Ägypten

Reise

Der Tempel der Hatschepsut

p1270650hatschepustDie übereinanderliegenden Terrassen schmiegen sich an den Fuß des Bergmassivs. Foto: D. Weirauch

Ich wollte schon als Kind tief graben – am liebsten als Archäologe an antiken Ausgrabungsstätten. Also bin ich jetzt in Ägypten auf den Spuren der Pharaonen unterwegs gewesen. Lest hier, was ich erlebt habe.

Frühmorgens sind wir mit dem Bus losgefahren, um von unserem Nilkreuzfahrtschiff  “Sunrise Terramar” an das westliche Nilufer nach Theben-West,  in das Tal der Könige, zu kommen. Darüber hier später mehr. Vom Tal der Könige aus ging es dann weiter in das Tal der Königinnen.

Bis wir vor dem beeindruckenden Tempel der Hatschepsut standen. In seiner heutigen, von polnischen Archäologen und Bauhistorikern rekonstruierten Form, mutet das Bauwerk nahezu modern an, als sei es im Bauhausstil errichtet worden. Allerdings war der Tempel im Altertum farblich dekoriert und sein Vorplatz vermutlich mit Bäumen bepflanzt.

Der Tempel wird auch derzeit wieder restauriert - polnische Restauratoren zeigen ihr Können. Foto: D. Weirauch
Der beeindruckende Tempel Foto: D. Weirauch

Dieser Terrassentempel der Hatschepsut ist eine Hommage an die einzige “Frau Pharao” Ägyptens. Er liegt magisch in einem Talkessel. Die übereinanderliegenden Terrassen schmiegen sich an den Fuß des Bergmassivs.  Besonders herrlich ist der Anblick in der Morgensonne.

Der Totentempel der Hatschepsut stammt aus der 18. Dynastie und ist der am besten erhaltene Tempel in Deir el-Bahari am Westufer des Nil in Theben. Auffällig ist seine eigenwillige Architektur. So sind seine Pylone durch offene Pfeilerhallen am Anfang je einer Terrasse ersetzt. Der gesamte Tempel ist aus Kalkstein errichtet.

Dieser Terrassentempel ist eine Hommage an die einzige "Frau Pharao" Ägyptens. Er liegt magisch in einem Talkessel. Foto: D. Weirauch
Dieser Terrassentempel ist eine Hommage an die einzige “Frau Pharao” Ägyptens. Er liegt magisch in einem Talkessel. Foto: D. Weirauch

Der gesamte Talkessel von Deir el-Bahari ist hauptsächlich den Göttern Hathor und Amun-Re geweiht, daneben auch Horus in Chemmis, Anubis, Amun und Iunmutef. Der Tempel wurde bis in ptolemäische Zeit genutzt. In koptischer Zeit entstand auf dem Tempel das Phoibammon-Kloster. Das Kloster wurde bis ins 11. Jahrhundert genutzt und von verschiedenen Bischöfen besucht.

Blick zum beeindruckenden Tempel der Hatschepust. Foto: D. Weirauch
Blick zum beeindruckenden Tempel der Hatschepsut. Foto: D. Weirauch

Hier geht es am kommenden Sonntag zum  Tal der Könige, der Totenstadt der Pharaonen. Eine beeindruckende  Schatzkammer der Archäologie.

Am Totentempel der Hatschepsut in Deir el-Bahari bei Luxor, Foto: Weirauch
Am Totentempel der Hatschepsut in Deir el-Bahari bei Luxor, Foto: Weirauch

Die Recherche nach Ägypten wurde von Öger Tours unterstützt. Hier geht es zur Seite des spezialisierten Orient-Reiseveranstalters.

Was kostet so eine Nilkreuzfahrt mit Öger Tours ?

Nilkreuzfahrtschiff SENTIDO M/S Nile Saray ****+

Eine Woche in der Doppel-Außenkabine, Vollpension,

inkl. Flug, Transfer, Rail & Fly (2. Kl.)

Sommer 18:

Pro Person ab 555 Euro

z.B. am 07.06.18  ab Berlin-Tegel

Öger Orient Sommer 18, S. 14

Winter 17/18:

Pro  Person ab 444 Euro

z.B. am 07.12.17  ab Paderborn

Öger Orient Winter 17/18, S. 14

2 Wochen Kombi-Special Nilkreuzfahrt mit Badeaufenthalt (Beschreibung siehe Katalog, S. 13)

1 Woche in der Außenkabine auf einem Nilkreuzfahrtschiff und 1 Woche im Doppelzimmer im Badehotel,

All Inclusive inkl. Flug, Transfer, Rail & Fly (2. Kl.)

Sommer 18:

Pro Person ab 999 Euro

z.B am 28.05.18 ab Berlin-Schönefeld

Öger Orient Sommer 18 S. 13

Winter 17/18:

Pro Person ab 899 Euro

  1. B. am 11.12.17 ab Hamburg

Öger Orient Winter 17/ 18 S. 13

Reise

Tauchen in Ägypten

Ägypten-Schnorcheltour-17 (124)

Die Unterwasserkamera Lumix Panasonic hatte ich vor zwei Jahren von meiner Frau geschenkt bekommen. Damals wollte ich in Mexiko tauchen. Daraus wurde nichts.

Nun also der 2. Versuch in Ägypten im Roten Meer. Mit Öger Tours war ich jetzt einige Tage dort. Kollegen hatten bereits viel erzählt von regelmäßigen Schnorchelerlebnissen in Ägypten.

Die Küsten gelten ja als  Paradies für Wassersportler. Die Wassertemperatur liegt meist bei 22 Grad. Und es gibt unzählige Korallenriffe im Roten Meer. Experten zählen diese zu den farbenprächtig und faszinierendsten in der Welt.

Von Hurghada, so wir im Sunrise Crystal Bay wohnten, fuhren wir mit dem Schiff des Veranstalters Mahmya rund eine Stunde hinüber zur Insel Giftun. Der Strand ist traumhaft schön. Ich wähnte mich in der Karibik. Das türkisblaue Meer ein Schnorchelparadies. Schaut selbst. Vor allem: es gibt eine Einweisung und das Equipment dazu. Wer will kann mit einem der Schiffe hinaus direkt vor die Riffe fahren. Mir genügte das Schnorcheln im unfernahen Bereich. Anfassen der Korallenriffe ist streng verboten.

Tipp: Der Ausflug nach Mahmya wird in den meisten Hotels als Tageausflug angeboten. Die Preise schwanken zwischen 45 und 70 Euro.

Welche Tauchschule ?

Diese Frage wird immer wieder gestellt. Wichtig sind entsprechende Zertifikate. Lamya Rauch-Rateb, Verfasserin des Marco Polo „Ägypten“ empfiehlt, das man überprüfen soll, ob die jeweilige Tauchschule Mitglied einer international anerkannten Ausbildungseinrichtung ist. Da die Korallenriffe im Roten Meer erheblich unter dem Massenansturm von Tauchtouristen gelitten haben, sind bestimmte Kriterien zu beachten. Diese erfüllen die zertifizierten Schulen.

Tauchen am Hausriff des “The Breakers” auf  Soma Bay

Zu den weltweit zehn besten Korallenriffen zählt das dem „The Breakers“ auf der Halbinsel Soma Bay vorgelagerte Hausriff.  Das „Brekers“ ist ein zertifiziertes Lifestyle-Hotel rund um den Wassersport. Abtauchen in die Tiefen des Roten Meeres, nach Einkleiden mit Neophrenanzug und Ausrüstung mit Taucherbrille und Schnorchel fuhren wir die 200 Meter bis zum Riff.

Das ist wohl für alle Urlauber dort das Größte. Fische in allen nur erdenklichen Farben, Größen und Formen tummeln sich unterhalb des Meeresspiegels. Ob mit Schnorchelbrille oder professioneller Tauchausrüstung.

Tauchlehrer Nico gab uns Tipps für den Schnorchelausflug im Roten Meerr. Foto: D.Weirauch
Tauchlehrer Nico gab uns Tipps für den Schnorchelausflug im Roten Meerr. Foto: D.Weirauch

Die beste Jahreszeit zum Tauchen in Ägypten ist von September bis November. Wer dem deutschen nebligen Spätherbst und Winter entfliehen will, der kann im „The Breakers“ traumhafte Ferien erleben.

Es sind ungezählte Fischarten, darunter Sand-, Riff-, Zacken-, Säge- und Fahnenbarsche,  tummeln sich hier. Taucher berichteten begeistert von farbenprächtigem  Arabischen Kaiser- und Buckelkopfpapageienfischen.

Übrigens ist die von mir beim Schnorcheln verwendete Unterwasserkamera Lumix Panasonic DC Vario für Schnorcheln und kleinere Tauchgänge empfehlenswert. Wer mit Taucherausrüstung tiefer in die Fluten abtauchen will, der braucht eine andere Kamera. Denn die Tauchtiefe meiner Lumix beträgt bis zu 8 Metern. Mit den Ergebnissen meiner Schnorchelausflüge bin ich aber mehr als zufrieden.

Zumal zwei Mitreisende von den ersten Bildern so begeistert waren, dass sie ebenfalls die Kamera mit ins Wasser nahmen. Dafür herzlichen Dank. Wer sich beim Betrachten der Bilder wundert, warum auf den Fotos der Datumsstempel November 2015 anzeigt. Ich vergaß die Datumsanzeige vor dem Schnorchelerlebnis zu aktualisieren.

Nach so einem Schnorchelausflug wurden wir mit einem traumhaften Sonnenuntergang belohnt.

Die Teilnahme an der Recherchereise nach Ägypten wurde von Öger Tours unterstützt. Hier geht es zur Seite des spezialisierten Orient-Reiseveranstalters.

Hier ein klitzekleiner Eindruck, was ich unter Wasser erlebte: wow !

Was das “The Breakers” an der Soma Bay kostet ?

The Breakers Diving & Surfing Lodge ***** in der Soma Bay

Eine Woche im Doppelzimmer, Halbpension,

inkl. Flug, Transfer, Rail & Fly (2. Kl.)

Pro Person ab 460 Euro

  • Nützliche Adressen

  • Mahmya: Al Alia Touristic Development Company
  • 22 Airport Zone · P.O. Box 1 · Hurghada, Egypt
  • Mobile +2 01014736000 · sales@mahmya.com
  • https://mahmya.com/
Tipps

Ägypten: El Gouna, das neue Kurzreiseziel bei FTI

el-gouna-17Meisterköche sorgen in allen Restaurants für eine vielfältige Auswahl an Speisen. Foto: D. Weirauch

Für Reisen in das Land der Pharaonen hat FTI das zuvor schon umfassendste Flugprogramm des Marktes erneut auf das Doppelte der Größe von wöchentlich 68 auf 142 Verbindungen ab 25 Airports in Deutschland, Österreich, der Schweiz und Frankreich nach Hurghada, Marsa Alam, Sharm El Sheikh und Luxor erweitert.

El-Gouna, 22 Kilometer nördlich von Hurghada, entstand komplett am Reißbrett. Foto: D. Weirauch

Darüber informierte heute Ralph Schiller, der Group Managing Director des Reisekonzerns FTI, in Berlin. Den Schwerpunkt mit über 70 Prozent des Flugprogramms machen die 102 Verbindungen des El-Gouna-Shuttles nach Hurghada aus. München, Düsseldorf und Frankfurt am Main werden dabei mehrfach sogar drei Mal täglich angeflogen. Die regionalen Airports Karlsruhe/Baden-Baden, Münster/Osnabrück, Niederrhein, Paderborn, Rostock-Laage sowie Graz und Linz sind neu angebunden.

Ägypten: 142 Flugverbindungen garantieren maximale Flexibilität

Damit wird die Lifestyle-Lagunenstadt El Gouna nahe Hurghada vergleichbar intensiv und flexibel bedient wie die beliebten Hotspots Mallorca oder Antalya und so zum Ziel auf der Weltkarte der Wochenendausflüge.

Im Gegensatz zu den meisten gewachsenen Urlaubsorten am Roten Meer, ist El Gouna eine reine Kunststadt, die aus einem Guss errichtet wurde. Foto: Weirauch

Als Tipp für smarte Gäste aus den Regionen um Frankfurt am Main, Leipzig und Düsseldorf empfiehlt der Marktführer den neuen „Moonlight-Express“ nach Hurghada: Er startet komfortabel am Abend und die Gäste genießen nach Ankunft am Morgen den vollen Urlaubstag. Neue Inlandsflüge zwischen Hurghada und Luxor ermöglichen zudem Tagesausflüge oder Nil-Kurzkreuzfahrten für Einsteiger über drei oder vier Nächte, die das Tal der Könige, Abu Simbel oder den Assuan-Staudamm abdecken. Das Nilprogramm selbst erhält einen eigenen Magalog von 116 Seiten Umfang und präsentiert darin alle 25 Schiffe sowie deren sämtliche Routen und gibt unter dem Motto „Glanz der Kolonialzeit“ Tipps für den besonderen Nil-Hotelaufenthalt. Hier geht es zur Seite von FTI.

FTI weiter auf Erfolgskurs

Geballte Kompetenz: FTI-Gäste können zum Winter 2017/18 aus 24 Katalogen mit 6.050 Seiten für rund 100 Destinationen weltweit wählen. Drei zusätzliche Magaloge geben tiefere Einblicke zu Reisen auf dem Nil, zu Marokko und Salalah im Sultanat Oman. Die zu FTI GROUP gehörende Marke LABRANDA Hotels & Resorts, die im Herbst 2015 eingeführt wurde, baut der Veranstalter auf 44 Häuser aus. Neuester Zugang ist das LABRANDA TMT Bodrum an der Ägäis.

Unter der Flagge der LABRANDA Hotels & Resorts bietet die FTI GROUP gegenwärtig rund 10.000 Zimmer in sieben Ländern mit einer Kapazität für jährlich fast 900.000 Gäste. Ein weiteres Kapitel in der Geschichte der noch jungen Hotelgesellschaft wird momentan auf Fuerteventura geschrieben: Mit der derzeit noch im Bau befindlichen LABRANDA World wird der Veranstalter ein in Komfort und Größe einzigartiges Hotel-projekt auf den Kanarischen Inseln in Betrieb nehmen. Für die aktuelle Sommersaison verzeichnet die FTI GROUP im Veranstaltergeschäft, das die Marken FTI Touristik, 5vorFlug und BigXtra beinhaltet, ein Umsatzplus im zweistelligen Prozentbereich im Vergleich zum Vorjahr. Der Marktanteil der Gruppe ist in Deutschland laut aktueller Informationen des Marktforschungsunter-nehmens GfK für den laufenden Sommer um einen Prozentpunkt auf 11,4 Prozent gewachsen. Auf der Mittelstrecke gehören Ägypten, die Türkei, Zypern und Tunesien zu den Gewinnern mit den höchsten Zuwächsen. Darüber hinaus zählen Griechenland, Marokko und die Kanarischen Inseln zu den stärksten Zielen. Auf der Fernstrecke behaupten sich die USA, die Malediven, Mauritius, Neuseeland und Kanada.

Die Kataloge für den Winter 2017/18 sind ab Mitte Juli 2017 in den über 10.000 FTI-Partnerreisebüros sowie unter www.FTI.de erhältlich.

Sicherheitshinweise

Neben Tunesien befindet sich auch Ägypten nach der Serie von entsprechenden Ereignissen nach wie vor im Ausnahmezustand.

Reise

Ägypten: beliebtes Ferienziel El Gouna

el-gouna-15El-Gouna, 22 Kilometer nördlich von Hurghada, entstand komplett am Reißbrett. Foto: D. Weirauch

El Gouna am Roten Meer ist ein riesiges Resort aus einem Guss, dessen Architektur an 1001 Nacht erinnert. Die Strände von El Gouna liegen knapp 30 Kilometer nördlich von Hurghada. Der Sand ist teilweise etwas gröber als weiter im Süden, es gibt aber auch sehr feinen, hellen Sandstrand. Dafür weht häufig ein starker Wind, der den Norden zum Paradies für Kite-Sufer macht. Für Sonnenbadende gibt es halbrunde Schutzwände aus Schilf gegen den Wind. Ägypten: beliebtes Ferienziel El Gouna

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El Gouna: Treffpunkt der Kite-Surfer

Besonders der Mangroovy Beach ganz im Norden der Bay ist ein beliebter Treffpunkt der Surfer. Nur wenige hundert Meter südlich gibt es den Nordstrand von El Gouna, der sich aufgrund des flachen Wassers hervorragend für Kinder eignet.

El Gouna am Roten Meer ist ein riesiges Resort aus einem Guss, dessen Architektur an 1001 Nacht erinnert. Foto: D. Weirauch
El Gouna am Roten Meer ist ein riesiges Resort aus einem Guss, dessen Architektur an 1001 Nacht erinnert. Foto: D. Weirauch

Einen Abstecher lohnt auch die Insel Zeytuna, die mittels einer Brücke von El Gouna zu erreichen ist. Die winzige, vorgelagerte Insel hat einen weiten Blick auf das Rote Meer. Ein Steg erschließt das tiefere Wasser für Schwimmer und Schnorchler, die sich die Korallenriffe näher ansehen wollen.

Bden und Tauchen im türkisblauen Meer

Ähnlich wie Makadi Beach gilt El Gouna als eher luxuriöser Urlaubsort. An sämtlichen Stränden gibt es Freizeit- und Sportangebote. Zu mieten sind neben Liegestuhl, Sonnenschirm und Windschutz die passenden Sportgeräte zum Tauchen oder Kitesurfen, für die auch Trainer zur Verfügung stehen.

Linda, die im thüringischen Altenburg aufgewachsen ist, betreut die deutschen Gäste in einem der Hotels von El-Gouna. Foto: D. Weirauch
Linda, die im thüringischen Altenburg aufgewachsen ist, betreut die deutschen Gäste in einem der Hotels von El-Gouna. Foto: D. Weirauch

Korallenriffe eignen sich zum Tauchen, und wegen der besonderen Lage des Ferieortes gibt es fast überall Meer- oder zumindest traumhaften Lagunenblick. Die Infrastruktur ist komplett auf Urlauber ausgerichtet. In El Gouna gibt es fast alles.  Heruntergekommene Unterkünfte findet man hier nicht.

El Gouna aus einem Guss

Wer seinen Urlaub in El Gouna bucht, hat sich für eine ganz besonderes Ferienresort entschieden. Im Gegensatz zu den meisten gewachsenen Urlaubsorten am Roten Meer, ist El Gouna eine reine Kunststadt, die aus einem Guss von einem einzigen Investor errichtet wurde. 1989 hatte der ägyptische Unternehmer Samih Sawiris die Idee. Er kaufte ein Stück Wüste am Roten Meer knapp 30 Kilometer nördlich von Hurghada und entwickelte ein Urlaubsresort für gehobene Ansprüche. Schnell avancierte El Gouna zum Renner unter den Ferienzielen der Kairoer High Society.

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Sicherheit geht vor

Mit zunehmender Größe entwickelte sich das Projekt zum Selbstläufer. Entstanden ist eine Kleinstadt aus Hotels, Ferienwohnungen und Eigentumswohnungen, die durchweg einen hohen Komfort haben. Das Lage in einem Gewirr von Lagunen ermöglichte, dass auch hinter der Küste praktisch nur Wassergrundstücke erschlossen wurden. Und für viele Urlauber ist El Gouna schon deshalb die erste Wahl am Roten Meer, weil die üblichen Begleiterscheinungen eine Urlaubs am Roten Meer rigoros ferngehalten werden: es gibt hier keine fliegenden Händler und Möchtegern-Gigolos.

Meisterköche sorgen in allen Restaurants für eine vielfältige Auswahl an Speisen. Foto: D. Weirauch
Meisterköche sorgen in allen Restaurants für eine vielfältige Auswahl an Speisen. Foto: D. Weirauch

Aufgrund der besonderen Lage als Enklave in der Wüste ist die Sicherheit in El Gouna höher als im benachbarten Hurghada, wo Eindringlinge nicht auffallen. Dennoch ist es für Urlauber wichtig, die aktuelle Sicherheitlage beim Auswärtigen Amt zu überprüfen. El Gouna wurde von der Orascom Projects & TouristicDevelopment (OPTD) errichtet, Teil des Sawiri-Firmenimperiums.

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El Gouna ist vielgestaltig

Es gibt drei Weinberge/Anbaugebiete in Oberägypten und die Weinkelterei steht in El Gouna. Und es gibt eine Aussenstelle der Technischen Universität Berlin.

Eine Überraschung: in Ägypten wird Wein angebaut und gekeltert, Rechts Harry Wijnvoord, Foto: Weirauch
Eine Überraschung: in Ägypten wird Wein angebaut und gekeltert, Rechts Harry Wijnvoord, Foto: Weirauch

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Wo es Informationen gibt?

Mehr Informationen im neuen FTI-Sommerkatalog „Ägypten“, der u.a. in den 10.000 FTI-Partnerreisebüros sowie unter www.FTI.de erhältlich ist. Günstige Reisen findet man unter sonnenklar.TV.

Vom Aussichtsturm aus hat man den besten Überblick über El-Gouna, Foto: Weirauch
Vom Aussichtsturm aus hat man den besten Überblick über El-Gouna, Foto: Weirauch

Hinweise zur Sicherheit in El Gouna

Das AuswärtigeAmt schreibt u.a. “Bei Reisen nach Ägypten, einschließlich der Touristengebiete am Roten Meer, wird generell zu Vorsicht geraten. Demonstrationen und Menschenansammlungen, insbesondere vor religiösen Stätten, Universitäten und staatlichen Einrichtungen, sollten unbedingt gemieden werden. Mit Wirkung vom 10. April 2017 wurde landesweit der Ausnahmezustand verhängt. Die Maßnahme geht mit erhöhten Eingriffsbefugnissen für Sicherheitskräfte und Militär einher.”

Hier geht es  zu den Sicherheitshinweisen des Auswärtigen Amtes.

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Ramses – Schau in Karlsruhe: Von den Göttern erwählt, vom Volk verehrt

p1290141ramsesKnapp drei Meter hoch ist der Gipsabguss einer monumentalen Büste Ramses II.. Der Abguss wurde 1873 für die Berliner Museen in London angefertigt und verschwand viele Jahre im Depot. Es ist weltweit der einzige Abguss und wiegt 3,5 Tonnen. Foto: D. Weirauch
Eingang zum Landesmuseum im Schloss Karlsruhe , Foto: D. Weirauch
Eingang zum Landesmuseum im Schloss Karlsruhe , Foto: D. Weirauch

Was für ein Pharao war Ramses der Große? Sein Name steht für Ägypten wie die Pyramiden: Ramses der Große war der mächtigste aller Pharaonen, hatte der Legende nach 100 Kinder und wurde schon zu Lebzeiten als Gott verehrt. Ab heute widmet sich eine große Sonderschau im Badischen Landesmuseum Karlsruhe dem göttlichen Herrscher am Nil. Die letzte Ausstellung zu diesem bedeutenden Pharao konnte man vor 40 Jahren in Paris sehen.

„Ramses göttlicher Herrscher am Nil“ ist die erste Schau in Deutschland,  die ihm gewidmet widmet.

In Karlsruhe zu sehen: ältester schriftlicher Friedensvertrag der Welt

66 Jahre, so lange wie kein anderer, herrschte Ramses II. über Ägypten. Aus einer jahrzehntelangen Krise führte er innenpolitisch sein Land zu einer kulturellen und wirtschaftlichen Blüte, wie es nach ihm keinem Pharao mehr gelang. Sein diplomatisches Geschick gipfelte im ältesten schriftlichen Friedensvertrag der Weltgeschichte, den er nach der berühmten Schlacht von Kadesch mit den aus Anatolien stammenden Hethitern aushandelte.

Relief mit der Darstellung Ramses zwischen zwei Gottheiten, bemalter Kalkstein, Foto: D. Weirauch
Relief mit der Darstellung Ramses zwischen zwei Gottheiten, bemalter Kalkstein, Foto: D. Weirauch

Bauwerke und Statuen zeugen von imperialer Macht

Und schließlich überzog Ramses zur Demonstration seiner imperialen Macht sein Reich mit gewaltigen Tempelanlagen und Kolossalstatuen: Abu Simbel, das Ramesseum in Theben und der Säulenhof des Luxor-Tempels.

Von dieser Monumentalität gibt die Ramses-Ausstellung anhand von Modellen und überdimensionalen Inszenierungen einen unvergesslichen Eindruck. Zu den Exponaten gehören Statuetten fremder Götter und kostbare Objekte sowie Textzeugnisse, die den intensiven diplomatischen Austausch zwischen den Herrschern Vorderasiens und dem Pharao belegen.

Imposante Kolossalstatue Ramses II. als Beter aus der Zeit 1279-1213 vor Christus. Sie ist Teil der Ausstellung “Ramses – Göttlicher Herrscher am Nil” . Foto: Dieter Weirauch

Einige von Ramses Angehörigen, wie sein Sohn Chaemwese oder seine Gemahlin Nefertari, werden mit einzigartigen Fundstücken aus deren Gräbern vorgestellt. Zudem präsentiert die Ausstellung neueste Forschungsergebnisse der Ausgrabungen in der von Ramses errichteten Hauptstadt Pi-Ramesse (Haus des Ramses).

So gewinnt der Besucher ein umfassendes Bild einer faszinierenden Persönlichkeit und seiner Zeit: Ramses als Familienmensch, Feldherr, Pharao, Bauherr und Gott.

Blick in Ramses – Körper

Die Geschichte hinter der Geschichte. Die Schau zeigt in einem interaktiven Ramses- Lab einen Blick in die Mumie. 1976 wurde Ramses vom Ägyptischen Museum in Kairo, wo die Mumie heute verwahrt wird, nach Paris geflogen und dort aufwändig untersucht. 1977 kehrte sie zurück. Die Röntgenaufnahmen sind jetzt in Karlsruhe zu sehen.

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Für Kinder gibt es ein Game, mit dem sie die “Unterwelt” um Ramses erkunden können. Ein Computertomograph entpuppt sich als Zeitmaschine. Als eine neugierige Katze das CT-Gerät beschnuppert, in dem gerade die Ramses-Mumie analysiert wird, zieht die Zeitmaschine sie urplötzlich in ihren Sog. Eine abenteuerliche Zeitreise beginnt … „Auf leisen Pfoten in die Unterwelt“ ist ein online-basiertes Browser-Game. In verschiedenen Levels begleiten die Spieler den Prozess der Mumifizierung von Pharao Ramses aus der Perspektive einer neugierigen Katze. Das Game ergänzt das Ramses-Lab innerhalb der Ausstellung. Dort, aber auch unabhängig von der Ausstellung am heimischen PC, erwartet die Spieler eine abenteuerliche Reise in die Vergangenheit und ins Jenseits.

Blick in die Ausstellung, Foto: D.Weirauch
Blick in die Ausstellung, Foto: D.Weirauch

Das Spiel ist so toll, hier geht es zum Link.

Infos zur Ausstellung Ramses –  Göttlicher Herrscher am Nil

  • Bis wann ? bis zum  18.6.2017
  • Wo? Im  Badisches Landesmuseum  Schloss Karlsruhe
  • 76131 Karlsruhe,
  • geöffnet:  Di – So, Feiertage 10 – 18 Uhr
  • Eintrittspreise: 12, ermäßigt 9 Euro, Schüler 3, Familienkarte kostet 25 Euro
  • Katalog: Im Buchhandel 49,95, in der Ausstellung 39 Euro, Verlag Michael Imhof
  • (ISBN 978-3-7319-0357-4)
  • Das Landesmuseum stellt sich hier vor
  • Infos zu Karlsruhe gibt es hier
  • Infos zu Baden – Württemberg
  • Essen in Karlsruhe (empfehlenswert): Oberländer Weinstube Rinderspacher
  • Restaurant EigenArt
  • Das Badische Landesmuseum im Schloss Karlsruhe , Foto: D. Weirauch
    Das Badische Landesmuseum im Schloss Karlsruhe , Foto: D. Weirauch

Reisen nach Ägypten, auch zum Grab von Ramses im Tal der Könige oder den von ihm wesentlich mit geschaffenen Luxor Tempel bietet Sonnenklar.TV an.


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Unvergesslich: Mit dem Heissluftballon über dem Tal der Könige schweben

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Mit Garantie wird dieser Heissballonflug für alle Teilnehmer unvergesslich bleiben. Mit dem Heissluftballon über Theben West in Ägypten, direkt über dem Tal der Könige.

Mit dem Ballon über das Tal der Könige schweben, Foto: Weirauch
Mit dem Ballon über das Tal der Könige schweben, Foto: Weirauch

In den frühen Morgenstunden, wenn wenn es noch kühl und frisch ist, wird auf einem Feld in Theben-West gestartet. Ein unglaublicher Ausblick über Luxor, das Niltal und Theben West-mit seinen vielen Tempeln und Gräber wurde uns versprochen. Um 3.30 Uhr sind wir geweckt worden. Danach setzte unsere Reisegruppe  mit Barkassen über den Nil. Schon von weitem sahen wir, wie die Ballons angeheizt wurden. So manchem, auch mir, war es mulmig. Ob das gut geht? Für viele von uns war es der erste Ballonflug.

Mit Ballons kann man im Morgengrauen über das Tal der Könige fliegen. Foto: Weirauch
Mit Ballons kann man im Morgengrauen über das Tal der Könige fliegen. Der erste Ballon ist bereits in der Luft.  Foto: Weirauch

Ggen 5 Uhr waren wir in der Luft. Kurze Zeit später ging die Sonne auf – ganz schnell.


Der Ausblick aus rund 500 Metern Höhe: einfach beeindruckend. Hinten der Nil, unter uns die Dörfer und der Grünlandgürtel. Und plötzlich die Wüste mit den vielen gräbern, das legendäre “Tal der Könige”, daneben das “Tal der Königinnen” und der berühmte Tempel der Hatschepsut.

p1270396heissluftballon Die Mitarbeiter von Sinbadballoons leisten Schwerstarbeit. Auch als die Ballons, es waren 7 in der Luft, dann in der Wüste landeten. Wir fühlten uns zu jeder Minute sicher.



Sonnneaufgang, vom Heissluftballon aus beobachtet, Foto: Weirauch
Sonnenaufgang, vom Heissluftballon aus beobachtet, Foto: Weirauch

Theben-West ist die heutige Bezeichnung für die Dörfer und antiken Friedhöfe auf der westlichen Seite des Nils. Dazu zählen das Tal der Könige, das Tal der Königinnen und die Totentempel von Hatschepsut sowie das Ramesseum.

Ägypten-Experte und sonnenklar. https://youtu.be/tEXO8Q2_qWY TV - Reporter Andreas Diefenbach bei der Livesendung, Foto: D.Weirauch
Ägypten-Experte und sonnenklar.TV – Reporter Andreas Diefenbach bei der Livesendung direkt aus dem Ballon in 500 Meter Höhe. Foto: D.Weirauch

Bis auf den Ketzerkönig Echnaton wurden alle Könige des Neuen Reiches in Theben bestattet. Auch die Friedhöfe der Beamten, Medinet Habu und die Stadt der einstigen Friedhofsarbeiter gehören zum Gebiet Theben-West.



Blick von oben auf das Land: Einfach ist das Leben der Bauern in Theben-West. Foto: Weirauch
Blick von oben auf das Land: Einfach ist das Leben der Bauern in Theben-West. Foto: Weirauch

Mehr über den Besuch der Gräber hier.

Wo es Informationen gibt?

Mehr Informationen im neuen FTI-Sommerkatalog „Ägypten“, der u.a. in den 10.000 FTI-Partnerreisebüros sowie unter www.FTI.de erhältlich ist. Günstige Reisen findet man unter sonnenklar.TV.

Hier ein Tipp: Nilkreuzfahrt auf einem 5 🌟 Deluxe Schiff und Baden im traumhaften Sultan Bey Resort in El Gouna mit 92% Weiterempfehlung schon ab € 899,- Inklusive Direktflüge, Inlandsflug, All Inclusive, Ausflugspaket,… + zahlreiche Upgrades 👉https://bit.ly/2fPj5mm

Totentempel der Hatschepsut in Deir el-Bahari bei Luxor, Foto: Weirauch
Totentempel der Hatschepsut in Deir el-Bahari bei Luxor, Foto: Weirauch
Nach einer Stunde die sanfte Landung in der Wüste von Theben-West, Foto: Weirauch
Nach einer Stunde die sanfte Landung in der Wüste von Theben-West, Foto: Weirauch


Fleissige Helfer packen den Heissluftballon schnell zusammen und bringen ihn an den Ausgangsort zurück. Foto: Weirauch
Fleissige Helfer packen den Heissluftballon schnell zusammen und bringen ihn an den Ausgangsort zurück. Foto: Weirauch


Dieser Terrassentempel ist eine Hommage an die einzige "Frau Pharao" Ägyptens. Er liegt magisch in einem Talkessel. Foto: D. Weirauch
Dieser Terrassentempel ist eine Hommage an die einzige “Frau Pharao” Ägyptens. Er liegt magisch in einem Talkessel. Foto: D. Weirauch