Bauhaus

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Sehenswert: Neues Bauhaus-Museum Weimar

Blick in den Ausstellungssbereich “Mies van der Rohe” Blick in den Ausstellungssbereich “Mies van der Rohe” Foto: Klassik Stiftung Weimar

Das Kleinod Weimar, Kulturhauptstadt Europas von 1999, ist um eine weitere Perle bereichert worden – den Neubau des Bauhaus-Museums. So  begrüßenswert es selbst Kritiker des Neubaus finden, dass das 1919 in Weimar gegründete Bauhaus endlich einen sehenswerten Museums-Neubau hat – so umstritten wird dessen Architektur und Platzierung direkt am Eingang zur Innenstadt eingeschätzt. „Steckt die Seele des Bauhauses wirklich in diesem Klotz?“, fragt beispielsweise die Springer-Zeitung „Welt“. Ablehnend äußern sich auch viele Einwohner der Stadt.

Aber das ist keineswegs gerechtfertigt, und deshalb muss diesem Negativismus energisch widersprochen werden – etwa mit dieser Feststellung: Dieses Bauhaus-Museum ist eine Perle – und die bereichert das Kleinod Weimar!

Der Fundus dieses Museums ist einmalig, denn es handelt sich in Weimar um die weltweit älteste Sammlung von Werkstattarbeiten und Ideen des Bauhauses,  mit inzwischen 13 000 Objekten. Bauhaus-Gründer Walter Gropius hat diese grandiose Sammlung gleich zu Beginn, also in den frühen 20er Jahren, begonnen.

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Bernburg – charmante Stadt an der Saale

Bernburg

Heute will ich euch eine Stadt vorstellen, die lange im Dornröschenschlaf lag. Zumindest aus Sicht der Berliner. Obwohl sie eine schöne und berühmte Stadt ist: Bernburg in Sachsen-Anhalt. Knapp 34.000 Einwohner können mit Recht behaupten: „In Bernburg (Saale) lässt es sich gut leben.“ Das Schloss, die Saale, die Nähe zum Harz und viel mehr lockt Menschen in unsere schöne Stadt. Bernburg, Kreisstadt des Salzlandkreises, kann auf eine über 1050-jährige Geschichte verweisen. Von ihrer einstigen Bedeutung als Residenzstadt der Fürsten zu Anhalt-Bernburg künden weithin sichtbar das gewaltige Schloss mit Eulenspiegelturm und Schlosskirche samt Fürstengruft, aber auch das prächtige Neorenaissance-Rathaus und eine liebevoll sanierte Altstadt sowie Sehenswürdigkeiten rechts und links der Saale. Einen schönen Rundumblick über Bernburg und die umgebende Auenlandschaft des Saaletals bietet der Keßlerturm.

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Überraschend: Magdeburg und die Moderne

MagdeburgDie stadthalle gilt als Hauptwerk der klassischen Moderne, Foto: Weirauch

Von Berlin ist es nicht weit bis Magdeburg: rund 1,5 Stunden von Berlin aus mit dem Zug. Und doch runzeln manche immer wieder die Stirn, wenn ich ihnen Magdeburg als Reiseziel empfehle.Die Landeshauptstadt von Sachsen – Anhalt ist mehr als Otto und Straße der Romanik mit dem Dom.  Darüber haben wir hier schon oft berichtet. Aber Bauhaus und Moderne in Magdeburg ? Es ist eine Überraschung.

MD_Dom mit dem Hundertwasserbau Die Grüne Zitadelle©Magdeburg Marketing, Andreas Lander
Dom mit dem Hundertwasserbau Die Grüne Zitadelle©Magdeburg Marketing, Andreas Lander

Grand Tour der Moderne

Wir sind unterwegs auf der bundesweiten Grand Tour der Moderne. Sie führt auf einer eigens konzipierten Route durch die Geschichte der Moderne in Deutschland. 100 Orte vereinen sich hier mit einer Vielzahl spektakulärer, spannender und über die Zeiten erhalten gebliebener Gebäude. Dabei ist unter den für das Bauhausjubiläum besonders relevanten Bauten der 1920er Jahre Sachsen – Anhalt  so stark vertreten wie kein anderes. So zeichnet sich ein Bild von Sachsen-Anhalt als dem Land der Moderne. Diesmal geht es aber nicht nach Dessau, wo das Bauhaus wie eine Inkunabel bewundert wird.

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Quedlinburg – Sehenswerte Schau zu Lyonel Feininger

Quedlinburg

Eine sehenswerte Ausstellung ist derzeit in der Feiniger Galerie in Quedlinburg zu sehen. Die Ausstellung unternimmt erstmals den Versuch, den künstlerischen Aufbruch der Moderne am Beispiel eineQuedlinburg – Sehenswerte Schau zu Lyonel Feiningerr Künstlerfamilie sichtbar zu machen. Erinnern wir uns: s der Maler und Bauhaus-Meister Lyonel Feininger in die USA zurückkehrte, weil seine Werke von den Nationalsozialisten als „entartet“ diffamiert worden waren, übergab er einige seiner Arbeiten an den Quedlinburger Kunstsammler Dr. Hermann Klumpp, der sie in seiner Heimatstadt Quedlinburg verborgen hielt. Etwa 40 Exponaten sind heute in der Lyonel-Feininger-Galerie zu sehen.

Die Schau in der Feininger-Galerie in Quedlinburg nimmt die musisch-künstlerisch hoch begabte Familie in den Blick. So wird beispielsweise gezeigt, welchen Anteil Gattin Julia am Erfolg des späteren Bauhaus-Meisters hatte. Galerie-Direktor Michael Freitag recherchierte, bei eBay ersteigerte er Fotos von Feiningers Tochter Lore aus erster Ehe. Arbeiten von ihr sind erstmals zu sehen, im großen “Familienbild”.

Michael Freitag ist der Chef der Feininger-Galerie in Quedlinburg , Foto: Weirauch
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Ein Schwimmbad unter dem Kirchsaal

Blick in das Schwimmbad im Mutterhaus in Elbingerode Foto: WeirauchBlick in das Schwimmbad im Mutterhaus in Elbingerode Foto: Weirauch

Wie oft waren wir in den letzten Jahren schon im Harz. Auch durch Elbingerode sind wir dabei gefahren. Aber von diesem Kleinod der Moderne in Elbingerode haben wir nichts mitbekommen beim Durchfahren mit dem Auto. Die Schmalspurbahn (HSB) und das nahe Besucherbergwerk hatten uns interessiert. Aber die Moderne? Auch die gibt es im Harz und zwar im kleinen Ort Elbingerode am Übergang der Hochebene des Unterharzes zum bergigen Oberharz: das Hauptgebäude des Diakonissen-Mutterhauses. einfachraus.eu war jetzt dort auf einer Tour zu meist unbekannten Orten der Moderne in Sachsen-Anhalt.

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Leipzig feiert 100 Jahre Bauhaus

Leipzig - Grassi (24)

Auch in Leipzig wird 2019 das 100-jährige Jubiläum der Bauhaus-Architektur gefeiert. Die architektonischen Meisterwerke der 1920er und 1930er Jahre werden anhand von thematischen Ausstellungen sowie der Möglichkeit, sich selbst auf die Spuren des Bauhaus in Leipzig zu begeben, gewürdigt. Einfachraus.eu hat sich in Leipzig umgesehen. Hier eine Zusammenfassung.

Die Spuren des Bauhaus in Leipzig

Auch die Leipziger Bauhaus-Architekten bündelten sowohl ihre individuellen Erlebnisse der Kriegs- und Nachkriegsjahre als auch Beispiele aus ihrem künstlerischen Umfeld in ihrer Arbeit. Stadtbaurat James Bühring nahm sich die Klinkerarchitektur als Vorbild für seine architektonischen Vorhaben in Leipzig, die vor allem dekorative Inspiration verkörperte. Daraus entstand gemeinsam mit den expressiven Konturen des art Déco eine Stilfusion, die im Volksmund „Zackenstil“ genannt wurde. Auch der Leipziger Stadtbaurat Hubert Ritter war von dieser Fusion der Stilrichtungen beeindruckt und bezog sie in den Entwurf für den Bau des Grassimuseums und die Gestaltung der eindrucksvollen „Pfeilerhalle“ ein.

Blick in die Pfeilerhalle des Grassimuseums in Leipzig
Blick in die Pfeilerhalle des Grassimuseums in Leipzig