Reise

Sehenswerte Orte auf Sizilien: UNESCO Welterbe

Sizilien (6)

Es ist wieder soweit. Unsere Sehnsucht nach dem südlichen Italien ist wieder riesengroß. Diesmal zieht es uns auf die größte Insel im Mittelmeer: Sizilien ist das Ziel – traumhaftes Eiland mit dem größten europäischen Vulkan, dem Ätna, der ständig aktiv ist. Barocke Städte, zahlreiche griechische Tempel, einsame Strände, duftende Gärten, normannische Mosaiken, mächtige Felsrücken und liebenswerte Menschen machen unsere einwöchige Reise zu einem erlebnisreichen Kurzurlaub.

Sizilien
Mit Easyjet von Berlin nach Catania, Foto: Weirauch

Schon vom Flugzeug aus haben wir beim Anflug auf Catania bei schönstem Wetter einen atemberaubenden Blick auf die rauchende Kraterlandschaft des Ätna.
Mehr über den Ätna hier.

Reise

Weltpremiere in Rouen in Frankreich

Rouen

Mit dem zylindrischen Panoramakunstwerk kreiert der Berliner Künstler Yadegar Asisi ein immersives Fest aus Farben, Licht und Schatten mit Reverenz an Claude Monet. Ein neues 360°-Panorama von Yadegar Asisi feiert ab 4. Juli 2020 seine Weltpremiere in Rouen in Frankreich. „DIE KATHEDRALE VON MONET – Die Hoffnung der Moderne“ wird als Highlight vom diesjährigen “Normandie Impressionisme” bis weit in das Jahr 2021 in der Ausstellungslocation Panorama XXL am Seine-Ufer zu erleben sein. Wir warten 2018 dort und begeistert.

Was es in Rouen zu sehen gibt

Reise

Sächsische Winzer laden erstmals zum „Sommer der offenen Weingüter“

Radebeul Dresden (36)In den Weinbergen von Radebeul Foto: Weirauch

Von Ende Juni bis Ende Oktober feiern die sächsischen Winzer erstmals den „Sommer der offenen Weingüter“. Mehr als 100 Veranstaltungen in den Weinbergen, Weingütern, Vinotheken, Höfen und Besenwirtschaften im Weinanbaugebiet Sachsen sind geplant. Das abwechslungsreiche Programm reicht von Führungen und Verkostungen über Weinbergswanderungen bis hin zu Live-Musik. Weinfreunde haben so einen ganzen Sommer lang Zeit, die Vielfalt der sächsischen Weinwelt zu entdecken.

100 Veranstaltungen im Weinanbaugebiet Sachsen

Mobilität

Top-Radreiseregion Emsland

EmslandRadtour von Twist über„Moor-Energie-Erlebnispfad“, Foto: D.Weirauch

Das Emsland ist bundesweit die zweitbeste Radreiseregion, knapp hinter dem Allgäu und vor dem Münsterland und damit ein Fahrradparadies. Das hat der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club (ADFC) ermittelt. Das Emsland wirbt mit „Flachland-Garantie“.

In Papenburg lässt es sich gut am Kanal entlangradeln Foto: Weirauch

Auf verschiendenen Touren konnten wir das Emsland vom Fahrrad aus erleben. Mehr dazu unten. Es lohnt: Die insgesamt gut 3.500 Kilometer langen Radwege führen entlang der Flüsse Ems und Hase abseits von vielbefahrenen Straßen sowie durch ausgedehnte Moorgebiete und sind lückenlos ausgeschildert. Die „Emsland App“ weist Radurlaubern nicht nur den Weg in der deutsch-niederländischen Grenzregion, sondern bietet auch Infos zu Sehenswürdigkeiten, Restaurants und Hofcafés sowie Unterkünften.

1 Stunde wegSchlösser und Burgen

Ausflugstipp: LebensArt im Schlosspark Kartzow vom10. bis12. Juli

Kartzow-erge (4)Schlosspark Kartzow zur LebensArt Foto: Weirauch

Vom 10. bis 12. Juli zeigen rund 100 Aussteller neue Ideen für Garten, Wohnen und Lifestyle. Mit Abstand, neuer Wegeführung und unter Wahrung sämtlicher Hygiene-Regeln in entspannter Atmosphäre shoppen.

Neue Trends für den Urlaub zuhause, das ist das Thema der LebensArt, die nun vom 10. bis 12. Juli im Schlosspark von Schloss Kartzow stattfinden kann. Aktuelle Einrichtungsideen für Drinnen und Draußen sowie der Garten als grüne Oase stehen dabei im Mittelpunkt.

LebensArt im Schlosspark von Schloss Kartzow 

Wie Geschäftsführer Martin Schmidt vom AgenturHaus mitteilt, ist ein sorgsamer Neustart geplant: „Oberste Regel ist das Abstand halten, so wie dies inzwischen allerorts üblich ist. Natürlich stehen auch Desinfektions-Spender an verschiedenen Orten zur Verfügung.“ Wie die Organisatoren weiter mitteilen, werden die Aussteller großzügig im Park verteilt und mit einer neuen Wegeführung verbindlich geleitet. So ist das Abstand halten jederzeit gewährleistet. Hinzu kommt ein spezielles Konzept der Besucherregulierung, das ein Online-Ticketing beinhaltet um vor Ort Wartesituationen zu vermeiden. Das Masken tragen ist lediglich in Situationen vorgeschrieben, in denen der Mindestabstand von 1,5 Metern unterschritten wird, beispielsweise in einem Verkaufsgespräch. Die LebensArt steht in diesem Jahr ganz unter dem Motto „Urlaub zuhause“. Vielfältige Inspirationen hierzu bieten die rund 100 Aussteller. „Mit neuem hochwertigem Mobiliar, frischen Pflanzen und Wellness-Einrichtungen können so heimische Oasen geschaffen werden, die den Urlaub 2020 zuhause lebenswert machen“, erläutert der Projektleiter der LebensArt von Schloss Kartzow, Kevin Holstein. „Dazu tragen auch die kulinarischen Köstlichkeiten aus aller Welt bei, mit denen man sich ein Stück Urlaubsfeeling nach Hause holen kann“, wie er bekräftigt.

Kartzow, Ortsteil von Potsdam
Kartzow, Ortsteil von Potsdam

Auch bei der nunmehr auf den neuen Termin verschobenen LebensArt rechnen die Veranstalter mit großem Interesse seitens der Aussteller. Bereits jetzt sei die LebensArt im Schlosspark von Schloss Kartzow nahezu ausgebucht, vermeldet Kevin Holstein. Interessierten Firmen rät der Projektleiter zur kurzfristigen Kontaktaufnahme: „Für Besonderes haben wir noch ein paar schöne Plätzchen reserviert“, so Holstein. „Die LebensArt im Schlosspark von Schloss Kartzow ist mit Abstand das schönste Einkaufserlebnis in der Region. Die liebevollen Dekorationen und Inszenierungen bieten einzigartige Inspirationen für Haus und Garten. Zusammen mit der hochwertigen Gastronomie entsteht eine Atmosphäre, die unseren Besuchern einen schönen Tag verspricht, der sich fast normal anfühlt“, zeigt sich Holstein überzeugt. Aktuelle Informationen zur LebensArt können über die Homepage www.lebensart-messe.de abgerufen werden.

Schloss Kartzow am Rande von Potsdam, Foto: D.Weirauch
Schloss Kartzow am Rande von Potsdam, Foto: D.Weirauch

Informationen zur Lebensart

Die LebensArt im Schlosspark von Schloss Kartzow ist vom 10. bis 12. Juli jeweils von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Der Eintritt für Erwachsene beträgt zehn Euro und beinhaltet freies Parken auf den ausgewiesenen Flächen. Kinder bis einschließlich 15 Jahre erhalten – in Begleitung Erwachsener – freien Eintritt. Die Veranstalter weisen ausdrücklich darauf hin, dass vor Ort nur ein sehr begrenztes Kartenkontingent zur Verfügung steht.

Online-Ticketing ausdrücklich empfohlen!

Um Wartesituationen zu vermeiden, wird das Online-Ticketing ausdrücklich empfohlen! Der Verkauf der Eintrittskarten erfolgt in Kürze über die Webseite unter https://www.lebensart-messe.de/LebensArt-Messe-Potsdam.html .

Die aktuellen gesetzlichen Regelungen des Landes Brandenburg zum Zeitpunkt der LebensArt sind verbindlich. Dies gilt auch für die allgemein gültigen Regelungen zur namentlichen Registrierung in der Gastronomie vor Ort, gemäß der gesetzlichen Vorgaben.

Mobilität

Elektrofahr­räderNur 4 von 12 schaffen ein Gut

5615060_test202006-gross (1)Cover Warentest Juni Heft

Stiftung Warentest hat wieder Pedelecs, besser bekannt als E-bikes, getestet. Hier die Ergebnisse. Gleich mehrere Pedelecs mit tiefem Einstieg enttäuschen im Test mit Rahmenrissen oder Problemen bei der Brandsicherheit, etwa bei einem Kurz­schluss der elektrischen Kontakte, an den Stecker­gehäusen von Akku und Ladegerät. Doch vier gute Pedelecs, umgangs­sprach­lich auch E-Bikes genannt, sind sicher, robust und enthalten keine Schad­stoffe. Die Stiftung Warentest hat für die Juni-Ausgabe der Zeit­schrift test 12 E-Bikes mit Mittel­motor, hydrau­lischen Scheibenbremsen und Wave-Rahmen mit voll­integriertem Akku geprüft. Die Räder kosten 2.150 bis 3.500 Euro und schneiden mit Gut bis Mangelhaft ab.

Wenige Modelle sind sicher

Im Praxis­test über­zeugen viele Elektroräder, bei denen der Motor bis Tempo 25 unterstützt, zwar mit ihren Fahr­eigenschaften, aber nur einige Modelle erweisen sich auch in weiteren Prüfungen als robust und sicher genug, um eine gute Note zu erhalten. Zwei E-Bikes zum Beispiel sind nicht brandsicher und damit nur mangelhaft, andere zeigen nach der Halt­barkeits­prüfung Risse im Rahmen oder fahren mit Gepäck nicht stabil genug. In einigen Sätteln fanden die Tester hohe Mengen eines schädlichen Weichmachers.

Sind E-Bikes wirklich umweltschonend ?

Länger Durch­halten auf Radtouren, ohne Schwitzen im Büro ankommen, nach Gesund­heits­problemen wieder Spaß an Bewegung zu finden – für die Motivation, E-Bikes zu fahren, gibt es viele Argumente. Doch umwelt­schonend ist ein E-Bike nur, wenn es das Auto­fahren ersetzt. Dann gleicht es bereits nach wenigen Hundert Kilo­metern die Emissionen aus, die vor allem bei Produktion und Recycling des Akkus entstehen, und verbessert mit jedem weiteren Meter seine Umwelt­bilanz.

Pedelecs in Deutsch­land auf der Erfolgs­spur

84 Prozent der Pedelec-Besitzer gaben in einer aktuellen Umfrage der Stiftung Warentest an, durch ihr Elektrofahr­rad mehr Rad zu fahren als vorher. 14 Prozent fahren immerhin genau so viel. Der Motivations­schub aus dem Elektromotor scheint bei Vielen die Lust am Radfahren zu wecken: 5,4 Millionen Pedelecs sind laut Zweirad-Industrie-Verband mitt­lerweile in Deutsch­land unterwegs. Die Verkaufs­zahlen steigen von Jahr zu Jahr.

Neben E-Mountain­bikes und Trekking-Pedelecs gehören auf Komfort ausgerichtete Modelle immer noch zu den beliebtesten Elektrorädern. Zwölf solcher Räder mit tief geschwungenem Rahmen traten im E-Bike-Test der Stiftung Warentest gegen­einander an. Im anspruchs­vollen Praxis­test mussten sie unter anderem ihr Fahr­verhalten und eine praktische Hand­habung unter Beweis stellen. In Laborprüfungen untersuchten wir die Sicherheit und Halt­barkeit der Pedelecs, die Reich­weite der Akkus – und die Sättel und Griffe auf Schad­stoffe.

Pedelec-Tests: Hohe Anforderungen in Labor und Praxis

Im Praxis­test sind Ansprüche an die Räder hoch: Sie sollten ohne und mit viel Gepäck stabil fahren: Gerade­aus wie auch in Kurven – und unabhängig von der Geschwindig­keit. Ein Modell im Test patzt: Mit viel Gepäck stellten unsere Tester schon bei nied­rigem Tempo gravierende Probleme bei der Fahr­stabilität fest. Aber auch ohne Gepäck fuhr es schlechter als alle anderen Test­kandidaten. Denn: Fast alle zwölf Modelle im E-Bike-Test der Stiftung Warentest bringen Fahr­spaß und meistern den Praxis­test ohne Probleme, insbesondere der Testsieger über­zeugt mit seinem Fahr­verhalten.

Video: E-Bikes im Test

Im Prüf­labor offen­barten dann weitere Pedelecs Schwächen: An einigen Modellen ging der Dauer­test über 20 000 Kilo­meter nicht spurlos vorbei. Mithilfe von Sensoren ermittelten wir auf Mess­fahrten dafür zunächst, welche Kräfte auf die Pedelecs wirken und über­trugen diese dann im Labor auf die Räder. Bei drei Modellen zeigten sich in diesem Test sicher­heits­relevante Anrisse. Die beiden Schluss­lichter im Test sind nicht brandsicher genug – bei einem fiel das Stecker­gehäuse des Lade­kabels beim anderen des Akkus in einem Stan­dard­test zur Brandsicherheit durch. Insgesamt schneiden im Test vier Modelle ausreichend und zwei mangelhaft ab.

Unterschiede bei der Reich­weite der Pedelecs

Ein wichtiges Kauf­kriterium für Radler ist, wie weit sie der Akku des Pedelecs bringt. Alle Modelle im Test sind mit einem Akku mit 500 bis 540 Watt­stunden Energie­inhalt ausgestattet. Die Stiftung Warentest hat die Reich­weite auf einem Prüf­stand bei anspruchs­vollen Bedingungen gemessen – sie lag bei guten 47 bis 55 Kilo­metern. Die Reich­weite kann aber auch deutlich höher liegen, denn sie hängt wesentlich von der gewählten Unterstüt­zungs­stufe des Motors, aber auch vom Stre­cken­profil oder der Eigen­leistung des Fahrers ab. Auch Wind­verhält­nisse und die Kraft­über­tragung des Rades verändern die Reich­weite. Ganz ohne Akku­verbrauch legen Pedelecs Stre­cken im Rollen oder bei Geschwindig­keiten von mehr als 25 Kilo­metern pro Stunde zurück.

Aufwändiger E-Bike-Test

Der Pedelec-Test gehört zu den teuersten und aufwendigsten, die die Stiftung Warentest durch­führt. Bei der Zahl der E-Bike-Modelle mussten wir uns daher beschränken. Für den aktuellen Vergleich haben wir diesmal Modelle mit Wave-Rahmen, also mit tiefem Einstieg gewählt. Diese Räder gehören zu den am häufigsten verkauften. Außerdem haben wir bereits im Vorgängertest, im Juni 2018, Trekking-Pedelecs mit „Herren­rahmen“ getestet.Komfort für alle. Die Modelle im aktuellen Test ermöglichen mit ihrem tief geschwungenen Rahmen Männern und Frauen gleichermaßen ein komfort­ables Aufsatteln. Da sie mit Scheibenbremsen, meist mit Ketten­schaltung, bis zu 10 Gängen und kraft­vollen Motoren ausgestattet sind, können sie sich auch auf anspruchs­volleren Stre­cken behaupten.Modelle mit anderen Rahmen. Fast von allen E-Bikes im Test gibt es zu ähnlichen Preisen auch Modelle mit einem Diamant- oder Trapez­rahmen. Unsere Test­ergeb­nisse lassen sich auf sie aber nicht über­tragen.

Der Test E-Bikes findet sich in der Juni-Ausgabe der Zeitschrift test und ist online unter www.test.de/e-bikes abruf­bar.

Hier ein Fahrradtest auf einfachraus.eu aus dem Jahr 2018