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Experten der Verbraucherzentralen sowie von Stiftung Warentest und Guter Rat geben hier Tipps zu Reisen, Gesundheit, Ernährung und Internet.

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Am London City Airport: Fluginformationen via Facebook

London City Airport Facebook- und Twitter-Update-Service

Mein Lieblingsflughafen, wenn ich in London zu tun habe. Wegen der kurzen Wege in die Innenstadt. Zudem ist London City Airport (LCY) ein kleiner Flughafen. Klein und gemütlich und selten hektisch.

Das Flughafenteam ist innovatoiv: führt jetzt neuen Service ein: Alle Fluggäste, die Facebook Messenger auf ihrem Smartphone installiert haben, können ihre Flugnummer am Tag der Reise an LCY Flight Info senden und erhalten anschließend eine personalisierte Fluginformationen über den Facebook Messenger direkt auf ihr Handy.

Die automatisierten Mitteilungen stellen aktuelle Informationen über den Flugstatus, die exakte Abflugzeit sowie den Flugsteig bereit. Reisende müssen somit ihre Fluginformationen nicht mehr auf den Monitoren am Flughafen suchen, sondern können sich jederzeit bequem und schnell informieren. Durch diesen neu eingeführten Service können nicht nur Fluggäste selbst, sondern auch Wartende, die Passagiere in Empfang nehmen, die Informationen anfordern.

klein und fein: London City Airport
klein und fein: London City Airport

 

Bei der Auswertung der Passagierdaten für das erste Quartal 2016 hat sich gezeigt, dass die Anzahl von unter 35-Jährigen am London City Airport zum ersten Mal auf 35 Prozent gestiegen ist. Es ist zu erwarten, dass diese Generation der Millennials auch die erste sein wird, die von dem neuen Service des Flughafens Gebrauch macht.

„Die Mehrheit unserer Fluggäste ist in den sozialen Medien aktiv und reist oft geschäftlich. Somit liegt es nahe, die Fluginformationen via Facebook Messenger direkt über das Handy zugänglich zu machen“, kommentiert Alison FitzGerald, Chief Information Officer, London City Airport. „Wir stellen bereits freies WLAN zur Verfügung und ermöglichen Check-in-Zeiten von höchstens 20 Minuten. Der neue Service ist ein weiterer Weg, um eine stressfreie, personalisierte Kundenerfahrung zu gewährleisten.“

City airport London mit der Skyline von London, Foto: London City Airport
City airport London mit der Skyline von London, Foto: London City Airport

Das neue Angebot des Flughafens ergänzt den bereits existierenden Twitter-Update-Service @LCYFlightInfo, der ebenfalls von der automatisierten Software BizTweet ermöglicht wird und von Technology Integration Consultancy entwickelt wurde. Der Dienst wurde seit der Einführung im Juni 2015 bereits von 13.568 registrierten Usern verwendet.

Der London City Airport befindet sich im Herzen von East-London, einem wachsenden Knotenpunkt für Technologie. Der neue Facebook Messenger-Service ergänzt eine Vielzahl von Innovationen, die einfaches und komfortables Reisen ermöglichen. Wie zum Beispiel AirPortr, ein persönlicher Gepäck-Transfer-Service, der Gepäcksstücke bei Fluggästen abholt  und direkt an ihren Bestimmungsort liefert oder Crowd Vision, ein System, das die Fortbewegung der Passagiere via Live Feed-Video erkennt und dadurch die mögliche Wartezeit am London City Airport berechnet. Reisende werden mit diesen Informationen schnell und effizient durch den innerstädtischen Londoner Flughafen geleitet.

Die automatisierten Twitter- und Facebook-Update-Seiten laufen parallel zu den offiziellen Facebook- und Twitter-Seiten.

Über den London City Airport

Der London City Airport (LCY) nahm 1987 den Betrieb auf. Heute reisen jährlich rund vier Millionen Fluggäste über diesen Flughafen nach beziehungsweise ab London. Davon sind rund 70 Prozent Geschäftsreisende.

London City Airport ist der einzige Londoner Flughafen, der sich innerhalb des Stadtgebiets befindet. Die Abläufe, beispielsweise Check-in und Boarding, verlaufen schnell und effizient, die Wege innerhalb des Flughafens sind kurz. Passagiere erreichen in nur 22 Minuten das Geschäftszentrum in der Innenstadt von London. Canary Wharf, das Büroviertel im ehemaligen Hafengebiet der Docklands, die Heimat vieler europäischer Top-Unternehmen, ist nur 14 Minuten vom Flughafen entfernt. Londons Westend mit seinen zahlreichen Sehenswürdigen ist innerhalb von 30 Minuten zu erreichen.

New British Airways daily service From London City Airport to New York JFK , starting today 29th Sept’09.
Photo Andrew Baker.
07977074356

Elf Airlines fliegen von 50 Destinationen aus nach beziehungsweise ab dem London City Airport. Von Deutschland aus erreichen Reisende ab Berlin-Tegel, Düsseldorf, Frankfurt und Hamburg die Themsemetropole via London City Airport.

Mehr Informationen sind unter www.londoncityairport.com abrufbar.

Eine 1,5 Kilometer lange und 30 Meter breite Landebahn zwischen zwei Hafenbecken. Foto: London City Airport
Eine 1,5 Kilometer lange und 30 Meter breite Landebahn zwischen zwei Hafenbecken. Foto: London City Airport

 

Hier weitere Infos zum London City Airport.

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Flyer E-Bike ist Sieger bei Stiftung Warentest

Flyerflyer b8_emotional

Experten haben es schon geahnt. Das Flyer E-Bike B8.1 ist mit der Note 1,7 zum besten Pedelec beim jüngsten Test der Stiftung Warentest gekürt worden.

Besonders überzeugen konnte das Rad aus der B-Serie durch sein angenehmes Fahrverhalten und seine Stabilität. Zudem kann man es auch ohne Motor sehr gut fahren und es lässt sich als einziges der getesteten Modelle einfach einstellen, so das Urteil der Tester um Nico Langebeck, Projektleiter des Tests.

Flyerflyer b8

Das E-Bike aus der in Huttwil in der Schweiz beheimateten Firma erhält damit die beste Bewertung. Auch die attraktive Ausstattung, wie der Schnellspanner für Lenker und Sattel, das Rahmenschloss, das gute Licht und die Montagemöglichkeit für Doppelständer, wird von der Stiftung Warentest gelobt. Insgesamt wurden 15 Pedelecs mit tiefem Einstieg geprüft. Fünf von ihnen sind mit der Note „mangelhaft“ bewertet worden. Neben dem Flyer B8.1 erhielten nur sechs weitere E-Bikes die Wertung „gut“. Bereits in 2014 war ein Flyer E-Bike Testsieger: Mit der Note 2,0 ließ das Modell T5 Deluxe die neun Konkurrenzprodukte hinter sich.

„Mit diesem Ergebnis können wir sehr zufrieden sein“, sagt Flyer Vertriebschef Christian Müller. „Es stellt erneut unter Beweis, dass unsere E-Bikes von herausragender Qualität sind und spiegelt auch das besondere Fahrerlebnis wieder, das unsere Modelle bieten“, fügt Müller hinzu.

Durch die optimale Fahrsicherheit ist das Flyer B8.1 ideal für den Alltag geeignet, kann aber auch für längere Touren genutzt werden. Für die hohe Sicherheit sorgen vor allem die Stabilität des E-Bikes und der tiefe Einstieg. Die Integration des Akkus in den Gepäckträger macht diesen fast unsichtbar. Die Nabenschaltung sorgt für eine wartungsarme und lange Lebensdauer. Ab 3.299 Euro ist es im Handel erhältlich. Zum gleichen Preis gibt es auch das baugleiche Modell Rücktritt. Ohne Akku wiegt es circa 25 Kilogramm. Auch das zulässige Gesamtgewicht von 149 kg wurde von der Stiftung Warentest als besonders gut beurteilt. „Das bietet genug Spielraum, damit nicht nur leichte Personen spaß am Pedalieren haben“, sagt Nico Langenbeck.

Im Gemeinschaftstest mit dem ADAC hat Stiftung Warentest 15 Komfort-Elektrofahrräder (28 Zoll) getestet. Die E-Bikes verfügten alle über einen tiefen Durchstieg, Mittelmotor und Nabenschaltung sowie vorzugsweise einen 400-Wh-Akku.

Werk nur für Elektroräder: Biketec AG

Die Biketec AG wurde 2001 gegründet; sie hat die FLYER-Aktivitäten der vorgängigen Firma BKTech AG übernommen. Das rasante Wachstum machte einen Standortwechsel von Kirchberg nach Huttwil nötig, wo 2009 das modernste und erste ausschließlich für Elektroräder konzipierte Werk Europas bezogen wurde. Innerhalb von zwei Jahren wurden zwei Erweiterungsbauten angefügt. Die passend zur Nachhaltigkeitsmaxime der Marke nach Minergie-P®-Standard errichtete Fabrik ist eine Attraktion für sich: Sie wird jährlich von rund 20.000 Personen besucht. Die Mitarbeiterzahl hat sich auf ca. 200 Personen fast verzehnfacht. FLYER ist Marktführer in der Schweiz, der Exportanteil beträgt deutlich über 75 Prozent. Hauptmärkte sind Deutschland, Holland und Österreich.

Adresse:  Biketec AG | Schwende 1 | CH-4950 Huttwil | T +41 62 959 55 55 | F +41 62 959 55 66 | info@flyer.ch | www.flyer-bikes.com

Hier geht es zum Test der Stiftung Warentest

Hier die Liste der getesteten Fahrräder:

Aldi (Nord) / Hansa Alu-City-Elektrorad

Decathlon / Riverside City Nexus Hauptbild Decathlon / Riverside City Nexus

Diamant Achat Deluxe+ Hauptbild Diamant Achat Deluxe+

Fischer Alu-Elektro-Citybike ECU 1603 Hauptbild Fischer Alu-Elektro-Citybike ECU 1603

Flyer B8.1 Hauptbild Flyer B8.1

Hercules Urbanico E F8 Hauptbild Hercules Urbanico E F8

Kalkhoff Agattu Impulse 8 HS Hauptbild Kalkhoff Agattu Impulse 8 HS

Kettler Traveller E Tour FL Hauptbild Kettler Traveller E Tour FL

Kreidler Vitality Eco 3 FL Hauptbild Kreidler Vitality Eco 3 FL

KTM Amparo 8M Hauptbild KTM Amparo 8M

Pegasus Premio E8 F Hauptbild Pegasus Premio E8 F

Raleigh Dover Impulse 8 HS Hauptbild Raleigh Dover Impulse 8 HS

Sinus BC50f Hauptbild Sinus BC50f

Stevens E-Courier Forma Hauptbild Stevens E-Courier Forma

Victoria e-Manufaktur 7.9 Hauptbild Victoria e-Manufaktur 7.9

Wie transportiert man das E-Bike ?

Wer kein VW Caddy, Renault Kangoo oder Fiat Doblo hat, dem empfehle ich die Transportträger von Uebler, den X 31. Diese haben genügend Laderaum und können zwei E-Bikes aufnehmen.

Hier geht es zum Text mit einem Mitsubishi ASX.

 Bei eBikes: Sicherheitsrisiko Dachgepäckträger

Die Allianz warnt: eBikes sind für Fahrradträger  zu schwer und werden bei einem Crash zu Geschossen. Gängige Dachgepäckträger sind für ein Gewicht von bis zu 20 kg ausgelegt. Pedelecs/E-Bikes mit Motor, Akku sowie verstärktem Rahmen wiegen aber bis zu 30kg. Um Unfälle bei Brems- und Ausweichmanövern zu vermeiden, sollte man das eBike auf einem Träger für die Anhängekupplung transportieren. Wichtig: sowohl Grundträger als auch Schienen müssen für das hohe Gewicht eines bzw. von zwei EBikes geeignet sein.

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flightright kämpft für ihr Rechte

flightrightflightright

Seit 2010 kämpft flightright (www.flightright.de), das aus Potsdam stammende Portal für Fluggastrechte, schon für Kunden aus aller Welt für Entschädigungszahlungen für verspätete oder gestrichene Flüge. Damit schaffte es das ehemals kleine Start-up nicht nur zum Marktführer für Flugentschädigungen, sondern setzte für seine Kunden auch insgesamt bereits mehr als 60 Millionen Euro durch – wenn nötig auch vor Gericht. Dass es bei diesem Kampf ums Recht jedoch nicht immer nur bitterernst zugeht, zeigen die vom flightright Kundenservice gesammelten verrücktesten Geschichten, die das (Fluggast)leben so schreibt.

flightright kämpft für ihr Rechte

 Platz 1: Eine tierische Entschädigungsforderung

 Was viele nicht wissen: Flugreisende, die auf ihren Flieger mehr als drei Stunden warten müssen oder deren Flug ganz gestrichen wurde, haben Anrecht auf Entschädigung in Höhe von bis zu 600 Euro pro Person. Pro Person wohlgemerkt.flightright kämpft für ihr Rechte . Unter flightright Mitarbeitern legendär ist mittlerweile die Geschichte eines Nutzers, der auch eine Entschädigung für seinen tierischen Begleiter geltend machen wollte – und zwar samt Pfotenabdruck und Hundemarke als „Unterschrift“. Netter Versuch, aber leider ist die Entschädigung von Tieren in der EU-Verordnung nicht geregelt.

flightright kämpft für ihr Rechte

Neues Flugzeug vom Typ Boeing 737-800 NG von SunExpress mit der Kennung TC-SOH im Minion-
Neues Flugzeug vom Typ Boeing 737-800 NG von SunExpress mit der Kennung TC-SOH im Minion-Looki, Foto: Sun-Express


 Platz 2: Gestatten? Cello mein Name, Cello B.

 Eine weitere lustige Anekdote: Ein flightright Nutzer beantragt Entschädigungen für drei von ihm gekaufte Flugtickets und zwar für Herrn A sowie Herrn C und Herrn B. An dieser Stelle noch nicht ungewöhnlich. Bei dem Vornamen von Herrn B werden die flightright Kundenservice Mitarbeiter allerdings stutzig. Herr Cello B. Ein recht außergewöhnlicher Vorname. Tatsächlich ist das Instrument gemeint, da für dieses ein eigener Sitzplatz gebucht wurde und somit – so erscheint es dem Nutzer wohl erst mal logisch – kann nun auch das Cello Ansprüche geltend machen. Immerhin stand es ebenso wartend herum. flightright kämpft für ihr Rechte.

 Platz 3: April, April? Flug gestrichen aufgrund von „Trunkenheit am Steuer“

 Isländische Vulkane, feierwütige Briten, 60 Stunden Flugverspätung, gestrandete Koffer aufgrund von Schaltjahr – Flugreisende sind heutzutage einige Erklärungen gewohnt, wenn es bei den Airlines mal wieder nicht so rund läuft und die Passagiere einfach nicht ans Ziel kommen. Als Realsatire eines schlechten Aprilscherzes entpuppte sich da die Schilderung eines flightright Nutzers zu folgendem Flugausfall: Ein Pilot einer anderen Maschine hatte vor dem Andocken am Gate den Flieger gerammt und damit flugunfähig gemacht. Es stellte sich heraus, dass der Pilot ähnliche Probleme wie die Feiermeute von Ryanair hatte: zu betrunken zum Fliegen! flightright kämpft für ihr Rechte.

 In allen drei Fällen konnte flightright für die Passagiere Entschädigungen erkämpfen. Kein Wunder also, dass das Verbraucherportal in einem Brief von Norwegian Air Shuttle bereits als „fightright“ adressiert wurde.

Hier geht es zu flightright.

 



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Verbrauchertipp: Reisegepäckversicherung

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Jeder hat das schon einmal erlebt. Am Flughafen, am Gepäckband: Alle anderen haben ihre Siebensachen beisammen, nur Ihr Koffer fehlt. Wie gut, dass Sie eine Reisegepäckversicherung abgeschlossen haben. Wirklich? Die Stiftung Warentest hat 14 Tarife von Reisegepäckversicherungen untersucht und festgestellt: Die Policen sind verhältnismäßig teuer und der angebotene Schutz ist lückenhaft. Finanztest sagt, für wen eine Gepäckversicherung dennoch sinnvoll sein kann.

Schutz mit vielen Einschränkungen

10 Jahres­verträge und 4 Policen für eine Reise haben die Versicherungs-Experten der Stiftung Warentest unter die Lupe genommen (Preise: 43-120 Euro (Jahres­verträge) bzw. 30-100 Euro (eine Reise)). Der Test zeigt: Keine Reisege­päck-Police kommt in jedem Fall für einen Schaden auf, bei vielen Anbietern gibt es jede Menge Einschränkungen. Zudem können Reisende oft Schaden­ersatz von Verkehrs­unternehmen verlangen, wenn Koffer auf Fahrt oder Flug beschädigt werden oder verloren­gehen – und vom Hausrat­versicherer, wenn etwas aus dem Hotel geraubt wird. Die Finanztest-Über­sicht zeigt für Reisen mit Bus, Bahn, Schiff oder Flugzeug, wer im Zweifel den Schaden ersetzt – und bis zu welcher Höhe das geschieht.

Diebstahl­schutz mit Auflagen

Reisege­päck­versicherungen leisten häufig nur begrenzt und sind recht teuer. Auch der Diebstahl­schutz unterliegt meist strengen Auflagen. Viele Dinge sind vom Schutz ganz oder weit­gehend ausgeschlossen, zum Beispiel Bargeld, Geld- und Kreditkarten sowie Fahr­karten und Flugti­ckets. Auch für Schmuck- und Wert­sachen, Foto- und Film­ausrüstung, elektronische Geräte und Fahr­räder gelten besondere Regeln.

Für Schiffs- und Busreisende geeignet

Doch werden zum Beispiel aus einer Schiffs­kabine oder aus dem Gepäck­raum im Bus Koffer oder Tasche gestohlen, würde eine Reisege­päck­versicherung dafür einstehen. Reeder haften bei Diebstahl aus der Schiffs­kabine nie, Busunternehmer nur, wenn sie grobes Verschulden am Verlust trifft, der Fahrer zum Beispiel alle Gepäck­klappen öffnet und dann weggeht.

Für Reisende ohne Hausrat­versicherung über­legens­wert

Auch für Reisende ohne Hausrat­police kann eine Reisege­päck­versicherung sinn­voll sein. Sie haben sonst keinerlei Absicherung, wenn sie unterwegs ausgeraubt werden. Die Hausrat­versicherung würde bei Raub sowie bei Einbruch­diebstahl aus dem Hotel­zimmer bis zu einem bestimmten Anteil der Versicherungs­summe greifen.

Reisegepäckversicherung: Angehörige sind mitversichert

Gepäck von Kindern, des Ehepart­ners oder Lebens­gefährten ist in einer Reisege­päck­versicherung oft mitversichert, sofern sie mit dem Versicherten zusammenleben. Manchmal gilt der Schutz auch für Angehörige, wenn sie allein verreisen.

Das bietet der Finanztest-Artikel zur Reisegepäckversicherung

Unsere Tabelle zeigt, in welchem Umfang die einzelnen Policen leisten bei Verlust oder Beschädigung von

  • Gepäck beim Camping
  • Fahr­rädern
  • Segelsurfgeräten
  • Mobiltelefonen
  • Foto- und Film­ausrüstung
  • mobilen Navigations­geräten
  • EDV-Geräten
  • Schmuck- und Wert­sachen.

Zwei Versicherer leisten auch bei Ski-Bruch. Außerdem sagen wir, welche Policen den Neuwert des Versicherungs­gegen­stands absichern, und welche lediglich den Zeit­wert.

Hier geht es zum Test.

 

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Mit dem Handy nach Hause telefonieren

Während die Urlaubssaison längst ihren Lauf genommen hat, debattieren EU-Politiker noch über die Zukunft der Roaming-Tarife. Die ursprünglich geplante Abschaffung der Roaming-Gebühren ist vorerst vom Tisch. Es fallen deshalb bis auf Weiteres die seit 1. Juli 2014 geltenden Kosten an: Abgehende Gespräche kosten seither 23 Cent, eine SMS maximal 7 Cent und mobiles Surfen noch 24 Cent pro MB. Der Empfang von Nachrichten auf der Mailbox ist kostenfrei, das Abhören hingegen kostet so viel wie ein empfangenes Gespräch, also 6 Cent.

Verbraucherzentrale Sachsen informiert über Kosten der Handynutzung im Ausland

Auch weiterhin gültig ist ein so genannter Kosten-Airbag für die Datennutzung. Der Preis liegt hierfür bei 59,95 Euro. „Das Positive am Kosten-Airbag ist die Benachrichtigung des Nutzers mit einer Warn-SMS vom Anbieter, wenn 80 Prozent dieses Betrags verbraucht sind. Ist der Betrag vollständig erreicht, muss der Anbieter die Verbindung kappen. Wer sein Handy dann weiter nutzen will, muss sich aktiv beispielsweise mit einer SMS an seinen Anbieter wenden, um die Kostenbremse auszuschalten“, erklärt Dr. Katja Henschler von der Verbraucherzentrale Sachsen. Diese Kostenbremse gilt – anders als die sonstigen Preishöchstgrenzen der Roaming-Verordnung – weltweit. Ist die Bremse bei einem ausländischen Netzbetreiber technisch ausnahmsweise nicht realisierbar, muss der Verbraucher bei der Einreise in ein solches Land darüber informiert werden. Die meisten Mobilfunkunternehmen haben inzwischen spezielle Angebote für das Telefonieren ins Ausland sowie extra Surf-Pakete, die in der Regel für mehrere Zeiträume im Jahr und teilweise auch für bestimmte Länder angeboten werden.

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Die richtigen Reiseversicherungen im Gepäck

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Auf Reisen kann man bekanntlich etwas erleben – manchmal leider auch Unerfreuliches. Damit sich das Urlaubsabenteuer während der schönsten Zeit im Jahr jedoch nicht in unerwarteten Kosten widerspiegelt, ist es wichtig, vor Reiseantritt wichtige Versicherungen abzuschließen. Es gibt allerhand Möglichkeiten, sich im Urlaub abzusichern. Einige Policen sind dabei unverzichtbar, bei anderen kann das Geld stattdessen getrost in die Urlaubskasse wandern.

Verbraucherzentrale Sachsen informiert über den Versicherungsschutz im Urlaub

Seitens der Versicherer werden oft und gern Paketlösungen angeboten, die gleich mehrere Reiseversicherungen beinhalten. „Solche Angebote sind selten bedarfsgerecht. Besser ist es, die einzelnen Komponenten selbst entsprechend der tatsächlichen Notwendigkeit auszuwählen“, empfiehlt Holger Hinze, Versicherungsexperte von der Verbraucherzentrale Sachsen.

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