Apulien

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Wintertourismus im Salento

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Apulien ist eine Reise wert. Auch im Winter ? Ja, ich habe mich davon überzeugt. Im Januar war ich dort. Es war nicht sehr warm, aber mit  um die 10 Grad Celsius schon bedeutend wärmer als im kalten Deutschland.

Vom Erlebnistourismus bis zur Entdeckung der Meisterwerke der byzantinischen Kunst, vom Meer bis zu den noch heute gesprochenen antiken Sprachen, beispielsweise das Griko im Salento und das Arbërishtin der Provinz Tarent. Wir wohnten im kleinen Ort Carpignano Salentino in Apulien und lernten hilfsbereite, kulturinteressierte und überaus freundliche Menschen kennen.

Carpignano Salentino in Apulien

Vorzüglich wurden wir von Carmen Mancarella, der engagierten Chefin der Tourismuszeitschrift über die mediterrane Kultur “Spiagge” www.mediterraneantourism.it, betreut. Sie gilt als gute Seele des Salento. Der Bürgermeister von Carpignano Salentino, Paolo Fiorillo : “Unsere Region hat genügend Attraktionen, um ausländische Touristen anzuziehen, da sie reich an Geschichte, Kunst und Kultur ist. Die Liebe der Deutschen zum Kulturtourismus ist bekannt. Wir dürfen den deutschen Professor Rohlfs nicht vergessen, der bedeutendste Forscher unserer Krypta, die “Cappella Sistina dell´Arte Bizantina” (Sixtinische Kapelle der byzantinischen Kunst) genannt wird. Und wir haben eine Vielzahl an hochwertigen Ressourcen, um immer mehr Touristen auch in der Nebensaison und im Winter anzulocken.”

Die Tourismusassessorin Lucia Antonazzo sagt: “Mit Hilfe der Mibact Fonds hat die Gemeinschaft von Carpignano Salentino ihr touristisches und kulturelles Angebot bereichern können: die Fundstücke des neuen archäologischen Museums Musarca zeigen, wie unsere Ortschaft schon in der Prähistorie bewohnt war.

Wir werden auch der Ölherstellung etwas Zeit widmen, da wir deutlich machen möchten, dass wir noch qualitativ hochwertiges, natives Olivenöl von gesunden Olivenbäumen herstellen und dass die Xylella, das Feuerbakterium, entgegen der europäischen und internationalen Meinung unser Produktionssystem nicht geschädigt hat.”

Die unterirdische Verarbeitung von Oliven ist eine Touristenattraktion Foto: Weirauch
Die unterirdische Verarbeitung von Oliven ist eine Touristenattraktion Foto: Weirauch

Apulien, das Land der Begegnungen und der Kulturen: vom Griko des Salents zum Arbërisht der Murge und Gravine. Erlebnistourismus: die Olivenernte und die Herstellung nativen Olivenöls.

Auf dem Besuchsprogramm standen Melpignano, wo jedes Jahr die bekannte “Notte della Taranta” stattfindet.

In Melpignano findet jährlich das berühmte Festival “Notte della aranta” statt. Foto: Weirauch
In Melpignano findet jährlich das berühmte Festival “Notte della aranta” statt. Foto: Weirauch

In San Marzano, im Herzen des Primitivo d.o.p., erlebten wir eine Weinprobe des guten “Primitivo di Manduria” im Weinkeller von Manduria.

stattfinden. Großer Wert wird vor Allem auf die Tradition der Olivenernte und auf die Herstellung des nativen Olivenöls gerichtet.

Der höhepunkt de Reise war der Besuch der Ausgrabungsstätte in Roca Vecchia, wo sich das schönste Naturbad der Welt befindet, die sogenannte “Poesia”. Es wurde von den Lesern und Journalisten des National Geographic als schönstes Naturbad der Welt gewählt.

Hier berichtete Archäologe Niko Scarano über die letzten Entdeckungen. Roca Vecchia, eine reiche und wichtige antike Stadt, die aufs Mittelmeer blickt.

Hier meine Beiträge zu vergangenen Besuchen in Apulien.

Hier der Bericht zu Roca Vecchia.

https://www.facebook.com/RocaArchaeologicalProject/photos/pcb.1964917563746314/1964906723747398/?type=3&theater
Facebookseite von RocaArchaeologicalProject

Tipps für Salento finden Sie hier.

und hier weitere Informationen zu Apulien / Puglia, eine sehr interessante Seite.

Übernachtung: preiswert & gut im B & B Arcona in Serrano

Der Ort Carpignano Salentino stellt sich hier vor.

Ich empfehle den vorzüglich recherchierten Reiseführer von Andreas Haller, erschienen im Michael Müller Verlag

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Apulien: gutes Essen – Grundlage für wahres Glück

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Essen und Trinken werden in Apulien groß geschrieben. Vier bis fünf Gänge sind Pflicht. Dabei kommen zahlreiche regionale Spezialitäten auf den Tisch. ebenso gibt es dazu tolle Weine, aromatisches Olivenöl und leckere, vielfältige Desserts, ob Eis oder Küchlein oder roher Fenchel mit Orangen … Alles schmeckt gut und ist größtenteils handgemacht. Man nimmt sich viel Zeit zum Essen, meist beginnt der Schmaus erst gegen 21 Uhr.

Apulien und hier der Salento, das fruchtbare Land zwischen zwei Meeren, hat bis heute keinen Nahrungsmangel aufkommen lassen. Die weite Tiefebene des Tavoliere di Foggia liefert Getreide für Pasta und Brot, aus dem Murgia-Hochland kommen Fleisch, Wurst und Käse, die Adria und das Ionische Meer liefern den frischen Fisch und die Krustentiere. Obst-, Gemüse- und Weinanbaugebiete sind unerschöpfliche Vorratskammern in der Landwirtschaft.

Die großen Olivenbäume bringen eine reiche Ernte und das kalt gepresste Öl ist von guter Qualität. Das konnten wir auch im letzten Jahr während unserer Reise nach Apulien erleben.

Einfache Hausmannskost – ohne großen Schnick-Schnack – auch „cucina povera“ (arme Küche) genannt – steht in Apulien auf der Speisekarte. Fertiggerichte wird man hier kaum finden.

Alle Zutaten sind frisch, möglichst vom Markt oder auf der eigenen Scholle angebaut und geerntet. Die Jahreszeit und das jeweilige Angebot bestimmen, was auf den Teller kommt. Und die leckere Pasta, der Nudelteig, entsteht vorwiegend in Heimarbeit. Jeder Koch oder jede Köchin ist am Urteil des Gastes interessiert, nicht selten wird nachgefragt, wie die Pasta geschmeckt hat.

Zu den bekanntesten Nudelsorten Apuliens gehören die Orecchietto (Öhrchen) und die fusilli (Spiralen). Dazu gibt es meist eine aus frischen Tomaten mit Basilikum und Knoblauch zubereitete wunderbare Tomatensoße. Die Nudeln müssen darin „schwimmen“. Dazu gibt es viel Gemüse, exquisite Gerichte mit Chicorée, Brokoli, Blumenkohl, Auberginen, Zucchini, Saubohnen, Kartoffeln, Wiesenpilzen und Feldspargel. Die beliebten Saubohnen kommen mit Chicorée auf den Tisch, als Püree oder mit Pasta kombiniert.

Das ideale Kraut zum Würzen der Bohnen ist der finoccietto sevatico, der wilde Fenchel, der vor allem in den Olivenhainen wächst. Die einst weit verbreiteten wild wachsenden Zwiebeln (lampascioni) schmecken leicht bitter und sind ein Genuss. Roh, oft auch in Olivenöl getunkt, werden gern Sellerie und Fenchel gegessen. Uns schmeckten die wunderbar saftigen Mandarinen dazu sehr gut.

Zu den beliebtesten Fleischsorten zählen Lamm-, Wild- und  Pferdefleisch. Gnumirieddis sind beispielsweise Rouladen aus Innereien vom Lamm.
Fischsuppen, variantenreiche Tintenfischgerichte, sowie Nudeln oder Reis mit Muscheln findet man ebenso wie Goldbrassen auf der Speisekarte. Fischgeschäfte oder Fischmärkte gibt fast es in jedem Ort, beispielsweise in Copertino oder auch in Porto Cesareo.

Fisch kommt in Apulien frisch vom Fischmarkt
Fisch kommt in Apulien frisch vom Fischmarkt, so aus Porto Cesareo

Typische einheimische Käsesorten erlebten wir viele. Ricotta fresca ist beispielsweise ein quarkähnlicher Frischkäse, die burrata ein kugelförmiger Weichkäse mit Butterkern ist sehr lecker. Dazu wird apulisches Brot als helles und dunkles pane gereicht. Es gibt es in  unzähligen lokalen Variationen. Taralli heißen die allgegenwärtigen würzigen Hartgebäckkringel.

Primitivo und andere Weine

Zum guten Essen gehören auch in Apulien vorzügliche DOC-Weine. Bekannt sind die kräftigen, vollen Rotweine aus Rebsorten wie Primitivo  sowie Negroamaro von der Azienda Vitivinicola Marulli, Apollonio oder Conti Zecca im Salento. Heiße Sommer und Fischspezialitäten verlangen nach Weißwein. Geschätzt werden Mrndola Fiano von Conti Zecca, Verdeca und Bianco Locorotondo und andere Weine.

Sehr gut gegessen haben wir u.a. hier:

Raffiniertes kulinarisches Erlebnis in geschichtsträchtiger Umgebung erleben Sie in einem imposanten Gewölbekeller aus Tuffstein, in dem vor großen alten Eichenfässern, auf weißem Mobilar das Essen zum Event wird. Bodenständige Küche in Verbindung mit den Weinen aus dem fruchtbaren Tal  Valle della Cupa zwischen Lecce, Monteroni, San Pietro in Lama und Lequile gelegen, bilden die Grundlage einer sehr guten abwechslungsreichen apulischen Gastronomie:

APOLLONIO
Casa Vinicola s.r.l.
Via San Pietro in Lama, 7
73047 Monteroni di Lecce
www.apolloniovini.it

International erfolgreich: Antonio Massimiliano Apollonio
International erfolgreich: Antonio Massimiliano Apollonio

Malcandrino
Strada Provinciale Lecce/Monteroni (500 m dopo Ecotekne)
Tel. 0832 3423124240
www.malcandrino.it

Eine kreative Küche zwischen Vergangenheit und Gegenwart, Avantgarde und Tradition, finden Sie hier:

Restaurant La Corte
Stadtstraße dell’Olmo 5, 73043 Copertino
Tel. +39 351 1227803
www.lacorteneisalento.it

Ein junges Küchenteam unter Marco Monaco bietet gemäß ihres Mottos „Gutes Essen ist die Grundlage für wahres Glück“ bodenständige Küche mit experimenteller Note, leicht und lecker, gut zubereiteten Fisch nach alter traditioneller Art im brandneuen „Flaggschiff“ der lokalen Lebensmittel- und Weinproduktion finden Sie hier:

Einer von drei Chefs vom Risto & Pizza Maresca in Carmiano ist Emanuelle Verdoscia

Restaurant Maresca
Inh. Emanuele Verdoscia, Daniele Ianne und Andrea Ruggio
Strada Provinciale 224, Magliano-Arnesano, 73010 Arnesano
Via Vecchia Carmiano – Arnesano
all’interno di Villa Maresca
Tel. 0389 85490 83
www.marescaristorante.it

Leckere Fischgerichte gibt es hier:
Sapori di mare del Salento
Inh. Manuel Macchia
Via Roma 170, Carmiano
Tel. 0832 604318
www.saporidimaredelsalento.com

Hier gibt es süße Leckereien:

Guiseppe Perrone, einer der besten Patisseurs in Apulien
Guiseppe Perrone, einer der besten Patisseurs in Apulien

Galeteria Caffertteria Perrone
Inh. Guiseppe Perrone
Via Immacolata n. 44, 73041 Carmiano (Lecce)
www.pasticceriaperrone@yahoo.it

Hier mehr Informationen

Zu den Sehenswürdigkeiten in Apulien.

Tipps für Salento finden Sie hier.

und hier weitere Informationen zu Apulien / Puglia, eine sehr interessante Seite.

Die Reise erfolgte auf Einladung der Europäischen Union, Apulien (Ministerium für Tourismus und Kultur), Pugliapromozione (Verband der Region Union 3) und dem Tourismus- u. Kulturmagazin Spiagge nach Apulien reisen. Danke anCarmen Mancarella, eine unermüdliche Botschafterin for Puglia and Salento.

Buchtipp: ein sehr aktueller und überaus kenntnisreicher Reiseführer zu Apulien aus dem Michael-Müller-Verlag:

Reiseführer    Apulien

Andreas Haller  Michael Müller Verlag, 420 Seiten + her­aus­nehm­bare Karte (1:450.000), farbig, 194 Fotos,  ISBN 978-3-95654-410-1

21,90 EUR (D),  Buch: 9. Auflage 2018

zu bestellen auch hier: https://www.michael-mueller-verlag.de/de/reisefuehrer/italien/apulien/index.html

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Copertino – Stadt des fliegenden Heiligen

Apulien-18 (169)

Eine weitere Station der Reise durch Apulien im November 2018 war Copertino. Copertino ist die größte selbstständige Gemeinde in der Provinz Lecce. Die Kleinstadt ist umgeben von Weinplantagen mit ihren Destillerien, Gemüsefeldern, großen alten Olivenhainen, kleinen Zypressen- und Pinienwäldchen. Soviel verrät Wikipedia. In der Stadtmitte zieht das mächtige Castello die Touristen in seinen Bann. Die Festung wurde zwischen 1535 und 1540 auf den Mauern mittelalterlichr Vorgängerbauten errichtet. Blickfang auf der Piazza Castello vor dem Eingang zur Festung ist die 1430 erbaute und 1754 barockisierte Porta di San Guiseppe mit der Statue des Heiligen Franziskus.

An die Festung schließt sich der historische Stadtkern mit der Stiftskirche Madonna delle Nevi (Chiesa Matrice) an.

Aus Copertino stammt auch der 1767 heilig gesprochene Franziskanermönch Guiseppe Desa alias San Guiseppe (1603-1663), der über die Fähigkeit der Levitation verfügt haben soll. Die Gabe, ohne technische Hilfsmittel fliegen zu können, machte ihn zum Schutzpatron der Flieger. Heute vermarktet sich Copertino geschickt mit dem Slogan „Stadt des fliegenden Heiligen“. Gegenüber seinem Geburtshaus wurde ihm in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts das barocke Santuario di San Giuseppe erbaut. Jedes Jahr am 18. September beleben Wallfahrer den kleinen Ort Copertino in der Nähe der Barockstadt Lecce in Apulien, ganz im Süden von Italien. An diesem Tag pilgern Hunderte Menschen in stiller Andacht in die Wallfahrtskirche.

Der 18. September  1603 gilt als der Geburtstag des Heiligen der katholischen Kirche. Als Giuseppe Desa geboren, erlangte der Franziskanermönch, da er übersinnliche Fähigkeiten und Gaben besaß.so gilt er als Heiliger der Flieger.

Geburtsurkunde für Josef von Copertino
Geburtsurkunde für Josef von Copertino

Die Chronisten berichten unter anderem über die fliegerischen Fähigkeiten: „Am 4. Oktober 1630, während der Feiern zum Fest von Franziskus, geschah es, dass Josef bis auf die Höhe der Kanzel angehoben wurde und den Atem einer anderen Dimension, der himmlischen Luft, verspürte. Der ekstatische Flug brachte die Fähigkeit mit sich, ins Innerste der vor ihm Stehenden zu blicken und sich mit Tieren zu verständigen. Dies zog Menschen an, die ihn berührten, um Heilung, Hilfe, Trost oder Verständnis zu finden.“

Anstelle seines Geburtshauses entstand die Gedenkkapelle an der Kirche, in der sein Herz aufbewahrt wird.  Guiseppe soll Schuhmacher gelernt haben. Noch heute kann man dem Schuhmacher gegenüber seinem Geburtshaus bei seiner Arbeit zuschauen.

Gegenüber der Kirche kann man Schuhmacher bei ihrem Handwerk beobachten. Weit geöffneten Türen laden zum Zugucken ein.
Gegenüber der Kirche kann man Schuhmacher bei ihrem Handwerk beobachten. Weit geöffneten Türen laden zum Zugucken ein.

Wichtigstes Exportgut der Gegend ist heute neben den Oliven der Wein. Angebaut und gekeltert werden vor allem roter Negroamaro sowie – als Rosato, Rosso und Rosso Reserva – der berühmte Copertino DOC.

Wir besuchten das ökologisch arbeitende Bio-Weingut
Azienda Vitivinicola Marulli
Via Grottella 155
73043 Copertino
www.vinimarulli.com

Die Reise erfolgte auf Einladung der Europäischen Union, Apulien (Ministerium für Tourismus und Kultur), Pugliapromozione (Verband der Region Union 3) und dem Tourismus- u. Kulturmagazin Spiagge nach Apulien reisen. Danke anCarmen Mancarella, eine unermüdliche Botschafterin for Puglia and Salento.

Traumhaftes Porto Cesareo

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Traumhaftes Porto Cesareo

Apulien (26)

 Einen besseren Ausgangspunkt für unsere herbstliche Reise konnten wir nicht haben.  Porto Cesareo: das weitläufig angelegte Städtchen erstreckt sich auf einer Landzunge, begrenzt von zwei Buchten, von denen die südliche fast eine Lagune bildet. Die vorgelagerten Badeinseln, die man auch watend und schwimmend erreichen kann, gehören zum vor 20 Jahren erklärten Küstenschutzgebiet “Area Marina Protetta Porto Cesareo”. Die Ortschaft selbst ist nur von bescheidener Schönheit, die Küste hingegen gehört zu den schönsten Apuliens. Der Meinung von Andreas Haller in seinem gründlich recherchierten Reiseführer “Apulien” (Michael Müller Verlag) können wir uns anschließen.

Porto Cesareo lebt vom Tourismus und vom Fischfang. In den unter Naturschutz stehenden Buchten gedeiht eine üppige Meeresflora, die einen schier unerschöpflichen Fischreichtum begünstigt. Die mit den Karpfen verwandten Barben, die man hier hauptsächlich fängt, werden bis in die Nachbarprovinzen exportiert.  Romantisch zeigt sich Porto Cesareo am breiten Hafenkai. In den Abendstunden herrscht hier ein reges Treiben. Fischerboote sind unterwegs, der Blick auf die vorgelagerten Badeinseln erfreut das Auge, gute Fischrestaurants laden ein, und auch das Eis schmeckt lecker. Ganz unbeeindruckt vom lebhaften Treiben zeigt sich der massive Küstenwachturm Torre Cesareo, der im 16. Jahrhundert auf Befehl von Kaiser Karl V. errichtet wurde.

Im hinteren Ortsteil, wenige Schritte von der nördlichen Uferpromenade entfernt, präsentiert ein kleines Meeresmuseum eine umfangreiche Muschelsammlung und zahlreiche Flora- und Faunakuriositäten aus dem Ionischen Meer.

Einer von mehreren Küstenwactürmen in Porto Cesario
Einer von mehreren Küstenwachtürmen in Porto Cesario

Informationen
Informationsbüro am südlichen Ende der Uferstraße am Weltkriegsdenkam
Piazzale Gasperi, Port Cesareo
Tel. 0833 569086
Öffnungszeiten: Juni bis Anfang September: 9-12 und 17-20 Uhr

Hier übernachtet man gut:

Conchiglia Azzurra Resort & Spa
Via del Bacini 1, 73010 Porto Cesareo
Tel. +39 0833 566311
www.conchigliazzurra.com
info@conchigliazzurra.com

Das Hotel ist ca. 800 Meter vom Zentrum von Porto Cesareo entfernt. Um an das Meer zu kommen, muss man nur die Straße vor dem Hotel überqueren. Das Hotel ist im mediterranen Stil eingerichtet. Der Service ist gut.

Museo di Biologia Marina „Pietro Parenzan“
http://museobiologiamarina.unisalento.it

Die Reise erfolgte auf Einladung der Europäischen Union, Apulien (Ministerium für Tourismus und Kultur), Pugliapromozione (Verband der Region Union 3) und dem Tourismus- u. Kulturmagazin Spiagge nach Apulien reisen. Danke anCarmen Mancarella, eine unermüdliche Botschafterin for Puglia and Salento.

Buchtipp: ein sehr aktueller und überaus kenntnisreicher Reiseführer zu Apulien aus dem Michael-Müller-Verlag:

Andreas Haller: Reiseführer  Apulien, Michael Müller Verlag, 420 Seiten + her­aus­nehm­bare Karte (1:450.000), farbig, 194 Fotos, ISBN 978-3-95654-410-1,  21,90 EUR , hier geht es zum _Verlag Michael Müller.

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Olivenöl und seine Herstellung in Apulien

Capricica di Lecce (8)Dr. Pantaleo Greco in der unterirdischen Ölmühle Foto: Weirauch

Besser kann man die Geschichte der Olivenverarbeitung nicht erklären. Und das ganz plastisch. Dr. Panteleo Greco steht in der unterirdischen Ölmühle unter der Via Matteotti in der kleinen Stadt Caprarica di Lecce in Apulien und zeigt auf einen Bogen aus Sandstein. Darauf ist die Jahreszahl 1835 eingemeißelt. Aus dieser Zeit stammt die unterirdische Ölpresse zur Herstellung des kostbaren Olivenöls. Einfühlsam berichtet er, wie die Menschen fast ein halbes Jahr, von der Olivenernte im Herbst bis zum Frühjahr, in der unterirdischen Mühle lebten. Mitsamt den Eseln, die den Göpel zum Antrieb der schweren Mühlsteine bewegten. Es ist eine Geschichte der Arbeit, die von Licht und Schatten erzählt. die Esel liefen tagelang im Kreis, sie wurden danach geschlachtet. Vergleichbar den Pferden in Kohle- oder Kupferminen.

Neben spannenden Details der Technikgeschichte verweist Dr. Pantaleo Greco auf regionale Kunstwerke. Die horizontalen und parallelen Linien, die die Wände bedecken. Er bezeichnet die damals hier tätigen Menschen als unbewusste Schöpfer einer regionalen Kunst. Es lohnt genau hinzuschauen. Die Kellerräume, sie haben immer die gleiche Temperatur von 218 Grad, strahlen fast eine surreale Atmosphäre aus, in der sich Arbeit und Stille, Alltag und Leiden vermischen.

Blick in den aus Sandstein gehauenenen Raum der einstigen Ölmühle Foto: Weirauch
Blick in den aus Sandstein gehauenenen Raum der einstigen Ölmühle Foto: Weirauch

Keine 100 Meter weiter öffnet der Dottore das firmeneigene Museum, das sich im Gutshaus befindet. Direkt neben der heute modernen Olivenverarbeitung seiner Familie.

 

Wir kommen aus dem Staunen nicht mehr heraus, wenn er über die Vielfalt der Olivenverabeitung erzählt. Heute dauert die Kampagne vom Abernten der Olivenbäume bis zum Abfüllen der Flaschen nur wenige Wochen, von Oktober bis Ostern.  Die Familie besitzt rund 5000 Hektar mit 70.000 Olivenbäumen und stellt 100 Tonnen des begehrten Bio – Olivenöls her. Früher, so erzählt der junge Mann, war das Olivenöl so wertvoll wie Gold. Es wurde vor allem als Lampenöl genutzt.

Dr. Pantaleo Greco erläutert die moderne Olivenölpresse Foto: Weirauch
Dr. Pantaleo Greco erläutert die moderne Olivenölpresse Foto: Weirauch

Nicht nur in Italien begehrt ist das Olivenöl von der Azienda Agricola Foto: Weirauch
Nicht nur in Italien begehrt ist das Olivenöl “Nachiro” von der Azienda Agricola Foto: Weirauch

Warum blieben die Arbeiter so lange in der unterirdischen Ölmühle ? Auch dafür gibt es eine Erklärung: „Wegen der gleichbleibenden Temperatur, das kam der Ölherstellung zugute.“ Mehr über den liebenswerten Ort Caprarica di Lecce nahe des Adriatischen Meeres gibt es demnächst hier.

Die knorrigen teils Tausende Jahre alten Olivenbäume wachsen vor allem im Salento auf großen Flächen. Zahlreiche Masserien, dassind die befestigten Landgüter, sind stolz auf ihre eigene Ölmühle. Auch die Masseria Stali am Rand von Carprarica di Lecce, in der wir einige Tage wohnten, verfügt über eine eigene Olivenölpresse und Olivenölverarbeitung.

Olivenbäume mit dem für Apulien typischen Trulli
Olivenbäume mit dem für Apulien typischen Trulli

Seit Jahren beschäftigen sich die Olivenbauern mit dem Problem der Feuerbakterium (Xylella fastidiosa). Das aus Nord- und Lateinamerika 2013 eingeschleppte Bakterium wird von Zikaden verbreitet und vernichtet Oliven- und Oleanderbäume, indem es ihren Wasserhaushalt blockiert. Um den Erhalt der Olivenkulturen kämpft man bis heute u.a. mit der Rodung befallener Bäume und Anpflanzung resistenter Sorten. Oliven sind schließlich ein Grundnahrungsmittel, nicht nur zu Öl gepresst, auch eingelegt, beispielsweise  mit Minze und Knoblauch. so trafen wir den Bürgermeister von Caprarica mit einigen der Olivenproduzenten auf einer Konferenz in Lecce.

Dr. Pantaleo Greco von der Azienda Agricola spricht auf der Konferenz in Lecce Foto: Weirauch
Dr. Pantaleo Greco von der Azienda Agricola spricht auf der Konferenz in Lecce Foto: Weirauch

Informationen Azienda Agricola

Wie kommt man nach Apulien ?

mit dem Flugzeug  (u.a. Allitalia, Ryanair) von verschiedenen deutschen Flughäfen , so von Berlin Schönefeld, bis Flughafen Bari und Brindisi und weiter mit Auto. Von Berlin Tegel fliegt Eurowings bis Brindisi.

Weitere Infos unter: https://www.mediterraneantourism.it/site/en/

Hier weitere Beiträge über den Salento.

Und hier eine Zusammenschau der wichtigsten Sehenswürdigkeiten.

Der berühmte "Triumphbogen" nahe Roca Vecchia Foto: Weirauch
Der berühmte “Triumphbogen” nahe Roca Vecchia Foto: Weirauch

Auch mit der Eisenbahn kommt man in den Salento. Tipp von Günter Knackfuss, der mit dem Zug nach Brindisi und weiter mit dem Auto nach Carparaica di Lecce fuhr:

Wir wurden von der Region Salento und Carparica di Lecce zu der Informationsreise nach Apulien eingeladen.

Eine der berühmtesten archäologischen Ausgrabungsstätten bedindet sich nahe  Melendugno am Strand von in Rocca Vecchia.

Buchtipp

https://www.michael-mueller-verlag.de/de/reisefuehrer/italien/apulien/index.html

  • Reiseführer
    Apulien
  • Andreas Haller
  • Michael Müller Verlag, 420 Seiten + her­aus­nehm­bare Karte (1:450.000), farbig, 194 Fotos
    ISBN 978-3-95654-410-1
    21,90 EUR (D)
Tipps

Apulien auf der ITB in Berlin

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Über touristische Angebote wollen die kleinen Städte und Vereine auf der ITB informieren. Zu den Teilnehmern gehören Melendugno, Caprarica, Ceglie Messapica, der Verein Oltrevento von Castro mit dem Castro Wine Festival, der lokale Verkehrsverein von Oria mit dem Torneo dei Rioni (Turnier der Stadtviertel), der Park Kalos und das Archeodrome des Salento.

Apulien auf der ITB in Berlin

Sie wollen emotionale Reisen durch die Landschaften, die Musik, die Kultur, die Unterhaltung und die typischen Erzeugnisse des Salento zu fördern.

Die Mez­zo­gior­no-Re­gi­on im äu­ßers­ten Süd­os­ten des ita­lie­ni­schen Stie­fels hat fast  800 Küs­ten­ki­lo­me­ter an zwei Mee­ren. Es ist eine viel­schich­tige und ab­wechs­lungs­reiche Landschaft. Dazu gehören die Ebene der Ta­vo­lie­re um Fog­gia bis zum fel­si­gen, im In­nern über 1.000 Meter hohen Gar­ga­no, dem Sporn des Stie­fels, oder der lang ge­zo­ge­nen Stie­fel­fer­se, dem Sa­len­to,. Und dort waren wir im Januar zu Gast. Gern würde ich einmal Ba­de­ur­laub an den wei­ßen Sand­strän­den des Gar­ga­no machen,  Lecce bummeln und viel Ge­schich­te in Cas­tel del Monte.erleben.

Die unterirdische Verarbeitung von Oliven ist eine Touristenattraktion Foto: Weirauch
Die unterirdische Verarbeitung von Oliven ist eine Touristenattraktion Foto: Weirauch

Reise durch die touristischen Ziele Apuliens

Die Italy Salento My Love Party im Casa Italiena an der Friedrichstraße ist die vierte Ausgabe der Veranstaltung, die von dem Magazin für Tourismus und Kultur von Mediterraneo Spiagge (www.mediterraneantourism.it), deren Chefredakteurin Frau Carmen Mancarella ist, organisiert wird.

Unsere Reise fängt mit der Schönheit des Meers an. Wir befinden uns in Melendugno, in einem der mehr besichtigten Urlaubsziele Apuliens.

Frau Angelica Petrachi, die Stadträtin für Tourismus von Melendugno, sagt: „Dank der Schönheit und der Transparenz des Meerwassers und dank der Qualität unserer Angebote und unseres Service sind unsere Strände von der Bandiera Blu (Blauen Flagge) des Europäischen Entwicklungsfonds, den fünf Segeln von Legambiente und der Bandiera Verde ausgezeichnet. Die Bandiera Verde ist eine bedeutende und von dem „Associazione Nazionale Medici Pediatri“ (Nationaler Verein der Kinderärzte) erhaltene Anerkennung, welche die kindergerechten Strände kennzeichnet.

Weiche und weiße Strände charakterisieren das Gebiet von Melendugno.

Die „blaue Segel” von Legambiente sind Torre Specchia Ruggeri, San Foca, Roca Vecchia, Torre dell’Orso und Torre Sant’Andrea. Alle haben etwas gemeinsam: der Kaiser Carlo V ließ einen Wachturm auf der Küste, um das Land gegen die Völker aus der Türken zu verteidigen; die Strände sind schön und reich an hohen Dünen, an wilden Lilien und sind von Pinienwäldern geschützt.

Der schönste Strand ist Torre dell’Orso, obwohl er im Sommer sehr überfüllt ist. In dieser kleinen Bucht, ein bisschen mehr als 1km lang, ist das Wasser still und kristallklar.

Die archäologische Stätte von Roca Vecchia erzählt die alte Geschichte der Messapen, die zwischen zwei Meeren, vor der Ankunft der Römer, lebte. Man glaubte, dass sich das Heiligtum des Taotor Gottes, (lateinischen Turor und griechischen Tahotor) in diesem Ort, in der „Grotta della Poesia“ bafand. Ihm hatten die Seefahrenden Gebete gewidmet, bevor die Kanäle von Otranto durchzufahren. Nicht weit weg von hier, findet man die „Grotta della Poesia“, die das National Geographic ein der zehn schönsten naturell- Schwimmbädern der Welt angeordnet hat.

Blick von der Grotte der Poesie auf die einstige Festung Roca Vecchia, Foto: Weirauch
Blick von der Grotte der Poesie auf die einstige Festung Roca Vecchia, Foto: Weirauch

Heute kann man dank der von der Gemeindeverwaltung veröffentlichten neuen Webseite www.melendugnotoyou.it und www.destinazionemelendugno.com alle Events, Routen und kulinarischen Besonderheiten entdecken.“

„Melendugno ist immer wunderbar, nicht nur im Sommer. Auch in der Nebensaison ist es interessant.“ so Angelica Petrachi, die Stadträtin für Tourismus von Melendugno. „In diesem Ort, ganz in der Nähe des Meers, befindet sich ein Dickicht von Olivenbäumen. Dank diesen Olivenhainen sind die Betriebe von Melendugno einige der wichtigsten Hersteller vom nativen Olivenöl extra (4% Herstellung von Olivenöl Apuliens).

Dank dieser Olivenkultur sind verschiedene Veranstaltungen geboren, wie z.B. die im Winter stattfindenden „Notti del Fuoco“ (Nächte des Feuers): die „Focara von San Niceta“, ein großes Feuer, das jedes Jahr am 27. Januar gemacht wird; die „Lingue von Sant’Antonio“, ein Feuer zu Ehren von dem Heligen Antonius. Dieses Feuer wird am 15. Februar in Borgagne, einem der schönsten Dörfer Italiens, gemacht. Die Scheiterhaufen werden mit trockenen Olivezweigen und und zeigen das Ende des Baumschnittes und des Olivenöl-Wirtschaftsjahr an.

Olivenölherstellung

CAPRARICA – Zwischen den wunderbaren und jahrhundertealten Olivenbäumen und den Serre Salentine (den einzigen Hügeln des flachen Salento) befindet sich Caprarica, die Heimat des nativen Olivenöls extra aus biologischem Anbau.

„45% Olivenöl, das hier hergestellt wird, ist aus biologischem Anbau“, sagt der Bürgermeister Paolo Greco stolz. „In Caprarica gibt es den größten Rinderzuchtbetrieb Apuliens. In der Altstadt kann man die case a corte bewundern, das heißt die typischen bäuerlichen Wohnungen, und die fernen Olivenhaine, die sich von dem Serra bis zur Ebene erstrecken, erblicken. Auf den Serre befindet sich der Parco Comunale della Serra (Volkspark des Serra), wo Kinder und Erwachsene spielen und Sport dank geeigneten Outdoor Sportgeräten treiben können.“ Caprarica gehört zum Associazione nazionale Città dell’Olio (Nationalen Verein – Stadt des Olivenöls) und hier wird der nationale Kongress des Vereins am 26. April stattfinden.

.Der Betrieb Azienda Agricola Greco stellt leckeres, natives Olivenöl extra her und in der Vergangenheit stellte auch Lampenöl für die größten Städten Europas (wie London, Paris und Moskau) her. Olivenöl war und ist noch heutzutage der Schatz des Salento.

Weiterhin bietet die Genossenschaft Terra Mia Ritte und Rundfahrten auf den typischen Karren durch die jahrhundertealten Olivenbäume. Wenn Sie in die Geschichte der Primitiven, der Messapen, der Römer und der bäuerlichen Kultur des Salento eintauchen wollen, besuchen Sie das Archeodrome des Salento, ein Freilichtmuseum, das Ihnen das damalige Leben dieser Bevölkerungen dank realistischen, multimedialen Rekonstruktionen zeigen wird.

Unternehmer aus Apulien dabei

Darunter das Hotelbetrieb www.cdshotels.it, das eine große Auswahl an Masseria (bäuerliche Ferienhäuser), Feriendörfer und schöne Hotels in Apulien bietet; Die „Grimaldi Immobilien“ Gruppe www.grimaldivacanze.it, dessen Dienstleistungsangebot nicht nur Verkauf, sondern auch die Vermietung von Ferienhäuser vor allem in Torre dell’Orso umfasst; Das „B&B Alvino“ auf dem Sankt Oronzo Platz in Lecce, das sich über den bekanntesten Café befindet www.alvinosuiteandbreakfast.it; Das „Euro Garden Village“ in San Foca mit seinem eigenen Badeanstalt am Strand www.eurogardenvillagesalento.it; Die Hotels „Thalas“ in Torre dell’Orso www.hotelthalas.it und „Hotel Degli Haethey“ in Otranto, das nur 80 Meter vom Meer entfernt ist www.hoteldeglihaethey.com.

Für diejenigen, die lieber einen unkonventionellen Urlaub in der Natur verbringen möchten, ohne dabei auf Komfort verzichten zu müssen, da sind die Campings „Torre Castiglione“ in Torre Lapillo auf der ionischen Küste www.torrecastiglione.it und „Campeggio Sentinella“ in Torre dell’Orso auf der adriatischen Küste www.campeggiosentinella.it.

Nahe am Meer gelegen und von Olivenbäumen umgeben ist das B&B „Tenuta Calitre“ in Torre dell’Orso www.tenutacalitre.com.

Wer Apulien sagt, sagt Masseria (bäuerliches Ferienhaus). Und da sind wir im alten Bauerndorf in Martano, das in „Naturalis Bio Resort“ mit Spa verwandelt wurde www.naturalisbioresort.com. Inmitten von Olivenbäumen liegt die „Masseria Stali“ in Caprarica, wo man bei der Herstellung von erstklassigem, biologischem Olivenöl der Kategorie Extravergine zuschauen kann: www.masseriastali.it. Mit Blick auf das Meer und von Pinienwald und mittelmeerischer Macchia umgeben, da ist die „Masseria Santa Teresa“ in Sannicola, in der Nähe von Gallipoli, www.masseriasantateresa.com. Für die Liebhaber von gutem Wein ist die „Masseria Signora Porzia“ in Leverano, die auch eine gastliche Kantine ist, www.agricoladellarneo.it. In Ceglie Messapica befindet sich die weiße Masseria „Casina Vitale“ mit Pool und niedrigen Trockenmauern, www.masseriacasinavitale.it.

Für die Liebhaber des Meeres und des unendlichen Bräunen, ein guter Rat ist am Strand zu Mittag zu essen und sich nie aus den Badeanstalten-Restaurants zu entfernen, „Lido La Sorgente“ in Torre dell’Orso www.lidolasorgente.it und „Lido Li Marangi“ in San Foca www.lidolimarangi.it.

Am Abend (aber auch zu Mittag) sind eine Sünde wert sowohl das Gourmet Restaurant „Gusto“ in Castrignano de‘ Greci, das mit raffinierten Gerichte begeistert, die sich durch die traditionelle, salentinische Küche inspirieren lassen www.ristorantegustosalento.it, als auch das mit dem gleichnamigen, elenganten B&B verbundene Restaurant „Kolometro Zero“ in Supersano www.ristorantekilometrozero.com, einer der ersten salentinischen Restaurants, dessen siegreiche Unternehmensphilosophie ist, frische, saisonale, vor Ort angebaute Produkte zu verwenden.

Zum Schluss, in der Stadtmitte von Galatina mit Blick auf die Mutterkirche „Sankte Peter und Paolo“ (der Eingang ist vom modernen Platz, Piazza Alighieri 18) befindet sich das Restaurant Hostaria Amarcord www.amarcordhostaria.it, das typische, salentinische Gerichte anbietet: auf Ihrem Teller direkt vom Feld.

Man darf aber nicht vom Salent nach Hause kehren, ohne ein geschmackvolles Souvenir für Freunde und Verwandten (die nicht mitgekommen sind) gekauft zu haben. In der Kantine „Conti Zecca“ in Leverano www.contizecca.it kann man sich mit großartigen Negroamaro und Primitivo Weine versorgen, regionale Weingüter des Salents, doch gute Weine sind auch in der gastlichen Kantine „Agricola dell’Arnero“ www.agricoladellarneo.it, in der „Masseria Stali“ in Caprarica www.masseriastali.it und im landwirtschaftlichen Betrieb www.aziendaagrariagreco.it zu finden.

Hier weitere Infos und Beiträge zu Apulien, dem gastfreundlichen Land…

+ Besuch bei den Archäologen von Roca Vecchia

Wie kommt man nach Apulien ?

mit dem Flugzeug  (u.a. Allitalia, Ryan air) von verschiedenen deutschen Flughäfen  bis Flughafen Bari und Brindisi und weiter mit Auto.

 

Olivenölherstellung: www.coop-sangiorgio.it

Informationen zu Apulien gibt es hier bei Carmen Mancarella.