Bayern

Mobilität

Mit dem Rad durchs Blaue Land

Sie heißen „Moosrunde“, „Bilderbuchdörfer“, „Staffelseepanoramarunde“, „Blauer Reiter Runde“ und „Kulturspuren“ – die neu ausgeschilderten Rad-Routen, die ab sofort durchs Blaue Land leiten. Sie führen dabei nicht nur zu den Naturschönheiten der bayerischen Traumlandschaft rund um den Markt Murnau, sondern auch zu kulturellen Besonderheiten. Die mit 60 Kilometern längste Runde spürt der Künstlervereinigung „Der Blaue Reiter“ nach, die hier ihre Wahlheimat fand. Zwischenstopps sind unter anderem das Schloßmuseum Murnau, das Münter-Haus oder auch das Franz Marc Museum. Wer weiter und in Begleitung eines Profis in das Maler-Universum eintauchen möchte, macht eine geführte Tour mit. Diese zeigt Orte, an denen die Künstler rund um Wassily Kandinsky und Gabriele Münter ihre Staffeleien aufstellten. Buchbar sind sie über die Erlebnisplattform erlebnisse.dasblaueland.de.

Sie kosten 25 Euro pro Person und finden am 6. und 27. September sowie am 7. und 14. Oktober statt. Einen Überblick über sportliche Aktivitäten in der Region bietet übrigens die Broschüre „Mein Aktivgenuss“, die in den örtlichen Tourist Informationen ausliegt sowie online einseh- und bestellbar ist. Weitere Infos beispielsweise über Radverleihmöglichkeiten oder Aufladestationen für E-Bikes gibt es unter dasblaueland.de.

Hier weitere Texte über das Blaue Land

Murnau mit seiner Künstlerkolonie, den “Kulturwirten”

und der

bevorstehenden Ausstellung zu Emanuel Seidl

Reise

50. Rosstag in Rottach-Egern

https://www.einfachraus.eu/50-rosstag-in-rottach-egeren/©Der Tegernsee, Hansi Heckmair

          Wer kennt die Pferde, nennt die Namen . . .

Wer kennt die Pferde, nennt die Namen . . . tja, so könnte man Schillers Ballade „Die Kraniche des Ibykus“ persiflieren („Wer kennt die Völker, nennt die Namen, die gastlich hier zusammenkamen“), hat man im bayerischen Rottach-Egern einmal den alljährlich stattfindenden Rosstag erlebt. Den gibt es seit 1958, damals war sein Motto „d`Fuhrleut kemman zamm“ – Die Fuhrleute kommen zusammen. Initiator war der 2007 verstorbene Thomas Böck, der damit die Gílde der Kutscher ehren wollte.

Reise

2019 ist Seidl-Jahr in Murnau

Bisher dachte ich, Murnau am Staffelsee ist vor allem Blaues Land, Blauer Reiter, geprägt durch Gabriele Münter, Wassil Kandinsky und Franz Marc. Und eben “unser” ganz persönlicher Murnaubezug: Friedrich Wilhelm Murnau (eigentlich F.W.Plumpe), der geniale Stummfilmregisseur. Seine letzte Ruhestätte befindet sich auf dem Stahnsdorfer Südwestkirchhof am Rande Berlins. Es muss also ein besonderer Ort sein, dieses Murnau da unten in Oberbayern, dass sich Plumpe nach Murnau benannte. Und nun ruft Murnau ein Seidl-Jahr aus. Mit Konzerten, Festen und Führungen ehrt der Ort Murnau den 100. Todestag des Architekten und leidenschaftlichen Gastgebers Emanuel von Seidl.  Was es damit auf sich hat, erfährt ihr hier:

Reise

Franken: Ausgezeichnete Braukultur und regionale Küche

Bamberg (13)Hier geht es zum Biergarten von Schlenkerla in Bamberg Ffoto: Weirauch

Über 50 ausgezeichnete Genussorte in Franken / Bierrekordgemeinde Aufseß / Kellerkultur in Forchheim / „BierWochen“ in der Fränkischen Schweiz / Bierstadt Bamberg / Spalter Aromahopfen / Klosterbiere und Kulmbacher Bierwoche / Bratwurst-Vielfalt

Es gibt viele Wege, um eine Landschaft kennenzulernen. Einer der schönsten führt sicherlich über ihre kulinarischen Schätze. In Franken geht das besonders gut, und dieser köstliche Umstand ist seit vergangenem Jahr quasi „amtlich“: Gemeinsam haben sich das Bayerische Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten und die Bayerische Landesanstalt für Weinbau und Gartenbau auf die Suche nach den „100 Genussorten Bayern“ gemacht. Ziel ihres Wettbewerbs war es, Orte zu finden, die sich durch ihre kulinarischen Traditionen auszeichnen (www.100genussorte.bayern).  

Bio-Winzerin Anja Stritzinger aus Klingenberg i. Churfranken
Bio-Winzerin Anja Stritzinger aus Klingenberg i. Churfranken
MobilitätReise

Wolfgangs Erlebnisse mit der Bahn

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Wenn einer eine Reise tut . . . und das Auto stehen lässt, um einmal die viel gescholtene Deutsche Bahn zu benutzen. Ja – da kann man viel erzählen. Sehr viel  sogar..

Es war gegen Mittag, da stand der ICE 1511 nach München schon lange vor Abfahrt auf seinem Gleis des Hauptbahnhofs Berlin. Wer glaubt, die Wagennummer an j e d e r Waggontür zu finden, irrt schon das erste Mal. Und fragt sich: Warum eigentlich nicht? Wäre doch kundenfreundlicher, als erst zum Anfang oder Ende des Wagens laufen zu müssen. Das mag ja noch zu verschmerzen sein – aber dann die Suche nach dem reservierten Platz! Die Nummern sind so hoch und so klein und werden überstrahlt von der daneben schrill rot leuchtenden Anzeige „Berlin – München“, so dass sie nicht oder nur äußerst mühsam zu erkennen sind. Warum finden sich die Platznummern nicht an den Seitenlehnen der Sitze? Das wäre komfortabel und passagiergerecht.