Denkmal

Reise

Nordische Stabkirche in Oberharz am Brocken Stiege wird versetzt

ST_Oberharz_am_Brocken_Stiege_Nordische_Stabkirche_Wegner_01241__2_Nordische Stabkirche Oberharz am Brocken Stiege Foto: Deutsche Stiftung Denkmalschutz

Für die Restaurierung der Bleiglasfenster sowie die Herstellung von Messbildern zur Fassaden- und Innenraumsanierung der Nordischen Stabkirche in Oberharz am Brocken Stiege stellt die Deutsche Stiftung Denkmalschutz (DSD) dank zweckgebundener Spenden sowie der Erträge der Lotterie GlücksSpirale 30.000 Euro zur Verfügung. Das Gotteshaus gehört zu den über 590 Objekten, die die private DSD dank Spenden, der Erträge ihrer Treuhandstiftungen sowie der Mittel der Lotterie GlücksSpirale allein in Sachsen-Anhalt fördern konnte.

Deutsche Stiftung Denkmalschutz unterstützt Umzug in den Ort

Schlösser und Burgen

Zerstört – Erhalten – Gerettet: Lebenswerte Altstädte

doberlug (1)Schloss Doberlug Foto: Weirauch

Die Arbeitsgemeinschaft Städte mit historischen Stadtkernen des Landes Brandenburg eröffnete jetzt in Doberlug-Kirchhain eine von sechs neuen Stadtraumausstellungen.

Die historischen Altstädte im Land Brandenburg haben den Zweiten Weltkrieg in vielen Fällen ohne große Zerstörungen überdauert. Und doch waren sie in der Mangelwirtschaft der DDR und aufgrund des ideologisch geprägten Umbaus der Städte dem Zerfall preisgegeben. Vieles ist in den 40 Jahren der DDR unwiderruflich zerstört worden. Erst nach 1990 wurden die erhaltenen Stadtkerne umfangreich gerettet. Heute sind diese Altstädte wieder lebenswert.

Sechs neue Ausstellungen im öffentlichen Raum

1 Stunde weg

Die Holzkirche auf dem Südwestkirchhof in Stahnsdorf

Stahnsdorfer Südwestkirchhof  ©Weirauchdie Kapelle auf dem Südwestkirchhof Foto: örderverein/Ihlefeld

Unlängst wurde ich gefragt, wo es denn ausser der Kirche Wang im Riesengebirge und in Stiege (Oberharz) noch Holzkirchen nach norwegischem Vorbild gibt. Die Antwort ist einfach für uns: vor unserer Haustür auf dem Stahnsdorfer Südwestkirchhof. Der Südwestkirchhof Stahnsdorf, der ja eigentlich ein Berliner Friedhof ist, gehört neben Venedigs Toteninsel San Michele, dem Wiener Zentralfriedhof und Père Lachaise in Paris zweifellos zu den herausragenden internationalen Begräbnisstätten. Und dort steht eine der berühmtesten Holzkirchen nach norwegischem Vorbild.

Erbauer der 1909 eingeweihten Holzkirche auf dem Stahnsdorfer Südwestkirchhof ist  der Königliche Baurat Gustav Werner. Er schuf sie nach dem Vorbild der norwegischen Stabkirchen, von denen sie sich jedoch wesentlich unterscheidet. Die Friedhofskapelle wurde im Gegensatz zu den nordischen Kapellen nicht in senkrechter Stabbauweise, sondern in waagerechter Blockbauweise errichtet. Darüber informiert der von Olaf Ihlefeld geleitete Förderverein auf seiner Homepage.

Einzigartige Holzkirche im norwegischen Stil

Reise

Unterwegs auf dem Fernradweg „Niederlausitzer Bergbautour“

Lausitzp1710801

Von gigantischen Baggern zu glitzernden Seen: unterwegs auf dem Fernradweg „Niederlausitzer Bergbautour“ Einst war die Lausitz das Energiezentrum der DDR, heute entsteht aus ehemaligen Braunkohlegruben Europas größte von Menschenhand geschaffene Wasserlandschaft, das Lausitzer Seenland. Ein Fernradweg führt auf über 500 Kilometern durch die Bergbaugeschichte dieser jungen Reiseregion zwischen Berlin und Dresden. Rauchende Türme und weite Mondlandschaften bestimmten vor wenigen Jahren das Bild in der Lausitz.

1 Stunde weg

500 Jahre Hochaltar im Dom zu Brandenburg

Vorderseite des Altars Foto: Domstift BrandenburgVorderseite des Altars Foto: Domstift Brandenburg

oder Maria und die dritte Dimension

Brandenburg an der Havel macht immer wieder mit spektakulären Ausstellumgen von sich reden. Denken wir an die hier besprochene Archäomusika im Paulikloster. Nun zieht der Dom mit einer Jubiläumsausstellung interessierte Besucher an. Der in feinster gotischer Bildschnitztechnik gefertigte Marienaltar auf dem Hohen Chor wird in diesem Jahr 500 Jahre alt.