Berlin

Tipps

Wie oft wohl gibt es „Berlin“ auf dieser Welt?

Berlin Brandenburger Tor (1)

Berlin, davon sind zumindest die Einwohner der deutschen Hauptstadt überzeugt, ist einmalig. Beurteilt man dieses „einmalig“ allerdings rein numerisch, trifft das nicht mehr zu, denn es gibt weltweit viele, viele Ortschaften dieses Namens . Der geht übrigens auf das Slawische zurück: Etwa Anfang des achten Jahrhunderts siedelten die ersten vom Stamm der Polaben in dem sumpfigen Gebiet zwischen dem heutigen Teltow und Barnim. Vor allem auf der rechten Uferseite der (heutigen) Spree ließen sie sich nieder. Die Bezeichnung ihrer Siedlung setzt sich aus zwei Wörtern ihrer Sprache zusammen . „brl“ und „in“. „brl“ bedeutete „Morast“, „Sumpf“. Die Endung „in“, die sich ja vielfach in dieser Region findet (Schwerin, Ruppin, Stettin), steht für „Siedlung“. In der heutigen Schreibweise – Berlin – wird die Stadt erstmals 1244 urkundlich erwähnt.Rund um die Insel Potsdam Berlin

Viele Berlins in den USA

Mobilität

Per Kajak unterwegs auf einer Öko-Tour von Wrocław nach Berlin

05_Foto_WitekGawlikNeugierige Besucher bei Spreewerder. Foto: Dorota Jaśkiewicz

Naturerlebnisse entlang von Oder und Spree.  Elf Tage sportlich unterwegs für eine gute Sache: Von der niederschlesischen Metropole Wrocław (Breslau) in die deutsche Hauptstadt Berlin führte eine Paddeltour, mit der die 20 Teilnehmenden ein Zeichen für den Schutz der Gewässer und einen klimafreundlichen Tourismus setzen wollten. Unterwegs übte sich die Gruppe nicht nur in der Müllvermeidung, sondern sammelte auch die Hinterlassenschaften von anderen beiderseits der deutsch-polnischen Grenze ein.

Potsdam

Tschüss Tegel – Wolfgang Wills Gedanken zur Schließung

FlughafenBerlin-Tegel (1)

Berlin ist Flughafenschließungen schon in der Vergangenheit gewöhnt,  schließlich gab es deren einige. Eine besondere aber steht bevor. Dabei geht es um Tegel, den vielleicht einzigen Airport der Welt, von dem man weiß, dass da Liebe mit im Spiel ist. Und zwar die wirklich große Liebe. Das werden auch jene bestätigen, die dieses Ende herbei sehnen, weil sie der Lärm nervt. Tegel letztlich ist nicht nur Millionen Berlinern ans Herz gewachsen, das gilt auch für weitere Millionen in aller Welt. Da kommen Liebe, Verehrung und Bewunderung zusammen, denn dieser Flugplatz, der Ende 2020 – geplant: 8. November – vom Netz geht, ist ein wahres Juwel. In vieler, vieler Hinsicht . . .Tegel-Panorama

Warum bei Tegel Liebe im Spiel ist ?

1 Stunde weg

Deutschlands und Europas größter jüdischer Friedhof: Berlin-Weißensee

JüdischerFHWEissensee (11)Gedenken an die sechs Millionen Opfer des Holocaust Foto: Will

Deutschlands und Europas größter jüdischer Friedhof: Nazis schreckten vor Schändung und Zerstörung zurück.  Wer in Berlin-Weißensee, einem Ortsteil des Bezirks Pankow, die Indira-Gandhi-Straße entlang fährt, kommt an einer langen, einer sehr langen steinernen Mauer mit jüdischen Symbolen vorbei. Sie wird durch mehrere schmiedeeiserne Tore unterbrochen, so dass man einen alten, sehr alten Friedhof erkennen kann. Haben hier die Nazis, die ja sonst alle jüdischen Friedhöfe schändeten und zerstörten, etwas „vergessen“ oder „übersehen“?

Jüdischer Friedhof Weissensee Berlin
Eingang zum Jüdischen Friedhof ,Foto: Will

Historie und Gegenwart des Jüdischen Friedhofes Berlin Weissensee

Potsdam

Panorama DIE MAUER am Checkpoint Charlie wieder offen

Yadegar Asisi Parorama in BerlinYadegar Asisi Parorama in Berlin

Ab  4. Mai, kann das Panorama DIE MAUER am Checkpoint Charlie wieder besucht werden. Dazu wurde ein ausgeklügeltes Abstands- und Sicherheitskonzept entwickelt. Die Räumlichkeiten vor Ort ermöglichen bei Beachtung der Sicherheitsabstände den Besuch aller Ausstellungsbereiche. Es wurden rund 30 Besuchspositionen erarbeitet, die den notwendigen Sicherheitsabstand gewährleisten. Das heißt etwa 30 bis 90 Personen können die Ausstellung zeitgleich besuchen, je nach Besetzung der einzelnen 30 Positionen. Bei Einzelbesuchern wären es 30 Personen zeitgleich, bei Zweiergruppen wären es 60 und bei einer Kleinfamilie mit drei Personen wären es 90 – so die Berechnungen.

Panorama DIE MAUER am Checkpoint Charlie wieder offen

Bücher

Ernst Cramer: Ein großer deutscher Publizist

EC-Cover-fuer-KastenBuchcover Foto: Allitera Verlag

Augsburg – Buchenwald – USA – Berlin

Ernst Cramer: Ein großer deutscher Publizist

Das erste Zusammentreffen der beiden im Dezember 1957 war eher ein Zusammenstoß, ein Eklat. Der eine, Zeitungszar Axel Springer, war gerade von seiner ersten US-Reise zurückgekommen. Er war von den USA und den Amerikanern „entsetzt“, ließ er wissen, ging in Details, spielte sich als militanter Antiamerikaner auf. Der andere, Ernst Cramer, widersprach heftigst: „Wir wurden beide etwas laut“, erinnerte sich Cramer später, „und ich meinte, es würde nie ein Wiedersehen geben“. Welch ein Irrtum! Am nächsten Morgen rief ein Springer-Mitarbeiter bei Cramer an und sagte, „der Verleger möchte Sie heute noch einmal sehen“. So geschah es, und Axel Springer fragte diesen Ernst Cramer: „Haben Sie Lust, in die Chefredaktion der WELT einzutreten?“. Der Überraschte erinnerte an den Streit vom Vortag . . . doch Springer unterbrach abrupt: „Ich habe genug Yes-Men in meinem Verlag. Aber ich suche nach Leuten mit eigener Meinung, die auch zu ihr stehen“. Cramer daraufhin: „Auf der Basis nehme ich an“.