Brandenburg

Tipps

LebensArt in Brandenburg a. d. Havel

Kartzow (91)

Sommerliche Inspirationen für Haus und Garten, das bietet die LebensArt, die vom 13. bis 15. August 2021 auf dem Marienberg in Brandenburg an der Havel gastiert. Das weitläufige Gelände, das 2015 zur BUGA neu gestaltet wurde, bildet die ideale Kulisse für die beliebte Landpartie. Unter dem Motto Sommer, Sonne, LebensArt präsentieren die Händler neue Trends unter den knorrigen Bäumen auf der mit 69 Metern höchsten Erhebung der Stadt.

Inspirationen für Garten, Wohnen und Lifestyle

Reise

Schiffshebewerk in Niederfinow: Wo Schiffe schweben

SHW_Nifi_Luftbild_08_2019_2Schiffshebewerk Niederfinow Luftbild:Wasserstrassen Neubauamt Berlin

Bei Kulturland Brandenburg steht in diesem Jahr (2021) die Industriekultur im Fokus des Themenjahres. Der Begriff Industriekultur stand bisher hauptsächlich für die Auseinandersetzung mit der Kulturgeschichte und der Kulturlandschaft des Industriezeitalters. Das Themenjahr „Zukunft der Vergangenheit – Industriekultur in Bewegung“ wagt den Versuch eines „Updates“, bei dem es nicht nur um einen Rückblick, sondern ebenso um eine industrielle Zukunftsperspektive einzelner Regionen und Anlagen der Industriekultur gehen soll. einfachraus.eu stellt in einer Serie nicht nur Industriedenkmale vor, sondern will auch den Veränderungen im Land Brandenburg, so beispielsweise in der Region in und um Eberswalde nachspüren. Heute:

Schiffshebewerk Niederfinow 

Tipps

Entspannen in der Therme Werder

Copyright Havel-Therme GmbHCopyright Havel-Therme GmbH

Die Havel-Therme von Werder/Havel ist eine neue Erholungs- und Wohlfühloase vor den Toren Berlins, nur eine halbe Stunde von der Bundeshauptstadt entfernt.  Berlin selbst verfügt über keine Therme. Die gesamte Anlage in Werders Havelauen  ist in maurisch-andalusischer Architektur gestaltet. Herzstück der weitläufigen Anlage ist die Therme. Ursprünge der römischen Badekultur, die im arabischen Raum lagen, spiegeln sich im Sauna- und Vitalangebot wider. Authentische Schwitzbäder wie Hamam, Olivensauna oder Alhambra-Eventsauna bieten Entspannung und Erholung. Insgesamt gibt es 13 verschiedene Saunen und einen exklusiven Spa-Bereich. Damit zählt der Wellnessbereich zu den größten in den Ländern Brandenburg und Berlin.

Copyright Havel-Therme GmbH
Copyright Havel-Therme GmbH
BücherPotsdamSchlösser und Burgen

Das gläserne Gedächtnis – Preussens Schlösser in historischen Ansichten

Das Gläserne Gedächntnis CoverCover: Braus Verlag Berlin

Nicht nur für Freunde der Preussischen Schlösser und Gärten ist der Besuch der derzeit in den Römischen Bädern von Potsdam Sanssouci gezeigten Ausstellung “Das gläserne Gedächtnis” ein unbedingtes Muss. In mehreren Räumen werden in den gegenüber Schinkels Schloss Charlottenhof gelegenen Römischen Bädern  bislang nie gezeigte Fotografien, die meisten vor dem Ende des Zweiten Weltkriegs entstanden, gezeigt. Ergänzt wird die Ausstellung mit einem opulent bebilderten und einem vorzüglichen Textteil versehenen Katalog, der in der Edition Braus erschienen ist.

Auswahl seltener Glasplattennegative

Die Erfindung der Glasgelatinetrockenplatten revolutionierte vor 1900 die Fotografie – und gewährt uns heute Rück- und Einblicke in Zustände der Schlösser und Gärten in ihrem historischen Umfeld. Mehr als 20.000 Glasnegative werden in der Fotosammlung der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg (SPSG) aufbewahrt. Sie stammen aus der Zeit vom Ende des 19. Jahrhunderts bis Anfang der 1980er Jahre und sind ein bedeutender Teil des visuellen Gedächtnisses der Stiftung.

Orangerieschloss_um1910_Sanssouci
Orangerieschloss um1910 Foto: SPSG
Sanssouci Orangerie Potsdam
Orangerie 2021, Foto: Weirauch

Besonders wertvoll sind Fotografien, die vor dem Ende des Zweiten Weltkriegs entstanden. Sie bilden den Schwerpunkt der Ausstellung „Das gläserne Gedächtnis“, die noch bis zum  31. Oktober in den Römischen Bädern im Potsdamer Park Sanssouci zu sehen sein wird.

Stadtschloss Potsdam_Neptungruppe
Stadtschloss Potsdam_Neptungruppe
Stadtschloss Mercure Hafen Schiffahrt
Foto Weirauch

 

Die Ausstellung zeigt neben historischen Aufnahmen der Schlösser in Berlin und Brandenburg vor allem Fotografien von Schloss- und Gartenensembles, die vor 1945 als Museumsschlösser zur preußischen Schlösserverwaltung gehörten. In Folge des Zweiten Weltkriegs und der deutsch-deutschen Teilung werden sie heute von anderen Institutionen verwaltet, so unter anderem die Schlösser im Rheinland, Schloss Mohlsdorf in Thüringen oder die Schlösser von Kassel-Wilhelmshöhe.

Dokumentation der Kriegsverluste

Andere wurden zerstört, wie die Stadtschlösser in Königsberg, Berlin und Potsdam. Die historischen Aufnahmen dokumentieren Kriegseinwirkungen und Bauschäden, Restaurierungs- und Sanierungsmaßnahmen. Andere Konvolute entstanden im Zusammenhang mit den Auslagerungen des Kulturguts seit Kriegsbeginn. Auch Aufnahmen von Kunstobjekten, die seit Kriegsende verschollen sind, befinden sich in der Sammlung.  So wird auch an das leidige Thema Beutekunst erinnert. Umfangreich ist der Katalog der nach wie vor verschollenen Gemälde und Skulpturen.

Negative auf Glasgelatinetrockenplatten

Bei den historischen Aufnahmen handelt es sich um Negative auf Glasgelatinetrockenplatten. Dieses Fotomaterial, das um 1878 auf den Markt kam, war erstmals lagerungsfähig. Zudem ermöglichte es durch sehr kurze Belichtungszeiten Momentaufnahmen und dokumentarische Fotografien außerhalb der Ateliers. Die Sammlung der SPSG enthält auch einige farbige Glasplattendias, sogenannte Autochrome, aus der Werkstatt des Berliner Fotopioniers Ottomar Anschütz (1846-1907). Die Sammlung ist eine wahre Fundgrube für jeden an preußischer Geschichte Interessierten und zugleich fotohistorisch faszinierend.

SchlossSanssouci 1941 Foto: SPSG
Schloss Sanssouci 1941 mit vermauerten Fenstern als Schutz gegen Splitter Foto: SPSG
Foto Weirauch
Foto Weirauch

Nicht zuletzt sind die Aufnahmen für die Forschung und die konservatorisch-restauratorische Betreuung von Kunstwerken von unschätzbarem Wert. In der Ausstellung werden ausgewählte Kunstobjekte und Architekturfragmente neben den Fotografien mit ihrer Abbildung präsentiert. Die umfangreiche wissenschaftliche einordnung der historischen Aufnahmen übernahm Dr. Jürgen Becher, der Leiter des Dokumentations- und Informationszentrums der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg (SPSG). Er studierte Ethnographie und Geschichte, Promotion im Fach Geschichte.

Die Engeltreppe Stadtschloss Potsdam um 1940 Foto: SPSG
Die Engeltreppe Stadtschloss Potsdam um 1940 Foto: SPSG
Foto: Weirauch
Engeltreppe 2021 Foto: Weirauch

Der Band „Das Gläserne Gedächtnis“ , 144 Seiten, öffnet eine Tür zu einer längst versunkenen Welt, die in den gezeigten Aufnahmen und mithilfe der kenntnisreichen Texte wieder lebendig wird.

Informationen zum Buch und zur Ausstellung

Das Gläserne  Gedächtnis. Preußische Schlösser in historischen Ansichten.
Dr. Jürgen Becher, hrsg. v. der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten, Edition Braus Berlin 2020, 28 Euro, ISBN 978-3-86228-207-4.

Eintritt:
5 Euro / ermäßigt 4 Euro

Öffnungszeiten:
Di – So, 10–17.30 Uhr, letzter Einlass 16.45 Uhr

1 Stunde wegReise

Offene Kirchen 2021 – Die Mark Brandenburg erkunden

Kirche

So vielfältig, wie uns das Coronavirus bereits seit einem Jahr in unserem Denken, Fühlen und Handeln beeinträchtigt hat, es hat aber auch etwas Positives in uns ausgelöst: Unsere Sinne sind für Erkundenswertes in der nächsten Umgebung geschärft worden. Als wir vor 10 Jahren, im März 2011, mit unserer Homepage unter dem Motto „Einfach raus“ starteten, ahnten wir nicht, wie gern wir zehn Jahre später „einfach mal raus“ in unser nahes Umfeld starten würden. In den zurückliegenden 10 Jahren haben wir uns nicht nur auf die Tipps guter Reiseführer, Freunde und Kollegen verlassen.

Offene Kirchen – liebevoller Ratgeber

Mobilität

Radeln auf dem Elberadweg und in der idyllischen Elbtalaue

Biohotel LenzenBlick auf das Biohotel Lenzen, Foto: Weirauch

Der Elberadweg ist laut ADFC-Radreiseanalyse 2021 Deutschlands beliebtester Radfernweg. Ein besonders schöner Abschnitt des Radfernweges führt durch die ursprüngliche Natur im Radlerparadies Prignitz. Hier lohnt es sich, den berühmten Radfernweg für entspannte Touren durch die weite, flache Ebene, lauschige Waldgebiete, beschauliche Städte und historische Dörfer zu verlassen. Die Lenzerwische-Tour führt als 27 Kilometer langer Rundweg ein Stück über den Elberadweg und rings um Lenzen durch die Prignitz. Von April bis September bieten Naturexperten die Strecke jeden zweiten Samstag im Monat sogar als geführte Radtour an.

Die Alte Ölmühle in Wittenberge, nah an der Elbe, Foto: D.Weirauch
Die Alte Ölmühle in Wittenberge, nah an der Elbe, Foto: D.Weirauch

Radeln auf dem Elberadweg