Tipps

Experten der Verbraucherzentralen sowie von Stiftung Warentest und Guter Rat geben hier Tipps zu Reisen, Gesundheit, Ernährung und Internet.

Tipps

Brandenburg auf der Grünen Woche in Berlin

Grüne woche (1)Daniel Reiner vom Hotel Reuner aus Zossen ist auf der Grünen Woche dabei, Foto: Weirauch

Es ist wieder soweit: Brandenburger Landwirte stellen mit anderen Ausstellern der heimischen Land- und Ernährungswirtschaft zum 27. Mal seit 1993 auf der Internationalen Grünen Woche in Berlin aus. Die weltgrößte Verbrauchermesse ist vom 18. bis 27. Januar für Besucher geöffnet.

Bauernpräsident, Chefin von pro agro und Landwirtschaftsminister, Foto: Weirauch
Bauernpräsident, Chefin von pro agro und Landwirtschaftsminister, Foto: Weirauch

„Wir haben von Anfang an die Grüne Woche als eine große Chance gesehen, sich mit der Branche der Agrar- und Ernährungswirtschaft auf dieser internationalen Messe zu präsentieren“, unterstreicht Brandenburgs Agrar- und Umweltminister Jörg Vogelsänger: „Die Grüne Woche hilft nicht nur den unmittelbar beteiligten Unternehmen und Branchen. Für das Flächenland Brandenburg ist die weltgrößte Verbrauchermesse insgesamt eine gute Gelegenheit, um auf die Vielfalt seiner ländlichen Regionen hinzuweisen und für seine Agrarprodukte die Werbetrommel zu rühren.“

Brandenburg in Messehalle 21A

Die Messehalle 21A ist für zehn Tage der zentrale Treffpunkt mit den Ausstellern der brandenburgischen Agrar- und Ernährungswirtschaft. Die wollen sich wieder als starker Wettbewerber positionieren, für ihre Produkte und Angebote werben und auf Branchentrends aufmerksam machen.

Theodor Fontane und LAGA in Wittstock

Zwei große Themen des Jahres 2019 vereint die gemeinsame Präsentation der Prignitz mit Ostprignitz-Ruppin. Gemeinsam werben die beiden Landkreise für den Besuch der Landesgartenschau in Wittstock und für die Veranstaltungen zu Theodor Fontane, der vor 200 Jahren in Neuruppin geboren wurde.

Das von Dietrich Rohde gestaltete Fontane-Denkmal steht im Precise Resort Schwielowsee, Foto: Weirauch
Das von Dietrich Rohde gestaltete Fontane-Denkmal steht im Precise Resort Schwielowsee, Foto: Weirauch

Am Messemontag, 21. Januar, ist Brandenburg-Tag, der durch den Ministerpräsidenten Dietmar Woidke und Agrarminister Jörg Vogelsänger eröffnet wird.

Einzigartig und imposant: die Stadtmauer von Wittstock
Einzigartig und imposant: die Stadtmauer von Wittstock

Zahlreiche Aussteller

Auch in diesem Jahr wird die Halle vor allem durch Kleinstunternehmen sowie kleine und mittlere Betriebe, bei den Gemeinschaftsständen durch Landkreise, Kommunen, Tourismusverbände und berufsständische Verbände und Vereine geprägt. Die 78 Ausstellerplätze teilen sich in 75 Marktstände, davon 28 als Gemeinschaftsstände, sowie drei Gastronomiebereiche auf. Gastronomieaussteller sind auch 2019 Schloss Diedersdorf, die Alte Ölmühle aus Wittenberge und die Jakobs-Höfe aus Beelitz.

Michael Wimmer von der Fördergemeinschaft ökologischer Landbau, Foto: Weirauch
Michael Wimmer von der Fördergemeinschaft ökologischer Landbau, Foto: Weirauch

Auch Werder stellt aus

Das erste Mal dabei ist der Landkreis Havelland am Stand 159, die Hebenbräu GmbH (Stand 169), die Friki Storkow GmbH (Stand 111). Zurückgekehrt sind die Fischerei Köllnitz eG (Stand 116) sowie die Stadt Werder (Havel) mit einem Gemeinschaftsstand (Stand 143). Die Aussteller sorgen für Bewegung und Vielfalt in der Halle.

Rathaus in Werder/Havel, Foto: Weirauch

An den 28 Gemeinschaftsständen wechseln insgesamt rund 180 Anbieter während der Messe. Wer also an mehreren Tagen kommt, wird auch an den Ständen immer wieder Neues entdecken.

Bühnenprogramm

Das Bühnenprogramm wird von den Regionen getragen. Insgesamt werden wieder rund 1.800 Akteure auf der Bühne aktiv sein.

Neu beim Bühnenprogramm dabei:
– Gemeinde Passow – Werbung für das 16. Dorf- und Erntefest, Montag, 21. Januar
– Ruppiner Seenland , Freitag, 25. Januar
– Spargelstadt Beelitz, Sonntag, 27. Januar

Das Kochstudio wird durch den Verband pro agro betreut. Insgesamt kochen Köche aus 25 Hotels, Gasthäusern, Landgasthöfen, Pensionen und vom Brandenburger Fisch-Kochclub.

Brandenburger Aussteller in weiteren Hallen (Auswahl)

Halle 1.2 Lienig Wildfruchtverarbeitung GmbH
Topinambur-Werkstatt vom Spreewaldkoch Peter Franke
Ökodorf Kuhhorst gGmbH

Halle 3.1 Hemme Milch GmbH & Co.KG

Halle 4.2 Landkreis Elbe-Elster mit seinem Projekt am Montag, 21. Januar, am
Stand des Bundesministeriums für Landwirtschaft und Ernährung: Der Landkreis nutzt die Gelegenheit, um sich als Modellregion für das Land(auf)Schwung-Programm vorzustellen.
Tourismusinformation Gemeinde Oberkrämer
Deutsche Forstwirtschaftsrat e.V. mit seinen Mitgliedern

Halle 8.1 Landesgartenschau Wittstock/Dosse

Halle 23 Leibniz-Zentrum für Agrarlandschaftsforschung (ZALF) e.V.

Halle 25 „Titanen der Rennbahn“
Kaltblut Zucht – und Sportverein Brück e.V.
Schafzuchtverband Berlin-Brandenburg e.V.
Rinderzuchtverband Berlin-Brandenburg eG
RBB Rinderproduktion Berlin-Brandenburg GmbH

Halle 26 Landesverband Pferdesport Berlin – Brandenburg e.V

Sonderschau HIPPOLOGICA vom 24. bis 27. Januar

Halle 26 Verband pro agro e.V.

Halle 26.c Landesverband Brandenburgischer Imker e.V.
Landesverband der Rassekaninchenzüchter Berlin-Mark Brandenburg e.V.
Förderverein Freunde des MAZF Paaren / Glien e.V.
Rinderzuchtverband Berlin-Brandenburg eG,
RBB Rinderproduktion Berlin-Brandenburg GmbH
Schafzuchtverband Berlin- Brandenburg e.V.

Hier geht es zur Seite der Grünen Woche mit dem Ticketshop.

pro agro-Aktionsfläche

Neben dem pro agro-Kochstudio finden die Messebesucher auch in diesem Jahr wieder die Aktionsfläche. Hier stellen verschiedene Handwerker ihr Können und ihre Erzeugnisse dar, ergänzt durch interessante Informationen. Die Besucher können sich täglich zu einem anderen Handwerk wie z. B. Fischer und Imker, Brauhandwerk und traditionelles Handwerk, Müller und Böttcher informieren.

Potsdamer Stange ist ein Kultgetränk aus der Braumanufaktur Potsdam
Potsdamer Stange ist ein Kultgetränk aus der Braumanufaktur Potsdam

 Der Verband pro agro war von Anfang an in der Brandenburg-Halle dabei – als Aussteller und zeitweise auch als Organisator und konnte so zentrale Elemente mitgestalten. Das geballte Zusammentreffen von Unternehmen der Brandenburger Agrar- und Ernährungswirtschaft mit Unternehmen des Land- und Naturtourismus schiebt die erfolgreiche Zusammenarbeit mit verschiedenen Partnern an und fördert die Vernetzung regionaler Produkte mit der Gastronomie und auch dem Handel. Gleichzeitig eröffnet die Präsenz des Internationalen viele Möglichkeiten für den ländlichen Raum Brandenburgs.

Über den gesamten Messezeitraum können Sie die Aktivitäten des Verbands pro agro auf Facebook tagesaktuell verfolgen:

Weitere Informationen erhalten Sie unter:

www.proagro.de

ReiseTipps

Vor der ITB 2019: Internationaler Tourismus auf Erfolgskurs

Heidelberg_weihnachtlicherMarktplatz_©HeidelbergMarketingGmbH_FotografTobiasSchwerdt

ITB Berlin und IPK International: Internationaler Tourismus setzt seine Erfolgsstory mit solidem Wachstum fort

Stärkste Zuwächse aus Asien und Lateinamerika – Rundreisen kommen zurück – Ausblick für 2019 bleibt positiv – ITB Berlin veröffentlicht exklusiv die neuesten Ergebnisse des World Travel Monitor® im Januar 2019

Ein starkes Jahr für die Tourismusbranche: Der Wachstumskurs weltweiter Auslandsreisen ist weiterhin ungebrochen. In den ersten acht Monaten des Jahres 2018 stieg die Zahl der internationalen Auslandsreisen um sechs Prozent. Die stärksten Zuwächse kamen aus Asien und Lateinamerika. Für 2019 wird ein weiteres gutes Jahr prognostiziert, so die Ergebnisse der ersten Trendanalyse des World Travel Monitor® von IPK International.

Asien und Lateinamerika auf Erfolgskurs

Die Reiselust der Asiaten ist ungebremst. Nachdem die Wachstumsrate im letzten Jahr unter dem Durchschnitt lag, verzeichnete Asien 2018 mit einem Plus von acht Prozent den stärksten Anstieg. Ein Einflussfaktor darauf war der Aufwärtstrend in China mit deutlich mehr Auslandsreisen als im Jahr zuvor. Außerdem positiv entwickelte sich Lateinamerika mit einem Zuwachs von ebenfalls acht Prozent. Dieser Anstieg ist vor allem auf Mexiko zurückzuführen. Nach negativen Wachstumsraten im vergangenen Jahr hat sich das Land nun wieder erholt. Gemäß der World Travel Monitor® Zahlen haben die Reisen der Europäer zwischen Januar und August 2018 um fünf Prozent zulegen, während die Reisebereitschaft der Nordamerikaner um vier Prozent anstieg.

Asien verbuchte auch als Reiseziel mit einem Besucherplus von acht Prozent die höchste Wachstumsrate, gefolgt von Europa mit sechs Prozent mehr Gästen. Darüber hinaus ließ sich eine moderate Steigerung von drei Prozent für Reisen in amerikanische Länder feststellen. Ein Blick auf die einzelnen Destinationen zeigt, dass der Spanien-Boom der letzten Jahre in 2018 bisher stagniert. Gleichzeitig haben die in der jüngsten Vergangenheit gemiedenen Reiseziele wieder an Sympathien gewonnen. Bestes Beispiel ist die Türkei, die mit einem beachtlichen Besucherplus von rund 30 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum ein klares Comeback feiert.

Urlaubsreisen stärkster Wachstumstreiber

Urlaubsreisen waren und sind nach wie vor der Hauptgrund für internationale Reisen – und verbuchte zusätzlich eine deutliche Steigerung um sieben Prozent. Die Anzahl der Reisen zu Freunden und Verwandten (VFR-Reisen) lagen um fünf Prozent höher als im Vorjahreszeitraum. Geschäftsreisen verzeichneten zwar insgesamt ein Plus von drei Prozent, sind damit jedoch im Vergleich unter dem Durchschnitt. Traditionelle Geschäftsreisen waren im Jahr 2018 sogar rückläufig. Dahingegen entwickelten sich MICE-Reisen, die den größeren Anteil im Geschäftsreisesegment einnehmen, mit einem Plus von fünf Prozent positiv.

Städtereisen verlieren an Fahrt – Rundreisen erleben ein Revival

Hinsichtlich der verschiedenen Urlaubsarten haben sich die Trends der letzten Jahre etwas verändert. Städtereisen, die einer der Wachstumstreiber der letzten Jahre waren, wachsen zwar immer noch eindeutig positiv, allerdings hat sich der Aufwärtstrend etwas abgeschwächt in den ersten acht Monaten diesen Jahres. „Dies könnte auch ein Effekt von Overtourism sein, der in der jüngsten Vergangenheit in den Medien allgegenwärtig war und Reisende möglicherweise davon abgehalten hat, Metropolen zu besuchen”, erklärt Rolf Freitag, CEO von IPK International. „Davon scheinen Strand- und Badeurlaube zu profitieren. Hinsichtlich der Wachstumsrate haben sie Städtereisen überholt. Das haben wir schon länger nicht mehr gesehen. Zudem sind Rundreisen auf dem Weg der Erholung. Sie verzeichneten nach kontinuierlichem Rückgang in der Vergangenheit ein Plus von vier Prozent.

Sichere Reiseländer bevorzugt

Der Einfluss von Terrorgefahren auf das Reiseverhalten hat sich laut IPK International auf einem etwas niedrigeren Niveau eingependelt. Verglichen mit 41 Prozent zur gleichen Zeit im vergangenen Jahr, gaben nun 38 Prozent der internationalen Reisenden an, dass die jüngsten Warnungen bezüglich Instabilität und Terror ihre Reisepläne beeinflussten. Deshalb auf Reisen ganz zu verzichten, war aber für die wenigsten Befragten eine Option. Vielmehr findet eine Verlagerung zu den als sicher empfundenen Reisezielen statt. Destinationen mit einem besonders guten Sicherheitsimage sind beispielsweise die Schweiz,die skandinavischen Länder sowie Kanada und Australien. Aber auch einige in der Vergangenheit als unsicher empfundene Ziele wie z.B. Ägypten oder Tunesien konnten ihr negatives Image verbessern.

Positiver Ausblick für 2019

Die Prognose für das Reisejahr 2019 ist weiterhin positiv: IPK International rechnet mit einem Anstieg der Auslandsreisen um rund sechs Prozent. Das stärkste Wachstum ist in Nord- und Lateinamerika mit einem prognostizierten Plus von jeweils acht Prozent zu erwarten. Die Schätzung für Asien liegt bei einem Zuwachs von sechs Prozent, gefolgt von Europa mit fünf Prozent. Diese Prognosen basieren auf dem World Travel Confidence Index von IPK International, der jährlich auf der Grundlage von Aussagen der Umfrageteilnehmer über ihre Reiseabsichten für die kommenden zwölf Monate erstellt wird.

Weitere valide Trendergebnisse zu den Entwicklungen des Reisejahres 2018 veröffentlicht die ITB Berlin in den nächsten Trendtelegrammen. Die endgültigen Ergebnisse des World Travel Monitors® für das Gesamtjahr 2018 sowie die aktuellen Prognosen für 2019 stellt Rolf Freitag, CEO von IPK International, auf dem ITB Future Day im Rahmen des ITB Berlin Kongresses vor.

Der World Travel Monitor® basiert auf 500.000 repräsentativen Interviews in mehr als 60 Reisemärkten weltweit, wird seit mehr als 20 Jahren regelmäßig durchgeführt und gilt als die größte kontinuierliche Studie über globale Reisetrends.

Der berühmte Tempel von Luxor: Foto: D.Weirauch
Der berühmte Tempel von Luxor: Foto: D.Weirauch
Totentempel der Hatschepsut in Deir el-Bahari bei Luxor, Foto: Weirauch
Totentempel der Hatschepsut in Deir el-Bahari bei Luxor, Foto: Weirauch

Die ITB Berlin 2019 findet von Mittwoch bis Sonntag, 6. bis 10. März, statt. Von Mittwoch bis Freitag ist die ITB Berlin für Fachbesucher geöffnet. Die ITB Berlin ist die führende Messe der weltweiten Reiseindustrie. 2018 stellten rund 10.000 Aussteller aus 186 Ländern ihre Produkte und Dienstleistungen rund 170.000 Besuchern, darunter 110.000 Fachbesuchern, vor. Parallel zur Messe läuft der ITB Berlin Kongress von Mittwoch bis Samstag, 6. bis 9. März 2019. Er ist weltweit der größte Fachkongress der Branche. Der Eintritt zum ITB Berlin Kongress ist für Fachbesucher und Aussteller kostenlos. Mehr Informationen sind zu finden unter www.itb-berlin.de, www.itb-kongress.de und im ITB Social Media Newsroom.

Tipps

Wo man lieber nicht fotografieren sollte

London: WestminsterAbbey (c) ShutterstockLondon: WestminsterAbbey (c) Shutterstock

Eiffelturm, Taj Mahal oder Rotlicht-Viertel:  An diesen fünf Orten dürfen keine Fotos gemacht werden. zumindest erfahre ich das soeben von der Münchner Agentur Wilde & Partner. Wenn es einen Gegenstand gibt, der in keinem Reisegepäck fehlen darf, dann ist es wohl die Kamera – oder das Smartphone. Schließlich soll jeder Urlaubsmoment festgehalten werden und gerade berühmte Bauten machen sich auf Instagram, im Fotoalbum oder auf der Postkarte ja besonders gut. Und doch lohnt es sich manchmal, die Kamera einfach stecken zu lassen und den Augenblick live zu genießen. Anlässlich dessen hat www.MyPostcard.com, die Postkarten App mit dem weltweit größten Postkartenangebot, fünf Orte zusammengestellt, an denen es sogar verboten ist, Fotos zu machen und die Kamera ohnehin also ein absolutes No-Go ist…  Wie ich es im “Tal der Könige” in Ägypten schon mehrmals erlebt habe. Zumindest in den Gräbern ist Fotografieren streng verboten.

Indien: TajMahal (c) Shutterstock
Indien: TajMahal (c) Shutterstock

Mausoleum des Taj Mahal in Indien:

Es ist das bekannteste Bauwerk Indiens und sicher das berühmteste Mausoleum weltweit. Aufnahmen von Touristen vor dem Taj Mahal gibt es unzählige. Wohl gemerkt – davor. Denn dort und in den umgebenen Gärten darf ohne Einschränkungen geknipst werden. Aber Achtung: Im innersten Mausoleum ist Fotografieren offiziell strengstens verboten. Zur Vorsorge müssen Besucher Kameras und Stative beim Betreten abgeben. Handys müssen lautlos oder ganz ausgeschaltet werden.

London: WestminsterAbbey (c) Shutterstock
London: WestminsterAbbey (c) Shutterstock

In Westminster Abbey in London:

Die gotische Kathedrale in London gilt als die Kirche der Könige. Kein Wunder: Seit Jahrhunderten lassen sich hier zahlreiche Mitglieder der britischen Königsfamilie trauen. Aber Fans von Prinz William und Herzogin Kate müssen jetzt stark sein. Es ist nicht gestattet, innerhalb der Kirche Fotos zu machen. Auf der Webseite heißt es, man wolle, dass Besucher die einmalige Schönheit und Geschichte des Gotteshauses live erleben.

Amsterdam: DeWallen (c) Shutterstock
Amsterdam: DeWallen (c) Shutterstock

 Im Rotlichtbezirk in Amsterdam:

Ein Besuch in den Niederlanden, speziell in Amsterdam, steht auf der Bucket List vieler Reise-Fans. Neben Rijksmuseum und Prinsengracht steht bei vielen Stadtbesuchern auch das Rotlichtviertel auf dem Programm. Zwar ist es dort erlaubt, die Straßen zu fotografieren, laut Amsterdamer Besucherportal nicht aber die Damen in den Fenstern. Zum Schutz, nicht nur vor Fotos, sondern auch vor Taschendieben, wird ein Großteil des Bezirks 24 Stunden mit – ironischerweise – Kameras überwacht.

Sixtinische Kapelle im Vatikan:

Rom: Vatikan (c) Shutterstock
Rom: Vatikan (c) Shutterstock

Rom – kaum ein Ort birgt so viel Geschichte und kulturelle Bauten. Tag für Tag strömen hier unzählige Besucher zum Beispiel durch die heiligen Hallen des Vatikanischen Museums, zu dem die Sixtinische Kapelle mit dem Deckengemälde „Die Erschaffung Adams“ gehört. Aber auch hier gilt laut offizieller Webseite: Bitte im fotografischen Gedächtnis speichern. Wer beim Knipsen in der Kapelle erwischt wird, dem droht der Rausschmiss oder die Wegnahme der Kamera. Auf Instagram tauchen unter dem Hashtag #SixtinischeKapelle bzw. #SistineChapel trotzdem einige Schnappschüsse auf – nicht zuletzt auch von Papst Franziskus selbst – aber er hat dafür bestimmt den Segen Gottes.

Eiffelturm in Paris:

Paris: Eiffelturm (c) Shutterstock
Paris: Eiffelturm (c) Shutterstock

Tatsächlich wahr: Das wohl meistfotografierte Motiv Frankreichs darf nur tagsüber abgelichtet werden. Dieses Verbot bezieht sich allerdings nicht auf das Bauwerk selbst. Es ist nämlich laut Société d’Exploitation de la Tour Eiffel „nur“ verboten, den beleuchteten Eiffelturm zu fotografieren und das Bild anschließend kommerziell zu verbreiten. Der Grund: Die Beleuchtung ist urheberrechtlich geschützt. Möglich ist, auf dem Blog oder Instagram-Kanal das entsprechende Copyright der Beleuchtung anzugeben, den Turm im Dunkeln ohne Anstrahlung zu knipsen oder den Schnappschuss ganz old school ins Fotoalbum zu kleben. Wer allerdings gegen das Verbot verstößt, muss im schlimmsten Fall mit einer Unterlassungsklage rechnen. Oh, mon Dieu.

Über MyPostcard

Die Postkarte von morgen: MyPostcard ist eine App, die es ermöglicht, eigene Fotos als echte gedruckte Postkarte zu versenden. Die App ist aktuell in zehn Sprachen verfügbar und bietet mit über 10.000 Designs das weltweit größte Postkartenangebot. MyPostcard kümmert sich um den Druck, die Frankierung und den weltweiten Versand der personalisierten Postkarten. Gründer und CEO ist Designer und Fassadenkünstler Oliver Kray. Das Unternehmen mit Sitz in Berlin und einem Büro in New York beschäftigt momentan 25 Mitarbeiter.

 

Tipps

Großtrappen gucken

Balz der Großtrappen, Foto: D.WeirauchBalz der Großtrappen, Foto: D.Weirauch

Zuerst die freudige Nachricht. Insgesamt gibt es derzeit 259 Großtrappen in Deutschland.  1997 waren es nur noch 57 dieser einzigartigen Vögel. Die meisten dieser schwersten flugfähigen Vogel leben im Bundesland Brandenburg. Das Gewicht einer Großtrappe mit bis zu 17 Kilogramm ist vergleichbar mit dem Gewicht eines Rehes, erläutert Norbert Eschholz von der Staatlichen Vogelschutzwarte Brandenburg.

Norbert Eschholz kümmert sich um die Großtrappen in den Belziger Landschaftswiesen Foto: Weirauch
Norbert Eschholz kümmert sich um die Großtrappen in den Belziger Landschaftswiesen Foto: Weirauch

Großtrappen sind einzigartig: Die Männchen können eine Größe von über einem Meter und eine Flügelspannweite von bis zu zweieinhalb Metern erreichen. Bis Mitte des 20. Jahrhunderts war die Großtrappe in Europa weit verbreitet. Heute ist sie in den meisten Ländern ausgestorben. Lediglich in Spanien und Ungarn gibt es größere Vorkommen.

Foto: D. Weirauch
Das Männchen der Großtrappe  kann bis zu 17 Kilogramm schwer werden. Foto: D. Weirauch

Als ich das erste mal Großtrappen sah, hatte ich Mühe das Schauspiel zu verstehen. Ich sah nur ein weißes Knäuel. Um von den Hennen erhört zu werden, strengen die Hähne sich mächtig an und verwandeln dazu zeitweise komplett ihre Gestalt. Sie klappen ihr weißes Untergefieder nach außen und blasen ihren Halssack beträchtlich auf. Ein tolles und schön anzusehendes Spektakel.

In Deutschland leben die meisten Tiere im Land Brandenburg sowie in Sachsen-Anhalt. Auch in Österreich gibt einige dieser imposanten Tiere, wie heute auf einer Tagung in Kuhlowitz bei Belzig mitgeteilt wurde.

Hochkarätig besetzt war die Konferenz in Belzig zum Thema Großtrappen: Staatssekretärin Dr. Carolin Schilde (Brandenburg) und Klaus Rehda (Sachsen-Anhalt) Foto: Weirauch
Hochkarätig besetzt war die Konferenz in Belzig zum Thema Großtrappen: Staatssekretärin Dr. Carolin Schilde (Brandenburg) und Klaus Rehda (Sachsen-Anhalt) Foto: Weirauch

Die schlechte Nachricht kommt jetzt: Trotz aller Erfolge sind die Großtrappen auch weiterhin vom Aussterben bedroht. Gefahren drohen ihnen von sogenannten Beutegreifern wie Füchsen oder Waschbären, Minks oder Windrädern und einer zu intensiven Landwirtschaft. In Spanien leben rund 30.000 Exemplare.

Rund 400 Großtrappen in Österreich

Größere Bestände an Großtrappen gibt es in Ungarn, in Russland und in der Ukraine. An der österreichischen Grenze zu Ungarn ist ebenfalls eine Population zu finden, so  der Österreicher Dr. Rainer Raab. Der Zoologe ist Mitteleuropas Großtrappenkoordinator.

„Märkischer Strauß“ ist Botschafter für Brandenburg

Die Großtrappe, auch gern als „Märkischer Strauß“ bezeichnet, fasziniert nicht nur Experten. Ja, es kann so einfach sein. Auch für den Tourismus bringen die Grosstrappen Gäste in die Reiseregion Fläming. Die farbenfrohe Balz der Großtrappen locken inzwischen viele Besucher ins Land, nicht nur aus ganz Europa, sondern sogar aus Übersee. Vor allem Engländer sind regelrecht vernarrt in diese auch als “great bustard” bezeichneten Tiere. Experten aus 13 Ländern tauschen derzeit sich in Kuhlowitz bei Bad Belzig über Strategien zum Schutz der Großtrappen aus. Organisator der Konferenz ist das Verbindungsbüro des UN-Übereinkommens zum Schutz wandernder, wildlebender Arten.

Auf einen Schlag: mindestens zehn Großtrappen Foto: Weirauch
Auf einen Schlag: mindestens zehn Großtrappen Foto: Weirauch

Alljährliche Trappenbalz

Und das Land Brandenburg kann stolz auf das Erreichte sein. So sagte Staatssekretärin Dr. Carolin Schilde: „Es ist in Brandenburg gelungen, über die Ländergrenzen hinweg mit Sachsen-Anhalt die Großtrappe vor dem Aussterben zu retten. Dabei arbeiten staatliche Naturschützer und Mitglieder des Fördervereins Großtrappenschutz mit Landwirten zusammen, mit Jägern, um den Druck durch Beutegreifer zu reduzieren, mit Energieunternehmen, um Stromleitungen zu markieren oder unter die Erde zu bringen, mit Landschaftsplanern und mit allen, die dazu beitragen können, für Großtrappen geeignete Lebensräume zu entwickeln beziehungsweise zu bewahren. Die aktuell positive Bestandsentwicklung in den drei verbliebenen Brandenburger Großtrappengebieten in einer durchaus agrarisch genutzten Landschaft zeigen, dass hier Landwirtschaft, Naturschutz und Jagd hier erfolgreich an einem Strang ziehen. Das erreichte Niveau der Schutzbemühungen zu halten, wird die Aufgabe der kommenden Jahre sein.“

Foto: Weirauch
Foto: Weirauch

Anspruchsvoller Schützling

Der ursprüngliche Lebensraum der Großtrappen waren weiträumige Steppenlandschaften. Mit den Rodungen im Mittelalter entstanden Acker-, Wiesen- und Weidelandschaften. Dies sind für Trappen attraktive Lebensräume, die sie schnell besiedeln. Im 18. und 19. Jahrhundert gehörten die großen Vögel zu den typischen, weit verbreiteten Arten der mitteleuropäischen Agrarlandschaften. Trappen benötigen weite, übersichtliche und störungsarme Gebiete ohne Bebauung. In der Brut- und Aufzuchtzeit gehören sie zu den anspruchsvollsten Vögeln. Ihre Brut- und Aufzuchtzeit zieht sich über viele Wochen hin, in denen die am Boden brütende Art besonders empfindlich ist.

Ein gutes Fernglas braucht, wer Großtrappen bei der Balz beobachten will Foto: Weirauch
Ein gutes Fernglas braucht, wer Großtrappen bei der Balz beobachten will Foto: Weirauch

Küken frisst Tausende Insekten

Zudem ist der Nahrungsbedarf der Küken in den ersten Wochen enorm: etwa tausend große Insekten pro Tag werden benötigt. Dies erfordert eine artenreiche Pflanzenwelt, in der viele Insekten, Spinnen, Würmer und andere wirbellose Tierarten leben. Intensivere Landnutzung, Verkehr, Bebauung, Energieanlagen, aber auch Raubtiere wie der Fuchs machen der Art zu schaffen.

Brandenburg war einst eine Hochburg der Großtrappen in Deutschland. Das ist auch der Grund für den Spitznamen „Märkischer Strauß“. Während die Oberschicht die Vögel früher aus jagdlicher und kulinarischer Sicht schätzte, klagten Bauern, dass sich Großtrappen an ihren Gemüsekulturen gütlich taten.

Verein Großtrappenschutz

Gut getarnt in der Belziger Landschaft sind die Großtrappen Foto: Weirauch
Gut getarnt in der Belziger Landschaft sind die Großtrappen Foto: Weirauch

Mit Genehmigung des preußischen Königs Friedrich II. gingen die Märker deshalb ab 1753 daran, die Großtrappen zu vertreiben. Noch Anfang des 20. Jahrhunderts mussten Schulkinder Trappeneier auf den Feldern sammeln. 1939 lebten in den Grenzen der Mark Brandenburg noch etwa 3.400 Trappen. Das war mehr als die Hälfte der damals in Deutschland heimischen Tiere. In den folgenden Jahrzehnten sanken dann die Bestände rapide.

Landwirte als Partner im Großtrappenschutz

Ein erstes Schutzprogramm startete schon zu DDR-Zeiten, in den 70-Jahren, als es noch weit über tausend Großtrappen gab. Es musste sich jedoch auf ausgewählte Gebiete konzentrieren. Dies waren das Havelländische Luch, die Belziger Landschaftswiesen und grenzübergreifend mit dem heutigen Sachsen-Anhalt das zwischen Genthin und Ziesar gelegen Fiener Bruch. Vor zwei Jahrzehnten schien das Schicksal der Art in Deutschland mit nur noch 57 Vögeln besiegelt. Nur noch fünf Vögel gab es in Sachsen-Anhalt.

Beobachtungsturm in den BelzigerLandschaftswiesen, bei Freienthal, Foto: Weirauch
Beobachtungsturm in den Belziger Landschaftswiesen, bei Freienthal, Foto: Weirauch

In den Neunzigerjahren machten die aufwendigen Schutzbemühungen die schwerste flugfähige Vogelart des Landes weithin bekannt. Der Schutz umfasst ein breites Spektrum an Maßnahmen von Lebensraumverbesserungen zur Minimierung von Störungen, zum Beispiel durch Besucherlenkung, oder die Bestandsstützung durch Auswilderung von Jungvögeln, die von Menschenhand aufgezogen wurden. Die extensive Bewirtschaftung der Landwirtschaftsflächen ist dauerhaft erforderlich und kommt auch vielen anderen Tier- und Pflanzenarten zugute.

Auf diesen Flächen wurden bereits zahlreiche Rote-Liste-Arten nachgewiesen, darunter auch solche, die in Brandenburg bereits als ausgestorben galten. „Die Landwirte in den drei Großtrappenschutzgebieten bleiben damit die wichtigsten Verbündeten für die Vogelschutzwarte und den Förderverein Großtrappenschutz“, so das Fazit.

Großtrappen brauchen Ruhe, Hinweis auf dem Weg zum Beobachtungsturm Foto: Weirauch
Großtrappen brauchen Ruhe, Hinweis auf dem Weg zum Beobachtungsturm Foto: Weirauch

„Ein Wermutstropfen bleibt die Tatsache, dass außerhalb der gezäunten Areale nur zwei Jungvögel flügge geworden sind“, heißt es in der Bilanz für 2015 der Vogelschutzwarte Buckow. Daher sehen die staatlichen Naturschützer fuchssichere Einzäunungen von 15 bis 30 Hektar Umfang als derzeit beste Strategie an, um mit dem hohen Druck auf die Bruten durch Beutegreifer, darunter füchse und Waschbären, umzugehen. Mit dem Gespür für Sicherheit suchen viele freilebende Großtrappen-Hennen diese eingezäunten Flächen gezielt zur Brut auf. Sobald die Jungvögel fliegen können, nutzen viele der Vogel-Familien die umliegenden Flächen.

Insgesamt gibt es wieder 259 Großtrappen in Deutschland. Seit dem Inkrafttreten des Memorandums of Understanding für die Großtrappe im Jahr 2001 ist die Tagung in Bad Belzig die vierte Mitgliedsstaatenkonferenz und die erste, die in Deutschland stattfindet. Die Tagung wird von dem in Bonn ansässigen Verbindungsbüro des UN-Übereinkommens zum Schutz wandernder, wildlebender Tierarten (Convention on Migratory Species CMS – Bonner Konvention) in Zusammenarbeit mit dem Brandenburger Umweltministerium und der zum Landesamt für Umwelt gehörenden Staatlichen Vogelschutzwarte mit Sitz in Nennhausen organisiert.

Marcus Borchert vom Verein Großtrappenschutz informiert einfachraus.eu über Beobachtungsmöglichkeiten. Beobachtungen von Großtrappen erfordern ein gutes Fernglas, Ausdauer und viel Glück. Im Winter halten sich die Trappen in kleinen Gruppen vor allem auf Rapsäckern auf. Balzzeit der scheuen Tiere ist von Mitte März bis Mitte Mai. In dieser Zeit werden geführte Wanderungen und Beobachtungstermine angeboten.

Großtrappen gucken in Brandenburg

 ❏ im Naturschutzgebiet „Belziger Landschaftswiesen“

  • Staatliche Vogelschutzwarte Außenstelle Baitz, Im Winkel 13, 14822 Brück, OT Baitz
  • Veranstalter: Naturwacht Hoher Fläming
  • Naturparkzentrum Hoher Fläming in Raben; Tel. 033848/60004, E-Mail: info@flaeming.net
  • Empfohlene Anreise: RE 7 bis Bahnhof Baitz, von dort ca. 15 min. Fußweg

 ❏ im Gebiet des Havelländischen Luches

Förderverein Großtrappenschutz e.V. in Buckow bei Nennhausen.  Etwa 2 km südöstlich, nahe Garlitz, stehen direkt im Balzgebiet zwei Beobachtungstürme, die frei zugänglich sind.
 Förderverein Großtrappenschutz e.V.Buckower Dorfstraße 34
  • Tipp zum Nachlesen, eine tolle Broschüre als PDF: Großtrappe auf der Internetseite des Landesamts für Umwelt (Direktlink): www.lfu.brandenburg.de/cms/detail.php/bb1.c.322391.de

Hier Informationen/Hotels/Pensionen auf der Seite der Reiseregion Fläming.

Tipps

Apulien auf der ITB in Berlin

Apulien - wcaprarica-frantoioipogeo (8)

Über touristische Angebote wollen die kleinen Städte und Vereine auf der ITB informieren. Zu den Teilnehmern gehören Melendugno, Caprarica, Ceglie Messapica, der Verein Oltrevento von Castro mit dem Castro Wine Festival, der lokale Verkehrsverein von Oria mit dem Torneo dei Rioni (Turnier der Stadtviertel), der Park Kalos und das Archeodrome des Salento.

Apulien auf der ITB in Berlin

Sie wollen emotionale Reisen durch die Landschaften, die Musik, die Kultur, die Unterhaltung und die typischen Erzeugnisse des Salento zu fördern.

Die Mez­zo­gior­no-Re­gi­on im äu­ßers­ten Süd­os­ten des ita­lie­ni­schen Stie­fels hat fast  800 Küs­ten­ki­lo­me­ter an zwei Mee­ren. Es ist eine viel­schich­tige und ab­wechs­lungs­reiche Landschaft. Dazu gehören die Ebene der Ta­vo­lie­re um Fog­gia bis zum fel­si­gen, im In­nern über 1.000 Meter hohen Gar­ga­no, dem Sporn des Stie­fels, oder der lang ge­zo­ge­nen Stie­fel­fer­se, dem Sa­len­to,. Und dort waren wir im Januar zu Gast. Gern würde ich einmal Ba­de­ur­laub an den wei­ßen Sand­strän­den des Gar­ga­no machen,  Lecce bummeln und viel Ge­schich­te in Cas­tel del Monte.erleben.

Die unterirdische Verarbeitung von Oliven ist eine Touristenattraktion Foto: Weirauch
Die unterirdische Verarbeitung von Oliven ist eine Touristenattraktion Foto: Weirauch

Reise durch die touristischen Ziele Apuliens

Die Italy Salento My Love Party im Casa Italiena an der Friedrichstraße ist die vierte Ausgabe der Veranstaltung, die von dem Magazin für Tourismus und Kultur von Mediterraneo Spiagge (www.mediterraneantourism.it), deren Chefredakteurin Frau Carmen Mancarella ist, organisiert wird.

Unsere Reise fängt mit der Schönheit des Meers an. Wir befinden uns in Melendugno, in einem der mehr besichtigten Urlaubsziele Apuliens.

Frau Angelica Petrachi, die Stadträtin für Tourismus von Melendugno, sagt: „Dank der Schönheit und der Transparenz des Meerwassers und dank der Qualität unserer Angebote und unseres Service sind unsere Strände von der Bandiera Blu (Blauen Flagge) des Europäischen Entwicklungsfonds, den fünf Segeln von Legambiente und der Bandiera Verde ausgezeichnet. Die Bandiera Verde ist eine bedeutende und von dem „Associazione Nazionale Medici Pediatri“ (Nationaler Verein der Kinderärzte) erhaltene Anerkennung, welche die kindergerechten Strände kennzeichnet.

Weiche und weiße Strände charakterisieren das Gebiet von Melendugno.

Die „blaue Segel” von Legambiente sind Torre Specchia Ruggeri, San Foca, Roca Vecchia, Torre dell’Orso und Torre Sant’Andrea. Alle haben etwas gemeinsam: der Kaiser Carlo V ließ einen Wachturm auf der Küste, um das Land gegen die Völker aus der Türken zu verteidigen; die Strände sind schön und reich an hohen Dünen, an wilden Lilien und sind von Pinienwäldern geschützt.

Der schönste Strand ist Torre dell’Orso, obwohl er im Sommer sehr überfüllt ist. In dieser kleinen Bucht, ein bisschen mehr als 1km lang, ist das Wasser still und kristallklar.

Die archäologische Stätte von Roca Vecchia erzählt die alte Geschichte der Messapen, die zwischen zwei Meeren, vor der Ankunft der Römer, lebte. Man glaubte, dass sich das Heiligtum des Taotor Gottes, (lateinischen Turor und griechischen Tahotor) in diesem Ort, in der „Grotta della Poesia“ bafand. Ihm hatten die Seefahrenden Gebete gewidmet, bevor die Kanäle von Otranto durchzufahren. Nicht weit weg von hier, findet man die „Grotta della Poesia“, die das National Geographic ein der zehn schönsten naturell- Schwimmbädern der Welt angeordnet hat.

Blick von der Grotte der Poesie auf die einstige Festung Roca Vecchia, Foto: Weirauch
Blick von der Grotte der Poesie auf die einstige Festung Roca Vecchia, Foto: Weirauch

Heute kann man dank der von der Gemeindeverwaltung veröffentlichten neuen Webseite www.melendugnotoyou.it und www.destinazionemelendugno.com alle Events, Routen und kulinarischen Besonderheiten entdecken.“

„Melendugno ist immer wunderbar, nicht nur im Sommer. Auch in der Nebensaison ist es interessant.“ so Angelica Petrachi, die Stadträtin für Tourismus von Melendugno. „In diesem Ort, ganz in der Nähe des Meers, befindet sich ein Dickicht von Olivenbäumen. Dank diesen Olivenhainen sind die Betriebe von Melendugno einige der wichtigsten Hersteller vom nativen Olivenöl extra (4% Herstellung von Olivenöl Apuliens).

Dank dieser Olivenkultur sind verschiedene Veranstaltungen geboren, wie z.B. die im Winter stattfindenden „Notti del Fuoco“ (Nächte des Feuers): die „Focara von San Niceta“, ein großes Feuer, das jedes Jahr am 27. Januar gemacht wird; die „Lingue von Sant’Antonio“, ein Feuer zu Ehren von dem Heligen Antonius. Dieses Feuer wird am 15. Februar in Borgagne, einem der schönsten Dörfer Italiens, gemacht. Die Scheiterhaufen werden mit trockenen Olivezweigen und und zeigen das Ende des Baumschnittes und des Olivenöl-Wirtschaftsjahr an.

Olivenölherstellung

CAPRARICA – Zwischen den wunderbaren und jahrhundertealten Olivenbäumen und den Serre Salentine (den einzigen Hügeln des flachen Salento) befindet sich Caprarica, die Heimat des nativen Olivenöls extra aus biologischem Anbau.

„45% Olivenöl, das hier hergestellt wird, ist aus biologischem Anbau“, sagt der Bürgermeister Paolo Greco stolz. „In Caprarica gibt es den größten Rinderzuchtbetrieb Apuliens. In der Altstadt kann man die case a corte bewundern, das heißt die typischen bäuerlichen Wohnungen, und die fernen Olivenhaine, die sich von dem Serra bis zur Ebene erstrecken, erblicken. Auf den Serre befindet sich der Parco Comunale della Serra (Volkspark des Serra), wo Kinder und Erwachsene spielen und Sport dank geeigneten Outdoor Sportgeräten treiben können.“ Caprarica gehört zum Associazione nazionale Città dell’Olio (Nationalen Verein – Stadt des Olivenöls) und hier wird der nationale Kongress des Vereins am 26. April stattfinden.

.Der Betrieb Azienda Agricola Greco stellt leckeres, natives Olivenöl extra her und in der Vergangenheit stellte auch Lampenöl für die größten Städten Europas (wie London, Paris und Moskau) her. Olivenöl war und ist noch heutzutage der Schatz des Salento.

Weiterhin bietet die Genossenschaft Terra Mia Ritte und Rundfahrten auf den typischen Karren durch die jahrhundertealten Olivenbäume. Wenn Sie in die Geschichte der Primitiven, der Messapen, der Römer und der bäuerlichen Kultur des Salento eintauchen wollen, besuchen Sie das Archeodrome des Salento, ein Freilichtmuseum, das Ihnen das damalige Leben dieser Bevölkerungen dank realistischen, multimedialen Rekonstruktionen zeigen wird.

Unternehmer aus Apulien dabei

Darunter das Hotelbetrieb www.cdshotels.it, das eine große Auswahl an Masseria (bäuerliche Ferienhäuser), Feriendörfer und schöne Hotels in Apulien bietet; Die „Grimaldi Immobilien“ Gruppe www.grimaldivacanze.it, dessen Dienstleistungsangebot nicht nur Verkauf, sondern auch die Vermietung von Ferienhäuser vor allem in Torre dell’Orso umfasst; Das „B&B Alvino“ auf dem Sankt Oronzo Platz in Lecce, das sich über den bekanntesten Café befindet www.alvinosuiteandbreakfast.it; Das „Euro Garden Village“ in San Foca mit seinem eigenen Badeanstalt am Strand www.eurogardenvillagesalento.it; Die Hotels „Thalas“ in Torre dell’Orso www.hotelthalas.it und „Hotel Degli Haethey“ in Otranto, das nur 80 Meter vom Meer entfernt ist www.hoteldeglihaethey.com.

Für diejenigen, die lieber einen unkonventionellen Urlaub in der Natur verbringen möchten, ohne dabei auf Komfort verzichten zu müssen, da sind die Campings „Torre Castiglione“ in Torre Lapillo auf der ionischen Küste www.torrecastiglione.it und „Campeggio Sentinella“ in Torre dell’Orso auf der adriatischen Küste www.campeggiosentinella.it.

Nahe am Meer gelegen und von Olivenbäumen umgeben ist das B&B „Tenuta Calitre“ in Torre dell’Orso www.tenutacalitre.com.

Wer Apulien sagt, sagt Masseria (bäuerliches Ferienhaus). Und da sind wir im alten Bauerndorf in Martano, das in „Naturalis Bio Resort“ mit Spa verwandelt wurde www.naturalisbioresort.com. Inmitten von Olivenbäumen liegt die „Masseria Stali“ in Caprarica, wo man bei der Herstellung von erstklassigem, biologischem Olivenöl der Kategorie Extravergine zuschauen kann: www.masseriastali.it. Mit Blick auf das Meer und von Pinienwald und mittelmeerischer Macchia umgeben, da ist die „Masseria Santa Teresa“ in Sannicola, in der Nähe von Gallipoli, www.masseriasantateresa.com. Für die Liebhaber von gutem Wein ist die „Masseria Signora Porzia“ in Leverano, die auch eine gastliche Kantine ist, www.agricoladellarneo.it. In Ceglie Messapica befindet sich die weiße Masseria „Casina Vitale“ mit Pool und niedrigen Trockenmauern, www.masseriacasinavitale.it.

Für die Liebhaber des Meeres und des unendlichen Bräunen, ein guter Rat ist am Strand zu Mittag zu essen und sich nie aus den Badeanstalten-Restaurants zu entfernen, „Lido La Sorgente“ in Torre dell’Orso www.lidolasorgente.it und „Lido Li Marangi“ in San Foca www.lidolimarangi.it.

Am Abend (aber auch zu Mittag) sind eine Sünde wert sowohl das Gourmet Restaurant „Gusto“ in Castrignano de‘ Greci, das mit raffinierten Gerichte begeistert, die sich durch die traditionelle, salentinische Küche inspirieren lassen www.ristorantegustosalento.it, als auch das mit dem gleichnamigen, elenganten B&B verbundene Restaurant „Kolometro Zero“ in Supersano www.ristorantekilometrozero.com, einer der ersten salentinischen Restaurants, dessen siegreiche Unternehmensphilosophie ist, frische, saisonale, vor Ort angebaute Produkte zu verwenden.

Zum Schluss, in der Stadtmitte von Galatina mit Blick auf die Mutterkirche „Sankte Peter und Paolo“ (der Eingang ist vom modernen Platz, Piazza Alighieri 18) befindet sich das Restaurant Hostaria Amarcord www.amarcordhostaria.it, das typische, salentinische Gerichte anbietet: auf Ihrem Teller direkt vom Feld.

Man darf aber nicht vom Salent nach Hause kehren, ohne ein geschmackvolles Souvenir für Freunde und Verwandten (die nicht mitgekommen sind) gekauft zu haben. In der Kantine „Conti Zecca“ in Leverano www.contizecca.it kann man sich mit großartigen Negroamaro und Primitivo Weine versorgen, regionale Weingüter des Salents, doch gute Weine sind auch in der gastlichen Kantine „Agricola dell’Arnero“ www.agricoladellarneo.it, in der „Masseria Stali“ in Caprarica www.masseriastali.it und im landwirtschaftlichen Betrieb www.aziendaagrariagreco.it zu finden.

Hier weitere Infos und Beiträge zu Apulien, dem gastfreundlichen Land…

+ Besuch bei den Archäologen von Roca Vecchia

Wie kommt man nach Apulien ?

mit dem Flugzeug  (u.a. Allitalia, Ryan air) von verschiedenen deutschen Flughäfen  bis Flughafen Bari und Brindisi und weiter mit Auto.

 

Olivenölherstellung: www.coop-sangiorgio.it

Informationen zu Apulien gibt es hier bei Carmen Mancarella.

Tipps

Tipps für den Osterurlaub

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Die Reiselust steigt. Ob als Single, mit Freunden und Bekannten oder als Familie: Mit dem Osterfest steht für viele Deutsche das nächste Kurzurlaub-Highlight vor der Tür. Denn das lange Wochenende ist ideal, um sich eine Auszeit vom Alltag zu gönnen. Deshalb sind Städtetrips in der Osterzeit sehr gefragt. Doch welche Ziele in Deutschland sind besonders interessant? Kurzurlaub.de, der Marktführer für Kurzreisen im Bundesgebiet, wirft für einfachraus.eu einen Blick auf die aktuellen Ostertrends.

Dresden liegt vor

„Die meisten Buchungen zwischen dem 29. März und 2. April erzielen bisher unsere Hotelpartner in Dresden“, berichtet Frank Bleydorn, Leiter der Unternehmenskommunikation bei Kurzurlaub.de. „Dass die Landeshauptstadt Sachsens sehr beliebt ist, hat auch der erste Platz vor kurzem beim Kurzurlaub-Städteranking gezeigt. Dresden besticht mit barocker Pracht, großartigen Sehenswürdigkeiten, malerischen Elbhängen und seinen Kunstschätzen.“

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Dresden hat mit dem Seaside Gewandhaus an der Ringstraße 1, Nähe Kreuzkirche, ein Spitzenhotel mit einer Besonderheit. Dort gibt es ein Kuchenatelier, das nicht nur bei Hotelgästen beliebt ist.

Platz 2: Hamburg

Auf dem zweiten Rang liegt Hamburg. „Elbphilharmonie, Speicherstadt, Landungsbrücken, Michel und Alster – in Hamburg gibt es wirklich eine Menge zu sehen. Es ist kein Wunder, dass es immer mehr Kurzurlauber in die norddeutsche Metropole zieht.“

Strom der Elbe, an drei Seiten von Wasser umgeben, ist das neue Konzerthaus ein Anziehungspunkt für alle Hamburger und für Gäste aus der ganzen Welt.
Strom der Elbe, an drei Seiten von Wasser umgeben, ist das neue Konzerthaus ein Anziehungspunkt für alle Hamburger und für Gäste aus der ganzen Welt. Foto: Weirauch

Leipzig auf Rang 3

Auf Position drei findet sich derzeit Leipzig wieder. Reise-Experte Bleydorn: „Hier sorgt beispielsweise die Vielzahl von Museen, Galerien und historischen Passagen bei den Reisenden für Begeisterung.“

Rathaus in Leipzig Foto: Weirauch

Weitere Ziele: Lahnstein und München

Lahnstein nimmt im Ranking der Oster-Buchungen den vierten Platz ein. „Das ist ein wunderbarer Luftkurort in Rheinland-Pfalz, am Zusammenfluss von Rhein und Lahn, der in einer wunderschönen Landschaft liegt“, so Bleydorn. Ebenfalls hoch im Kurs steht München. „Ob jahrhundertalte Bauwerke, Museen, Ausstellungen, Spaziergänge oder einfach nur die bayerische Gemütlichkeit: München ist immer eine Reise wert. Und wenn das Wetter passt, hat sicher auch schon der eine oder andere Biergarten geöffnet“, sagt Bleydorn.

Auf Position sechs folgt Hannover. „Die niedersächsische Landeshauptstadt mit dem Neuen Rathaus, den idyllischen Altstadtgassen, den Herrenhäuser Gärten und dem Marchese verzeichnet einen deutlichen Anstieg in der Gunst der Reisenden“, so der Experte. Auf dem siebten Platz ist aktuell Berlin zu finden. „Die Vielfalt an Sehenswürdigkeiten, Events,  Rundfahrten und Geschichtlichem in der Bundeshauptstadt ist einzigartig“, weiß Bleydorn. Im Trend liegt auch Friedrichroda. Bleydorn: „Das idyllische Bergstädtchen im Thüringer Wald in unmittelbarer Nähe zum Rennsteig begeistert unter anderem viele Wanderer.“ Platz neun geht an Rostock. „Die Hansestadt mit dem Seebad Warnemünde lädt zu Hafenrundfahrten ein und überzeugt mit maritimem Flair“, erklärt Bleydorn. Ebenfalls in den Top-10 vertreten: das Ostseebad Göhren an der Ostspitze der Insel Rügen.

Bleydorn erwartet, dass sich die Reihenfolge bis Ostern noch verschiebt: „Im Moment schlagen sich die individuellen Stärken von Hotels und Arrangements aus kleineren Städten und Orten noch etwas stärker im Buchungsverhalten der Gäste nieder.“ Der Reise-Experte prognostiziert: „Umso dichter Ostern rückt, umso mehr werden sich die Reisenden auf die Großstädte fokussieren. Dann könnten auch Reiseziele wie Bremen, Frankfurt und Köln noch einmal kräftig aufholen.“

Oster-Angebote bei Kurzurlaub.de: www.kurzurlaub.de/ostern.html

Über Kurzurlaub.de: Kurzurlaub.de ist Marktführer für Kurzreisen in Deutschland zwischen zwei und fünf Tagen. Die Deutschland-Spezialisten bieten das ganze Jahr über mit mehr als 30.000 verschiedenen Kurzreisepaketen die größte Vielfalt an Hotel-Arrangements. Kurzurlaub.de ist ein Service der Super Urlaub GmbH, die ihren Sitz in Schwerin hat.