Schlösser und Burgen

In Berlin und Brandenburg kennen wir jedes Schloss und auch jeden Park. Verschiedene Etappen der Burgenstraße sind wir abgeradelt. Ständig lernen wir neue Burgen und Schlösser kennen. Daran können die Leser von einfachraus.eu teilhaben

PotsdamSchlösser und Burgen

Heiraten im Schloss Marquardt

Schloss MarquardtSchloss Marquardt

Theodor Fontane widmete Schloss Marquardt und den “Geheimen Gesellschaften” in seinen “Wanderungen durch die Mark Brandenburg” ein ausführliches Kapitel. Im Jahr 2019, wenn Fontanes 200. Geburtstag gefeiert und „Kulturland Brandenburg“ landauf landab an den berühmten „Märkischen Wanderer erinnert, wird auch das am Schlänitzsee am Rande von Potsdam gelegene Schloss Marquardt wohl eine Rolle spielen. „Schon jetzt fragen immer wieder mal Gäste nach den Stationen der  Erzählung von Theodor Fontane, die auch im Schloss spielen“, sagt Christian Schulze. Auch nach der Blauen Grotte, über die Fontane schreibt, wird desöfteren gesprochen. Niemand weiß genau, ob das sagenumwobene Bauwerk noch im Boden schlummert.

Schloss Marquardt öffnet sich

ReiseSchlösser und Burgen

Die einstige Markgräfliche Residenz Ansbach

4293312_ansbach_rokoko-festspieleRokoko Festspiele in Ansbach, Foto: Franken-Tourismus

Preußische Prinzessinnen haben nicht nur in Brandenburg – Preußen ihre Spuren hinterlassen. Auch in Franken kann man beispielsweise zwei Schwestern von Preußenkönig Friedrich dem Großen begegnen: in Bayreuth und Ansbach. Die einstige Markgräfliche Residenz Ansbach

Blick auf die Reidenz Ansbach, im Vordergrund eine Kunstinstallaition, Foto: D.Weirauch
Blick auf die Reidenz Ansbach, im Vordergrund eine Kunstinstallaition, Foto: D.Weirauch

Die ehemalige Residenz der Markgrafen von Brandenburg-Ansbach, am Rand der Altstadt gelegen, gehört zu den bedeutendsten baulichen Zeugnissen des 18. Jahrhunderts in Franken.

Friedrich der Große war hier

Markgräfin Friederike Luise, Schwester Friedrich des Großen, war mit dem Markgrafen zu Brandenburg-Ansbach verheiratet. Verbürgt sind ein oder zwei Besuche des Preußenkönigs bei seiner Schwester. Daran erinnert ein Gemälde in einem der 27 prächtig ausgestatteten Rokokoräumen, die man bei einer etwa einstündigen Führung erleben kann.

In der Galerie einen Ehrenplatz: Friedrich der Große, Foto: D.Weirauch
In der Galerie einen Ehrenplatz: Friedrich der Große, Foto: D.Weirauch

Spiegelkabinett und Meißner Porzellan

Sehenswert sind vor allem der doppelgeschossige Festsaal, das Spiegelkabinett mit seiner Sammlung von Meißener Porzellan sowie der Kachelsaal mit rund 2.800 Fliesen aus der ehemaligen Ansbacher Fayencemanufaktur. Ebenfalls interessant ist die Sammlung Ansbacher Fayencen und Porzellane.

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Rokoko-Werke in der markgräflichen Galerie

Neben dem Studium des Deckenfresko des Festsaals von Carlo Carlone sollte man längere Zeit in der Gemäldegalerie mit Werken des Rokoko und Gemälden aus der ehemals markgräflichen Galerie (Zweigmuseum der Bayerischen Staatsgemäldesammlungen) verweilen.

Blick in das Markgräfliche Schloss Ansbach, Foto: D.Weirauch
Blick in das Markgräfliche Schloss Ansbach, Foto: D.Weirauch

Die Markgräfliche Residenz Ansbach entwickelte sich aus einer spätmittelalterlichen Anlage. Ihre jetzige Gestalt erhielt sie im 18. Jahrhundert durch Gabriel di Gabrieli und Karl Friedrich von Zocha. Leopold Retti schuf die Innenausstattung des frühen Rokoko.

Blick auf die Orangerie mit Hofgarten, Foto: Stadt Ansbach

Heute ist ein Großteil der Schlossanlage Sitz der Regierung von Mittelfranken. Ansbach liegt an der Burgenstraße.

Hofgarten mit Orangerie

Gegenüber der Residenz Ansbach lädt der Hofgarten zum Verweilen ein. In der Parkanlage, zu der eine Orangerie gehört, kann man auch einen Rosen- und Heilkräutergarten besichtigen. Von 1726 bis 1743 wurde die Orangerie mit einem vorgelagerten Parterre und zwei seitlich angeordneten Lindensälen errichtet. Noch heute überwintern darin die empfindlichen Pflanzen.

Die Rokoko-Festspiele ziehen jährlich viele Besucher an, Foto: D.Weirauch
Die Rokoko-Festspiele ziehen jährlich viele Besucher an, Foto: D.Weirauch

Wiegleb Orgel in St. Gumbertus, Foto: Stadt Snsbach
Wiegleb Orgel in St. Gumbertus, Foto: Stadt Snsbach

Unbedingt besuchen: die Rokoko-Spiele

Im Hofgarten finden alljährlich Anfang Juli die Rokoko-Spiele statt, bei denen vor der Kulisse der Orangerie der Glanz des Ansbacher Hofes zu neuem Leben erwacht. Die Anlage wurde in Anlehnung an französische Vorbilder erbaut. Die Nordseite des Gebäudes wurde der Kolonnade des Louvre, die Südseite dem Grand Trianon in Versailles nachempfunden. Auch ein Café und Restaurant befindet sich im Hofgarten.

Blick auf die Ansbacher Residenz

Kübelpflanzen und Sommerbepflanzung

Die Frühjahrs- und Sommerbepflanzung im Parterre mit Blumen wird in Anlehnung an barocke Musterbücher in artenreicher Anordnung gezeigt. Das von der Orangerie im Sommer präsentierte Sortiment von Kübelpflanzen besteht aus Zitronen-, Pomeranzen-, Oliven-, Pistazien-, Lorbeer- sowie Erdbeerbäumen.

Wo  Kaspar Hauser ermordet wurde

Sen Hofgarten der Markgräflichen Residenz kann man am besten mit einer Führung gut erleben. Denn das Auge sieht nur das, was es weiß, so eine alte Gärtnerweisheit. Denkmale und Gedenktafeln erinnern in dem großzügigen Park etwa an den Botaniker Leonhart Fuchs, zu dessen 500. Geburtstag im Jahr 2001 ein vielfältiger und interessanter Heilkräutergarten angelegt wurde. Ebenfalls gibt es, teilweise versteckt, Denkmale für den Dichter Johann Peter Uz, an den markgräflichen Minister Freiherr von Benkendorff und natürlich an das Findelkind Kaspar Hauser.

An dieser Stelle im Hofgarten von Ansbach soll Kaspar Hauser ermordet worden sein, Foto: D.Weirauch
An dieser Stelle im Hofgarten von Ansbach soll Kaspar Hauser ermordet worden sein, Foto: D.Weirauch

Am 14. Dezember 1833 wurde im Hofgarten Kaspar Hauser, das „Kind von Europa“, unter mysteriösen Umständen niedergestochenl Noch immer lautet die Frage: Prinz oder Nichtprinz. In Kasper Hauser wird ein vertauschter Erbprinz von Baden vermutet, was aber bis heute auch durch Genanalysen nicht belegt werden konnte.

Im Museum für Kaspar Hauser können Besucher abstimmen, Foto: D.Weirauch
Im Museum für Kaspar Hauser können Besucher abstimmen, Foto: D.Weirauch
Kaspar Hauser Denkmal, Foto: Stadt Ansbach
Kaspar Hauser Denkmal, Foto: Stadt Ansbach
Kaspar Hauser Grab, Foto: Stadt Ansbach
Kaspar Hauser Grab, Foto: Stadt Ansbach

Residenz Ansbach – Informationen

  • Öffnungszeiten: April-September: 9-18 Uhr, Oktober-März: 10-16 Uhr, tgl. außer Montag, Neujahr, Faschingsdienstag, Heiligabend, 1. Weihnachtsfeiertag und Silvester
    Führungen: April-September: stündlich von 9-17 Uhr, Oktober-März: stündlich von 10-15 Uhr
    Eintritt: 4,50, ermäßigt 3,50 Euro
    Kontakt: Schloss-und Gartenverwaltung Ansbach, Promenade 27, 91522 Ansbach, Tel.: 0981/ 95 38 39-0, E-Mail: sgvansbach@bsv.bayern.de
    Internet: www.schloesser.bayern.de
  • Übernachten: Hotel Bürger-Palais, Neuistadt 48, 91522 Ansbach, tel.: 0981/95131

hier weitere Infos zu Franken

Die Recherche in Ansbach wurde unterstützt von Franken Tourismus.

Empfehlenswertes Hotel mit Bratswurstube: Bürgerpalais Ansbach, zentral gelegen und freundlicher und flinker Service. ein Haus, in dem ich mich immer wieder wohlfühle.

Blick in den Beringershof, Foto: Stadt Ansbach
Blick in den Beringershof, Foto: Stadt Ansbach

Ansbach ist eine Station an der Burgenstrasse.

Schlösser und Burgen

Hier kommt der Echte Stonsdorfer her

Polen-Stohnsdorf (2)Blick auf Schloss Stohnsdorf im Hirschberger Tal, Foto: Klaus Klöppel

Hier kommt als der Echte Stonsdorfer her. Kam, so muß man heute sagen. Die „Stonsdorferei“ in dem malerisch im Vorland des Riesengebirges gelegenen kleinen Ortes Stonsdorf (Staniszów) ist seit 1945 verwaist. Der legendäre Kräuterlikör wird seitdem in Norddeutschland hergestellt. Kredenzt wird der Echte Stonsdorfer Likör, hergestellt von Berentzen, aber längst wieder im schmuck restaurierten Schloss Stonsdorf. Dank Waclaw Dzida, der aus dem einst den Grafen Reuß gehörenden Schloss nach Jahren des Leerstandes ein Schlosshotel der Extraklasse machte. Gastfreundlich geht es zu in dem von Waclaw Dzida und seiner Familie betriebenen Schlosshotel. Der Hotelier gehörte mit der Familie von Küster aus dem nahen Lomnitz zu den ersten erfolgreichen Hoteliers im Hirschberger Tal nach 1990. „Jedes Haus ist anders, jedes hat eine andere Atmosphäre”, sagt Dziada. “Wir unterscheiden uns, die Kundschaft unterscheidet sich ja auch.”

Schlösser und Burgen

Reformation in Brandenburg “Die letzten Mönche von Dobrilugk”

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Mit der heute eröffneten Schau “Die letzten Mönche von Dobrilugk” beteiligt sich das Museum Schloss Doberlug am Reformationsjahr. Das Museum Schloss Doberlug zeichnet die Lebenswege der letzten Dobrilugker Mönche in einer Ausstellung nach und verortet sie als evangelische Pfarrer, als Pensionäre in einem verfallenden Kloster oder gar mit einer kriminellen Laufbahn.

Reformation in Brandenburg “Die letzten Mönche von Dobrilugk”

Außerdem stellt die Schau diese Einzelschicksale in den Kontext der Dobrilugker Klostergeschichte in der ersten Hälfte des 16. Jahrhunderts.

LKEE/Andreas Franke
LKEE/Andreas Franke

Auch die neue Dauerausstellung greift eine Intention der 2014 an diesem Ort stattgefundenen Ersten Brandenburgischen Landesausstellung „Preußen und Sachsen. Szenen einer Nachbarschaft“ auf und erzählt die Geschichte des einst sächsischen, heute brandenburgischen Ortes in mehreren Kapiteln mit vielen historischen Objekten illustriert und medial aufbereitet. Gleichzeitig setzt sie Doberlug in den Kontext des über Jahrhunderte sächsisch geprägten Landstrichs, der 1815 an Preußen fiel.

Die von Stefanie Fink und Peter Langen kuratierte Ausstellung Reformation in Brandenburg “Die letzten Mönche von Dobrilugk” beleuchtet die Geschichte des Ortes beginnend mit der Stiftung des Doberluger Klosters im Jahr 1165 ebenso wie seine Glanz- und Blütezeit unter der wettinischen Nebenlinie Sachsen-Merseburg im 17. und 18. Jahrhundert. Doberluger Persönlichkeiten, darunter der Dichter Heinrich Clauren, dessen Bücher um 1800 mehr Leser fanden als Goethes Werke, oder der Chemiker Hermann Wilhelm Vogel, der mit seinen Forschungen die moderne Farbfotografie vorbereitete, illustrieren den geistigen Kosmos, der sich um das Schloss bildete. Den Schlusspunkt der Präsentation setzen Aspekte des sächsischen Brandenburgs, insbesondere seine Künstler und die Adelsresidenzen des Territoriums.

Die großzügige Unterstützung durch eine Vielzahl von Sponsoren und institutionellen Geldgebern hat dazu beigetragen, die Ausstellung mit einem hohen qualitativen Anspruch zu entwickeln. Die Sparkassenstiftung „Zukunft Elbe-Elster-Land“ gab 200.000 Euro als Anschubfinanzierung für den 2015 neu gegründeten Museumsverbund Elbe-Elster, zu dem das Museum Schloss Doberlug gehört.

Die Stiftung Schlösser und Gärten der Mark förderte, unterstützt von zwei Privatspendern, die Restaurierung mehrerer Gemälde. Die Kulturstiftung der Länder rief ebenfalls dazu auf, für ein Restaurierungsprojekt zu spenden. Die Stadt Doberlug-Kirchhain trug zur Restaurierung des Kirchhainer Postsäulen-Fragments bei und erhielt dazu Unterstützung aus dem Denkmalfonds des Landkreises Elbe-Elster. Nicht zuletzt gingen Eigenmittel des Landkreises Elbe-Elster sowie der Beitrag der Stadt Doberlug-Kirchhain für den Museumsverbund in die Ausstellung ein.

Sonderausstellung „Die letzten Mönche von Dobrilugk“Fast 400 Jahre lang gab es das Zisterzienserkloster Dobrilugk. 1165 gestiftet, geriet es im 16. Jahrhundert in eine schwere geistliche und wirtschaftliche Krise und verschwand schließlich von der politischen Landkarte. Was aber taten die letzten Mönche in den Tagen der Auflösung ihres Klosters? Konnten sie auf Hilfe durch ihren Landesherren rechnen? Blieben sie dem katholischen Glauben treu, oder wechselten sie die Konfession? Welche Lebenswege öffneten sich ihnen, und was ließen die Mönche hinter sich? Die von Dr. Sascha Bütow kuratierte Ausstellung versucht, mithilfe von Originalen der Zeit eine Antwort auf diese Fragen zu geben. In ihrem Mittelpunkt steht der umfangreiche schriftliche Nachlass aus der Spätzeit des Klosters.

LKEE/Andreas Franke

Verwahrt wird er heute unter anderem im Brandenburgischen Landeshauptarchiv in Potsdam, im Hauptstaatsarchiv Weimar sowie in der Thüringer Universitäts- und Landesbibliothek in Jena, die mit wertvollen Leihgaben zu der Präsentation beitragen. Erstmals seit Jahrhunderten werden Urkunden des Klosters für eine kurze Zeit wieder an dem Ort zusammengeführt, an dem sie einst ausgestellt wurden oder mit dem sie sich beschäftigen. Zum ersten Mal seit 475 Jahren kehrt auch das Kopialbuch des Klosters Dobrilugk aus Jena für eine kurze Zeit an seinen Entstehungsort zurück. Reformation in Brandenburg “Die letzten Mönche von Dobrilugk”

Die Ausstellung ist ein Kooperationsprojekt des Landkreises Elbe-Elster und des in seiner Trägerschaft befindlichen Museums Schloss Doberlug mit dem Brandenburgischen Landeshauptarchiv Potsdam, den Universitäten Potsdam und Rostock und der Stadt Doberlug-Kirchhain.

Als Projekt der Kulturlandkampagne 2017 unter dem Thema „Wort und Wirkung“ ist sie eine von vier Ausstellungen des Museumsverbunds Elbe-Elster zum Lutherjahr und Bestandteil des Luther Passes, der in acht Orten und drei Bundesländern dazu einlädt, die Auswirkungen der Reformation über das Epizentrum Wittenberg hinaus zu entdecken.

LKEE/Andreas Franke

Angebote am Auftaktwochenende

Beide Ausstellungen sind ab dem 7. Juli für das breite Publikum geöffnet. Zum Auftaktwochenende bietet das Museum am 9. Juli um 11.00 Uhr eine Führung mit Kurator Peter Langen durch die neue ständige Ausstellung „Doberlug und das sächsische Brandenburg“ an. Um 14.00 Uhr führt Museumsleiter Dr. Rainer Ernst durch die Sonderausstellung „Die letzten Mönche von Dobrilugk“. Um Voranmeldung wird dazu unter Tel. 035322 6888520 gebeten. Der Besuch des Schlosses lohnt sich an diesem Wochenende übrigens gleich mehrfach: Am 8. Juli um 19.00 Uhr lädt der Förderverein Schloss Doberlug zur Sommerschlossparty und am 9. Juli ab 10.00 Uhr zu einem musikalischen Frühschoppen. Beim 4. Tag der Vereine der Stadt Doberlug-Kirchhain können sich Besucher am 9. Juli auf dem Schlossareal über das vielfältige Freizeitangebot in der Stadt informieren.

Informationen zum Museum Schloss Doberlug

  • Schlossplatz 1 in 03253 Doberlug-Kirchhain
  • Di – So von 10.00 – 18.00 Uhr
  • Oktober – März bis 17.00 Uhr
  • Tel. 035322 6888520
  • museum-schlossdoberlug@lkee.de
  • www.museumsverbund-lkee.de

Die Sonderausstellung „Die letzten Mönche von Dobrilugk“ ist  bis 12. November 2017 im Museum Schloss Doberlug zu sehen. Bereits seit 7. März zeigt das Museum eine Ausstellung bildender Kunst unter dem Titel „reFORMationen“, die bis zum 2. Juli zu sehen ist.

Hier Informationen über die Anreise nach Doberlug auf der Seite der TMB Land Brandenburg.

Hier ein Bericht über meinen Besuch im Museum Mühlberg.

Hier weitere informationen zum Schloss Doberlug

Schloss Doberlug steht als Erinnerungsort stellvertretend für den Übergang der sächsischen Landesteile an das damalige Königreich Preußen. Seinen Ursprung hat Schloss Doberlug im Abtshaus des Klosters Dobrilugk, des ältesten Zisterzienserklosters zwischen Elbe und Oder. Sein heutiges Gepräge erhielt der vor allem als Jagdschloss genutzte Bau unter Herzog Christian I. von Sachsen-Merseburg, der auch die anschließende Planstadt Doberlug gründete. Schloss, Klosterkirche und Planstadt bilden ein architektonisches Ensemble, das weit über Brandenburg hinaus seinesgleichen sucht. Im 17. Jahrhundert ließen die sächsischen Kurfürsten das Schloss erweitern. Später war es vor allem als Jagdschloss beliebt. Unter preußischer Herrschaft arbeiteten Beamte darin und saßen Gefangene ein.  Nach dem 2. Weltkrieg übernahm die Rote Armee Schloss Doberlug. Ab 1950 diente das Areal als Kaserne für die Kasernierte Volkspolizei, später für die Eisenbahnpioniere der NVA. In dieser Zeit war das komplette Schlossgelände mit Baracken bebaut. Zu den prominente Baupionieren gehörte der spätere Schauspieler, Sänger und Schriftsteller Manfred Krug. Nach 1990 wurde das Areal auf seinen Zustand zu Anfang des 19. Jahrhunderts zurückgeführt und zwischen 2010 und 2014 die Schlossanlage liebevoll saniert. Zusammen mit der benachbarten prachtvollen Kirche und dem Refektorium des ehemaligen Klosters Dobrilugk bildet Schloss Doberlug den Schauplatz der Landesausstellung.

Die imposante Anlage weist einen leicht verschobenen, rechteckigen Grundriss auf. Das von einem Graben umgebene Schloss wird von den einheitlich hell gestrichenen Fassaden sowie den roten Ziegeldächern dominiert. Vor allem die Zwerchhäuser mit den auffälligen Giebeln begeistern beim Besuch des Schlosses.

Im Innenhof findet man zwei Treppentürme, deren schlanke Spitzen den höchsten Teil des Schlosses darstellen. Auch ein Brunnen ist erhalten. Sein Giebel ist mit Löwen sowie dem sächsischen Wappen verziert. Imposant anzuschauen sind auch die als Wasserspeier fungierenden Drachenköpfe. Nach der Landesausstellung soll da Schloss unter anderem für Veranstaltungen und als Ausstellungszentrum genutzt werden.

Infos:

Buchtipp: Stefanie Leibetseder: Schloss Doberlug, Nebenresidenz der Wettiner, Sandstein Verlag, Dresden, 168 Seiten, 15 Euro

Katalog zur Landesausstellung

Preußen und Sachsen. Szenen einer Nachbarschaft

530 Seiten, Sandstein Verlag, 48 Euro

 

Hier findet ihr den Band zur Kulturland – Reformation 2017

Schlösser und Burgen

Wartburg: Wo Martin Luther das Neue Testament übersetzte

Wartburg (13)Die Wartburg - Essenz deutscher Geschichte, Foto: D.Weirauch

Vor allem mit dem Namen Martin Luther ist die Wartburg verbunden. Doch sie ist weitaus mehr. Die Wartburg ist nicht nur eine mittelalterliche Burg schlechthin, sondern Zeuge deutscher Geschichte und zählt seit 1999 zum UNESCO Welterbe. Die über 900 jährige weltbekannte Wartburg thront von weitem sichtbar über der Stadt Eisenach. Der Sage nach soll Ludwig der Springer im Jahr 1067 die Gründung der Wartburg mit den folgenden Worten verkündet haben: „Wart! Berg, du sollst mir eine Burg werden!“

Aufgang zur Wartburg in Eisenach
Aufgang zur Wartburg in Eisenach

Um 1200 gehörte sie zu den Zentren der höfischen Kultur. Das Museum der Festung erzählt über die höfische Kunst des Mittelalters, das Leben und Wirken der heiligen Elisabeth, Martin Luthers Übersetzung des Neuen Testaments, das Fest der deutschen Burschenschaften und Richard Wagners romantische Oper „Tannhäuser“.

Innenhof der Wartburg,foto: D.Weirauch
Innenhof der Wartburg,foto: D.Weirauch

Wo ist der Tintenfleck ?

Die Stube in der Burgvogtei, der authentische Wohn- und Arbeitsraum des Reformators Martin Luthers von Mai 1521 bis März des Folgejahres ist seit Jahrhunderten Ziel unzähliger „Pilger“.

Mit jährlich 350.000 Besuchern ist die Wartburg in Eisenach heute die meistbesuchte Lutherstätte weltweit.
Ein knappes Jahr lang schützten ihre dicken Mauern den Reformator Martin Luther, als er nach dem Wormser Reichstag (1521), geächtet und unter Kirchenbann stehend, das Neue Testament ins Deutsche übertrug. Damit legte er das Fundament für eine einheitliche deutsche Schriftsprache. Die Lutherstube ist seit Jahrhunderten Ziel unzähliger Pilger aus der ganzen Welt.

Wartburg (10)

Der Raum gilt als Geburtsstätte der Lutherbibel und unserer modernen Sprache. Natürlich ranken sich auch Legenden um die Wartburg, wie wir bei einer Führung erfahren.

Hier übersetzte Luther das Neue Testament, Foto: D.Weirauch
Hier übersetzte Luther die Bibel,  Foto: D.Weirauch

Martin Luther, der als Junker Jörg getarnt auf der Wartburg lebte, soll, als er sich zum Übersetzen der Bibel auf der Wartburg aufhielt, eines Nachts vom Teufel belästigt worden sein und mit einem Tintenfass nach dem Teufel geworfen haben. Ein Tintenfleck soll an der Wand entstanden sein. Vergangene Generationen wollen den Fleck noch gesehen haben. „Ob dieser Tintenfleck, der heute fehlt, wirklich aus der Zeit von Martin Luther stammte, darf bezweifelt werden, da anzunehmen ist, dass der Fleck später oft nachgebessert wurde“, so der Wartburgguide.

Museum der Wartburg

Auf die Wartburg gelangt man von Eisenach entweder zu Fuß oder mit dem Auto. Die restlichen 400 Meter vom Besucherparkplatz aus muß man allerdings laufen, kann aber auch ein Shuttle nutzen. Der Rundgang beginnt im Hauptgebäude der mittelalterlichen Burg, dem Palas.

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Der Palas wurde zwischen 1155 und 1180 erbaut und gehört zu den besterhaltenen Profanbauten der Spätromanik diesseits der Alpen und ganz sicher zu den schönsten. Wehrhaftigkeit nach außen hin, offene Arkadengänge nach der Hofseite, ursprünglich etwa 200 Säulen mit meisterhaften Kapitellen und reicher bauplastischer Schmuck entsprachen dem landesherrschaftlichen Anspruch, Macht und Stellung im Reich zu zeigen.

Schätze aus mittelalterlicher Zeit, wie ein gotisches Aquamanile oder ein reich geschmücktes Reliquienkästchen erwarten den Besucher ebenso wie der einzigartige Dürerschrank, weltberühmte Werke Lucas Cranachs d. Ä. oder die Bestecksammlung des Freiherrn Gottfried von und zu Egloffstein.

Sprichworte aus Luthers Feder
Sprichworte aus Luthers Feder, Sonderschau 2016, Foto: D. Weirauch
Sprichworte aus Luthers Feder
Sprichworte aus Luthers Feder

 

Mehrmals im Jahr laden Sonderausstellungen auf die Wartburg ein.

Das Museum der Wartburg befindet sich vor allem in den Räumen der Neuen Kemenate und der sogenannten Dirnitz. Von dort gelangt der Besucher über einen mittelalterlichen Wehrgang in die Vogtei, in der die berühmte Lutherstube zu besichtigen ist. Vorsicht: im davorliegenden Wehrgang sollten große Leute den Kopf einziehen.

Heilige Elisabeth

Ausführlich wird auch über die ungarische Königstochter Elisabeth, Frau (seit 1227 als Witwe) des Landgrafen Ludwig IV. von Thüringen, berichtet, die auf der Wartburg, lebte. Als ihr Gemahl bei einem Kreuzzug ums Leben kam, widmete sich Elisabeth ganz einem Leben in Armut und im Dienst an den Armen und Kranken. Im Jahr 1906 wurde ein mittelalterliches Gewölbe im Palas der Wartburg als Geschenk Kaiser Wilhelm II. neu gestaltet und trägt seitdem den Namen Elisabeth-Kemenate. Der Raum ist vollständig mit Glasmosaiksteinchen besetzt, die Szenen aufs dem Leben der Heiligen Elisabeth darstellen.

Eindrucksvoller Konzertsaal

Die Wartburg zählt zu den bekanntesten Konzertsälen Thüringens, wesentlichen Anteil an diesem Erfolg hat die Akustik des Gebäudes, sie ist auch das Werk von Franz Liszt, der im Auftrag des Weimarer Herzoghauses sein musikalisches Können und Fachwissen bei der Ausgestaltung des Festsaales beim Ausbau des Palas zum Konzertsaal einbrachte.

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Richard Wagner Wartburg

Die Wartburg – seit 1999 UNESCO Welterbe – verdankt ihre weltweite Bedeutung nicht nur Martin Luther und der heiligen Elisabeth sondern auch Richard Wagner und seiner großen romantischen Oper „Tannhäuser und der Sängerkrieg auf Wartburg“. Denn die als „Wartburgkrieg“ betitelte Dichtung vom Wettstreit berühmter Sänger am Hof des Thüringer Landgrafen Hermann fand Eingang in mittelalterliche Liederhandschriften und Chroniken, erlebte aber ihre Renaissance noch einmal in der Romantik.

Der Sängerkrieg auf der Wartburg, Fresko von Moritz von Schwindt im Palas der Wartburg
Der Sängerkrieg auf der Wartburg, Fresko von Moritz von Schwindt im Palas der Wartburg

Die weitaus größte Wirkung der zu dieser Zeit entstandenen Werke erzielte dabei unumstritten Richard Wagners Oper „Tannhäuser und der Sängerkrieg auf Wartburg“, von deren Siegeszug auch die Veste über Eisenach profitiert hat.

Vier Begegnungen Richard Wagners mit der Wartburg sind nachweisbar, wobei die erste im April 1842 von ihm selbst als „symbolischer Vorgang“ empfunden wurde – „so dünkte es mich eine weissagungsvolle Beziehung, daß ich die so geschicht- und mythenreiche Wartburg zum ersten Mal leibhaftig vor mir sah…“ . Der Eindruck der Wartburg, die Wagner „ungemein warm“ anregte und die Gegebenheiten der Landschaft prägten sich ihm sofort als wirkungsvolle Szenerie für seinen „Tannhäuser“ ein. Und heute gibt es wohl kaum einen stimmungsvolleren Ort, um Richard Wagners Oper „Tannhäuser“ zu erleben, als den Originalschauplatz.

Die Wartburg - Essenz deutscher Geschichte, Foto: D.Weirauch
Die Wartburg – Essenz deutscher Geschichte, Foto: D.Weirauch

In den Jahren 1912 bis 1914 entstand nach einem Entwurf des Architekten Bodo Ebhardt der Wartburg-Gasthof. Daran schließt sich das heutige Wartburghotel an. Ludwig II. von Bayern nahm übrigens die Wartburg als Vorbild für sein im Allgäu gelegenes Schloss Neuschwanstein. Das Schloss und die Burg ähneln sich nicht nur aus einigen Blickwinkeln in der Silhouette, auch der Festsaal wurde für das Schloss des bayerischen Königs nachgeahmt. Immer, wenn ich die Wartburg besuche, auch im Winter (dann ist es recht ruhig in den Räumlichkeiten), dann steige ich auf die Aussichtsplattform des Bergfriedes, von dem sich ein weiter Blick über den Thüringer Wald und hinab nach Eisenach.

  • Infos zur Wartburg
  • Geöffnet: | täglich Nov. bis März: 9 – 15.30 Uhr, Schließung des Burgtores: 17 UhrGeöffnet: | April-Okt. 8.30 bis 17 Uhr (letzte Führung 17 Uhr, Schließung des Burgtores 20Eintritt: | Erwachsene 9 Euro, Ermäßigung 7 bzw. 5 EuroTelefon: | 03691/2500
  • Internet: | www.wartburg.de
  • Thüringeninfo: | www.thueringen-tourismus.de
  • Stadtinfo: | https://www.eisenach.de
Blick hinüber zum Burschenschaftsdenkmal von Eisenach, Foto: D. Weirauch
Blick hinüber zum Burschenschaftsdenkmal von Eisenach, Foto: D. Weirauch
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Ausstellung zu Winckelmann im Schloss zu Wörlitz

Anton v. Maron (1731-1808), Bildnis Johann Joachim Winckelmann. Öl auf Leinwand, 1768/69 (Kulturstiftung Dessau-Wörlitz, Inv. Nr. I-687).Anton v. Maron (1731-1808), Bildnis Johann Joachim Winckelmann. Öl auf Leinwand, 1768/69 (Kulturstiftung Dessau-Wörlitz, Inv. Nr. I-687). Copyright © Kulturstiftung Dessau-Wörlitz, Foto: Heinz Fräßdorf
Blick in die Winckelmann-Ausstellung© Kulturstiftung Dessau-Wörlitz, Foto: Heinz Fräßdorf
Blick in die Winckelmann-Ausstellung© Kulturstiftung Dessau-Wörlitz, Foto: Heinz Fräßdorf

Das Jahr 2017 verbindet zwei, für die Geschichte der Antikenrezeption und des Klassizismus wichtige Jubiläen – den 300. Geburtstag von Johann Joachim Winckelmann, der Vater der Archäologie und Kunstgeschichte, und den 200. Todestag seines Schülers und Bauherren des Wörlitzer Schlosses, des Fürsten Franz von Anhalt-Dessau.

Schloss Wörlitz - der erste klassizistische Bau auf dem europäischen Kontinent
Schloss Wörlitz – der erste klassizistische Bau auf dem europäischen Kontinent, Foto: D.Weirauch

Für die Kulturstiftung Dessau-Wörlitz ist dies Anlass, die engen Beziehungen des Dessauer Fürsten zu Winckelmann, vor allem aber dessen Einfluss auf die Ausstattung des Wörlitzer Schlosses in den Mittelpunkt der Betrachtung zu rücken und in einer Ausstellung näher zu beleuchten. Kurator der Ausstellung ist Dr. Ingo Pfeifer, KsDW-Abteilung Schlösser und Sammlungen.

Der Dessauer Fürst hatte sich im Dezember 1765 erstmals bei Johann Joachim Winckelmann in Rom vorgestellt. Dieses Treffen, über das der Gelehrte im Anschluss ausführlich berichtete, mündete in einem Lehrer-Schüler-Verhältnis und einer freundschaftlichen Beziehung, als deren gebautes Monument man das Wörlitzer Schloss bezeichnen kann.

Leopold Friedrich Franz von Anhalt-Dessau, Kopie von Wilhelm Hartkopf nach dem Original von Anton von Maron aus dem Jahre 1766.
Leopold Friedrich Franz von Anhalt-Dessau, Kopie von Wilhelm Hartkopf nach dem Original von Anton von Maron aus dem Jahre 1766.Dessau-Wörlitz, Foto: Heinz Fräßdorf

Über mehrere Monate hinweg führte Winckelmann den Fürsten sowie seine Begleiter, darunter den späteren Architekten des Schlosses, Friedrich Wilhelm von Erdmannsdorff, als Antiquario nobile durch die antiken Stätten und Sammlungen in Rom.

Der Autor eines Tagebuches der Reise, der aus dem anhaltinischen Sandersleben stammende Hofmeister Georg Heinrich von Berenhorst, notierte dazu: „Unserer Neugier entgeht nichts, und unsere Anstrengung trägt umso mehr Früchte, als wir das Altertum unter der Leitung des berühmten Abbé Winckelmann, der Unterbibliothekar im Vatikan ist, studieren.“

Beeindruckt von diesen Erfahrungen begannen Fürst Franz und von Erdmannsdorff kurz nach der Rückkehr von dieser Grand Tour mit den ersten Planungen für ein neues „Landhaus zu Wörlitz“, das in seiner architektonischen Neuartigkeit wegweisend werden sollte.

Schloss Wörlitz, © Kulturstiftung DessauWörlitz, Foto: Heinz Fräßdorf,
Schloss Wörlitz, © Kulturstiftung DessauWörlitz, Foto: Heinz Fräßdorf,

Der von Erdmannsdorff entwickelte neue klassizistische Stil erwuchs ganz im Winckelmann’schen Sinne – „durch Nachahmung der Alten unnachahmlich zu werden“. Winckelmanns früher Tod mag zusätzlich dazu beigetragen haben, das ein halbes Jahr später begonnene neue Schloss in Wörlitz verstärkt an seinen wissenschaftlichen Erkenntnissen und ästhetischen Postulaten auszurichten. Zahlreiche Elemente in der Schlossausstattung wie Plastiken, Reliefs und Wandmalereien beziehen sich auf die in seinen berühmten und vielbeachteten Büchern beschriebenen antiken Werke.

In der Ausstellung im sogenannten “Haus der Fürstin”, gleich neben der Kirche von Wörlitz,  informieren Gemälde, Plastiken, Bücher, Grafiken und Handschriften über die engen Beziehungen zwischen Winckelmann und seinen Dessauer Freunden. Sein Einfluss auf die Gestaltung des Wörlitzer Schlosses wird hier wissenschaftlich präsentiert. Ein besonderes Denkmal der Verbundenheit ist das von Anton v. Maron für den Fürsten gemalte Bildnis Johann Joachim Winckelmanns, welches einst im Dessauer Schloss hing. Dieses und eine weitere Version aus Weimar werden hier nebeneinander zu bewundern sein.

Anton v. Maron (1731-1808), Bildnis Johann Joachim Winckelmann. Öl auf Leinwand, 1768/69 (Kulturstiftung Dessau-Wörlitz, Inv. Nr. I-687).
Anton v. Maron (1731-1808), Bildnis Johann Joachim Winckelmann. Öl auf Leinwand, 1768/69 (Kulturstiftung Dessau-Wörlitz, Inv. Nr. I-687). Copyright © Kulturstiftung Dessau-Wörlitz, Foto: Heinz Fräßdorf
Bildnis Johann Joachim Winckelmann, Schloss Wörlitz, Wandmalerei in der Bibliothek (Kulturstiftung Dessau-Wörlitz, ohne Inv. Nr.). Johann Fischer (Lebensdaten unbekannt)
Bildnis Johann Joachim Winckelmann, Schloss Wörlitz, Wandmalerei in der Bibliothek (Kulturstiftung Dessau-Wörlitz, ohne Inv. Nr.). Johann Fischer (Lebensdaten unbekannt) Copyright © Kulturstiftung Dessau-Wörlitz, Foto: Heinz Fräßdorf

Das Schloss selbst hat in diesem Jahr ebenfalls eine große Neuerung zu bieten: Erstmals nach vielen Jahrzehnten können seine Besucherinnen und Besucher wieder alle Etagen, vom Keller bis hinauf zum Belvedere, komplett eingerichtet besichtigen. Dabei werden ihre Blicke besonders auf die Ausstattungsdetails gelenkt, die direkten Bezug zum berühmten Winckelmann haben.

Festsaal im Schloss Wörlitz© Kulturstiftung DessauWörlitz, Foto: Heinz Fräßdorf,
Festsaal im Schloss Wörlitz© Kulturstiftung DessauWörlitz, Foto: Heinz Fräßdorf,
Wörlitz Wohnzimmer Erbprinz Friedrich
Wörlitz Wohnzimmer Erbprinz Friedrich Copyright © Kulturstiftung Dessau-Wörlitz, Foto: Heinz Fräßdorf
Wohnzimmer des Prinzen Hans Jürge v. Anhalt-Dessau Copyright © Kulturstiftung Dessau-Wörlitz, Foto: Heinz Fräßdorf
Copyright © Kulturstiftung Dessau-Wörlitz, Foto: Heinz Fräßdorf
Schlafzimmer des Prinzen Albert von Anhalt-Dessau Copyright © Kulturstiftung Dessau-Wörlitz, Foto: Heinz Fräßdorf

Informationen zur Ausstellung und Wörlitz

  • geöffnet: Di – So, Feiertage 10 bis 18 Uhr
  • Eintritt: 6, ermäßigt 5 Euro,
  • Ort: Haus der Fürstin, Landschaftspark Wörlitz, 06785 Oranienbaum-Wörlitz/ OT Wörlitz
  • Tel.:  +49 (0) 34905 – 4090; E-Mail : Schloss-woerlitz@ksdw.de
  • Info:| www.gartenreich.com
  • Freundeskreis: | www.gartenreich.info
  • Touristinfo: | woerlitz-information.de
  • Biosphärenreservat: | www.mittelelbe.com
  • Welterbe: | www.luther-bauhaus-gartenreich.de/
  • Katalog: Kulturstiftung Dessau-Wörlitz (Hg.), Revolution des Geschmacks. Winckelmann, Fürst Franz von Anhalt-Dessau und das Schloss zu Wörlitz, Mitteldeutscher Verlag, Halle (Saale) 2017, 128 S., 17,95 Euro

 

 

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