Berlin

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Kanzleramt Berlin: Die größte Machtzentrale der Welt

Berlin.SpreeBlick auf das Bundeskanzleramt Berlin

Größe – das kann sowohl metrischer als auch geistiger Maßstab sein. Im Falle des Berliner Kanzleramtes geht es, vor allem im internationalen Vergleich, um die architektonischen Gegebenheiten. Mit dem Metrischen im Vordergrund. Denn das heute bereits überdimensionierte Gebäude soll in beträchtlichem Umfang erweitert werden. Obwohl das derzeitige Kanzleramt mit einer Nutzfläche von über 25 000 Quadratmetern bereits größer ist als beispielsweise das Weiße Haus in Washington oder auch Downing Street 10 in London, ist in Berlin ein „Anbau“ – offiziell: „Erweiterungsbau“ – von 270 Länge Meter geplant.  In dem Neubau, für den mindestens 550 Millionen Euro vorgesehen sind, sollen 400 Büros untergebracht werden.Berlin

Kanzleramt Berlin: Die größte Machtzentrale der Welt

Mobilität

BER endlich in Betrieb

BER-LandseiteBER-Landseite © Flughafen Berlin Brandenburg GmbH / Günter Wicker

Was bei der Grundsteinlegung im September 2006 für das Jahr 2011 vorgesehen war, ist nun endlich im Oktober 2020 vollbracht worden – der BER wurde in Betrieb genommen. Um ein Urteil gleich zu Beginn zu fällen – Berlins neuer Flughafen kann sich nicht nur sehen lassen, er ist sogar eine Attraktion auch für Nichtflieger.

Blick von der Besucherterrasse
Blick auf die Besucherterrasse

Diesen Eindruck vermittelt bereits der große Bahnhof unter dem Terminal. Auf seinen sechs Bahnsteigen stehen  grau-mosaikartige Säulen, die das Gebäude darüber tragen. Sie sind jeweils als Zwillinge angeordnet und wirken allein deshalb schon als Blickfang. Eine architektonische Meisterleistung, so meinen Architekturkritiker. Von diesem Bahnhof geht es mittels Rolltreppen oder Fahrstühlen direkt in die Haupthalle des Flughafens. Hier begegnen einem die ersten Geschäfte.

BER – Attraktion auch für Nichtflieger

Mobilität

Tegel war praktisch und klein, der BER ist eine wahre Schönheit

BER-LandseiteBER-Landseite © Flughafen Berlin Brandenburg GmbH / Günter Wicker

Der deutschen Hauptstadt steht die große Wende bevor. Es gibt eine Schließung, es gibt eine Eröffnung, wobei die verdienten und geplanten größeren Festlichkeiten Corona-bedingt ausfallen oder viel bescheidener ausfallen müssen. Tegel geht, BER kommt. Wehmut also mischt sich mit Freude und Hoffnung. Tegel war praktisch und klein und platzte letztlich aus allen Nähten, der BER dagegen präsentiert sich als eine wahre Schönheit – weniger an der eher eintönigen Außenarchitektur zu erkennen als im Innenbereich.

Was am neuen Berliner Airport gefällt 

Mobilität

Tschüss Tegel – Wolfgang Wills Gedanken zur Schließung

FlughafenBER (2)

Berlin ist Flughafenschließungen schon in der Vergangenheit gewöhnt,  schließlich gab es deren einige. Eine besondere aber steht bevor. Dabei geht es um Tegel, den vielleicht einzigen Airport der Welt, von dem man weiß, dass da Liebe mit im Spiel ist. Und zwar die wirklich große Liebe. Das werden auch jene bestätigen, die dieses Ende herbei sehnen, weil sie der Lärm nervt. Tegel letztlich ist nicht nur Millionen Berlinern ans Herz gewachsen, das gilt auch für weitere Millionen in aller Welt. Da kommen Liebe, Verehrung und Bewunderung zusammen, denn dieser Flugplatz, der am  8. November vom Netz geht, ist ein wahres Juwel. In vieler, vieler Hinsicht . . .Tegel-Panorama

Warum bei Tegel Liebe im Spiel ist ?

Tipps

Wie oft wohl gibt es „Berlin“ auf dieser Welt?

Berlin Brandenburger Tor (1)

Berlin, davon sind zumindest die Einwohner der deutschen Hauptstadt überzeugt, ist einmalig. Beurteilt man dieses „einmalig“ allerdings rein numerisch, trifft das nicht mehr zu, denn es gibt weltweit viele, viele Ortschaften dieses Namens . Der geht übrigens auf das Slawische zurück: Etwa Anfang des achten Jahrhunderts siedelten die ersten vom Stamm der Polaben in dem sumpfigen Gebiet zwischen dem heutigen Teltow und Barnim. Vor allem auf der rechten Uferseite der (heutigen) Spree ließen sie sich nieder. Die Bezeichnung ihrer Siedlung setzt sich aus zwei Wörtern ihrer Sprache zusammen . „brl“ und „in“. „brl“ bedeutete „Morast“, „Sumpf“. Die Endung „in“, die sich ja vielfach in dieser Region findet (Schwerin, Ruppin, Stettin), steht für „Siedlung“. In der heutigen Schreibweise – Berlin – wird die Stadt erstmals 1244 urkundlich erwähnt.Rund um die Insel Potsdam Berlin

Viele Berlins in den USA

Reise

Neubau Axel Springer Berlin: ein “schwarzer Diamant“

AxelsRpringerBerlin (1)

Dieser Neubau der Axel Springer Media in Berlin ist in vieler Hinsicht außerordentlich bemerkenswert und auch einmalig. Da ist schon auf den ersten Blick die Architektur zu nennen: Kohlrabenschwarz der ganze Block, so dass ihn Karsten Rongstedt, Mitarbeiter des Journalistenclub im Springer-Hochhaus gegenüber,  „schwarzer Diamant“ nannte. Wer die Eingangshalle betritt, fühlt sich wie in einer ausufernden, stockwerklosen Kathedrale. 45 Meter hoch! Und der Dachgarten – wahrhaft einmalig ist das, was dieser Begriff bedeutet – begrünte Flächen,  Weinreben, Erdbeeren, Tomaten, verschiedene Gemüsesorten sowie Kräuter, und zwischen den Grünanlagen laden lange Wege zu Spaziergängen ein – oder in die Bar, in ein Restaurant. Hier können sich die Mitarbeiter erholen. Im kommenden Jahr – Nach-Corona-Zeit! – gibt es vielleicht sogar Führungen für die Öffentlichkeit.

Und welch ein Rundumblick über die Hauptstadt!