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Experten der Verbraucherzentralen sowie von Stiftung Warentest geben Tipps zu Reisen, Gesundheit, Ernährung und Internet.

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8 Tipps für Reise-Buchungen in Corona-Zeiten

Türkei-Oleatrum (35)

Die Ferienzeit beginnt und wer kurzfristig eine Reise ins europäische Ausland plant, sollte einige Dinge beachten. Das Europäische Verbraucherzentrum (EVZ) Deutschland hat wichtige Punkte zusammengetragen.

  1. Informieren Sie sich vor der Buchung über Reise- und Sicherheitshinweise. So gibt es aktuell z. B. Reisewarnungen für die europäischen Länder Finnland, Schweden und Norwegen oder das beliebte Urlaubsland Türkei. Verboten ist die Reise in diese Staaten nicht, Touristen müssen aber mit Einreisebeschränkungen und Quarantänemaßnahmen rechnen.
  2. Überlegen Sie sich, ob eine Pauschalreise für Sie in Frage kommt. Denn hier sind Sie besser geschützt als bei Individualreisen. Sie haben etwa bessere Chancen, die Reise kostenlos zu stornieren, z. B. bei einer zweiten Corona-Welle. Storniert der Reiseveranstalter Ihre Reise, haben Sie ein Recht auf Erstattung des Reisepreises. Informieren Sie sich aber über Gutscheinregelungen im Urlaubsland.
  3. Wenn Sie eine Individualreise buchen (nur Hotel, Ferienwohnung, Flug- oder Bahnfahrt), ist es empfehlenswert, wenn sich diese kurzfristig kostenlos oder zu geringen Gebühren stornieren lässt. Lesen Sie sich vor der Buchung die Storno-Regelungen und die AGB des Anbieters genau durch. Viele Anbieter haben ihre Bedingungen angepasst. Ggf. kann es sich lohnen, für wenige Euro eine Stornierungs-Option hinzu zu buchen.
  4. Möchten Sie über ein Online-Buchungsportal buchen, achten Sie darauf, wer im Problemfall Ihr Ansprechpartner ist. Häufig ist dies nicht klar ersichtlich. Eindeutig ist es, wenn Sie direkt beim Anbieter (z. B. Hotel oder Airline) buchen. Das muss nicht unbedingt teurer sein als beim Buchungsportal.
  5. Denken Sie über Ihren Versicherungsschutz nach. Die Reiserücktrittsversicherung greift beispielswiese, wenn eine plötzliche Erkrankung oder Arbeitslosigkeit/Kurzarbeit vorliegt. Genauso ist eine Auslandsreisekrankenversicherung wichtig, aber auch hier muss geprüft werden, ob im Pandemiefall oder bei Reisen in Länder mit Reisewarnung gezahlt wird.
  6. Bedenken Sie bei der Buchung eines Reiseangebotes, dass es Corona-bedingte Anpassungen geben kann, etwa am Pool oder Buffet. Auf diese sollten Sie im Vorfeld hingewiesen werden. Ist dies nicht der Fall, können Sie einen Teil des Reisepreises zurückverlangen, es sei denn, es handelt sich um Einschränkungen, die der Urlaubsgast hinnehmen muss.
  7. Falls Sie eine gebuchte Pauschalreise nicht antreten können oder wollen, können Sie diese in der Regel bis 7 Tage vor Antritt an Dritte übertragen (gegen Aufpreis).
  8. Können Probleme mit Anbietern aus dem EU-Ausland nicht selbst geklärt werden, hilft das Europäische Verbraucherzentrum kostenlos weiter.

Pressemeldung: Europäisches Verbraucherzentrum Deutschland
Bahnhofsplatz 3 | 77694 Kehl | F +49 (0) 78 51.991 48 11
www.evz.de

Unter dem Dach des Zentrums für Europäischen Verbraucherschutz e.V. | www.cec-zev.eu

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Corona-Tagestamtam: Warum immer wieder Robert-Koch-Institut und Johns Hopkins Uni?

Corona

Corona-Tagestamtam: Warum immer wieder Robert-Koch-Institut und Johns Hopkins Uni?  Es geht seit Wochen so, es beherrscht seitdem unser tägliches Leben, und auch die Medien lassen andere wichtige Themen oft links liegen: Der Corona-Virus hat die ganze Welt fest im Griff. In Deutschland fällt dabei auf, dass mehrmals am Tag – mehrmals! – sowohl das Berliner Robert-Koch-Institut als auch die amerikanische Johns-Hopkins-Universität als die hervorstechenden Quellen erwähnt und zitiert werden.

Wie kommt das zustande?

Johns Hopkins USA

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Neues von der Ahlen Wurscht

FuldaRadweg (18)Fleischermeister Rolf Schotts zweites Berufsleben für die Ahle Wurscht, Foto: Weirauch

Nicht nur die Nordhessen schwören auf die Ahle Wurscht. Die in der Grimmheimat rund um Kassel hergestellte Dauerwurst aus schlachtfrischem Schweinefleisch hat längst ihren Siegeszug bis nach Berlin angetreten. Für uns ist die Wurst, die besonders lange reifen muß um ihren Geschmack zu entfalten, mittlerweile Kult. Gespannt verfolgen die Fans der Ahlen Wurscht neue Variationen, vergleichen, verkosten und loben oder meckern über die nordhessische Spezialität. Auf jeden Fall nehmen viele Gäste bei ihrem Besuch in Nordhessen die Ahle Wurscht, oft als Stracke bezeichnet, als schmackhaftes Souvenir mit nach Hause. Daraus entsteht oft eine lebenslange Freundschaft. Fangruppen bei Facebook zeugen von der Beliebtheit. Slowfood widmet sich ausführlich der Ahlen Wurscht und nahm sie in die Arche des guten Geschmacks als Passagier auf.

Überlieferung eines „Ahle Wurscht“ Rezeptes

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Corona, Lepra, Pest: Seuchen auf Reise

Corona

Seuchen sind unberechenbar. Und das gilt für jeden auch nur denkbaren Aspekt. Sie kündigen sich nicht an, aber verbreiten sich rasend schnell. Dass sie selbst hochmoderne, industrialisierte Gesellschaften weltweit (!) in größte Gefahr bringen könnten – wer hätte das in unserer Zeit noch gedacht, für möglich gehalten?  Corona erschreckt umso mehr. So etwas hat es in „unseren Breiten“ seit ungezählten Jahrzehnten nicht gegeben.

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Coronakrise in Europa – Hilfe vom Europäischen Verbraucherzentrum (EVZ)

Lufthansa FlugzeugSymbolfoto Foto: D.Weirauch

Urlaube können nicht stattfinden, Großveranstaltungen sind abgesagt, im Internet lauern Gefahren durch Betrüger. In diesen schwierigen Tagen benötigen Verbraucher nicht nur in Gesundheitsfragen konkrete Antworten. Auf seiner Website beantwortet das EVZ häufig gestellte Fragen zum Reisen, zu Event-Tickets, zu Betrugsmaschen und anderen Themen rund um Corona.

Coronakrise in Europa – Hilfe vom Europäischen Verbraucherzentrum (EVZ)

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Keine Corona-Kulanz für Stammkunden

RB 21 Eisenbahn Zug

Keine Corona-Kulanz für Stammkunden

Verbraucherzentrale sammelt weitere Beschwerden von Kunden im Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg

Derzeit können oder wollen viele Menschen Busse und Bahnen nicht nutzen und fragen sich, was mit ihren Abos ist. Verkehrsverbünde in anderen Regionen haben Kulanzregelungen eingeführt. Aber in Berlin-Brandenburg verweist man bislang trotz Corona nur auf die Beförderungsbedingungen. Inhaberinnen und Inhaber von Zeitkarten können der Verbraucherzentrale ihre Beschwerden schicken.

Lest hier, wie man sich wehren kann