Hotels

Die “jungen Wilden” des Engadin

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Letztes Jahr waren wir im Engadin in der Schweiz. Seitdem verfolgen wir die dortige Kulinarik-Szene aufmerksam. Ständig werden spannende und innovative Gastronomiekonzepte umgesetzt. Die «jungen Wilden» in der Gastronomie haben Visionen, sind mutig und nehmen das Engadin als wandelbare Bühne für ihre ungewöhnlichen kulinarischen Ideen. Drei dieser passionierten Querdenker gehen dabei ganz bewusst zurück zum Ursprung.

In ihrem familiären Restaurant «La Scarpetta» in St. Moritz, bereiten sie an zwei langen Tischen eine einfache Küche mit bester Qualität zu. Das Ganze zu fairen Preisen, marktfrisch und von lokalen Produzenten. Das machen sie so gut, dass der Gault Millau die drei Oberengadiner, den Facility Manager Dimitrios Kefalas (30), den Bauzeichner Fabian Roth (31) und den Gastronomiestudent Luca Höfer (23) erst kürzlich als «Trendsetter» bezeichnet hat. Die Freunde verbindet ihre pure Passion und Liebe zum Kochen – diese ist bei jedem Bissen spürbar und lässt selbst die Geschmacksnerven verwöhntester Gäste in Verzückung geraten. Der Name ihres kleinen Restaurants ist eine Hommage an längst vergangene Zeiten: «La Scarpetta» (dt.: kleiner Schuh) erinnert an die ehemalige kleine Schusterei, die heute ihr Restaurant beheimatet.

Raclett im Chäs-Beizli

Slow Food ist auch in ihrem anderen Restaurant, dem «Giardin» in Pontresina ein großes Thema. Nicht umsonst studiert Luca Gastronomie in Bra im Piemont, sozusagen der «Wiege des Slowfood.» Für den Winter haben sich die drei kreativen Genusstüftler etwas ganz Neues einfallen lassen: Das «Giardin vo Godin» (rätoromanisch für «Der Garten geht in den Wald») ist eine urgemütliche Holzhütte, die nach Arvenholz duftet. Serviert wird alles, was der Wald hergibt. Der Gast soll sich im «Hüttenwald» fühlen wie ein Jäger und kann sich die verschiedensten Wild-Spezialitäten selbst zusammenstellen. Beim vielseitigen Raclette-Buffet ist das Motto «do it yourself». Hier gibt es mehr Infos: www.engadin.ch/de/kulinarische-erlebnisse/neue-kulinarische-szene-im-engadin/

Mikrobrauerei: Alpiner Hochgenuss

Schon seit elf Jahren sorgt die Brauerei «Engadiner Bier Pontresina» für den feinen Biergenuss der Hochalpen. Die einheimischen Spezialitätenbiere, gebraut mit Hilfe des Teams von experimentierfreudigen Brauereimeistern, erfreuen sich stets wachsender Beliebtheit. Ständig werden neue Rezepturen ausprobiert. Mittlerweile hat die Mikrobrauerei bereits sieben verschiedene Sorten im Angebot. Das «Gletscherbier» zum Beispiel hat durch das weiche Gletscherwasser einen ganz besonders frischen und ursprünglichen Geschmack und nur 4,6% Alkoholgehalt. Das «Bernina hell» wird aus Biohopfen und Karamelmalz gebraut und hat einen vollmundigen Abgang, das Schwarzbier «Black Boval» kommt mit Schokoladen und Röstaromen daher. Einfach durchprobieren und das persönliche Lieblingsbier finden. Hier weitere Infos:  www.engadinerbier.ch

Bündner Rebsorten im Cresta Palace

Weinliebhaber und Gourmets profitieren im Hotel Cresta Palace ab sofort von einem neuen und ganz besonderen Angebot. In der Bündner Herrschaft gibt es über 70 Weinbaubetriebe, die eine außergewöhnliche Palette an zahlreichen Rebsorten wie z.B. den Blauburgunder meisterhaft kultivieren. Das Hotel hat acht der erfolgreichsten und spannendsten Winzer aus der Bündner Herrschaft persönlich ausgewählt und besucht. Im neu eingerichteten Weinkarussell warten die feinsten Weine dieser Winzer aus der Herrschaft darauf, nach Belieben degustiert zu werden: Insgesamt acht Weiß- und acht Rotweine als Probierschluck oder als ganzes Glas – Viva! Hier weitere Infos: www.crestapalace.ch/hotel/news

Im siebten (Käse-)Himmel – Raclette in der Gondel

Im Diavolezza

Die «Diavolezza-Gondel» vor dem Hotel Walther in Pontresina erklimmt zwar keine Berge mehr, befördert aber dafür ihre Gäste in den Himmel der Genussfreuden. Die Spezialitäten in der mittlerweile zum Restaurant umfunktionierten Gondel sind Raclette und Fondue. Ganz besonders lecker ist der Gletscherkäse der im Raclette-Ofen geschmolzen und mit allerlei feinen Beilagen gereicht wird.  Hier weitere Infos: www.hotelwalther.ch/kulinarik/gondolezza/

Chäz-Beizli

Käsefondue im Chäs-Beizli

Was wäre ein Besuch inmitten der Schweizer Bergwelt ohne ein leckeres Käsefondue? Das Pop-up Fonduestübli «Chäs Beizli“ in Celerina ist ein ganz besonderer Ort, um es zu genießen, denn es öffnet nur für kurze Zeit seine Pforten. Hier weitere Infos:  www.crestapalace.ch/kulinarium/

Eisfischen im Silsersee

Eisfischen im Silsersee

Von Januar bis März ist die Eisfischen-Saison am wildromantischen Silsersee, der schon seit Jahrhunderten für seinen Fischreichtum bekannt ist. Wer mitfischen möchte, muss sich ranhalten, täglich werden nur 30 Lizenzen vergeben. Das winterliche Abenteuer beginnt direkt vor der Tür des Restaurants Murtaröl, einem Hotspot für Fischer und Fischliebhaber. Die Ausrüstung für das Eisfischen, Schneeschaufeln und Handbohrer, kann direkt vor Ort ausgeliehen werden. Nur drei Dinge muss man selber mitbringen: warme Schuhe, ziemlich viel Geduld und etwas Mut. «Wir haben hier Bach- und Seeforellen sowie Saiblinge, Aesche, Rotfeder, Plötze, Elritze und Schleie. Am meisten werden bei uns Seesaiblinge und der kanadische Seesaibling, der Namaycush, gefangen», erklärt Christian Haffter als einer der ältesten Mitglieder der «Societed da pas-cheders», des Fischereivereins Lej da Segl. Das Restaurant Murtaröl in Plaun da Lej ist ein Eldorado für Fischliebhaber und Angler. Antonio Walther, der Gastgeber, weiß alles übers Fischen auf dem Silsersee. Hier kann man dann auch Christian Haffter’s Lieblingsmenü genießen: Silser Saibling mit Salbei. Hier weitere Infos:  www.plaundalej.ch/murtaroel.html; www.silsersee.ch/Silsersee/Eisfischen.html; www.sils.ch/de-ch/geschichten/silser-geschichten/fischen-sils.html

Gourmet Festival : 31. Januar – 08. Februar 2020

Vom 31. Januar – 8. Februar 2020 steht St. Moritz wieder einmal ganz im Zeichen exklusiver lukullischer Hochgenüsse. Beim Gourmet Festival 2020 verwöhnen hochkarätige internationale Gastköche und die ausgezeichneten Spitzenköche der Partnerhotels, bei rund 40 Genuss-Events die Feinschmecker, die aus aller Welt anreisen, um diesem Highlight der internationalen Gastronomie beizuwohnen. Wie immer bildet das Grand Julius Baer Opening, den festlichen Auftakt, an den darauffolgenden Abenden fällt es schwer, sich zwischen den einzigartigen Gourmet Dîners und Safaris, Special Events, Tastings und genussvollen Champagner- und Weinanlässen zu entscheiden. Ein Pflichttermin für alle, die puren Genuss mit einem besonders magischen Winterambiente verbinden möchten. Hier weitere Infos: www.stmoritz-gourmetfestival.ch/de

Info, u.a. mit Meldung von Primus Communications

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