Potsdam

Panorama DIE MAUER am Checkpoint Charlie wieder offen

Yadegar Asisi Parorama in BerlinYadegar Asisi Parorama in Berlin

Ab  4. Mai, kann das Panorama DIE MAUER am Checkpoint Charlie wieder besucht werden. Dazu wurde ein ausgeklügeltes Abstands- und Sicherheitskonzept entwickelt. Die Räumlichkeiten vor Ort ermöglichen bei Beachtung der Sicherheitsabstände den Besuch aller Ausstellungsbereiche. Es wurden rund 30 Besuchspositionen erarbeitet, die den notwendigen Sicherheitsabstand gewährleisten. Das heißt etwa 30 bis 90 Personen können die Ausstellung zeitgleich besuchen, je nach Besetzung der einzelnen 30 Positionen. Bei Einzelbesuchern wären es 30 Personen zeitgleich, bei Zweiergruppen wären es 60 und bei einer Kleinfamilie mit drei Personen wären es 90 – so die Berechnungen.

Panorama DIE MAUER am Checkpoint Charlie wieder offen

Nach Wochen des Shutdowns wird in Berlin für Familien oder Individualbesucher eine erlebnis- und lehrreiche Möglichkeit wiederöffnet, um nach Homeschooling oder Homeoffice Zeitgeschichte zu erfahren. Von Montag bis Sonntag ist das Panorama zwischen 10 und 18 Uhr für Besuche geöffnet.

Folgende Maßnahmen für Gäste und Mitarbeiter zur allgemeinen Sicherheit sind derzeit im Einzelnen vorgesehen:

  • Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes
  • Beachtung der Abstandsregelungen (1,50 bis 2 Meter zu anderen Besuchern)
  • bargeldloser Zahlungsverkehr an den Kassen vor Ort
  • Einhaltung des Besucherleitsystems, das über einen separaten Ein- und Ausgang verfügt
  • Nutzung des Desinfektionsangebots im Eingangs- und im Sanitärbereich
  • Berücksichtigung der allgemeinen Hygienemaßnahmen (regelmäßiges Händewaschen, Händedesinfektion, Husten und Niesen in die Armbeuge, Fernhaltung der Hände aus dem Gesicht)

ASisis Berlin PanoramaDas zylindrische Panorama über das Leben und den Alltag mit der 1989 überwundenen Berliner Mauer ist Yadegar Asisis persönlichstes Panoramakunstwerk. Es gibt einen Einblick auf die Zeit im geteilten Berlin in den 1980er Jahren mit Blick von Kreuzberg nach Mitte im Ostteil der Stadt. Zu entdecken ist eine Szenerie unweit des Oranienplatzes mit einer Vielzahl von Menschen, die in facettenreichen Szenen ihrem Alltagsleben nachgehen. Mittendrin befindet sich der mehrere Meter breite Todesstreifen mit den todbringenden Grenzanlagen, der von Soldaten in Wachtürmen beobachtet wird. Das immersive Werk thematisiert die Normalität im Umgang mit der Berliner Mauer. Jeder lebte seinen oder ihren Alltag im Schatten des Todesstreifens. Außerhalb tragischer Ereignisse hatte man sich mit dem Zustand weitgehend arrangiert.

Asisi Panorama DIE MAUER ist Publikumsmagnet

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