Berlin

Mobilität

Geschichte und Geschichten um die 5 neuen U-Bahnhöfe Berlins

Berlin.U-Bahn (14)

Berlins Liniennetz der U-Bahnen ist um fünf Bahnhöfe verlängert worden. Einige davon sind gleichermaßen Eingangspforten zu einmaligen touristischen Sehenswürdigkeiten. Die um 2,4 Kilometer verlängerte U 5 ist mit den Bahnhöfen Rotes Rathaus, Museumsinsel, Friedrichstraße, Brandenburger Tor und Reichstag zur Attraktion geworden. Mehr noch als die sehenswürdigen Bahnhöfe betrifft das deren oberirdische Umgebung.

Abfahrt am Alexanderplatz
Abfahrt am Alexanderplatz

ROTES RATHAUS

Best Ager

Ein Lob dem Impf-Team der Arena Berlin

Corona.NL (4)Blick in ein Impfzentrum/Symbolbild

08s wird ja immer nur gemeckert. In fast allen Medien, vornehmlich den öffentlich-rechtlichen. Und Meckerer werden zu Dutzenden interviewt. Hier das Gegenteil. Ein unvergessliches Erlebnis. Kurz: Ein sehr großes Lob dem Corona-Impfteam der Arena Berlin! Es beginnt schon völlig unerwartet bei der Bitte um einen Impftermin: https://service.berlin.de/corona/. Der wird weitergeleitet an kontakt@doctolib.de. Prompt kommt nach Minuten die Anfrage: Wann möchten Sie geimpft werden? Dazu ein Kalender! Da kann man den gewünschten Tag  –  er muss natürlich als „frei“ gekennzeichnet – sein – ankreuzen. Selbst die Uhrzeit darf man bestimmen.

Wie Wolfgang Will die Corona – Impfung erlebte

1 Stunde weg

Technisches Denkmal – Mittelwellensender 21 auf dem Funkerberg

Mittelwellensender21Mittelwellensender in der Funkstelle Königs Wusterhausen, 1928, Foto: M. Dummer/Archiv Weirauch

Der 22. Dezember 1920 ist ein historisches Datum. An diesem Tag ist von der Hauptfunkstelle auf dem Funkerberg in Königs Wusterhausen (Landkreis Dahme-Spreewald) die erste deutsche Rundfunksendung, die Übertragung eines Instrumentalkonzertes, mit  einer Reichweite von 1.500 Kilometern ausgestrahlt worden. Drei Instrumente – Geige, Klarinette und Harmonium – brachten den Menschen weihnachtliche Musik ins Haus. 1920 nutzten die Rundfunk-Pioniere einen selbstgebauten Lichtbogensender. Ein neues Zeitalter brach an. Seither gilt der Funkerberg von Königs Wusterhausen bei Berlin als die Wiege des deutschen Rundfunks. Der rbb Berlin-Brandenburg begleitet das Jubiläum 100 Jahre Radio. So ist auf der Homepage zu lesen: “Um 1920 Radio empfangen zu können, brauchte man Kopfhörer und einen sogenannten Detektor, der die Funkwellen mit Unterstützung eines Bleiglanzkristalls in hörbare Frequenzen übersetzt.” Das Entscheidende von dieser Sendung am 22. Dezember 1920 war, dass die Techniker Sprache und Musik übertragen haben. Und damals haben sie zur Musikübertragung einfach die Telefonsprechkapsel vor den Hörer eines Grammofons gehalten und haben damit die Musik übertragen“, so berichtet Rainer Suckow, Radio-Enthusiast und Vorsitzender des Sende- und Funktechnikmuseums in Königs Wusterhausen im Februar 2020 gegenüber dem Deutschlandfunk.  

Am authentischen Ort

Mobilität

BER endlich in Betrieb

BER-LandseiteBER-Landseite © Flughafen Berlin Brandenburg GmbH / Günter Wicker

Was bei der Grundsteinlegung im September 2006 für das Jahr 2011 vorgesehen war, ist nun endlich im Oktober 2020 vollbracht worden – der BER wurde in Betrieb genommen. Um ein Urteil gleich zu Beginn zu fällen – Berlins neuer Flughafen kann sich nicht nur sehen lassen, er ist sogar eine Attraktion auch für Nichtflieger.

Blick von der Besucherterrasse
Blick auf die Besucherterrasse

Diesen Eindruck vermittelt bereits der große Bahnhof unter dem Terminal. Auf seinen sechs Bahnsteigen stehen  grau-mosaikartige Säulen, die das Gebäude darüber tragen. Sie sind jeweils als Zwillinge angeordnet und wirken allein deshalb schon als Blickfang. Eine architektonische Meisterleistung, so meinen Architekturkritiker. Von diesem Bahnhof geht es mittels Rolltreppen oder Fahrstühlen direkt in die Haupthalle des Flughafens. Hier begegnen einem die ersten Geschäfte.

BER – Attraktion auch für Nichtflieger

1 Stunde weg

Kanzleramt Berlin: Die größte Machtzentrale der Welt

Berlin.SpreeBlick auf das Bundeskanzleramt Berlin

Größe – das kann sowohl metrischer als auch geistiger Maßstab sein. Im Falle des Berliner Kanzleramtes geht es, vor allem im internationalen Vergleich, um die architektonischen Gegebenheiten. Mit dem Metrischen im Vordergrund. Denn das heute bereits überdimensionierte Gebäude soll in beträchtlichem Umfang erweitert werden. Obwohl das derzeitige Kanzleramt mit einer Nutzfläche von über 25 000 Quadratmetern bereits größer ist als beispielsweise das Weiße Haus in Washington oder auch Downing Street 10 in London, ist in Berlin ein „Anbau“ – offiziell: „Erweiterungsbau“ – von 270 Länge Meter geplant.  In dem Neubau, für den mindestens 550 Millionen Euro vorgesehen sind, sollen 400 Büros untergebracht werden.Berlin

Kanzleramt Berlin: Die größte Machtzentrale der Welt

Tipps

Wie oft wohl gibt es „Berlin“ auf dieser Welt?

Berlin Brandenburger Tor (1)

Berlin, davon sind zumindest die Einwohner der deutschen Hauptstadt überzeugt, ist einmalig. Beurteilt man dieses „einmalig“ allerdings rein numerisch, trifft das nicht mehr zu, denn es gibt weltweit viele, viele Ortschaften dieses Namens . Der geht übrigens auf das Slawische zurück: Etwa Anfang des achten Jahrhunderts siedelten die ersten vom Stamm der Polaben in dem sumpfigen Gebiet zwischen dem heutigen Teltow und Barnim. Vor allem auf der rechten Uferseite der (heutigen) Spree ließen sie sich nieder. Die Bezeichnung ihrer Siedlung setzt sich aus zwei Wörtern ihrer Sprache zusammen . „brl“ und „in“. „brl“ bedeutete „Morast“, „Sumpf“. Die Endung „in“, die sich ja vielfach in dieser Region findet (Schwerin, Ruppin, Stettin), steht für „Siedlung“. In der heutigen Schreibweise – Berlin – wird die Stadt erstmals 1244 urkundlich erwähnt.Rund um die Insel Potsdam Berlin

Viele Berlins in den USA