Reise

Mit A-ROSA Bella nach Bratislava

Die „Arosa Bella“ hat 100 Doppelkabinen und kann sie 240 Passagiere und 50 Crew-Mitglieder aufnehmen. Foto: WeirauchDie „Arosa Bella“ hat 100 Doppelkabinen und kann sie 240 Passagiere und 50 Crew-Mitglieder aufnehmen. Foto: Weirauch

Bratislava, früher Preßburg ? Kannte ich bisher noch nicht. Auch die seit 1993 eigenständige Slowakischen Republik erschein mir als Reiseland noch ein Geheimtipp. Gehört hatte ich, dass das  abwechslungsreiche Landschaftsprofil mit den Gebirgszügen der Hohen Tatra im Norden, den Tiefebenen im Süden, gut erschlossenen Wander-, Sport- und Kurgebieten ein hohes touristisches Potential haben. Die Slowakei gilt als das Land mit der höchsten Pro-Kopf-Anzahl an Burgen und Schlössern in Europa. Mit der A-ROSA Bella fuhren wir nach Bratislava und kamen aus dem Staunen nicht mehr heraus.

 

Überraschung Bratislava

Bis zum Ersten Weltkrieg war Preßburg ein recht beschauliches Monarchie-Städtchen an der Donau mit hauptsächlich deutsch- und ungarischsprachiger Bevölkerung. Ins nahe Wien fuhr man damals mit der Straßenbahn. Von diesem alten Preßburg sind eigentlich nur noch Teile der Altstadt übrig geblieben.

Unsere Stzadtführerin klärte auf: “Nicht durch Kriege wurde das alte Erscheinungsbild der Stadt zerstört, sondern durch sozialistische Bauwut.” Bratislavas Stadtväter bemühen sich inzwischen redlich darum, einige dieser Untaten wieder gut zu machen. Was von der Altstadt übrig war, wurde liebevoll renoviert.

Alles kann man nicht reparieren. So musste eine Synagoge in der Altstadt einer völlig überdimensionierten  Brücke weichen. Diese Brücke mit ufo-ähnlichem Aufsatz gilt vielen Slowaken als das Symbol für die architektonischen Fehler der Vergangenheit.  Diese Brücke war für mich aber ein toller Aussichtspunkt, um einen Blick über Bratislava zu erhalten.

Keine Angst, in den Pylon des Brückenkopfes gelangt man mit einem Fahrstuhl, Foto: Weirauch
Keine Angst, in den Pylon des Brückenkopfes gelangt man mit einem Fahrstuhl, Foto: Weirauch

 

Ein Flair von Gelassenheit und Kaffeehausatmosphäre weht durch die Gassen der Danaumetropole. Sie ist mit einer halben Million Einwohnern die größte und wirtschaftlich bedeutendste Stadt der Slowakei.

“Highlights” sind das Alte Rathaus (Stará Radnica), das Primatialpalais (Primaciálny Palác), das Michaelstor (Michalská Brána) und die ehemalige Krönungskirche, der gotische St.-Martins-Dom (Dóm sv. Martina). Anfang des 18. Jahrhunderts wurde die Kapelle des Heiligen Johannes des Almosengebers angebaut.

Über der Donau thront seit dem 15. Jahrhundert die viertürmige Burg (Hrad). Beim Brand 1811 schwer zerstört, wurde sie ab 1953 bis 1968 wieder aufgebaut.

Hier geht es zu weiteren Stationen der Fahrt mit AROSA Bella auf der Donau: nach Esztergom.

das  AROSA – Paket  „Donau Klassiker“

Flusskreuzfahrten-Anbieter A-Rosa hat mehrere Donau-Kreuzfahrten im Programm. eine Übersicht findet sich auf der Homepage des in Rostock ansässigen Unternehmens. 

Die Recherche entlang der Donau wurde unterstützt von der A-ROSA Flussschiff GmbH. Meine Meinung zu den einzelnen Stationen wurde dadurch nicht beeinflusst.

Hier die nächste Station der Fahrt mit der AROSA Bella: Wien.

 

 

 

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