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Besuch bei Bach in Eisenach

Das Bachhaus in EisenachDas Bachhaus in Eisenach

Wer sich auf die Spurensuche nach dem Leben und Wirken Johann Sebastian Bachs begibt, der sollte als erste Station einer „Bachreise“ das Bachhaus in Eisenach besuchen.

Das Denkmal gegenüber dem Bachhaus von Eisenach
Das Denkmal gegenüber dem Bachhaus von Eisenach

Es ist  das weltweit erste Museum, welches Johann Sebastian Bach gewidmet wurde. Im Jahr 1906 erwarb die Neue Bachgesellschaft das Gebäude als damals mutmaßliches Geburtshaus Johann Sebastian Bachs am Fuße der Wartburg. In welchem Haus der später berühmte Musiker wirklich geboren wurde, ist unbekannt.

Wohnräume der Familie Bach

Im Bachhaus am Eisenacher Frauenplan 21 können Ausstellungsräume zu Leben und Werk Bachs besichtigt werden. Das Bachhaus gil als eines der größten Musikermuseen in Deutschland.

Johann Sebastian Bach verbrachte seine ersten zehn Lebensjahre in Eisenach. Durch die musikalische Tradition der damals shcon weitverzweigten Familie Bach wurde er früh an die Musik herangeführt. Sein Vater soll den jungen Sebastian Bach im Spiel von Streich- und Blasinstrumenten unterrichtet haben. Mehrere seiner Onkel wirkten als Kantoren an Kirchen, darunter auch an der Georgenkirche Eisenach. In dieser Kirche wurde Bach getauft.

Dauerausstellung im Bachhaus Eisenach
Dauerausstellung im Bachhaus Eisenach

Für einen Rundgang durch das 2007 mit einem Neubau ergänzten Bachhaus sollte man zwei bis drei Stunden einplanen. Nach der Erläuterung der Wohn- und Lebensumwelt erleben die Besucher im Instrumentensaal des Hauses einen Musikvortrag. Das Besondere daran: es wird live auf typischen Original-Tasteninstrumenten  aus der Zeit Johann Sebastian Bachs musiziert.

Musikproben auf alten Instrumenten

Dazu gehören Cembalo, Hausorgel, Spinett und Klavicord. Am Ende einer solchen Aufführung kann ein Besucher einmal den Blasebalg für eine aus der Bachzeit stammende kleine Orgel treten.

Cembalo aus der Bachzeit im Bachhaus Eisenach
Cembalo aus der Bachzeit im Bachhaus Eisenach

Der Instrumentensaal zeigt mit 28 weitgehend originalen barocken Instrumenten einen Ausschnitt aus der rund 400 Musikinstrumente umfassenden Sammlung des Museums. Die meisten Instrumente erhielt das Bach-Museum als Schenkung.

Mußestunde mit Bachs Kostproben

Im Erweiterungsbau verbinden sich erlebnisreich Exponate, Multimedia-Kunst und individuelles Hören: In schwebenden gläsernen „Bubble- Chairs“ kann man sich ganz in Bachs Musik versenken, an einem „Mischpult“ berühmte Aufnahmen derselben Kantate vergleichen.

Der Bereich „Bach-Ikonografie“ folgt der Entwicklung des Bachbildes von Originalgemälden über Kupferstiche bis hin zu Künstlern wie Emil Orlik und Johannes Heisig. Spektakulär die  gerichtsmedizinische Rekonstruktion des Schädels von 2008.

Bach als begehbares Musikstück

Ein „Begehbares Musikstück“ entführt über eine 180-Grad- Projektion in vier Bachaufführungen: ein Ballett zur „Kunst der Fuge“, eine Probe der Thomaner, ein Orgelkonzert und die Matthäuspassion. Nirgendwo gibt’s so viel Bach. Im  „Café Kantate“ klingt der Museumsbesuch gemütlich aus.

Blick in die Ausstellung im Bachhaus Eisenach
Blick in die Ausstellung im Bachhaus Eisenach

Mit den Sonderausstellungen im 2007 eingeweihten spektakulären Neubau des Bachhauses werden regelmäßig spezielle Themen zu Johann Sebastian Bach und seine Zeit behandelt.

Das Bachhaus verfügt neben Archivalien, Hausrat und bibliophilen Kostbarkeiten aus der Bach-Zeit über eine wertvolle Sammlung von Musikinstrumenten sowie über eine Fachbibliothek, die nach Anmeldung zugänglich ist.

Oase der Ruhe: der Garten des Bachhauses

Sehenswert ist der aus der Zeit von 1907 stammende Bachhaus-Garten, der als Barockgarten angelegt wurde. Der Brunnen stammt noch aus dem 16. Jahrhundert. Vom Garten führt ein Eingang in die Sonderausstellungsräume sowie weiter in die ständige Ausstellung im Obergeschoss.

Im Garten des Bachhauses in Eisenach
Im Garten des Bachhauses in Eisenach

 

Sonderausstellung Luther, Bach – und die Juden“

Die Ausstellung im Bachhaus Eisenach ist noch bis zum 6.11.2016 zu sehen. Von Luthers berüchtigten antijüdi schen Schriften über die Frage des Antijudaismus in Bachs Passionen bis hin zu der Wiederentdeckung von Bachs Musik in Kreisen des jüdischen Bürgertums in der Aufklärung und Romantik führt diese kleine Schau.

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In einem ersten Teil der Ausstellung geht es um Luthers Judenfeindlichkeit und dessen Nachwirken im Bach-zeitlichen Luthertum. Thematisiert wird Bachs Interesse an jüdischer Geschichte und dem (Anti-)Judaismus – belegt durch die Bücher in seiner „Theologischen Bibliothek“ – und die immer wiederkehrende Frage, ob Bachs Passionen judenfeindlich seien. Ein zweiter Teil widmet sich am Beispiel der Itzig- und der Mendelssohn-Familie sowie von Persönlichkeiten wie Joseph Joachim der Bach-Pflege im jüdischen Bürgertum des 19. Jahrhunderts und ihrer Bedeutung für die Bach-Renaissance. Die Ausstellung liefert zugleich einen Nachtrag zum Themenjahr 2013, der Reformations-Dekade „Reformation und Toleranz“.

Von Eisenach hinaus in die Bachwelt: Ohdruf, Mühlhausen, Wechmar, Weimar, Erfurt

Weitere Museen erinnern in Mitteldeutschland an Johann Sebastian Bach. Johann Sebastian Bach zählt zu den kreativsten Komponisten der letzten Jahrhunderte – die familiären und musikalischen Wurzeln zu diesem Erfolg liegen in seinem Geburtsland, in Thüringen. Hier sind die meisten Gedenkorte Bachs zu finden und hier können Musikliebhaber die bedeutendsten Wirkungsstätten des Klavier- und Orgelvirtuosen erleben – liebevoll restauriert und authentisch erhalten.

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Nirgendswo besser, als in Bachs Geburtsstadt Eisenach, kann man den Spuren des „musikhungrigen Kindes“ begegnen. Weitere Stationen sind Ohrdruf, wo Johann Sebastian zur Schule ging und wo Bachchronist Hartmut Ellrich gern aus dem Nähkästchen des Weltmusikers plaudert. Auf einer Tour durch das „Bachland Thüringen“ darf auch die Traukirche in Dornheim und der Fmiliensitz der weitverzweigten Bachfamilie Arnstadt nicht fehlen. Dort kann man über die Arnstadtinformation an einer von Stefan Buchtzik im Kostüm als junger Bach durchgeführten Stadtführung einzelne Stationen erleben und einem Bach-Konzert an der Orgel der Bachkirche seinen Kantaten lauschen. Weitere Station, neben Mühlhausen, ist auch  Weimar, wo J. S. Bach als Hoforganist arbeitete und seine Familie gründete.

Thüringer Bachwochen im Jahr 2017

Und ein Tipp bereits für 2017 ist der Besuch eines der Konzerte der Thüringer Bachwochen im April und Mai 2017.

Die vom Erfurter Domorganisten Silvio von Kessel geleiteten Thüringer Bachwochen gelten als das größte Festival klassischer Musik in Thüringen. Traditionell beginnt das Festival am Vorabend der offiziellen Eröffnung mit einer Langen Nacht der Hausmusik. Dabei laden über 60 Teilnehmer in 27 Thüringer Städten und Gemeinden zu 90 privaten Hauskonzerten ein.

Veranstaltungsorte der Thüringer Bachwochen sind sowohl moderne Konzertsäle als auch authentische Bachstätten. Dazu gehören unter anderem die Johann-Sebastian-Bach-Kirche in Arnstadt, in Dornheim die Kirche St. Bartholomäus (Traukirche), die Georgenkirche, das Bachhaus sowie die Wartburg in Eisenach. In Erfurt: Augustinerkloster, Dom St. Marien, Predigerkloster, Rathaus, Theater, Thomaskirche, Thüringer Staatskanzlei, die Margarethenkirche in Gotha, in Jena: Stadtkirche St. Michael und das Volksbad, in  Molsdorf: Schlosskirche St. Trinitatis, in     Mühlhausen: Kirche St. Marien, in  Ohrdruf die Trinitatiskirche, in    Schmalkalden: Rathaus, Stadtkirche St. Georg sowie in Waltershausen die Stadtkirche „Zur Gotteshilfe“, im Bach-Stammort das Bach-Stammhaus sowie unter anderem in Weimar das Deutsche Nationaltheater, die Jakobskirche, das Musikgymnasium im Schloss Belvedere, die Stadtkirche St. Peter und Paul (Herderkirche) und das Stadtschloss.

Bach-Erlebnisroute: bike by Bach

Der 70 Kilometer langer Rundwanderweg führt durch Orte und Landschaften, die Kindheit und Jugend eines der größten Musiker aller Zeiten geprägt haben. Die Wurzeln der Thüringer Bachfamilie liegen in Wechmar, wo sich Ende des 16. Jahrhunderts der Ururgroßvater von Johann Sebastian Bach – Veit Bach – angesiedelt hatte. Als Zehnjähriger zog der Knabe Bach 1695 zu seinem großen Bruder nach Ohrdruf und besuchte hier in den folgenden fünf Jahren das Lyzeum. In Arnstadt erhielt Bach 1703 seine erste Anstellung als Organist der Neuen Kirche und im nahe gelegenen Dornheim heiratete er vier Jahre später seine Cousine Maria Barbara. Es sind aber nicht nur die Bachorte, die das Besondere und Reizvolle dieses Radweges ausmachen. Es sind auch die Landschaften, die er verbindet: die sanften Hügel des Thüringer Burgenlandes Drei Gleichen im Norden, das Tal der Gera im Osten und der Nordhang des Thüringer Waldes samt Rennsteig im Süden. Der Radweg umrundet weiträumig den Truppenübungsplatz (als Sperrgebiet ausgewiesen).

Hier geht es zu einem Beitrag von mir zur Wartburg.

  • Infos zu Bach in Thüringen
  • Internet: bachhaus.de
  • geöffnet: tgl. 10 bis 18 Uhr
  • Eintritt:  8, ermäßigt zwei Euro
  • Tel:  03691 / 7934-0

Interessante Links zu Bach:

Stadtinformation Eisenach: eisenach.de,

Thüringen Tourismus und Bach,

Bach in Thüringen,

Thüringer Bachwochen

Wartburg (10)

Reise

Weimars Buchtempel: Anna-Amalia-Bibliothek

Der Besuch in der berühmten Herzogin Anna Amalia Bibliothek in Weimar hat etwas Erhabenes. Neben der Klosterbibliothek des Benediktinerstiftes Admont sowie der Klosterbibliothek von St. Gallen gehört sie zu den berühmtesten Büchertempeln. Weimars Buchtempel: Anna-Amalia-Bibliothek

Pantheon deutscher Klassik in Weimar

Bereits seit dem 18. Jahrhundert hatte die Bibliothek einen einzigartigen Ruf in Europa. Den Ruhm verdankt sie ihren fürstlichen Förderern Wilhelm Ernst, Anna Amalia und Carl August ebenso wie ihren Bibliothekaren. Der bedeutendste war wohl Johann Wolfgang von Goethe. Er stand von 1797 bis 1832 der Bibliothek vor. Goethe gab der Bibliothek einem moderne Ordnung, sorgte für den systematischen Ausbau der Bestände und schuf damit Grundlagen für den Aufschwung der Herzogin Anna Amalia Bibliothek. An den Wänden hängen bekannte Gemälde, auf Konsolen stehen die Büsten derjenigen, die das klassische Weimar prägten. 2004 zerstörte ein Feuer große Teile des Gebäudes

Weimars Buchtempel: Anna-Amalia-Bibliothek

Durch den verheerenden Brand vom 2. September 2004 ist die Herzogin Anna Amalia Bibliothek Bibliothek ins allgemeine Bewusstsein gerückt. Ursache für den furchtbaren Brand war eine defekte Elektrokabelverbindung. Der Brand hat das Bibliotheksgebäude, das Grüne Schloss mit dem Rokokosaal stark in Mitleidenschaft gezogen und zur Vernichtung von 35 Kunstwerken und 50.000 Büchern einschließlich vieler Musikalien geführt sowie weitere 62.000 Bände zum Teil schwer beschädigt. Ganz Deutschland spendete für die Restaurierung. Die zahlreichen Spenden flossen vor allem in den Wiederaufbau des Buchbestandes.

Bereits Wiedereröffnung nach drei Jahren

Am 24. Oktober 2007, dem Geburtstag ihrer Namenspatronin, wurde das Historische Gebäude der Herzogin Anna Amalia Bibliothek wieder eröffnet. Die völlig verbrannte 2. Galerie des Rokokosaals wurde nicht in der alten Form rekonstruiert, sondern als Sonderlesesaal umgebaut. An diesem Ort können Handschriften, Inkunabeln, Musikalien, Landkarten, Globen sowie Teile der Sondersammlungen, die besondere Benutzungsbedingungen verlangen, studiert werden.

Herzstück der Bibliothek in Weimar

Der berühmte Rokokosaal kann jeden Tag von maximal 290 Personen besucht werden. Deshalb ist eine Anmeldung erforderlich. Um möglichst vielen Gästen einen individuellen Besuch zu ermöglichen, steht der größte Teil der Besichtigungszeit Einzelbesuchern zur Verfügung. Diese erhalten mit ihrer Eintrittskarte einen Audioguide. Bevor man in den Rokokosaal gelangt, werden in einigen Räumen umfangreiche Informationen zur Geschichte der Bibliothek, ihrer Förderer und zum Brand sowie Wiederaufbau vermittelt.

Die Herzogin Anna Amalia Bibliothek ist eine öffentlich zugängliche Forschungsbibliothek für Literatur- und Kulturgeschichte mit Schwerpunkt auf der deutschen Literatur der Zeit um 1800. Sie bewahrt literarische Zeugnisse vom 9. bis zum 21. Jahrhundert als Quellen der Kulturgeschichte und der Forschung auf. Das historische Bibliotheksgebäude gehört seit 1998 zusammen mit anderen Weimarer Stätten der deutschen Klassik, wie Goethes Wohnhaus zum Weltkulturerbe der Unesco. Zum Welterbe gehören neben demWohnhaus von Goethe am Frauenplan außerdem Schillers Wohnhaus, die Herderstätten (Stadtkirche, Herderhaus und Altes Gymnasium), das Stadtschloss, das Wittumspalais, der Park an der Ilm (mit Römischem Haus, Goethes Garten und Gartenhaus), der Schlosspark Belvedere mit Schloss und Orangerie, Schloss und Schlosspark Ettersburg, Schloss und Schlosspark Tiefurt sowie die Fürstengruft mit dem Historischen Friedhof.

Die Recherche in Weimar wurde unterstützt von der Thüringer Tourismus GmbH und Weimar Tourismus.

Hier finden Sie weitere Tipps zu Reisen in Thüringen.

  • Kartenbestellung: | Tel: 03643-5454-01 oder -02
  • E-Mail: | tourist-info@weimar.de oder info@klassik-stiftung.de
  • Info:| www.klassik-stiftung.de
  • geöffnet: | tgl., ausser Montag, von 9.30 – 14.30 Uhr
  • Weimarinfo: | https://www.weimar.de/tourismus/sehenswuerdigkeiten/
  • Buchtipp: | Die Herzogin Anna Amalia Bibliothek nach dem Brand in neuem Glanz, Otto Meissners Verlag

 

FontaneSchlösser und Burgen

Preußische Sehnsuchtsorte,Teil 2: Paretz

Schloss Paretz im HavellandSchloss Paretz im Havelland, Foto: Weirauch
Schloss Paretz Foto: Weirauch

Zu den Sehnsuchtsorten in Brandenburg gehört Paretz mit dem Schloss der Königin Luise. Ruth Cornlesen vom gleichnamigen Schulbuchverlag und die Freunde der Preußischen Schlösser und Gärten halfen mit viel Geld, um aus dem verschandelten Schloss wieder ein Schmuckstück zu machen.

Und der Ort gewinnt immer mehr. Seit meinem Besuch 2008 hat sich viel verändert, obwohl einige Häuser mit dunklem DDR-Grauputz immer noch die Straße am Schlosss verschandeln, die Freundlichkeit und die Qualität der Speisen im “Gotischen Hauses” verbesserungsbedürftig sind.

Es tut sich aber viel. Auch, weil Helga Breuninger, den Freunden aus Süddeutschland bestens bekannt durch die gleichnamige Kaufhauskette, sich vor einigen Jahren in den Ort verliebt hat. Lokale Initiativen, einige bereits vor der Wende gegründet,  tun ihr Übriges. Mittlerweile gibt es auch wieder Übernachtungsmöglichkeiten und Angebote für Kinder,  wie der Storchenhof der Familie Hipp. Elke Backkhaus lädt dazu ein, auf  ihrer Louise-Kult-Tour auf den Spuren der beliebten Königin zu wandeln. Mittlerweile gibt es auch eine überregionale Königin-Luise-Route, leider kaum bekannt. Paretz lebt von den Vereinen, wie dem Paretzer Liebhabertheater, dem Verein historisches Paretz, der Feuerwehr  und vielen anderen engagierten Einwohnern. So dem Hobby-Müller Willi Schwetzke in seiner Bockwindmühle.

Nun entsteht die Paretz Akademie, finanziert von der Helga Breuninger Stiftung. Die Stifterin will mit der Paretz Akademie einen besonderen Ort der Begegnung schaffen, vergleichbar zu ihrer internationalen Konferenzinsel Wasan Island in Kanada (www.wasan-island.de). An der Paretzer Schleuse entsteht ein kreativer Lernort für Bildung und Beteiligung. Die Stifterin selbst nennt es ein „kreativen Ort des Lernens“. Vor allem geht es bei der Akademie um Bildung. In Paretz sollen Lehrer, Schüler und Eltern aus ganz Deutschland zusammen kommen, um von anderen, erfolgreicheren Bildungseinrichtungen zu partizipieren. Zweiter Schwerpunkt sind Kurse für Menschen aus Verwaltung, Politik und Bürgerschaft, um ihnen mehr Kompetenzen für demokratische Beteiligungsprozesse zu vermitteln. „Unsere Akademie ist nicht zuletzt auch ein Treff für Stiftungen aller Art, die hier lernen, mit öffentlichen Verwaltungen effizient zusammen zu arbeiten“. Und es soll um demografischen Wandel gehen, spannende Themen allemal.

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Dem Vorhaben im Havelland kann ich, selbst mittlerweile ein so genannter Best Ager, nur viel Glück wünschen.

Hier geht es zur Seite der Helga – Breuninger – Stiftung und hier zur Homepage der Stiftung Paretz..

Literaturtipp: sehr gut beschrieben ist Schloss Paretz und seine wechselvolle und zugleich spannende Geschichte im Band “Burgen, Schlösser und Herrenhäuser in Brandenburg”, herausgegeben vom “Freundeskreis Schlösser und Gärten der Mark“. Das Buch erschien im L & H Verlag und kostet  24,80 Euro.

Ebenso hat der Freundeskreis Schlösser und Gärten der Mark (in der Deutschen Gesellschaft)  in seiner Grauen Reihe eine Monographie zu dem Schloss herausgebracht. Das Heft ist gegen eine Spende beim Freundeskreis erhältlich. Adresse: Freundeskreis Schlösser und Gärten der Mark in der Deutschen Gesellschaft e. V., Voßstr. 22, 10117 Berlin
E-Mail: freundeskreis@deutsche-gesellschaft-ev.de

 

 

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