Schlösser und Burgen

In Berlin und Brandenburg kennen wir jedes Schloss und auch jeden Park. Verschiedene Etappen der Burgenstraße sind wir abgeradelt. Ständig lernen wir neue Burgen und Schlösser kennen. Daran können die Leser von einfachraus.eu teilhaben

ReiseSchlösser und Burgen

Treffurt – idyllischeFachwerkstadt an der Werra

Treffurt (35)

Treffurt im nordwestlichen Wartburg-Kreis, dicht an der Grenze zu Hessen gelegen, gehört zu den kleinen Orten, die nach 1989 aufgeblüht sind. Ein Kurzurlaub dorthin lohnt sich in jeder Jahreszeit. Bis nach Eschwege in Hessen sind es nur wenige Kilometer. Auch Mühlhausen und den Baumkronenpfad im Nationalpark Hainich kann man in einer halben Stunde mit dem Auto erreichen.

Der Normannstein thront über Treffurt

Von Eisenach kommend, wo die Creuzburg (die Stätte des bekannten Rosenwunders der Heiligen Elisabeth) über dem gleichnamigen Fachwerkstädtchen in der Nähe von Eisenach thront, führt eine Radroute durch den malerischen, etwa 20 Kilometer langen Durchbruch der Werra, den der Fluss einst in die Kalksteinfelsen grub. Von weitem weist die imposante Burg Normannstein den Weg nach Treffurt. Der Name der Fachwerkstadt leitet sich übrigens ab von Dreifurt bzw. Treyfurt. Die mittelalterliche, überwiegend romanische Burganlage wurde ab dem 9. Jahrhundert als Warte zum Schutz der drei Werrafurten erbaut. Im großen Viereckturm der Burg Normannstein lohnt ein Besuch der Ausstellung Werraburgen, die von April – Oktober täglich geöffnet ist. Auf der Burg laden eine liebevoll geführte Ausflugsgaststätte und Ferienwohnungen ein.

Bis 1989 im Grenzgebiet

Heute ist unvorstellbar, dass der schmucke Ort bis 1990 nur mit lange vorher beantragtem Passierschein betreten werden konnte, zwei Kilometer waren es bis zum nächsten Dorf in Hessen. Treffurt lag in der fünf Kilometer breiten Sperrzone des DDR-Grenzregimes. An die Grenze erinnern im Westschiff der St. Bonifatius-Kirche die vom Erfurter Metallkünstler Helmut Griese aus Streckmetall und Stacheldraht der ehemaligen Grenzbefestigungsanlagen angefertigten eindrucksvollen Metallbilder. Der am Rande des Ortes gelegene Kirschenhain durfte mehr als 30 Jahre von den Besitzern nur unter Aufsicht von schwerbewaffneten Grenzsoldaten betreten werden. An den ehemaligen Grenzverlauf zwischen Großburschla, Treffurt und Wendehausen erinnert der Heimatverein Wendehausen auf dem einstigen Führungsturm „Katharinenberg“. Gleich daneben wurde eine sogenannte „Agentenschleuse“ rekonstruiert. Im nahen Ort Ifta erinnert eindrucksvoll ein riesiges Baumkreuz aus Eschen und Linden an die Zeit der deutsch-deutschen Teilung. Seit 1990 entsteht zwischen dem thüringischen Ifta und dem hessischen Nachbarort Netra eine Allee entlang der B 7 als Zeichen des Friedens. Jedes Jahr werden im November von Mitgliedern des BUND neue Bäume gepflanzt.

Werralauf und Werra-Radweg

Treffurt ist auch bekannt durch den traditionellen Werralauf: Einmal jährlich treffen sich Sportbegeisterte aus ganz Deutschland zum Lauf für ein sauberes Werratal. Bürgerinitiativen fordern seit Jahren, dass die von der Kali GmbH K + S in die Werra eingeleiteten Salzabwasser aus der Kaliproduktion deutlich vermindert werden, damit in der Werra wieder Fische leben können.

Touristisch erschlossen wird Treffurt durch die Deutsche Fachwerkstraße, den Werra-Radweg und den Barbarossa-Weg. Ein Spaziergang durch den Ort bietet viele Überraschungen. Am Markt steht das Renaissance-Rathaus, erbaut um 1550. Neben dem mächtigen Fachwerkturm über dem doppelten Treppenaufgang verschwinden die Seitenflügel des Gebäudes fast.

Ohrfeigenhaus

Vom Marktplatz geht es bei einem Spaziergang die Rathausstraße hinauf zum 1608 erbauten „Ohrfeigenhaus“ gegenüber der Touristeninformation. Seinen Namen hat es von folgender Begebenheit: Der Amtmann Bley hatte bei seinem fürstlichen Vorgesetzten angefragt, ob er sich im städtischen Wald ein paar Bäume zum Bau eines bescheidenen Häuschens schlagen dürfe. Er bekam die Genehmigung, baute aber ein großes Haus. Als sein Vorgesetzter zu Besuch nach Treffurt kam und den Protzbau sah, soll er dem Amtmann wegen seiner Lüge eine schallende Ohrfeige verpasst haben.

Zigarren namens Jägerstolz und Sprachlos

In der Gründerzeit, als Treffurt einen Bahnanschluss bekam, blühte die Industrie auf. Selbst Zigarren wurden hergestellt. Das ursprüngliche Fabrikgebäude in der Nähe des Marktes, in dem bis zur Wende produziert wurde, beherbergt heute das Bürgerhaus. Die zu DDR-Zeiten in Treffurt hergestellten Zigarren hießen Jägerstolz, Hansagold oder Sprachlos. Die Sprachlos-Zigarren genossen zu DDR-Zeiten keinen guten Ruf, was Anlass zu Wortspielen gab. Auch heute noch werden in Treffurt, in einem am Rande des Ortes gelegenen Betrieb, Zigarren hergestellt, vom Dannemann-Konzern.

Treffurt hat von der Wende profitiert

Vom Bürgerhaus läuft man weiter in westliche Richtung zum Trott’schen Hof. In dem direkt an der Stadtmauer stehenden schmucken Gebäude befindet sich der Kindergarten. „Treffurt hat von der Wende profitiert. Es gehen schon viele junge Leute weg, aber die Stadt versucht, ihren Teil dazu beizutragen, junge Familien zu fördern“, sagt der Bürgermeister Michael Reinz. Aus einem Ort im Grenzgebiet am Ende der Welt wurde ein lebendiges Städtchen im Herzen des vereinigten Deutschland.

Geburtsort von Egon Bahr

Beim Rundgang durch seinen Heimatort zeigt Reinz auch das Geburtshaus des SPD-Politikers Egon Bahr. Der „politische Weichensteller“ der deutschen Nachkriegsgeschichte wurde 1922 in Treffurt geboren. Sein Vater war ein beliebter Lehrer, in seiner Zeit auch Vorsitzender des Männerchores „Liedertafel“. Auch für den in Treffurt lebenenden Unternehmer Günter Oßwald ist Egon Bahr so etwas wie ein Vorbild. Schmiedemeister Oßwald  (www.federn-osswald.de) erinnert sich gern an die Besuche des Politikers nach 1990 in Treffurt. Im Sommer 2004 wurde die Geburtsstraße Bahrs am Rande des Städtchens nach Egon Bahr benannt.

Die Recherche in Hessen und Thüringen wurde unterstützt von der Thüringer Tourismus GmbH und der Hessen Agentur.

Informationen zu Treffurt

  • Anfahrt über A 38 bis Abfahrt Mühlhausen
    Infos: Touristinformation Treffurt, Puschkinstraße 3, 99830 Treffurt
    Tel. 036923 51541
    www.treffurt.de
    Burg Normannstein: www.normannstein.de

 

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Burg Altena – eine der schönsten Burgen Europas

Handwerkburg altena aussenansicht oberer burghof foto klaus sauerlandBurg Altena- Oberer Burghof © Märkischer Kreis 2014 – Fotograf Klaus Sauerland

Kaum eine andere Region in Deutschland spiegelt den Wandel in der Zeit- und Kulturgeschichte so facettenreich wieder, wie die Region der Burg Altena im Märkischen Kreis. Die majestätische Residenzburg, die malerisch auf einem Felssporn über der Stadt Altena liegt, kann auf eine mehr als 1000 jährige Geschichte zurückblicken und ist durch ein hochmodernes Aufzugssystem in wenigen Minuten von der Stadt aus erreichbar. Sagenhaft sind ihre Anfänge in ottonischen Zeiten, wechselhaft die Geschichte zwischen Aufstieg und Verfall.

Auch die Reformation prägte Westfalen und das Sauerland in besonderer Art und Weise. Martin Luther und seine Mitstreiter waren zwar nie in Westfalen, aber ihre Lehre und ihre Thesen beeinflussten das kirchliche Leben der Region maßgeblich. Um 1600 war die Reformation im Märkischen Kreis und dem südlichen Westfalen abgeschlossen. Einige Herrschaftsgebiete waren lutherisch, andere reformatorisch geprägt, etliche blieben katholisch oder wurden wieder re-katholisiert.

Die Preußen im Sauerland!

Nicht einmal 400 Jahre ist es her, dass die Region der Grafschaft Mark preußisch wurde.

PotsdamSchlösser und Burgen

Kleinod am Rande von Potsdam: Schloss Sacrow

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Gegenüber von Schloss und Park Glienicke und dem Neuen Garten liegt auf der anderen Havelseite der 26,3 Hektar große Sacrower Garten mit dem Schloss. Heute bieten die ehemaligen Wohnräume im Erdgeschoss des Schlosses Sacrow einen idealen Ort für Feierlichkeiten und werden durch die Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg vermietet, insbesondere auch für Hochzeitsfeiern nach der Trauung in der nahe gelegenen Heilandskirche.

Die Sacrower Heilandskirche Foto: Radke

Die Ursprünge des Ortes Sacrow gehen zurück auf ein Rittergut, das im 14. Jahrhundert erstmals im Landbuch Kaiser Karls IV. erwähnt wird. Die Namen der Gutsbesitzer wechselten rasch. Unter anderen erwarb 1816 der Berliner Bankier Immanuel Meyer Magnus das Gut. Er war ein Freund der Familie Mendelssohn, die er gelegentlich hier zu Gast hatte.

Felix Mendelssohn-Bartholdy hat wahrscheinlich Teile seines Streichquartetts in a-Moll (op. 13) hier komponiert. 1840 erwarb König Friedrich Wilhelm IV. Gut und Herrenhaus. Gleichzeitig gab er den Befehl zum Bau der Heilandskirche durch seinen Architekten Ludwig Persius, der auch das Herrenhaus erweitern sollte. Persius fügte am Nordgiebel einen zweistöckigen Anbau mit einem repräsentativen Eingang im italienischen Stil an. Peter Lenné legte im Auftrag des Königs den Park an, der die Kirche einbezog und dessen Sichtachsen den Blick freiließen auf die benachbarten Schlösser Pfaueninsel, Glienicke, Babelsberg und Cecilienhof. Seit dieser Zeit wird das Herrenhaus in Sacrow als Schloss bezeichnet, obwohl der König selbst nie darin gewohnt hat.

Wechselvolle Geschichte

1938 wurde das Schloss zum Wohn- und Dienstsitz des Generalforstmeisters Friedrich Alpers umgebaut. Dabei verlor es im Innern vollständig seine barocke Gestalt. Die Repräsentationsräume wurden in das Erdgeschoss verlegt, während die Wohnung im Obergeschoss Platz fand. Der Dachfirst wurde verlängert, um einen Teil des von Persius errichteten Anbaus am Nordflügel mit in das Gebäude einzubeziehen. Der übrige Anbau erhielt anstelle des Spitzdachs eine große Dachterrasse, darunter entstand ein Bankettsaal mit bodenlangen Fenstern. Die Nebengebäude wurden entfernt, zudem entstanden das Adjutantenhaus sowie die Wohnungen des Chauffeurs und des Försters und eine kleine Falkner

Mit dem Mauerbau zog zunächst die Nationale Volksarmee und ab 1973 der Zoll der DDR ein.  Im Park entstanden Trainingsanlagen für die Spürhunde des Zolls. Seit 2003 nutzt der Verein Ars Sacrow das Schloss für Kinoabende, Leseungen und in den Sommermonaten für wechselnde Ausstellungen.

Schloss Sacrow bei Potsdam
Schloss Sacrow bei Potsdam Foto: Weirauch

Wioe das benachbarte Schloss Marquardt avancierte auch Sacrow zum Drehort. Von August 2006 bis Ende 2008 war das Schloss Sacrow mit seinen Nebengebäuden der neue Außendrehort der Telenovela Wege zum Glück, es stellte das Gutshaus der Familie van Weyden dar.

Weitere Informationen hier:

Stiftung Preußischen Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg
Schloss Sacrow
Krampnitzer Straße 33, 14469 Potsdam
Tel. 0331 969 4317
eventlocations@spsg.de
Vermietungen: www.spsg.de/eventlocations

Hier geht es zu weiteren Schlössern in Potsdam: Sanssouci

Schlösser und Burgen

Traumhafte Kulisse für Mendelssohns Jugendwerk

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Vor der Kulisse des Marmorpalais, inmitten prächtig blühender Rosen, Pelagonien und duftenden Lavendels begann das Sichtachsenkonzert am gestrigen Samstagnachmittag. Acht Musiker der Berlin Chamber Players begleiteten den musikalischen Parkspaziergang mit Felix Mendelssohn Bartholdys Oktett für Streicher op. 20 in Es-Dur. Soviel vorweg: ein wahrhafter musikalischer Leckerbissen.

Zu DDR-Zeiten undenkbar: Blick vom Neuen Garten zur Pfaueneinsel
Zu DDR-Zeiten undenkbar: Blick vom Neuen Garten zur Pfaueneinsel
Schlösser und Burgen

Bismarckbrücke im Park Babelsberg

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In Potsdam erinnert recht wenig an den früheren Reichskanzler Otto von Bismarck. Die Bismarckstraßen wurden nach 1945 umbenannt. Einen Bismarckturm sucht man hier vergebens. Lediglich die Bismarckbrücke im Babelsberger Park hat einen direkten Bezug zu Otto von Bismarck, der am 1. April 200 Jahre alt geworden wäre.

Bismarckbrücke Park Babelsberg

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Schlösser und Burgen

Burg Falkenstein im Harz

Burg Falkenstein im HarzBurg Falkenstein im Harz Foto: Weirauch

Hoch über dem romantischen Fluss Selke erhebt sich, ganz in der Nähe von Gernrode, auf einem Bergsporn die Burg Falkenstein im Harz. Der Aufstieg von Meisdorf aus ist anstrengend. Einmal oben angekommen wird man belohnt mit einem prächtigen Ausblick über die riesigen Wälder des Ostharzes. Sie ist sehenswert: Burg Falkenstein im Harz.

Burg Falkenstein im Harz Foto: Weirauch
Burg Falkenstein im Harz Foto: Weirauch

Mittelalterliche Burg Falkenstein

Trotz vieler Umbauten wahrte die Burg bis heute ihren mittelalterlichen Charakter. Die hochmittelalterliche Burg gehört ebenfalls wie der Dom von Halberstadt und Schloss Ballenstedt zur Straße der Romanik.  Errichtet in der ersten Hälfte des 12. Jh., soll der Legende nach Eike von Repgow hier den Sachsenspiegel verfasst haben. 1437 übernahmen die Herren von der Asseburg die Anlage.
Im 19 Jh. weilten u. a. Friedrich Wilhelm IV. von Preußen und Bismarck auf der Burg. Seit 1946 ein Museum, kann man heute eindrucksvolle Räume wie den Rittersaal, die Herrenstube, die Burgkapelle, die neogotischen „Königszimmer“ oder die Alte Küche besichtigen.
Ausstellungen informieren über die Geschichte der Burg und den „Sachsenspiegel“. Im Sommerhalbjahr zeigt der Falkenhof Greifvögel im freien Flug. Eindrucksvoll sind die Geschwindigkeit des Federspielfalken oder der Sturzflug des Adlers.

Beim Gang durch die Ausstellung erfährt man viel Interessantes. Etwa, dass die Grafen von der Asseburg-Falkenstein im 19. Jahrhundert den Titel eines preußischen Hofjägermeister tragen durften und aus Berlin den preußischen Baumeister Friedrich August Stüler (von dem so bedeutende Bauwerke wie die Neue Synagoge in Berlin oder das Belvedere auf dem Pfingstberg in Potsdam stammen) zu Rate zogen, um einige Innenräume im Stil der sogenannten „Babelsberger“ Neogotik auszugestalten.

Burg Falkenstein im Harz

Burg Falkenstein im Harz

1843 besuchte auch Preußenkönig Friedrich Wilhelm IV. die Burg während einer Jagd in den Wäldern des Harzes. In der recht kleinen Burgkapelle der Burg Falkenstein können unlängst wiederhergestellte hochmittelalterliche Glasfenster bestaunt werden.

Mit der Harzquerbahn unterwegs
Mit der Harzquerbahn unterwegs, Foto: D.Weirauch

Falken und Adler steigen in die Lüfte

Nach dem Ritteressen in der Burggaststätte schauen wir zu, wie sich Falken, Adler und andere Greifvögel über die Gemäuer erheben, Pavel Sihelsky ist einer der erfahrensten Falkner Mitteldeutschlands.

 

Falknervorführung auf Burg Falkenstein
Falknervorführung auf Burg Falkenstein, Foto: D. Weirauch
Adler im Anflug
Adler im Anflug

Auf Burg Falkenstein soll Eike von Repgow seinen „Sachsenspiegel“ geschrieben haben. Zu sehen gibt es in Burg Falkenstein das Biedermeierzimmer mit dem wertvollen Pleyel-Flügel aus dem Jahr 1840.

Gedenkstein für Eike von Repgow, Foto: Dieter Weirauch
Gedenkstein für Eike von Repgow, Foto: Dieter Weirauch

Jetzt ist es Zeit für eine Erkundungstour. Mit dem Kremser oder zu Fuß geht es einen gemächlichen Weg Richtung Gartenhaus. Von dort kommt man entweder zum als Geheimtip geltenden, zwölf Hektar großen Park mit 175 Arten und Gattungen einheimischer und fremder Gehölze in dem kleinen Ort Degnershausen oder wandert weiter im Tal der Selke zum Schlosshotel Meisdorf.

Informationen zum Falkenstein

Schlosshotel Meisdorf

Heinrich Heine beschrieb in seiner Harzreise die Selke als zärtlich, aber auch fröhlich dahinplätschernden Fluss. Unser Weg führt ganz in der Nähe zur Konradsburg, einem der Höhepunkte der Straße der Romanik. Über den Ort Ballenstedt kommen wir in den zu Quedlinburg gehörenden Ortsteil Rieder mit der Roseburg.

Der Bauherr Bernhard Sehring, der Architekt des Berliner Theaters des Westens in Berlin und des Jugendstiltheaters von Cottbus, hatte sich zwischen 1905 und 1925 das auf einer Anhöhe gelegene, noch heute von einer Wehrmauer umgebene Park- und Bauensemble als architektonisches Vermächtnis und Privatwohnsitz ausgewählt.

Schloss Meisdorf im Selketal
Schloss Meisdorf im Selketal

Nächste Station ist Gernrode, wo wir nach einem Besuch der romanischen Stiftskirche der Kuckucksuhrenfabrik einen Besuch abstatten und mit der von einer Dampflok gezogenen Selketalbahn durch herbstlich gefärbte Wälder nach Alexibad fahren. Da wurde erst 1810 als erster Badeort des damaligen Fürstentums Anhalt gegründet.

Aanreise in den Harz u.a. mit Fahrtziel Natur der Bahn AG

Hier finden Sie weitere Tipps zu Sehenswürdigkeiten im Harz.

Ganz in der Nähe: Die Konradsburg.

Die Konradsburg bei Meisdorf im Harz
Die Konradsburg bei Meisdorf im Harz