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Experten der Verbraucherzentralen sowie von Stiftung Warentest geben Tipps zu Reisen, Gesundheit, Ernährung und Internet.

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Großmutters Weisheiten sind oft die beste Medizin

BankhoferCover: Bassermann Verlag

28as kann eine Frau tun, der die Haare quasi „zu Hauff“ ausfallen, wie wird man immer-feuchte Handflächen los, was hilft bei wiederkehrenden Schwindelanfällen oder tränenden Augen, kann man Einschlaf- und Durchschlafstörungen los werden? Mit diesen und hunderten anderen, vergleichbaren Fragen befasst sich Prof. Hademar Bankhofer, Jahrgang 1941 und einer der führenden Gesundheitspublizisten Europas, in seinem neuesten Werk. Er sagt das nicht so explizit, aber im Grunde genommen läuft bei ihm alles auf eine altbekannte Erkenntnis hinaus – „Großmutters Weisheiten sind oft die beste Medizin“. Entsprechendes hat er in seinem Büchlein „Bankhofers Supermarkt-Apotheke – gesund, schön und günstig“ zusammengetragen (Bassermann Verlag/Penguin Random House, 7,99 Euro). Das ist natürlich kein Ersatz für einen Arztbesuch – aber eine Art „medizinisches Schnüffeln“ beim Einkauf kann bei vielen gesundheitlichen Alltagsproblemen lehrreich, verwunderlich und lustig sein.

Großmutters Weisheiten sind oft die beste Medizin

MobilitätReiseTipps

Corona und Reisebeschränkungen: Folgen für das Visum

Visa StockfotoMartin Sanchez: https://unsplash.com/photos/Tzoe6VCvQYg/ Convertkit: https://unsplash.com/photos/htQznS-Rx7w

(Werbung) Die Einreisebeschränkungen wegen Corona haben Folgen für Visa und Reisegenehmigungen. ESTAs und eTAs werden nach wie vor erteilt, viele Visa nicht.

Corona und Reisebeschränkungen: Folgen für das Visum

Die meisten Länder außerhalb Europas haben Einreisebeschränkungen für ausländische Reisende eingeführt. Kanada zum Beispiel hat ein totales Einreiseverbot, während in den USA nur ein Verbot für Reisende aus dem Schengen-Raum gilt. Die Reisegenehmigungen für diese Länder, die eTA Kanada und das ESTA USA können jedoch weiterhin beantragt werden.

Reisbeschränkungen in Kanada und die Folgen für die eTA 

Tipps

Wie oft wohl gibt es „Berlin“ auf dieser Welt?

Berlin Brandenburger Tor (1)

Berlin, davon sind zumindest die Einwohner der deutschen Hauptstadt überzeugt, ist einmalig. Beurteilt man dieses „einmalig“ allerdings rein numerisch, trifft das nicht mehr zu, denn es gibt weltweit viele, viele Ortschaften dieses Namens . Der geht übrigens auf das Slawische zurück: Etwa Anfang des achten Jahrhunderts siedelten die ersten vom Stamm der Polaben in dem sumpfigen Gebiet zwischen dem heutigen Teltow und Barnim. Vor allem auf der rechten Uferseite der (heutigen) Spree ließen sie sich nieder. Die Bezeichnung ihrer Siedlung setzt sich aus zwei Wörtern ihrer Sprache zusammen . „brl“ und „in“. „brl“ bedeutete „Morast“, „Sumpf“. Die Endung „in“, die sich ja vielfach in dieser Region findet (Schwerin, Ruppin, Stettin), steht für „Siedlung“. In der heutigen Schreibweise – Berlin – wird die Stadt erstmals 1244 urkundlich erwähnt.Rund um die Insel Potsdam Berlin

Viele Berlins in den USA

ReiseTipps

Bei Reisestornierung auch Versicherungskosten erstatten lassen

Club Marvy (3)Club Marvy: Blick vom Zimmer auf Pool und Mittelmeer Foto: Weirauch

Bei Reisestornierung auch Versicherungskosten erstatten lassen.  Viele Reisende können in den bewegten Corona-Zeiten ihre Reise nicht antreten und erhalten dafür die Kosten der Reise erstattet. Doch die Reiserücktritts-, Gepäck- oder Reisekrankenversicherungen werden häufig nicht zurückgezahlt. Dürfen Unternehmen diese Kosten einbehalten? Versicherungsexperte Erk Schaarschmidt von der Verbraucherzentrale Brandenburg klärt auf.

Verbraucherzentrale rät: Rückzahlung prüfen

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Angermünde: So entstehen Kunstwerke

Angermünde (2)Rathaus von Angemünde Foto: Weirauch

Teil 2: Brandenburg in 333 Worten von Joachim Nölte. Unter einem Symposium stellt man sich gemeinhin eine akademische Veranstaltung mit gelehrten Vorträgen vor. Dann gibt es aber noch das Bildhauersymposium. Nicht, dass Bildhauer keine klugen Köpfe wären. Aber wenn sie sich zu einem Symposium treffen, dann wird weniger geredet, aber umso mehr werden Steine behauen. Weil Bildhauer die meiste Zeit in einsamen Ateliers ihrer kräftezehrenden Arbeit nachgehen, haben sie Ende der 1950er Jahre das Bildhauersymposium erfunden. 1991 trafen sich erstmals Bildhauer in Angermünde, zum Hartsteinsymposium, um aus kapitalen Findlingen Kunstwerke zu formen. Einige davon können noch heute am Mündesee bewundert werden. Acht derartige Veranstaltungen schienen eine Tradition in Angermünde zu begründen. Aber 2008 war vorerst Schluss. Leider.

Wieder Hartsteinsymposium in Angermünde

1 Stunde wegTipps

Berlin-Frohnau: Das Schlemmerparadies im Hinterhof

Frohnau-Laden (2)Foto: S. Glasneck

Frohnau, dieser sehr kleine Ortsteil-Zipfel im äußersten Norden Berlins, geht auf „Frohe Aue“ zurück. Die zwischen 1908 und 1910 vom oberschlesischen Fürsten Donnersmarck konzipierte brandenburgische Gemeinde hieß damals „Gartenstadt Frohnau“.  Donnersmarcks Anweisung: Jedes Haus müsse einmalig sein, alle Straßen hätten auszusehen wie Alleen. Also – Gartenstadt. Das ist sie, 1920 nach “Groß-Berlin“ eingemeindet, auch heute noch – Wald und Auen, etwa das Fließ, herrschen vor. Doch da gibt es eben auch, von Anfang an so geplant, etwas außergewöhnlich Städtisches: Die durch eine kleine Brücke verbundenen beiden Plätze, die zu Einkauf wie Verweilen verführen: Zeltinger Platz und Ludolfinger Platz. Hier gibt es nicht, wie etwa in der Friedrichstraße oder am  Kurfürstendamm, Geschäftsleerstand, zugeklebte oder gar vernagelte Schaufenster – hier vielmehr pulsiert das Leben, wenn auch nach dem Motto „gemach, gemach“.

„ Dithmarscher Hofladen“