Potsdam

Barnim. Ein Wegbegleiter

Finowkanal (181)

Ausflüge in das Land Brandenburg mit dem passenden Reiseführer aus dem Verlag Edition Terra (Terra Press). Nach Havelland, Potsdam und Ruppiner Seenland erschien jüngst “Barnim. Der reich illustrierte Band (250 Seiten) aus der Feder des Brandenburg-Experten Joachim nölte macht Spaß schon bei der Vorbereitung auf den Tagesausflug. Endlich ein Wegbegleiter, um den Barnim zu erkunden. Doch was ist überhaupt der Barnim? Der Landstrich oberhalb Berlins hat sehr viel zu bieten: Wälder und Seen in anmutiger Landschaft, reizvolle Orte mit spannenden Geschichten und interessante Menschen. Gerade die Berliner haben allen Grund, ein Hohelied auf den Barnim zu singen – sie fahren hin um zu baden, zu wandern, zu radeln, viele haben dort ihr Wochenenddomizil. Und dennoch sagt kaum ein Berliner: „Ich fahre in den Barnim.“

Ausflugsziele im Barnim

Potsdam

Reiseführer: Die Havel

Cover Die Havel

Über die Elbe gibt es einen fulminanten Band. Nun auch über die Havel. Manfred Reschke, bekannt als Verfasser der 66-Seen-Wanderung (Trescher),  hat jetzt eine aktualisierte Auflage des Reiseführers „Die Havel“ vorgelegt. Ein lohnenswertes Buch. Auf ihrem Weg von der Quelle in Mecklenburg durch Berlin, Potsdam und Brandenburg an der Havel bis zur Mündung in die Elbe durchfließt oder bildet sie mehr als 50 Seen. Diese einzigartige Wasserlandschaft eröffnet vor allem Wassersportlern zahlreiche Möglichkeiten. Aber auch von einem der vielen Ausflugsschiffe, den Dampfern, lassen sich die schönen Aussichten auf Gewässer und Uferlandschaften genießen. Fahrradtouristen können die den Fluss auf dem Havelradweg entdecken, und für Wanderer sind verschiedene reizvolle Routen gegeben.

Schiffsgeschichten und Havellauf

Reise

Luxemburg: Wo der Hauptmann von Köpenick begraben ist

Luxemburg - Hauptmann von Köpenick (1)Grab des Hauptmann von Köpenick auf dem Friedhof in Luxemburg Stadt, Foto: Weirauch

Unter den Friedhöfen in Luxemburg wird der Liebfrauenfriedhof (Notre Dame)  von deutschen Touristen am meisten besucht. Denn dort fand der legendäre Hauptmann von Köpenick seine letzte Ruhestätte.

Grab Hauptmann von Köpenick

Bekannt wurde Schuster Wilhelm Voigt  am 16. Oktober 1906, als er verkleidet als preußischer Hauptmann  im Rathaus von Berlin-Köpenick den Bürgermeister verhaftete und die Stadtkasse beschlagnahmte.

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Nach der Entlassung aus dem Gefängnis verbrachte Wilhelm Voigt die zwölf letzten Jahre seines Lebens in der Stadt Luxemburg. Er arbeitete in Luxemburg als Kellner und Schuster, er trat aber auch als „Hauptmann“ im Zirkus auf und verkaufte Autogrammkarten.

Luxemburg: Wo der Hauptmann von Köpenick begraben ist

 Auf dem Liebfrauenfriedhof in Luxemburg (Stadt) fand er seine letzte Ruhe. Das Grab des 1849 (nicht wie auf dem Grabstein steht: 1850) geborenen Voigt gehört heute zu den Sehenswürdigkeiten in der Stadt Luxemburg.
Grab des Hauptmanns von Köpenick, Foto: Dieter Weirauch
Grab des Hauptmanns von Köpenick auf dem liebfrauenfriedhof , Foto: Dieter Weirauch

Grabstein mit falschem Geburtsjahr

Historiker fanden heraus, dass nach seinem Tod am 3. Januar 1922 zuerst das städtische Armenbüro die Kosten für die Grabstelle übernahm.  1942 lief die Konzession für das Grab ab, wurde jedoch 1944 von einem anonymen Spender um weitere 30 Jahre verlängert. 1961 richtete der Zirkus Sarrasani die ramponierte Grabstelle wieder her und versah sie mit einer Marmorplatte, die allerdings das falsche Geburtsjahr 1850 zeigte. Sie wurde später gegen einen Gedenkstein ausgetauscht, wiederum mit dem falschen Geburtsjahr. Als 1974 sollte das Grab endgültig aufgelöst werden sollte, gab es Proteste und die Stadtverwaltung Luxemburg übernahm die Kosten für eine Dauergrabstelle.

Die Gedenkplatte zeigt eine Pickelhaube und die Aufschrift „HAUPTMANN VON KOEPENICK“. Darunter steht in kleinerer Schrift „Wilhelm Voigt 1850–1922“. Die Stadt Berlin wollte  laut Wikipedia im Jahr 1999 das Grab in die Bundeshaupstadt umbetten. Die Stadt Luxemburg lehnte ab. So kommen immer wieder mal Gäste aus Deutschland zum Liebfrauenfriedhof, um dem legendären Hauptmann von Köpenick zu gedenken. Sie legen dann klingende Münzen auf den Grabstein. Das Geld wird für den Unterhalt der Grabstelle verwendet. Wikipedia weiß: “Das Haus, in dem er bis zu seinem Tode wohnte, steht heute nicht mehr.”

Des Hauptmanns Grab ist nicht leicht zu finden

Da es auf dem Liebfrauenfriedhof keinen Hinweis auf das Grab von Voigt gibt, ist man auf die Tipps von Ortskundigen angewiesen. Ich hatte Glück, die Galeristin im Hotel Simoncini in der rue Notre Dame, kannte das Grab und seine Geschichte und so war es nicht schwer, mit einem Taxi dorthin zu gelangen.

Mein Tipp: Man nimmt den linken Eingang zum Friedhof, von der Hauptstraße  (der Allee de Resistants et des deportes) abgehend, dann kommt man zum Gräberfeld an der Friedhofsmauer und findet nach wenigen Schritten das Grab.

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Hier findet ihr weitere Tipps zu Luxemburg

Info | https://www.visitluxembourg.com/de

Stadt | http://www.lcto.lu/de

Homepage | https://www.lcto.lu/de/ansicht/worship/liebfrauenfriedhof

Wie kommt man zum Liebfrauenfriedhof ?

Mit dem Bus Nr. 3 kann man aus Richtung Innenstadt  nach “Glacies” fahren und steigt die vierte Station direkt Friedhof  Cimetière Notre-Dame (Liebfrauenfriedhof) aus. Der Friedhof befindet sich in der Allée des Résistants et des Déportés  und kann auch mit der Straßenbahn erreicht werden (Haltestelle Faïencerie).  Allerdings dauert es eine Weile bis man das Grab gefunden hat. Mein Tipp: vom Friedhofseingang aus linkerhand an der Friedhofsmauer.

Hier Tipps für einen Besuch in Luxemburg.

Schlösser und Burgen

Kompendium zu Schlössern, Guts- und Herrenhäusern in Brandenburg

Marquardtimg_8024Schloss Marquardt am Schlänitzsee

Was für ein Kompendium. Oder soll ich “Der Reisinger” dazu sagen, wie es ein Kollege vorschlug.

Schloss Wustrau im Winter, Foto: D. Weirauch
Schloss Wustrau im Winter, Foto: D. Weirauch

Einst war “Der Duncker” das Nachschlagewerk für Schlösser in der Mark.

Kompendium zu Schlössern, Guts- und Herrenhäusern in Brandenburg

Künftig wird es  der zweibändige Band von Ingrid Reisinger mit dem Titel “Bekannte, unbekannte und vergessene Herren- und Gutshäuser im Land Brandenburg” sein.

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Wer immr etwas über die reiche Schlösserlandschaft Brandenburgs wissen will, kommt an den beiden Bänden nicht mehr vorbei.

Ob informationen zu  Lübbenau, Doberlug, Marquardt, Paretz,

Schloss Neuhardenberg, Foto: D.Weirauch
Schloss Neuhardenberg, Foto: D.Weirauch

Neuhardenberg, Wolfshagen, Groß Behnitz, Ribbeck, Wustrau, Altdöbern, oder wie die vielen Denkmale auch heißen. In den zwei Bänden wird der Wissensdurst gestillt.

Schloss Hoppenrade, um 2010, Foto: D.Weirauch
Schloss Hoppenrade, um 2010, Foto: D.Weirauch

887 Schlösser, Guts- und Herrenhäuser wurden besucht

1 Stunde weg

Fahren mit dem Ballon

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Soeben noch waren die Gänse auf dem Feld. Minuten später setzt der Ballon von Skyballooning aus Treuenbrietzen zur Landung an. Ein Schauspiel, das wohl jeden in seinen Bann zieht. Was mögen die Ballonfahrer im Havelland heute gesehen haben ? Sebastian Harnisch verriet es mir: “Es war eine sehr schöne Fahrt mit Start in Göttin dann an der Dominsel Brandneburg und dem Beetzsee vorbei mit Kurs auf Klein Kreutz und einer tiefen Überquerung der Havel. Dann sind wir wieder auf ca. 700m aufgestiegen und in östliche Richtung nach Roskow gefahren, wo wir dann auf dieser schönen Wiese landen konnten. Alles in allem eine schöne Fahrt mit tollen Ausblicken auf die herbstliche Landschaft.”
Übrigens ist der Beetzsee mit dem einsamen Fischer da draußen unser Lieblingssee.

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Eigentlich wollte ich schon immer mit einem Ballon Potsdam und Umgebung erkunden.Welche Zeit ist gut dafür ? Wer kann Tipps geben ?

ReiseTipps

Fasten auf der Insel Rügen

Sassnitz Ostsee

Nach Sylt nun Sassnitz auf der Insel Rügen. Fasten in einer Gruppe von netten Leuten aus ganz Deutschland, die alle freiwillig nach Sassnitz gekommen sind: um mit Angelika Hüging, der Sylterin, zu fasten. Eine Woche lang. Fasten auf der Insel Rügen. Sassnitz kannten wir bislang nicht. Eine Überraschung. Ja, die Stadt ist überraschend anders. Ausgangspunkt zu langen, teils kräftezehrenden Wanderungen in denNationalpark Jasmund mit dem ersehnten Ziel: einmal auf dem Königsstuhl zu stehen und auf die Ostsee zu schauen.