein heftiger Streit zwischen Markgraf und Kaplan. Der Markgraf ließ kurzerhand den Koch rufen und befahl ihm, den Hasen tafelfertig zu machen und aufzutragen. Der Koch, ein pfiffiger Kerl, versprach den Auftrag so auszuführen, dass alle Seiten zufrieden sein würden.

Kurz vor Mitternacht setzte der Koch einen knusprigen wohlgespickten Hasen auf den Tisch. Der zornige Kaplan wollte das Tischtuch samt Hasen und Weinbecher herunterreißen. Aber die Tafelrunde hielt das Tischtuch fest, während der Koch mit einem Messer den Hasen quer durchschnitt. Es stellte sich heraus, dass es sich um ein Hefegebäck in Form eines Hasen handelte, der über und über mit Mandeln gespickt war, die hell aus der Zucker-Glasur hervortraten. Alle langten zu und fanden diese Schöpfung herrlich. Der Kaplan war ebenfalls zufrieden und hielt tapfer mit. Der Markgraf aber nannte diesen Hasen zu Ehren des witzigen Kochs den „Bauerhausen“. Denn der Koch hieß Bauer.”

Frau Herrmann mit Schwiegertochter im Cafe
Frau Herrmann mit Schwiegertochter im Cafe

Dank der jahrhundertealten Überlieferung stellen die Konditoren des Cafés Hartmann noch heute diese Gebäckspezialität her. Uns hat der fluffige frische Hefe-Bauerhase geschmeckt. Unsere kleine Pause war unterhaltsam, und zum Abschluss nahmen wir für unsere Freunde eine echte Freiberger Spezialität mit nach Haus. Und überdies sind Frau Hartmann und ihre Schwiegertochtre vorne im Geschäft auch sehr mitteilsam, was die anderen Freiberger Spezialitäten betrifft, beispielsweise die Freiberger Eierschecke, aber das ist wieder eine andere Geschichte.

Die Freiberger Eierschecke
Die Freiberger Eierschecke
  • Adresse
    Konditorei & Café Hartmann
    Am Obermarkt, Peterstraße 1A, 09599 Freiberg/Erzgebirge
    Telefon/Fax: 03731 22807
    www.cafe-hartmann.de
    Öffnungszeiten:
    Dienstag bis Freitag 9-18 Uhr, Samstag 9-17 Uhr, Sonntag 13-17 Uhr, Montag geschlossen
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Reise

Tipps für Ferien im Erzgebirge

Museumsbahn unter VolldampfHeizer Mike Förster ist eigendlich Fahrlehrer und kommt aus Magdeburg

Von Wandern bis Entspannung sowie jede Menge Erlebnisangebote – das Erzgebirge empfiehlt sich auch in den Winterferien, ob mit oder ohne Schnee!

Besuch im Schaubergwerk "Tiefer Molchner Stolln" Pobershau Foto TVE-R.Gaens
Besuch im Schaubergwerk “Tiefer Molchner Stolln” Pobershau Foto TVE-R.Gaens

Hier geht rodeln immer: Im Sommer, wie im Winter kann man auf der Allwetter-Bobbahn in Eibenstock den Berg hinab sausen. Auch die Sommerrodelbahn auf Rost`s Wiesen in Augustusburg wird pünktlich zum Beginn der Winterferien in Betrieb genommen und macht dem noch laufendem Skilift Konkurrenz.

Mit bis zu 100 Kilometern pro Stunde

In der Rodelhauptstadt Altenberg ist man noch schneller unterwegs: Wer mutig genug ist, kann mit bis zu 100 Kilometern pro Stunde durch die Steilkurven der Bobbahn rasen. Schutzkleidung, Helm und ein erfahrener Pilot werden natürlich gestellt. Nach der Fahrt hat man nicht nur jede Menge Adrenalin im Blut, sondern auch ein Zielfoto in der Hand, auf dem die gefahrene Geschwindigkeit vermerkt ist. ( Gästebobfahrten ab 16 Jahre). Für den 13. Februar sind noch Plätze Verfügbar. www.dkb-eiskanal.de

Luftreifen & anspruchsvolle Kunsteisbahn- das klingt nach Gaudi! Am Sonntag (07.02.) dürfen sich kleine & große Gäste beim ICE-Tubing auf der Bobbahn in Altenberg austoben. Die Rutschpartie in WOK-Manier ist ein Riesenspaß für die ganze Familie und geeignet für Kinder ab 10 Jahren.

Historisches Alpinskirennen in Holzhau

Im Skigebiet Holzhau findet am 13. Februar ein Nostalschi Cup (Historisches Alpinskirennen) statt. Alle die alte Ski haben, Skifahren können und sich noch alte Skibekleidungen überwerfen, sind willkommen. Aber auch das Zuschauen wird hier zum Erlebnis!

Einmal Bergmann sein

In den vielen Schaubergwerken des Erzgebirges warten mehr als 800 Jahre Bergbaugeschichte darauf, entdeckt zu werden. Im Besucherbergwerk Zinnkammern Pöhla, lädt am 18. Februar „Berggeist Knuffel“ zu einem spannenden Winterferientag unter Tage ein.

Spannende Erlebnisse im Bergbaumuseum Oelsnitz/Erzgeb. (Foto Lorenz)

In der Edelstein- und Mineralienschleiferei der Zinngrube Ehrenfriedersdorf können Interessenten ihre vielleicht selbst gefundenen Schätze “veredeln”, vom 08.- 19. Februar finden hier Aktionstage statt. Auch im Bergbaumuseum Altenberg dreht sich am 09. Februar alles um „den Glanz der Steine“.

Tipps für  weitere Expeditionen und Erlebnisse:

Am 18. Februar geht es zu einer Abenteuerwanderung ab nach Schwarzenberg „in den Bann der Schneehexe“.
Bei Fackelumzug, Schatzsuche, Basteln und Kinderprogramm können Gäste im Altenberger Ortsteil Oberbärenburg zum Schneekönigin-Fest am 13./14. Februar ein abwechslungsreiches Wochenende verbringen.
Am 13. Februar können Kinder den Löffel beim Kinderkochkurs im Wiesenbader Kräuter-Kochstudio schwingen! Für spannende Blicke ins Weltall sorgen die Sternwarten in Drebach und Schneeberg.

Deutschlands erste Kindersauna

Wellness für alle: Nach spannenden Ferienerlebnissen „snoozelt“ es sich in Deutschlands erster Kindersauna im Elldus Resort Oberwiesenthal bei milden 65 Grad. Auf Bänken ohne scharfe Kanten mit blumiger Gestaltung und einem sicher versteckten Saunaofen entdecken die Kleinen schrittweise und spielerisch die Welt der Entspannung während auch die Eltern im restlichen Spa-& Sauna Bereichen tiefenentspannt den Herbsttag ausklingen lassen können.

Wellness &Kindersauna im Elldus Spa (Foto: Fouad Vollmer Werbeagentur)

Ob Carlsfelder Fackelwanderungen, Taschenmesserschnitzkurse, Winterfahrten mit Dampfeisenbahnen, Eislaufen, Theater oder Entspannung in einem der vielen Bäder der Region – in der Erlebnisheimat Erzgebirge hat der Alltag Pause!

Preiswert mit der Erzgebirgscard

Mit der ErzgebirgsCard wird der Winterurlaub noch erholsamer. Denn Sie gilt sowohl als Fahrkarte für alle Bus- und Straßenbahnlinien sowie in den Nahverkehrszügen im Verbundraum des Verkehrsverbundes Mittelsachsen. Darüber hinaus gibt’s in rund 100 verschiedenen Freizeiteinrichtungen freien Eintritt und in etwa 30 attraktive Rabatte.

Heizer Mike Förster ist eigendlich Fahrlehrer und kommt aus Magdeburg

Weitere Infos auf www.erzgebirgscard.de
Weitere Tipps für Ferienkinder gibt es unter www.erzgebirge-tourismus.de

Reise

Erzgebirge – ein Wintermärchen

Deputatbier der glückauf Brauerei im ErzgebirgeDeputatbier der Glückauf Brauerei im Erzgebirge

Gerade sind wir zurück aus dem Erzgebirge. Verträumte Winterlandschaften mit gut gespurten Loipen, sportliches Treiben in den Wintersportorten sowie ländliche Gemütlichkeit mit traditioneller Küche bestimmen das Flair während der kalten Jahreszeit im Erzgebirge.

Ab auf die Piste, hinein in die Loipe!

Das Erzgebirge bietet alles, was das Skifahrerherz begehrt: reichlich Schnee, herrliche Abfahrten, unzählige Loipen und rasante Bobfahrten – und das alles mitten in Deutschland. Damit ist das Erzgebirge eines der bedeutendsten Wintersportzentren Deutschlands. 1.000 Kilometer Loipe führen durch die verschneite Erzgebirgslandschaft, darunter auch eine der schönsten und schneesichersten Loipen im Bundesgebiet, die Kammloipe. Ihr hat der Deutsche Skiverband das Prädikat “Exzellente Loipe” verliehen. Viele unberührte Landstriche der Region laden zu ausgedehnten Skiwanderungen ein. Am Fichtelberg sorgen zehn Skipisten mit einer Gesamtlänge von über 15 Kilometern für alpines Flair. Drei Doppelschleppliftanlagen, eine Vierersesselbahn und eine Großkabinenbahn sind in der Regel bis März in Betrieb.

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