Berlin

1 Stunde weg

Deutsches Spionage-Museum Berlin

Logo des Deutschen Spionagemuseum, Foto: DSMLogo des Deutschen Spionagemuseum, Foto: DSM

Jedermann kennt natürlich das älteste Gewerbe der Welt – aber welches dann gilt als das zweitälteste? Napoleon hat es seinerzeit treffend charakterisiert: „Ein Spion am rechten Ort ersetzt 20.000 Mann im Felde“. Jawohl – das Deutsche Spionagemuseum Berlin, das einzige seiner Art in Deutschland, vielleicht sogar in Europa, definiert Spionage als das zweitälteste Gewerbe der Welt. Nach der Prostitution. Dabei gibt es zwischen beiden natürlich auch viele Gemeinsamkeiten. Die Käuflichkeit beispielsweise.

1 Stunde wegMobilitätTipps

Dilemma Deutschland: BER/Tegel: Einsichtige Lufthansa – Bund und Berlin weiterhin im Abseits        

flugzeug

Wenn ein Boss von der Bedeutung eines Vorstandsvorsitzenden plötzlich seine Meinung ändert und quasi das Gegenteil verkündet, darf das schon als Sensation  bezeichnet werden. In diesem sehr speziellen Fall trifft das auf den Chef der Deutschen Lufthansa zu, Carsten Spohr. Der – und sein Unternehmen – haben sich in der Vergangenheit luftfahrttechnisch nicht gerade als Berlin-Fans gezeigt. Ihr Engagement etwa für den geplanten neuen Großflughafen der Stadt – BER – war eher lauwarm oder verhalten.

1 Stunde weg

Bei Rio Reiser auf dem Alter St.-Matthäus-Kirchhof Berlin

Matthäus (3)Rio Reiser, der Sänger, Musiker, Komponist, Liedtexter und Schauspieler Foto: Weirauch

Das Schauspielmusical „RIO REISER. KÖNIG VON DEUTSCHLAND“ von Heiner Kondschak wird am Potsdamer Hans-Otto-Theater vor regelmäßig ausverkauften Haus gespielt. Wir waren zu spät, es gibt keine Karten mehr. Das Stück erzählt die Geschichte Rio Reisers anhand seiner Lieder, die auf selten erreichte Weise Politisches und Privates aufeinander beziehen. Umso mehr erinnere ich mich an Gert Möbius, den Bruder von Rio Reiser, der 1992 und 1993 desöfteren in Potsdam war, um für die Potsdamer Stadtspieltruppe (Chef war damals der Schauspieler und Regisseur Wilfried Mattukat) Stücke zu schreiben und mit Börris von Liebermann (kam von den Berliner Festspielen und war der -heute würde man wohl sagen- Generalmanager der 1000-Jahr-Feier von Potsdam) Projekte zu entwickeln. Auch ein Konzert von „Ton Steine Scherben“ mit Rio Reiser gab es auf dem Potsdamer Luisenplatz. Ich erinnere, der Platz war damals voll.

Es ist vorbei, bye, bye, Junimond

1 Stunde wegFontane

Kirchhof mit Her(t)z

MatthäuskirchhofWilhelm Ludwig Hertz (1822–1901) war u.a. Verleger Theodor Fontanes

„ – Die zur Durchsicht gewünschten Blätter bringe ich morgen Mittag oder schicke sie; es ist nahezu die Hälfte des Ganzen. Ich würde Ihnen vorschlagen nur das lange Kapitel „Marquardt“ zu lesen, da haben Sie alle Züge des Buches vereinigt: Schloß-, Park- und Landschaftsbeschreibung, Historisches Anekdotisches, Familienkram und Spukgeschichte. Mehr kann man am Ende nicht verlangen.“ Diesen Lesevorschlag für seinen III. Band der „Wanderungen“ übermittelte Theodor Fontane am 9. Mai 1872 an seinen Verleger Wilhelm Ludwig Hertz.In einigen Briefen unserer „Weihnachtspost“ klang das Fontane-Jubiläum im kommenden Jahr an. Grund für uns, wieder weiter auf den „Spuren Fontanes“ zu wandeln, so u. a. auch an Personen zu erinnern, die einen regen Gedankenaustausch mit ihm führten.

1 Stunde wegBest Ager

Streitfrage: Klingel im Sarg ?

stahnsdorferfriedhofIdyllisch: die Holzkirche

Die Ausstellung ist bereits beendet, Ein Besuch im Museum der Charite lohnt natürlich immer:  Hier geht es zur Seite des Charitemuseums.

Gab es wirklich früher in Leichenhäusern einen Draht, an dessen Ende eine Klingel darauf aufmerksam machte, dass jemand im Sarg wieder erwachte? Diese Frage bewegte meinen Kollegen Manfred und mich, wenn wir mal wieder über das Thema Scheintot redeten. Streitfrage: Klingel im Sarg ? Eine Ausstellung im Medizinhistorischen Museum der Charité gibt noch bis 18. November darüber Auskunft. Soviel will ich dazu verraten: Ja, es gab solche Klingeln. Auch in Berlin.

Wann ist ein Mensch tot?