Bauhaus

Bücher

Die Frauen am Bauhaus

Walter Gropius, Ludwig Mies van der Rohe, Paul Klee, Wassily Kandinsky, Lyonel Feininger, Oskar Schlemmer, László Moholy-Nagy, Marcel Breuer und Johannes Itten – sind einige bekannte Vertreter der Moderne des 20. Jahrhunderts in Kunst, Musik, Literatur und Architektur. Sie lehrten am Bauhaus Dessau. Ihre Namen und ihr Werk sind bis heute bekannt.

Würdigung der Frauen am Bauhaus

Reise

Celle erinnert an Architekt Otto Haesler

Celle schreibt die Bauhaus-Geschichte im Internet fort. Die aktualisierte Website www.neuesbauen-celle.de der Celle Tourismus und Marketing GmbH ist passend zur Ausstrahlung von „Lotte am Bauhaus“ online. Die Seite informiert über die Bauwerke, welche der Ausnahmearchitekt otto haesler in Celle geschaffen hat. Sowie über touristische Angebote, wenn das Reisen wieder möglich ist.

Was Celle zum Thema Bauhaus bietet

Reise

Chemnitz Kulturhauptstadt 2025

Chemnitz

Chemnitz wird zu Recht Kulturhauptstadt Europas. In den letzten Jahren waren wir desöfteren in der sächsischen Großstadt, die zu DDR-Zeiten Karl-Marx-Stadt hieß, zu Besuch. Und immer wieder kamen wir zurück und schwärmten von der Gastfreundschaft der Menschen und ihrer Innovationsfreude. Die Chemnitzer Bevölkerung  hat den gewaltigen Aderlass mit der Deindustrialisierung in der Zeit nach 1990 nicht leicht weggesteckt. Traditionsbewußtsein, wie die reiche Technikgeschichte,  halfen, um sich auf das zu besinnen, was Sachsen ausgemacht hat und heute noch vorantreibt: Zukunft zu sehen und Neues voranzubringen. Von ursprünglich acht Bewerberstädten waren zuletzt noch fünf im Rennen: Außer Chemnitz waren dies Hannover, Hildesheim, Magdeburg und Nürnberg. Zuvor waren im vergangenen Dezember die Mitbewerber Dresden, Gera und Zittau ausgeschieden.

Warum Chemnitz den Titel Kulturhauptstadt verdient hat

Die Jury ließ sich vom Konzept der Stadt Chemnitz überzeugen. Die Welt schreibt heute u.a.: “Chemnitz will „all die Leute und Orte sichtbar machen, die man nicht sieht, und damit auch ein Chemnitz, das in Europa – noch – keiner auf dem Schirm hat“, so das Bewerbungsteam. Mit kulturellen Mitteln sollen Gräben überwunden werden. Chemnitz war vor zwei Jahren tagelang im Ausnahmezustand gewesen, nachdem Daniel H. am Rande des Stadtfests von einem Asylbewerber erstochen worden war. Es folgten Demonstrationen, bei denen auch der Hitlergruß gezeigt wurde. Die Ereignisse des Sommers 2018 wurden genau wie brachliegende Flächen und leer stehende Häuser zunächst als Schwäche in der Bewerbung der drittgrößten Stadt in Sachsen betrachtet. Doch es reichte trotzdem für den Sieg.”

Chemnitz – Stadt der Moderne

Chemnitz2025 will den den Blick auf Ungesehenes richten: Auf die Ungesehenen der „stillen Mitte“. Auf die ungesehene Stadt, die ungesehenen europäischen Nachbarn, die ungesehenen Orte und Biografien, die ungesehenen Talente in jedem Einzelnen. Das Programm bezieht darüber hinaus viele andere ungesehene Städte oder Regionen in Europa ein, die ein starkes Statement für ein demokratisches Miteinander beisteuern und besonders sollen die Menschen gesehen werden, die mithelfen, eine weltoffene Gemeinschaft über Ländergrenzen hinweg zu leben.

Chemnitz Sachsen
Das Karl-Marx-Denkmal, der “Nischel”,  steht auch für die Brüche in der Chemnitzer Geschichte

Das Karl-Marx-Monument ist eine 7 Meter hohe und  vierzig Tonnen schwere Plastik, die den Kopf von Karl Marx stilisiert darstellt. Sie wurde nach einem Entwurf des sowjetischen Künstlers Lew Kerbel realisiert und 1971 eingeweiht. Es ist das bekannteste Wahrzeichen der Stadt Chemnitz und wird bestimmt im Rahmen von Kulturhauptstadt 2025 eine besondere Rolle spielen.

Chemnitz wird 2025 eine beeindruckende Gastgeberin sein, so verspricht die Stadtverwaltung in der heutigen Pressemitteilung. “Schon jetzt möchten wir besonders Macherinnen und Macher aus Hannover, Hildesheim, Magdeburg und Nürnberg einladen, dieses europäische Kulturhauptstadtjahr zu einem gemeinsamen zu machen.”

Neue Möglichkeiten für das kulturelle Leben

Barbara Klepsch, Sächsische Staatsministerin für Kultur und Tourismus: “Damit rückt eine starke Stadt mitten in Europa noch weiter in das Herz des Kontinents. Der Zuschlag ist eine Auszeichnung für die Kulturarbeit vor Ort und eröffnet neue Möglichkeiten für das kulturelle Leben. Hier ist es mir wichtig, dass wir auch die Umgebung von Chemnitz mitdenken. Als Schauplatz der Begegnung wird die Region zu einem zentralen Besuchermagneten im Freistaat Sachsen. Ich lade alle Kulturinteressierten aus Europa und darüber hinaus 2025 nach Chemnitz ein, um zu erleben, welche Reichtümer die Stadt zu bieten hat.”

Das Kaufhaus Schocken in Chemnitz von Erich Mendelsohn Foto: Weirauch
Das Kaufhaus Schocken in Chemnitz von Erich Mendelsohn Foto: Weirauch

 

Großes Konjunkturprogramm für Chemnitz

Der Weg zum europäischen Kulturhauptstadt-Jahr und darüber hinaus wird für Chemnitz ein großes Konjunkturprogramm. Wir werden einen enormen Schub im Tourismus erleben, neue Jobs entstehen, Löhne können steigen. Projektleiter Ferenc Csák: „Hinter allen fünf deutschen Kandidatenstädten liegen intensive Monate, die aufgrund der Covid-19-Pandemie auch einige ungeahnte Herausforderungen bereithielten. Ich denke, da haben alle Bewerbungsteams großartiges geleistet. Deshalb wünsche ich allen, dass sie die begonnenen Prozesse weiterführen können. Aber natürlich bin ich unglaublich froh, dass wir nun tatsächlich den Titel nach Chemnitz geholt haben und in den nächsten Jahren diesen spannenden Weg gehen können.“

Hier geht es zur Homepage der Kulturhauptstadt 2025 Chemnitz

Preiswert und gut übernachten im Hotel Biendo Chemnitz

Chemnitz Hotel Sachsen
Blick aus dem Biendo Chemnitz

 

Unsere letzten Besuch in Chemnitz waren

zur Industrieausstellung boom.

Chemnitz Sachsen Sächsisches Industriemuseum
Sächsisches Industriemuseum

zum Bauhaus-Jahr 2019 – Chemnitz als Stadt der Moderne.

zu m Besuch im Wohnhaus von Marianne Brandt

Das Wohnhaus von Marianne Brandt in Chemnitz
Das Wohnhaus von Marianne Brandt in Chemnitz

und

zur Bergparade 2018

Chemnitz Sachsen

Was ist eine Kulturhauptstadt ?

Der Titel „Kulturhauptstadt Europas“ wird jährlich von mindestens einer europäischen Stadt geführt. Mit Beschluss des Rates der Europäischen Union am 13. Juni 1985 wurde der Vorschlag der damaligen griechischen Kulturministerin Melina Mercouri umgesetzt. Dieser Vorschlag sah vor, jährlich eine europäische Kultur(haupt)stadt zu benennen, mit dem Ziel die europäische Integration zu stärken. Seit 2010 darf auch eine Stadt außerhalb der EU den ehrenwerten Titel tragen. Für Vorbereitung und Durchführung des Programms steht den Städten ein Budget von insgesamt 65,5 Millionen Euro zur Verfügung. Leeuwarden (Niederlande) und Valletta (Malta) waren „Kulturhauptstadt 2018“. Die erste europäische Kulturhauptstadt war 1985 Athen. 2020 fiel die Wahl auf Galway (Irland) und Rijeka (Kroatien).

einfachraus.eu hat in den letzten Jahren mehrere Kulturhauptstädte besucht.

Hier einige Beiträge zu

Matera- Kulturhauptstadt 2019

Leeuwarden (Niederlande) – Kulturhauptstadt 2018

Breslau/Wroclaw – Kulturhauptstadt 2016

Linz Kulturhauptstadt 2009

Kosice – Kulturhauptstaddt 2013

Athen Kulturhauptstadt 1985

Reise

Ausstellung über Bruno Taut in Amsterdam

Campagnebeeld_met_sponsoren_Bruno_Taut_De_fantasie_voorbij_Johan_WiericxFoto: Museum Het Schip

Noch bis zum 17. Januar 2021  zeigt das Amsterdamer Museum Het Schip die Ausstellung “Bruno Taut: An der Fantasie vorbei” über den berühmten deutschen Architekten und Stadtplaner. Zuletzt hatte ich im letzten Jahr über Bruno Taut bei einem Besuch in Magdeburg eine Menge erfahren.  Nun wird das Wirken von Bruno Taut auch in den Niederlanden vorgestellt. In dieser inspirierenden Ausstellung mit umfangreichem Begleitprogamm macht der Besucher Bekanntschaft mit der wunderbaren und farbenfrohen Welt des kreativen und einflussreichen Architekten, Stadtplaners und „Totalkünstler“, der in Deutschland, Japan und der Türkei arbeitete und eine besondere Verbindung zu den Niederlanden hatte. Vier von ihm entworfene Siedlungen in Berlin sind inzwischen UNESCO Weltkulturerbe.

Bruno Taut und die Niederlande

Reise

Orte der Moderne in Brandenburg

bundesschule Bernau

Zentrales Gebäude der brandenburgischen Bauhaus-Geschichte ist die Bundesschule des Allgemeinen Deutschen Gewerkschaftsbundes in Bernau, die 2017 UNESCO-Welterbe wurde. Auch namhafte Architekten wie Otto Haesler, Erich Mendelsohn sowie Bruno und Max Taut haben im Land Brandenburg gewirkt. 

Welche Bauhausdenkmale in Brandenburg sehenswert sind

Reise

Lifting für WuWa-Siedlung in Wrocław

BreslauDie Kuppel der Jahrhunderthalle Foto: Weirauch

Die in der Tradition des Bauhauses entstandene Siedlung „Wohnung und Werkraum“ (WuWa) in Wrocław (Breslau) wurde für umgerechnet rund 2,5 Millionen Euro erneuert. Fassaden wurden in ihren ursprünglichen Zustand zurückversetzt, Gehwege, Straßenlaternen, Plätze und Grünflächen aufgefrischt. Neu aufgestellt wurden Bänke mit Infos zu den jeweiligen Gebäuden, ihren Architekten und früheren Bewohnern. Ganz neu ist ein mehrere Tonnen schweres Stahlmodell der Siedlung, das im Park vor dem Sitz der Niederschlesischen Architektenkammer aufgestellt wurde. Bereits 2019 eröffnete im ehemaligen Kiosk an der ul. Tramwajowa das WuWa-Café. In dem charakteristischen runden Pavillon erhalten Interessierte Infomaterialien über die Geschichte der Siedlung vor und nach dem Zweiten Weltkrieg und können Führungen buchen.

Lifting für WuWa-Siedlung in Wrocław 

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