Erlebnistourismus

1 Stunde wegTipps

Erstes Kürbis-Food-Festival bei Karls

Kuerbis-Festival-Roev Foto: KarlsKuerbis-Festival-Roev Foto: Karls

Manche mögen Karls, andere nicht. Wir gehören zu den bekennenden Fans von Karls. Lecker statt langweilig: Dass eine liebevolle und kreative Zubereitung von Kürbisgerichten selbst den größten Kürbismuffel weich werden lässt, beweisen Karls Erlebnis-Dörfer während ihres ersten Kürbis-Food-Festivals. Zwischen dem 7. September und 3. November 2019 haben Besucher an den Karls-Standorten in Rövershagen bei Rostock, Zirkow auf Rügen, Koserow auf Usedom, Elstal bei Berlin und Warnsdorf bei Lübeck die Möglichkeit, sich acht außergewöhnliche Köstlichkeiten aus Kürbissen auf der Zunge zergehen zu lassen. Dabei kann jeder selbst entscheiden, wo und an welchem Tag er die perfekt abgeschmeckten Kürbisgerichte verköstigen möchte – das Ticket ist während der gesamten Kürbiszeit und in allen Karls Erlebnis-Dörfern gültig.

Süß und herzhaft

Kuerbis-Roesti-Burger Foto: Karls
1 Stunde weg

Ausflugstipp. El Dorado Templin – die Westernstadt

El Dorado (234) Foto: Filmpark Babelsberg

Nur rund 70 Kilometer nördlich von Berlin, eingebettet in die reizvolle Landschaft der Uckermark, liegt am Röddelinsee der Ort, an dem man eine andere Welt betreten und den Wilden Westen live erleben kann: EL DORADO Templin. Duelle unter den Cowboys, mystische Indianertänze, actiongeladene Stuntshows – vielfältige Angebote für große und kleine Gäste bieten ein Abenteuer der besonderen Art. Die außergewöhnliche Atmosphäre dieses Ortes verspricht unvergessliche Stunden für die ganze Familie im EL DORADO Templin.

Tipps

Tropical Islands gehört jetzt Spaniern

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9ereits im Dezember wurde der Kauf zwischen Neu- und Alteigentümer beschlossen. Das Kartellamt stimmte dem Deal Anfang Januar zu. Am Mittwoch fand der Eigentümerwechsel statt. Dieser ist auch mit einer Veränderung in der Geschäftsführung verbunden. Nach einer zweiwöchigen Übergabe wird Michiel Illy das Unternehmen Ende Januar verlassen. Der Niederländer Wouter Dekkers wird neuer Geschäftsführer des tropischen Resorts.

Foto: Tropical Islands
Foto: Tropical Islands

Neuer Chef für Tropical Islands

Michiel Illy war im September 2017 angetreten, um das tropische Urlaubsresort im Süden Brandenburgs weiterzuentwickeln. Die ersten Schritte wurden mit dem Bau des Jungle Splashs sowie der Erweiterungen auf dem 630 Hektar großen Außengelände eingeleitet. Ab Februar soll Dekkers die Geschicke des Tropical Islands Resorts lenken. „Ich freue mich auf die anstehenden Aufgaben. Michiel Illy hat in seiner Zeit bereits die ersten Schritte zum Ausbau der Anlage eingeleitet. Daran wollen wir anknüpfen.“ Vertreter von Parques Reunidos bedankten sich herzlich für die hervorragende Arbeit von Michiel Illy.

Wouter Dekkers ist seit dem Jahr 2000 in der Branche tätig, darunter für die Freizeitparkkette Six Flags Entertainment Corporation und den Movie Park Germany. Zuvor war Dekkers Direktor des niederländischen Themenparks und ​​Resorts Slagharen, der ebenfalls Teil der spanischen Gruppe Parques Reunidos ist. Seit seinem Start im Jahr 2014 hat Dekkers seine Spuren in dem niederländischen Themenpark hinterlassen, die finanziellen Wachstumsziele erreicht und eine wichtige Rolle bei der Weiterentwicklung gespielt.

Foto: Tropical Islands
Foto: Tropical Islands

 

Hier Beiträge von einfachraus.eu zum tropical island.

Das ganze Jahr hindurch gibt es im Tropical Islands rund um die Uhr etwas zu erleben: ob Piratenschatzsuche im Tropino Kinderclub, rasante Abfahrten von dem, nach Angaben der Betreiber, höchstem Rutschenturm Deutschlands, ein Ballonflug über den Tropenwald, eine Führung durch den Regenwald oder eine aufregende Fahrt im African Jungle Lift. Bei so vielen Aktionen kann keine Langeweile aufkommen. In der Nähe liegen der Spreewald, das Slawendorf Raddusch und das neue Lausitzer Seenland.

Informationen zu Tropical Island

  • Adresse: Tropical-Islands-Allee 1, 15910 Krausnick, Tel.: 035477-605050
  • Internet: www.tropical-islands.de
  • geöffnet: Mo.–So. 6–24 Uhr, Sauna ab 9 Uhr
  • Eintritt: Erwachsene 49 Euro für Badebereich inklusive Sauna, ermäßigt 39,50 Euro, Tropen pur: 42, ermäßigt 33 Euro,
  • Anfahrt: Regionalexpress RE 2, Regionalbahn RB 24 bis Station Brand Tropical Islands, von dort kostenloser Shuttle
Reise

Zu Besuch in Harzer Besucherbergwerken

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Wo einst Bergleute mit im Harz mit Schlegel und Eisen kostbare Bodenschätze freilegten, offenbaren sich heute dem Besucher faszinierende Welten unter Tage. 20 Erlebnisbergwerke, Bergbaumuseen und Hüttenbetriebe gibt es allein im Harz. myEntdecker stellt einige davon vor.

Röhrigschacht: 300 Meter tief

Erste Station: Besucherbergwerk „Röhrigschacht“ in Wettelrode (bei Sangerhausen im Mansfelder Land). Die Ausrüstung der Besucher mit Kittel, Grubenlampe und Schutzhelm lässt schon an Tücken der tiefen Finsternis denken. Dann drängt sich die Seilschaft, werden die Teilnehmer der Reise in die Tiefen des Gebirges hier genannt,  in den Förderkorb.

Rasselnd schließt sich das Gitter am Förderkorb, der anruckt und dann mit  3,25 m/ Sek. in die Tiefe gleitet. Die Fahrt mit der Grubenbahn in 283 Meter Tiefe durch dürftig beleuchtete Stollen gehört für Jung und Alt zu den wohl einprägsamsten Attraktionen in einem Schaubergwerk. Vor Ort sind dann auf einer Führungsstrecke die Abbaumethoden der Jahrhunderte anschaulich dargestellt. Staub, Hitze, ewige Nacht werden vorstellbar. Über  uns befindet sich Sangerhausen mit dem Europa Rosarium.

Pferde und Ratten

Über Pferde im Schacht ist etwas zu erfahren und über Ratten, die wohlgelitten waren, weil sie den Bergmann vor den Gefahren schlechter Luft warnten. Gerne ließen die Bergleute auch mal „die Ratte quieken“, wenn sie nach oben wollten, um ihren Durst zu löschen. Die lebenden Warnmelder sollten gefährliche Wetter im Schacht ankündigen, quiekten natürlich auch, wenn man sie in den Schwanz kniff. Wenn’s der Obersteiger sah, waren fünf Groschen Strafe fällig.

Stolbergstolberg harz - blick zum schloss hochkant

Grube Glasebach in Straßberg

Zweite Station: Grube „Glasebach“ in Straßberg. Dem Drängeln einer Frau ist es zu verdanken, dass die kleine Gemeinde Straßberg in der Nähe von Ballenstedt heute über eines der bekanntesten Besucherbergwerke im Harz verfügt. Erika Lohrenz, Vorsitzende des Montanvereins, kämpfte bereits zu DDR-Zeiten um den Erhalt des Berwerkes. Als Anlage von „nationaler Bedeutung“ wurde die Grube schon bald nach 1990 vom Deutschen Bergbaumuseum in Bochum eingestuft. 300 Jahre Bergbaugeschichte des Unterharzes werden mit der kleinen Flussspatgrube lückenlos bis in die Neuzeit dokumentiert. Relikte einer hölzernen Wasserkunst können ebenso bestaunt werden wie der eichene Ausbau der Stollen. Über Tage kann man eine komplette Grubenrettungsstelle anschauen.

Mansfeld-Museum in Hettstedt

Wenige Kilometer weiter im Wippertal, hinter Großörner im Hettstedter Ortsteil Burgörner-Altdorf, betritt man historischen Boden. Hier entwickelten Bergbauingenieure die erste deutsche Dampfmaschine Wattscher Bauart, entstand in Hettstedt die erste deutsche Maschinenfabrik der Dampfindustrie und verläuft mit fast 32 Kilometern der längste Stollen seiner Art im mitteleuropäischen Bergbau. Im Mansfeld-Museum im Humboldt-Schloss trifft Mitteldeutsche Industriegeschichte auf eine berühmte Familiengeschichte: Im barocken Herrenhaus lernte der Naturforscher Wilhelm von Humboldt 1788 seine spätere Frau Caroline von Dacheröden kennen.

Mansfeld-Museum in Hettstedt-Burgörner, Foto: D.Weirauch
Mansfeld-Museum in Hettstedt-Burgörner, Foto: D.Weirauch

Erste deutsche Dampfmaschine

Das Mansfeld-Museum zeigt auf zwei Etagen im Humboldt-Schloss und einem ausgedehnten Freigelände Gegenstände und Dokumente zur über 800-jährigen Bergbau- und Hüttengeschichte, sowie der Mineralogie und Geologie des Kupferschiefers im Mansfelder Land. Auch die bis heute in Hettstedt existierende Halbzeugindustrie wird dargestellt.

Nachbau der Hettstedter Dampfmaschine in Hettstedt- Burgörner
Nachbau der Hettstedter Dampfmaschine in Hettstedt- Burgörner

Eine Attraktion ist der originalgetreue und voll funktionsfähige Nachbau der ersten deutschen Dampfmaschine Wattscher Bauart. Diese diente ab 1785 auf dem König-Friedrich-Schacht bei Hettstedt zum Antrieb von Wasserpumpen.
Etwa drei Kilometer vom Museum entfernt, erinnerte 1890 der Verein Deutscher Ingenieure mit einem Maschinendenkmal an den Einsatz der damals noch Feuermaschine genannten Dampfmaschine. Übrigens erfolgte der Bau auf der Grundlage einer von Friedrich dem Großen im Schloss Sanssouci ausgestellten Kabinettsorder.

Besucherbergwerke Harz – Informationen

  •  ErlebnisZentrum Bergbau Röhrigschacht Wettelrode
  • Adresse: Lehde, 06526 Sangerhausen (Ortsteil Wettelrode)
  • Infos und Anmeldung: Tel. +49 (0)3464 587816
  • Röhrigschacht im Internet: www.roehrigschacht.de
  • Mansfeld Museum im Humboldt-Schloss: Schlossstraße 7, 06333 Hettstedt, Tel.: 03476/200753, geöffnet: Mi-So: 13 – 17 Uhr, Eintritt: 3, erm. 1 Euro. Internet: mansfeld-museum.hettstedt.de
  • Schaubergwerk „Büchenberg“
  • Anfahrt: an der B 244 zwischen Elbingerode und Wernigerode, Abfahrt in Richtung Heimburg.
  • Adresse: Büchenberg 2, 38855 Elbingerode, T: +49 39454 42200
  • Büchenberg im Internet: www.schaubergwerk-elbingerode.de
  • Grube Glasebach: Glasebacher Weg, 06493 Harzgerode OT Straßberg, Tel. 039489 226,  im Internet: www.strassberg-harz.de

Harzer Bergwerksmuseen: Arbeitsgemeinschaft Harzer Bergbau und Hüttenmuseen, c/o Das Oberharzer Bergwerksmuseum, 38678 Clausthal-Zellerfeld, Tel. 05323/81633, Internet: www.harzerbergwerksmuseen.de

Orte des Harzes, vor allem der Nationalpark Harz, sind gut erreichbar mit Fahrtziel Natur der Deutschen Bahn.

Der Harz im Internet: www.harzinfo.de

Reise

Feine Musik im Erzgebirge

Schwarzenberg, Musikfest Erzgebirge 2014Schwarzenberg, Musikfest Erzgebirge 2014

Das Erzgebirge war mir bislang vor allem durch die Bergaufzüge und als Weihnachtsland bekannt. Und als Land mit den meisten Besucherbergwerken, rund 40 soll es geben.

Eber es gibt mehr als das.

Am Wochenende ist das 3. Musikfest Erzgebirge zu Ende gegangen. Für die
außergewöhnliche Interpretation von Joseph Haydns »Jahreszeiten« unter der Leitung von
Intendant Hans-Christoph Rademann gab es von den fast eintausend Konzerthörern in der
St. Georgenkirche in Schwarzenberg stehende Ovationen.

Am Wochenende endete das 3. Musikfest Erzgebirge !

Über 7.500 Besucher hatten in den letzten Tagen 13 Veranstaltungen an den zwölf Spielorten
des Festivals, von Annaberg-Buchholz bis Zschopau, von Eibenstock bis Freiberg besucht
und dem Musikfest eine Auslastung von über 90 Prozent beschert. International
renommierte Künstler ins Erzgebirge einzuladen und den Einwohnern und ihren Gästen ein
kulturell hochkarätiges Programm zu bieten: dieses Ziel sei aufgegangen, bilanzierten die
Festivalmacher. Dirigenten wie Václav Luks, Helmuth Rilling oder Masaaki Suzuki gaben sich
diesmal die Ehre. Der Dresdner Kammerchor, das Pera Ensemble mit dem Dresdner
Barockorchester, der RIAS Kammerchor und die Sächsische Staatskapelle musizierten auf
höchstem Niveau. Innovative Konzertformate wie das “Nach(T)klang”-Konzert, bei dem sich
drei Ensembles musikalisch um eine CD-Produktion durch Deutschlandradio Kultur
bewarben, das große “Erzgebirgische Sängerfest”, aber auch die neuen Familienkonzerte im
Rahmen des »Jungen Musikfestes« waren Publikumserfolge.
“Keine Angst vor Qualität!” – der Leitspruch Rademanns lockte auch viele internationale
Musikliebhaber an. Der Musikfest-Schirmherr, Landtagspräsident Dr. Matthias Rößler, zeigte
sich am letzten Konzerttag glücklich über die Entwicklung, die das Festival genommen hat:
künstlerisch sei es längst auf dem Niveau des Leipziger Bachfestes und der Dresdner
Musikfestspiele angekommen.
Das nächste Musikfest Erzgebirge findet vom 9. bis zum 18. September 2016 statt.

Übrigens informiert die Homepage von Musik in Sachsen über aktuelle Termine und Bewertungen der Konzerte.

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