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Corona und Reisebeschränkungen: Folgen für das Visum

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(Werbung) Die Einreisebeschränkungen wegen Corona haben Folgen für Visa und Reisegenehmigungen. ESTAs und eTAs werden nach wie vor erteilt, viele Visa nicht.

Corona und Reisebeschränkungen: Folgen für das Visum

Die meisten Länder außerhalb Europas haben Einreisebeschränkungen für ausländische Reisende eingeführt. Kanada zum Beispiel hat ein totales Einreiseverbot, während in den USA nur ein Verbot für Reisende aus dem Schengen-Raum gilt. Die Reisegenehmigungen für diese Länder, die eTA Kanada und das ESTA USA können jedoch weiterhin beantragt werden.

Reisbeschränkungen in Kanada und die Folgen für die eTA 

Um die Ausbreitung des Coronavirus zu verhindern, hat Kanada sowohl im Land als auch an der Grenze Maßnahmen für ausländische Reisende ergriffen. Es besteht ein Einreiseverbot für ausländische Reisende, selbst wenn sie ein gültiges Visum oder eine eTA Kanada  erhalten haben. Gegenwärtig darf nur eine sehr kleine Gruppe von Reisenden nach Kanada reisen, nämlich Personen mit kanadischer Staatsangehörigkeit und Einwohner Kanadas und ihre unmittelbaren Familienangehörigen sowie Personen, die einen sehr wichtigen Grund für ihre Reise nach Kanada haben. Personen mit einem sehr wichtigen Reisegrund müssen sich vor der Abreise von der kanadischen Einwanderungsbehörde bestätigen lassen, dass sie von dem Einreiseverbot ausgenommen sind. Die eTA für Kanada kann trotz des Einreiseverbots weiterhin beantragt werden. Die elektronische Reisegenehmigung für Kanada wird immer noch innerhalb von drei Tagen genehmigt. Eine genehmigte eTA bedeutet jedoch nicht, dass es auch möglich ist, nach Kanada zu reisen. Nur Reisende, die vom Einreiseverbot ausgenommen sind, sind in Kanada willkommen.

Schengen-Proklamation auch für Reisende mit ESTA

In den USA dürfen manche Ausländer schon einreisen. Nur Personen, die sich in den 14 Tagen vor ihrer Ankunft in den USA in einem der Schengen-Länder, Irland, Großbritannien, Brasilien, dem Iran oder China aufgehalten haben, dürfen nicht einreisen. Reisende, die sich zwei Wochen in einem anderen Land aufhalten und von dort in die USA reisen, werden zugelassen. Bitte beachten Sie, dass eine Zwischenlandung oder einen Umstieg in ein Schengen-Land (oder in eines der anderen genannten Länder) auch bedeutet, dass die Einreise in die USA nicht mehr möglich ist. Wie die eTA für Kanada wird auch das ESTA USA  weiterhin ausgestellt. Reisende, die ein ESTA beantragen, erhalten ihre Genehmigung in der Regel innerhalb von 3 Tagen, aber das ESTA kann nur dann für eine Reise in die USA genutzt werden, wenn der Reisende in den 14 Tagen vor seiner Ankunft in den USA nicht in einem der oben genannten Länder war.

Visumanträge in vielen asiatischen Ländern ausgesetzt.

Während es für Kanada und die USA immer noch möglich ist, die erforderlichen Reisegenehmigungen zu beantragen, haben mehrere asiatische Länder die Erteilung von E-Visa ausgesetzt. Beispielsweise haben Indien, Vietnam und Kambodscha das E-Visa-Antragsformular geschlossen. Reisende können daher derzeit kein Visum für Indien, Vietnam oder Kambodscha beantragen. Vietnam macht Ausnahmen nur für Diplomaten, Experten, Manager und hochqualifizierte Arbeitskräfte, die benötigt werden, um die vietnamesische Wirtschaft am Laufen zu halten. Diese Personen können jedoch kein  E-Visum Vietnam  beantragen, sondern müssen ein Visum über ihren vietnamesischen Kooperationspartner beantragen. Für Kambodscha ist es derzeit nur möglich, ein physisches Visum bei der Botschaft zu beantragen, nicht aber ein elektronisches Visum.

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